Verstellbarer Stecker Das neue schweizerische Steekkontakt- sv.Stem <B>10 A 250</B> V für Haushalt und ähnliche Zwecke nach den Normblättern SNV 24505<B>...</B> ')4509 enthält zur Erleiehterun- des Über- panges von den alten zu den neuen Steckkon takten für -efährliehe Räume einen Über- gangssteeker mit Sehutzkontakt <B>Typ</B> 14 nach <B>,</B> Zn Normblatt SNV 24509.
Dieser kann zwar in die alte und in die Übergangssteekdose für ge- fälirliehe Räume Typen 2 und 14 nach den Norinblättern SNV 24507 (ohne Änderung) und, SSV 24509, nicht aber in die endgültige Steckdose für gefährliche Räume<B>Typ 12</B> nach Normblatt SNV 24508 gesteckt werden. Nun gibt es aber schon während der Übergangszeit L, <B>k3</B> Anlagen, die mit endgültigen Steckdosen Ty <B>13</B> ausgerüstet sind, so z. B.
Anlagen der # p <B>)</B> PTT, der SBB, Fabriken, Spitäler usw. Kom- nien nun Handwerker, die ihre elektrischen Apparate, wie z.
B. Handwerkzeullge, Boden- reinigungsmasehinen und dgl., die in alten und neuen Anlagen angeschlossen werden sol len und daher mit Übergangssteekern <B>Typ</B> 14 ausoerüstet sind, in Anlagen mit Steckdosen <B>Typ</B> lö, so sind die Leute gezwungen, beson dere Zwisehensteekkontakte züi verwenden oder sieh mit Kombinationen von Steckern und Kupplungssteekdosen zu behelfen.
Das neue Steekkontaktsystern weist ferner einen Stecker ohne Sehutzkontakt <B>Typ 11</B> naeh Norinblatt SNV94506 auf, der besonders zur AusrÜstun,- von Apparaten mit Sonder isolierung geschaffen worden ist, damit diese <B>C "-</B> in sieh ungefährlichen Apparate nicht nur in ungefährlichen, sondern auch in gefährlichen Räumen angeschlossen werden können. Dieser Stecker kann wohl in alle Steckdosen des neuen Systems, nicht aber in alte Steckdosen <B>Typ</B> 2 gesteckt werden. Rüstet man nun<B>Ap-</B> parate mit Sonderisolierung, wie z. B.
Ra sier- oder Massageapparate, mit solchen Stek- kern aus, so kann man sie in der Übergangs zeit beispielsweise nicht in Badezimmern an schliessen, in denen noch alte Steckdosen<B>Typ</B> 2 gesetzt sind. Dies bedeutet eine unliebsame Verlängerung der Unzulänglichkeiten des alten Systems, indem man sich weiterhin mit Steekkontaktkombinationen behelfen muss, die unter Umständen Gefahren erzeugen können.
Es ist schon vorgeschlagen worden, für solche Apparate den Stecker ohne Sehutzkontakt Typ <B>1</B> nach Normalblatt SNV 24505 zu ver wenden, seinen Isolierkörper aber so schmal zu machen, dass er in Steckdosen<B>Typ</B> 2 einge führt werden könnte. Solche Stecker können aber aus sieherheitstechnischen Gründen nicht zugelassen werden, weil sie auch in Steckdosen <B>Typ 5</B> nach Normblatt SNV 24514 gesteckt werden könnten, die mit ihrer höheren Nenn spannung von<B>380</B> V eine Gefahr bedeuten würden.
Will man daher Apparate mit Son derisolierung freizügig in alten und neuen Steckdosen für gefährliche Räume anschliessen können, so muss man sie mit dem Übergangs stecker<B>Typ</B> 14 ausrüsten, der aber ausser dem oben beschriebenen noch den weiteren Nachteil hat, dass er gross und Linhandlieh ist tind daher für kleine Objekte wie Rasierapparate und dgl. oft als zu schwerfällig erachtet wird.
Die vorliegende Erfindung bemveekt, diese während des Überganges vom alten zum neuen Steckkontaktsystem bestehenden Mängel zu beheben, und hat zum Gregenstand einen Stek- ker mit zwei Polkontaktstiften, bei dem die der Verhinderung des Einsteekens in eine Steck dose höherer Nennspannung dienenden Sperr teile derart verstellbar sind, dass der Stecker wahlweise in eine genormte Steckdose<B>Typ</B> 2 oder in eine genormte Steckdose<B>Typ 13-</B> ge steckt -werden kann.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsart des Erfindungsgegenstandes in Form eines Steckers mit Sehutkontakt dar gestellt, und zwar zeigen: Fig. <B>1</B> einen vertikalen Längsschnitt und Fig. 2 eine Frontansieht des Steckers mit züm Einstecken in eine Steckdose<B>Typ</B> 2 ein gestellten Sperrteilen und Fi-"-. <B>3</B> einen Querschnitt,
Fig. 4 einen ver tikalen Längsschnitt und Fig. <B>5</B> einen horizon- -talen Teilsehnitt und eine Teilansieht des Steckers mit zum Einstecken in eine Steckdose <B>Typ 13</B> eingestellten Sperrteilen.
a, ist der Isolierkörper des Steckers, der auf der Frontseite das in den Fig. 2 und<B>3</B> gezeigte, in die Sehutzkragen der Steckdosen Ty <B>-1</B> und<B>13</B> passende Profil aufweist und <B>.</B> pen <B>2</B> auf der entgegengesetzten Seite in die An- sehlusssehnur ausläuft.<B>b</B> und<B>b'</B> sind die im Isolierkörper a festsitzenden Polkontaktstifte, wie sie für die Stecker dieses Systems ge normt sind. c ist ein um die im Isolierkörper a festsitzende Achse (1, schwenkbares Organ.
Es vereinigt in sieh alle notwendigen Sperr teile und Sehutzkontakte, indem sowohl das als 4-niiii-Riindstift ausgebildete als auch das als Kontaktbüchse für einen 4-nini-R-Lindstift ausgebildete und gegen einen 5-nim-Rundstift sperrende Ende der Sperrung und der Kon taktgabe dienen.
Der blegsame Schutzleiter e der Anschlusssehnur ist -mit dem Organ c dauernd fest und leitend verbunden.<B>f</B> ist eine Klinke, die um die am Isolierkörper<B>a,</B> fest sitzende Achse k schwenkbar ist und durch die gewundene Feder i in der Fig. <B>1</B> mit dein Noeken <B>g</B> gegen den Isolierkörper a und in der Fig. 4 gegen das Organ c gedrückt wird.
In der in den Fi-. <B>1</B> und -ezeigten Stel lung liegt das Organ c mit seinem stiftföriiii- gen Ende am obern Teil des Isolierkörpers a an, während es gegen eine SeInvenkung im <B>C kn</B> Gegenuhrzeigersinn durch die Klinke<B>f</B> ge- in sichert ist. Bei dieser Stellung des Organs<B>c</B> kn kann der Stecker in die Steckdose<B>Typ</B> 2 ein gesteckt werden.
Dabei dient das Organ c nicht nur der Sperrting, indem es mit seinen beiden Enden das Einstecken des Steckers in die Steckdose Typ<B>5</B> verhindert, sondern auch als Sellut7kontali#tbüehse zür Bewerkstelligung des Kontaktes mit dein Sehutzkontaktstift der Steekdose <B>Typ</B> 2.
Zum Verstellen des Organs c von der in el den Fig. <B>1</B> und<B>22</B> gezeigten in die in den Fig. <B>3,</B> 4 und<B>5</B> gezeigten Stellung wird die Klinke<B>f</B> durch Druck auf. ihr hinteres Ende im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt. Sodann wird das Organ<B>c</B> im (-Tegenulir7eigersinn in die in den Fig. <B>13),</B> 4 und<B>5</B> gezeigte Stellun geschwenkt.
Schliesslich wird die Klinke<B>f</B> en losgelassen, worauf sie sieh unter der -Wir kung der Feder i gegen das Organ c anlegt und dieses in seiner neuen Stellung festhält. In diesem Zustand kann der Stecker in die Steckdose Typ<B>13</B> eingesteekt werden.
Das stiftförmige Ende des Organs c dient, dabei zur Sperrung gegen das Einstecken des Stek- kers in die Steckdosen Typen<B>1</B> und<B>5</B> und gleichzeitig zur Bewerkstellig ng des Kon- nu t' taktes mit der Sehutzkontaktbüchse der Steek- dose <B>Typ 13.</B> Die Rüehstellung des Organs c in die in den Fig. <B>1-</B> und 2 gezeigte Stellung geschieht
durch einfaelies Schwenken des Or gans<B>c</B> im Uhrzeigersinn.
In der Fig. 4 sind das Organ c und die Klinke<B>f</B> mittels einer Schraube<B>k</B> mit Mutter<B>1</B> miteinander versehraubt. Das Organ c kann dann nicht ohne Zuhilfenahme von -#Vei-I-izeii- gen in die in den Fig. <B>1</B> und 2 gezeigte Stel lung zurüek-verstellt werden. Dies kann z. B.
dann erwünscht sein, wenn der Benützer der mit solchen Steckern versehenen Apparate endgülfig oder für hing-ere Zeit in eine An- lagne niii, lauter neuen Steekkontakten zieht, indem dann durch diese Verriegelung des Steckers verhindert werden kann,
dass die ent sprechenden Apparate ungeschützt an die auch im neuen Steekkontaktsysteni enthal tenen ortsveränderliehen Steckdosen ohne Sellutzkontakt <B>Typ 1</B> nach Normblatt SNV 24505 an-esehlossen werden.
Soll der erfindungsgemässe Stecker zur Ausrüstung von Apparaten mit Sonderisolie rung dienen, so kann das büehsenförmige Ende des Organs c als ungesehlitzte starre Büchse mit einer Bohrung von z. B. 4,5 mm ausgeführt werden, da sie dann lediglieh zür Sperrung 1)' <B>(Pell</B> den<B>5</B> mm dicken Sehutzkontaktstift der tle, Steckdose<B>Typ 5</B> dient.
Durch Verwendung des erfindungsgemässen Steekers an Stelle der Stecker Typen<B>11</B> und 14 können die eingangs erwähnten Unzuläng- lielikeiten des neuen Steekkontaktsystems wäh rend der Übergamrszeit überbrüekt werden. Wird der alte Sehutzsteeker <B>Typ</B> 2 allgemein durch den erfindungsgemässen statt durch den Übergangssteeker <B>Typ</B> 14 abgelöst, so entsteht der weitere bedeutende Vorteil, dass die Steck dose<B>Typ 13</B> viel früher allgemein angewendet werden kan n.
Diese endgültige und gegenüber der Übergangssteekdose Ty 14 einfachere <B>3</B> p und billigere Steckdose kann bisher nur in .Anlagen gesetzt werden, welehe einheitlich mit dem neuen endgültigen Steekkontaktmaterial aus-erüstet werden. In andern Anla-en kann #sie ohne Beeinträchtigung des freizügigen An- sehlusses der Apparate erst dann verwendet.
werden, wenn nicht nur die alten Stecker Typ 2, sondern auch die Übergangssteeker Typ 14 ausser Gebrauch gekommen sind. Da letztere ohne Anwendung des erfindungsge- niissen Steckers so lange hergestellt werden müssten, bis die alten ortsfesten Steckdosen ohne Sehutzkontakt <B>Typ 1</B> nach Nornialblatt SNV 24505 (ohne Änderung)<B>-</B> verschwunden sind, würde es die Summe von einem Steek- dosenalter und einem Steekeralter dauern,
bis die letzten Übergangssteeker <B>Typ</B> 14 ausser Gebraueh gekommen sind. Werden dagegen von t an allgemein an Stelle der Über- Jet7 Tvp 14 Steekei, naeli vorliegen- der Erfindung verwendet, so kommen die bereits vorhandenen übergangsstecker schon' nach einem Steckeralter und fast gleichzeitig mit den alten Steckern<B>Typ</B> 2 ausser Gebrauch.
Rechnet man ein Steekdosenalter doppelt so hoch wie ein Steekeralter, so kann man mit der allgemeinen Anwendung der endgültigen Steckdose<B>Typ 13</B> schon nach einem Drittel der Zeit beginnen, die man ohne Anwendung des erfindungsgemässen Steckers zuwarten müsste.
Statt der in der Zeichnung gezeigten run-, den Polkontaktstifte <B>b</B> und<B>b'</B> können auch Flaehstifte, eingesetzt werden, wie sie für die Nebentypen dieses Stückkontaktsystems ge normt sind. Ferner kann der Erfindungs gedanke auch angewendet werden auf Stecker für<B>10 A 380</B> V mit zwei Polkontaktstilten, sobald, wie beabsichtigt ist, das zugehörende System im gleichen Sinne wie das System für <B>10 A 250</B> V geändert wird.
An Stelle der Klinke<B>f</B> kann natürlich eine andere Klinkenvorriehtung treten, z. B. eine solehe, die bei der Verwandlung des Stek- kers in den Zustand nach den Fig. <B>3,</B> 4 und<B>5</B> selbsttätig so einklinkt, dass der Stecker nur unter Zuhilfenahme von Werkzeugen oder nur durch Zerstörung in den in den Fig. <B>1</B> und 2 gezeigten Zustand zurückverwandelt werden kann.
Ferner kann an Stelle der Versehraubung des Organs<B>c</B> mit der Klinke<B>f</B> auch eine Ver- sehraubung des Organs c mit deni Steckerkör- per treten, und für die zur Verschraubung nötigen Teile kann vorgesehen werden, dass sie bei Niehtgebraueh im Stecker untergebracht werden können, so dass sie jederzeit zur Hand sind.
Schliesslich kann der Stecker als von der Ansehlusssehnur getrennter Gegenstand aus geführt und der Leiteransehluss mit Klemmen vorgesehen werden.