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CH318257A - Vorrichtung zum Verformen von Blechen oder Bändern - Google Patents

Vorrichtung zum Verformen von Blechen oder Bändern

Info

Publication number
CH318257A
CH318257A CH318257DA CH318257A CH 318257 A CH318257 A CH 318257A CH 318257D A CH318257D A CH 318257DA CH 318257 A CH318257 A CH 318257A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
jaws
rolling
strips
counter
support body
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eckold Walter
Original Assignee
Eckold Walter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eckold Walter filed Critical Eckold Walter
Publication of CH318257A publication Critical patent/CH318257A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/08Bending by altering the thickness of part of the cross-section of the work
    • B21D11/085Bending by altering the thickness of part of the cross-section of the work by locally stretching or upsetting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Verformen von Blechen oder Bändern    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zum Verformen, insbesondere zum  Stauchen oder Strecken von Blechen     odeT     Bändern, bestehend aus einem Ober-     und     einem Unterteil mit<B>je</B> einem oder mehreren  auf einem Tragkörper angeordneten Backen  paaren, deren einzelne     Spannbaeken    auf Stütz  gliedern     aufrullen,        die    beim Auftreten einer  senkrechten     Druekkraft    auf die Backen eine  gegenläufige Arbeitsbewegung der Backen  hervorrufen.  



  Bei Werkzeugen für eine derartige Mate  rialverformung ist es bekannt, die einzelnen  Spannbacken<B>A</B>     Keilbacken    auszubilden     und     deren Keilflächen     auf    entsprechenden Schräg  flächen am     TragkGrper    gleiten zu lassen. Die  hierbei auftretende gleitende Reibung und die  dadurch erforderliche Schmierung setzen den  Arbeitsdrücken, das heisst     -der    zulässigen  spezifischen     Fläehenpfflsung    und der erreich  baren Anzahl von     Arbeitsshüben    eine früh  zeitige Grenze.

   Werden Bleche verarbeitet, die  mit Zunder     behaftetsind,    kann es vorkommen,       dass    die Backen schon nach kurzer Betriebs  zeit festfressen. Um diese Mängel zu vermeiden  wurden bereits Werkzeuge entwickelt, bei  denen die einzelnen Spannbacken auf Stütz  gliedern, insbesondere federnden Lamellen  oder Stiften     aufruhten,    die in im Tragkörper       bzw.    den Backen eingeschlossenen, schrägge  richteten Schlitzen oder Bohrungen eingesetzt  waren. Bei dieser Art Werkzeuge war es nach-         teilig,        dass    sieh die Lamellen bei Überlastun  gen     verbog.,en    und dadurch unbrauchbar wur  den.

   Auch wurden die Schlitze mit der Zeit  ausgeschlagen, so     dass    die Werkzeuge nicht  mehr mit der notwendigen Präzision arbei  teten. Zudem wirkten die Lamellen oder  Stifte, in dem geschlitzten Tragkörper und in  den entsprechende     Ausnehmungen    aufweisen  den Backen, wie Spaltkeile, wodurch häufig  Werkzeuge zu Bruch gingen.  



  Die Erfindung hat sich zur Aufgabe ge  stellt, diese Mängel, die den bekannten Werk  zeugen anhaften, zu beheben und besteht darin,       dass    die Stützglieder, auf denen die einzelnen       Spannbacken,    aufruhen, von     Abwälzkörpern     gebildet sind', die mittels gekrümmter Flächen  gegen die     Gegendruekilächen    an den Backen  und am Tragkörper anliegen.  



  Mehrere     Ausführungsbeispiele    des, Erfin  dungsgegenstandes sind in der     beigefügteii     Zeichnung schematisch dargestellt.  



  Die     Fig.   <B>1</B> bis<B>5</B> zeigen<B>je</B> nur den untern  Teil einer     Stauchvorrichtung,    die ausserdem  einen gleich     au.-gebildeten,    jedoch um<B>1800</B>  umgekehrten Oberteil aufweist.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel der     Fig.   <B>1</B>  ist der Unterteil     einer'Vorrichtung    gezeigt, bei  der zwischen die Backen<B>1</B>     und    den Tragkör  per 2<B>je</B> zwei Leisten<B>3</B> mit gekrümmten     Ab-          wälzkanten    4 eingesetzt sind, deren     Krüm-          mungsmittelpunkte    zu beiden Seiten der       Längsaehse    der Leisten liegen,

   so     dass    sie sieh      bei einer senkrechten Druckeinwirkung in  Richtung des     Pleils   <B>5</B>     auf    den     Gegendruck-          fläcUen    der Backen<B>1</B> und des Tragkörpers<B>21</B>  im     Sinneeiner        Einwärtebewegung    der Backen  abwälzen.  



  In der linken Schnittfläche der     Fig.   <B>1</B> sind  die     Gegendruckflächen    der Backe<B>1</B> und des  Tragkörpers 2 als gesonderte, auswechselbare  Platten<B>6</B> eingesetzt,     und    zudem tragen die  Leisten<B>3</B> Warzen<B>7,</B> denen Aussparungen in  den Platten<B>6</B> >entsprechen, um den     Abwälz-          körpern    für ihre     Arbeits-    und     Rüekbewegung     eine     zwangläufige    Führung zu geben, die  durch eine gewisse     Spielbelassung    von den  Arbeitsdrücken     unbeeinflusst,    wirksam ist.

   Uni  -weiterhin die Mitnahme der     Baeken   <B>1</B> auch bei  hohen     Drüeken    zu     gewährleisten"sind    die     Ab-          wälzkauten    in der rechten Schnitthälfte bei<B>8</B>  leicht geriffelt oder gezahnt ausgeführt. Die  Leisten<B>3</B> sind in eine     Gummisehicht   <B>9</B> einvul  kanisiert.  



  Der nicht dargestellte Oberteil der Vorrich  tung ist gleich<B>'</B> ausgebildet wie der Unterteil,  jedoch so angeordnet,     dass    die Backen<B>1</B>     des     Ober- und des Unterteils einander gegenüber  stehen. Die Tragkörper 2 der beiden     Vorrich-          tungsteile    sind,     ineiner    Presse eingebaut und  können gegeneinander hin und voneinander  weg bewegt werden. Das zu stauchende Werk  stück, z.

   B. ein Blech oder Band, wird zwi  schen die     Backenpg#are    des Ober,- und des  Unterteils     eingelegt.-          Dadureh,        dassdie    Leisten<B>3</B> in eine Gummi  schicht<B>9</B>     ein-vulkanisiert    sind, werden sie,  nach Aufhebung des senkrechten,     Pressdruckes     selbsttätig in ihre dargestellte Ausgangslage  zurückgeführt, wobei auch die Backen<B>1</B> sieh  in ihre Ausgangslage     auseinanderbewegen    und  dann     fürein    neues Arbeitsspiel bereit     sind,

  -          Bei    dem     Ausführungsbeispiel    gemäss     Fig.    2  bestehen<U>die</U>     Abwälzkörper   <B>3</B> aus abgeflachten  Walzen. Dadurch,     dass    die Backen<B>1</B> als Keil  backen     ausgehildet    und, der Tragkörper 2 ent  sprechend schräg verlaufende     Gegendruekflä-          ehen    besitzt,

   wälzen sieh die Walzen<B>3</B> mit dem  Wirksamwerden der senkrechten     Druiekeinwir-          kung    im Sinne des Pfeils<B>5</B>     auf    ihren     Gegen-          dr-tickfläehen    nach innen zu ab. Die Rüek-         bewegung        der    Walzen erfolgt auch hier wie  derum durch die Gummischicht<B>9.</B>  



  Bei dem Ausführungsbeispiel der     Fig.   <B>3</B>  sind die     Abwülzkörper    Kugeln oder     Rellen   <B>10.</B>  Diese werden     inder    rechten     Schnitthälfte    noch  durch einen besonderen Käfig<B>11</B> zusammen  gehalten, der gegen einen     Gummipuffer    12  anliegt. Die     Rückbewegang    der Backen<B>1</B> beim  Entlasten der Vorrichtung wird durch zwi  schengesetzte Gummipuffer<B>13</B> gefördert.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    4  wälzen sich die Rollen, Kugeln oder Walzen  <B>10,</B>     die    wiederum in eine Gummischicht<B>9</B> ein  gebettet sind, bei senkrechter Druckeinwirkung  im Sinne des     Plei-%   <B>5</B> auf schrägen Flächen  partien in Vertiefungen 14 in dem Tragkörper  2 ab.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.   <B>5</B>  werden die     Gegendraekflächen,    ähnlich wie  bei der Ausführung gemäss     Fig.   <B>1,</B> von geson  derten Platten<B>6</B> gebildet, die an     dem    Trag  körper 2     bzw.    den nicht dargestellten Backen  <B>1</B> befestigt sind.

   Hier nun besitzen die Platten  <B>6</B> an ihren einander zugekehrten     C3regendriiel;[-          flächen    im     Querschnittsägezahnartige    Vertie  fungen<B>15,</B> zwischen deren schrägen     Präehen-          partien    Walzen<B>16</B> eingesetzt sind, die     gleieh-          falls        ineine        Gammischieht   <B>9</B> eingebettet sind.

    Hierbei sind die Vertiefungen<B>15</B> an ihrem  Grund<B>16</B> übereinstimmend mit der Krümmung       d'er    Walzen     ausgerundet        und    bilden so einen  Begrenzungsanschlag für die seitliche     Abwälz-          bewegung    der Walzen.  



  Die beschriebenen und dargestellten     Aus-          führungsbeispiele        zeigen        Vorrichtungen        g        zum     Stauehen von Werkstücken.

   Analoge     Vorrieh-          tungen    zum Strecken von Material     unterschei-          Jen    sieh     von    den gezeigten lediglich dadurch,       dass    die schrägen     Fläehenpartien    an den       Gegendruckfläehen        bzw.    die Krümmungen der       Abwälzkörper    beim Beispiel nach     Fig.   <B>1</B>     -um-          Uekehrt    angeordnet sind, derart,     dass    beim  Auftreten eines senkrechten     Pressdruckes    auf  die Backen,

   diese eine gegenläufige Bewegung  voneinander weg erfahren.  



  Dadurch,     dass    man zum Beispiel die     Vor-          riehtangshälften    gemäss     Fig.   <B>5</B> in einem     grdsse-          ren    Abstand voneinander anordnet, ist es mög-           lich,    auch     grossiläehige    Werkstücke     bzw.    Bän  der zu     verforinen,    insbesondere zu Strecken.  Für solche Fälle kann es zweckmässig sein,  die Backen als lange     Spannleisten    auszubil  den und     auf    in Abständen voneinander ange  ordneten Platten<B>6</B> aufruhen zu lassen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zum Verformen, insbesondere zum Stauchen oder Strecken von Blechen odler Bändern, bestehend aug einem Ober- und einem Unterteil mit<B>je</B> mindestens einem auf einem Tragkörper angeordneten Backenpaar, dessen einzelne Spannbaeken auf Stützglie- d,ern aufruhen, die mit dem Auftreten einer senkrechten DrucUraft auf die Backen eine gegenläufige Arbeitshewegung der Backen hervarrufen, dadüTch gekennzeichnet,
    dass die Stützglieder von Abwälzkörpern gebildet sind, die mittels gekrümmter Flächen gegen die Gegendnickflächen an den Backen und am Tragkörper anliegen.
    UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwälzkör- per die Form von Leisten mit gekrümmten Ab- wälzkanten besitzen, deren Krümmungsmittel- punkte beidseitigder Längsaehse der Leisten liegen-. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, daz. durch gekennzeichnet, dass die Abwälzkörper zwischen schräg verlaufenden Gegendtuck- fläehen an den Backen und am Tragkörper eingesetzt sind. <B>3.</B> Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens in einer der Gegendruckflächen des Tragkörpers -und der Backen Vertiefungen mit schrägen Plächenpartien vorgesehen sind, auf denen ,-ich die Abwälzkörper bei senkrechter Druck ausübung abwälzen und hierbei gleichzeitig die Backen mitnehmen. 4.
    Vorrichtung nach dem Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen im Querschnitt sägezahnartig geformt sind. <B>5.</B> Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwälzkör- per in Gummi eingebettet sind, soe dass sie bei Aufhebung des senkrechten Druckes infolge der GummiTederung die, gegenläufige _Rück- bewegung der Backen verursachen.
    <B>6.</B> Vorrichtung nach dein Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass die Abwälzkör- per einer jeden Backe durch Käfige zusam mengehalten und zwischen Guminipuffern ein- gebettet sind,.
    <B>7.</B> Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwälzkör- per- und die Gegendruckflächen *in ihren Ab- wälzbereichen. durch Aufrauhen griffiger ge macht sind. <B>8.</B> Vorrichtung nach dem Patentanspruch.. dadurch gekeinn eichnet, dass Anschläge vor handen sind, die die Bewegung der Abwälzkör- per begrenzen.
    <B>9.</B> Vorrichtung nach dem Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegendruck- flächen an Platten vorhanden sind, die mit dem Tragkörper und. den Backen lösbar ver- bu#nden und auswechselbar sind. <B>10.</B> Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die- Backen Chie Form von Spannleisten besitzen, die auf in Abständen voneinander angeordneten Platten <B>(6)</B> aufruhen.
CH318257D 1953-05-18 1953-05-18 Vorrichtung zum Verformen von Blechen oder Bändern CH318257A (de)

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