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CH312328A - Schleifvorrichtung. - Google Patents

Schleifvorrichtung.

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Publication number
CH312328A
CH312328A CH312328DA CH312328A CH 312328 A CH312328 A CH 312328A CH 312328D A CH312328D A CH 312328DA CH 312328 A CH312328 A CH 312328A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wheel
counter
grinding device
webs
belt
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Company The Carborundum
Original Assignee
Carborundum Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carborundum Co filed Critical Carborundum Co
Publication of CH312328A publication Critical patent/CH312328A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B21/00Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Schleifvorrichtung.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Schleifvorrichtung mit einem Schleif  band, das zum Beispiel mittels eines Rades  angetrieben wird und das über eine oder  mehrere Leitrollen geführt ist. Ferner besitzt  die Vorrichtung ein Gegendruckorgan, das  dazu bestimmt ist, die jeweils arbeitende  Stelle des Schleifbandes beim Betrieb der  Vorrichtung gegen das zu bearbeitende Werk  stück zu drüeken.  



  Das Gegendruckorgan kann ein Rad sein;  es kann auch ein endloses Band sein, auf wel  chem das Sehleifband angeordnet und das  über mehrere Leitrolleii geführt sein kann.  



  Es ist zum Beispiel bekannt, auf der  Spindel einer Drehbank an Stelle eines  Schleifrades für ein Schleifband ein     Gegen-          druckrad    anzuordnen und eine leerlaufende  Leitrolle vorzusehen sowie eine Spannvor  richtung, um die Leitrolle mehr oder weniger  vom Gegendruckrad zu entfernen, zwecks An  passung der Vorrichtung an kleinere Unter  schiede in der Länge der verwendeten Schleif  bänder, und einen Mechanismus zum Einstel  len der Leitrolle, zwecks Gewährleistung des  richtigen Bandlaufes. Das Schleifband läuft  dabei über das Gegendruckrad, das als An.  triebsrad dient, sowie Über die leerlaufende  Leitrolle.

   Es können natürlich auch mehrere  leerlaufende Leitrollen vorgesehen sein, wobei  jedoch nur eine mit einer     Spannvorriehtung     und einem Bandführungsmechanismus zusam  menwirken muss.    Bei den ersten Schleifvorrichtungen 'mit  Sehleifbändern wurde als Gegendruckrad ein  nicht überzogenes Rad verwendet. Dann wur  den die verschiedensten     Gegendruckräder    mit  Textil- und Gummiüberzügen vorgeschlagen,  welche eine längere Lebensdauer der Schleif  bänder ergaben. Obwohl durch verschiedene  Verbesserungen mit textil- oder gummiüber  zogenen Gegendruckrädern gute Resuätate  bezüglich Auswuchtung erzielt wurden; ist  doch zu sagen, dass, gleichgültig, was für eine  ArtGegendruckrad verwendet wurde, die be  nützten Schleifbänder sieh rasch abnützten  und stumpf wurden.

   Da man annahm, dies sei  eine Folge der glatten Oberfläche, des     Gegen-          druekrades,    begann man     Gegendruckräder    zu  verwenden, in deren Umfangsfläche Quer  nuten eingeschnitten waren.     Anf        änglieh    wur  den gummiüberzogene     Gegendruekräder    ver  wendet mit     axpara.Ilelen    Umfangsnuten, und  obwohl eine gewisse Verbesserung bezüglich  der Lebensdauer der Schleifbänder erzielt  wurde, waren diese Räder doch äusserst un  geeignet, da sie zufolge des     Mitreissens    von  Luft wie     Siren    en wirkten.

   Diese unerwünschte  Eigenschaft wurde noch ausgeprägter, wenn  in     Axialrichtung    besonders breite     Gegendruck-          räder    verwendet wurden. Es blieb aber dabei,       dass    unabhängig von der speziellen Ausbil  dung des     Gegendruckrades    die     zum'Schleifen     verwendeten Schleifbänder wirkungslos und  abgenützt wurden, lange bevor ein grösserer  Prozentsatz der Schleifkörner des Schleif-      bandes ausgebrochen war.

   Demzufolge muss  ten alle mit Sehleifmittel versehenen Schleif  bänder, gleichgültig welcher Art das Binde  mittel, das Schleifmittel oder die Gegendruck  mittel waren, nach relativ 'kurzer Lebens  dauer fortgeworfen werden, da ihre Arbeits  fläche stunpf und unwirksam wurde. Es  wurden deshalb alle Anstrengungen unter  nommen, um Mittel und Wege zu finden, um  ein Schleifband verwenden zu können, nicht  nur mit gutem Schleifwirkungsgrad, sondern  auch mit langer Lebensdauer.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.  Fig.1 zeigt schematisch eine Schleifvor  richtung in Seitenansicht,  Fig.2 zeigt schaubildliech ein Gegendruck  rad für die Sehleifvorrichtung.  



  Fig.3 ist eine Seitenansicht des Rades  gemäss Fig. 2.  



  Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4  in Fig. 3.  



  Fig. 5 zeigt in grösserem Massstab eine  Einzelheit des Rades gemäss Fig. 2 in Seiten  ansicht.  



  Fig. 6 ist eine Vorderansicht einer weite  ren Ausführungsform des Gegendruckrades.  Fig. 7 ist eine Einzelheit des Rades gemäss  Fig. 6 in Seitenansicht.  



  Fig. 8 ist eine analoge Ansicht zu Fig. 5  einer weiteren Ausführungsform des     Gegen-          druekcades.     



  Fig. 9 und 10 zeigen in Seitenansicht bzw.  in Vorderansicht einen Teil zweier weiterer  Ausführungsformen des Gegendruckrades.  



  Fig. 11 und 12 sind Schnitte durch einen  Teil zweier weiterer Ausführungsformen des  Gegendruckrades.  



  Fig. 13 zeigt eine Einzelheit einer weite  ren Ausführungsform des Gegendruckrades  in Vorderansicht.  



  Fig. 14 und 15 zeigen eine Seitenansicht  bzw. einen Schnitt einee pneumatischen     Ge-          gendruekrades.     



  Fig. 16 und 17 zeigen eine Seitenansicht  bzw. einen Schnitt eines Gegendruckrades,  dessen Radkranz aus mehreren radial ein  stellbaren Segmenten aufgebaut ist.    Fig. 18 ist eine schematische Seitenansicht  einer Schleifvorrichtung, deren     Gegendruek-          organ    ein Tragband besitzt, wobei das Schleif  band und das darunterliegende Tragband über  eine Stützplatte und über Antriebs- und     Leit-          rollen    geführt sind.  



  Fig.19 ist eine schematische Seitenansicht  eines Tragbandes für die Schleifvorrichtung  gemäss Fig. 18.  



  Fig. 20 zeigt die Art der langen Metall  späne, wie sie bei Verwendung von     Sehleif-          bändern    und Gegendruckorganen der voran  gehend genannten Arten erhalten werden,  wenn das gleiche Schleifband bei Verwen  dung der üblichen bekannten     Gegendruck-          räder    längst stumpf und glatt geworden  wäre.  



  Fig. 21 zeigt abgerundete, geschmolzene  kurze Späne, wie sie mit einem Schleifband  erhalten werden, das bei Verwendung in einer  Sehleifvorrichtung bekannter Art abgenützt  wurde.  



  Die Gegendruckräder gemäss den Fig. 2 bis  17 für die Bandschleifvorrichtung gemäss  Fig. 1 besitzen einen starren Nabenteil zum  Aufsetzen des Rades auf eine Welle, welcher       Nabenteil    gemäss     Fig.    2 bis<B>13</B> einen mit ihm  aus einem Stück bestehenden     ring-förmigen     Radkranz trägt, wobei     Nabenteil        und    Kranz  zweckmässig aus Metall, zum Beispiel     Alumi-          nium    oder Stahl, bestehen. Auf dem Rad  kranz ist ein Mantel aus mehr oder weniger  elastischem Material befestigt und bildet die       Trag-fläche    für das Schleifband.

   Besonders  gute Resultate wurden mit einem     Gegendruelz-          rad    erzielt, dessen     Nabenteil        und    Radkranz  aus einem einzigen Stück aus Aluminium her  gestellt waren, während der Mantel aus vul  kanisiertem Gummi bestand, dessen untere       Shore-Durometer-Härte    zwischen 20 und<B>90</B>  oder sogar<B>100</B> Hegt. Die Art der Befestigung  des Mantels am Radkranz ist nicht von beson  derer Bedeutung und soll im folgenden nicht  näher erläutert werden.  



  Obwohl im folgenden hauptsächlich die  Rede von     Gegendruckrädern    mit     NIabenteil          und    Kranz aus Metall und Gummimantel ist,  versteht es sich,     dass    der Mantel auch aus      Stahl, Gusseisen, Textilmaterial oder irgend  einem andern geeigneten Material bestehen  kann, das die gewünschten Eigenschaften     be-          züglieh    Dauerhaftigkeit und Konzentrizität  bei normalen Arbeitsbedingungen gewährlei  stet. Wenn das ganze Gegendruckrad ein  schliesslich des Mantels aus Metall besteht,  kann dieses gegossen, gepresst, geschmiedet  oder in ähnlicher Weise hergestellt sein.

   Es  ist ferner möglich, den Radkranz des Gegen  druckrades aus mehreren vorfabrizierten     Seg-          inenten    herzustellen, die auf eigen entspre  chend ausgebildeten Nabenteil aufgesetzt wer  den. Das ganze Gegendruciezrad kann, wenn  erwünscht, auch aus einer Mehrzahl von  'Scheiben zusammengesetzt werden, die axial  aneinandergefügt werden.

   Die auf der Zeich  nung dargestellten,     naehstehendbesehriebenen          Gegendruckräder    weisen zum Andrücken der  jeweils arbeitenden Stelle des Schleifbandes  beim Betrieb der Vorrichtung (Fig. 1) gegen  das Werkstück eine mit Nuten versehene Ar  beitsfläche auf, die mit den zwischen den  Nuten liegenden Stegen schräg zu den Seiten  rändern der Arbeitsfläche angeordnet sind,  wobei die Stege bezüglich der Drehrichtung  des Rades steilere Vorderflanken aufweisen  als Hinterflanken. Im allgemeinen sind die  Stege, um gute Resultate zu erzielen, an ihrem  Aussenrand auch schmäler als die angrenzen  den Nuten. So wurden zum Beispiel besonders  gute Resultate mit einem Gegendruckrad er  zielt, bei welchem die einzelnen Stege das  Verhältnis der Stegbreite zur Nutenbreite von  etwa 1 : 4 aufweisen.

   Anderseits kann dieses  Verhältnis bei einem andern Rad auch 1 oder  kleiner als 1 sein, wobei die Stegbreite an der  Arbeitsfläche praktisch 0 sein kann. Es wur  den auch gute Resultate mit einem Rad er  zielt mit geneigten Stegflanken und einem  Verhältnis von Stegbreite zu Nutenbreite von  4: 3 oder 2: 1.  



  Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung zeigt  eine Schleifvorrichtung, welche ein Gegen  druckrad 10, eine Leerlauf-Riemenseheibe 11,  welcher übliche Spanninittel (nicht gezeigt)  zugeordnet sind, und ein Schleifband 12 auf  weist, Das Gegendruckrad dient auch als An-    triebsrad für das uni Rad 10 und Scheibe 11  geführte 'Schleifband und steht zu diesem  Zweck mit einem nicht gezeichneten Antriebs  motor in Verbindung.  



  In den Fig. 2, 3, 4 und 5 ist ein Gegen  druckrad dargestellt, das aus Aluminiumguss  besteht und eine Nabe 14 besitzt, die eine,  zentrale Wellenbohrung 15 aufweist, mittels  welcher das Rad auf die, Antriebswelle auf  gesetzt werden kann. Die Nabe 14 besitzt  einen mit ihr aus einem Stück bestehenden  Scheibenteil 16 und einen Radkranz 17, der  ebenfalls mit den Teilen i4 und 16 aus einem  Stück besteht. Am Umfang des Radkranzes.  17 ist ein Mantel 18 angebracht, der aus vul  kanisiertem Gummi besteht und eine mit den  erwähnten Nuten versehene Aussenfläehe 19  aufweist, Die, einzelnen Stege W und Nuten  21 der Fläche 19 sind zu den Seitenrändern  der Fläche 19 unter einem Winkel zwischen  1,0 und 85 , zweckmässig aber zwischen 60 und  45  angeordnet. Im vorliegenden Fall sind sie  unter einem Winkk von 45  zur Axialrich  tung des Rades angeordnet.

   Angenommen, die       Drehriehtung    des Rades sei die in     Fig.   <B>3</B> mit  einem Pfeil angedeutete Richtung, dann ist  die Vorderflanke<B>23</B> jedes Steges radial ange  ordnet und endet in einer scharf en Vorder  kante des Steges, während die Hinterflanke       214-        der'Stege    eine     Abschrägung    aufweist, wel  che gegen die Basis<B>25</B> der anschliessenden Nut  21 'hin verläuft, so     dass    jeder Steg durch zu  sätzlichen Zwischenraum vom nächsten Steg  getrennt ist.

   Die Stege sind somit an der  Basis<B>2,6</B> breiter. als an der Aussenfläche und  die hintern     Stegflanken    tragen dadurch.     zur     Stützung der     vordern'Stegilanken    wesentlich  bei.  



  Um das Verhältnis des     Stegquerschnittes     zum     Nutenquerschnitt    bei einem     Gegendruck-          rad    gemäss den     Fig.    2,<B>'3,</B> 4 und<B>5</B> besser ver  ständlich zu machen, sei folgendes Beispiel  angenommen. Das Rad besitzt einen Durch  messer von 21 cm lind eine Breite von<B>10</B> cm,  wobei die Wellenbohrung einen Durchmesser  von<B>3</B>     ein    aufweist. Das Rad besitzt einen  Radkörper aus     Aluminiumguss    mit einem       Guminimantel    mit einer SllQre-Di;LromQtgr-      Härte 70.

   Der Gummimantel ist mit den  schrägen Nuten versehen und besitzt an sei  nem Umfang total 40 in gleichen Abständen  voneinander angeordnete Stege. Die Stege  5 seien unter einem Winkel von 45  zur     Rad-          axe    angeordnet. Jeder Steg ist im radialen  Querschnitt gesehen am Radumfang 0,35 cm  breit und an der Basis 1 cm. Die Vorder  flanke des Steges verläuft radial, das heisst  o besitzt einen Überhangwinel von 0 , während  die Hinterflanke des Steges     abgesehrägt    ist  und einen Winkel von 3,0  mit der Tangente  an der Schnittlinie der Flanke mit dem Man  telumfang bildet. Jede Nut ist an der Basis  s in Uinfangsrichtung 0,6,5 en breit; an der  Undangsfläche des Rades dagegen besitzt die  Nut zufolge der Abschrägung der Hinter  flanke des Steges eine Breite von 1,3 cm.

    Somit ist das Verhältnis des Stegquerschnit  tes zum Nutenquerschnitt am Radumfang an  nähernd 1 : 4.  



  Der Radmantel kann aus Kunstgummi  oder aus Naturgummi oder aus einem Kunst  stoff geeigneter Festigkeit und     Shore-Duro-          meter-Härte    bestehen.  



  Das Verhältnis des Stegquerschnittes zum  Nutenquerschnitt an der Umfangsfläche des  Rades kann anstatt 1 : 4 wie oben für ein Bei  spiel beschrieben auch 2:3, 1:2, 1:3, 2:5  oder 2:9 sein. Anderseits hat es sich gezeigt,  dass eine gute Ausnützung des Schleifbandes  dann erzielt wird, wenn die Nutenfläehe grö  sser ist als die Stegfläche, beide an der Um  fangsfläche des Rades gemessen. Die Zahl der  'Stege und Nuten am Radumfang kann bei  gleichem Raddurchmesser ebenfalls variieren.  Es hat sieh gezeigt,     dass    bei einem Rad vom  Durchmesser von 35 cm, was eine Normgrösse  für Gegendruckeräder darstellt, die heute auf  dem Markt sind, gute Resultate mit<B>32</B> bis  64 gleichmässig über den Radumfang verteilten  Stegen erzielt werden.

   Auch der Winkel, un  ter welchem die Stege zu den Seitenrändern  der Arbeitsfläche geneigt sind, kann variieren,  wie dies bereits erwähnt wurde. Bei     Versu-          ehen    hat sich der Winkel von 45  zur Radaxe  als vorteilhaft erwiesen, wenn der Radmantel  ,aus relativ sehr hartem Material besteht, zum    Beispiel bei einer Durometer-Härte 70, wäh  rend bei Rädern mit einem Radmantel, dessen  Durometer-Härte 20 bis 40 beträgt, ein Win  kel von 60 bis 75  zur Radachse zweckmässig  ist. Das Verhältnis der Stegfläche zur Nuten  fläche hängt auch von den speziellen Anfor  derungen ab, die das Schleifband im Betrieb  erfüllen soll, und davon, ob ein Neigungswin  kel von 60 bis 75  für die Stege bei einer  Radmantelhärte von 70 oder 90 Durometer ge  wählt wird.

           Gegendruckräder    der in Frage stehenden  Art wurden bei den verschiedensten Schleif  operationen verwendet und mit mit glatter  Umfangsfläche und in bekannter Weise mit  Ausnehmungen versehenen Gegendruekrädern  verglichen, die vergleichbare Durometer-Härte  aufwiesen. Die Räder der vorbesecriebenen  Ausbildung zeigten ohne Ausnahme bessere  Resultate als die Gegendruckräder bekannter  Bauart. Dies gilt sowohl für Räder mit hoher  als auch mit niederer Shore-Durometer-Härte  des Radmantels.

   Das übliche Gegendruckrad,  das eine vergleichbare Shore-Durometer-Härte  besitzt und bei welchem die Aussparungen  und Stege rechteckigen Umrissbesitzen, hat  ein Verhältnis von Stegfläehe zu Nutenfläehe  am     Radumfang    von 4:<B>3.</B> Versuche, schmälere  Stege und breitere, Nuten vorzusehen, erga  ben grosse Arbeitsgeschwindigkeiten, dagegen  kurze Lebensdauer für das     Schleilband    und  das     Gegendruckrad.     



  Um die erzielte Verbesserung beim Schleif  vorgang bei der Verwendung von     Gegen-          druckrädern    der beschriebenen Art in Verbin  dung mit üblichen<B>-</B> Schleifbändern zu zeigen,  wird auf Tafel I verwiesen,     in    welcher die  Resultate beim Schleifen von wenig kohlen  stoffhaltigem     SAE-1015-T-Stahl    mittels     Pa-          pierschleifbändern,    die mit     Aluminiuin-Oxyd-          schrot        Nr.   <B>80</B> überzogen waren, unter Ver  wendung eines     Gegendruckrades    gemäss den       Pig.    2 bis<B>5</B> aufgezeichnet.

   Zu Vergleichs  zwecken zeigt die Tafel die Resultate beim  Schleifen mittels der gleichen Schleifbänder,  aber in Verbindung mit bisher üblichen     Ge-          gendruckrädern.       
EMI0005.0001     
  
       <B>-</B> Die Tafel     II    zeigt die Resultate, die beim  Vergleich zwischen einem     Gegendruckrad    ge  mäss den     Pig.    2 bis<B>5,</B> dessen Mantel eine bedeu  tend kleinere     Shore-Durometer-Härte    aufwies,  und verschiedenen üblichen     Gegendruckrädern     erzielt werden.

   Die Ergebnisse zeigen deutlich  die bessere Eignung der erstgenannten     Gegen-          druckräder.    Die Räder, auf die     sichTabelle        II     bezieht, besitzen     eineft    Durchmesser von<B>35</B>     cm     und eine Breite von<B>10</B> cm. Die Räder A  und B sind Räder, wie sie für viele bekannte       Schleifoperationen    üblich sind, wo Räder aus  weichem Material erforderlich sind.

   Die Rä-    der<B>0, D</B> und<B>2</B> sind     Gegendruekräder        mItt     einem Mantel von geringer     Shore-Durometer-          Härte    und gemäss den     Fig.    2 bis<B>5</B> ausgebildet.  Die Räder     C    und<B>D</B> besitzen je 40 Stege an  ihrem Umfang, während das Rad<B>E</B> nur  <B>32</B> Stege aufweist. Die Räder<B>C</B> und<B>E</B> be  sitzen Stege, die unter     einemWinkel    von<B>60"</B>  zur Radachse angeordnet sind, während die  ser Winkel beim Rad<B>D</B> 450 beträgt.

   Alle  Räder besitzen Stege mit     Stiltzflanken,    wobei  das Verhältnis von     Stegfläche    zu     Nutenfläche     am Radumfang<B>1:3</B> beträgt.    
EMI0007.0001     
  
       Wo immer     Gegendruckräder    gemäss den       Fig.    2 bis<B>5</B> verwendet wurden, zeigten sie sieh  ausnahmslos' den bisher verwendeten     Gegen-          druckrädern    überlegen.

       So'war    es beispiels  weise möglich, die Lebensdauer eines Schleif  bandes, das     üblielierweise    nur das 'Schleifen  von 14     Stahlineisseln    aushielt, bei     Verwen-          d-Luig    eines     Gegendruckrades    der     vorbesehrie-          benen    Art so zu verlängern,     dass    es für das  Schleifen von 62 und mehr Meisseln verwend  bar war.

   Die Meissel besassen eine starke  wärmebehandelte Schicht, und während die       Übliehen        Gegendruckräder    kein genügendes  Ausbrechen des     Schlenornes    aus dem Binde  mittel auf     demSchleifband    bewirken konnten,  um ein Glattwerden des letzteren zu verhin  dern hat sieh gezeigt,     dass    das Schleifband  bei Verwendung mit     Gegendruckrädern    der       vorbesehriebenen    Art zufolge der guten Auf  lage des Bandes weder glatt noch glänzend  wurde, so     dass    es möglich war, die genannte  Anzahl Meissel zu schleifen, bevor das Schleif  band unbrauchbar wurde.  



  Ein anderes Anwendungsgebiet, auf     wel-          cliem.    die     Gegendruckräder    der beschriebenen  Ausbildung mit Üblichen Rädern verglichen  wurde, war das Entfernen von warmbehan  delten     gehieliten    und Schmiedemarkierungen  auf Schaufeln.

   Die bisher üblichen     Gegen-          druckräder    ermöglichten nur das Schleifen  von<B>10</B> Schaufeln mit einem Schleifband,  bevor diese vollständig glatt und die Schau  feln somit überhitzt wurden, so     dass    das  Schleifband ersetzt werden     musste.    Bei Ver  wendung von     Gegendruckrädern    mit der be  schriebenen Ausbildung     (Fig.    2 bis<B>5)</B> dage  gen konnten mit einem einzigen Schleifband  mehr als<B>90</B> Schaufeln geschliffen<U>werden,

  </U>  bevor das Band glatt -wurde und ein Über  hitzen des Werkstückes     eintAt.    Die Mäntel  der     Gegendruckräder    besassen in beiden Fäl  len die gleiche     Duroineter-Härte   <B>70.</B>  



  Die     Fig.        #6    und<B>7</B> zeigen eine weitere Aus  führungsform des     #Gegendruckrades.    Die  Stege<B>29</B> an der mit Nuten     verselienen    Um  fangsfläche des     Radinantels    sind an der Vor  derflanke so     hinterschliffen,        dass    sie einen       Überhangwinkel   <B>A</B> von<B>50</B> aufweisen. Der         Überhangwinkel   <B>A</B> ist der Winkel zwischen  der radialen Linie B     61    und der Linie<B><I>D E,</I></B>  welch letztere eine Verlängerung der Vorder  flanke<B>30</B> des Steges<B>29</B> darstellt, und kann  zwischen<B>0</B> und 120 liegen.

   Der Freiwinkel<B>F</B>  ist der Winkel zwischen der Linie der Hinter  flanke<B>31</B> des Steges<B>29</B> und der Linie<B>GH,</B>  welche     tangential    zur     Umfangsfläche    des Rades  an die Aussenkante des Steges     bzw.    der Hin  terflanke verläuft. Dieser Freiwinkel<B>F</B> kann  zwischen<B>10</B> und<B>850</B> betragen.

   Das Rad gemäss  den     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> unterscheidet sich von dem  in den     Fig.    2 bis<B>5</B> gezeigten Rad dadurch,       dass    die Vorderflanke<B>30</B> des 'Steges     hinter-          schliffen    ist, während die Hinterflanke<B>31</B>  schräg zur Basislinie der Nut<B>32</B> an der In  nenkante der Vorderflanke des nächsten Ste  ges läuft, also direkt mit dem nächsten Steg  zusammentrifft und einen Freiwinkel von<B>30"</B>  bildet; die Stege besitzen am Radumfang eine  leicht gebrochene Kante.

      Die     Fig.   <B>8</B> und<B>9</B> zeigen weitere Ausfüh  rungen des     Gegendruckrades.    Gemäss     Fig.   <B>8</B>  besitzen die Stege 34 am Radumfang eine  scharfe Kante und die Nuten eine Basisfläche,  so     dass    eine minimale     ;stegfläche    und eine  maximale     NutenTläche   <B>35</B> am     Radumfang     geschaffen ist.

   Das Rad gemäss     Fig.   <B>9</B> besitzt  Stege, deren Hinterflanke<B>36</B> konvex ist und  deren     Vorderflanke   <B>37</B>     hinterschnitten    ist und  einen     Überhangwinkel    von     #50    aufweist. Die  Ausführung gemäss     Fig,   <B>9</B> ergibt. eine maxi  male Abstützung der     Vorderflanke    des Ste  ges zufolge, der konvexen Ausbildung der  Hinterflanke des Steges, was besonders er  wünscht ist, wenn die Stege am Aussenumfang.       nur    geringe Breite aufweisen.

           Fig.   <B>10</B> zeigt eine weitere Ausführungs  form des     Gegendruckrades.    Die Stege<B>38</B> die  ses Rades sind mit quer zur Radachse ver  laufenden Kerben<B>39</B> versehen. Diese Kerben  <B>39</B> sind in     aufeinanderfolgenden    'Stegen in       Axialrichtung    so versetzt zueinander angeord  net,     dass    auf dem zu bearbeitenden Werk  stück keine Markierungen entstehen. Die Ker  ben sind dazu bestimmt, die Stege seitlich  etwas flexibel zu machen. Die Tiefe und An-      zahl der Kerben kann variieren und hängt  -vom Ausmass der gewünschten Flexibilität  der Stege ab.  



  Oft müssen     Schleifbänder    unter Verwen  dung von     Gegendruckrädern    zum Bearbeiten  von profilierten     Mrerkstücken    verwendet wer  den, die zum Beispiel konkave oder konvexe  Flächen aufweisen. Für diesen speziellen  Zweck verwendbare     Gegendruckräder    zeigen       Fig.   <B>11</B> bis     15-.    So zeigt zum Beispiel     Fig.   <B>11</B>  im Querschnitt den Radkranz mit dem Mantel  eines     Gegendruckrades,    das sich speziell zum       Sehleifen    von Werkstücken mit konkaven Flä  chen eignet.

   Wie gezeigt, ist das     Gegen-          druckrad    mit einem Gummimantel 40 ver  sehen, der auf einem konvexen Radkranz 41  sitzt, wobei der Gummimantel an den Rän  dern 42 des Radkranzes eine grössere radiale  Dicke aufweist als im Mittelteil des Rad  kranzes. Anderseits kann der Radkranz na  türlich auch mit einer konkaven Umfangs  fläche versehen sein, so     dass,    wenn auf den  letzteren ein Gummimantel von ebener, mit  .Nuten versehener Oberfläche aufgesetzt ist,  die radiale Dicke des     Gununimantels    im Rad  mittelteil grösser ist als an den Radrändern.  In diesem Fall eignet sich das     Gegendruekrad     besonders zum Schleifen von     Werkstüeken     mit konvexen Flächen.  



  Die gleiche     Wirl=g,    das heisst eine va  riierende Elastizität des Radmantels über die  Mantelbreite am Umfang, kann bei einem     Ge-          gendruckrad    dadurch erzielt werden,     dass    die       N-Liten    im Radmantel an jenen Stellen tiefer  sind, an welchen der Radmantel elastischer  sein soll, während die Nuten an jenen Stellen  weniger tief sind, an welchen eine geringere  Elastizität des Radmantels erwünscht ist.

   So  sind zum Beispiel beim Rad gemäss     Fig.    12  die Nuten an den beiden Seitenrändern 42  des Radmantels am tiefsten und steigen dann  gegen die Mitte 43 der     Mantel-Unifangsfläche     an.     Fig.   <B>13</B> zeigt ein Rad, bei welchem die  gleiche Wirkung durch die sich ändernde  Breite der 'Stege der mit Nuten     versehenen     Umfangsfläche des Radmantels erzielt wird.  Die Stege sind hier durch sieh von der  Mitte nach den 'Seitenrändern des Mantels    erweiternde Nuten 45 an     den-Stellen-44    an  den Seitenrändern am     schmälsten,    an     welclien     die grösste Elastizität erwünscht ist.

   Die Rad  konstruktionen, wie sie in den     Fig.   <B>11,</B> 12 und  <B>13</B> gezeigt sind, eignen sich besonders zum  Schleifen von Werkstücken mit konkaven  Flächen, da die Seitenränder des Mantels des       Gegendruckrades    elastischer sind als dessen  Mittelteil. Entsprechend den     Fig.    12 und<B>13</B>  können natürlich auch Räder gebaut werden,  bei welchen der Mittelteil des Radmantels  elastischer ist als die Seitenränder, indem die  Tiefe der Nuten in der Mantelmitte grösser,       bzw.    die Breite der Stege kleiner als an den       Mantelseitenrändern    gewählt wird.

      Die     Fig.    14 und<B>16</B> zeigen ein pneumati  sches     Trommel-Gegendruckrad.    Das Rad be  sitzt eine Nabe 47 mit Seitenflanschen 48 und  einen den Radkranz bildenden hohlen     Gummi-          randring    49, mit welchem ein Luftventil<B>50</B>  in Verbindung steht. Der im Innern des       Grummirandringes    49 vorhandene Luftdruck  bestimmt den Grad der Elastizität des Rand  ringes.

   Auf dem     Gummirandring    49 ist ein  mit Nuten und :Stegen     versehener    Gummi  mantel<B>51</B> angeordnet. 'So kann zum Beispiel  der Gummimantel eine Wanddicke von<B>0,6</B>     ein     aufweisen und mit Nuten von<B>0,3</B> cm Tiefe  versehen sein, während bei einer     Wanddieke     von 1,2 cm die Nuten     0-,6    cm tief oder noch  tiefer sein können. Der     Guminimantel    kann  an seiner Oberfläche durch Vulkanisieren  weich, mittelhart oder hart gemacht sein.  



  Obwohl im vorangehenden stets von     Ge-          gendruckrädern,    bei denen     Nabenteil    und  Kranz aus einem einzigen (Stück besteht, die  Rede, war, versteht es sieh,     dass    die Radkörper  auch aus einzelnen axial     zusammengefÜgten     Ringen oder Scheiben bestehen können, die  zusammen einen die -Gesamtbreite der ein  zelnen Scheiben oder Ringe aufweisenden  Radkörper des     Gegendruckrades        einer'Schleif-          vorrichtung    bilden. Die Ringe oder Scheiben  können<B>je</B> mit einem Nuten und Stege auf  weisenden Mantel versehen sein, oder es kann  ein einziger, alle Ringe oder Scheiben umfas  sender Mantel vorgesehen sein.

        Ein     Gegendruckrad,    dessen. Durchmesser  verändert werden kann, ist ferner in den       Fig.   <B>16</B> und<B>17</B> dargestellt. Das Rad besitzt  eine Mehrzahl von radial beweglichen, den  Radkranz mit der Arbeitsfläche bildenden       Ringseginenten   <B>53,</B> die mit schrägen Nuten       mid    Stegen versehen sind. Die Segmente<B>53</B>  sind auf Tragorganen 54 angeordnet, welche  -um eine Nabe<B>55</B> begrenzt radial beweglich  angeordnet sind. Zufolge dieser Anordnung  wird jedes Segment<B>15ss</B> durch die beim Betrieb  der Schleifvorrichtung auftretende     Zentrifti-          galkraft    in seine radial äusserste Lage, gedrückt.

    Beim Auftreten von Gegendrücken werden  die Segmente<B>53</B> jedoch einzeln<B>je</B>     naeh    der  Grösse des von aussen auf sie wirkenden Ge  gendruckes mehr oder weniger nach innen ge  drückt. Demzufolge kann     sieli    die Aussen  fläche des     Gegendruckrades    dein unregel  mässigen     Umriss    eines zu bearbeitenden Werk  stückes anpassen, so     dass    jeder Teil der     Werk.-          stileIdläche    gleich bearbeitet wird.  



  Es ist bekannt, mit Schleifmittel überzo  gene     Schle        ifbänder    in     Schleifvorrichtmigen     zu verwenden, die drei oder mehr Riemen  scheiben ohne Stützplatten oder zwei oder  mehr Riemenscheiben und eine Stützplatte  aufweisen sowie ein Tragband, das über zwei  Riemenscheiben sowie über eine als     Gegen-          druckrad    ausgebildete Scheibe oder über die  Riemenscheiben und die Stützplatte geführt  ist. In allen diesen Fällen führt das Schleif  band über alle Riemenscheiben und auch  über     die'Stützplatte,    falls eine solche     vorhan     den ist.

   Das     -Tragband    dient dazu, die<B>je-</B>  weils arbeitende Stelle     desSchleifbandes    even  tuell in Verbindung mit der Stützplatte oder  dem     GegendrLiekrad    gegen das Werkstück zu  drücken, -um alle 'Schwierigkeiten, welche     züi     Bandbruch oder unrichtigem Laufe des  Schleifbandes führen können, zu überwinden.       Fig.   <B>18</B> zeigt eine     Sehleifvorrichtung    mit  Tragband und     Abstützplatte    für das Schleif  band. Das 'Tragband<B>61</B> ist über Riemen  scheiben<B>58</B> und<B>59</B> sowie über eine Stütz  platte<B>63</B> geführt.

   Das Schleifband<B>62</B> läuft  ausser über die Riemenscheiben<B>58</B> und<B>59</B>  und die Platte<B>63</B> noch über eine<B>.</B> Zu-         sgtzliche        Riemenseheibe   <B>60.</B> Die Platte<B>63</B>  könnte auch weggelassen sein, in wel  chem Fall das Tragband über die Riemen  scheiben<B>58</B> und 519 und das     Schleifband    über  die Riemenscheiben<B>518</B> und<B>5,9,</B> und die zusätz  liche Scheibe<B>60</B> geführt wird.

   Gemäss     Fig.   <B>19</B>  ist der in der Vorrichtung gemäss     Fig.   <B>18</B>  vorgesehene     #Tragriemen    an der Oberfläche  mit den schräg zu den Seitenrändern des  Bandes     angeordneten'Stegen    64 und Nuten     6,5     versehen. Die 'Stege und Nuten sind gleich  ausgebildet, wie dies im Zusammenhang mit  den     Gegendruckrädern    für die entsprechen  den Teile derselben beschrieben wurde.    Ein Tragband<B>61,</B> das mit einer solchen  Oberfläche ausgebildet ist, ergibt in Verbin  dung mit einer     Abstützplatte    die gleichen Vor  teile, wie sie mit entsprechend ausgebildeten       Gegendruckrädern    erzielt werden.

   Der Nei  gungswinkel der Stege eines     solehenTragban-          des    zu den     Bandseitenrändern        bzw.    zur Achse  der     dieRiemenscheiben   <B>5,8,159</B> tragenden Wel  len kann von<B>1,0</B> bis<B>8,50</B> variieren, und die  Tiefe der Nuten kann<B>je</B> nach, der Dicke des  Bandes verschieden gewählt sein.

       Solehe     Tragbänder können mit konkaver oder kon  vexer Aussenfläche versehen sein, um eine  bessere Abstützung des     Sehleifbandes    und  eine bessere     KraftübertragLing    beim Antrieb  des letzteren mittels der einen der beiden  vom     Schleilband    und vom Tragband um  schlungenen Scheiben<B>58, 59</B>     (Fig.   <B>18)</B> zu  gewährleisten, besonders wenn, wie in     Fig.   <B>18,</B>  das Schleifband über drei oder mehr  Riemenscheiben geführt ist und die Vorrich  tung zum Schleifen von profilierten Werk  stücken dient. Das Tragband. aus Gummi  kann mit     Verstärkungseinlagen    aus Textil  oder anderem Material versehen sein.

      Die     Fig.    20 zeigt in starker Vergrösserung  die Metallteilchen, die durch ein     Schleilband     von einem     Werkstlick    abgeschliffen wurden,  wobei das     Schleifband    in Verbindung mit  einem     Gegendr-Lickrad    der     vorbesehriebenen     Art verwendet wurde.     Fig.    20 zeigt,     dass    die  Metallteilchen<B>27,</B> die nach<B>80</B> Minuten Be  trieb erhalten wurden, grösstenteils längliche,      scharfe Teilchen sind.

   Dagegen zeigt     Fig.    21  in gleichem Massstab Teilchen<B>28,</B> welche beim  Schleifen des gleichen Werkstückes mittels  eines gleichen Schleifbandes, aber unter Ver  wendung eines     Gegendruckra.des    üblicher  Ausbildung erhalten wurden.     Fig.    21 zeigt das  Resultat nach 24 Minuten Betrieb bei glatt  abgeschliffenem Schleifband. Die rundlichen,  geschmolzenen Metallteilchen, die erhalten  werden, zeigen deutlich,     dass    der Abschliff  fast ausschliesslich von der Radierwirkung  und nicht von einer scharfen     Schneidwir-          kung    des Schleifmittels herrührt.  



  Es hat sich demnach gezeigt,     dass    bei Ver  wendung der beschriebenen     Gegendruckorgane     eine bessere     Schleifwirkung    und eine längere  Lebensdauer des Schleifbandes erzielbar ist  als bei Verwendung üblicher     Gegendruckele-          mente,    da die,     Gegendriiekorgane    einen oder  mehrere der folgenden Vorteile aufweisen:

    Die     Ausnehmungen    an der Oberfläche der  beschriebenen     Gegendruckorgane    sorgen für  ein einwandfreies Wegschaffen der     zwisellen     die Arbeitsfläche der Organe und das Schleif  band gelangenden     #Schleifspäne.    Das     #Schleifen     erfolgt wie üblich mittels eines mit relativ  wenigen     Schleifkörnern        versellenen        Schleit-          bandes,    das auf relativ schmalen Stegen an  der Oberfläche des     Gegendruckorgans    abge  stützt ist, wodurch die Schleifkörner in das  zu bearbeitende Material     hineingepresst    wer  den.

   Die Abmessungen der     Gegendruckräder     sind so gewählt,     dass    die einzelnen Schleifkör  ner sich selbsttätig reinigen, ebenso wie der  gesamte     Schleifinittelüberzug    des Schleifban  des, da das letztere durch das     Gegendruckrad     mit seiner Arbeitsfläche gegen das Werkstück       gepresst    wird und so einer stark wechselnden  Biegung unterliegt.

   Kleine     Stegfläche,    am Rad  umfang und die     Art    der     Stegausbildung    er  geben eine gute     Scherwirkung    zwischen       Schleifinittel    und     Werkstiiek,    die einzelnen       Sehleifkörner    werden schon bei kleinerem     An-          pressdruck    des     Gegendruckrades    tiefer in das       'Werkstück        hineingepresst,    als dies bei bekann  ten     Gegend-ruckrädern    der Fall ist.

   Somit er  geben sich höhere Schleifdrücke der begTenz-         ten    Anzahl jeweils arbeitender Schleifkörner.  Das Bindemittel, mittels welchem die Schleif  körner am Tragband festgehalten sind, wird  zunehmend aufgebrochen, so     dass    die Körn  chen, welche stumpf geworden sind, heraus  fallen, wodurch andere     Schleifmittelkörnehen     mit dem Werkstück in Berührung gebracht  werden können.

   Somit bewirken die beschrie  benen     iGegendru(3kräder,        dass        iSchleiiniitt(#.L-          körner    zur Wirkung kommen, die bei Ver  wendung üblicher     Gegendruckräder    nicht zur  Wirkung kommen würden, da sie zu tief im  Bindemittel stecken und somit keine nütz  liche Arbeit leisten können.

   Ferner bewirkt  die Verwendung eines solchen     -Gegendruck-          rades,        dass    stumpf gewordene, fest auf dem  Tragband sitzende     Schleifmittelkörnchen        #ge-          spalten    werden und so von neuem wirksam       sein    können. Das Spalten von     'schleifmittel-          körtern    längs ihrer kristallinen 'Struktur  achsen ergibt neue Schnittwinkel bei den ein  zelnen Körnern, so     dass    sie weiter wirksam blei  ben, bevor der Druck auf diese. Körnchen so  gross wird,     dass    sie aus ihrem Verband her  ausgelöst werden.  



  Unabhängig von den vorangehenden, mehr  theoretischen Überlegungen ist festzuhalten,       dass    die praktischen Versuche mit Schleifvor  richtungen der     besellriebenen    Art gezeigt  haben,     dass    grössere     Schleilleistungen        und    eine  grössere Lebensdauer der     Schleifbäuder    sowie  eine geringere Anzahl von stumpfen und glat  ten     Schleifmittelkörnern    am Band während  dessen Gebrauchszeit erzielt -werden, als bei  V     erwendung    üblicher Schleifvorrichtungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleifvorrichtung mit einem Schleilband und einem Gegendruckorgan, das dazu be stimmt ist, die je-weils arbeitende Stelle des Schleifbandes beim Betrieb der Vorrichtung gegen das zu bearbeitende Werkstück zuL drücken, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegendruckorgan eine mit Nuten versehene Arbeitsfläche,
    aufweist und dass die zwischen den Nuten liegenden Stege unter einem zwi schen<B>10</B> und<B>850</B> liegenden Winkel schräg zu den Seitenrändern der Arbeitsfläche angeord- net sind, -wobei bezüglich der Bewegungsrich tung der Arbeitsfläche die Vorderflanken der Stege steiler sind als die, HinteHlanken der Stege.
    UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Schleifvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vordedlanke jedes :Steges<B>zu</B> einer Senkrechten zur Ar beitsfläche des Gegendruckorgans unter einem zwischen<B>0</B> und 1211 liegenden Winkel geneigt ist, während die Hinterflanke jedes Steges zu der genanntenSenkrechten unter einem zwi- sehen <B>5</B> und K'I liegenden, z-tiin Freiwinkel der Flanke komplementären Winkel geneigt ist.
    2. Sch]eifvorrielitung nach UnteransprucIL <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungs winkel der Vorderflanke jedes Steges<B>0"</B> ist, während der Neigungswinkel der Hinterflanke jedesSteges <B>601</B> beträgt. <B>3.</B> Schleifvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dasGegendruck- organ ein endloses Band aufweist, dessen Aussenfläche mit Nuten und Stegen zur Bil dung der, Arbeitsfläche versehen ist.
    4. Schleifvorrielltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegen- druckorgan ein Rad ist, das einen die mit Nuten und Stegen versehene Arbeitsfläche aufweisenden Mantel besitzt.
    5.SchleifvorTichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die Ar beitsfläche aufweisende Radmantel aus Me tall ist, <B>6.</B> Schleifvorrichtung nach Patentanspr-Lieh, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis mii Stegquerschnitt zu Nutquerschnitt an der Arbeitsfläche kleiner als<B>1</B> ist. <B>7.</B> Schleifvorriehtung nach Unteranspruch <B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Verhältnis annähernd 1:4 ist.
    <B>8.</B> Schleifvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegendruck- organ einen die Arbeitefläche aufweisenden endlosen Teil aufweist, der aus biegsamem, nachgiebigem Material besteht. <B>9.</B> Schleilvorrichtung nach Unteranspruell <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der endlose ,Teil aus vulkanisiertem Gummi mit einer Shore-Durometer-Härte 20 bis<B>90</B> besteht.
    <B>10.</B> Schleifvorrichtung nach Unterair- spruch <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der endlose Teil auf einem hohlen, aufblasbaren Gummirandring angeordnet ist. <B>11.</B> Schleifvorrichtung nach Unteran spruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der endlose 'Teil in Querrichtung variable Nach giebigkeit besitzt. 12. Schleilvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ar beitsfläche an einem endlosen Teil des Gegen- druckorgans geschaffen ist, dessen Dicke in Querrichtung variiert.
    <B>13.</B> Schleilvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet<B>'</B> dass die Dicke der Stege in Querrichtung variiert. 14. Schleifvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die'Tiefe der zwischen den 3tegen liegenden Nuten in Querrichtung variiert. 1:,5. Schleifvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hin terflanke der Stege gewölbt ist.
    <B>16.</B> Schleifvorrielitung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor derflanke der 'Stege hintersehnitten ist. <B>17.</B> Schleilvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das #Ge- gendruckorgan einen aus axial nebeneinander- liegend angeordneten Scheiben gebildeten Radkörper aufweist.
    <B>18.</B> Schleifvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge- gendruckorgan ein Rad ist, das einen aus einer Mehrzahl von radial beweglichen Seg menten gebildeten Radkranz aufweist.
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DE1118048B (de) * 1958-12-15 1961-11-23 Raymond F Pendergast Schleifmaschine
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