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CH332184A - Einrichtung zur Herstellung eines Röntgenstrahlenbeugungspolardiagrammes - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung eines Röntgenstrahlenbeugungspolardiagrammes

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Publication number
CH332184A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sample
switch
line
axis
holder
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hollis Geisler Alfred
Original Assignee
Gen Electric
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gen Electric filed Critical Gen Electric
Publication of CH332184A publication Critical patent/CH332184A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N23/00Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00
    • G01N23/20Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by using diffraction of the radiation by the materials, e.g. for investigating crystal structure; by using scattering of the radiation by the materials, e.g. for investigating non-crystalline materials; by using reflection of the radiation by the materials
    • G01N23/207Diffractometry using detectors, e.g. using a probe in a central position and one or more displaceable detectors in circumferential positions

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Description


  



  Einrichtung zur Herstellung eines R¯ntgenstrahlenbeugungspolardiagrammes
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herstellung eines R¯ntgenstrahlenbeu   gungspolardiagrammes von einem annähernd    ebenen Probest ck unter Verwendung einer Anlage zur Herstellung eines geb ndelten R¯ntgenstrahls, einer Vorrichtung zur kontinuierlichen Drehung des Probest cks um eine erste Achse und schrittweisen Drehung um eine zweite zur ersten senkrechte Achse, einer Vorrichtung zur   Umwandlung der durch    das   Probestück      gebeugten Röntgenstrahlung in    ein proportionales elektrisches Signal und schlie¯  lich eines Registriergerätes    mit einer Druckvorrichtung,

   die verschiedene Rcgistriermarken    entsprechend verschiedenen Intensitätsinter-    vallen des elektrischen Signals zu drucken erlaubt.



   Die Erfindung stellt einen Fortsehritt in der Technik der   Ermitt) ung bevorzugter    Gef ge-Orientierungen von Kristalliten in Ma  terialien    durch   Röntgenstralüenbeugung    dar.



  WÏhrend der letzten Jahre haben jene Verfahren, bei denen GeigerzÏhler-Spektrogoniometer für die Auswertung der   Röntgen-      strahlenbeugungen verwendet werden,    die langsamere und quantitativ weniger genaue Photofilm-Aufnahmetechnik zur Ermittlung solcher   bevorzugter Gefüge-Orientierungen,    in grossem Umfang ersetzt, wie allgemein be  kannt    ist.

   Bisler     mrde jedoch    die bei   solehen      I'ntersnehungen erzielten l7aten    als fortlaufender   Linicnzug    auf einem   Registrierstreifen    erhalten.   Diese Kurvenwerte wurden    dann vom   Registrierstrcifcn    abgegriffen, mit einem   Korrekturfaktor zum Ausgieich    der durch die geometrische Anordnung variierende wirksame    Dicke der Probe verursachten Fehler umge-    rcchnet, und mit diesen korrigierten Werten dann ein Polarkoordinatendiagramm gezeich   net.

   Das auf diese Weise erhaltene sogenannte    Polarbild stellt eine graphische Wiedergabe der bevorzugten Orientierung der Probe in   stereographischer    Projektion dar,   ivie    sie all  remein    gebräuchlich sind. Die Einrichtung gemäss der Erfindung soll dieses Polarbild jedoch direkt liefern.



   Kennzeiehnend für die Erfindung ist hierbei, dass synchron mit der Bewegung der   llaterialprobe    um die erste Achse ein kreis  förmiges, um den Mittelpunkt    drehbares Regi  stricrblatt unter einer Druckvorrichtung    des RegistriergerÏtes vorbeibewegt wird, welche die der Intensität der   gebeugten Rontgen-    strahlen   entspreehenden    Markierungen auf das   Regist rierblatt druckt, dass    nach einem bestimmten Drehwinkel der Probe um die erste Aehse die Probe um einen bestimmten Winkel der   zweiten Achse gedreht wird, wobei    gleich  zeitig    die   Registriervorrichtung    ein entsprechendes St ck radial.

   zur   Papierscheibe    ver  sehoben    und die   Proportionalitätskonstante    zwischen der gebeugten R¯ntgenintensitÏt und dem elektrischen Signal derart geändert wird, dass die durch die Drehung   der Materialprobe    um die zweite Achse geÏnderte Absorption des R¯ntgenstrahls kompensiert wird.



   Ein Ausf hrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist nachstehend an lIand der Fig. 1 bis 5 der beigef gten Zeichnung nÏher erlÏutert. llierbei zeigt :
Fig. 1 eine teilweise schematische perspek  tivische Ansieht    des Polarbild-Registrierge  rîtes,   
Fig.2 ein Schaltbild des   Gcrätes,   
Fig.3 einen Einzelteil des   Gerätes nach    Fig.1 in schematischer perspektivischer Darstellung,
Fig.4 eine schematische Darstellung der Teile der Apparatur und
Fig.5 eine schematische Wiedergabe einer der m¯glichen verschiedenen Wegspuren zur Aufzeichnung der Angaben.   



   Die allgemeine Anordnung der zur Her-    stellung von Polarbildern verwendeten Apparateteile ist am besten aus Fig.4 ersichtlich.



  Wie   bereits erwähnt, zeigt die Fig. 4 eine sehe-      matiscite      Wiedergabe    der Teile und dient    lediglich zur Erläuterung der Apparatur. Das    R¯ntgenstrahlengerÏt, beispielsweise ein handels bliches Spektrogoniometer der Type XRD-S der Firma General Electric Company. oder ein entsprechendes anderes Fabrikat, ist mit 1   bezeiclnet. Es enthalt eine Qucllc    f r geb ndelte R¯ntgenstrahlen und einen    Detektor hierfür, etwa einen Geigerzähler oder    dergleichen, der mittels eines   Intensitätsmes-    sers ein elektrisches Signal liefert, dessen   Grüsse    direkt von der vom Detektor empfangenen R¯ntgenstrahlendosis abhängt.

   Da die Einzelheiten eines solchen Gerätes allgemein bekannt sind, erscheint eine nähere Beschrei  bung entbehrlich.   



   Das Gerät 2 bezeichnet ein Gerät, dem die Signale des GeigerzÏhlers des   Spektrogonio-      meters      1    zugeleitet werden und das mittels eines Sehlcifdralit-Potentiometers oder der  gleichen eine Sehreibvorriehtung relativ    zu einer   vorbestimmtcn Lage auf    einem bewegten   Registrierstreifen    verstellt.   IIierfür      kaml ein      handelsüblicher Strcifensehreiber    der Firma Leeds  &  Northrup oder ein ähnliches Gerät verwendet werden, vorausgesetzt, dass dasselbe f r eine noch nÏher zu beschreibende AbÏnderung gecignet ist.



   I) mit 3 bezeichnete Einrichtung liefert einen Korrekturfaktor f r die IntensitÏt des vom GeigerzÏhler zum Streifenschreiber 2 gelangenden Signals, zwecks Kompensation der bei der Drehbewegung der Probe aus geometrischen Gr nden auftretenden Absorptionsfehler. was noch nÏher beschrieben wird.



   1) as DrucksteuergerÏt 4 f r den Polarbildschreiber liefert Signale zur BetÏtigung von dessen Druckkopf in AbhÏngigkeit von Signalen, die vom umgeÏnderten Streifen   schreiber stammen. Die Steuerung erfolgt über    eine   reine    normaler Relais und ist nur sche  matisch    angedeutet.



   Der eigentliche Polarl) ildsehreiber, der weiter unten in seinen   Einzelheiten      besehrie-    ben   vii-d.    ist mit 5 bezeichnet.



   Als Probengoniometer bzw. der Probendrehtisch 6 kann jede geeignete Bauart ver  wendet    werden, beispielsweise jene des USA Patentes   q    2713125.



   Die Einzelheiten des   Polarbüdschrcibers    werden nunmehr an Hand von Fig. l be   schrieben. Der Schreiber weist einen horizon-    tal angeordneten, scheibenförmigen Drehtisch   (nicht gezeichnet) anf,    der ein KreisblattlO mit einer Gradeinteilung 11 am äussern Rand trÏgt. Das Kreisblatt 10 ist auf dem Dreli   tisch mittels einer auf einen Gewindebolzen    in der   Tisehmitte    aufschraubbaren RÏndelmutter   12 befestigt und dreht sich mit.    Der   Drehtisch wird    von einem in der Drehrichtung umsteuerbaren   Motor 3 (Fig. 2)    angetrieben, dessen Wirkungsweise weiter unten noch nÏher erläutert wird.

      inc    Halterung, im ganzen mit   1a      bezeich-    net, und daran   angebrachte, weitere Befesti-    gungsteile tragen den Druckmechanismus. Der   Druckvorgang erfolgt mit Hilfe    eines Druck   kopfes 16, cler cinen angenähert L-förmigen    Trägerteil 17 besitzt, welcher auf den beiden parallelen Stangen 19 und   20 längsverschicb-    bar befestigt ist, wobei die beiden Stangen   19    und   90    durch   Öffnungen in einem    der   Schenl : el    des L-formigen TrÏgers 17 und durch den   Zlvisehenraum    zwischen beiden Schenkeln   hindurehragen.

   Die Antriebswelle    18 ist durci eine   (iffnung    im ändern Schenkel des Träger : tcils 17 hindurchgef hrt, wie aus Fig.   1    ersichtlich.



   Die Stangen 19, 20 und die Welle 18 werden in   unveränderlicher gegenseitiger Lage      durch die    Platten   21    und 22 getragen, wobei   die beiden Stangen 19, 20 zu einem    Radius des Drehtisches parallel und in gleichem festem Abstand verlaufen. Der TrÏgerteil 17 ist in   Richtung auf die Platte 22 federnd    vorgespannt, und zwar durch eine unter der Wirkung einer Spiralfeder in Pfeilrichtung gespannte   Schnurtrommel      23,    an der ein   En (le    des Seils   24    befestigt ist.

   Das Seil   24    läuft   tuber    die Rollen   25 und 26 und ist, wie aus    Fig.1 ersichtlich, am   Tragerteil 17 befestigt.   



  Der TrÏgerteil 17 ist mit einem Stift 27 versehen, der in diesen hineingedr ckt werden kann und unter der Wirkung einer Feder wieder herausgedr ckt wird in die gezeichnete Stellung. Das Ïu¯ere Ende des Stiftes 27 ist aus noch   xu erläuternden Grün-    den abgeschrägt. Der Stift 27 wirkt als Ansehlag und begrenzt die Längsbewegung des Trägerteils 17 auf den Stäben 18, 19 und 20. im Zusammenwirken mit einem der verschiedenen Kragen 28 auf der Steuerwelle 29.



  Jeder Kragen 28 besitzt einen abgeschrägten Rand 30 sowie einen Selilitz 31. Die Sehlitze 31 aufeinanderfolgender Kragen 28 sind jeweils um einen Winkel von 45¯ gegeneinander verschoben, so dass jeweils nach einer Ver  drehung der Steucrwcllc 29    mit den   Vira'en       28 um eine Achtelumdrchung in Pfeilriehtung    der Sehlitz 31 jenes Kragens 28 gegen den der Stift   27 gedrückt wird, mit dem Stift 27    in Eingriff kommt.

   Das unter Federvorspan  nung stehende    Seil   24      bewegt dann den Trä-    gerteil 17, so dass der   Stift 27 gegenüber dem    Aussenrand des   Drelitiselles naeli innen ver-    schoben wird, bis seine Bewegung vom nÏchstfolgenden Kragen 28 wieder arretiert   laird.      tut    diese Weise kann der TrÏgerteil 17, wie ersichtlich ist, eine Mehrzahl vorbestimmter Lagen einnchmen und bewegt sich schrittweise von einer Anfangslage dicht am Rand   des Kreisblattes    10 bis zu einer Endlage dicht   beim    Mittelpunkt desselben.

   Die Steuerwelle 29 wird durch einen Antriebsmagnet 113 je  weils um 45  verdreht, wie noch näher    beschrieben   ivird.    Am Trägerteil 17 ist ein Daumenhebel 32 fest angebracht, mittels wel  clum    der Trägerteil   17    in seine Anfangslage am Rand des   Kreisblattes    10   zurüekgestellt    werden kann.

   Wird, wie in Fig.1 angedeutet,   der Daumenhebel    in Richtung auf den Rand gedr ckt, dann bewirkt die abgeschrägte Stirn  kantc der Kragen 28 zusammen    mit dem konischen Ende des Stifts 27 ein Eindrücken desselben in den Träger 17, so dass sieh die gleiche Wirkung wie bei der Verzahnung   einer Ratsehc ergibt und der Träger    17 in seine   Anfangslage zurüekbewegt werden kann.   



   Der Abdruck erfolgt mit einem in acht verschiedene Lagen einstellbaren, als Prisma ausgebildeten, achtflÏchigen Druckstempel 33,    dessen acht Flächen voneinander unterseheid-    barc Druckorgane tragen. Bei der vorliegenden speziellen Anordnung sind jedoch nur sieben der   achat    m¯glichen   Stellungen    des Druekstempels 33 zum Abdruck eingerichtet, wozu hier beispielsweise jede der sieben Flächen ein   stiftartigcs Druckorgan 34 auf weist, ge-    eignet zum Abdruck eines Punktes oder einer Marke von je einer stets gleichen Farbe. Die   nichet    fiir einen Abdruck bestimmte achte Stellung dient f r die R ckstellung des GerÏtes, die noch im einzelnen erlÏutert wird.

   Es sei   jedoch erwähnt, dass    der   Druekstempel    33 auch derart ausgebildet sein kann, dass er individuelle Zahlen oder Symbole abdruckt, an   Stelle der unterschiedlichen Farben.    Der   Druekstempel    33 wird von zwei Armen 35, 36 eines jochartigen Rahmens getragen, der drehbar auf der Antriebswelle 18 gelagert ist und am Trägerteil 17 mittels der Gleitb chsen 37, 38 beidseits anliegt, so dass sieh der Rahmen f r den Druckstempel 33 stets zusammen mit dem TrÏgerteil 17 lÏngs der Antriebswelle 18 verschiebt. Eine Scheibe 39   tut'mit    Tintenkissen 40. deren jedes mit einer andern Farbtinte getrÏnkt und jeweils einem bestimmten Druckstift 34 zugeordnet ist, ent  devin    dem Getriebe, aus den ZahnrÏdern 41, 42, 43 und 44.

   Wie aus Fig.1 ersichtlich,   du-relit    sich das   Zalnrad    41 zusammen mit dem achtflÏchigen Druckstempel 33 und treibt  ber die ZahnrÏder 42, 43 und 44 die Scheibe 39 mit dem   Übersetzungsverhältnis l    :   l    an. Also wird jeder der   I)    von dem ilim zugeordneten Tintenkissen   40    eingefärbt.



   Die   Kllsxvalll    des jeweils abzudruckenden Druckstiftes 34 erfolgt mittels stufenweiser   Drcliung der Antriebswelle 18    seitens eines Antriebsmagneten 45, der mit cinem   ratselien-    artigen   Kupplungsorgan 46 verseilen    ist, das   bei Erregung des Magneten 45 zuerst    in eine passende, auf der Antriebswelle 18 befestigte Kupplungsscheibe 47 eingreift, und dann die Antriebswelle 18 um eine Achtelumdrehung fortbewegt.

   Der Antriebsmagnet 45 ist mit einer Trenn-und Stoppeinrichtung versehen, die naeli   Vollendung einer Achtelumdrchung    der Antriebswelle 18 die Erregung des An   tricbsmagncten 45 unterbricht, das Ausrücken    des Kupplungsorgans 46 aus der Kupplungsseleibe 47 ermöglicht, und eine neue Erregung des   Antricbsmagnetcn    45 erst dann zu  lasst, bis dessen Anker unter    der   Wirkung    einer im Innern angebrachten Spannfeder (nicht   gezeiclinet)    wieder in seine Anfangs  stcllung zurückgekehrt    ist. Hierzu ist ein Mitnelimerorgan 48 mit einem Arm 49 und einer Nocke 50 vorhanden.

   Das Kupplungsorgan   46    trÏgt einen Betätigungsarm 51, der   zwi-      schen    dem Mitnehmerarm 49 und der Nocke 50 hindurchragt und die beiden abwechselnd be  tätigt.    Die Erregung des Antriebsmagneten 45 erfolgt  ber den   Unterbrecher      52,    dessen Blattfeder 53 so vorgespannt ist, dass der   Unterbreeherkonta. kt    52 normalerweise geschlossen ist. An der Blattfeder 53 ist eine Sicke   54    vorgesehen, über die seitens der Noeke 50 beim Vorbeibewegen der Unterbreeherkontakt 52 geöffnet und die Erregung des An  triebsmagneten    45 unterbrochen wird.

   Der   hIitnehmer 48    ist auf der Antriebswelle 18   drelibar gelagert und    reibt an einem Gehäuseteil (nieht gezeichnet), so dass er bestrebt ist, seine jeweilige Lage   beizubehalten, unabhän-    gig von der Drehung der Antriebswelle   18.   



  Zu Beginn eines   Erregungszyldus    sind die Unterbrecherkontakte 52 und der Erregerstromkreis f r den Antriebsmagnet 45 geschlossen. Die Kupplungsorgane 46 und 47 greifen ineinander und der Antriebsmagnet 45 bewirkt eine Verdrehung der Antriebswelle   18      ulll    eine Achtelumdrehung, der BetÏtigungsarm 51 st¯¯t dann auf den Arm 49 und verdreht den Mitnehmer 48, bis die Nocke 50 die Sicke 54 betÏtigt und die Unterbrecherfeder   53      hodihebt,    dabei den Kontakt 52 ¯ffnet und d den Antriebsmagnet 45 stromlos macht. Die Kupplungsorgane 46 und 47 kommen dann au¯er Eingriff und der Anker des Antriebsmagneten 45 kehrt unter der Wirkung einer Federvorspannung in seine Ruhelage zurüel   @.

   Der Unterbrecherkontakt 52 wird von    der   Noeke      50 offen gehalten, bis der Betäti-    gungsarm 51 dieselbe ber hrt und in ihre Anfangsstellung zur ckdreht, wobei der Kontakt   52 schliesst. Fliesst nunmehr wieder Er-    regerstrom zum Antriebsmagnet 45, so wiederholt sich der Erregungszyklus. Somit rotiert die Antriebswelle 18 in stets gleicher Drehrichtung in einer Fol   vox    jeweils acht   Achtelumdrehungen.   



   I) Antriebswelle 18 ist lÏngs ihrer zwisehen den Teilen 21, 22 befindlichen Ausdeh   nung mit einer Nut 55 versehen. Der Druek-    kopf 16 trägt ein aus den   Zahnrädern      56,    57 und d 58 b estehendes Getriebe, das also mit ihm zusammen längs der   Antriel) swellc    18 und der Stangen   19,    20 verschiebbar ist und die Drehbewegung der Antriebswelle 18 auf den Druckstempel 33 überträgt, wozu das Zahnrad 56 eine mit der Nut 55 zusammenwirkende    Kupplungsbüchse aufweist.

   Eine aehtstufige Elinkenradsperrc 59 verhindert einc Rüek-    wärtsbewegung des aus den Teilen 47, 18, 56,   57 und    58 bestehenden Antriebs und ge  währleistet    ferner jeweils die exakte Abdruckposition der einzelnen Druckstifte   34.   



     A : rie    bereits erwähnt, ist der Druckstempcl 33 samt den zugehörigen Teilen drehbar auf der Antriebswelle 18 gelagert. Der   Drues-    stempel 33 steht unter der Wirkung einer Kraft seitens der Feder 60, die in Abdruekrichtung wirkt (das heisst in Richtung auf eine   Lage, in welcher der jeweils unterste    Druckstift 34 das Blatt   10 berührt). Entgegen    dieser Federkraft wird der   Druckstcmpel33    in angehobener Lage   durch eine längsabge-      tiaelite Welle    61 gehalten. An der weitgehend ebenen FlÏche der Welle 61 liegt ein Stift 62   an, der cinem die Fortsetzung    der Tragarme :   @5 und 36 bildenden Hebel 63 angeh¯rt.

   Es sei       @rwÏhnt, dass der Berührungspunkt zwischen dem Stift 62 und der Welle 61 exzentrisch    zur Wellenachse gelegen ist, so da¯ bei einer geringf gigen Verdrehung der Welle 61 in der entsprechenden Richtung, infolge der Feder 60 der Druckstempel 33 nach abwärts bewegt und der unterste Druckstift 34 auf das Blatt 10   gedrüekt    wird, was einen Abdruck auf dem Blatt zur Folge hat.   Dic WX ellc    61 wird durch einen Radialarm 64 verstellt, der durch die Schraubenfeder 69 und durch die   Blattfeder 65 nach aufwärts vorgespannt    ist. wobei die von den Bolzen 66 und 67 gehaltene Blattfeder 65 am Fortsatz 68 des    Radialarms 64 anliegt.

   In der gezeichneten    Lage wirken die Federn 65 und 69 der Feder 60 des Druckstempels 33 entgegen und heben denselben vom Blatt 10 ab. Der Radialarm 64 kann durch den Zugmagnet 70  ber die   Lasehe    71 nach abwÏrts bewegt werden, entgegen der Wirkung der Federn 65 und 69, wobei die Welle 61 etwas verdreht und durch die Feder 60 der Druckstempel 33 nach   abwärts bewegt       wird. bis der unterste Druckstitft 34 das Blatt    10 ber hrt.



   Ein Endschalter 72 kann zur automati   schen Stillsetzung des Gerätes nach vollstän-    diger ¯berpr fung der betreffenden Probe vorgeschen werden. Ein unter Federvorspan.    lulllg tehender Stab 73 trait eiiistcll-    baren BetÏtigungsarm 74, der bei Ber hrung seitens des TrÏgerteils 17 den Stab 73 lÏngsverschiebt und  ber den Endschalter 72 den Stromkreis des GerÏtes unterbricht und dessen Stillsetzung bewirkt.



     Am Druckkopf 17    ist eine   federnde Lasche    75 zur GlÏttung des Blattes 10 jeweils vor dem
Druckstempel 33 angebracht.



   Wie bereits erwÏhnt, sind die Antriebs  telle      IS    und die Stangen 19 und 20 untereinander   und zu einem Radius des Dreh-    tisches parallel. Die Stangen besitzen aber einen solchen   Abstand von. diesem Radius,    da¯ der Abdruck des Druckstempels auf   dicsem    Radius erfolgt.   



   Nunmehr werden die zugehörigen elektri-      selon    Stromkreise und Bauteile an Hand der Fig. 2 und 3   palier    erläutert.



   Über die Leitungen 100 und 101 wird der    motos 1L mit Netzspannung, beispielslveise    110 Volt und 60 IIz, gespeist und dreht die Probenhalterung 10 ? um eine angenähert hori  zontale    Achse mit einer vorgegebenen Ge  schwindigkeit     ber den Schneelcenantrieb 103.



  Die Halterung 102 ist mit mindestens einem   Organ, etwa dem Stift 104,    zur Betätigung eines   Arbeitskontaktcs    105 versehen. Es sei jedoch erwÏhnt, da¯ die Halterung 102 auch mit zwei um 180¯, oder mit vier um je   90     gegeneinander versetzten derartigen Organen ausger stet sein kann, wie in Fig. 2   angedeu-      tet.    Die   Halterung 102 ist für    eine Drehung   nu    eine   angenähertsenkrechteAchse    von 5¯ zu 5¯ eingerichtet. Hierzu dient ein Magnet   106,    der an den 24-Volt-Speiseleitungen 107, 108 mittels der Leitungen 109, 110   angesehlos-    sen ist.

   Der Schalter 105 verbindet die Lei  tungen      111    und   112, von denen die Leitung    111 an der   Leitung 107 angeschlossen ist und    die Leitung 112 den Antriebsmagnet 113 mit Strom   versorgt. Der Antriebsmagnet    113   ent-       sprichtvollständigdemAntriebsmagnet45,    (lient   zur Verstellung des Druekkopfes ent-    sprechend den verschiedenen Alphawinkeln der Probe und ist mit   einer gleichen Klauen-      kupplung verseheu.    Die Leitung 114 vervoll   ständigt den Stromkreis des Antriebsmagneten    113 und führt zur Leitung 108.

   Die Leitun  gen 115 und 116 verbinden    die   Betätigungs-      wi@klung    117 eines normalen Stufenschalters mit den Leitungen 112 bzw. 108.



   D ie Leitungen 121 und 122 sind mit dem    GeigerzählerundIntcnsitätsmcsserdesRfint-    genstrahlen-Spektrogoniometers 1 (Fig.4) verbunden und die Leitung 121 endet an einem    der beiden Eingangsans@hl sse des Streifen-    schreibers 2. Die Leitung 122 f hrt zum An   schlu¯ 123 des beweglichen S@hl@ifers 124    des Stufenschalters.

   Dieser Schleifer 124 stellt die Verbindung zwischen der Leitung 122 und   der    zum andern Eingangsanschlu¯ des Streifenschreibers 2 f hrenden Leitung 125 her, und zwar  ber einen der Kontakte 126, 129, 132, 135 usw., einen der WiderstÏnde 127, 130, 133, 136 usw., und eine der Leitungen   128,    131, 134, 137 usw., wobei die Umschal   tung @ vom einen zum nÏchsten Kontakt a@-    hÏngig von der jedesmaligen Erregung des BetÏtigungsmagneten 117 erfolgt.

   Jeder der genannten WiderstÏnde ergibt eine Korrektur f r die ¯nderungen der IntensitÏt des vom GeigerzÏhler kommenden Signals, zwecks Kompensation der aus geometrischen Gr nden sich ändernden Absorption der Probe bei deren Drehbewegung um die Vertikalachse, infolge der dabei sich Ïndernden WeglÏnge der die untersuchte Probe durchdringenden R¯ntgenstrahlen innerhalb der Probe. Dabei wird also der ereieli des   Streifenschreibers 2 der-    art geÏndert, da¯ die Auslenkung des Schreibstiftes quer   zum Streifen bei gleicher Intensi-    tÏt f r die verschiedenen Alphawinkel um die Drehachse gleich gro¯ ist.



     '\Vie    die Fig. 3 zeigt, wird der Schreibstift 171 des   Streifenschreibers    mittels eines Seils 172  ber den Registrierstreifen bewegt, das über die   RoHen 173. 174. 175 und 176    gef hrt ist und die an der Welle 178 befestigte Seilscheibe 177 mitdreht. Die Stel   lung des Schreibstiftes 171 wird durch ein     bliches Motorsteuersystem mit Schleifdrahtlotentiometer   und selbsttätigem Brüekcnab-    gleich bestimmt, das schematisch durch 179 angedeutet sei. Diese   Toile      gellören      handels-     blichen Streifenschreibern an. Die Welle 178 dreht die aus sieben oder mehr praktisch identisclien Soleil)   bestehende Trommel ISO.   



     Jede der Scheiben besitzt    eine Noeke   1S1    am äussern   Rand, die sämtlich    zur Betäti  gung von    je einer der Stossstangen 182 bei ein bestimmten Winkelstellung der Trommel 180 eingerichtet sind. Diese Sto¯stangen 182 wirken mit je einem normalerweise offenen    Schalter 1S6 bis 192 für die verschiedenen      Intensitätsbereiche    zusammen, von denen je einer durch die Sto¯stangen 182 beim Auf   vaut'en auf die zug@h¯rige Nocke 181 geschlos-    sen wird, entsprechend den verschiedenen Schreibstiftstellungen auf dem Registrierstreifen.



     Der    Polarbildschreiber ist mit zwei Netzspannungs - Speisestromkreisen verschen, von denen der eine dem Abdruck und der andere der Drehung des Kreisblattes dient.



   Der Stromkreis zur BetÏtigung des   Truck-       vorgangs wird. seitens einer Uleichstromquelle     ber die Leitungen 201 und   202 gespeist.   



     Die Leitung 201 liegt unmittelbar    am einen Ende der Erregerwicklung 203 eines An   triebsmagncten 4'5 für acht Stellungen, dessen AYirkungsweise nocii naher beschrieben wird.   



  Die Leitung 202 ist mit der einen Seite    der normalerwei-e offenen Intensitätsbereieh-      selialter      186    bis 192  ber die Leitungen 204 bis 210 verbunden. Der Antriebsmagnet 45    ist mit der Antriebswelle 18 (Fig. l) ver- bunden und bewirkt pro Erregung deren Verstellung um eine Aehtelumdrehung über    die Kupplungsorgane 46, 47 (Fig. 1). Die Antriebswelle 18 verstellt ihrerseits die Drehscheibe 211, beispielsweise im Uhrzeigersinn, in jeweils einer Achtelumdrehung.

   Die Antriebswelle 18 (Fig.1) bewirkt ferner die Drehbewegung des Druckstempels 33 um je eine Achtelumdrehung, wie an Hand von I   1    bereits   besehrieben.    Die Drehscheibe 211 ist mit sieben   Randkontakten 212 bis 218    in je 45¯ Abstand voneinander in der Reihenfolge   der Bezussnummern versehen,    so dass    zwischen den Randkontakten 218 und 212    ein Abstand von 90¯ besteht. In der   3titte    zwischen den   Randkontakten      218 und 212,    also bei einer Verdrehung der Scheibe 211 im Uhrzeigersinn um 45¯ hinter dem Randkontakt 212, ist eine Lücke 219 von etwas gr¯¯erer Ausdehnung als die Randkontakte    212 bis 218 in der Drehscheibe 211 vorge- sellen.

   Die Scheibe 211 ist mit einem An-    schlu¯ 220 versehen, der eine Verbindung zwischen der Scheibe 211 und dem andern Ende der BetÏtigungswicklung 203  ber die Leitung 221, den Ruhekontakt 52 und die  Leitung 222 herstellt. Der Ruhekontakt 52   lvird    über   einen Mitnehmer geöffnet, wie    oben an Hand von Fig.1 bereits beschrieben.



     I)    ic   Intensitätsbereichsclialter      186    bis   192    sind mit den   Kontakten 223 bis 229 über die Lei-    tungen 230 bis 236 und ein bei 4 nur an  gedeutetes Relaissystem verbunden.

   Das    Relaissystem bezweckt lediglich die Entlastung der IntensitÏtsbereichschalter 186 bis 192, indem von denselben in Wirklichkeit niclit direkt die Netzspannung, sondern 24-Volt-Relais gesteuert werden, die ihrerseits dann   die letz-       spcisung des Antriebsmagneten 45 schalten.    l, in achter Kontakt   238    ist für Zwecke der    Rückstellung m die Ruhelage vorhanden, des- sen Wirkungsweise noch näher beschrieben      wird, und der über    die Leitung 239 mit dem Abdruck-Zugmagnet 70 verbunden ist, dessen    anderes Ende  ber die Leitun 241 an der    Leitung 202 angeschlossen ist.

   Aus Fig. 2 ist ersichtlich, da¯ die Kontakte 223 bis 229 und   238 rings um    den   Umfang der Scheibe       211 gleichmässig verteilt sind. und mit Aus-      oahme    des gerade auf die L cke 219 treffenden Kontaktes, alle auf einen Randkontakt   der    Selieibe 211 zu liegen kommen. Ein Zeit   vcrzngerungsschalter üblicher Bauart ist mit    seinem Antriebsmotor 242 mittels der Leitungen 243 und 244 an die Leitungen 239    bzw. 241 angeschlossen und dient einem noch    niiher erläuterten Zweck.

   Sein Schaltkontakt 245, der vom Motor 242 zeitverz¯gert betÏtigt vird, liegt   filer    die   Leitnyen    246 und 247 an den Leitungen 243   hzsv    241 und dient    rum Kurzschluss des Anzugsmagncten 70.   



   Der Stromkreis zur   Betätigung des An-    triebs für das Kreisblatt auf dem   Dr@htisch    wird von einer Gleichstromquelle, beispielsweise von 110 Volt, über die   Leitungen 250    und 251 gespeist. Der Antriebsmagnet 113,   esteuert    über den   Sehalter    105, dreht die Welle 29 mit den Kragen 28 stufenweise um jeweils 45¯, wie oben bereits beschrieben.   



  Mit der Welle 29 läuft der Schleifer 252 um,    der  ber die Leitung 250 gespeist wird. Rings um den Schleifer 252 sind acht Kontaktpunkte 253 bis 260 gleichmϯig verteilt, werden also der Reihe nach vom Schleifer 252 ber hrt, wenn die Welle 29 sich dreht. Die Kontaktpunkte 253, 255, 257 und 259 sind miteinander über die Leitung   261    verbunden, ebenso die Kontaktpunkte 254, 256, 258 und    260 über die Leitungen 262.

   Diese Leitungen    261 und 262 liegen über die Leitungen 263 bzw. 264 an den Anschl ssen 265 bzw. 266 an einem   Umpolschalter      267.    Die Leitungen   270    und   271 verbinden    die mittleren An  schliisse    des   Sehalters      267    mit dem   rever-      siblen Motor @', der au¯erdem    an der Speiseleitung 251 angeschlossen ist.

   Es sei erwÏhnt, dass die Auswahl oder die ¯bersetzung der   Alotoren      JL    und M' derart erfolgt, da¯ bei    einer vollen Umdrehung der Probenhalte-      rung'102 um 360     seitens des Rotors 11, in der gleichen Zeit eine 360¯-Drehung des vom Motor   3F    angetriebenen Drehtisches für das Kreisdiagramm 10 erfolgt.



   Die Betriebsweise des Schreibers und der   zugehuria.'en    Apparaturen wird nunmehr in    den Einzelheiten beschrieben. Ein unge- brauchtes Kreisblatt 10 wird auf dem Dr@htiseli befestigt. Der Druckkopi 16 wird in    seine Anfangsstellung dicht am Rand des Registrierblattes gebracht. Der Probenhalter 102 wird in die dem Anfangs-Alphawinkel gegen ber den auftreffenden R¯ntgenstrahlen entsprechende Stellung gebracht, dann um seine   Horixontalachse    in der normalen Drelirichtung verstellt, bis das BetÏtigungsorgan   104    eben die Íffnung des Schalters 105 zu  lasst.

   Das Probengoniometer und der    Polarbildschreiber werden gleichzeitig in Betrich gesetzt und dabei der Umpolschalter 267 in jene Lage gebracht, da¯ beispielsweise eine Rotation des   Drehtisches    im Uhrzeigersinn erfolgt.



   Die abgebeugten R¯ntgenstrahlen werden vom GeigerzÏhler empfangen und ergeben ein Signal, dessen StÏrke mit den beiden Winkeln der Probe im Goniometer variiert, auf den Leitungen 121, 122 und gelangt zum Streifenschreiber 2, wobei es die IntensitÏt.skorrektur durchlÏuft. Der Stufenschalter 124 befindet sich in seiner Anfangsstellung, das hei¯t auf dem Kontakt 126. Da die WiderstÏnde 127, 130, 133 usw. der IntensitÏtskorrektur bereits im voraus so eingestellt wurden, da¯ eine entsprechende Korrektur abhÏngig vom Alphawinkel an der Probe erfolgt, wird das Signal vom GeigerzÏhler im Widerstand 127 entsprechend korrigiert, und erst dieses korrigierte Signal gelangt zum Streifenschreiber 2.

   Der Antrieb   finir    den   Schreibstift    171   (fiv.    3) des   Strei-    fenschreibers 2 dreht die Welle 178 in AbhÏngigkeit vom korrigierten Signal, und die Nocken l8l nÏhern oder entfernen sich von den zugeh¯rigen Sto¯stangen 182, von denen die jeweils zugeordneten   Intensitätsbereicli-    schalter 186 bis 192 betÏtigt werden.



   Es sei angenommen, dass sich der Schlei   fer 252 auf dem Kontakt 253 befindet und    den Stromkreis f r den Drehtischmotor M' schlie¯t   liber    die Leitung 250, den Schleifer 252, den Kontakt 253, die Leitung 263, den Anschlu¯ 265, den Schalter 267, die Leitung 270, den Motor M' und die Leitung 251, so    dass der lIotor JI'liiuft und den Drelitiscli      iiii    Uhrzeigersinn bewegt.

   Es sei ferner ange  nommen, dass    der   Intensitätsbereiehschalter      ISS    durch die zugeh¯rige Sto¯stange 182 ge  schlossen    ist, und dass sich die Scheibe   211    in ihrer   AnfangssteHung mit    der L cke   219    am   Ort des Kontaktes 236 befindet. Dann    ergibt sich ein Stromflu¯  ber die Leitung 232, Kontakt 225, Scheibe 211, Anschlu¯ 220, Leitung 221, Ruhekontakt, 52, Leitung 222 und   Wicklung    203 zur Leitung 201. Der Antriebsmagnet 45 wird erregt und bewirkt eine Achtelumdrehung der Scheibe 211 im Uhrzeigersinn.

   Nach Vollendung dieser   Achtel-    umdrehung ¯ffnet der   llTitnehmer    48 den Ruhekontakt 52 und untcrbriclit den Er  rcgerstromkreis, woraufhin    der Anker des An  triebsmagneten 45    in seine Ruhelage   zurück-      kellrt,    aber wegen des Ausrückens der   Kupp-      lungsorgane 46, 47 die Scheibe 211    in der   erreieliten    Stellung verbleibt. Mit der Rück  kehr des Antriebsmagneten 45    in seine Ruhelage   wird vom Kupplungsarm    51 der   Mit-    nehmer 48 derart verstellt, dass der   Ruhe-    kontakt 52 wieder schlie¯t.

   Da der Kon  takt 225 weiterhin einen Randkontakt    der Scheibe 211 ber hrt, wird der Antriebsmagnet 45 abermals erregt und der Schaltvorgang setzt sich fort, bis die L cke 219 schrittweise bis zum Kontakt 225 gelangt ist, in   welches    Falle dann trotz der R ckkehr des Antriebsmagueten 45 45 die Ruhelage und der   Schliessung    des Kontaktes 52, der Stromkreis zwischen dem Kontakt 225 und der Scheibe 211 unterbrochen bleibt. Es sei darauf hingewiesen, dass bei Beginn des ganzen Vorgangs die L cke 219 gegen ber dem Kontakt 238 gelegen, also dessen Stromkreis unterbrochen war.

   Nach dem ersten Ansprechen des Antriebsmagneten 4 wird   über den Kontakt 238 und einen    der Randkontakte 218 bis   214    der Stromkreis von der Leitung 201, Wieklung 203, Leitung 222, Ruhekontakt 52, Leitung 221, Anschlu¯ 220, Scheibe 211, Kontakt 238, Leitung 239,   Zugmagnet      70    und Leitung 241 zur Leitung 202 geschlossen, der parallel zum oben be   schriebenen Stromkreis verläuft. Solange die- ser erstgenannte Stromkreis geschlossen bleibt,    fliesst   dureh    den Anzugmagneten 70 ein zu dessen Erregung nicht ausreichender Strom.



  Sobald aber der erstgenannte Stromkreis durch die L cke 219 am Kontakt 225 ge¯ffnet ist,   erhält      beim Schliessen    des   Ruhekontaktes    52 der Anzugmagnet 70 den vollen Erregerstrom,   zicht    den Druckkopf nach abwÏrts und be   wirkt den Abdruck des ausgewählten Farb- druckstiftes oder einer Zahl auf dem Regi-    strierblatt 10. Der zeitverz¯gert arbeitende Schalter 245 ist normalerweise offen, aber kurze Zeit nach Erregung des Zugmagneten 70 spricht er an und verbindet die Leitungen 239 und 241, wodurch der   Anzugmagnet    70 kurzgeschlossen und der Druckkopf vom Blatt 10 abgehoben wird.

   Jedoch ist   nunmelr    der Stromkreis   für den Antriebsmagnet 45 über    die   Leitung 238 geschlossen    und infolge des vom Schalter 245 kurzgeschlossenen Anzug   magneten 70 fliesst ein ausreichender Erreger-    strom, so da¯   der Antriebsmagnet 45 wieder    zu arbeiten   beginnt und die Scheibe 11 sehritt-    weise verdreht, bis die L cke 219 in ihre    Anfangsstellung am Kontakt 238 gelangt,    diesen Stromkreis ¯ffnet und damit den Zeit   sehalter abfallen und in seine Ruhelage zu-    r ckkehren lϯt. Der ganze Vorgang kann anschlie¯end von neuem beginnen, wenn der   @ntensitÏtsbereichschalter 188 oder ein    anderer dieser Schalter 186 bis 192 geschlossen wird.

   Infolge der sich Ïndernden In  tensität der Signale werden im Laufe    der   Zoit    verschiedene der IntensitÏtsschalter 186 bis 192 geschlossen, so (lass der   Druekstempel       entsprechend verschiedene Stellungen cin-    nimmt und im Laufe der Drehbewegung des Registrierblattes der Abdruck verschiedener Symbole oder Farben erfolgt.   



   Ist nur ein Betätigungsorgan 104 vorge-    sehen.   so hat nach Vollendung einer Umdre-      lulllg    der Probe auch clas Registrierblatt 10 einen vollen Umlauf um 360¯ gemacht, wobei viele Abdr cke registriert wurden, abhÏngig vom Schliessen der   Intensitätshereichsehaltcr      1S6    bis 192. Am Ende der vollen Umdrehung    schliesst das Betätigungsorgan 104 den Schal-    ter   105    und erregt den Magnet 106, der den Probenhalter 102 um seine Vertikalachse um einen vorbestimmten Winkel. beispielsweise 5¯, verstellt.

   Gleichzeitig wird die   AVicklung 117    des   Stufenselalters    erregt und bewegt den Schleifer   124    in eine andere   Stellung, @      beispiels-    Nveise vom Kontakt   126    zum Kontakt 129.



     Xunmehr    erfahren also die   Signale vom Gci-    gerzÏhler eine andere Korrektur um einen vorbestimmten, der neuen   effektiven Probendicke    entsprechenden Faktor im Widerstand 130.



  Gleichzeitig wird auch der Antriebsmagnet 113 erregt und dreht die Welle 29 um 45¯, wodurch der Druckkopf in radialer Richtung um eine, dem geänderten Alphawinkel des   ProbenlIaiters      102    entsprecliende   Strecke ver-    schoben wird. Dabei verstellt sich der Selileifer   252 vom Kontakt 253 auf    den Kontakt   254,    so dass sich die Drehrichtung des Motors M' umgekehrt, dessen Stromkreis nunmehr von der Leitung 250  ber den Schleifer 252, Kontakt 254, Leitung 262, Leitung 264, Anschlu¯ 266, Schalter 267 und Leitung 271 zum Motor M' und zur Leitung 251 verlÏuft.



  Es sei hier festgestellt, da¯ der Drehtisch auch dauernd in einer   Richtung    wÏhrend der ganzen Messsung bewegt werden kann, ialls   erwiinselt,    indem der   zyklisch arbeitende    Umkehrschalter mit den Anschlüssen 252 bis   262 beseitigt    und die Leitung 250 direkt mit einem Anschluss des   Umpolschalters    267, etwa mit 266, verbunden wird. Es sind hierf r   melirere      Möglichkeiten    gegeben.

   Beim vor   liegenden Ausführungsbeispiel kann beispiels- weise ein Weehselsehalter verwendet werden,    dessen   Mittelanschluss    mit der Leitung   250      und dessen Aussenansehlüssc mit    dem Schlei  fer 252 bzw.    mit dem Anschluss   266      verbun-    den sind. Es erscheint aber nicht notwendig, diesc einfache   Massnahme    in einem Sehaltbild darzustellen.



   Der Vorteil der DrehrichtungsÏnderung des   Atotors 31'besteht    in der M¯glichkeit, nur die Angaben in einem oder in zwei Quadranten des Kreisblattes zu registrieren, wobei vier    bzw. zwei Betätigungsorganc 104 für den    Schalter 105 verwendet werden. Wird nur ein Betatigungsorgan 104 benutzt, so kann das Registrierblatt dauernd in der gleichen Drehrichtung umlaufen. Die Fig. 5   zeigt in schema-    tiselier Wiedergabe ein Kreisblatt 10 mit der vom Druckkopf zur ckgelegten Wegspur bei Vorhandensein von vier BetÏtigungsorganen   104    mit je 90    Abstand an der Prpbenhalte-    rung 102, in welchem Falle nur ein Quadrant auf dem Registrierblatt bedruckt wird.

   Es ist klar, da¯ eine solche Aufzeichnung vor allem zweckmϯig ist, wenn die zu untersuclende Probe eine entsprechende Symmetrie auf   whist. Falls nur zwei um 180  versetzte Bctäti-    gungsorgane 104 vorhanden sind, erstrecken sich die kreisbogenf¯rmigen Wegspuren der Fig.   5      natürlieh     ber   zwei    Quadranten des   Rcgistrierblattes 10.     



   PATENTANSPRUCII
Einrichtung zur IIerstellung eines R¯ntgenstrahlenbeugungspolardiagrammes von einem    annähernd ebenen Probestück, unter Verwen-    dung einer Anlage zur   IIerstellung    eines geb ndelten R¯ntgenstrahls, einer Vorrichtung zur   kontinuierlichen Drehung des Probestücks    um eine erste Achse und schrittweisen Drehung um eine zweite zur ersten senkrechte Achse, einer Vorrichtung zur Umwandlung der durch das Probest ck gebeugten R¯ntgen 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. r ckkehren lϯt. Der ganze Vorgang kann anschlie¯end von neuem beginnen, wenn der @ntensitÏtsbereichschalter 188 oder ein anderer dieser Schalter 186 bis 192 geschlossen wird. Infolge der sich Ïndernden In tensität der Signale werden im Laufe der Zoit verschiedene der IntensitÏtsschalter 186 bis 192 geschlossen, so (lass der Druekstempel entsprechend verschiedene Stellungen cin- nimmt und im Laufe der Drehbewegung des Registrierblattes der Abdruck verschiedener Symbole oder Farben erfolgt.
    Ist nur ein Betätigungsorgan 104 vorge- sehen. so hat nach Vollendung einer Umdre- lulllg der Probe auch clas Registrierblatt 10 einen vollen Umlauf um 360¯ gemacht, wobei viele Abdr cke registriert wurden, abhÏngig vom Schliessen der Intensitätshereichsehaltcr 1S6 bis 192. Am Ende der vollen Umdrehung schliesst das Betätigungsorgan 104 den Schal- ter 105 und erregt den Magnet 106, der den Probenhalter 102 um seine Vertikalachse um einen vorbestimmten Winkel. beispielsweise 5¯, verstellt.
    Gleichzeitig wird die AVicklung 117 des Stufenselalters erregt und bewegt den Schleifer 124 in eine andere Stellung, @ beispiels- Nveise vom Kontakt 126 zum Kontakt 129.
    Xunmehr erfahren also die Signale vom Gci- gerzÏhler eine andere Korrektur um einen vorbestimmten, der neuen effektiven Probendicke entsprechenden Faktor im Widerstand 130.
    Gleichzeitig wird auch der Antriebsmagnet 113 erregt und dreht die Welle 29 um 45¯, wodurch der Druckkopf in radialer Richtung um eine, dem geänderten Alphawinkel des ProbenlIaiters 102 entsprecliende Strecke ver- schoben wird. Dabei verstellt sich der Selileifer 252 vom Kontakt 253 auf den Kontakt 254, so dass sich die Drehrichtung des Motors M' umgekehrt, dessen Stromkreis nunmehr von der Leitung 250 ber den Schleifer 252, Kontakt 254, Leitung 262, Leitung 264, Anschlu¯ 266, Schalter 267 und Leitung 271 zum Motor M' und zur Leitung 251 verlÏuft.
    Es sei hier festgestellt, da¯ der Drehtisch auch dauernd in einer Richtung wÏhrend der ganzen Messsung bewegt werden kann, ialls erwiinselt, indem der zyklisch arbeitende Umkehrschalter mit den Anschlüssen 252 bis 262 beseitigt und die Leitung 250 direkt mit einem Anschluss des Umpolschalters 267, etwa mit 266, verbunden wird. Es sind hierf r melirere Möglichkeiten gegeben.
    Beim vor liegenden Ausführungsbeispiel kann beispiels- weise ein Weehselsehalter verwendet werden, dessen Mittelanschluss mit der Leitung 250 und dessen Aussenansehlüssc mit dem Schlei fer 252 bzw. mit dem Anschluss 266 verbun- den sind. Es erscheint aber nicht notwendig, diesc einfache Massnahme in einem Sehaltbild darzustellen.
    Der Vorteil der DrehrichtungsÏnderung des Atotors 31'besteht in der M¯glichkeit, nur die Angaben in einem oder in zwei Quadranten des Kreisblattes zu registrieren, wobei vier bzw. zwei Betätigungsorganc 104 für den Schalter 105 verwendet werden. Wird nur ein Betatigungsorgan 104 benutzt, so kann das Registrierblatt dauernd in der gleichen Drehrichtung umlaufen. Die Fig. 5 zeigt in schema- tiselier Wiedergabe ein Kreisblatt 10 mit der vom Druckkopf zur ckgelegten Wegspur bei Vorhandensein von vier BetÏtigungsorganen 104 mit je 90 Abstand an der Prpbenhalte- rung 102, in welchem Falle nur ein Quadrant auf dem Registrierblatt bedruckt wird.
    Es ist klar, da¯ eine solche Aufzeichnung vor allem zweckmϯig ist, wenn die zu untersuclende Probe eine entsprechende Symmetrie auf whist. Falls nur zwei um 180 versetzte Bctäti- gungsorgane 104 vorhanden sind, erstrecken sich die kreisbogenf¯rmigen Wegspuren der Fig. 5 natürlieh ber zwei Quadranten des Rcgistrierblattes 10.
    PATENTANSPRUCII Einrichtung zur IIerstellung eines R¯ntgenstrahlenbeugungspolardiagrammes von einem annähernd ebenen Probestück, unter Verwen- dung einer Anlage zur IIerstellung eines geb ndelten R¯ntgenstrahls, einer Vorrichtung zur kontinuierlichen Drehung des Probestücks um eine erste Achse und schrittweisen Drehung um eine zweite zur ersten senkrechte Achse, einer Vorrichtung zur Umwandlung der durch das Probest ck gebeugten R¯ntgen Strahlung in ein proportionales elektrisches Signal und schtiesslich eines Registriergerätes mit einer Druckvorrichtung,dieverschiedene Registriermarken entsprechend verschiedenen Inteusitiitsintcrwallen des elektrischen Signals zu drucken erlaubt,
    dadurch gekennzeichnet, dass synchron mit der Bewegung der Materialprobe um die erste Achse ein kreisförmiges, uiii den Mittelpunkt drehbares Registrierblatt (10) unter einer Druekvorriehtung (17) des Registriergerätes vorbcibewcgt wird, wel- clic die der Intensitäten der gebeugten R¯ntgenstrahlen entsprechenden Markierungen auf das Registricrblatt (10) druckt, dass nach einem bestimmten Drchwinkel der Probe um die erste Achse die Probe um einen bestimmten Winkel der zweiten Achse gedreht wird,
    wobei gleiehzeitig die Registriervorrichtung ein entsprechendes Stück radial zur Papier scheide. verschoben und die Proportionalitäts- konstantc zwischen der gebeugten Röntgen- intensität nnd dem elektriselien Signal derart geändert wird, dass die durch die Drehung der Materialprobe um die zweite Achse geän- derte Absorption des Röntgenstrahls kompen- siert wird.
    UNTERANSPR¯CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen BIotor (M), der die ebene, auf einem Halter (102) befestigte Ma- terialprobe um die senkrecht zur Probenebene gelegene erstc Achsc dreht, wobei der Halter (102) mindestens eine Vorrichtung (104) trägt, die nach einer bestimmten Drehung des Halters nm die erste Achse einen Schalter (105) schliessen und durch das Schliessen des Sehalters ein Elektromagnet (106) betätigt wird, der den um die zweite, in der Probenebene gelegene Achse drehbaren Halter um den inkel schwenkt.
    2. Einriclitung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Leitung zwi sella der Vorrichtung zur Umwandlung der R¯ntgenstrahlung in elektrische Signale und dem RegistriergerÏt eine Reihe von WiderstÏnden (127, 130, 133, 136, 139 169) vor ges@hen ist, die durch einen Stufenschalter (117, 124) eingeschaltet werden k¯nnen, wobei der Stufenschalter bei jeder Schwenkung des Probenhalters (102) um die zweite Achse um einen Kontakt weiterschaltet und der jeweils eingeschaltete Widerstand so abgeglichen ist, dass die Absorptionsfehler, die von einer verschiedenen Stellung der Probe herr hren, kompensiert werden.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Rotationsk¯rper (33) mit einer Reihe von Druekorganen (34) zum Druck einer Mehrzahl von Markierungen auf seinem Umfang, bei welchem. jedes Druck- zeichen eine andere Markierung hervorbringt, eine Vorrichtung, die elektrische Signale kom- pensiert und ein dem betreffenden Intensitäts- intervall entsprechendes Druckzeichen auswählt, durci eine Mehrzahl von normalerweise offenen Schaltern (186 bis 192), wobei die Zahl dieser Schalter um 1 kleiner ist als die Anzahl der Druckorgane (34) und jeder Schalter bei einer ändern Signalintensität ge- schlossen wird und jeweils nur ein Schalter geschlossen ist,
    durch einen Elektromagneten (45), der den drehbaren Drnelikörper (33) sehrittweise bewegen kann, wobei die Zahl der Sehritte dieses Elektromagneten (45) gleich der Zahl der verschiedenen Druckele- mente (34) ist und die Schalter an entsprechende Klemmen (212 bis 217) des Elektromagneten (45) angeschlossen sind, so da¯, wenn einer der Schalter geschlossen ist, der Elektromagnet schrittweise erre-t wird und die Druckwalzc dreht, so dass ein 1) ruckzei- chen entsprechend einer bestimmten Signalintensität in die Druckstellung gelangt.
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