[go: up one dir, main page]

CH324875A - Miniaturelektrolytkondensator - Google Patents

Miniaturelektrolytkondensator

Info

Publication number
CH324875A
CH324875A CH324875DA CH324875A CH 324875 A CH324875 A CH 324875A CH 324875D A CH324875D A CH 324875DA CH 324875 A CH324875 A CH 324875A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
electrolytic capacitor
electrode
tube
rod
miniature electrolytic
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Dirk Buegel Roelof
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH324875A publication Critical patent/CH324875A/de

Links

Landscapes

  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


      Miniaturelektrolytkondensator       Die immer     ausgedehntere    Anwendung elek  trischer     und        elektronischer    Apparate, insbe  sondere für Zwecke, bei denen das Gerät  leicht tragbar sein muss, oder aber aus andern  Gründen nur möglichst wenig Raum und Ge  wicht beanspruchen darf, führt zu dem Bestre  ben, die elektrischen Teile     dieser    Geräte mit       möglichst    kleinen     Abmessungen    und geringem  Gewicht herzustellen. Zu den Geräten bei  denen solche     Miniaturteile    sehr vorteilhaft  sind, gehören unter anderem Hörapparate,  tragbare     Senderempfänger    und Aerosonden.  



  Die Erfindung bezieht sieh auf einen     Mi-          niaturelektrolytkondensator        und    bezweckt,  eine Bauart zu schaffen, die sich infolge ihrer  geringen     Abmessungen    sehr gut dazu eignet,  die bisher zu bestimmten Zwecken angewand  ten     Papierkondensatoren    mit erheblich grösse  ren Abmessungen zu ersetzen.  



  Gemäss der Erfindung enthält ein     Mi-          niaturelektrolytkondensator    eine     stabförmige     Elektrode, die mit einer     dielektrischen    Oxyd  haut versehen     und        in    der Mitte eines auf einer  Seite geschlossenen Röhrchens angeordnet ist,  wobei 'auf diese Elektrode     unter    Zwischen  schaltung einer mit einem     Elektrolyten    ge  tränkten isolierenden Distanzschicht eine die  zweite     Elektrode    bildende Metallfolie ge  wickelt ist, die elektrisch mit dem Röhrchen  verbunden ist,

   und wobei weiter die Öffnung  des Röhrchens durch eine auf das heraus  ragende Ende der     stabförmigen    Elektrode    aufgeschobene     Manschette    aus elastischem  und isolierendem Abdichtungsmaterial, bei  spielsweise Gummi,     verschlossen    ist.  



  Infolge des geringen Volumens ist die  Menge des im Kondensator gemäss der Erfin  dung befindlichen Elektrolyts nur gering, so  dass bereits eine geringe     Austrocknung    er  heblich auf die elektrischen Eigenschaften des  Kondensators     einwirkt.    Deshalb ist vorzugs  weise die     stabförmige        Elektrode    mit wenig  stens einer Aussparung versehen, die als Be  hälter für den Elektrolyten dienen kann.

   Die       stabförmige    Elektrode kann beispielsweise an  dem innerhalb des umgebenden     Röhrchens     befindlichen Ende mit einer     zentrischen     Längsbohrung versehen sein, vorzugsweise<B>je-</B>  doch wird dieser Teil der     stabförmigen    Elek  trode mit einem     in    der     Längsrichtung    verlau  fenden Sägeschnitt versehen, der dann zu  gleich als     Befestigungsmittel    für     ein    Ende  der     auf    den Stab gewickelten Distanzfolie  dienen kann.  



  Bei einer     vorteilhaften    Ausführungsform  des     Miniaturkondensators    gemäss der Erfin  dung ist die     stabförmige    Elektrode wenig  stens auf dem innerhalb des Röhrchens be  findlichen Teil auf     bekannte    Weise, beispiels  weise auf chemischem oder     elektrochemischem     Wege, mit einer vergrösserten     wirksamen     Oberfläche versehen.

       In    diesem Falle emp  fiehlt es sich, für die andere Elektrode     eine     Folie zu verwenden, von der wenigstens die      der     Stabelektrode        zugewendete    Oberfläche  gleichfalls vergrössert ist, so dass der Konden  sator einen stärkeren Wechselstrom führen  kann, ohne dass dies eine     ungewünschte    Her  absetzung der Kapazität herbeiführt.  



  Der     Miniaturelektrolytkondensator    gemäss  der     Erfindung    eignet sich sehr gut zu Kopp  lungszwecken in     Transistorschaltungen    und  kann dabei die bisher zu diesem Zweck übli  chen Papierkondensatoren ersetzen.     Auf    diese  Weise ergibt sich ein     verhältnismässig    grosser       Raumgewinn    dadurch, dass das Verhältnis       zwischen    Kapazität und Volumen mehr als     20-          mal    grösser sein     kann    als das entsprechende  Verhältnis bei     Papierkondensatoren    für den  selben Zweck.  



  Die Erfindung     wird    jetzt an Hand eines  in der Zeichnung dargestellten     AuisführuLngs-          beispiels    näher, erläutert.  



  Der in der Figur im Schnitt dargestellte  polarisierte     Kondensator    enthält einen die  Anode bildenden runden Kern 1 aus Alu  minium, der in der Mitte eines auf einer Seite  offenen Aluminiumröhrchens 2 angeordnet  ist. An das in der     Öffnung    des Röhrchens  befindliche Ende 3 des Kernes 1 ist ein An  schlussdraht 4 angeschweisst, während an der       Aussenseite    des     Bodens    des     Röhrchens    2 ein  zweiter     Anschlulssdraht    5 befestigt ist. Die  Kathode des Kondensators besteht aus einer  Aluminiumfolie 6, die wenigstens einmal auf  den Kern 1 aufgewickelt ist, wobei     zwischen     dieser Folie und dem Kern 1 eine Distanz  schicht 7 angeordnet ist.

   Diese Distanzschicht  besteht auf übliche Weise aus saugfähigem  Papier, das den     Elektrolyten    enthält. Die  Distanzschicht 7 kann weiter laufen als die       Kathodenfolie    6, die nur eine     einzelne    Win  dung bildet, so dass die Folie 7 auch zwischen  der Wand des Röhrchens 2 und der Kathoden  folie 6 angeordnet ist.  



  Die     Kathodenfolie    weist eine Lippe 8 auf,  die elektrisch mit dem Röhrchen 2     verbunden     ist. Diese Verbindung     ist        dadurch    hergestellt,  dass die Lippe 8 zwischen der Innenwand des  Röhrchens 2 und einer auf das Ende 3 des  Kernes 1 aufgeschobenen Manschette 9 aus       iiachgiebigemMaterial,4in        diesemFalle        Gummi,       eingeklemmt ist. Diese Manschette 9 bildet       eine    isolierende Abdichtung der     Öffnung     zwischen dem Rand des Röhrchens 2 und dem  vorstehenden Ende der Anode 1.

   Dadurch,  dass der Kern und das Röhrchen angenähert  an der gleichen Stelle (10) mit einer Rille  versehen sind, ist die Manschette 9 an dieser  Stelle stark zusammengedrückt, wodurch sich  eine völlige Abdichtung ergibt, während zu  gleich die Lippe 8 in guter elektrischer Be  rührung mit dem Röhrchen 2 gehalten wird.  



  Auf dem Boden des Röhrchens 2 ist eine  Isolierscheibe 11 angeordnet, die verhindert,  dass zwischen dem Kern 1 und dem Röhrchen  2 Kurzschluss     auftritt.    Die Scheibe 11 besteht  aus dem gleichen Material wie die Distanz  schicht 7 und ist wie diese mit     Elektrolyt    ge  tränkt.  



  Der Anodenkern 1 weist einen in der  Längsrichtung verlaufenden     Sägeschnitt    12  auf, in den ein Ende der Distanzschicht 7 ein  geführt ist, was bei der Herstellung das ge  meinsame Wickeln der Folien 6 und 7 erleich  tert, während dieser Sägeschnitt zugleich als  Vorratsbehälter für den Elektrolyten dient,  der infolge der geringen Abmessungen des  Kondensators nur in geringer Menge von der  Distanzschicht 7 und der Scheibe 11 aufge  nommen     wird.     



  Der Kern 1 ist durch eine     Ätzbehandlung     auf bekannte Weise mit einer vergrösserten       wirksame    Oberfläche versehen, auf welcher  auf gleichfalls bekannte Weise eine     dielektri-          sche    Haut gebildet ist.  



  Die Kathodenfolie 6 ist gleichfalls geätzt,  jedoch nur     auf    der dem Kern 1 zugewendeten  Oberfläche. Durch die einseitige     Ätzbehand-          lung    ist die Folie mechanisch nicht zu sehr  geschwächt, während die vergrösserte wirk  same Oberfläche zweckmässig ist,     uni    zu ver  hüten, dass sich auf die Dauer auf der  Kathode eine     dielektrische    Haut bildet, die  die Kapazität des Kondensators herabsetzen  würde.  



  Die Längenabmessung des beschriebenen  Ausführungsbeispiels ist bei einer Kapazität  von angenähert 0,1     ,uP    bei einer Arbeitsspan  nung von 30 V angenähert 10 mm, während      der Aussendurchmesser angenähert 3,2 mm be  trägt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Miniaturelektrolytkondensator, dadurch ge kennzeichnet, dass eine stabförmige, mit einer dielektrischen Oxydhaut versehene Elektrode in der Mitte eines auf einer Seite gesehlosse- iien Röhrchens angeordnet ist und auf diese Elektrode unter Zwischenschalttulg einer mit einem Elektrolyten getränkten isolierenden Distanzschicht eine die zweite Elektrode bil dende Metallfolie gewickelt ist, welche elek trisch mit dem Röhrchen verbunden ist,
    und wobei weiter die öffnung des Röhrchens durch eine auf das Ende der Stabelektrode gescho bene Manschette aus nachgiebigem und isolie rendem Material versclAossen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Miniaturelektrolytkondensator gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nicht nur die Stabelektrode sondern auch die auf sie gewickelte Elektrodenfolie einer die wirksame Oberfläche vergrössernden Bearbei tung, beispielsweise eine Ätzbearbeitung, aus gesetzt worden sind. _ 2.
    Miniaturelektrolytkondensator gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabelektrode eine als Elektrolytbehälter dienende Aussparung aufweist. 3. Miniaturelektrolytkondensator gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung aas einem in der Längs richtung des Kernes verlaufenden Sägeschnitt besteht, der gleichzeitig ein Ende der Distanz schicht aufnimmt.
    4. Miniaturelektrolytkondensator gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabelektrode und das Röhrchen ange nähert an derselben Stelle mit je einer die Manschette zusammendrückenden umlaufen den Rille versehen sind.
CH324875D 1953-07-20 1954-07-19 Miniaturelektrolytkondensator CH324875A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL324875X 1953-07-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH324875A true CH324875A (de) 1957-10-15

Family

ID=19784133

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH324875D CH324875A (de) 1953-07-20 1954-07-19 Miniaturelektrolytkondensator

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH324875A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107342B (de) * 1958-07-01 1961-05-25 Hydrawerk Ag Elektrolytkondensator mit kleinsten Abmessungen und Verfahren zu seiner Herstellung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107342B (de) * 1958-07-01 1961-05-25 Hydrawerk Ag Elektrolytkondensator mit kleinsten Abmessungen und Verfahren zu seiner Herstellung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69603670T2 (de) Alkalische Zelle mit Additiv enthaltender Kathode
DE2456918B2 (de) Klemmvorrichtung für elektrische Leiter
DE2309948A1 (de) Batteriezellenkonstruktion
DE69502530T2 (de) Kanüle zum Absaugen von Fettgeweben und Handgriff dafür
CH324875A (de) Miniaturelektrolytkondensator
DE1496130A1 (de) Trockenzellenbatterie
DE1421582B2 (de) Galvanisches Primärelement mit einem positiv gepolten Stahlbehälter
DE1100171B (de) Elektrolytkondensator mit zentral in einem rohrfoermigen Gehaeuse angeordneter Stabelektrode
DE2846492A1 (de) Schaltungsanordnung zur kontinuierlichen lautstaerke- und/oder klangfarbenregelung
DE2023581A1 (de) Elektrolytischer Leiter
DE1421556A1 (de) Alkalische Trockenzelle
CH656981A5 (de) Erdverbindung fuer die metallkomponente eines schichtenmantels oder fuer einen bandschirm eines elektrischen kabels.
DE692974C (de) Elektrolytischer Kondensator
DE3033104C2 (de) Vorrichtung zum Anschließen eines elektrischen Leiters an eine isolierte Freileitung
DE948991C (de) Elektrolytischer Kondensator
AT166878B (de) Anschlußglied zum Anschließen einer konzentrischen Leitung oder zum Verbinden zweier konzentrischer Leitungen
DE1104615B (de) Elektrolytischer Wickelkondensator
CH316939A (de) Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kondensatoren
CH359784A (de) Elektrolytkondensator
DE1932233A1 (de) Elektrolytischer Kondensator
AT205625B (de) Anschlußstreifen für Elektrolytkondensatoren
DE2846018A1 (de) Elektrischer kondensator
AT144180B (de) Elektrolytische Zelle.
AT137615B (de) Elektrisches Starkstromkabel.
DE1844066U (de) Elektrolytischer wickelkondensator.