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CH329153A - Verfahren zum Schliessen einer Wasserturbine mit regulierbaren Leit- und Laufschaufeln im Falle plötzlicher Entlastung - Google Patents

Verfahren zum Schliessen einer Wasserturbine mit regulierbaren Leit- und Laufschaufeln im Falle plötzlicher Entlastung

Info

Publication number
CH329153A
CH329153A CH329153DA CH329153A CH 329153 A CH329153 A CH 329153A CH 329153D A CH329153D A CH 329153DA CH 329153 A CH329153 A CH 329153A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
closing
flow rate
rotor blades
time
closing time
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Widdern Cardinal Dr Von
Greiner Eugen Ing Dipl
Hirt Max
Original Assignee
Escher Wyss Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Escher Wyss Ag filed Critical Escher Wyss Ag
Publication of CH329153A publication Critical patent/CH329153A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/04Controlling by varying liquid flow of turbines
    • F03B15/06Regulating, i.e. acting automatically
    • F03B15/18Regulating, i.e. acting automatically for safety purposes, e.g. preventing overspeed
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Water Turbines (AREA)

Description


  Verfahren zum Schliessen einer Wasserturbine     mit        regulierbaren        Leit-    und     Laufschaufeln     im     Falle        plötzlicher    Entlastung    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum       Schliessen    einer     Wasserturbine    mit regulier  baren     Leit-    und Laufschaufeln im Falle     plötz-          lieber    Entlastung.  



  Für     solche    Betriebsfälle ist schon     vorge-          seblagen    worden, die Leitschaufeln vorerst  mit,     kurzer    Schliesszeit bis auf etwa.     1/3    der       gröliten    Öffnung des     Leitapparates    zu     sehlie-          ssen,    das heisst bis     zii    einer Stellung, bei wel  cher bei     praktiseh        luiveränderter    Drehzahl die       heistun        g    Null der Turbine erreicht ist.

   Im  weiteren     werden    sodann die     Laufsellaul'eln     und     glciehzeitig    in Abhängigkeit von der     je-          weiligen.    Stellung der Laufschaufeln die     1,eit-          scli < iiil'eln    weiter     gesehlossen,    derart,

   dass die       Tiil#bilieiileistiinrr    trotz der     naehfolf-enden          Öffnungsverminderung    der     Laufsehaufeln          nielit        mehr        wesentlich    von der     Nullast        ab-          weiclit.     



  Bei     diesem    Verfahren wird eine geringe       1)relizaliländerung    der Turbine bei voller     Ent-          lastung    erreicht, wobei aber trotzdem die       hui-cliflussnienge    der Turbine nicht sofort auf       ihren.        stationären        Leerla.ufbetrag    sinkt, Bei  plötzlichen Entlastungen von     Wasserkr:

  z.ft-          iwisebinen    in     Flusskraftwerken    können aber  trotzdem noch im Oberwasser Schwall- und  im     Unteiwasser        Sunkbildungen    auftreten,  welche eine ernsthafte Gefahr für die     Schiff-          l'ahrt    bedeuten können. Man hat, schon auf  verschiedene Arten versucht, dieser Gefahr    zu     begegnen.    Das einfachste Mittel wäre das  Heben der Wehrschützen, wodurch die durch  den Leitapparat abgesperrten: Wassermassen  abgeleitet werden.  



  Nun ist aber die     FIubgeschwindigkeit    sol  cher Schützen im Verhältnis     zur    Schliess  geschwindigkeit ,eines     Turbinenleita,pparates     so klein, dass sich Sehwall- und     Sunkbildun-          gen    damit praktisch nicht vermeiden lassen.  



  In den letzten Jahren ist man     vielerorts     dazu übergegangen, Wasserwiderstände zu       verwenden,    welche die Leistung des     Crenera-          tors    aufzunehmen haben, wenn dieser vom  Netz abgeschaltet wird. Die     Eintauchtiefe    der  Elektroden dieser Apparate muss aber  dauernd der jeweiligen Belastung des     Gene-          rators    und auch der veränderlichen elektri  schen Leitfähigkeit des Wassers     a.ngepasst     werden. Sonst treten beim Umschalten gleich  wohl Belastungsänderungen des Generators  und .damit Änderungen der Turbinenwasser  menge mit den entsprechenden unerwünsch  ten Folgen auf.  



  Die     Erfindung    bezweckt nun, in     einfacher     Weise unzulässige Schwankungen in der       Durchflussmenge    der Turbine und damit die  Gefahr von Schwall- und     Sunkbildungen    zu  vermeiden.

   Beim     erfindungsgemässen    Ver  fahren zum Schliessen einer     Wasserturbine     mit regulierbaren     Leit-    und     Laufsehaufeln        iin     Falle plötzlicher Entlastung werden nun      ebenfalls die Leitschaufeln in .einer ersten  Schliesszeit bei praktisch unveränderter Stel  lung der Laufschaufeln -um einen bestimmten  Bruchteil des gesamten     Regulierweges    ge  schlossen und sodann die Laufschaufeln und  in bestimmter Zuordnung zu der jeweiligen  Stellung der Laufschaufeln auch die     Leit-          schaufeln    weiter geschlossen.

   Die besagten  Nachteile werden aber erfindungsgemäss da  durch vermieden, dass die Leitschaufeln in  der ersten Schliesszeit nur bis zu einer Stel  lung geschlossen werden, bei welcher die Tur  bine bei einer um weniger als ,die Hälfte von  der Ausgangsmenge abweichenden     Durchfluss-          menge    und entsprechend erhöhter Drehzahl  die Leistung Null erreicht, und dass der je  weiligen Stellung der nachfolgend schliessen  den Laufschaufeln eine Stellung der     Leit-          schaufeln    zugeordnet wird, bei welcher wäh  rend eines Vielfachen der ersten Schliess  zeit, unter Aufrechterhaltung erhöhter Dreh  zahl die Änderung der     Durchflussmenge    pro  Zeiteinheit eine solche ist,

   dass nie eine<B>Ab-</B>  nahme der     Durchflussmenge    pro Zeiteinheit  eintritt, die grösser ist als die mittlere Ab  nahme in der der ersten Schliesszeit nachfol  genden Schliesszeit bis zum Erreichen der  stationären     Leerlaufdurchflussmenge.     



  In der Zeichnung ist. das     .erfindunns-          gemässe    Verfahren durch einige Schaubilder  beispielsweise erläutert, und auch ein Beispiel  der Einrichtung zur Durchführung des er  findungsgemässen Verfahrens dargestellt. Es  zeigen       Fig.    1 den zeitlichen Verlauf der Wasser  menge und der Drehzahl der Turbine bei  einer plötzlichen Entlastung,       Fig.    2 ein Schaubild für den Zusammen  hang zwischen Leistungsabgabe und     Leit-          schaufelöffnung    für verschiedene Stellungen  der Laufschaufeln bei einer bestimmten Dreh  zahl,

         Fig.    3 den Zusammenhang zwischen Leit  und     Laufschaufelstelhmg    für die Leistung  Null bei zwei verschiedenen Drehzahlen und       Fig.    4 eine     Ausführungsform    einer Regel  vorrichtung zur Durchführung des Ver  fahrens.

      In     Fig.    1 ist als Abszisse die Zeit t und  als Ordinate die     Wassermenge    Q und die  Drehzahl     n    aufgetragen.     Qo    bedeutet die       Vollast-Wassermenge    und     QL    die stationäre       Leerlauf-Wassermenge.    Im Falle einer plötz  lichen Entlastung der Turbine werden in der  ersten Schliesszeit     t1    die Leitschaufeln nur bis  zu einer Stellung geschlossen, bei welcher die       Durchflussmenge    der Turbine auf einen  Wert     Q1    fällt, welcher von     Qo    nur so weit  verschieden ist,

   dass unzulässige Störungen  im Zu- und Ablauf zu .der Turbine     vermieden     werden. Die Abweichung beträgt weniger als  die Hälfte der     Ausgangsmenge        Qo,    nämlich  im vorliegenden Beispiel nur etwa einen  Fünftel dieser     Ausgangsmenge.    Die     Kurven     a, b, c betreffen die Wassermenge, die Kurven       U',        b',    c' die Drehzahl während des Schliess  vorganges in der Zeit     t1    bis     t..    Da, das  Schliessen der Leitschaufeln nicht so weit  geht, bis die Leistung Null bei normaler Be  triebszahl erreicht.

   ist, so v     eranlasst    es     nach     dem ersten raschen Anstieg der Drehzahl     n-e-          mäss    Kurve A keine     Rückkehr    zu der beim  Beginn des     Schliessvorganges    vorhandenen  Drehzahl     no.    Zur Zeit.     t1    ist die Leistung     Null     der Turbine bei einer gegenüber     no    erhöhten  Drehzahl     7i1    erreicht.  



  Die Laufschaufeln     werden    nun von     t1    weg  langsam geschlossen bis zu einer Zeit     t.,    die       praktisch    einige -Minuten beträgt, bis die sta  tionäre     Leerla.ufstellung    erreicht ist.

   In die  ser Zeit. ist es möglich, die Zu- und     .Abfluss-          verhä.ltnisse    etwa durch Betätigung von  Schützen den veränderten     Betriebsbedin"-un-          gen        anzupassen.    Der     Schliel.worganm    der     Leit-          schaufeln    wird nun in     Zuordnung    zur Stel  lung der     Laufschaufeln    derart     gewählt,        da.ss     sieh ein     bestimmter,    zeitlicher     Verlauf    der  Wassermenge,

   beispielsweise nach     den    Kur  ven     a,        b    oder c ergibt, wobei zur Zeit     t"    die  stationäre     Leerlaufstellung    der     Leit-    und  Laufschaufeln bei     normaler    Drehzahl erreicht  und die stationäre     Leerla.ufdurchflussmenge          QL    vorhanden ist.

   In der     Zwischenzeit,    in     wel-          eher    immer noch eine gegenüber der statio  nären     Leerlau,fmenäe        QL    erhöhte     @@'asser-          menge    durch die Turbine durchzusetzen hat,      wird diese jedoch noch bei einer die statio  näre Leerlaufdrehzahl     nL    übersteigenden  Drehzahl, z. B. entsprechend den     Kurven          R',    b', c', weiterlaufen.  



  Alle drei die     Wassermengen    anzeigenden  Kurven     a.,   <I>b,</I> c weisen die Eigenschaft. auf,  dass während eines Vielfachen der ersten  Schliesszeit     t1,    nämlich während einer Zeit       At,    die Änderung der     Durchflussmenge    pro  Zeiteinheit eine solche ist, dass nie eine Ab  nahme der     Durcliflussmenge    pro Zeiteinheit  eintritt, die grösser ist als die mittlere Ab  nahme     (Q1-QL)/(t2-tl)    in der der ersten  Schliesszeit nachfolgenden Schliesszeit.

       t2    -     t1          bis    zum Erreichen der stationären     Leerlauf-          durehflussmenge        QL.    Gemäss der Kurve     a     steigt sogar zuerst die     Durchflussmenge    vom  Werte     Q1    an, um erst nachher wieder ab  zufallen.

   Erst zu einer Zeit     t*,    das heisst  nach einer Zeit     4t   <I>=</I>     C   <I>-</I>     t1,    welche ein     Viel-          faelies    der Zeit.     t1    ist, erreicht.

   die Abnahme  der     DurehfluPamenge    pro Zeiteinheit den  Wert     (Q1-QL)/(t2-tl).    Die     Durchfluss-          nienge    verbleibt überdies während der Zeit       Jt    mindestens angenähert     gleieh    der am Ende  der eisten     Sehliesszeit    erreichten     Menge        Q1.     Gemäss der Kurve b steigt die Abnahme der       Durehflussmenge    pro Zeiteinheit. von Null an  allmählich an, um erst.     etwa.    nach der zugehö  rigen Zeit     4t,    welche ein Vielfaches der Zeit.

         t1    beträgt, den Wert der mittleren Abnahme  pro Zeiteinheit, nämlich     (Q1-QL)/(t2-tl)     zu erreichen. Bei der linearen Abnahme der       Durehflussmenge    gemäss der Kurve c ist .die  Abnahme pro Zeiteinheit während der ganzen  Zeit.<I>to -</I>     ti.,    die ebenfalls ein Vielfaches der  Zeit     t1        beträgt,    gleich der mittleren Abnahme       (Q1        --QL)/(t2-tl).     



  Jeder Drehzahl der Turbine     entsprieht    ein  bestimmtes Diagramm für die Zuordnung der  Leistungsabgabe in Funktion der Stellung       der        Leitsehaufeln    bei verschiedenen Lauf  schaufelstellungen. Ein solches Diagramm ist  in     Fig.    2 für eine bestimmte Drehzahl dar  gestellt. Die     Leistung    N ist als     Ordinate     über der     Leitschaufelöffnung        a-0    als Abszisse  aufgetragen mit der     La.ufsehaufelstellung        cp     als Parameter.

   Mit     cp-1    bis     9-17    sind also Kurven    mit konstanter     Laufsehaufelstellung    bezeich  net.     Aus    dem Diagramm können auch die ein  ander zugeordneten     Leit-    und     Laiüsehaufel-          stellungen    für die Leistung Null abgelesen  werden.  



  In     Fig.    3 ist. mit der     Kurve        d    ein solcher  Zusammenhang zwischen     Laufschaufelstel-          lung        cp    und     Leitsehaufelstellung        ao    bei der  Nenndrehzahl und mit der Kurve e für eine  erhöhte Drehzahl dargestellt.  



  Bei vorgegebenem, zeitlichem Verlauf der       Laufschaufelstellung    und der Wassermenge  ergibt sich ein ganz bestimmter Verlauf der       Leitschaufelstellung,    und mit Hilfe der     Fig.    3  kann dann auch bei Vorliegen der entspre  chenden Kurven für weitere Drehzahlen der  Drehzahlverlauf bestimmt werden.

   Mit den  Kurven     a',    b' c' der     Fig.    1 ist der ungefähre  Verlauf der Drehzahl n entsprechend dem  Verlauf der Kurven a,     b,    c für die Durch  flussmenge     dargestellt.    Die Drehzahl über  steigt. bei diesen Beispielen während längerer  Zeit die stationäre     Leerlaufdrehzahl        7zL        tun     mehr als     25"/ & .     



  Bei der in     Fig.    4 gezeigten     Regeleinzieh-          tung.    ist mit 1 ein     Fliehkra.ftpendel    bezeich  net, welches den Schliessvorgang bei einer in  folge einer Entlastung der Turbine auftreten  den     Drehzahlsteigerung    einleitet. Die Pendel  bewegung wird hierbei über einen Steuer  hebel 2 auf einen Steuerschieber 3 übertragen,  welcher den     Zufluss    von Druckmittel zu einem  Servomotor 4 steuert. Dieser Servomotor 4  dient zur     Betätigung    der     Verstellvorrichtung     der Leitschaufeln, welche nicht dargestellt  sind.

   Ein weiterer Servomotor 5 dient zur       Betätigung    der ebenfalls nicht dargestellten  Laufschaufeln. Der     Druckmittelzufluss    zu  diesem Servomotor wird von einem Steuer  schieber 6 gesteuert, welcher an einem die       Kolbenstangen    der Servomotoren 4 und 5 ver  bindenden Hebel 7     angelenkt    ist. Der Servo  motor 5 verstellt bei seiner     Bewegung    über  eine Kurvenscheibe 8 eine Kulisse 9, welche  den Hub des Pendels in nachfolgend noch zu  erläuternder Weise     begrenzt.     



  In die     Druckflüssigkeitszuführmgsleitung     des Steuerschiebers 6 ist eine Blende 10 ein-      geschaltet, welche nur einen allmählichen       Durchfluss    von Druckflüssigkeit zum Servo  motor 5 gestattet, und daher das Schliessen  der Laufschaufeln verlangsamt.  



  Die Kurv     enseheibe    8 ist so gestaltet, dass  die     Kulisse    9 bei geöffneter Stellung der  Laufschaufeln durch     Begrenzung    des Pendel  hubes eine Schliessbewegung der     Leitseha.u-          feln    nur bis zu einer     Stellung    gestattet, bei  welcher die Turbine bei um weniger als die  Hälfte von der Ausgangsmenge     Qo    abweichen  der     Durehflussmenge    und entsprechend er  höhter Drehzahl die Leistung Null erreicht.  Die Schliessbewegung .des Leitapparates kann       beispielsweise    auf etwa einen Drittel des ge  samten     Regulierreges    begrenzt werden.  



  Die Blende 10 drosselt die     Driiekflüssig-          keitszufuhr    zum     Servomotor    5 so stark, da     (i     die Schliessbewegung der     La.ufsehaufeln    sieh  über ein Vielfaches der ersten Schliesszeit,  zweckmässig über mehrere     Minuten,        erst.reekt,     und der im Verlauf der     Schliessbewegung    die  Kulisse 9     versstellende    Teil der Kurvenscheibe  ist so gestaltet, dass die weitere,

   durch den       Servomotor        3-    bewirkte Schliessbewegung der  Leitschaufeln auch noch während eines Viel  fachen     4t    der ersten Schliesszeit     t1    in der ein  gangs erwähnten Art erfolgt. Erst gegen das  Ende der Schliesszeit wird die Kulisse 9 so  weit angehoben, dass das Pendel ungehindert  auf den Steuerschieber 3 des Servomotors 4  einwirken kann. Die Form der Kurvenscheibe  8 lässt sich auf     (Trend    des gewünschten Ver  laufes der     Durehflussmenge    mit Hilfe der       Kurven    .der     Fig.    3 bestimmen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE</B> I. Verfahren zum Schliessen einer Wasser turbine mit regulierbaren Leit- und Lauf schaufeln im Falle plötzlicher Entlastung, bei welchem die Leitschaufeln in einer ersten Schliesszeit bei praktisch unveränderter Stel lung der Laufschaufeln um einen bestimmten Bruchteil des gesamten Regulierweges ge schlossen werden und sodann die Laufsehau- feln und in bestimmter Zuordnung zti der jeweiligen Stellung der Laufschaufeln auch die Leitschaufeln weiter geschlossen- werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Leitseliau feln in der ersten Schliesszeit. (t1) nur bis zu einer Stellung geschlossen werden, bei welcher die Turbine bei einer um weniger als die Hälfte von der Ausgangsmenge (Qo) abwei chenden Durchflussmenge (Q1) und entspre elend erhöhter Drehzahl die Leistung Null erreicht, und dass der jeweiligen Stellung der nachfolgend schliessenden Laufschaufeln eine Stellung der Leitschaufeln zugeordnet wird, bei welcher während eines Vielfachen Ut)
    der ersten .Schliesszeit. (t1) unter Aufrecht erhaltung erhöhter Drehzahl die Änderung der Durchflussmenge pro Zeiteinheit eine solche ist, dass nie eine Abnahme der Durehflussmenge pro Zeiteinheit eintritt, die grösser ist als die mittlere Abnahme [(Q1-QL)l(t@-ti)@. in der der eisten Schliesszeit nachfolgenden Schliesszeit (t..-t1) bis zum Erreichen der stationären Leerlauf- durehflussmenge (Q1,). Il.
    Einrichtung zum S#ehliessen einer Wasserturbine mit regulierbaren Leit- und Laufschaufeln gemäss dein Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in die Druckflüssigkeitszufühiungslei- tung zu dein die Laufschaufeln betätigenden Servomotor (5) eine Blende (10) eingebaut ist, die das Sehliela'en der Laufschaufeln ver langsamt, und dass eine mit dein die Lauf schaufeln betätigenden Servomotor (5) sich bewegende Kurvenscheibe (8)
    bei geöffneter Stellung der Laufschaufeln eine eiste Schliess- bewegung der Leitschaufeln derart bewirkt, dass die Turbine bei um wenioer als die Hälfte von der Ausgangsmen-e (Qo) abwei chender Dureliflussmenge (Q1) und entspre chend erhöhter Drehzahl die Leistung Null erreicht, und hierauf die weitere Schliessbewe gung der Leitschaufeln noch während, eines Vielfachen (alt)
    der eisten Schliesszeit (t1) derart, bewirkt, dass unter Aufrechterhaltung erhöhter Drehzahl die Änderung der Durch flussmenge pro Zeiteinheit. eine solche ist, dass nie eine Abnahme der Durchflussmenge pro Zeiteinheit eintritt, die grösser ist als die mittlere Abnahme [(Q1-QI,)/(t--t1)] in der der ersten Schliesszeit.
    nachfolgenden Schliesszeit (t. <I>-</I> t1) bis zum Erreichen der stationii.ren Leerlaufdurehflussmenge (QL). UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, da- dureh gekennzeichnet, dass in .der der ersten Schliesszeit nachfolgenden Schliesszeit.
    die Leitschaufeln in solcher Zuordnung 711 der jeweiligen Stellung der Laufschaufeln ge schlossen werden, dass noch während eines Vielfachen der ersten Schliesszeit (t1) die Durchflussmenge mindestens angenähert gleich der am Ende der ersten Schliesszeit erreich ten Menge (Q,) bleibt.
CH329153D 1954-01-25 1954-01-25 Verfahren zum Schliessen einer Wasserturbine mit regulierbaren Leit- und Laufschaufeln im Falle plötzlicher Entlastung CH329153A (de)

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