CH327815A - Verfahren zur Herstellung eines Gefässes und nach diesem Verfahren hergestelltes Gefäss - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Gefässes und nach diesem Verfahren hergestelltes GefässInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Gefässes und nach diesem Verfahren hergestelltes Gefäss Bei Gefässen mit einem an beiden Enden durch je einen Boden verschlossenen Mantel, welcher ein mit seinen beiden Endteilen ver- chweisstes Mittelstück aufweist, bietet das gegenseitige Verschweissen dieser Teile u. I?. insofern Nachteile, als die Fuge zwischen den sich überlappenden Mantelteilen im Gefäss innern klafft, weil wegen Unzugänglichkeit dieser Stelle nur auf der zugänglichen Aussen seite durch die übliche Lichtbogenschweissung ein einwandfreies Schliessen der Überlap pungsfuge möglich ist. Je nach dem Zweck.
für den das Gefäss bestimmt ist, können die nach dem Gefässinnern zu offenen Überlap pungsfugen Nachteile mit sich bringen, wie dies insbesondere bei zur Aufbewahrung von Lebensmitteln, Getränken und dergleichen be stimmten Gefässen der Fall ist. Reste des In haltes bleiben während und nach dem Ent fernen in diesen Fugen haften und können auch durch die sorgfältigsten Reinigungs- rnethoden nicht ausreichend wieder entfernt werden, zumal, wie erwähnt, die betreffenden Stellen unzugänglich sind, so dass auch eine Kontrolle bezüglich des Zustandes dieser Stel len nicht erfolgen kann.
Je nach dem Material, aus welchem die Gefässmantelteile bestehen, besteht, auch noch die Gefahr von Korrosions bildung in den Fugen bzw. des Rostens dieser Stellen. Dies ist auch bei aus nicht rostendem Stahl bestehenden Gefässen, wie zum Beispiel Bierfässern, nicht ausgeschlossen, da durch von der Aussenseite her erfolgte Verschwei- ssung der Überlappungsfugen rostfähiges Ma terial hineingetragen werden kann und be kanntlich auch blosse Spuren von Rostbildung genügen, um die Vorteile des nichtrostenden Mahls illusorisch zumachen..
Es ist. auch praktisch nicht möglich, nach innen offene Fugen dadurch zu vermeiden, dass die miteinander zu verbindenden Mantel teile stumpf aneinanderstossend miteinander verschweisst werden, da auch bei sorgfältigem Arbeiten solche ringsumlaufende Nähte für aneinanderstossende Teile nicht ordnungs gemäss durchführbar sind mit Rücksicht dar auf, dass sich die Gefässteile örtlich wegen der Hitzeeinwirkung während des Schweissvor ganges verziehen. Man ist daher auf die über lappende Verbindung der Teile angewiesen.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung eines solchen. Gefässes, welches die Unzulänglichkeit der be kannten Verfahren erfindungsgemäss dadurch vermeidet, dass die Endteile des Mantels mit dem Mittelstück desselben unter gegenseitiger Überlappung durch elektrische Widerstands sehweissung auf den ganzen Überlappungs flächen miteinander verbunden werden, wobei die auf der Mantelinnenseite verwendete Rollenelektrode durch eine in einem der bei den Böden vorgesehene zentrale Durchbre chung hindurch in das Gefässinnere hineinge führt,
welche Durchbrechung nach Beendi- 01itrig der Widerstandssehweisszmg durch Ein- schweissen einer passenden Deckelscheibe ver schlossen wird.
Das Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung ist nachstehend an Hand der bei gefügten Zeichnung beispielsweise näher er läutert, welche ein nach diesem Verfahren hergestelltes Bierfass aus nicht rostendem Stahl im Endgang des Herstellungsverfahrens darstellt.
Fig. 1 zeigt einen Mittellängsschnitt. Fig. 2 zeigt einen. Grundruss hierzu.
Das Fass besitzt, wie Fig. 1 zeigt, einen Mantel, welcher ein mit seinen beiden End- teilen 1, 2 verschweisstes Mittelstück 3 auf weist. Die Endteile 1, 2 sind an den einander abgekehrten Enden mit je einem Boden 4 bzw. 5 versehen, der in üblicher Weise mit den Endteilen 1 bzw. 2 aus einem Stück her gestellt wurde. Das Mittelstück 3 ist in üblicher Weise mit zwei im Abstand vonein ander liegenden, nach aussen vorspringenden Ringwülsten 5 versehen und weist im Mittel teil eine durch einen Mündungsring 6 einge fasste Öffnung auf, die mittels eines Deckels 7 verschlossen ist.
Der Mündungsring 6 ist auf der Innenseite durch ein eingeschweisstes Ver schalungsblech 8 abgedeckt, dessen Rand mit dem Mantelteil 3 verschweisst ist.
Die einander zugekehrten Ränder der Mantelteile 1, 2, 3 sind so bemessen und ge staltet, dass sie sich gegenseitig genau passend überlappen. Die Verbindung dieser Mantel teile miteinander erfolgt nun durch Wider standsschweissung auf den ganzen überlap- pungsflächen. Hierbei kann die Verschwei ssung des Teils 1 mit dem Teil 3 vor Auf setzen des Teils 2 ohne weiteres mit den üblichen Rollenelektrodenschweisseinrichtun- gen vorgenommen werden. Um nun auch die Verbindung der Teile 2 und 3 in gleicher.
Weise vornehmen zu können, ist der Boden 5 vorab durch Ausschneiden einer kreisrunden Scheibe 9 mit einer zentralen Dürchbrechung versehen worden, welche so gross bemessen ist, dass durch diese hindurch die auf der Mantel innenseite verwendete Rollenelektrode hin dürchführbar ist. Infolgedessen können die Mantelteile 2 und '3 ohne weiteres durch elek- trische Widerstandsschweissung auf der gan zen Überlappungsfläche miteinander verbun den werden.
Nach Fertigstellung dieser Arbeit und Ent fernung der Elektrodenrolle wird nun das Fass mit der zentralen Bodenöffnung nach oben gekehrt auf eine Unterlage, z. B. auf den Erdboden 10, abgestellt. Alsdann wird die her ausgeschnittene Scheibe oder eine besonders her gestellte, genau in die zentrale Öffnung des Bodens 5 passende Scheibe an einem Halter 11 befestigt. Dieser Halter weist drei radiale Arme 1.2 und einen zentralen Zapfen 1.3 auf, an dessen freiem Ende die Scheibe 9 durch Löten oder Punktschweissen provisorisch be festigt ist, und zwar dergestalt, dass sie par allel zu den in einer winkelrecht zum Zapfen 13 liegenden Ebene befindlichen Armen 12 liegt.
Die Länge des Zapfens 13 ist so bemes sen, dass beim Aufsetzen des Halters auf das Fass die Scheibe 9, wie in Fig. 1 ersichtlich, genau in die zentrale Bodenöffnung passt. In dieser vorbestimmten Lage wird nun die Scheibe 9 durch den sie tragenden Halter so weit gesichert, dass die Scheibe 9 durch Punktschweissungen 14, z. B. gemäss Fig. 2, an drei Stellen an den die zentrale Öffnung begrenzenden Bodenrand angeheftet werden kann. Alsdann wird der Halter durch Lösen der provisorischen Verbindung des Zapfens 13 mit der Scheibe 9 entfernt und die Deckel scheibe 9 über ihren ganzen Umfang durch Lichtbogenschweissung mit dem Bodenrand. verbunden und damit das Fass fertiggestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung eines Gefässes mit einem an beiden Enden durch je einen Boden verschlossenen Mantel, welcher ein mit seinen beiden Endteilen verschweisstes Mittel stück aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Endteile des Mantels mit dem Mittelstück desselben unter gegenseitiger Überlappung durch elektrische Widerstandsschweissung auf den ganzen Ü berlappungsfläehen miteinander verbunden werden, wobei die auf der Mantel. innenseite verwendete Rollenelektrode durch eine in einem der beiden.Böden vorgesehene zentrale Durchbrechung hindurch in das Ge fässinnere hineingeführt, welche Durchbre chung nach Beendigung der Widerstands schweissung durch Einschweissen einer passen den Deckelscheibe verschlossen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Deckelscheibe mittels Lichtbogenschweissung im Boden be festigt wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Deckelscheibe mittels eines sie tragenden Halters in ihre vorbestimmte Lage gegenüber dem Boden ge bracht und durch Punktschweissungen an letzterem angeheftet wird, wonach der Halter entfernt und die Deckelscheibe über ihren ganzen Umfang eingeschweisst wird.PATENTANSPRUCH II Nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I hergestelltes Gefäss.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH327815T | 1955-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH327815A true CH327815A (de) | 1958-02-15 |
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ID=4500744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH327815D CH327815A (de) | 1955-04-23 | 1955-04-23 | Verfahren zur Herstellung eines Gefässes und nach diesem Verfahren hergestelltes Gefäss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH327815A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1243626B (de) * | 1961-12-22 | 1967-07-06 | Firestone Tire & Rubber Co | Verfahren zum Herstellen von einwandigen Metallbehaeltern, insbesondere Bierfaessern |
-
1955
- 1955-04-23 CH CH327815D patent/CH327815A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1243626B (de) * | 1961-12-22 | 1967-07-06 | Firestone Tire & Rubber Co | Verfahren zum Herstellen von einwandigen Metallbehaeltern, insbesondere Bierfaessern |
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