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CH337251A - Hochspannungsfreiluft-Langstabisolator - Google Patents

Hochspannungsfreiluft-Langstabisolator

Info

Publication number
CH337251A
CH337251A CH337251DA CH337251A CH 337251 A CH337251 A CH 337251A CH 337251D A CH337251D A CH 337251DA CH 337251 A CH337251 A CH 337251A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
insulator
projections
long rod
diameter
rod
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Cron Hans Dipl-Ing Von
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH337251A publication Critical patent/CH337251A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/42Means for obtaining improved distribution of voltage; Protection against arc discharges
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/52Insulators or insulating bodies characterised by their form having cleaning devices
    • H01B17/525Self-cleaning, e.g. by shape or disposition of screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description


      Hochspannungsfreiluft-Langstabisolator       Die Erfindung betrifft     Hochspannungsfreiluft-          Langstabisolatoren    der sogenannten  selbstreinigen  den  Bauart, die in Gegenden mit staubhaltiger Luft  und häufiger Tau- und Nebelbildung infolge der Rei  nigung durch die Regenfälle ein beständigeres     Iso-          liervermögen    aufweisen. Diese Isolatoren sind mit  Vorsprüngen versehen, die die Aufgabe     haben,.das     Regenwasser zu verteilen oder die auftreffenden Re  gentropfen so zurückzuwerfen, dass sie für eine mög  lichst vollkommene Reinigung der     Isolatoroberfläche     nutzbar gemacht werden.

   Solche Isolatoren werden  auch als sich selbst reinigende Isolatoren bezeichnet.  



  Die Spannung verteilt sich über die Länge eines  derartigen Isolators bei feuchter     Isolatoroberfläche     anfangs zwar gleichmässig, bei anhaltendem Tau- oder       Nebeltröpfchenniederschlag    ändern sich die Span  nungsverhältnisse aber, und es zünden - insbeson  dere, wenn sich nach längeren Trockenperioden stär  kere     Oberflächenfremdschichten    angesetzt haben   stromstarke Glimmbögen als     Vorentladungen    über  Teile des Isolators. Diese können leicht an der Eisen  kappe des Isolators Fuss fassen, wodurch sie in strom  dichte Lichtbögen umschlagen, die den Vollüber  schlag des Isolators einleiten.

   Bei mehrteiligen Iso  latoren, wie sie insbesondere für Höchstspannungen  angewendet werden, besteht dabei die Gefahr des       Kaskadenüberschlages    in besonders hohem Grade,  weil den Zwischenelektroden, zwischen denen der  Lichtbogen steht, durch die feuchten Oberflächen  fremdschichten der andern Glieder ein verhältnis  mässig hoher Wirkstrom     zufliesst,    so dass der Licht  bogen sehr stromstark wird.  



  Es sind auch     Hochspannungsfreiluft-Langstabiso-          latoren    mit Vorsprüngen bekannt, bei denen die Vor  sprünge abwechselnd grosse und kleine bzw. grosse,  mittlere und kleine Durchmesser aufweisen. Diese  haben den Nachteil, dass der     Oberflächenkriechweg       in seiner Breite periodisch sich wiederholend un  gleichmässig abgestuft ist. Diese Isolatoren haben den  Nachteil, dass ein an der     Oberfläche    auftretender  Überschlag schon bei einer niedrigen Spannung ge  zündet wird.  



  Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochspan  nungsfreiluft-Langstabisolator, dessen     stabförmiger     Teil mit Vorsprüngen versehen ist. Die Erfindung  besteht darin, dass alle Vorsprünge den gleichen  Durchmesser haben und dass unter dem letzten Vor  sprung am untern Ende des Isolators ein Schirm mit  einem Durchmesser angeordnet ist, welcher grösser  als der Durchmesser der über ihm am     Isolatorschaft     liegenden Vorsprünge ist. Die Nachteile der oben  erwähnten Isolatoren werden also gemäss der Erfin  dung dadurch vermieden, dass der     stabförmige,    z. B.  mit verhältnismässig kleinen Vorsprüngen versehene  Teil des     Hochspannungsfreiluft-Langstabisolators    un  ten in einem weit ausladenden Schirm endet.

   Man  erreicht durch die Erfindung, dass der     Oberflächen-          kriechweg    in     seiner    Breite längs des     Isolatorschaftes     gleichmässig abgestuft ist, so dass eventuell auftre  tende Überschläge erst bei sehr viel höheren Span  nungen als bei den bekannten Isolatoren gezündet  werden. Durch den weit ausladenden Endschirm  wird das Übergreifen des Fusspunktes einer Ent  ladung, die sich am obern     stabförmigen    Teil gebildet  hat, auf die untere Kappe erschwert und damit die  Spannung, bei welcher der Vollüberschlag des     Isola-          tors    erfolgt, heraufgesetzt.

   Bei zusammengesetzten  Isolatoren wird entsprechend die Spannung erhöht,  bei der     ein        Kaskadenüberschlag    erfolgt.  



  Der Endschirm kann an seiner Unterfläche eine  die     Flanschkante    der Metallkappe abschirmende  Rippe haben. Dadurch wird erreicht, dass der elektro  statische Staubniederschlag, welcher durch die von  der     Flanschkante    ausgehende Glimmentladung be-      wirkt wird, auf eine möglichst kleine Fläche einge  schränkt ist.  



  Weiter kann es vorteilhaft sein, den     Isolatorstab     auch am obern Ende mit einem weiter ausladenden       Schirm    auszuführen. Dieser Schirm hat aber     vorteil-          hafterweise    einen kleineren Durchmesser als der  untere     weitausladende    Endschirm.  



  Die Erfindung lässt sich bei Hochspannungsfrei  luft-Langstabisolatoren aller Art verwenden, insbe  sondere bei solchen, die mit Vorsprüngen ausgeführt  sind, welche das Regenwasser verteilen oder so zu  rückwerfen, dass es für ein möglichst vollkommenes  Reinigen der     Isolatoroberfläche    von anhaftendem  Schmutz ausgenutzt wird. Auch bei     Hochspannungs-          freiluft-Langstabisolatoren,    bei denen der     stabförmige          Teil    mit schraubenförmig um den Schaft herum  geführten Vorsprüngen ausgeführt ist, lässt sich die  Erfindung mit Vorteil verwenden. Die Isolatoren  können sowohl Hänge- als auch Stützisolatoren sein.  



  In den Figuren sind zwei Ausführungsbeispiele  der Erfindung dargestellt. Die     Fig.    1 zeigt einen Iso  lator mit kleinen Vorsprüngen 1 mit kleinem Durch  messer, die so angeordnet und geformt sind, dass die  einfallenden Regentropfen an ihrer     Oberfläche    nach  den vom Regen nicht direkt     getroffenen    Kriechweg  teilen     reflektiert    werden. Der Schaft und die Schirm  unterseiten werden durch das Spritzwasser gereinigt.  Mit 2 ist der untere weit ausladende Schirm bezeich  net, der eine Rippe 3 hat. Die untere Kappe 4 ist mit  Kitt 5 am     Isolatorschaft    6 befestigt.  



  Die     Fig.    2 zeigt einen Wendelisolator mit schrau  benförmig um den Schaft herumgeführten Vorsprün  gen 8 und 9, die an ihren Oberflächen 12 und 13 so  ausgeführt sind, dass das Regenwasser über die ganze       Isolatoroberfläche    verteilt und zum Abspülen der  angesetzten Fremdteilchen nutzbar gemacht wird.  Unten endet der Stab in dem Schirm 10.  



  Bei der Ausführung mit Vorsprüngen nach der       Fig.    1 soll das Durchmesserverhältnis     (Vorsprung-          durchmesser    : Schaftdurchmesser) bei schlanken Iso  latoren vorzugsweise zwischen 1,7 und 1,9 und das  Verhältnis     -Vorsprungunterteilung    t zu     Vorsprung-          ausladung    a vorzugsweise zwischen 1,2 und 1,4 lie  gen. Der untere Schirm 2 soll einen Durchmesser  haben, der etwa doppelt so gross wie der     Durchmesser     der Vorsprünge 1 ist.  



       Beim    Wendelisolator nach der     Fig.    2 wählt man  das Durchmesserverhältnis etwas     grösser.    Die Teilung    hängt von dem Steigungswinkel der Schraubenflä  che ab.  



  Man kann Isolatoren für Höchstspannungen aus       Langstabisolatoren    nach der Erfindung aufbauen.  Die     Fig.    3 zeigt einen solchen     Höchstspannungs-Lang-          stabisolator    in schematischer Darstellung. Bei diesem  sind die     Vorsprungausladungen    und der Schaft nur  durch Doppellinien 7 angedeutet. Der     Höchstspan-          nungs-Langstabisolator    besteht aus vier aneinander  gereihten     Langstabisolatoren    11, 14, 15, 16, von  denen jeder ein     Langstabisolator    zum Beispiel nach  der     Fig.    1 ist.

   Es können aber auch     Langstabisolato-          ren    nach der     Fig.    2 ebenfalls für diesen Zweck be  nutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Hochspannungsfreiluft-Langstabisolator, dessen stabförmiger TeU mit Vorsprüngen versehen ist, da durch gekennzeichnet, dass alle Vorsprünge den glei chen Durchmesser haben und dass unter dem letzten Vorsprung am untern Ende des Isolators ein Schirm mit einem Durchmesser angeordnet ist, welcher grö sser als der Durchmesser der über ihm am Isolator schaft liegenden Vorsprünge (1, 8, 9) ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Isolator nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vorsprung mit dem grösseren Durchmesser (2, 10) an seiner untern Fläche eine die Flanschkanten der untern Kappe (4) abschirmende Rippe (3) hat. 2.
    Isolator nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorsprünge so ausgeführt sind, dass sie das Regenwasser verteilen oder so zu rückwerfen, dass es für ein möglichst vollkommenes Reinigen der vom Regen nicht unmittelbar getrof fenen Teile der Isolatoroberfläche ausgenutzt wird. 3. Isolator nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sein stabförmiger Teil mit schrau benförmig um den Schaft herumgeführten Vorsprün gen (8, 9) ausgeführt ist, unter welchen der Schirm (10) mit grösserem Durchmesser folgt. PATENTANSPRUCH 1I Verwendung eines Langstabisolators nach Patent anspruch I als Glied einer Isolatorkette.
CH337251D 1954-11-29 1955-11-26 Hochspannungsfreiluft-Langstabisolator CH337251A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE337251X 1954-11-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH337251A true CH337251A (de) 1959-03-31

Family

ID=6221256

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH337251D CH337251A (de) 1954-11-29 1955-11-26 Hochspannungsfreiluft-Langstabisolator

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH337251A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10112689A1 (de) * 2000-09-22 2002-04-11 Ceramtec Ag Kriechwegverlängerung auf der Oberseite von Isolatorschirmen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10112689A1 (de) * 2000-09-22 2002-04-11 Ceramtec Ag Kriechwegverlängerung auf der Oberseite von Isolatorschirmen

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