[go: up one dir, main page]

CH327815A - Verfahren zur Herstellung eines Gefässes und nach diesem Verfahren hergestelltes Gefäss - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Gefässes und nach diesem Verfahren hergestelltes Gefäss

Info

Publication number
CH327815A
CH327815A CH327815DA CH327815A CH 327815 A CH327815 A CH 327815A CH 327815D A CH327815D A CH 327815DA CH 327815 A CH327815 A CH 327815A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
vessel
welding
jacket
holder
welded
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gempp Fritz
Original Assignee
Gempp & Unold Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gempp & Unold Ag filed Critical Gempp & Unold Ag
Publication of CH327815A publication Critical patent/CH327815A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/002Resistance welding; Severing by resistance heating specially adapted for particular articles or work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/18Making hollow objects characterised by the use of the objects vessels, e.g. tubs, vats, tanks, sinks, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines Gefässes und nach diesem Verfahren hergestelltes Gefäss    Bei Gefässen mit einem an beiden Enden       durch    je einen Boden verschlossenen Mantel,  welcher ein mit seinen beiden Endteilen     ver-          chweisstes    Mittelstück aufweist, bietet das  gegenseitige Verschweissen dieser Teile u.     I?.     insofern Nachteile, als die Fuge zwischen den  sich überlappenden     Mantelteilen    im Gefäss  innern klafft, weil wegen     Unzugänglichkeit     dieser Stelle nur auf der zugänglichen Aussen  seite durch die übliche Lichtbogenschweissung  ein einwandfreies Schliessen der Überlap  pungsfuge möglich ist. Je nach dem Zweck.

         für    den das Gefäss bestimmt ist, können die  nach dem Gefässinnern zu offenen Überlap  pungsfugen Nachteile mit sich bringen, wie  dies insbesondere bei zur Aufbewahrung von  Lebensmitteln,     Getränken    und dergleichen be  stimmten Gefässen der Fall ist. Reste des In  haltes bleiben während und nach dem Ent  fernen in diesen Fugen haften und können  auch durch die sorgfältigsten     Reinigungs-          rnethoden    nicht ausreichend wieder entfernt  werden, zumal, wie erwähnt, die betreffenden  Stellen     unzugänglich    sind, so dass auch eine  Kontrolle bezüglich des Zustandes dieser Stel  len nicht erfolgen kann.

   Je nach dem Material,  aus welchem die Gefässmantelteile bestehen,  besteht, auch noch die Gefahr von Korrosions  bildung in den Fugen bzw. des Rostens dieser  Stellen. Dies ist auch bei aus nicht rostendem  Stahl bestehenden Gefässen, wie zum Beispiel  Bierfässern, nicht ausgeschlossen, da     durch     von der Aussenseite her erfolgte Verschwei-    ssung der Überlappungsfugen rostfähiges Ma  terial hineingetragen werden kann und be  kanntlich auch blosse Spuren von Rostbildung  genügen, um die Vorteile des nichtrostenden  Mahls illusorisch zumachen..

      Es ist. auch praktisch nicht möglich, nach  innen offene Fugen dadurch zu vermeiden,  dass die miteinander zu verbindenden Mantel  teile stumpf aneinanderstossend miteinander  verschweisst werden, da auch bei sorgfältigem  Arbeiten solche ringsumlaufende Nähte für  aneinanderstossende Teile nicht ordnungs  gemäss     durchführbar    sind mit Rücksicht dar  auf, dass sich die Gefässteile örtlich wegen der  Hitzeeinwirkung während des Schweissvor  ganges verziehen. Man ist daher auf die über  lappende Verbindung der Teile angewiesen.  



  Die vorliegende Erfindung     betrifft    nun  ein Verfahren zur Herstellung eines solchen.  Gefässes, welches die Unzulänglichkeit der be  kannten Verfahren     erfindungsgemäss    dadurch  vermeidet, dass die     Endteile    des Mantels mit  dem     Mittelstück    desselben unter gegenseitiger  Überlappung durch elektrische Widerstands  sehweissung auf den ganzen Überlappungs  flächen miteinander verbunden werden, wobei  die auf der     Mantelinnenseite    verwendete  Rollenelektrode durch eine in einem der bei  den Böden vorgesehene zentrale Durchbre  chung hindurch in das Gefässinnere hineinge  führt,

   welche Durchbrechung nach     Beendi-          01itrig    der     Widerstandssehweisszmg    durch Ein-      schweissen einer passenden Deckelscheibe ver  schlossen     wird.     



  Das Verfahren gemäss der vorliegenden  Erfindung ist nachstehend an Hand der bei  gefügten     Zeichnung    beispielsweise näher er  läutert, welche ein nach diesem     Verfahren     hergestelltes Bierfass aus nicht rostendem  Stahl im Endgang des Herstellungsverfahrens  darstellt.  



  Fig. 1 zeigt einen Mittellängsschnitt.  Fig. 2 zeigt einen. Grundruss hierzu.  



  Das Fass besitzt, wie Fig. 1 zeigt, einen  Mantel, welcher ein mit seinen beiden     End-          teilen    1, 2 verschweisstes Mittelstück 3 auf  weist. Die     Endteile    1, 2 sind an den einander  abgekehrten Enden mit je einem Boden 4  bzw. 5 versehen, der in üblicher Weise mit  den Endteilen 1 bzw. 2 aus einem Stück her  gestellt wurde. Das Mittelstück 3 ist in  üblicher Weise mit zwei im Abstand vonein  ander liegenden, nach aussen vorspringenden       Ringwülsten    5 versehen und weist im Mittel  teil eine durch einen Mündungsring 6 einge  fasste Öffnung auf, die mittels eines Deckels 7  verschlossen ist.

   Der     Mündungsring    6 ist auf  der     Innenseite    durch     ein    eingeschweisstes Ver  schalungsblech 8 abgedeckt, dessen Rand mit  dem Mantelteil 3     verschweisst    ist.  



  Die einander zugekehrten Ränder der  Mantelteile 1, 2, 3 sind so bemessen und ge  staltet, dass sie sich gegenseitig genau passend  überlappen. Die Verbindung dieser Mantel  teile     miteinander    erfolgt nun durch Wider  standsschweissung auf den ganzen     überlap-          pungsflächen.    Hierbei kann die Verschwei  ssung des Teils 1 mit dem Teil 3 vor Auf  setzen des Teils 2 ohne weiteres mit den  üblichen     Rollenelektrodenschweisseinrichtun-          gen    vorgenommen werden. Um nun auch die  Verbindung der Teile 2 und 3 in gleicher.

    Weise vornehmen zu können, ist der Boden 5  vorab durch Ausschneiden einer     kreisrunden     Scheibe 9 mit einer zentralen Dürchbrechung  versehen worden, welche so gross bemessen ist,  dass durch diese hindurch die auf der Mantel  innenseite verwendete Rollenelektrode hin  dürchführbar ist. Infolgedessen können die  Mantelteile 2 und '3 ohne weiteres durch elek-    trische Widerstandsschweissung auf der gan  zen Überlappungsfläche miteinander verbun  den werden.  



  Nach Fertigstellung dieser Arbeit und Ent  fernung der Elektrodenrolle wird nun das  Fass mit der zentralen Bodenöffnung nach  oben gekehrt auf eine Unterlage, z. B. auf den  Erdboden 10, abgestellt.     Alsdann    wird die her  ausgeschnittene Scheibe oder eine besonders her  gestellte, genau in die zentrale Öffnung des  Bodens 5 passende Scheibe an einem Halter  11 befestigt. Dieser Halter weist drei radiale  Arme 1.2 und einen zentralen Zapfen 1.3 auf,  an dessen freiem Ende die Scheibe 9 durch  Löten oder     Punktschweissen    provisorisch be  festigt ist, und zwar dergestalt, dass sie par  allel zu den in einer winkelrecht zum Zapfen  13 liegenden Ebene befindlichen Armen 12  liegt.

   Die Länge des Zapfens 13 ist so bemes  sen, dass beim Aufsetzen des Halters auf das  Fass die Scheibe 9, wie in Fig. 1 ersichtlich,  genau in die zentrale Bodenöffnung passt. In  dieser vorbestimmten Lage wird nun die  Scheibe 9 durch den sie tragenden Halter  so weit gesichert, dass die Scheibe 9 durch  Punktschweissungen 14, z. B. gemäss Fig. 2,  an drei Stellen an den die zentrale Öffnung  begrenzenden Bodenrand angeheftet werden  kann. Alsdann wird der Halter durch Lösen  der provisorischen Verbindung des Zapfens  13 mit der Scheibe 9 entfernt und die Deckel  scheibe 9 über ihren ganzen Umfang durch  Lichtbogenschweissung mit dem Bodenrand.  verbunden und damit das Fass fertiggestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung eines Gefässes mit einem an beiden Enden durch je einen Boden verschlossenen Mantel, welcher ein mit seinen beiden Endteilen verschweisstes Mittel stück aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Endteile des Mantels mit dem Mittelstück desselben unter gegenseitiger Überlappung durch elektrische Widerstandsschweissung auf den ganzen Ü berlappungsfläehen miteinander verbunden werden, wobei die auf der Mantel. innenseite verwendete Rollenelektrode durch eine in einem der beiden.
    Böden vorgesehene zentrale Durchbrechung hindurch in das Ge fässinnere hineingeführt, welche Durchbre chung nach Beendigung der Widerstands schweissung durch Einschweissen einer passen den Deckelscheibe verschlossen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Deckelscheibe mittels Lichtbogenschweissung im Boden be festigt wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Deckelscheibe mittels eines sie tragenden Halters in ihre vorbestimmte Lage gegenüber dem Boden ge bracht und durch Punktschweissungen an letzterem angeheftet wird, wonach der Halter entfernt und die Deckelscheibe über ihren ganzen Umfang eingeschweisst wird.
    PATENTANSPRUCH II Nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I hergestelltes Gefäss.
CH327815D 1955-04-23 1955-04-23 Verfahren zur Herstellung eines Gefässes und nach diesem Verfahren hergestelltes Gefäss CH327815A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH327815T 1955-04-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH327815A true CH327815A (de) 1958-02-15

Family

ID=4500744

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH327815D CH327815A (de) 1955-04-23 1955-04-23 Verfahren zur Herstellung eines Gefässes und nach diesem Verfahren hergestelltes Gefäss

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH327815A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243626B (de) * 1961-12-22 1967-07-06 Firestone Tire & Rubber Co Verfahren zum Herstellen von einwandigen Metallbehaeltern, insbesondere Bierfaessern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243626B (de) * 1961-12-22 1967-07-06 Firestone Tire & Rubber Co Verfahren zum Herstellen von einwandigen Metallbehaeltern, insbesondere Bierfaessern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0355647B1 (de) Spundbehälter
DE2063379B2 (de) Einstückiges Metallrad für Luftbereifung
CH327815A (de) Verfahren zur Herstellung eines Gefässes und nach diesem Verfahren hergestelltes Gefäss
DE1050936B (de)
DE2160268B2 (de) Druckgasdose für eine Sprühvorrichtung
DE2034133B2 (de) Verfahren zum anbringen eines anschlusstutzens an eine wand sowie anschlusstutzen zum durchfuehren des verfahrens
DE102016107132B4 (de) Behälter
DE540801C (de) Kondensgefaess fuer Dampfmesser
DE2236069C3 (de) Geschweißter Behälter mit innerem Rostschutzüberzug
DE919451C (de) Verfahren und Mittel zum Verbinden eines Einsatzstueckes, z. B. einer Schraube, mit einem Aufnahmeteil aus kaltschweissbarem Metall durch Kaltschweissung
DE1253980B (de) Aus zusammengeschweissten Schmiedeteilen bestehender Buegelaufsatz fuer Schieber- und Ventilgehaeuse
DE479103C (de) Schraubenfoermiger Umlaufruehrer
EP2281444B1 (de) Gießkannen-Brausekopf aus Kunststoff sowie Verfahren zu dessen Herstellung
AT109756B (de) Verfahren zur Verbindung des Radkranzes und der Speichen eines aus zwei aus Blech gestanzten Teilen bestehenden Radkörpers.
AT78624B (de) Befestigung von Schnellstahlschneiden auf Werkzeugen.
DE742721C (de) Verfahren zum Herstellen von Lagerschalen
DE540063C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Tuben
DE1120413B (de) Verfahren zum Auswoelben flacher oder vorgewoelbter Blechboeden
DE322223C (de) Ringkessel
DE471415C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallgliederkoerpern fuer Schmuckzwecke
AT79391B (de) Zweiteilige Patrone für Granaten.
DE828522C (de) Behaelter und Verfahren zu seiner Herstellung
DE7623278U1 (de) Rohrflansch
DE1432417C3 (de) Verfahren zum Befestigen eines Verschlusses in einer mit einem Kragen versehenen Einfüll- oder Auslauföffnung eines Behälters sowie mit Hilfe des Verfahrens in einem Behälter befestigter Verschluß
DE867270C (de) Verfahren zum elektrischen Widerstands-Zusammenschweissen von aus zwei Teilen zusammengesetzten, zylindrischen Behaeltern