[go: up one dir, main page]

CH336341A - Verfahren zur Herstellung von Florstoffen, insbesondere von unifarbigen Florteppichen, und nach dem Verfahren hergestellter Florstoff - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Florstoffen, insbesondere von unifarbigen Florteppichen, und nach dem Verfahren hergestellter Florstoff

Info

Publication number
CH336341A
CH336341A CH336341DA CH336341A CH 336341 A CH336341 A CH 336341A CH 336341D A CH336341D A CH 336341DA CH 336341 A CH336341 A CH 336341A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pile
twisting
different
threads
tufts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Pieter Koevoet Cornelis
Original Assignee
Koninkl Vereenigde Tapijtfabri
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koninkl Vereenigde Tapijtfabri filed Critical Koninkl Vereenigde Tapijtfabri
Publication of CH336341A publication Critical patent/CH336341A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D27/00Woven pile fabrics
    • D03D27/02Woven pile fabrics wherein the pile is formed by warp or weft
    • D03D27/06Warp pile fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description


  Verfahren zur     Herstellung    von     Florstoffen,    insbesondere von     unifarbigen        Florteppichen,     und nach dem Verfahren hergestellter     FlorstofF       Es ist     bekannt,    dass bei     Florprodukten    und ins  besondere bei unifarbigen     Florteppichen    nach kurzer  oder längerer Zeit ein Vorgang auftritt, der in der  betreffenden Industrie mit      shading     bezeichnet wird,  das heisst, es treten Lichteffekte auf, die sich als Fleck  zeigen.  



  Dieser Vorgang findet seinen Ursprung in der  Tatsache, dass stellenweise die     Florfäden    durch Ur  sachen, für die man bis jetzt noch keine befriedigende  Erklärung gefunden hat, eine andere Richtung als die  jenige, in welcher sie ursprünglich standen, anneh  men und dass sie auch nicht wieder in die ursprüng  liche Lage zurückkehren, so dass der     Eindruck    von  Flecken im Teppich bleibend ist. Diese Flecken haben  selbst die Neigung, sich ganz willkürlich über den  ganzen Teppich zu verbreiten.  



  Die Erfindung bezweckt eine Vermeidung des be  treffenden Vorganges durch Anwendung eines Ver  fahrens zur Herstellung von     Florstoffen,    welches da  durch gekennzeichnet ist, dass in der     Schussrichtung          Flornoppen    mit unterschiedlicher Drehungsrichtung  und/oder Zwirnrichtung hintereinander angeordnet  werden.  



  Die Erfindung betrifft auch einen nach diesem  Verfahren hergestellten     Florstoff,    welcher dadurch  gekennzeichnet ist, dass er in der     Schussrichtung    hin  tereinanderliegende     Flornoppen    mit unterschiedlicher  Drehungsrichtung und/oder Zwirnrichtung aufweist.  



  Es hat sich herausgestellt, dass das erfindungs  gemässe     Verfahren        Fadenlageänderungen    Einhalt gibt  oder jedenfalls die erwähnten     Lichteffekte    neutrali  siert, so dass keine Flecken entstehen.  



  In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen  des     Florstoffes    nach der     Erfindung    dargestellt, wobei  die     Fig.    1, 2 und 3 je einen Ausschnitt eines Flor  gewebes schematisch und perspektivisch zeigen.    In der     Fig.    1 sind drei     Kettfäden    mit der     Ziffer    1  angedeutet. Diese werden von einem     Schussfaden    2  durchquert. Auf diesem     Schussfaden    2 sind nebenein  ander die     Flornoppen    gebunden. Zwei dieser Flor  noppen sind mit 3 und 4 bezeichnet.

   Diese     Flornop-          pen    bestehen aus einem nicht     gezwirnten,    also ein  fachen Faden, dessen Drehung für die     Flornoppen    3  und 4 entgegengesetzt ist.    In der     Fig.    2 sind entsprechende Teile mit den  selben Ziffern wie in der     Fig.    1 bezeichnet. Man     fin-          det    hier also auch die     Kettfäden    1 und einen Schuss  faden 2; die     Flornoppen    3a und 4a bestehen aus  Fäden, die je aus zwei einfachen Fäden gezwirnt  sind. Die Zwirnrichtungen sind bei den Noppen 3a  und 4a entgegengesetzt.

   Die beiden einfachen Garne  in einer Noppe können eine entgegengesetzte Dre  hung haben, z. B. links und rechts. Sie können aber  auch dieselbe Drehung haben.  



  In der     Fig.3    ist eine dritte Ausführungsform  dargestellt. Die     Flornoppen    3b und 4b sind hier aus  gezwirntem Faden hergestellt, wobei beide     Flornop-          pen    dieselbe     Zwirnrichtung    haben. Die einfachen Fä  den     5,und    6, aus welchen die     Flornoppen    4b beste  hen, haben eine entgegengesetzte Drehungsrichtung,  während die beiden einfachen Fäden der     Flornoppen     3b gleiche Drehungsrichtung aufweisen. Dies ist in  der Zeichnung veranschaulicht, indem man ein Ende  der     Flornoppe    4b in ausgefasertem Zustand darge  stellt hat.

      Es ist nicht     erforderlich,    dass jede     Flornoppe    von  der     nebenanliegenden        Flornoppe    verschieden ist. Es  ist sehr gut möglich, eine Gruppe von Nachbarflor  noppen aus demselben Faden herzustellen und ihnen  also dieselbe Struktur zu erteilen und dann einer  Nachbargruppe dieser Noppen eine andere Struktur      zu geben, ihnen also eine andere Zwirn- oder eine  andere Drehungsrichtung zu erteilen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Florstoffen, da durch gekennzeichnet, dass in der Schussrichtung Flor noppen mit unterschiedlicher Drehungsrichtung undi oder Zwirnrichtung hintereinander angeordnet wer den.
    1I. Florstoff, hergestellt nach dem Verfahren ge mäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er in der Schussrichtung hintereinanderliegende Flor noppen mit unterschiedlicher Drehungsrichtung und/ oder Zwirnrichtung aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass abwechselnd Flornoppen mit unter schiedlicher Drehungsrichtung oder Zwirnrichtung angeordnet werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass gruppenweise Flornoppen mit unterschiedlicher Drehungsrichtung oder Zwirnrich tung angeordnet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass Plornoppen aus unterschiedlichen, gezwirnten, mehrfachen Fäden angeordnet werden, deren Zwirnrichtung die gleiche ist, deren einzelne Fäden jedoch eine verschiedengerichtete Drehung haben.
    4. Florstoff nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flornoppen aus unterschied lichen, gezwirnten, mehrfachen Fäden bestehen, wo bei die Zwirnrichtung beider Fäden gleich, die Dre hungsrichtung der die mehrfachen Fäden bildenden Teilfäden jedoch unterschiedlich ist. 5. Florstoff nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Flornoppen aus unterschied lichen, gezwirnten, mehrfachen Fäden bestehen, wo bei die Zwirnrichtung beider Fäden ungleich, die Drehungsrichtung der einzelnen Teilfäden beider Fä den jedoch gleich ist.
CH336341D 1953-07-20 1954-07-08 Verfahren zur Herstellung von Florstoffen, insbesondere von unifarbigen Florteppichen, und nach dem Verfahren hergestellter Florstoff CH336341A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL336341X 1953-07-20
NL60354X 1954-03-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH336341A true CH336341A (de) 1959-02-15

Family

ID=26641979

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH336341D CH336341A (de) 1953-07-20 1954-07-08 Verfahren zur Herstellung von Florstoffen, insbesondere von unifarbigen Florteppichen, und nach dem Verfahren hergestellter Florstoff

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH336341A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE469702C (de) Verfahren zur Herstellung von Kettenwirkware mit Gummikettenfaeden
CH336341A (de) Verfahren zur Herstellung von Florstoffen, insbesondere von unifarbigen Florteppichen, und nach dem Verfahren hergestellter Florstoff
DE3707139C2 (de)
DE1685159B2 (de) Vollsynthetisches grundgewebe fuer tuftingteppiche
AT206833B (de) Breitrippiger Schnürlsamt
AT214558B (de) Wirkware und Maschine zu ihrer Herstellung
DE612897C (de) Effektzwirn
DE368398C (de) Florband fuer Florgewebe
DE662572C (de) Verfahren zum Verweben von Seidenfaeden
DE614039C (de) Verfahren zum Herstellen eines Rutenkettenflorgewebes fuer Plueschteppiche
DE865178C (de) Gewirke und Verfahren zu seiner Herstellung
AT125982B (de) Leiste für Gewebe und Vorrichtung zu ihrer Herstellung.
DE647613C (de) Jacquard- oder Schaftdrehergewebe
DE595008C (de) Verfahren zum Herstellen von Knuepfteppichen auf Teppichknuepfmaschinen
DE1535782C (de) fcinschutzig gewebter Grund und Flor schusse aufweisender Doppelfiorteppich
AT96032B (de) Florband für Florgewebe und Vorrichtung zu dessen Herstellung.
AT92459B (de) Verfahren zur Herstellung von technischen Wolltüchern mit ein- oder beiderseitig angewalkter, aus den Schußfäden des Gewebes bestehender Filzschicht.
DE595225C (de) Verfahren zur Herstellung eines durch Figurschuesse verstaerkten Gewebes
AT132302B (de) Verfahren zur Herstellung von Schußflorgeweben.
DE1535786A1 (de) Elastischer Schusssamt
DE662031C (de) Verfahren zur Herstellung von Geflechten auf der einfaedigen Kloeppelmaschine
DE1560286A1 (de) Faden zum Herstellen von Pelzimitationen
AT110438B (de) Verfahren zur Herstellung von Gobelins.
DE578280C (de) Mehrschuetzig gewebtes Ruten-Kettenflorgewebe
DE2148577A1 (de) Verfahren zum herstellen von kordgeweben und nach diesem verfahren hergestelltes kordgewebe