CH312427A - Schaltanordnung zur Helligkeitsregelung mindestens einer Niederspannungs-Leuchtstofflampe. - Google Patents
Schaltanordnung zur Helligkeitsregelung mindestens einer Niederspannungs-Leuchtstofflampe.Info
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Description
Schaltanordnung zur Helligkeitsregelung mindestens einer Niederspannungs-Leuchtstofflampe. Die Helligkeit elektrischer Lampen wird bekanntlich durch Veränderung des Lampen stromes geregelt. Für eine Herabregelung bis. zur völligen Dunkelheit, z. B. zur allmählichen Raumverdunkelung oder vor allem für Büh- nenbeleuchtungszwecke, ist es bei Leuchtstoff- röhren erforderlich, den Lampenstrom vom Nennwert auf etwa 1/100o des Nennwertes und weniger herabzusetzen.
Eine stetige Hellig keitsregelung jedoch durch Herabregelung der Speisespannung wird mit einer an sich be kannten gewöhnlichen Vorschaltdrossel mit Luftspaltkern nur in einem verhältnismässig kleinen Bereich vom Nennbetrieb aus abwärts bis auf etwa 20 % des Nennstromwertes er- reicht. Darunter ist der Betrieb trotz einer vorgeschalteten Luftspaltdrossel nicht mehr stabil.
Das wirkt sich praktisch für eine ein zelne Leuchtstofflampe so aus, dass eine ste tige Helligkeitsregelung durch Spannungsver minderung nicht möglich ist. Bei Parallel betrieb können einzelne Lampen auf Kosten anderer mehr Strom aufnehmen, das heisst die Lampen brennen verschieden hell. Die unter schiedliche Stromaufnahme kann sogar zum Erlöschen. einer Reihe von Lampen führen, während der Rest seine Stromaufnahme er höht. Letzteres gilt auch für Regelung mittels einer gemeinsamen regelbaren Reihenimpe danz.
Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, den stabilen Betriebsbereich einer Leucht- stofflampe durch Erhöhung der vorgeschal- teten Impedanz im untern Strombereich aus zuweiten, und zwar nicht durch einen beson deren Steuer- oder Regelvorgang, sondern da durch, dass eine erhöhte Impedanz von selbst im untern Betriebsbereich wirksam wird. Demgemäss besteht die Erfindung in der Vor- sehaltung einer Impedanz, deren Widerstands wert im untern Strombereich grösser ist als im obern Strombereich.
In der Zeichnung sind in den Fig. 1. bis 9 verschiedene Ausführungsbeispiele der erfin dungsgemässen Schaltanordnung schematisch dargestellt. Für die verschiedenen Anordnun gen sind verschiedene Regeleinrichtungen vor gesehen. Die Regeleinrichtungen sind wahl weise austauschbar. Jedes Regelgerät ist für jedes der dargestellten Ausführungsbeispiele geeignet. Gleiche Teile tragen in sämtlichen Figuren gleiche Bezugszeichen.
In Fig.1 wird der Hauptstromkreis einer Leuchtstofflampe 10 über Zuleitungen 11 und 12 von einem Wechselstromnetz mit den An schlussklemmen 26 über einen Transformator 20 mit regelbarer Spannung gespeist. Den Strom für die Elektrodenheizi-mg liefert ein Heiztransformator 9, der über die Leitung 11 und eine weitere Leitung 33 an das gleiche Wechselstromnetz angeschlossen ist. Eine Zündeinrichtung 19 an sich bekannter Art liegt parallel zur Lampe. Der Lampe ist, wie ebenfalls an sich bekannt, eine Strombegren- zungsdrossel 14 vorgeschaltet, deren Kern 24 einen Luftspalt aufweist. Zusätzlich ist eine Wicklung 18 mit der Lampe 10 in Reihe ge schaltet.
Diese Wicklung 18 ist mit einem ge schlossenen Magnetkern 28 verkettet. Die Win- dungszahl der Wicklung 18 und der Quer schnitt des Kernes 28 sind so aufeinander ab gestimmt, dass der Kern 28 beim Nennstrom wert hoehgesättigt ist. Der Sättigungsstrom wert ist mindestens eine Zehnerpotenz kleiner als der Nennstromwert, beträgt also beispiels weise ein Zehntel davon.
Bei einer praktisch erprobten Anordnung mit einem Lampen nennstrom von 41.0 mA betrug der Sättigungs- stromwert etwa 30 mA. Damit wurde eine stetige Regelung bis herab auf rund 0,5 mA erzielt. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Stromspannungskennlinie der Gesamt- induktivität der beiden Vorschaltdrosseln 14 und 18 im untern Bereich bis etwa 30 mA sehr steil verläuft und darüber hinaus nach Sättigung des Kernes 28 wesentlich flaeher.
Infolge der Steilheit des untern Kenn- linienzweiges ergibt sich auch hier für jeden Stromwert ein eindeutiger Schnitt mit der Lichtbogenkennlinie. Im obern Stromgebiet darf die Kennlinienneigung der vorgeschal teten Gesamtinduktivität nicht zu klein sein, damit im Normalbetrieb durch unvermeidbare Spannungsschwankungen des Netzes etwa her vorgerufene Stromänderungen in erträglichen Grenzen bleiben. Deshalb ist der Luftspalt- kern 24 nicht zu entbehren.
Zweck Festpunkte der Kennlinie der Gesamtinduktivität sind durch den Normalbetrieb gegeben, wo die Kennlinie von der Nennspannung (z. B. 220 V) ausgehend, die dynamische Lichtbogenkenn- linie im Punkte des Nennstromwertes (z. B. 410 mA) treffen muss. Die Bedingung für die Lichtbogenstabilität bei verschiedenen Strom werten ist erfüllt, wenn bei jedem Stromwert die Neigung der resultierenden Impedanz- lzennlinie grösser ist als die Neigung der Licht bogenkennlinie.
Das kann für verhältnismässig niedrige Stromwerte durch Verwendung einer magnetisch hochwertigen Blechsorte für den Kern 28 und seine Ausführungsform als Ringbandkern erreicht werden. Billiger und im Sinne einer Erweiterung des Regelberei ches nach -unten günstiger ist es, bei Verwen- dung gewöhnlichen Dynamobleches in recht eckiger Form den Querschnitt eines Teils des Kraftlinienweges zu .erweitern mittels zusätz licher Bleehe, die alle an der gleichen Stelle offen sind.
Dort bleibt dann ein Steg stehen, der den gewünschten Sättigungsquerschnitt hat und zugleich wegen seiner geringen Länge eine verhältnismässig niedrige magnet.isehe Spannung zu seiner Sättigung erfordert. Die zusätzlichen offenen Bleche stellen gewisser massen einen zweiten Kern mit. Luftspalt dar. Man gelangt auf diese Weise zur Vereinigung eines geschlossenen Kernes und eines Kernes mit Luftspalt, die beide mit einer gemeinsa men Wicklung verkettet sind. Mine derartige Baueinheit kann die Aufgabe der übliehen Vorsehaltdrossel 14 mit Luftspaltkern mit übernehmen.
Infolge der durch vorstehende Massnahmen gesicherten Stabilität jeder ein zelnen Leuchtstofflampe ist es ohne weiteres möglich, mehrere Lampenstromkreise einander parallel zu schalten, wie in Fig.1 angedeutet ist, und sie mittels eines Regeltransformators 20 gemeinsam zu regeln.
Es lässt sich bei der Herstellung der er wähnten Vorschaltdr osseln kaum vermeiden, dass ihre Kennlinien kleine Abweichungen voneinander aufweisen, die sieh im Parallel betrieb mehrerer Lampen durch Ungleich mässigkeit ihres Helligkeitsgrades störend be merkbar machen können. Diese Unterschiede können durch Veränderung der Anzahl der Bleche mit und ohne Luftspalt weitgehend ausgeglichen werden, dazu müssten die Dros seln aber wieder auseina.ndergenommen wer den.
Demgegenüber ist ein nachträglicher Kennlinienabgleich auf einfaehere Weise mög lich, indem die Drosselwieklungen mit An zapfungen versehen werden; denn auch durch Veränderung der Windungszahlen um eine oder wenige Windungen können die Kenn linien der Vorschaltdrosseln einer Lampen- g@ruppe einander in einem für die Erzielung gleichmässiger Helligkeit über den ganzen Re gelbereich ausreichendem Masse angepasst wer den.
Erforderlichenfalls können damit auch Unterschiede der Lampenkennlinien, sofern solche sieh störend bemerkbar machen sollten, nachträglich unschädlich gemacht werden. Die Anzapfungen der Drosselwicklungen können mit Lötösen oder mit noch leichter herstell und lösbaren Anschlüssen, z. B. Schraub- oder Steckanschlüssen, versehen sein.
Fig. 2 zeigt eine Schaltanordnung mit einer derartigen kombinierten Vorschaltdros- sel 27 in vereinfachter Darstellung, nämlich unter Weglassung der Heiz- und Zündanord- nung, die sinngemäss entsprechend Fig.l zu ergänzen sind. Die Vorschaltdrossel 27 hat eine Wicklung 22, die mit der Leuchtstoff lampe 10 in Reihe geschaltet ist.
Sie um schlingt einen Kern 24 mit Luftspalt und einen geschlossenen Kern 28, der sich an der Stelle, wo sich der Luftspalt des Kernes 24 befindet, sättigt, wenn der Lampenstrom bei- spielsweise einen zwischen 2 und 10% des Nennstromwertes liegenden Wert erreicht.
Ein Kernteil, ein Schenkel oder ein Joch, des Vor schaltgerätes der Anordnung nach Fig. 2 kann zu diesem Zwecke so ausgeführt sein, wie es Fig. 2a im Längsschnitt. zeigt. Die Bleche der beiden Kernteile, offene und geschlossene, können auch einzeln abwechselnd oder grup- pen,%##eise abwechselnd aufeinandergeschichtet lind die beiden Kerne auf diese Weise mit einander verschachtelt sein.
Die Regeleinrichtung 30 besteht nach Fig. 2 beispielsweise aus einer Parallelschal- i eng von zwei gleichstromvormagnetisierten Drosseln und ist zwischen einem Netzleiter 23 und dem Leiter 12 angeordnet, an welchen der Lampenstromkreis angeschlossen ist.
Die Anordnung nach Fig. 3 ist durch eine Zündeinrichtung vervollständigt, die aus einem gegensinnig vorerregten Sättigungs- wandler 15 besteht, dessen geschlossener Ma- 0 netkern ähnlich gestaltet ist wie der Kern 28. Im Erregerkreis des Impulserzeugers 15 liegt eine Strombegrenzungsdrossel 16, deren Magnetkern einen Luftspalt hat.
In dem Sät- tigungswandler 15 werden spitzenförmige Spannungsimpulse erzeugt, die sieh dem Scheitelwert, der an der Lampe liegenden Spannung mit gleicher Richtung überlagern, so class die Summenspannung die Zündspan- nung überschreitet und somit die Lampe ge zündet wird.
Gemäss Fig. 3 sind mehrere parallel ge schaltete Leuchtstofflampen mit den zugehöri gen Vorschaltgeräten zu einer Gruppe zusam mengefasst, itnd jede Gruppe wird mittels eines gemeinsamen Steuergerätes 30 geregelt, das hier als veränderbare Impedanz, beispiels weise als Regelwiderstand, dargestellt ist. Es können mehrere derartige Gruppen vorhan den sein. In Fig.3 ist eine zweite Gruppe angedeutet.
Der Leitungsstrang 11 bildet eine allen Gruppen gemeinsame Sammelleitung, an die sowohl die regelbaren Lampenstromkreise als auch zusätzliche vorhandene Hilfsstrom kreise für Zündung und Heizung, die gewöhn lich nicht regelbar sind, einpolig angeschlos sen sind. Die andern Enden der Lampenstroin- zweige sind an Leiter 12 angeschlossen, von denen jeder Lampengruppe einer zugeordnet ist. Die Heizstromkreise liegen an einem ge meinsamen Leiter 33, der auch mehreren Gruppen gemeinsam sein kann, ebenso die Zündstromkreise jeder Gruppe an einem ge meinsamen Leiter 13. Durch Schalter 29 kön nen die Gruppen einzeln oder gemeinsam ge zündet werden.
Der Aufwand für die Zündimpulserzeu- gung kann bei Vorhandensein mehrerer Lam penstromkreise dadurch verringert werden, dass ein gemeinsamer Sättigungswandler 15 mit mehreren Sekundärwicklungen, die in ver schiedenen Lampenstromkreisen angeordnet sind, und einer einzigen Erregerwicklung ver wendet wird, wie z.B. in Fig. 3 bei der rechts gezeichneten Lampengruppe.
Vorteilhaft werden Regelgeräte verschie dener Art zu einer gemeinsamen Regelein richtung miteinander vereinigt, z. B. in der Weise, dass zur Stromabsenkung vom Normal betrieb aus zunächst ein Regeltransformator und daran anschliessend Regelwiderstände zii betätigen sind. Dadurch kann bezüglich des Aufwandes und der Betriebskosten ein Opti- inum erzielt werden. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, den Regeltransformator für eine Stromabsenkung im Verhältnis 1 :4 zu verwenden und dementsprechend zu bemes sen. Für die Widerstände verbleibt dann ein anschliessender Regelbereich im Verhältnis 1 :500 oder noch weitergehend, je nach den gestellten Anforderungen hinsichtlich des kleinsten Helligkeitsgrades.
Durch eine ge meinsame Antriebsvorrichtung für die Regel organe des Transformators und der Wider stände kann die Reihenfolge ihrer Betätigung zwangläufig gesichert werden.
Bei weitgehender Herabregelung der Hel ligkeit wird an Leuehtstofflampen eine soge- nannte geschichtete Entladung , auch Schei benentladung genannt, beobachtet. Diese trat beispielsweise in der erprobten Schaltung mit Leuchtstofflampen.für 410 mA Nennstrom in einem Bereich unterhalb 20 mA auf. Sie ist mit unruhigem Leuchten verbunden.
Ein Mittel zur Verhinderung dieser Stö rung besteht darin, dass ein beliebiger Teil des Lampenstromkreises - ausgenommen der Impulserzeuger für sich allein - durch einen Nebenweg mit einem Kondensator überbrückt wird. Wenn der Nebenweg den Impulserzeu ger für sich allein überbrücken würde, so würde er diesen ausser Funktion setzen, da er für die Zündimpulse einen Kurzschluss bil den würde. In jeder andern Schaltung des Nebenweges wird eine Vergleichmässigung der Helligkeit längs der Entladungsstrecke der Leuchtstofflampe sowie ein ruhiges Licht er zielt.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen verschiedene Schal tungsbeispiele einer derart. erweiterten An ordnung in vereinfachten Darstellungen, die nach den vorangehenden Ausführiuigen leicht vervollständigt werden können.
Nach Fig.4 kann der Nebenweg ausser einem Kondensator 34 noch einen Dämpfungs- widerstand 35 enthalten. Bei Verwendung eines Zündwandlers 15 oder eines andern Impulserzeugers, der mit der Lampe 10 un mittelbar hintereinandergeschaltet ist, liegt die eine Anschlussstelle des Kondensator Nebenweges zwischen dem Impulserzeuger 15 und den Begrenzungsimpedanzen 14/18 bzw. 27, das andere Ende des Nebenweges ist an die Leitung 7 2 - angeschlossen. Dadurch wird vermieden, dass in stromlosem Zustand die Zündimpulse vom Kondensator 34 aufgenom men und dadurch unwirksam gemacht wer den.
Nach Fig. 5 ist der Nebenweg an die Sam- n ielleitung 11 angeschlossen, so dass er die Reihenschaltung der Leuelitstofflampe 10 und des Zündwandlers 15 überbrückt. Für den Fall, dass einer Gruppe von meh reren parallel geschalteten Lampenstromkrei sen eine gemeinsame Regeleinrichtung 30 vor geschaltet ist, kann diese von den Nebenwegen mitüberbrückt werden. Zu diesem Zwecke können die Kondensator-Nebenwege auch an eine gemeinsame Hilfsleitung angeschlossen sein, die mit der Hauptleitung verbunden ist, an welche die gemeinsamen Regelimpedanzen angeschlossen sind.
In Fig. 6 ist beispielsweise gezeigt, dass der Nebenweg mit dem Konden sator 34 und dem Widerstand 35 an die Heiz- leitung 33 angeschlossen ist, die mit der Hauptleitung 23 Verbindung hat, wie auch aus Fig. 3 erkennbar ist. Nach dem Vorbild der letzteren ist die Anordnung nach Fig. 6 zu vervollständigen.
Gewisse Schwierigkeiten für den Parallel betrieb können im Strombereich unter 0,5 mA auftreten, weil die Stromspannungskennlinie der Vorsehaltdrossel an ihrem Ursprung, im sogenannten Rayleigh-Gebiet, eine geringe Neigung hat.
Die erwähnten, durch das Ray- leigh-Gebiet verursachten Schwierigkeiten kön nen überwunden werden, indem durch einen Nebenpfad zur Lampe dafür gesorgt wird, cla,ss durch die Vorschaltdrossel ein höherer Strom fliesst als durch die Lampe, so dass die gesättigte Vorsehaltdrossel trotz eines mini malen Lampenstromes noch nicht. in das Ray- leigh-Gebiet gelangt und mithin eine zur Sta bilisierung ausreichende Spannung behält.
Nach Fig.7 kann der einen Widerstand 48 enthaltende Nebenpfad entweder so ange schlossen sein, dass er nur die Entladungs strecke der Lampe 10 überbrückt, oder auch so, dass er den Impulserzeuger 15 mitüber- brüekt, wie die gestrichelte Linie rechts in Fig. 7 andeutet. Der Widerstand 48 kann fest oder regelbar sein. Er muss gross genug sein, dass die Entladung der Lampe 10 am un tern Ende des Regelbereiches nicht abreisst.
Durch passende Wahl des Widerstandswertes können die Widerstände 48 als Saugwider stände wirken, das heisst den Lampenstrom schwächen und zugleich die Lampenunter schiede und Unterschiede in den Zündkreisen ausgleichen. Durch Regelung im Sinne einer Verminderung des Widerstandswertes werden die Lampenströme über ihren sonst erreich baren niedrigsten Wert hinaus noch weiter geschwächt. Damit kann eine gleichmässige Herabregelung aller parallel geschalteten Lampen bis zu einem Verhältnis von zum Beispiel 1/60000 und auf diese Weise prak tisch völlige Dunkelheit erzielt werden. Da mit alle Nebenpfade der Gruppe zugleich ge regelt werden können, sind die Widerstände 48 miteinander gekuppelt.
In der Fig.7 ist dies durch eine strichpunktierte Linie ange deutet. Eine weitere strichpunktierte Linie stellt die Verbindung zum gemeinsamen Re gelwiderstand 30 her und soll bedeuten, dass zwischen diesem und den Widerständen 48 eine Getriebekupplung vorhanden ist, welche die richtige Reihenfolge der Betätigung si cherstellt..
Der Widerstand des Nebenpfades kann in einen festen und einen regelbaren Anteil auf geteilt werden, und die regelbaren Wider standsanteile der verschiedenen, zu einer Gruppe gehörenden Nebenpfade können ge mäss Fig. 8 zu einem einzigen Regelwiderstand 52 zusammengezogen werden. Eine gemein same Sammelleitung 51 kann für den Zwi- sehenanschluss der Widerstände 48 und 52 vorgesehen sein.
Eine ähnliche Schaltung mit kapazitiven Nebenwegen ist in Fig. 9 dargestellt. Hier bil den Kondensatoren 53 nicht regelbare und Kondensatoren 54, die über eine Zwischen leitung 56 und eine für die ganze Gruppe gemeinsame, steuerbare Impedanz 55 an die Hauptzuleitung 11 angeschlossen sind, regel bare Üfiberbrüekungspfade. Die Regelung kann in einer oder mehreren Stufen, z. B. durch Überbrückung der Impedanz 55, oder auch stetig durch allmähliche Veränderung des Impedanzwertes erfolgen.
Eine stetige Regelung ist beispielsweise auch durch Reihenschaltung der Kondensa toren mit gleichstromvormagnetisierten Dros seln möglich, durch. welche die Kapazitäten je nach der Höhe der Gleichstromerregung verschieden stark kompensiert werden. Vor teilhaft wird für die Kondensatorpfade der ganzen Gruppe eine gemeinsame vormagneti sierte Drossel zur Kompensation verwendet, die in der Anordnung nach Fig. 9 an die Stelle des Widerstandes 55 treten kann.
Bei weitgehender _ Herabsteuerung des Lampenstromes kann unter Umständen eine Unsicherheit in der Zündung einzelner Lam pen einer gemeinsamen geregelten Gruppe auftreten. Das Ausbleiben der Zündung er klärt sich dadurch, dass nach der Zündung einiger Lampen am gemeinsamen Regelwider stand der Gruppe ein Spannungsabfall auf tritt, durch den die Höhe der vom Impuls erzeuger gelieferten Zündspitze so weit ver ringert wird, dass sie zur Zündung der rest lichen Lampen nicht mehr ausreicht. Diesem Mangel wird zum Beispiel gemäss Fig. 9 da durch abgeholfen, dass für die Lampengruppe ein Überbrückungspfad 46 zwischen den bei den Leitern 11 und 12 vorgesehen wird.
Dies kann beispielsweise einfach eine Kurzschluss- verbindung sein; denn der Regelwiderstand 30 lässt in dem beschriebenen Betriebszustand nur einen verschwindend kleinen Strom von einigen 1-Iundertsteln mA pro Lampe durch. Die Zündspitzen bilden sich über den Über brückungspfad 46 in voller Höhe aus, so dass die Zündung sämtlicher Lampen in diesem Betriebszustand und auch bei weiterer Her absteuerung des Lampenstromes sichergestellt ist. Bei vollem Lampenstrom muss natürlich der Überbrückungspfad 46 unterbrochen sein. Er kann zu diesem Zwecke mit einer Unter brechungseinrichtung versehen sein, die vor teilhaft gemeinsam mit dem Regler 30 ge steuert wird.
Statt einer Unterbrechungsein richtung kann auch ein Begrenzungswider stand 47 im Überbrückungspfad 46 angeord riet sein. Gegenüber dem innern Widerstand einer Lampe von mindestens 150 bis 200 kOhm im Gebiet sehr kleiner Lampenströme bedeu tet ein Widerstand von beispielsweise 5 bis 10 kOhni im Überbrückungspfad praktisch immer noch einen Kurzschluss für die Zünd- kreise, so dass die Zündspitzen.ohne nennens werte Schwächung praktisch in voller Höhe an sämtlichen Lampen erscheinen.
In dem Zustand weitgehender Verminde rung des Lampenstromes steuern die vom Impulserzeuger 15 ausgehenden Zündspitzen einen beträchtlichen Anteil zu der restlichen Lampenhelligkeit bei. Daher wird zwecks noch weiterer Helligkeitsminderung der Wider stand 47 vorteilhaft regelbar gemacht.
Unter Umständen kann es zweckmässig sein, die Zündspitzen durch eine zusätzliche Sinusspannung zu unterstützen. Eine solche Zusatzspannung kann durch einen im Über- brückungspfad 46 liegenden Hilfstransforma- ior 50 sämtlichen Lampen gemeinsam zuge führt werden. Eine Schwächung der Zünd- spitzen zwecks -weiterer Herabsteuerung kann dann durch Regelung der Zusatzspannung, z. B. mittels eines Regelwiderstandes 49, im Primärkreise des Hilfstransformators 50 her beigeführt werden.
Auch durch Gegenschal tung des Hilfstransformators 50 ist eine Schwächung der Zündspitzen erreichbar.
Durch strichpunktierte Linien ist ange deutet, dass der Regelwiderstand 30 mit den verschiedenen Regelgeräten derart gekuppelt sein kann, dass die richtige Reihenfolge der Betätigung zwangläufig sichergestellt ist.
Mit den angegebenen Mitteln wird eine stetige Regelung von Leuchtstofflampen sowie eine gruppenweise Regelung durch gemein same Steuergeräte mit verhältnismässig ge ringem Aufwand ermöglicht, da die erforder lichen Geräte aus wenigen Baueinheiten von verhältnismässig kleinen Abmessungen beste hen. Auch die Anzahl der Steuer- und Hilfs leitungen ist verhältnismässig gering. Es ist daher möglich, mit den angegebenen Mitteln Räume, die mit direkter Beleuchtung durch Niederspannungsleuchtstofflampen ausgerü stet sind, allmählich zu verdunkeln.
Es ist ferner möglich, aus den beschriebenen Grund- schaltungen umfangreiche Anlagen zur Be leuchtung grosser Bühnen zusammenzustellen und dabei die Steuerleitungen zu stellwerk- artigen Kommandostellen zu führen und sie mit aus der Fernmeldetechnik bekannten Mit teln mit Einrichtungen zur Voreinstellung und Speicherurig auszurüsten. Dazu können die beschriebenen Merkmale und Massnahmen sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombi nation miteinander und mit an sich bekannten Merkmalen und Hassnahmen angewendet wer den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltanordnung zur Helligkeitsregelung mindestens einer Niederspannungs-Leuclit- stofflampe, mit der eine Impedanz zur Sta bilisierung des Lichtbogens in Reihe geschal tet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der )Yi- derstandswert der Reihenimpedanz im untern Strombereich grösser ist als im obern Strom bereich. UNTERA.NSPR-CICHE 1.Schaltanordnung nach Patentansprueli, mit einer der Lampe vorgeschalteten Luft spaltdrossel, gekennzeichnet durch eine mit der Lampe in Reihe liegende Wicklung, die mit einem geschlossenen und beim Nennstrom- #vert hochgesättigten Magnetkern verkettet ist. 2.Schaltanordnung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Ausbil dung der verschiedenen Teile der gesamten, einer Lampe vorgeschalteten Impedanz, dass die Neigung ihrer resultierenden Kennlinie auch für unter 20% des Nennstromwertes lie- gende Werte des Lampenstromes grösser ist als die Neigung der Lichtbogenkennlinie für den jeweils gleichen Stromwert. 3.Schaltanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sätti- gungsstromwert des geschlossenen Magnet kreises wenigstens eine Zehnerpotenz kleiner ist als der Nennstromwert der Leuchtstoff lampe. 4. Schaltanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sätti gungskern und der Magnetkreis der Luft- Spaltdrossel eine gemeinsame Wicklung auf weisen. 5.Schaltanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorschalt- drossel vorgesehen ist, welche einen Luftspalt kern und einen geschlossenen, beim Nenn stromwert hochgesättigten Magnetkern und für beide gemeinsam nur eine einzige Wick- hing hat. 6. Schaltanordnung nach Unteranspruch <B>5</B>, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung der Drossel mit Anzapfungen versehen ist. i. Schaltanordnung nach Unteranspruch gekennzeichnet durch wechselseitige Ver- sehaehtelung der Magnetbleche der verschie denen Kerne. B.Schaltanordnung nach Patentanspruch, für Parallelschaltung- mehrerer Leuehtstoff- lampen, gekennzeichnet durch eine gemein same Regeleinrichtung für eine Gruppe von mehreren parallel geschalteten Lampenstrom- zwei-en. 9. Schaltanordnung nach Unteranspruch S, dadurch gekennzeichnet, dass die gemein same Regeleinrichtung einen zur Stromabsen kung vom Normalbetrieb aus zunächst zu be- tätigende Regeltransformator und daran an schliessend zu betätigende Regelwiderstände nmfasst. 10.Schaltanordnung nach Unteranspruch !!, dadurch gekennzeichnet, dass der Regel transformator für einen Regelbereich 1 :4 des Nennstromes der Lampengruppe ausgelegt ist. 11-. Schaltanordnung nach Unteranspruch g, dadurch gekennzeichnet, dass die regelbaren Stromzweige und zusätzlich vorhandene Hilfs stromkreise mit je einem ihrer Enden an eine gemeinsame Sammelleitung angeschlossen sind. 12.Schaltanordnung nach Unteranspruch 1. -ek ennzeichnet durch einen im Arbeits- stromkreise der Lampe liegenden Zündimpuls- erzeuger. 13. Schaltanordnung -nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Zünd- Impulserzeuger aus einem Sättigungswandler bestellt, dessen Erregerwicklung in Reihe mit einer Luftspaltdrossel an der Wechselspan- nung liegt und entgegengesetzt wie die Haupt wicklung gepolt ist. 14.Schaltanordnung nach Unteranspruch 13, gekennzeichnet durch einen für mehrere parallel geschaltete Lampenstromzweige ge meinsamen Sättigungswandler, welcher meh rere Hauptwicklungen, die in verschiedenen Lampenstromzweigen angeordnet sind, und eine gemeinsame Erregerwicklung hat. 15. Schaltanordnung nach Unteranspruch 12, gekennzeichnet durch einen Nebenweg mit einem Kondensator, der einen Teil je eines Lampenstromkreises, ausgenommen den Zünd- impulserzeuger, überbrückt. 1.6. Schaltanordnung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Neben weg regelbar ist. 17.Schaltanordnung nach Unteranspruch 15, gekennzeichnet durch einen Dämpfimgs- widerstand im Nebenweg. 18. Schaltanordnung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Konden- sator-Nebenweg eine mit der Lampe in Reihe liegende Impedanzanordniuzg überbrückt. 19. Schaltanordnung nach Unteranspruch 1.5, dadurch gekennzeichnet, dass eine An schlussstelle des Kondensator-Nebenweges zwi schen dem der Lampe -unmittelbar vorge schalteten Impulserzeuger und der Reihen impedanz liegt.20. Schaltanordniuzg nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Kon- densator-Nebenweg die Reihenschaltung der Lampe und des Impulserzeugers überbrückt. 21. Schaltanordnung nach Unteransprueli 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Konden- sator-Nebenweg an eine mehreren Lampen stromkreisen gemeinsame Sammelleitung an geschlossen ist. 22.Schaltanordnung nach Unteranspruch 18, für eine Gruppe parallel geschalteter Lampenstromkreise, mit einer gemeinsamen Regelimpedanz, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensator-Nebenwege die gemeinsame Regelimpedanz mitüberbrücken. 23. Schaltanordnung nach Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Konden- sator-Nebenwege an eine gemeinsame Hilfs- leitung angeschlossen sind, die mit der äussern Zuleitung zur gemeinsamen Regelimpedanz verbiulden ist. 24.Schaltanordnung nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Konden- sator-Nebenwege an eine gemeinsame Zulei tung der Heiztransformatoren angeschlossen sind. 25. Schaltanordnung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Lampe ein besonderer, einen hohen Wider stand aufweisender Hilfsstrompfad zur Er höhung des Stromes in der Vorschaltdrossel vorgesehen ist. 26. Schaltanordnung nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfs- strompfad die einer Lampe und des zugehörigen Zündimpulserzeugers überbrückt.27. Schaltanordntuzg nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, da.ss die zur Er höhung des Stromes in den Vorschaltdrosseln dienenden Hilfstrompfade regelbar sind. <B>2</B>8. Schaltanordnung nach Unteranspruch 8, mit regelbaren Überbrückungspfaden für Teile der einzelnen Lampenstromkreise, ge kennzeichnet durch eine zusätzliche gemein same Regelimpedanz für gleichartige Über brückungspfade einer Lampengruppe. 29.Schaltanordnung nach Unteranspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass gleichartige Überbrückungspfade einer Lampengruppe an eine gemeinsame Hilfsleitung angeschlossen sind, die mit einer Hauptzuleitung der Lam- pengTuppe über die zusät.zliehe Regelimpedanz verbunden ist. 30. Schaltanordnung nach Unteranspruch 29, gekennzeichnet durch ein die Steuerung der Regelimpedanz mit der Steuerung des Hauptreglers kuppelndes Zwanglaufgetriebe, welches die Betätigungsfolge festlegt. 31. Schaltanordnung nach Unteranspruch 8, gekennzeichnet durch einen steuerbarexi Überbrückungspfad für die Lampengruppe. 32.Schaltanordnung nach Unteranspruch 31, gekennzeichnet durch eine regelbare Im pedanz im Überbrückungspfad. 33. Schaltanordnung nach Unteranspruch 32, gekennzeichnet durch einen. endlichen Min destwert der regelbaren Impedanz des Über brückungspfades. 34. Schaltanordnung nach Unteranspruch 31, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Wechselspannungsqitelle im I'berbrückungs- pfad. 35. Schaltanordnung nach Unteranspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatz spannung regelbar ist.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE312427X | 1952-03-24 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=27430368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH312427D CH312427A (de) | 1952-03-24 | 1953-03-13 | Schaltanordnung zur Helligkeitsregelung mindestens einer Niederspannungs-Leuchtstofflampe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH312427A (de) |
-
1953
- 1953-03-13 CH CH312427D patent/CH312427A/de unknown
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