Registriereinrichtung für wenigstens ein Messergebnis mindestens eines Gerätes Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Registriereinrichtung für wenigstens ein hl essergebnis mindestens eines Gerätes in Form einer Kolonne von Zahlenwerten auf einem Registrierblatt.
Das Hauptpatent bezieht sich auch auf. eine solche Registriereinrichtimg, die eine Druckvorrichtung besitzt, welche eine Anzahl von elektriseh gesteuerten Typenbetätigimgs- elementen, einen Wagen für das Registrier blatt und Steuermittel zum Hervorrufen einer relativen Schrittschaltbewegung zwischen dem Wagen und der Drucktype zwecks Bewegung der Druckstelle entlang des Blattes aufweist. Ferner ist wenigstens ein Mehrfachschaltwerk vorgesehen, welches für jedes Messergebnis einzustellen ist.
Es ist auch ein Stellenschalt- werk an der Druckvorrichtung vorhanden, welches durch die Schrittschaltbewegung des Wagens betätigt wird. Die durch das Mehr fachschaltwerk hergestellten Schaltverbindun gen sind so eingerichtet, dass sie beim Regi strieren mit andern Schaltverbindungen am ,Stellenschaltwerk auf solche Weise zusammen wirken, dass in Übereinstimmung mit dem Messergebnis des Gerätes in aufeinanderfol genden Stellungen des Stellensehaltwerkes Stromkreise für die Betätigung von Typen betätigungselementen hergestellt werden,
wel ehe durch das Mehrfachschaltwerk ausgewählt werden, um das Messergebnis des Gerätes abzu drucken.
Eine weitere Ausbildung der Registrier- einrichtung nach dem Hauptpatent besteht gemäss vorliegender zusätzlicher Erfindung darin, dass Speicherrelais vorgesehen sind, welche durch das Mehrfachschaltwerk wahl weise betätigbar sind, inn die Stromkreise zu den Typenbetätigungselementen zum Abdruk- ken eines Messergebnisses auszuwählen, und , dass Mittel vorgesehen sind,
um nach dem Auswählen dieser Stromkreise zu den Typen- Betätigungselementen die Speicherrelais vom Mehrfachschaltwerk abzutrennen, wodurch das Mehrfachschaltwerk während des Druckens , eines Messergebnisses für das nächste Mess- ergebnis eingestellt werden kann.
Der Erfindungsgegenstand wird beispiels weise als eine Einrichtung für das selbsttätige Registrieren der Ergebnisse von Kapazitäts messungen an den Viererleitungen eines Tele- phonkabels beschrieben. Die beschriebene Ein richtung wird anhand des beiliegenden Schalt schemas dargestellt, welches in die Fig. 1 bis 5 unterteilt ist.
Die Einrichtung weist eine Anzahl Relais auf, deren Bezugszeichen grosse Buchstaben sind; die Kontakte dieser Relais sind mit den gleichen Buchstaben sowie je mit einem Zah lenindex bezeichnet. Es sind auch eine Anzahl Elektromagnete für die Durchführung von mechanischen Betätigungen vorhanden, und diese weisen Bezugszeichen mit zwei Buchsta- ben@auf, von welchen M der erste Buchstabe ist.
Alle beweglichen Teile der Einrichtung sind im Normalzustand, das heisst dem Zu stand der Einrichtung, gezeigt, wenn sie ein gestellt ist, um die erste Prüfung einer Reihe vorzunehmen und bevor die Bedienungsperson die notwendigen Schalter niederdrückt, um den Prüfvorgang einzuleiten. Alle Relais und Magnete werden dadurch erregt, dass sie einer seits durch Kontakte an Erde angeschaltet werden, während sie anderseits dauernd an den einen, mit einem Viereck bezeichneten Pol einer Gleichstromquelle angeschlossen sind, deren anderer Pol an Erde liegt.
Die Einrichtung wird benützt, um die Ka pazitätszustände zu messen, welche zwischen den vier Adern eines Telephonkabel-Vierers und zwischen diesen Adern und den Adern eines benachbarten Vierers bestehen, und um die Messungen zu drucken.
Die zu prüfenden Adern der Vierer sind von Hand in richtiger Reihenfolge an einer Anzahl von Anschlüssen befestigt, und der zu prüfende Vierer wird in. den Zustand für den Anschluss mit der Prüfeinrichtung durch ein Anschlusswähler- schaltwerk SS gebracht (Fug. l.):
Vier Vierer SZ, SA, <I>SB</I> und SC sind in das Anscbluss- gehäuse 1 eingeführt gezeigt, von welchem passende Verbindungen mit dem Anschluss- wählerschaltwerk SS bestehen. Der Anschluss- wählerschalter- SS weist fünf Stufen 6 bis 10 auf. Die Stufen 6 bis 9 weisen jede vier feste Kontakte und drei Kontaktarme auf. Die festen Kontakte sind mit den Vierern durch den Verbindungskasten 1 verbunden.
Die Art, auf- welche die Klemmen der Vierer SZ, SA, SB und SC dauernd mit den festen Kontakten der vier Stufen 6 bis- 9 des Anschlusswähler- Schaltwerkes SS verbunden sind, wird durch folgende Tabelle angegeben:
SZa <I>- 6a</I> SZb <I>-</I> 7a SZc <I>-</I> 8a SZd <I>-</I> 9a SA.a <I>- 6b</I> SAb - 7b Silc - 8b SAd - 9b SBa-6c SBb-7c SBc-8c SBd-9c SCcc <I>= 6d</I> SCb <I>-7d</I> SCc <I>- 8d</I> SCd <I>-</I>
9ä Die Kontaktarme der fünf Stufen werden durch eine gemeinsame Antriebswelle 11 von einem drehbaren Schrittschaltwerk 12 aus be tätigt. Das Schaltwerk 12 weist ein drehbares Antriebsglied 13 und einen Stift-14 auf, wel che Teile 13, 14 um eine Umdrehung gedreht werden, wenn ein Magnet 1f111 erregt wird, und welche Teile 13, 14 mit einer Nutenscheibe 15 zusammenwirken und diese pro Umdrehung um 90 drehen. Die Nutenscheibe 15 ist auf der Welle 11 befestigt. Von dem Anschluss- wähler SS aus verlaufen acht Leitungen in zwei Gruppen 16 und 17 zu je vier Leitungen aus.
Die Wirkung des Ansehlusswählerschal- ters SS besteht darin, die Adern eines ersten Vierers mit der Gruppe 16, eines zweiten Vie rers mit der Gruppe 17 und eines dritten Vie rers mit Erde zu verbinden, während der vierte Vierer nicht verbunden wird. Der vierte Vierer stellt einen Vierer dar, welcher geprüft worden ist und durch einen neuen Vierer er setzt wird.
Die acht Verbindungsleitungen 16, 17 führen zu einem drehbaren Prüffolgeschal- ter TSS, der eine Anzahl Stufen aufweist, von welchen nur zwei, TSS10 und TSS11, in Fig.1 im einzelnen angedeutet sind. Der Prüf folgeschalter TSS wird durch ein drehbares Glied 18 angetrieben, welches einen Stift 19 trägt und um eine vollständige Umdrehung gedreht wird, wenn ein Magnet lYlL betätigt wird.
Der Stift 19 greift in eine von zwölf Nuten einer getriebenen Scheibe 20 ein, die auf einer Welle 21 befestigt ist, an welcher alle Kontaktarme des Prüffolgeschalters TSS angebracht sind. Der Prüffolgeschalter TSS wird somit bei jeder Betätigung des Magne ten OIL um einen Zwölftel einer Umdrehung bewegt.
Der Prüffolgeschalter TSS weist zwölf Lagen auf und ergibt die verschiedenen An schlüsse zwischen den Vierern für eine Folge von elf' Kapazitäts(Widerstands- und an- dern)prüfungen. Jede der elf Kapazitätsprü fungen wird durch eine selbsttätige Aus gleichsbrüeke 2 durchgeführt.
Die Wählerstu fen, welche die erforderlichen Verbindungen zwischen den Leitern vom Anschlusswähl- schaltwerk SS und der Brücke 2 und einem Qszillator 3 ergeben, sind in dem Schalter- block TSS1 enthalten. Ein anderer Schalter block TSS2 enthält die notwendigen Stufen, um Verbindungen zwischen diesen Leitern. 16, 17 und einer selbsttätigen Isolierprüfeinrich- tung 4 vorzusehen.
Die Brücke 2 und ihre zu gehörige Einrichtung bzw. die Isolierprüfein- richtung bilden keinen Teil der vorliegenden Erfindung und sind in den Schweizer Paten ten 1\r. 314956 bmv. 322311 dargelegt.
Die Prüfungen werden durch eine abgeän derte Schreibmaschine aufgezeichnet, deren Wagen zwei Kontaktarme PSW1 bzw. PSW2 bewegt (Fig.2), die je über eine Bank von Kontakten PSBl bzw. PSB2 in dem auf der Schreibmaschine angeordneten Stellensehalt- werk PS wandern. Es ist auch ein dritter, der Bank PSB2 zugeordneter Kontaktarm PSW3 vorhanden. Die Anordnung ist im allgemeinen gleich der im Hauptpatent beschriebenen und dargestellten Anordnung.
Wie in diesem Pa tent beschrieben, können die Typen ziun Druk- ken der Zahlen 0 bis 9 und die Vorzeichen + und - durch die Typenbetätigungsmagnete TAt11 (Fug. 3) zusätzlich zur Handbetätigung durch die Tasten betätigt werden. Die Auf zeichnung der Prüfung jeder Viererleitung besteht aus zwölf Kolonnen.
In die erste Ko lonne wird die Identifizierungszahl der Vie rerleitung gedruckt, und in jede der andern Kolonnen wird ein Messergebnis gedruckt, wel ches aus einem Vorzeichen, gefolgt von einer aus einer, zwei oder drei Ziffern bestehenden Zahl besteht.
Die Kontakte 2, 3, 4 der Gruppe COL1 der Bank PSB1 sind dem Viererzählwerk QC- zu- geordnet, welches eine Anzahl Einzelwähler- sehalter QCU, QCT, QCH aufweist, die mit 'Mitteln zur Bewegung in die Ausgangslage versehen sind, die für die Numerierung der ersten eines Satzes von Viererleitungen erfor derlich ist, z. B. den Viererleitungen, die eine Lage in einem Kabel bilden.
Dem einstellbaren Differentialkondensator 27 in der Brücke 2 ist ein Mehrfachschaltwerk ä18 zugeordnet (Fug. 4). Das einstellbare Ele ment 5 des Kondensators 27 wird durch einen reversiblen Motorantrieb, wie er im Patent Nr.314956 beschrieben ist, angetrieben und ist mit dem Mehrfachsehaltwerk 111S durch ein Reduktionsgetriebe 33 verbunden.
Bänke 111S1 bis 111S5 von Kontakten des Mehrstellenschalt- werkes MS sind für drei Kolonnen von Zif fern (111,81-111S3) und für die zwei Vorzei- ehen + und - (!11S4, !111,S5) vorgesehen.
Das Schaltwerk 31S kann in irgendeiner ein Mess- ergebnis darstellenden Stellung zur Ruhe kommen und wird in jeder dieser Stellungen durch eine Sperrklinke 36 verriegelt, welche in eine von zehn Nuten 35 einer durch den Schalter getragenen Scheibe 34 eingreift. Die Verriegelung erfolgt am Ende der Prüfung selbsttätig, das heisst, wenn ein Abgleich der Brücke 2 erhalten worden ist. Das Mehrfach schaltwerk HS steuert die Stromkreise der Speicherrelaisgruppe SR, welche die Speicher relais<I>A</I> bis<I>W,</I> Y, Z einschliesst.
Diese Spei eherrelais sind mittels der Kontakte Al' bis W1, Y1 und Z1 und einer zweiten Wicklung selbsthaltend.
Die Typenbetätigungs-Magnet- gruppe TAD1 (Fug. 3) weist die Magnete 310 bis l119, l11- und<I>111 +</I> und auch einen Ab standsmagneten 111,4, welcher die Abstands schiene der Schreibmaschine steuert, einen Tabulatormagneten 1VIC (Fug. 2) und einen Wa- genrücklaufmagneten <I>MB</I> (Fug. 3) auf.
Kon takte der Speicherrelais und Kontaktbänke des Viererzählwerkes QC steuern die passen den Magnete für das Drucken der Vierer identitätszahl und der Brückenablesung (Fug. 2, 3). Diese Elemente werden nunmehr im ein zelnen zusammen mit den sie verbindenden Stromkreisen beschrieben.
Die Brücke 2 (Fug. 1) weist zwei feste Kondensatoren 22 und 23, zwei Induktanzen 24 und 25, eine Abgleichmeldespule 26 und den veränderlichen Differentialkondensator 27 auf, der zwei feste Platten und eine dreh bare Platte 5 hat.
Fünf Leiter sind von dieser Brückenschaltung in den Schaltblock TSS1 geführt, und die Schaltung ist so getroffen, dass die Brücke 2 je nach der Prüfung kapa- zitiv oder induktiv angeschlossen werden kann. Ein Oszillator 3 wird ebenfalls durch den Schalterblock TSS1 passend in den Strom kreis eingeschaltet.
Mittels der Stufen des zweiten Schalterblockes TSS2 wird die Prü- Hing der Isolation der Leiter durch den Iso- lationsprüfapparat 4 eingeleitet, der über einen Kontakt AZ5 an eine geeignete Strom quelle angeschlossen ist. Der Kontakt AZ1 wird durch ein Relais AZ betätigt, und die durch die Leiter 16, 17 angeschlossenen Ka beladern werden aufeinanderfolgend selbst tätig geprüft.
Wenn alle Adern diese Prüfung befriedigend bestehen, wird ein Relais BF erregt, und dieses veranlasst die notwendigen Betätigungen für den Beginn des Abgleichens der Brücke 2.
Wenn sie einmal in Betrieb gesetzt ist, gleicht sich die Brücke selbsttätig ab. Die Meldespule 26 liefert Strom in einen passen den Verstärker und Ausgleichsanzeiger 28. Der Ausgang dieses Anzeigers 28 wird der Spule 29 eines polarisierten Relais AB zuge leitet, welches dazu bestimmt ist, den.Antrieb des beweglichen Teils 5 des Differentialkon- densators 27 zu unterbrechen, wenn der Ab gleichszustand erreicht. ist. Am Ende dieser Betätigung werden die passenden Speicher relais der Gruppe SR betätigt und gehalten. Die Einstellung des Mehrfachschaltwerkes 111S, wenn die Brücke ausgeglichen ist, be stimmt, welche der Speicherrelais betätigt werden.
Das Mehrfachsehaltwerk 111S weist fünf Schaltbänke 111S1 bis MS5 (Fug. 4) auf. Jeder dieser Bänke weist einen drehbaren Kontakt arm 30 auf, der über eine kreisförmige Bahn von festen Kontakten bewegbar ist.
Die Kon taktarme 30 der Bänke D1S1 und 31S2 werden clurch eine gemeinsame Welle 31 angetrieben, welche über ein Reduktionsgetriebe 33 mit einer Welle 32 gekuppelt ist, durch die der Differentialkondensator 27 so angetrieben wird, dass die Welle 31 eine volle Umdrehung während einer Veränderung der Kapazität des Kondensators 27 um eine Einheit macht. Diese Veränderung um eine Einheit kann ziim Beispiel 100 MF betragen, wobei der volle Be reich + oder - 2500 MF ist.
Die Schalt werkbänke 3181 und 111S2 sind Bänke, von welchen eine sich auf negative Messergebnisse -und die andere sich auf positive Messergeb- nisse bezieht. Beide Schaltbänke 111S1 und 111S2 weisen zehn feste Kontakte auf, die von 0 bis 9 numeriert und im Uhrzeigersinn in Bank 111S2 und Gegenuhrzeigersinn in Bank 31S1 angeordnet sind.
Kontakte der gleichen Zifferbedeutung sind miteinander verbunden, und jedes so verbundene Paar ist dauernd mit einem andern einer Gruppe von zehn Speicherrelais A-J verbunden. Die festen Kontakte in den Schaltbänken MS1 und 31S2 entsprechen den Zehner -Ziffern des Mess- ergebnisses. Zwischen diesen Schaltbänken 112S1 und 31S2 und den übrigen Schaltbänken 1!1S3 bis 111S5 ist in die Welle 31 eine bekannte Kupplung 31' von solcher Art eingebaut,
dass die Arme 30 auf der Welle 31" der Schalt bänke 111S3-MS5 bei jeder Umdrehung von 111S1 und MS2 sich um einen Schritt drehen. Die nächste Schaltbank MS3 weist einen Mit tel-O-Kontakt lind zwei halbkreisförmige Grup pen von vierundzwanzig Kontakten auf, von welchen sich je eine auf jeder Seite des 0-Kon- taktes erstreckt. Bei der Bewegung im Uhr zeigersinn bewegt sich der Schaltarm 30- über die positive Gruppe und bei der Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn über die negative Gruppe.
Dies sind die Hunderter -Kontakte. Je vier bis sechs Kontakte, welche die gleiche Einer-Zifferbezeichnung tragen, z. B. 0, + 10, + 20 oder + 8, + 18, -8, -18, sind mitein ander verbunden, und jeder Satz gleicher Einerkontakte ist mit einem andern Relais der Gruppe vom Zehn-Speicherrelais K-T verbunden.
Die Schaltbank D1S4 weist einen Mittel-Nullkontakt auf, der sich über den Be reich -9 bis + 9 der Kontakte der Bank DIS3 erstreckt. An den Enden dieses Mittelkontak tes befinden sich zwei andere Kontakte, die sich über den Bereich -10 bis -19 bzw. + 10 bis + 19 der Kontakte der Bank 111S3 erstrecken. Diese Kontakte sind wiederum ge folgt von zwei weiteren Kontakten, welche -20 bis -24 und + 20 bis + 24 der Kon takte der Bank 11S3 entsprechen.
Dies ist die Tausender -Bank. Der Mittelkontakt der Bank 111S4 ist mit dem Speicherrelais<I>U</I> ver bunden, während die nächsten, der Ziffer- bedeut-Ling 1 (1000) entsprechenden Kontakte miteinander und mit dem Speicherrelais verbunden sind und die verbleibenden, der Zifferbedeutung 2 (2000) entsprechenden Kontakte miteinander und mit dem Speicher relais '4T' verbunden sind.
Die letzte Schalt bank 31S5 bezieht sich auf das Vorzeichen des Messergebnisses und weist zwei halbkreisför mige Kontakte auf, von welchen sich je einer auf jeder Seite der Mittellage des Schaltarmes 30 erstreckt, -und zwar der positive auf der rechten Seite und der negative auf der linken Seite.
Der negative Kontakt ist mit dem Spei cherrelais Y und der positive Kontakt mit dem Speicherrelais Z verbunden'. Es ist er sichtlich, dass, wenn die Einrichtung im Be trieb ist, je nach dem Vorzeichen des Mess- ergebnisses das eine oder andere der Speicher relais Y und Z betätigt wird und dadurch der passende der Kontakte Y6 und Z6 ge schlossen wird, um entweder den positiven oder den negativen der Zehner-Bänke 117S2 bzw. 3181 auszuwählen.
Die Anordnung ist derart, dass die Schaltarme von 117S3 und 3184 sich von einem Kontakt ziun nächsten bewegen, während sich die Schaltarme in den Bänken DIS1 und HS2 von Kontakt 9 bis Kon takt 0 in der einen oder andern Richtung be wegen. Dies erfordert, dass der Mittel-O-Kon- takt in der Bank MS3 zweimal so breit ist als die verbleibenden Kontakte in dieser Bank.
In der Bank 111S5 ist der Schaltarm so ein gestellt, dass er sich vom positiven Kontakt zu dem negativen Kontakt bewegt, wenn sich die Schaltarme in 111S1 und 117S2 von 0 bis -1 bewegen.
An der Welle 31 ist die vorher erwähnte Scheibe 34 befestigt, welche auf ihrem Um- fang zehn gleich weit voneinander entfernte Nuten 35 besitzt. Eine einerends angelenkte und andcrends mit einem Vorsprung ver sehene Sperrklinke 36 wird normalerweise durch eine Feder 37 mit ihrem Vorsprung in Eingriff mit einer der Nuten gehalten.
Dies verriegelt den Differentialkondensator 27 und alle Bänke des Mehrfachschaltwerkes 1TIS gegen Verdrehung. Die Verriegelung wird durch Erregung eines Entriegelungsmagneten .ITK aufgehoben, solange die Brücke nicht ab- geglichen ist. Der Differentialkondensator <B>9-7</B> kann erforderlichenfalls von Hand betätigt werden und ist mit einem Zifferblatt zum sichtbaren Ablesen ausgerüstet.
Wenn die Brücke abgeglichen ist, wird der Kreis des Magneten DIK geöffnet und das Mehrfach schaltwerk 117S in der Lage verriegelt, in wel cher dann die passenden Speicherrelaiskreise für das Drucken des Messergebnisses des Dif ferentialkondensators erregt werden.
Die Er regerstromkreise der Speicherrelais SR (Fig. 4) über das Mehrfachschaltwerk 117S enthalten den Umschaltkontakt 111K3 im Zweig gegen Erde, wobei die rechte Seite des Kontaktes MM geschlossen ist, wenn das Entriegelungs- relais 111K nicht erregt ist. Die Speicherrelais schliessen ihre eigenen Haltekontakte Al bis 11T1, Y1 bzw. Z1 und die A bis T stellen je einen Haltestromkreis über gemeinsames Re lais X und den Kontakt. A01 zu Erde her.
Das Relais X ist. ein langsam anziehendes Re lais; um die sichere Haltung der Speicher relais zu gewährleisten, bevor der Kontakt X2 geöffnet wird. Die Relais V bis W, Y, Z wer den über einen gemeinsamen Widerstand, den eigenen Haltekontakt und ebenfalls den Kon takt A01 gehalten. Wenn die Speicherrelais gehalten sind, wird deren Stellung unabhän gig von der Stellung des Mehrfachschaltwer- kes 11S, und dieses kann dann zur Durchfüh rung der nächsten Prüfung benutzt werden.
Die Erregung des Relais X schliesst einen Kontakt X1, welcher einen Kreis für den Ma gneten 11L (Fig, 1, unten) vervollständigt, der seinerseits den Prüffolgeschalter TSS aus löst, welcher sich in die nächste Stellung be wegt. Wenn die Speicherrelais verriegelt sind, schliessen sie wahlweise einen oder mehrere einer Gruppe von Kontakten A5-Z5, welche die entsprechenden Typenbetätigungsmagnete für das Drucken der Messergebnisse auswäh len.
Die Bank PSB1 des Stellenschaltwerkes <I>PS</I> enthält zwölf Sätze von als COL1-COL12 bezeichneten Kontakten, entsprechend den zwölf Kolonnen. Es sind fünf Kontakte in jedem Satz vorhanden, das heisst ein Kontärit für jede mögliche Druckstelle auf dem Regi- strierblatt. - Demgemäss befindet sich der Schaltarm PSW1 für jede mögliche Stellung des Schreibmaschinenblättträgers auf einem dieser Kontakte.
Der Satz von Kontakten <I>COLT</I> wird für das Drucken der Vierer-Iden- tifizierungszahl benutzt und jeder der andern Sätze für das Drucken eines Messergebnisses. Die Kontakte in jedem Satz sind mit 1, 2, 3, 4 und 5 numeriert. Diese sechzig Kontakte sind in Fig. 2 und 3 gezeigt.
In der Bank PSB2 des Stellenschaltwer- kes PS bestehen die Kontakte in jedem Satz aus einem kurzen Kontakt in der ersten Stelle und einem über die Stellen 2, 3, 4 und 5 rei chenden langen Kontakt. Alle langen Kon takte sind, zum Teil über die Kontakte KC4, K33, miteinander verbunden und sind wäh rend des Betriebes der Einrichtung über Kon takte AJ1 oder AA7 (Fig.3) geerdet.
Jeder der kurzen Kontakte in der Bank PSB2 ist entweder direkt oder über Kontakte mit dem -gleich bezifferten (wie die Kolonne) der zwölf Kontakte verbunden, welche die Stufen TSS11 (Fig.1) des Prüffolgeschalters bilden helfen. Der Schaltarm der Stufe TSS11 ist dauernd geerdet.
Ziun Zusammenwirken mit den Kontakten der Bank PSBI betätigt eine motorgetriebene Kurvenscheibe 45 (Fug. 2) einen Impidsschal- ter IS (Fug. 2) kontinuierlich mit einer zum Drucken einer Type pro Impuls geeigneten Geschwindigkeit, z. B. mit sechs Impulsen pro Sekunde. Dieser Schalter IS besitzt einen Kontaktarm 2, der einen Kontakt trägt, wel cher zwischen einem linken. und einem rech ten festen Kontakt 1 bzw. 3 hin und her schwingt.
Wenn er sich in der linksseitigen Lage befindet, schliesst er. eine. Kreis von Batterie über das Relais AM, den gesehlos- senen Kontakt AJ5 und@die Bank PSB2 des Stellenschaltwerkes, vorausgesetzt, dass der Schaltarm PSW2 sich auf einem geerdeten Kontakt befindet.
Wenn das Relais ADI er regt ist, schliesst es seinen Haltekontakt AM5 und auch den Kontakt ADIL Über diesen letz teren Kontakt AM1 wird ein Kreis vom rech ten Kontakt 3 des Impulsschalters 7S zum Schaltarm PSW1 auf der andern Bank PSB7_ des Stellungsschalters PS hergestellt.
Wenn sich der Impulsschalter<I>IS</I> in der rechtsseiti gen Lage befindet, in welcher die Kontakte 2 und 3 geschlossen sind, leitet er einen Strom impuls über irgendeinen an Batterie ange schlossenen Kreis (Fig.2, 3), der dann mit einem Kontakt der Bank PSB2 des Stellungs- schalters verbunden ist, auf welchem Kontakt der Kontaktarm PSW2 aufruht.
Der Kontakt 1 im ersten Satz COL1 der Bank PSB1 und der Kontakt 5 aller Sätze <I>COL2-COL11</I> mit Ausnahme des letzten COL12 in dieser Bank sind dauernd mit dem Zwischenraummagneten DZA verbunden, wel cher bei jeder Betätigung den Blattträger ohne Betätigung einer Type um einen Zwi schenraum bewegt.
Die Kontakte 2, 3 und 4 des ersten Satzes COL1 sind über die Wähler QCH, QCT, QCII des Viererzählers QC, zum Teil über Relaiskontakte, mit den Typenbetä- tig ungsmagneten 11,1.0, D79, <I>AI</I> -I-,117- und dem Zwischenraummagneten <I>DIA</I> verbunden.
Die Kontakte 1, 2, 3 und 4 aller Sätze mit Aus nahme des ersten COL1 in dieser Bank sind über Speicherrelaiskontakte mit. den Typen betätigungsmagneten 310-D79, IYI -f-, 111- und dem Zwischenr auunmagneten DIA verbun den.
Es ist ersichtlich, dass, wenn der Schalt arm PS1V2 sich auf einem geerdeten Kontakt befindet und der Schaltarm PSWl sich auf einem andern Kontakt. des letzten Satzes als der Kontakt 5 befindet, ein Impuls zuerst durch das Viererzählwerk oder durch die Spei cherrelaiskontakte auf einen Typenmagneten oder auf den Zwischenraummagneten 111,4 ge leitet wird. Die Bewegung des Blattträgers kann somit mit oder ohne vorhergehende Ty penbetätigung auftreten.
Die Gruppe von Wählerschaltern, welche das Viererzählwerk QC enthält, ist mit Mit teln zur Rückkehr in die Stelle versehen, in welcher Stromkreis über den Typenbetäti- gungsmagneten D21 eingestellt wird, wenn der Schaltarm sich auf Kontakt 4 des ersten Sat zes COL1 befindet. Dies ist für den Ausgangs zustand der Numerierung eines Satzes von Vierern vorgesehen, z. B. denjenigen Satz, welcher eine Lage in einem Kabel bildet.
In diesem Zustand stellt das Viererzählwerk QC für jeden der Stellungsschalterpositionen 2 und 3 eine Verbindung über den Zwischen raummagneten l1fA her. Die Betätigung des Typenmagneten Ml am Kontakt 4 im Satz <I>COLT</I> ist gefolgt von der selbsttätigen Wei terschaltung des Viererzählwerkes QC, um einen Stromkreis für den Typenmagneten 312 vorzubereiten, wenn der Träger des Stellen sehaltwerkes an der Stelle 4 des Satzes COL1 in der nächsten Zeile ist. Dieser Zähl- und Druckvorgang kann bis zur Zahl 999 fort schreiten.
Ein langsam arbeitendes Relais AQ (Fig.3) ist zwischen die Speicherrelaiskontakte und jeden der Kontakte 4 mit Ausnahme des er sten in der Stufe PSB1 des Stellenschaltwer- kes eingeschaltet.
Diese Kontakte 4 sind für das Schreiben der letzten Ziffer in irgend einem Messergebnis vorgesehen, und wenn demgemäss ein Impuls an den geeigneten Ty- penbetätigungsmagneten über die Speicher- relaiskontalte übergeht, wird in dieser Stel lung das Relais A0 betätigt und öffnet den Kontakt<I>A01</I> (Fug. 4). Dieser unterbricht die 1-Ialtekreise zum Relais X und den Speicher relais A=W, Y, Z, so dass sie und ihre Kon takte geöffnet und in einen Zustand für die Aufnahme einer weiteren Einstellung vom Mehrfachschaltwerk <B>MS</B> verbracht werden.
Das langsame Arbeiten des Relais A0 gewähr leistet das Öffnen aller Speicherrelais, das heisst, es hält den Schalter A01 lang genug offen, damit die verschiedenen Relaisschalte- kontakte unterbrochen werden. Das Abfallen des Relais X veranlasst das Schliessen des Kontaktes X2, um den Weg für eine weitere Betätigung der Speicherrelais vorzubereiten, wenn der Kontakt iy1H3 bei der Beendigung einer Einstellung des Mehrfachsehaltwerkes MS in die gezeigte Stellung zurückkehrt.
Mit dem ersten, kleinen Kontakt des zwölften Sat zes COL12 in der Bank PSB2 des Stellen schaltwerkes PS ist ein Relais AR verbunden, und dieses wird betätigt, wenn der bewegliche :Arm der Bann 7'S11 des Prüffolgesehalters mit dem zwölften Kontakt zusammenwirkt.
Das Relais AR ist das Prüfbeendigungsrelais, und wenn es erregt wird, schliesst es den Kon takt @AR5, um den Kreis des Magneten M31 (Fig.1) zu schliessen, welcher den Anschluss- wälerschalter SS um einen Schritt vorwärts bewegt, um den nächsten Vierer zum Zusam menwirken mit dem Prüffolgesehalter zu brin gen.
Während dies stattfindet, unterbricht der Kontakt AR1 (Fug. 3) den Kreis zum 14Iehr- fachschaltwerk DIS als Sicherung gegen die Betätigung der Speicherrelais über diesen Schalter 112S. Zusätzlich zu den in der Bank PSB2. des Stellenschaltwerkes bereits beschriebenen Kon takten ist ein besonderer Kontakt 46 (Fug. 2) zu äusserst links des ersten Satzes COL1 <I>in</I> einer Stelle sechs Abstände von Kontakt 1 dieses Satzes entfernt vorhanden.
Dieser Kon takt 46 kommt mit dem dritten Schaltarm PSW3 nur zur Wirkung, wenn der Schreib- mäschinenwagen in der ersten Stellung steht.
Die Vorgänge, welche stattfinden, wenn der Schreibmaschinenwagen sich über eine ganze Zeile des Registrierblattes bewegt, sind die folgenden: Der Anschlusswähler SS habe sich gerade in die Stellung bewegt, um einen der Vierer in Prüfzustand zu bringen, Lind der Schalt arm der Stufe TSSIl des Prüffolgeschalters befindet sich, wie dargestellt, auf dem ersten Kontakt.
Das Viererzählwerk QC befinde sieh in der gezeigten Ausgangslage, und die Strom quelle der Einrichtung sei eingeschaltet. Der Schaltarm PSW2 befindet sich auf dem kuir- zen Kontakt des Satzes COL1 der Bank PSB2. Ein Stromkreis ist dann von Erde E über den Schaltarm der Stufe TSS11, Kontakt 1 dieser Stufe, Kontakte KC2 und gD1, Kontakt 1 in Satz COL1 der Bank PSB2,
Schaltarm PS-W2 und Relais AN geschlossen worden, welches betätigt wird. Der Kontakt 2 des Impulsschal ters<I>IS</I> ist damit auch geerdet. Dieses Relais AN schliesst den Kontakt AN1 zwischen Kon takt 7_ in Satz COL1 und dem vorstehend erwähnten Kontakt 46 und ergibt einen Kreis über den Rückkehrschaltarm PSW3 zu einem Tastmagnet MG.
Der Tastmagnet gibt eine Verriegelung frei, damit die Bedienungsper- son den Kontakt 9A1 (Pig. 1) mit einer Hand schliessen kann. Es ist ersichtlich, dass dieser Kontakt nicht geschlossen werden kann, ausser wenn der Schreibmaschinenwagen in seine Anfangslage zurückgebracht ist. Ein zweiter Kontakt KL1 ist in Reihe mit Kon takt KA1 geschaltet und kann durch die Be dienungsperlon niedergedrückt werden, wel che somit beide Hände benützen muss, um die Einrichtung in Betrieb zu setzen.
Diese zwei Kontakte schliessen mit Kontakt AJ6 einen Kreis zum Relais AZ. Dieses schliesst den Kontakt AZ1, welcher die Prüfspanniusg auf die Isolations-Prüfvorrichtung 4 überträgt. Wenn die Adern geprüft worden sind, wird das Relais BF erregt, und dieses schliesst einen Kreis zu Relais AJ, welches seinen eigenen Haltekontakt AJ2 schliesst.
Das Relais AJ erzeugt die folgenden Zu stände: Es öffnet Kontakt AJ6, um das Iso- lations-Prüfrelais AZ abzutrennen. Es schliesst Kontakt AJl, um Erde an den langen Kon takten in der Bank PSB2 vorzusehen und um den Kreis für die Kapazitätsprüfung über ;Kontakt ARl zu schliessen. Es schliesst auch AJ5 beim Impulsschalter<I>IS,</I> Kontakt 1-2 und erregt Relais A117, welches den Vierer Identifizierungszahl-Druckvorgang startet.
Es öffnet auch den im Rückkehrkreis des Prüf folgeschalter-Antriebsmagneten HL befindli chen Kontakt AJ6.
Das Relais ADf wird durch Schliessen des Kontaktes A1115 gehalten. Der Kontakt Allll wird auch geschlossen, so dass ein Impuls vom Impulsschalter IS zum Schaltarm PSWl der Stellen-Schaltwerkbank PSB1 zugeführt wer den kann. Am ersten Kontakt des Satzes<I>00L1</I> stellt dieser den Kreis zum Zwischenratun- inagnet 111A her, und der Blattträger der Schreibmaschine bewegt sich einen Schritt vorwärts.
Dies bringt den Schaltarm PSW2 der Bank PSB2 zu dem benachbarten langen Kontakt, welcher den Erdanschluss zu diesem Schaltarm über den Kontakt AJ1 aufrecht e erhält. Der Schaltarm PS W1 wird auch auf den zweiten Kontakt im Satz<I>COLT</I> in Bank PSB1 gebracht, und die Schreibmaschine fährt fort, die passende, durch die- Stellung des Vierer- zählwerkes QC bestimmte Zahl zu schreiben.
Dies bewirkt selbsttätig, dass das Stellen sehaltwerk über die Stellungen 2, 3 und 4 in Stellung 5 des Satzes<I>COLT</I> wandert, wo der Zwischenraummagnet 111A wieder betätigt wird, so dass sich der Schaltarm PSW1 nun auf Kontakt 1 des zweiten Satzes COL2 be findet. Gleichzeitig gelangt der Zeitschaltarm PSW2 der Bank PSB2 zum kurzen Kontakt im zweiten Satz COL2.
Die Einstellung und das Schreiben der Viererleitungs-Identitätszahl wird wie folgt bewirkt Das Viererzählwerk QC hat drei Einzel wählerschalter QCU, QCT und QCH. Jeder dieser Wähler hat zwei Doppelbänke, von wel chen eine (Fig. 2) die zu druckende Zahl durch die Stelle ihres Schaltarmes und die andere (Fig. 5) die Antriebsmagnete für die sen Wähler bestimmt. Eine erste Gruppe (Fig.2) weist die Bänke 38, 39 und 40 auf.
Die Bänke der andern Gruppe (Fig.5) sind mit 41 und 42, die mit der Bank 38 dem Wäh ler QCU zugeordnet sind, 43, die mit. der Bank 39 dem Wähler QCT zugeordnet sind, und 44, die mit der Bank 40 dem Wähler 'QCH <I>zu-</I> geordnet ist, bezeichnet.
Der Wähler QCU be stimmt die Einer-Ziffer, QCT die Zehner-Zif- fer und QCH die Hunderter-Ziffer. Der An triebsmagnet für den Wähler QCU ist der Magnet HF, für QCT der Magnet 117E und für QCH der Magnet JTD. Die Wähler der Viererzäblwerke sind zweckmässig durch nor male Telephonwähler gebildet,
welche fünf undzwanzig Kontakte auf einem Bogen (Bank) und bis zu sechs Bänke enthalten. Beim Wäh ler QCU sind alle sechs Bänke oder Stufen in Gebrauch, und in den verbleibenden Wählern sind nur vier Stufen in Gebrauch. Damit diese für Dezimaleinteihmg, das heisst als Zehnstel- lenbänke, benutzt werden können, sind die ge genüberliegenden Enden von alternativen Schaltarmen, welche normalerweise doppel- endig sind, entfernt, und die Kontakte sind mit einem Vielfach versehen, indem sie fünf mal über zwei Stufen geführt sind.
So arbei ten zum Beispiel die zwei Schaltarme der Stufe 38 des Wählers QCU als ein Schaltarm, der fünfzig Kontakte bestreicht, wobei ein Sehaltarm eingeschaltet ist, während der an dere ausgeschaltet ist. Diese Wähler sind alle von der Type, welche auf den nächsten Kon takt fortgeschaltet werden, wenn der Antriebs magnet stromlos wird.
Das Relais A111 arbeitet das erstemal, wenn die Kontakte 1 und 2 des Impulsschalters zu sammenkommen. Der Relais-Verriegelungs- kontakt AD15 schliesst, und der Kontakt 3 des Impulsschalters IS ist mit dem Schaltarm PSW1 über den Kontakt A1l11 verbunden. Dies gewährleistet, dass, wenn sich die Kon takte 2 und 3 des Impulsschalters<I>IS</I> berüh ren, ein Impuls an den Abstandsmagneten ;11A abgegeben .wird.
Wenn der Impulskon- taktschalter 2 und 3 sich öffnet, wird der .'3,bstandsmagnet <I>DIA</I> stromlos, jedoch wird die Erde am Schaltarm PSW2 aufrechterhalten, so dass<I>AM</I> über seinen Haltekontakt A1115 be tätigt bleibt.
Wenn die Kontakte 2 und 3 des Impulsschalters wieder zur Wirkung kommen, ;eht ein Impuls über den zweiten Kontakt in COL1 von PSB1 zu dem Schaltarm von der Bank 40, welche auf dem 0-Kontakt ist, und dieser ist unmittelbar mit dem Abstandsma gneten D111 verbunden, so dass das Stellen selialtwerk PS sieh vorwärts zu dem nächsten Kontakt bewegt.
Das gleiche findet statt, wenn das nächstemal ein Impuls vom Impuls schalter IS 2-3 ausgesendet wird, indem der Abstandsmagnet DIA mit dem dritten Kon takt über den Schaltarm der Bank 39, der auf dem 0-Kontakt steht, verbunden wird. In der vierten. Stelle wird der Typenbetätigungs- inagn.et 11I1 über die Verbindung zwischen dem Schaltarm rechts der Bank 38, der auf seinem Kontakt 1 steht, betätigt. Durch diesen Impuls wird auch ein Relais AK erregt, und dieses schliesst den Kontakt AKl, um den Magneten MP zu erregen.
Wenn die Schreib maschine die Ziffer Eins an der vierten Stelle druckt, bewegt sie sich einen Schritt vorwärts, so dass der Stromkreis für AK -unterbrochen wird; der Kontakt AK1 wird geöffnet, der Magnet HF wird stromlos, und die Sehalt- a.rme des Einer-Wählers QCU schreiten eine Stelle vorwärts, um den Zähler für das Druk- ken der Zahl 2 zu Beginn der nächsten Reihe von Prüfungen einzustellen.
Der nächste Im puls des Impulsschalters<I>IS</I> wird über den Kontakt 5 Lind die Kontakte KD9 und KC3 in der gezeigten Stelle auf den Abstands magneten 111A über die Verbindung zwischen diesem Magneten und den fünften Kontakten in allen Sätzen COL2 und<I>COL11</I> übertragen.
Vierer-Identifizierungszahlen grösser als Eins werden auf die folgende Weise gedruckt: lach dem Drucken der Vierer-Identitätszahl 9 schaltet der Wähler QCU auf den 0-Kontakt fort, und zwei- Stromkreise werden parallel durch den Schaltarm der Bank 42 auf ein Relais<I>AG</I> und den Antriebsmagneten ME für den Wähler QCT erstellt.
Das Relais AG ist träge und wird betätigt, um den Kreis zum Magneten DIE am Kontakt AG1 zu öffnen. Wenn der 3Tagnet DIE entregt wird, bewirkt er, dass der Wähler QCT sich auf Kontakt 1 bewegt. Das Wählwerk QC ist nun für das Drucken der Vierer-Identitätszahl 10 vorbe reitet.
Somit wird am dritten Kontakt der Bank PSB1 ein Kreis durch den ersten Kon takt in der Bank 39 von QCT zum Typen- magneten 111 erstellt: An dein vierten Kon takt entsteht ein Kreis zum Typenmagneten 11.10 durch Zusammenwirken des Schaltarmes in der Stufe 38 von QCU mit dem 0-Kontakt. Ein gleiches Vorgehen ist für das Drucken einer Ziffer in der zweiten Stelle des Stellen schaltwerkes PS vorgesehen.
In diesem Fall öffnet in einer 0-Stelle des Wählers QCT ein träges Relais AF den Kontakt A1'1, um den Kreis zum Magneten MD zu schliessen und wieder zu unterbrechen, welcher den Antrieb für den Wähler QCH bildet.
Wenn dadurch der Schaltarm der Stufe 44 des Wählers QCH sich von 0 zum ersten Kontakt bewegt, wird das Relais AH betätigt, das am Kontakt AH5 (Fig. 3) den Kontakt 0 der Stufe 39 in Ein wählergruppe QCT mit dem Typenmagneten. 11f0 verbindet, so dass eine Null in der Zehner- Stelle der Vierer-Identitätszahl folgt, wenn die Zahlen 100-109, 200--209 usf. gedruckt werden müssen.
Dieser Zustand tritt nur beim Zehnerwähler QCT auf. . Während die Vierer-Identitätszahl im Satz COL1 gedruckt wird, wird die erste Kapazi tätsprüfung durchgeführt. Ein Kreis wird über die Kontakte AJ1 (Fig.3), AR1, 111L2 (Fug. 4), AVl (Fig.1) und AU1 an Erde ge schlossen, um das Relais AT zu betätigen.
Die ses schliesst den Kontakt A16, um den Kon- densator-Freigabemagneten lllK zu betätigen. Während der Kondensator freigegeben ist, wird das Relais AC (Fug. 4) durch Schliessen des Kontaktes 111K1 betätigt. Der Kontakt AC6 wird geschlossen, um das Relais AC zu halten, nachdem der Kontakt 111g1 seine Stel lung ändern sollte.
Der Kontakt 111K3 hat den Kreis zu Magnet 111J über den Kontakt BB6 geschlossen, um den Differentialkondensator 27 und das zugehörige 1Vlehrfachschaltwerk 1lS in der Gegenuhrzeigerrichtung anzutrei ben. Beim Schliessen des Kontaktes AT6 wird Jauch ein Relais S111K betätigt, welches 'einen Kontakt S11TK5 umschaltet, um die Spule 29 des polarisierten Relais AB mit der Aus gleichs-Anzeigevorrichtung 28 zu verbinden.
Abhängig von dem unsymmetrischen Zu stand der Brücke 2 wird einer von zwei Zu ständen im polarisierten Relais AB eingestellt. _1Tird der Kondensator 27 gegen die Abgleich- lage bewegt, so sind die Kontakte AB2 und 1, jedoch ohne Wirkung, geschlossen.
Nachdem der Kondensator 27 durch die Abgleichlage hindurchgegangen ist; besteht die Wirkung des Ausganges der Ausgleichs-Anzeigevorrich- tung 28 darin, dass die Kontakte AB2 und 3 sich schliessen, die das Relais BA betätigen.
Dies veraulasst die folgenden Betätigiungen: Der Kontakt BA5 schliesst sich, um das Relais <I>AU</I> zu betätigen, der Kontakt AU6 schliesst sich, um das Relais BB zu betätigen, und der Kontakt BBl schliesst sich, um beide Relais AZj und BB zu halten.
Der Kontakt BB6 wird umgeschaltet, um den Gegenuhrzeigermagnet 111J <I>zu</I> lösen und den Uhrzeigermagnet DII <I>zu</I> betätigen, so dass der Kondensator 27 sich nun wieder gegen die Abgleichlage zurückbewegt. Der Kontakt AU1 ist geöffnet worden, jedoch -ohne Abfällen des Relais AT, welches durch Kontakt AT1 -gehalten würde. Der Kontakt AU5 in dem Kreis des Relais AV ist auch ge- schlossen worden.
Wenn der Kondensator ?7 gegen den Gleichgewichtszustand zurückläuft, berühren die empfindlichen Relaiskontakte ABl und 2 einander, und das Relais AV wird betätigt. Dieses schaltet den Kontakt AVl in die andere Stellung um, iun einen Kreis parallel zum Kontakt AT6 zu schliessen und den Kreis zum trägen Relais AT zu un terbrechen. Wenn das Relais AT abfällt, öff net sich ein Kontakt A16.
Wenn der Konden sator 27 die Abgleichlage erreicht, bewegt sich der Kontakt 2 des polarisierten Relais<I>AB</I> in eine Mittellage, was seine Berührung mit Kon takt 1 unterbricht. Dies macht Relais AV stromlos, so dass der Kontakt AVl in seine Ausgangslage zurückkehrt, und da AT6 sich öffnet, wenn das Relais AT abfällt,
wird der Kreis zum Freigabemagneten 12g unterbro- ehen. Das Mehrfachschaltwerk 111S wird daher auf der erforderlichen Ablesung verriegelt. Gleichzeitig kehrt der Kontakt DIK3 in seine Ruhelage zurück, um den Kreis zu den Ma gneten 111I und 1VIJ zu unterbrechen, welche die Drehrichtung des Rotors des Differential- kondensators 27 steuern.
Der Kontakt 117K3 bildet zusammen mit den Kontakten AC5, <I>X2</I> und EV1 Vorkon- takte zu den Schaltarmen aller Bänke HS1 bis 11185 des Mehrfaehschaltwerkes JIS. Einer von zwei Kreisen zu den Bänken 3181 und 11S2 wird geschlossen, je nachdem, ob die Ablesung positiv oder negativ ist.
Die Wahl der passenden Bank DIS1 oder 31S2 wird durch die Stellung des Schaltarmes in der Vorzeichenbank 11-1S5 bestimmt. Wenn dieser sich auf dem rechtsseitigen Kontakt befindet, wird das positive Relais Z betätigt, um den Kreis zu dem negativen Relais Y am Sehalter Z3 zit öffnen und den Kreis zur Bank JIS2 bei Z6 zu schliessen.
Zusätzlich zu diesen Vor zeichenrelais werden beim Schliessen des Kon taktes 111K3 drei andere Speicherrelais be tätigt, von welchen je eines mit einer der Bänke 111S1 und 41S2 der Bank 31S3 und der Bank AIS4 verbunden ist. Diese Relais schlie ssen ihre Haltekontakte und erregen das Halte relais X auf eine schon angegebene Weise.
Gleichzeitig schliessen die Relais A bis W die richtigen Kreise von der Stellensehaltwerk- bank PSBI zu den TSTpenbetätigungsmagne- ten <B>210</B> bis 1119, und das Relais Y oder Z schliesst entweder Kontakt Y5 oder Z5 zum Magneten Dl- oder H+. Das Relais<I>X</I> hat tatsächlich die Ablesungen des Mehrfach sehaltwerkes<I>DIS</I> in den Speicherrelais A bis W verriegelt, und dieses Werk kann nun frei gegeben werden, um die nächste Prüfung aus zuführen.
Wenn das Relais X betätigt ist, sind die Erregerstromkreise aller Speicherrelais über das Mehrfaehschaltwerk 1VIS durch öffnung des Kontaktes X2 geöffnet. Der Prüffolge sehalter TSS wird dadurch vorwärtsgeschal tet, dass zuerst der Magnet IIIL (Fig.1) und Glas Relais<I>AI</I> durch Schliessen des Kontaktes X1 erregt werden und dadurch der Kontakt -112 geöffnet wird, welches öffnen auf die Betätigung des trägen Relais AI folgt.
Der Prüffolgesehalter TSS wird somit auf den nächsten Kontakt bewegt und erdet über den Draht 2 den ersten Kontakt im zweiten Satz COL2 der Stellenschalterbank PSB2. Dies er regt das Impulssteuerrelais AH in bereits er läuterter Weise, worauf in der zweiten Ko lonne das Messergebnis der bereits durchge führten Prüfung gedruckt wird, wobei der Druckvorgang in gleicher Weise erfolgt,
wie er bereits für das Drucken der Viererleitungs- Identitätszahl in COL1 beschrieben wurde. Vom ersten Kontakt von COL2 wird ein Druckstromkreis entweder zu dem Magnet .I+ oder Dl- geschlossen, welcher durch das Schliessen eines der Kontakte Z5, Y 5 aus gewählt wird. Vom zweiten Kontakt verläuft der Kreis entweder zum Magnet 312 oder 011 je nach der Einstellung entweder von V5 oder W5.
Vom dritten Kontakt geht der Kreis zu einem der Magnete 370-!1T9, je nach der Ein stellung eines der Kontakte K5-T5, und von dem vierten Kontakt zu einem der Magnete JIO-1I9, je nach der Einstellung eines der Kontakte A5-J5. Endlich wird auf dem fünften Kontakt der Abstandsmagnet 111A be tätigt. Es ist. klar, dass die gehaltenen Spei- cherreläis abfallen können, wenn die Einer- Ziffer gedruckt wird.
Dies erfolgt durch das Reihenabfallrelais A0 im Druckstromkreis über den vierten Kontakt von COL2. Wenn dieses Relais A0 betätigt wird, öffnet es den Kontakt<I>A01,</I> um die Kreise zum Relais<I>X.</I> und den Speicherrelais zu unterbrechen. Das Relais A0 ist langsam abfallend und gewähr leistet dadurch das vollständige Abfallen der Speicherrelais.
Während des Fortschaltens des Prüffolge sehalters TSS durch den Magneten DIL wird der Kontakt HL2 (Fig.4) geöffnet und ge schlossen, was zeitweise den Erdanschluss von, den Relais AU, BB, <I>SINK,</I> AV, <I>BA</I> und AT wegnimmt, die dem polarisierten Relais<I>AB</I> im Abgleiehsauswertekreis zugeordnet sind, so da.ss diese Relais als Vorbereitung für die nächste Prüfung aberregt werden.
Wie in dem Fall der im Hauptpatent be schriebenen Einrichtung sind im Zusammen wirken zwischen den Speicherrelaiskontakten und der Stellenschaltwerkbank PSB1 Vorkeh rungen getroffen, um es bei der Registrierung augenscheinlich zu machen, dass die Regi- striereinrichtung über den Bereich der drei Stellen der Aufzeichnungsziffer gearbeitet hat, wenn eine Ziffer nur in der letzten oder den zwei letzten Stellen auftritt. Dies ge schieht wie im früheren Fall durch Verschie ben der Stelle des Vorzeichens von der ersten in eine spätere Stelle.
Die Kreise, welche durch die Kontakte des Mehrstellenschaltwer- kes DIS gesteuert werden, werden so ausge führt, dass das gewünschte Ergebnis mittels zusätzlicher Relais erreicht wird.
In dem Falle einer Zweistellen-Zifferable- sung wird das Vorzeichen in der zweiten statt der ersten Stelle abgedruckt. Das Relais U wird von dem Mittelkontakt der Tausender bank DIS4 des Stellenschaltwerkes 112S be tätigt, und das Relais K wird nicht betätigt, da der Schaltarm 30 der Hunderterbank 32S3 sich nicht auf dem Mittelkontakt befindet. Der Impuls vom Kontakt COL2, 1 wird so mit über den Kontakt U6 zu dem Abstands magnet tyIA geleitet.
Der Impuls von Kontakt 2 wird über den in seiner Ruhelage befind lichen Kontakt K2 und Kontakt U5 zu einem Vorzeichenmagnet 111- oder Al + über den passenden Kontakt Y5 oder Z5 geleitet. Die Betätigungen an den übrigen Kontakten 3, 4 und 5 sind, wie schon beschrieben.
Wenn keine Ziffern in der zweiten und dritten Stelle der Ablesung vorhanden sind, so wird der Schalt arm 30 der Hunderter-Bank 31S3 sich auf dem 1Tittelkontakt befinden, so dass das Spei cherrelais K betätigt und der Kontakt K2 geschlossen ist. Der Impuls vom Kontakt 2 wird somit durch den Kontakt K2 auf den Abstandsmagnet DIA abgelenkt. Der Impuls von Kontakt 3 wird über die Kontakte K5 und U5 auf einen der Vorzeichenmagnete ab gelenkt.
Die Betätigungen an den Kontakten 4 imd 5 sind unbeeinflusst.
Sollte die Viererleitungs-Identitätszahl ge druckt werden, bevor die erste Kapazitäts- prüfung fertig ist, so kommt der Schaltarm PSW2 auf den ersten Kontakt in COL2 der Stellenschaltwerkbank PSB2, bevor er durch das h4Teiterschalten des Schaltarmes in Bank TSS'11 des Prüffolgeschalters geerdet worden ist. Die Schreibmaschine wartet daher, bis die Prüfung beendigt ist.
Die gleiche Situation ergibt sich zwischen dem Drucken von a.ufeinanderfolgenden Messergebnissen. Wenn irgendeine Prüfung beendigt ist, bevor der vorhergehende Druckvorgang fertig ist, wird das nächste Drucken stattfinden, sobald der Schaltarm PSW2 mit dem ersten Kontakt in der passenden Kolonne zusammenwirkt, da dieser Kontakt durch die Weiterbewegung des Prüffolgeschalters geerdet worden ist.
In dem Fall, dass irgendeine Prüfung beendigt ist, be vor das vorhergehende Prüfergebnis vollstän dig aufgezeichnet worden ist, wird das Mehr fachschaltwerk 111S im verriegelten Zustand bleiben, bis das Abfallen des Relais X den Kontakt X2 wieder schliesst, um den Erd- anschluss an die Speicherrelais-Betätigungs- kreise zu vervollständigen.
In der Endstel- lung des Prüffolgeschalters befindet sich der Schaltarm der Stiüe TSS11 auf dem zwölf ten Kontakt, um die Erde für das Drucken der elften Ablesung in COL12 der Aufzeich- riung vorzusehen.
Wenn die Endprüfung vollständig aufge zeichnet worden. ist, bewegt sich der Schalt- arm PSWl auf den fünften Kontakt in COL12, und ein Impuls gelangt zu dem R.ück- kehrrelais AQ (Fig. 3) welches sich über den Kontakt AQ2 und den ausser Normallage be findlichen Wagenschalter CONl hält.
Der Schalter CON1 ist. ein Federschalter, welcher nur offen ist, wenn der Stellenschalter PS sich in der normalen Lage für den Beginn einer Anzahl von Prüfungen befindet. Der Kontakt AQl schliesst sich, um den Wagen R,ückkehrmagneten DIB zu betätigen, welcher den Schreibmaschinenwagen in die normale Lage zurückbewegt. Das Relais AJ (Fig.1) fällt beim öffnen des Kontaktes ,4Q6 ab, was den Kontakt AJ1 öffnet.
Dieser lässt die Aus gleichs-Anzeigekreisrelais AU und BB und auch das Relais AC abfallen, welches die Kon takte AC5 und AC6 öffnet.
Gleichzeitig schliesst der Kontakt AQ5 den Kreis zum Ma gneten IIL, welcher nachfolgend betätigt. wird, um den Prüffolgeschalter TSS in die Stellung für die erste Prüfung der nächsten Serie fortzuschalten. Wenn der Schaltarm der Prüf folgeschalterstufe<I>TSS11</I> sich auf den zwölf ten Kontakt bewegt, wird das Endrelais <I>AR</I> betätigt.
Dieses öffnet den Kontakt AR1, um die Erde von den Prüfkreisen wegzunehmen, und schliesst den Kontakt AR5, um den Ma gneten 31111 zu betätigen und den Anschluss- wählerschalter SS nur einen halben Schritt zu bewegen. Wenn sich der Prüffolgeschalter zur nächsten Stellung weiterbewegt, wird der Kreis zu dem Prüf-Endrelais AR geöffnet, was den Kontakt AR5 und den Magnet MM ausschaltet, so dass der Anschlusswählersehal- ter SS seine Bewegung beendigt.
Es ist. er sichtlich, dass Wiederprüfung nicht beginnen kann, bis das Stellenschaltwerk PS die Nor malstellung erreicht hat.
Am Ende einer Reihe von Prüfungen an. einem Kabel ist es erforderlich, das Vierer leitungszählwerk QC in die ursprüngliche Lage zurückzubewegen, um eine neue Reihe von Zählungen anzufangen. Wenn der An schlussschalter SS und/oder die Viererlei tungszählwerkstufe QCII ausser Normallage sind, wird ein Rückkehrrelais <I>AD</I> betätigt, und wenn die Viererleitungszählwerkstufe QCP und/oder.QCU ausser Normallage sind,
wird ein Rückkehrrelais AE betätigt. Diese Relais schliessen die Kontakte AD1 und AEI, welche parallele Kreise .für die Betätigung eines Rückkehrrelais <I>AL</I> vorbereiten. Um die Rückkehr in die Nullage zu bewirken, wird ein Kontakt KIi'1 von Hand geschlossen, wel cher ein Relais AL betätigt, welchen sich über den Kontakt AL2 hält.
Dies vervoll- siändigt den Erdanschluss aller Kontakte der Antriebsstufen 41, 43 und 44 der Viererzähl- werkwähler mit Ausnahme des Nullkontaktes 0 in den Stufen 44 und 43 und des Nullkon taktes 1 in der Stufe 41. Er verbindet auch die Schaltarme der Stufe 10 des Anschluss- wählers SS und die Stufen 41, 43 und 44 der Viererleitungszählwerkvähler und ihre.
Ma gnete 301, DIT, DIE und DID in Reihe mit ihren eigenen Unterbrecherkontakten <I>MALI,</I> ?11h'1, ME1 <I>bzw.</I> 111D1, und deren Schaltarme schalten sich durch Selbstunterbrechung fort. Wenn jeder Schaltarm seinen Normalkontakt erreicht, hält er an, und wenn der letzte Wäh ler in die AiLsgangslage gekommen ist, fallen beide Relais<I>AD</I> und AE ab.
Dies bringt das R.ückkehrrelais AL zum Abfallen und stellt clie Viererleitungszählwerkkreise für die Nu merierung der nächsten Reihe wieder her.
Nenn sich das Mehrstellenschaltwerk AIS aus irgendeinem Grund über seinen maxima len Bereich hinaus bewegt, schliesst er die Fe derkontakte, welche einen Schalter von grosser Leistung bilden. Der Schalter EV2 von grosser Leistung schliesst sich, um ein Relais AA gro sser Leistung zu betätigen, und dieses schliesst den Kontakt AA5, um eine Signallampe L3' anzuzünden.
Das Erdungsrelais AJ fällt durch Öffnen des Kontaktes AA1 ab, und der Kontakt AJ1 öffnet sich, um die Betätigung anzuhalten. Um ein Fortschalten des Prüf folgeschalters zu verhindern, wenn AJ6 in Normallage zurückkehrt,
öffnet sich der Kon takt AA2 in dem Kreis zum Schrittschalt- magnet 31L. Die Speicherrelais werden nicht betätigt, weil die Bänke MS3, <I>01S4</I> und DIS5 des Mehrstellenschaltwerkes sich an offenen Kontakten befinden, die Bänke<I>A1S1</I> und MS2 sind nicht betätigt, weil keiner der Kontakte I'6 oder 26 geschlossen ist,
und das Relais X bleibt unerregt. Das Stellenschaltwerk hält am ersten Kontakt desjenigen Satzes an, welchen er nach Drucken des Messergebnisses der letzt wirksamen Prüfung erreicht hatte. Die Bedie riungsperson schaltet nun besondere Konden satoren in die Brücke ein und bewegt zwei Kontakte KKl und KK2.
Der erste Kontakt KKl erregt den Ent- riegeliuigsmagneten <B>HE,</B> und der andere, KK2, unterbricht den Rückkehrstromkreis zum Magneten HL des Prüffolgeschalters, welcher nun auch dann nicht zurückkehrt, wenn das Relais AA abfällt. Die erforderliche Prüfung wird nun von Hand durchgeführt, und das Relais AA fällt ab.
Das Ergebnis kann von Hand gedruckt werden. Der Prüf folgeschalter TSS muss von Hand um eine Stellung vorwärtsgeschaltet werden, die hinzu gefügten Kondensatoren müssen entfernt und die Kontakte KK1 und liK2 wieder in Normalstellung gebracht werden. Die Kon takte KA-1 -und KLl werden nun wieder ge schlossen, und die Einrichtung fährt selbst tätig fort, in der beschriebenen Weise zu prü fen und zu drucken.
Unter gewissen Umständen können ein zelne der für eine Zeile vorgesehenen Prüfun gen weggelassen werden. Es sei der Fall. be- traclitet, dass die Prüfungen 1 und 2, 10 und 11 wegzulassen sind. Eine Mehrzahl Kontakte KG wird dazu betätigt.
Von diesen erdet der Kontakt KC1 den dritten Kontakt in der Stufe TSS10 des Prüffolgeschalters, und der Kontakt KC7 erdet den Prüffolgeschalter- magnet 1VIL über seinen eigenen Unterbrecher- sehalter DILL Der Folgeschalter TSS schaltet fort, bis der Schaltarm in Stufe<I>TSS10</I> an sei nem dritten Kontakt an Erde kommt. und das Relais AX betätigt.
Dieses öffnet den Kon takt AX5 und unterbricht den Kreis zu Ma gnet JIL, und der Folgeschalter hält in der dritten Stellung an. Der Kontakt KC2 schal tet um, iun den ersten Kontakt im Satz COL1 der Stellenschaltwerkbank PSB2 über den dritten Kontakt der Folgeschalterstufe TSS11 mit Erde- zu' verbinden.
Der Kontakt K04 öffnet sich, um die -langen Kontakte in der Bank PSB2, COL2 und 3 von der Verbin dung mit dem Erdimgsschalter AJ1 abzutren nen.
Der Kontakt KC6 verbindet den fünften Kontakt im Satz<I>00L10</I> der Bank PSBl mit dem Relais AQ. Ein Tabulatormagnet 112C ist über Kontakt KC3 mit dem fünften Kontakt im Satz<I>COLT</I> in Bank PSB1 verbunden, und das Prüf-Endrelais AR ist durch Kontakt KC5 mit dem ersten Kontakt in Satz<I>00L10</I> der Bank PSB2 verbunden.
Die Viererlei- tun.gs-Identifizierzahl wird wie vorher in der ersten Stellung gedruckt, jedoch wird wäh rend dieser Zeit die dritte Messung anstelle der ersten gemacht. Wenn der Kontaktarm PSW1 mit dem fünften Kontakt in der Bank PSB1 zusammenwirkt, wird der Tabulator- magnet 111C betätigt, um das Stellenschaltwerk durch die nächsten zwei Stellungen zu bewe gen, so dass das dritte Ergebnis gedruckt wird, während die vierte Prüfung fortschreitet.
Das Prüf-Endrelais AR wird betätigt, wenn sich der Schaltarm PSW2 auf dem ersten Kontakt des Satzes<I>COL10</I> in Bank PSB2 befindet, und das Relais AQ wird von, dem fünften Kontakt in Satz.<I>COL10</I> in Bank PSBI be tätigt, was den Satz von Prüfungen beendigt und die Einrichtung zurückbewegt, um einen neuen Satz von Prüfungen in der dritten Stel lung des Prüffolgeschalters TS,8 zu beginnen.
Eine andere Anordnung von Prüfungen wird durch Schalten eines Mehrfachschalters KD bewirkt. Der Kontakt KD1 verbindet den fünften Kontakt der Folgeschalterstufe <I>TSS11</I> mit dem Kontakt 1 in Satz COL1 der Bank PSB2; der Kontakt KD2 erdet den er sten Kontakt in Satz COL4 dieser Bank;
der Kontakt KD3 isoliert bei AJ1 die langen Kon takte in den Sätzen COL2-6 dieser Bank von Erde, und KD5 verbindet den ersten Kontakt in Satz<I>COL10</I> der gleichen Bank mit dem Prüf-Endrelais <I>AR.</I> In der Bank PSS1 wird der erste Kontakt im Satz COL4 mit dem Tabulatormagnet lY1C durch Kontakt KD4 verbunden,
und der fünfte Kontakt in Satz -COL10 wird mit dem Relais AQ über den Kontakt KD6 verbunden. Der sechste Kon takt in Stufe TSS10 des Folgeschalters ist durch Kontakt KD7 geerdet, und der Kon takt KD8 erdet den Rückkehrkreis des Prüf folgeschalters<I>ML,</I> welcher sich nun in die sechste Stelle bewegt.
Der fünfte Kontakt im Satz COL1 in der Bank PSB1 ist auch mit dem Tabulatormagnet UC durch den Kon takt KD9 verbunden. Dies ermöglicht nun das Prüfen und Aufzeichnen von den sech sten zu den zehnten Prüfungen durch ein dem soeben beschriebenen ähnliches Vorgehen.
Der einzige Unterschied besteht darin, dass zwei Bewegungen des Tabulator-Mechanismus be stehen, eine, wenn der Schaltarm PS-WI mit dem fünften Kontakt in Satz COL1 zusam menwirkt, und die andere, wenn er mit dem ersten Kontakt in Satz COL4 zusammenwirkt.
Die einer Zeile entsprechenden Prüfungen können erforderlichenfalls wiederholt werden. Wenn sich die Einrichtung im normalen Zu stand befindet, kann der Anschluss-Wähler- sehalter SS von Hand einen Schritt zurück bewegt werden und der Einer-Wähler QCU des Viererleitimgszählwerkes mittels des Schal ters KGl vorwärtsgeschaltet werden, bis er eine Ziffer weniger als vorher zeigt. Die Ein richtung wird dann in der üblichen Weise in Betrieb gesetzt.
Um verschiedene Umstände zu berücksichtigen, können die Zehner- und Him- derter-Wähler QCT und QCH mittels Kon takten KHl (Fug. 5) bzw. KI2 fortgeschaltet werden.
Die Einrichtung kann zu irgendeiner Zeit durch Betätigung eines Schalters KE1 auf normal eingestellt werden, welcher das Relais A Y erregt; dieses hält sich über die Kontakte AY1 und AX2. Der Schalter AY2 schliesst nun den ersten Kontakt in der Folgeschalter stufe<I>TSS10</I> an Erde an;
der Schalter AY5 stellt den Kreis für den Folgesehaltermagnet 111L ein, der Schalter AY7 trennt das Prüf- Endrelais <I>AR</I> ab, und der Schalter AY6 be tätigt das Relais AQ, was die Rückkehr des 1#\Tagens und Stellenschaltwerkes in die Nor mallage zur Folge hat.
Die ausser Normallage befindlichen Wagenkontakte CON1 öffnen sich somit, um das Relais AQ zu erstregen, und öffnen AQ6, um das Relais AJ zu ent- regen. Dieses öffnet AJl, -um das Prüfen und Drucken auszuschalten. Der Rückkehrkreis für den Folgeschalter TSS ist am Kontakt AJ6 vervollständigt, und dieser kehrt zur er sten Kontaktstellung zurück.
Das Relais AX (Fig.1) wird betätigt, um den Kontakt AX2 zti öffnen und das Relais AY zu entregen, welches seinerseits das Relais AX durch Öff nen des Schalters AY entregt. Die Kreise sind nun wieder in der Ruhelage.
Das Drucken der Viererleitungs-Identitäts- zahl kann durch Schliessen einer selbsthalten den Taste KB1 (Fug. 3) ausgelassen werden, welche ein Relais AP betätigt. Dieses über trägt die Verbindungen der Kontakte AP1, AP2 und AP3 (Fug. 3) von den zweiten, drit ten und vierten Kontakten in Bank PSBl. des Stellenschaltwerkes auf den Abstandsmagne ten ALL