CH318257A - Vorrichtung zum Verformen von Blechen oder Bändern - Google Patents
Vorrichtung zum Verformen von Blechen oder BändernInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21D11/08—Bending by altering the thickness of part of the cross-section of the work
- B21D11/085—Bending by altering the thickness of part of the cross-section of the work by locally stretching or upsetting
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Description
Vorrichtung zum Verformen von Blechen oder Bändern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor richtung zum Verformen, insbesondere zum Stauchen oder Strecken von Blechen odeT Bändern, bestehend aus einem Ober- und einem Unterteil mit<B>je</B> einem oder mehreren auf einem Tragkörper angeordneten Backen paaren, deren einzelne Spannbaeken auf Stütz gliedern aufrullen, die beim Auftreten einer senkrechten Druekkraft auf die Backen eine gegenläufige Arbeitsbewegung der Backen hervorrufen.
Bei Werkzeugen für eine derartige Mate rialverformung ist es bekannt, die einzelnen Spannbacken<B>A</B> Keilbacken auszubilden und deren Keilflächen auf entsprechenden Schräg flächen am TragkGrper gleiten zu lassen. Die hierbei auftretende gleitende Reibung und die dadurch erforderliche Schmierung setzen den Arbeitsdrücken, das heisst -der zulässigen spezifischen Fläehenpfflsung und der erreich baren Anzahl von Arbeitsshüben eine früh zeitige Grenze.
Werden Bleche verarbeitet, die mit Zunder behaftetsind, kann es vorkommen, dass die Backen schon nach kurzer Betriebs zeit festfressen. Um diese Mängel zu vermeiden wurden bereits Werkzeuge entwickelt, bei denen die einzelnen Spannbacken auf Stütz gliedern, insbesondere federnden Lamellen oder Stiften aufruhten, die in im Tragkörper bzw. den Backen eingeschlossenen, schrägge richteten Schlitzen oder Bohrungen eingesetzt waren. Bei dieser Art Werkzeuge war es nach- teilig, dass sieh die Lamellen bei Überlastun gen verbog.,en und dadurch unbrauchbar wur den.
Auch wurden die Schlitze mit der Zeit ausgeschlagen, so dass die Werkzeuge nicht mehr mit der notwendigen Präzision arbei teten. Zudem wirkten die Lamellen oder Stifte, in dem geschlitzten Tragkörper und in den entsprechende Ausnehmungen aufweisen den Backen, wie Spaltkeile, wodurch häufig Werkzeuge zu Bruch gingen.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe ge stellt, diese Mängel, die den bekannten Werk zeugen anhaften, zu beheben und besteht darin, dass die Stützglieder, auf denen die einzelnen Spannbacken, aufruhen, von Abwälzkörpern gebildet sind', die mittels gekrümmter Flächen gegen die Gegendruekilächen an den Backen und am Tragkörper anliegen.
Mehrere Ausführungsbeispiele des, Erfin dungsgegenstandes sind in der beigefügteii Zeichnung schematisch dargestellt.
Die Fig. <B>1</B> bis<B>5</B> zeigen<B>je</B> nur den untern Teil einer Stauchvorrichtung, die ausserdem einen gleich au.-gebildeten, jedoch um<B>1800</B> umgekehrten Oberteil aufweist.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. <B>1</B> ist der Unterteil einer'Vorrichtung gezeigt, bei der zwischen die Backen<B>1</B> und den Tragkör per 2<B>je</B> zwei Leisten<B>3</B> mit gekrümmten Ab- wälzkanten 4 eingesetzt sind, deren Krüm- mungsmittelpunkte zu beiden Seiten der Längsaehse der Leisten liegen,
so dass sie sieh bei einer senkrechten Druckeinwirkung in Richtung des Pleils <B>5</B> auf den Gegendruck- fläcUen der Backen<B>1</B> und des Tragkörpers<B>21</B> im Sinneeiner Einwärtebewegung der Backen abwälzen.
In der linken Schnittfläche der Fig. <B>1</B> sind die Gegendruckflächen der Backe<B>1</B> und des Tragkörpers 2 als gesonderte, auswechselbare Platten<B>6</B> eingesetzt, und zudem tragen die Leisten<B>3</B> Warzen<B>7,</B> denen Aussparungen in den Platten<B>6</B> >entsprechen, um den Abwälz- körpern für ihre Arbeits- und Rüekbewegung eine zwangläufige Führung zu geben, die durch eine gewisse Spielbelassung von den Arbeitsdrücken unbeeinflusst, wirksam ist.
Uni -weiterhin die Mitnahme der Baeken <B>1</B> auch bei hohen Drüeken zu gewährleisten"sind die Ab- wälzkauten in der rechten Schnitthälfte bei<B>8</B> leicht geriffelt oder gezahnt ausgeführt. Die Leisten<B>3</B> sind in eine Gummisehicht <B>9</B> einvul kanisiert.
Der nicht dargestellte Oberteil der Vorrich tung ist gleich<B>'</B> ausgebildet wie der Unterteil, jedoch so angeordnet, dass die Backen<B>1</B> des Ober- und des Unterteils einander gegenüber stehen. Die Tragkörper 2 der beiden Vorrich- tungsteile sind, ineiner Presse eingebaut und können gegeneinander hin und voneinander weg bewegt werden. Das zu stauchende Werk stück, z.
B. ein Blech oder Band, wird zwi schen die Backenpg#are des Ober,- und des Unterteils eingelegt.- Dadureh, dassdie Leisten<B>3</B> in eine Gummi schicht<B>9</B> ein-vulkanisiert sind, werden sie, nach Aufhebung des senkrechten, Pressdruckes selbsttätig in ihre dargestellte Ausgangslage zurückgeführt, wobei auch die Backen<B>1</B> sieh in ihre Ausgangslage auseinanderbewegen und dann fürein neues Arbeitsspiel bereit sind,
- Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 bestehen<U>die</U> Abwälzkörper <B>3</B> aus abgeflachten Walzen. Dadurch, dass die Backen<B>1</B> als Keil backen ausgehildet und, der Tragkörper 2 ent sprechend schräg verlaufende Gegendruekflä- ehen besitzt,
wälzen sieh die Walzen<B>3</B> mit dem Wirksamwerden der senkrechten Druiekeinwir- kung im Sinne des Pfeils<B>5</B> auf ihren Gegen- dr-tickfläehen nach innen zu ab. Die Rüek- bewegung der Walzen erfolgt auch hier wie derum durch die Gummischicht<B>9.</B>
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. <B>3</B> sind die Abwülzkörper Kugeln oder Rellen <B>10.</B> Diese werden inder rechten Schnitthälfte noch durch einen besonderen Käfig<B>11</B> zusammen gehalten, der gegen einen Gummipuffer 12 anliegt. Die Rückbewegang der Backen<B>1</B> beim Entlasten der Vorrichtung wird durch zwi schengesetzte Gummipuffer<B>13</B> gefördert.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 wälzen sich die Rollen, Kugeln oder Walzen <B>10,</B> die wiederum in eine Gummischicht<B>9</B> ein gebettet sind, bei senkrechter Druckeinwirkung im Sinne des Plei-% <B>5</B> auf schrägen Flächen partien in Vertiefungen 14 in dem Tragkörper 2 ab.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. <B>5</B> werden die Gegendraekflächen, ähnlich wie bei der Ausführung gemäss Fig. <B>1,</B> von geson derten Platten<B>6</B> gebildet, die an dem Trag körper 2 bzw. den nicht dargestellten Backen <B>1</B> befestigt sind.
Hier nun besitzen die Platten <B>6</B> an ihren einander zugekehrten C3regendriiel;[- flächen im Querschnittsägezahnartige Vertie fungen<B>15,</B> zwischen deren schrägen Präehen- partien Walzen<B>16</B> eingesetzt sind, die gleieh- falls ineine Gammischieht <B>9</B> eingebettet sind.
Hierbei sind die Vertiefungen<B>15</B> an ihrem Grund<B>16</B> übereinstimmend mit der Krümmung d'er Walzen ausgerundet und bilden so einen Begrenzungsanschlag für die seitliche Abwälz- bewegung der Walzen.
Die beschriebenen und dargestellten Aus- führungsbeispiele zeigen Vorrichtungen g zum Stauehen von Werkstücken.
Analoge Vorrieh- tungen zum Strecken von Material unterschei- Jen sieh von den gezeigten lediglich dadurch, dass die schrägen Fläehenpartien an den Gegendruckfläehen bzw. die Krümmungen der Abwälzkörper beim Beispiel nach Fig. <B>1</B> -um- Uekehrt angeordnet sind, derart, dass beim Auftreten eines senkrechten Pressdruckes auf die Backen,
diese eine gegenläufige Bewegung voneinander weg erfahren.
Dadurch, dass man zum Beispiel die Vor- riehtangshälften gemäss Fig. <B>5</B> in einem grdsse- ren Abstand voneinander anordnet, ist es mög- lich, auch grossiläehige Werkstücke bzw. Bän der zu verforinen, insbesondere zu Strecken. Für solche Fälle kann es zweckmässig sein, die Backen als lange Spannleisten auszubil den und auf in Abständen voneinander ange ordneten Platten<B>6</B> aufruhen zu lassen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zum Verformen, insbesondere zum Stauchen oder Strecken von Blechen odler Bändern, bestehend aug einem Ober- und einem Unterteil mit<B>je</B> mindestens einem auf einem Tragkörper angeordneten Backenpaar, dessen einzelne Spannbaeken auf Stützglie- d,ern aufruhen, die mit dem Auftreten einer senkrechten DrucUraft auf die Backen eine gegenläufige Arbeitshewegung der Backen hervarrufen, dadüTch gekennzeichnet,dass die Stützglieder von Abwälzkörpern gebildet sind, die mittels gekrümmter Flächen gegen die Gegendnickflächen an den Backen und am Tragkörper anliegen.UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwälzkör- per die Form von Leisten mit gekrümmten Ab- wälzkanten besitzen, deren Krümmungsmittel- punkte beidseitigder Längsaehse der Leisten liegen-. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, daz. durch gekennzeichnet, dass die Abwälzkörper zwischen schräg verlaufenden Gegendtuck- fläehen an den Backen und am Tragkörper eingesetzt sind. <B>3.</B> Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens in einer der Gegendruckflächen des Tragkörpers -und der Backen Vertiefungen mit schrägen Plächenpartien vorgesehen sind, auf denen ,-ich die Abwälzkörper bei senkrechter Druck ausübung abwälzen und hierbei gleichzeitig die Backen mitnehmen. 4.Vorrichtung nach dem Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen im Querschnitt sägezahnartig geformt sind. <B>5.</B> Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwälzkör- per in Gummi eingebettet sind, soe dass sie bei Aufhebung des senkrechten Druckes infolge der GummiTederung die, gegenläufige _Rück- bewegung der Backen verursachen.<B>6.</B> Vorrichtung nach dein Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass die Abwälzkör- per einer jeden Backe durch Käfige zusam mengehalten und zwischen Guminipuffern ein- gebettet sind,.<B>7.</B> Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwälzkör- per- und die Gegendruckflächen *in ihren Ab- wälzbereichen. durch Aufrauhen griffiger ge macht sind. <B>8.</B> Vorrichtung nach dem Patentanspruch.. dadurch gekeinn eichnet, dass Anschläge vor handen sind, die die Bewegung der Abwälzkör- per begrenzen.<B>9.</B> Vorrichtung nach dem Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegendruck- flächen an Platten vorhanden sind, die mit dem Tragkörper und. den Backen lösbar ver- bu#nden und auswechselbar sind. <B>10.</B> Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die- Backen Chie Form von Spannleisten besitzen, die auf in Abständen voneinander angeordneten Platten <B>(6)</B> aufruhen.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH318257D CH318257A (de) | 1953-05-18 | 1953-05-18 | Vorrichtung zum Verformen von Blechen oder Bändern |
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1953
- 1953-05-18 CH CH318257D patent/CH318257A/de unknown
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