CH314079A - Schraubenverbindung mit Schraubbolzen und Mutter, für Flansche, Deckel, Gehäuse und dergleichen und Verfahren zur Herstellung dieser Schraubenverbindung - Google Patents
Schraubenverbindung mit Schraubbolzen und Mutter, für Flansche, Deckel, Gehäuse und dergleichen und Verfahren zur Herstellung dieser SchraubenverbindungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P19/00—Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes
- B23P19/04—Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes for assembling or disassembling parts
- B23P19/06—Screw or nut setting or loosening machines
- B23P19/067—Bolt tensioners
- B23P19/068—Bolt tensioners by using heating means
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B31/00—Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts
- F16B31/04—Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts for maintaining a tensile load
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B4/00—Shrinkage connections, e.g. assembled with the parts at different temperature; Force fits; Non-releasable friction-grip fastenings
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Description
Schraubenverbindung mit Schraubbolzen und Mutter, für Flansche, Deckel, Gehäuse und dergleichen und Verfahren zur Herstellung dieser Schraubenverbindung Die Erfindung betrifft eine Schrauben verbindung mit Schraiibbol'zen und Mutter, für Flansche, Deckel, Gehäuse und derglei chen und ein Verfahren zur Herstellung die ser Schraubenverbindung.
Bei solchen Schraubenverbindungen ist es insbesondere dann, wenn Bauteile, die hohen Innendrücli:en ausgesetzt sind, miteinander zu verbinden sind, erforderlich, die Schrauben mit entsprechend grosser Vorspannung anzu ziehen. In manchen Fällen ist :dies mit den gebräuchlichen Schlüsseln, nicht. möglich, sei es, dass der erforderliche Platz nicht zur Ver fügung steht oder dass die nötige Kraft nicht aufgebracht, werden kann.
Anderseits sucht man auch die mit demVorspannenderSchrau- ben durch Anziehen der Mutter verbundenen zusätzlichen Torsionisbeanspriichungen tun lichst zu vermeiden.
Man ist deshalb dazu übergegangen, die Schraubbolzen mit Heizstäben zu heizen, wor auf -die Mutter nach Verlängerung des Bol zens infolge der Erwärmung mit geringerer Kraft angezogen werden kann. Die erforder- liehe Vorspannung wird dann nach dem Wie dererkalten des Bolzens erhalten.
Zar Heizung wird hierbei beispielsweise ein Kohlestab in eine Bohrung des Bolzen eingelegt und durch elektrischen Strom auf der ganzen Länge erhitzt, wobei jedoch keine Berührung zwischen Kohle und Bolzen statt findet. Nach dem Heizen wird der Stab wie der entfernt.
Dabei ergibt sich indessen der Nachteil, da.ss einerseits beispielsweise eine Stift schraube in der Nähe jenes Bereiches, in dem sie in die Unterlage eingeschraubt ist, infolge starker Wärmeableitung ungenügend er wärmt wird -oder d-ass anderseits der in der Mutter liegende Teil :der Schraube in uner- wünsehter Weise erwärmt wird, so dass das Muttergewinde klemmen kann.
Erfindungsgemäss . ist nun bei einer Schraubenverbindung mit,Sehraubbolzen und Mutter, bei welcher der Schraubbolzen eine zentrale Längsbohrung zur Aufnahme eines Heizstabes aufweist, ein dauernd im Schraub- bolzen zu verbleiben bestimmter metallischer Heizstab mit einem Ende in der Längsboh rung befestigt.
In der beiliegenderi Zeichnung ist als Bei spiel eine AlisführLingsform der erfindungs gemässen Schraubenverbindung dargestellt:.
Zwei Flansche 1 und 2, welche beispiels- weise den beiden Hälften eines in der Hori zontalebene geteilten Turbinengehäuses zuge hören können, werden durch mehrere je einen Schraiibboäzen 3 und eine Mutter 4 aufwei sende Schraubenverbindungen zusammengehal ten. Der Schraubbolzen ist als Stiftschraube ausgebildet und in :den untern F'liansch 2 ein geschraubt. Zwischen Flansch 1 und Mutter 4 ist eine Unterlagscheibe 5 eingelegt.
Der Sehraubbolzen 3 weist eine zentrale Längsbohrung 6 auf. An einer Stelle 7, wel ehe in der der Mutter gegenüberliegenden Längshälfte des Sehraubbolzens liegt,
ist ein Heizstab 8 mit seinem untern Ende in die zentrale Längsbohrung eingepresst. Bei der Stelle 7 handelt es sich hierbei um einen zy- lindrischen Presssitz. Der Heizstab kann aber an dieser Stelle auch durch Einschrauben in ein Gewinde in der Längsbohrung befestigt werden.
Der Heizstab durchdringt mit. seinem obern Ende eine Bohrung 9 der als Kappen- mutter .ausgebildeten. Mutter 4. Der Spiel raum des Heizstabes in der Bohrung 9 und im obern Teil. der Längsbohrung 6 ist. durch Isoliermaterial 10 ausgefüllt. Der Heizstab verbleibt dauernd im Bolzen.
Das Aufheizen geschieht. folgendermassen: Durch den Heizstab wird ein elektrischer Strom geschickt, indem beispielsweise der Flansch 2, in welchem der Bolzen einge schraubt. ist, mit. dem einen Pol einer Elektro- sehweissmaschine verbunden wird, während der andere Pol, zweckmässig der Elektroden halter, am obern. freien Ende des Heilstabes 8 festgeklemmt wird.
Durch Einschalten einer grossen Stromstärke wird der Heizst-ab in kur zer Zeit zum .Glühen gebracht.
Durch die innige Verbindung des untern Endes des Heizstabes mit dem Sehraubbolzen wird dieser von der Gegenseite der Mutter her ei-wärmt, ohne dass der obere Gewindeteil erhitzt wird.
Ist. eine mir Erzeugung der erforderlichen Vorspannung genügendeDehnungdes Schraub bolzens erreicht, sowird dieHeizung abgestellt und die Mutter gleichzeitig angezogen. Beiin Abkalten werden dann die beiden Flansche 1- und 2 durch den Bolzen fest und dicht gegen einander gepresst.
Zum Lösen der Mutter wird in gleicher Weise verfahren. Der Bolzen wird so weit er- wärmt-, bis die Vorspannung aufgehoben ist und die Mutter sich leicht drehen lässt Ausser der Erwärmung des Schraubbol- zens in zweckmässigerer als der bekannten Weise hat. die erfindungsgemäss gestaltete Sehraubenverbindung auch noch den Vorteil:
, dass infolge des, dauernden Verbleibs des Heiz- stabes im Bolzen beim Lösen oder Wiederan ziehen der Schrauben keine besondern Heiz vorrichtungen angebracht werden müssen. Ausserdem kann die gezeichnete Schrauben- verbindung auch in jenen Fällen noch ver wendet werden, bei welchen an Ort. und Stelle nicht mehr hinreichend Platz zur Verfügung stünde, um einen Heizstab in der bisher be kannten Weise in die Bohrung ein- bz-w. aus ihr hinauszuführen.
Der Heizstab wird z-,veckmä.ssigerweise aus zunderfreiem Werkstoff ausgeführt, In der erfindüngsgemä.ssen Weise können nicht nur, wie gezeigt, Stiftschrauben, son dern auch durchgehende Schrauben mit einem Heizstab ausgerüstet. werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRt'CIIE I. Schraubenv erbin ,dang mit- Sehraubbol- zen und Mutter, für Flansche, Deckel, Ge häuse und dergleichen, bei welcher der Sehraubbol.zen eine zentrale Längsbohrung zur Aufnahme eines Heizstabes aufweist, da durch gekennzeichnet, d@ass ein dauernd im Schraubbolzen (3) zu verbleiben bestimmter metallischer Heizstab (8) mit einem Ende in der Längsbohrung (6) befestigt. ist.II. Verfahren zur Herstellung der Sehrau- benverbindnng nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zum Erhitzen de.s Reizstabes der Schraubbolzen mit dein einen und das freie Heizstabende mit dem andern Pol einer Elektroschweiss.maschine in elek trisch leitende Verbindung gebracht. wird und dass nach Erreichen der zur Erzeugung der erforderlichen Vorspannung genügenden Deh nung die Heizung abgestellt.und die Mutter gleichzeitig angezogen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Schraubenverbindung nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Heimstab aus zunderfreiem Werkstoff besteht. 2.Schraubenverbindung nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizsterbende in der der Mutter (4) gegen überliegenden Längshälfte des Schraubenbol zens (3) in dessen Längsbohrung (6) befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH314079T | 1953-07-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH314079A true CH314079A (de) | 1956-05-31 |
Family
ID=4495462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH314079D CH314079A (de) | 1953-07-31 | 1953-07-31 | Schraubenverbindung mit Schraubbolzen und Mutter, für Flansche, Deckel, Gehäuse und dergleichen und Verfahren zur Herstellung dieser Schraubenverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH314079A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189815B (de) * | 1959-02-28 | 1965-03-25 | Arndt Stange | Montageverfahren zum Abdichten einer Schraubmuffenverbindung und nach einem solchen Verfahren montierte Schraubmuffenverbindung |
-
1953
- 1953-07-31 CH CH314079D patent/CH314079A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189815B (de) * | 1959-02-28 | 1965-03-25 | Arndt Stange | Montageverfahren zum Abdichten einer Schraubmuffenverbindung und nach einem solchen Verfahren montierte Schraubmuffenverbindung |
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