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CH317486A - Verfahren zur Herstellung einer Schachtel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Schachtel

Info

Publication number
CH317486A
CH317486A CH317486DA CH317486A CH 317486 A CH317486 A CH 317486A CH 317486D A CH317486D A CH 317486DA CH 317486 A CH317486 A CH 317486A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
adhesive
blank
corner parts
peripheral
peripheral walls
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Staerkle-Moser Carl
Original Assignee
Staerkle Moser Carl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Staerkle Moser Carl filed Critical Staerkle Moser Carl
Publication of CH317486A publication Critical patent/CH317486A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/20Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form
    • B65D5/24Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form with adjacent sides interconnected by gusset folds
    • B65D5/244Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body, e.g. of tray-like form with adjacent sides interconnected by gusset folds and the gussets folds connected to the outside of the container body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung einer Schachtel
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung einer Schachtel zeichnet   sich da-    durch aus, dass für einen viereckigen Boden ein Zuschnitt verwendet wird, welcher einen zur Bildung der vier   Umfangswände    dienenden, über Faltrillen an den Boden anschlie ssenden Umfangsrand aufweist, auf den sich genannte Faltrillen erstrecken, so dass am Zuschnitt vier Eckteile gebildet sind, welche je durch eine von der betreffenden   Bodenecke    ausgehende mittlere   Faltstelle    in zwei   Flä-    chen unterteilt sind, von denen die eine mit Klebstoff versehen wird,

   und dass beim Hochstellen des an den Boden anschliessenden Umfangsrandes die beiden Flächen jedes der genannten vier Eckteile auswärts und in   Rich-      tung gegeneinanderbewegt    und in der Folge mittels der erwähnten   glebstofffläche    mit der Aussenseite der einen Umfangswand verklebt werden.



   Dadurch lässt sich auf verhältnismässig ein  faehe WNTeise    an den erwähnten   Umfangswän-    den jeder innenseitige Vorsprung vermeiden, so dass der Boden zusammen mit den an ihn anschliessenden vier   Umfangswänden    einen ausschliesslich glatte Fläehen besitzenden   Schachtelraum    begrenzt, der voll für Ver  packungszweeke    ausgenutzt werden kann. Dabei besteht keine Gefahr der Beschädigung von verpacktem Gut durch Anstossen an bisher im   Schachtelraum    vorhandene Vorsprünge, weshalb sich die Schachtel in der erfindungsgemässen Ausführung vorzüglich für hinsichtlich mechanischer Einwirkungen empfindliches Verpackungsgut, wie z. B. feine Damenstrümpfe und dergleichen, eignet.



   Das Verfahren gemäss der Erfindung soll beispielsweise an Hand der Zeichnung näher erklärt werden. In derselben zeigen :
Fig.   1    in Unteransicht den   Bodenzuschnitt    ausgebreitet,
Fig. 2 schaubildlich in grösserem Massstab einen Teil des Bodens samt zwei   angeschlos-    senen, hochgestellten UmfangswÏnden,
Fig. 3 in einer der Fig. 2 ähnlichen   schau-    bildlichen Teildarstellung einen im gleichen Verfahrenssinn hergestellten Schliessdeckel und
Fig. 4 schaubildlich mit teilweisem Schnitt eine sinngemäss hergestellte Schachtel.



   Für die herzustellende Schachtel ist gemäss   Fig. 1 ein    zum Beispiel aus Karton bestehender,   rechteekiger    Zuschnitt   1    vorgesehen. In einem bestimmten Abstand vom Umfang ist am ausgebreiteten Zuschnitt   1    jeder seiner vier Seiten entlang eine Faltrille 2 angebracht.



  Durch die sich kreuzenden Faltrillen 2 ist die Fläche des Zuschnittes 1 in den   recht-    eekigen Boden 3 und einen Umfangsrand unterteilt, welcher die vier   rechteekigen    Um  fangswände      4-7    und die sie verbindenden vier quadratischen Eckteile 4a-7a aufweist.



  Die vier Eckteile 4a-7a sind je durch eine von der betreffenden Bodeneeke ausgehende diagonale (eingerillte oder   eingeritzte)      Falz-    stelle 8 in zwei gleiche Hälften bzw. rechtwink lige Dreiecke   9 und    10 unterteilt. Auf jedes der Dreiecke 9 der vier Eckteile   4s-7a    ist Klebstoff für Selbstklebung aufgetragen. Ferner ist   soleher    Klebstoff je auf eine an das einzelne Dreieck 9 anschliessende, ihm in Form und Grosse entsprechende Fläche 11 im Bereich der Umfangswand 4 bzw. 6   aufgetra-    gen ; die betreffende Kathete der Fläche 11 fällt mit derjenigen des   Dreieeks    9 zusammen.



   Zwecks Herstellung einer Schachtel wird der an den Boden 3 anschliessende Umfangsrand   4-7    hochgestellt bzw. hinsichtlich des Bodens 3 hochgekantet. Dabei werden die beiden Hälften   9 und    10 jedes der vier Eckteile 4a-7a auswärts und in Richtung gegeneinanderbewegt, so dass aus jedem Eekteil ein auswärts gerichteter, aus den zwei Lagen 9 und   1.    0 bestehender dreieckiger Lappen wird, wie in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet ist.



  Dieser Dreiecklappen wird in der Folge mit seiner   Klebstofffläehe    9 an die Aussenseite der benachbarten Umfangswand 4 bzw. 6 gesehwenkt bzw. an deren entsprechende   Kleb-      stofffläehe 11 angedrüekt,    so dass infolge entstehender Klebeverbindung eine versteifte Eckverbindung zwischen je zwei benachbarten Umfangswänden 4 und 5 bzw. 5 und 6 sowie ferner zwischen den   Umfangswänden    6 und 7 bzw. 7 und 4 hergestellt wird.

   In Fig. 2 ist in vollen Linien die zwischen den beiden Um  fangswänden      4 und    7 aussenseitig gebildete Eckverbindung gezeichnet, während in Fig.   4    die aussenseitig zwischen den beiden Umfangswänden   4 und    5 sowie zwischen den beiden   Umfangswänden    5 und 6 hergestellten Eckverbindungen dargestellt sind.



   In Fig. 4 ist angenommen, die Schachtel besitze einen Deckel 12 aus einem Zuschnitt. dem in analoger Weise wie bei demjenigen für den Boden 3, in ausgebreitetem Zustand in einem gewissen Abstand vom Umfang seinen vier Seiten entlang eine Faltrille gegeben wurde, so dass am Zuschnitt durch die im Bereieh der vier   Deekelecken    sich kreuzenden Faltrillen quadratische Eekteile gebildet sind.



  Auch im übrigen entspricht die Ausbildung des Deckelzuschnittes sinngemäss derjenigen des   Bodenzuschnittes    und dementsprechend auch die Art und Weise der Fertigstellung des Deckels ; aus Fig. 3 ist ersichtlich, wie der gezeichnete, zu einem zweilagigen Dreiecklappen gestaltete   Eckteil    mit seiner   Klebefläche    9 gegen die   Klebefläche    11 einer Umfangswand des Deckels zu klappen ist.



   Es ist klar, dass die   Umfangswände    des Deckels innenseitig ebenfalls, wie diejenigen des Bodens, keine vorstehenden Teile aufweisen, sondern der Deckel zusammen mit seinen vier   Umfangswänden    einen ausschliesslich glatte Flächen besitzenden Raum begrenzt.



   Gegebenenfalls könnte für die in den Ecken des Bodens und des Deekels für die UmfangswÏnde vorgesehene aussenseitige Klebeverbindung statt Klebstoff für Selbstklebung auch ein anderer Klebstoff verwendet werden ; die Verwendung von Klebstoff fiir Selbstklebung bedeutet allerdings eine weitere Vereinfachung im Herstellungsvorgang, wie ohne weiteres verständlich ist. Die in beschriebener Weise am Zuschnitt gebildeten Eckteile für die Herstellung der Eckverbindungen der   Umfangswände    des Bodens bzw. Deckels   kön-    nen gewünschtenfalls auch eine andere Form aufweisen, als in der Zeichnung dargestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer Schachtel, dadurch gekennzeichnet, dass für einen viereekigen Boden ein Zuschnitt verwendet wird, welcher einen zur Bildung der vier Um fangswände dienenden, über Faltrillen an den Boden ansehliessenden Umfangsrand aufweist, auf den sich genannte Faltrillen erstrecken, so dass am Zuschnitt vier Eckteile gebildet sind, welche je durch eine von der betreffenden Bodeneeke ausgehende, mittlere Faltstelle in zwei Flächen unterteilt sind, von denen die eine mit Klebstoff versehen wird,
    und dass beim Hochstellen des an den Boden anschliessenden Umfangsrandes je die beiden Flächen jedes der genannten vier Eckteile auswärts und in Richtung gegeneinander bewegt und in der Folge mittels der erwähnten Klebstoffflaehe mit der Aussenseite der einen Umfangswand verklebt werden.
    UNTERANSPRtCEE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Klebeverbindung zwischen den Eckteilen und den Umfangswänden des Bodens Klebstoff f r Selbstklebung verwendet wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass fiir einen entspre chenden, viereekigen Deckel ein in analoger Weise wie der Zuschnitt für den Boden gestalteter Zuschnitt verwendet und sinngemäss behandelt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Klebeverbindung zwi schen den Eckteilen und den Umfangswänden sowohl des Bodens als auch des Deckels Kleb- stoff für Selbstklebung verwendet wird.
CH317486D 1954-01-27 1954-01-27 Verfahren zur Herstellung einer Schachtel CH317486A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH317486T 1954-01-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH317486A true CH317486A (de) 1956-11-30

Family

ID=4496823

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH317486D CH317486A (de) 1954-01-27 1954-01-27 Verfahren zur Herstellung einer Schachtel

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH317486A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264940B (de) * 1961-01-26 1968-03-28 Bahlsen Werner Verfahren zur Herstellung von Faltbehaeltern
EP0751072A1 (de) * 1995-06-27 1997-01-02 Rheinische Wellpappenfabrik Gebrüder Kayser Gmbh Planozuschnitt für ein Gefäss

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264940B (de) * 1961-01-26 1968-03-28 Bahlsen Werner Verfahren zur Herstellung von Faltbehaeltern
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