[go: up one dir, main page]

CH303748A - Hammerkolben. - Google Patents

Hammerkolben.

Info

Publication number
CH303748A
CH303748A CH303748DA CH303748A CH 303748 A CH303748 A CH 303748A CH 303748D A CH303748D A CH 303748DA CH 303748 A CH303748 A CH 303748A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
piston
hammer
parts
piston part
shaft
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Diesel Aktiebolaget Atlas
Original Assignee
Atlas Diesel Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Atlas Diesel Ab filed Critical Atlas Diesel Ab
Publication of CH303748A publication Critical patent/CH303748A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/06Hammer pistons; Anvils ; Guide-sleeves for pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description


  Hammerkolben.    Die     Erfindung,    betrifft Hammerkolben für  durch ein elastisches     Druckmittel    betriebene       Selilagniaschinen    und     @V        erkzeug-e,    besonders,  aber nicht     aussehliesslieh,    von der Art., die mit  einem freiliegenden, durch Druckmittel, z. B.       Drnekluft,        Dreckgas    oder dergleichen, beweg  ten Hammerkolben ausgerüstet sind. Zweck  der Erfindung ist. es, einen Hammerkolben zu  schaffen, welcher den     Zufluss    einer vergrösser  ten     Energiemenge    auf ein Arbeitswerkzeug,  z.

   B.     (lesteinsbohrerschneide,        Bohrerstange,          Betonbi#eclierwei#kzeug,        Nietwerkzeug,    Meissel  oder dergleichen, erlaubt, ohne die     Höchst-          beanspriiehungen    im Arbeitswerkzeug zu ver  grössern.

   Dies kann durch     Anwendunn    eines       Hammerkolbens    erreicht werden, der ohne       Vergrösserung    der Amplitude der in dem     Ar-          beitswerrkzeu-    beim Stoss erzeugten Spannungs  welle die Länge der Welle oder die Dauer der  grössten     Amplitude    der Welle     vergrössert.     



       1',s    ist. bereits vorgeschlagen worden, die       Übertragung    der Arbeitsenergie auf ein     Ar-          beitswerkzeu;-    der vorgenannten Art durch       Verwendung    eines Hammerkolbens zu verbes  sern, der im Verhältnis zum     Durchmesser    des  für die Ausübung der Schläge bestimmten       Hammerkolbenteils    von grosser Länge ist.

   Ein       derarti;er    langer Hammerkolben hat jedoch  den Nachteil, dass die Maschine oder das     Cie-          rät,    das mit, dem Kolben ausgerüstet ist, sehr  lang     wird.        Gemäss    der     Erfindung    wird dieser       :

  Nachteil    dadurch behoben, dass der lange  Hammerkolben durch einen Hammerkolben    ersetzt wird, der als ein gefalteter langer     Ham-          inerkolben    angesehen werden kann, bei dem  die     verschiedenen    Teile zwischen den Falten  einen fortlaufenden     SpannLuigmvellenweg    bil  den, und der in gleicher Weise wie der lange  Kolben eine grosse Länge in     Schlagrichtung     aufweist.

   Der Hammerkolben gemäss der Er  findung besteht aus mindestens zwei konzen  trisch     angeordneten    Teilen und ist dadurch  gekennzeichnet, dass die Kolbenteile derart zu  einander angeordnet sind, dass sie gemeinsam  Stösse abgeben und dabei für die beim Stoss       erzeugte    Spannungswelle eine fortlaufende  Bahn bilden, an deren einem Ende ein zur  Abgabe von Schlägen ausgebildetes     rndstüek     vorgesehen ist, dass     eiiz    Kolbenteil das zur Ab  gabe von Schlägen gebildete Endstück sowie  eine am Kolbenteil axial festliegende Über  trittsstelle für die Spannungswelle trägt,  durch welche diese von einem Kolbenteil in  einen andern übertreten kann,

   und dass die  von den Kolbenteilen gebildete Bahn für die       Spann        Ltngswelle        wenigstens        50        %        länger        ist        als     die Länge des     Hammerkolbens.       In der Zeichnung sind einige Ausführungs  beispiele von Gesteinsbohrern und einem Be  tonbrecher, zusammen mit Kolben für der  artige Werkzeuge, dargestellt.

   Es zeigen       Fig.    1 eine teilweise geschnittene Seiten  ansicht eines durch Druckluft angetriebenen  Gesteinsbohrers mit einem     Differentialham-          merkolben,              Fig.    2 in grösserem Massstab einen Längs  schnitt des Hammerkolbens für den Gesteins  bohrer gemäss     Fig.    1,       Fig.3    eine teilweise geschnittene Seiten  ansicht eines     andern,    durch Druckluft ange  triebenen Gesteinsbohrers mit einem     Differen-          tialhammerkolben    anderer Ausführung,

         Fig.    4 in grösserem Massstab einen Längs  schnitt durch den Hammerkolben des Bohr  gerätes nach     Fig.    3,       Fig.5    einen Querschnitt nach der Linie       V-V    der     Fig.1.        Fig.6    eine teilweise geschnittene Seiten  ansicht.

   eines Betonbrechers,       Fig.    7 in grösserem Massstab einen Längs  schnitt eines Hammerkolbens für derartige     Be-          tonbreeher,          Fig.    8 einen     Hammerkolben    für einen     Be-          tonbreeher,    einen Niethammer oder ähnliche       Werkzeuge    in einer weiteren abgeänderten  Ausführung.  



  Der in     Fig.l    dargestellte, mittels Druck  luft angetriebene Gesteinsbohrer besteht aus  einem Zylinder 1, einem Endstück 2, einem       Zwischenstüek    3, einem Kopfstück 4 und       ea.em    Zwischengehäuse 5. Das     Endstüek    2       und    das Zwischenstück 3 bilden zusammen  eine Ventilkammer 6, in der ein Ventilorgan  die Verteilung der Pressluft zur Erzeugung  des Arbeitshubes bzw. des Rückhubes des in  bekannter Weise angeordneten Hammerkol  bens steuert. In der dargestellten Ausführung  besteht das Ventilorgan aus einem Schwing  plattenventil 7.

   Der Gesteinsbohrer könnte na  türlich     ebensowohl    mit einem Röhrenventil,  einem Tellerventil, einem Kolbenventil, Dop  pelventil oder einem andern Ventil ausgerüstet  sein, um den     Pressluftstrom    zur Arbeitskam  mer und gegebenenfalls den     Auslass    der Luft  daraus zu steuern.  



  Das Kopfstück 4 des Gesteinsbohrers lind  das Zwischengehäuse 5 umschliessen ein     Boh-          rerdrehgetriebe,    das von bekannter Art. sein  kann und in der dargestellten     Ausführung    aus  einem Motor 8 besteht, der einen eine Schnecke  tragenden Schaft. 9 antreibt. Die Schnecke  treibt ein Schneckenrad 10 an einem einen       Bohrerschaft    12 aufnehmenden Bohrfutter 11.    Ein     Haupteinlassventil    13 steuert den     Press-          luftstrom    zur Ventilkammer 6 und zum Motor  8.

   Ein Handgriff 14     ist    auf dem Endstück 2  angeordnet, das ebenfalls ein     Anschliissstück     15 für die     Zuführung    von Spülwasser oder  eines andern Spülmittels trägt.  



  Der     Zylinder    1 enthält einen hin und her  gehenden     Differentialhammerkolben,    der für  Detail in     Fil-.    2 dargestellt ist. Der Kolben be  sitzt einen Teil 16, der zur Abgabe der     Sehlä'e          unmittelbar    auf einen     Bohrersehaft    12     (Fig.l    )  bestimmt ist, einen     zylindrischen    Kolbenkopf  17 mit grossem Durchmesser, der abdichtend  in einem zylindrischen Teil mit grossem Durch  messer     rin    Zylinder 1 geführt ist,

   und einen       zylindrisehen        Kolbensehaft    18 mit     kleinerem     Durchmesser, der     abdichtend    in dein     Z -i-          schengeliäuse    5     geführt    ist und     mit        dein    Kol  benkopf 17 durch einen     vorztigsWeise    abge  stumpften     kegeligen    Zwischenteil 19 verbun  den ist.

   Der     Durchmesser    des Kolbenkopfes 1.7  ist wesentlich grösser als der Durchmesser des  Kolbenschaftes 18 und     beträgt    in der darge  stellten Ausführung etwa. das     Zweifache    des  Durchmessers des     Kolbensehaftes.    Der zur Ab  gabe der Schläge bestimmte Teil 1.6 ist am Ende  eines zentral gelegenen, im     wesentlichen.        zvlin-          drischen    Körpers 20     vorgesehen.    Eine     für    we  sentlichen.     zylindrisehe    Hülse 21.     umsebliesst     mit Schiebesitz den Körper 20 und besitzt.

    einen Boden 22,     der    auf     dem    Kopfende des  Körpers 20 gegenüber dem     sehlagabgebenden     Teil ruht. Der Körper 20 weist einen     Flanseh     23 auf, der ein     Widerla-er    21 bildet, gegen den       sieh    ein     röhrenförniiger    Ring 25 mit. einer  Stirnfläche abstützt. Die     -gegenüberliegende          Stirnfläehe    des Ringes 25 ist in eine Vertie  fung 26 der Hülse 21. eingewalzt.

   Diese Ver  tiefung bildet ein     Widerlager.    Zwischen die  sem und dem     Widerlager    21 ist der Ring 25       eingepresst,    so dass die Hülse 21 fest mit dein  Boden 22 gegen das Kopfende des Körpers 20       gepresst    ist, das     dem        sehlagabgebenden    Teil 16  gegenüberliegt. Eine Hülse     2e    ist uni die Hülse  21 durch     Überschieben    angeordnet und bildet  die     Führungs-    und     Abdichtungsfläehen    17, 18  sowohl des Kolbens als auch des     Zwisehenteils     19.

   Die Hülse 27 stützt sich gegen ein Wider-           lager    28 der Hülse 27. ab und ist. gegen dieses        'iderlager    mit Hilfe eines rohrförmigen Rin  ges 29 gepresst, der mit     Presssitz    zwischen       einem    Anschlag 30 der Hülse 27 und einem  ringförmigen Anschlag 31 im Boden 22 vorge  sehen ist. Der Ring 29 ist in den ringförmigen  Anschlag 31 eingewalzt.  



  Mit Bezug     auf    die dargestellte     Ausführung          des    Hammerkolbens     (Fig.    2) und auf die     An-          ordnun@,    der Ringe 25, 29 und die bei 22 und       '8    entsprechend     gegeneinandergepressten    Kol  benteile 20, 2l. und 27 ist.

   zu sehen, dass ein  von     dem    den Schlag abgebenden Teil 16 aus  gehender fortlaufender     Spannungswellenweg     durch den Körper 20, den Boden 22, den ein  hüllenden Teil der Hülse 21 über den     An-          sehla.o,    28, den Teil 18, den Zwischenteil 19       und    den Kolbenkopfteil 17 gebildet ist. Dieser       >#pannungswellenweg    beträgt fast das Drei  fache der Gesamtlänge des dargestellten Kol  bens.  



  Die     verschiedenen    Kolbenteile 20, 21 und  <B>27</B> bestehen aus Stahl und sind derart ausge  führt, dass der Querschnittflächeninhalt der       @crschiedenen    Teile des Kolbens entlang der       Gesamtlänge    des Kolbens fast gleich ist und       tolglieh    das Gewicht jeder     Querschnit.t.sflä-          vIieneinheit    im wesentlichen über die ganze       Läno-e        des    Kolbens konstant ist.  



       Der    in     Fig.    2 dargestellte Kolben besitzt.       ilit    Kolbenkopf 17 und Zwischenteil 19 eine       Aushöhlung    32 und das Bohrgerät     (Fig.l)     einen Verdrängungskörper 33, der dieser Aus  höhlung entspricht. Mit 34 ist ein Rohr für  ein Spülmittel bezeichnet, welches sieh in be  kannter Weise durch eine Zentralbohrung 35  des Kolbens erstreckt.  



  Der     (Testeinsbohrei-    nach     Fig.    3 zeigt. im  wesentlichen dieselbe Ausführung wie der in       Fi;-.    1 dargestellte und oben beschriebene Ge  steinsbohrer. Es haben deshalb alle Teile des       Gesteinsbohrers    nach     Fig.    3, die den     gleichen.     Teilen der     Fig.1    entsprechen, gleiche Bezugs  zeichen und sind nicht, noch einmal beschrie  ben. Der einzige Unterschied besteht in der  Ausführung des Hammerkolbens und des     Zwi-          selienstiickes    3.

   Der zugehörende     Differential-          bammerkolben    ist in     Fig.4    und 5 in grösse-         rem    Massstab dargestellt. Er besteht aus zwei  gesonderten Kolbenteilen, die Schäfte 36 bzw.  37 und Kopfteile 38 bzw. 39 besitzen. Der  Schaft 36 endet in einen Teil 40, der zur Aus  übung von Schlägen auf die Bohrstange 12 be  stimmt ist. Der Kopfteil 38 ist mit dem Schaft  36 mit Hilfe eines im wesentlichen abge  stumpften kegelförmigen Zwischenteils 41 ver  bunden und bildet die Gleitfläche 42 mit  grossem Durchmesser. Der Schaft 37 ist  konzentrisch mit Schiebesitz in dem Schaft 36  angeordnet.

   Der Kopfteil 39 bildet einen  Deckel für das grosse Ende des Kolbens  und ist mit einem Rand 43 versehen, der auf  einer Endfläche     44    des Kopfteils 38 ruht.  



  Kleine     Ausnehmungen    oder Bohrungen 45  in dem Kopfteil 39 bilden einen Durchgang  von der Zylinderkammer 88     (Fig.    3) oberhalb  des Kopfteils 39 zu einem Raum 46 zwischen  den Kopfteilen 38, 39 und 41. Weitere Durch  gänge sind zwischen den Kolbenschäften 36  und<B>307</B> vorgesehen. Der Schaft 37 besitzt zu  diesem Zweck zwei flache Abschnitte 47       (Fig.    5), die sieh über der ganzen     Länge    des  Schaftes erstrecken.

   Eine     Bohriuig    48 ist in  dem Schaft 37     zer    Aufnahme des     Spülmittel-          rohres    34 vorgesehen, und in dem den Schlag  abgebenden Teil 40 ist eine etwas grössere Boh  rung 49 angeordnet., so dass in diesem Teil ein  ringförmiger     Durchgang    um das Rohr 34 ge  bildet ist.

   Es ist ersichtlich, dass das in die  Kammer 88 oberhalb des Kolbenkopfes 39  vorhandene Druckmittel durch die     Ausneh-          mungen    45 in den Raum 46 eintritt und wei  ter durch die Durchgänge, die zwischen den  flachen Abschnitten 47 und der Innenwand  des     Kolbenschaftes    36 gebildet sind, und durch  den Ringraum zwischen der Bohrung 49 und  dem     Spülmittelrohr    48 zu dein Raum 91 in  dem Bohrfetter 11 dringt. Dieser     Raiun    steht  mit der Atmosphäre durch besondere     Aus-          lässe    89 oder durch Leckage um den     Bohrer-          sehaft    in Verbindung.

   Folglich kann sich  Schmieröl, das im Arbeitsmittel vorhanden  ist, an den gleitenden Flächen zwischen den  Kolbenschäften 36 und 37 ablagern. Damit in  dem Raum 46 keine Druckbildung erfolgt, ist  es erforderlich, dass die     Querschnittsflächen         der durch die flachen Abschnitte 47 und der       Bohrung        -19    gebildeten     Durch-ä.lige    grösser  sind als die     nttcrsclrn        ittsflächen    der     Durch-          gä.nge    oder     Alisneliinuiigeri        -'5.    Der     Druck        des     Arbeitsmittels auf den 

  Kopf 39 oder den Teil  41 -     zwingt    diesen und den Kolbenkopf 38     ge-          geneinander,    so dass die einzelnen Kolbenteile       zusammengehalten    werden und     gemeinsam     einen     Selilag    ausüben.

   In     dem        Augenblielz,          -#venri        der        Sehlag    erfolgt, liefern die Kolben  teile einen     fortlaufenden        Spannungswellen-          weg    von der Fläche     -10    durch den Schaft 36,  den     Zwisehenteii        -11,    den Kolbenkopf 38, den  Kopf 39     und    den Schaft 37 zum Ende dieses  Schaftes, der sieh frei in dem Schaft 36 be  wegen kann.  



  De in     Fig.6    dargestellte     Betonbrecher     besteht. aus einem Zylinder 50, einem     End-          stüek    51 mit einem Handgriff 52 und einem  durch Handhebel 53     betätigten        Einlassventil,     einem     Kopfstüek    mit einem     @Verkzeuglialter     55 für ein     Arbeitswerkzeug    56 und einem       Zwischengehäuse    57, das einen Deckel für das  untere Ende des Arbeitszylinders bildet und  in dem ein     Ambossblock    dichtend geführt ist.  



  In dem Zylinder 50 ist ein in     Fig.7    in  grösserem     Massstab        dargestellter,    im wesent  lichen zylindrischer Hammerkolben hin und  her     beweglich    angeordnet. Er besteht aus einem  zentralen     zidindrzsehen        Körper    60, der zur  Erteilung von Schlägen mit Hilfe eines     sehlag-          abgebenden    Teils 61 bestimmt ist.

   Eine im we  sentlichen     zvlindrisclie    Hülse 62     Limschliesst     mit Schiebesitz den Körper 60 und besitzt  einen Boden 63,     der    auf einer     Endfläehe    59  des Körpers 60 aufliegt.

   Über die Hülse 62 ist  eine weitere     zylindrische    Hülse 64 mit Schiebe  sitz angeordnet, und beide     Hülsen    bilden zu  sammen mit dein Körper 60 einen beim Teil 61  beginnenden, fortlaufenden     Spannungswellen-          weg.    Die Hülse 62 ist mit dem     Zentralkörper     60, mit Hilfe eines Ringes 65, verbunden, der  sich gegen einen     durch    einen Flansch 67 des  Körpers 60 gebildeten Anschlag 66 anlehnt.

    Der Ring ist in eine einen Anschlag in der  Hülse 62 bildende     Ausnehmung    68     eingewalzt.     Die Hülse 64 ist zwischen einem Anschlag 69  der Hülse 62 und einem Ring 70 angeordnet,    der     seinerseits    in eine     ringförmige        Ausneli-          inung    71.     des    Bodens 6:; eingerollt. ist. Der so       zusammengefügte    Kolben bildet einen vom  Endteil 61     ausgehenden    fortlaufenden     Span-          nungSwellenwe < ,-    durch den Körper 60, den  Boden 63, die Hülse 62 und die Hülse 64.

    Dieser     Weg:    ist im wesentlichen dreimal so       lang-    wie der Kolben selbst. Die     Querschnitts-          Bächen    der Kolbenteile 60, 62 und     6-I    sind  über der     -amen    Länge des Kolbens im wesent  lichen     konstant.     



       Fig.    8 zeigt eine weitere     Ausführung    eines       Hammerkolbens    gemäss der Erfindung. Dieser       Hammerkolben    ist für     einen        Betonbreeher,     einen     Meisselhammer    oder     dergleiehen    be  stimmt. Er besteht aus einem zur Erteilung  von     Sehläg-en    auf eile Arbeitswerkzeug oder  einen     Ambossbloelz    bestimmten Teil 75, der mit  einer Verlängerung 76 mit geringerem     Qluer-          schnitt    ausgerüstet ist.

   Diese     bolzenförmige          Verlängerung    besitzt einen mit     Gewinde        ver-          sehenen.    Teil 77. Ein ringförmiger, vorzugs  weise     hülsenförmiger    Körper 78 stützt sich  auf     einen        durch    den Teil 75 gebildeten An  schlagr 79 ab.

   Eine den Körper 78 mit Schiebe  sitz umgebende Hülse 80 besitzt einen     innern          Flanseh    82, der eitlen auf dem rückwärtigen  Ende der Hülse 78 ruheirden Anschlag 83 bil  det. Über die Hülse 80 ist mit     Sehiebesitz    eine  zweite Hülse 84     konzentriseli    um die     Hülsen     80 und 78     angeordnet.    Die Hülse 80 besitzt  einen äussern     Flanseb    85,

   der einen Anschlag  86 bildet und     auf    dein die     Endfläc\Le    der  Hülse     8.1        ruht.    Die Hülse 84 hat ihrerseits  einen innern     Flanseh    87, der für eine     Mutter     90, die auf den     (xez@,indeteil    77 der     bolzenför-          migen    Verlängerung 76     aufgeschraubt    ist, ein       Widerla;er    bildet.

   Es ist zu sehen, dass der in       Fig.    8 dargestellte Kolben einen     fortlaufenden          Spannungswellenweg    gestattet, der an dem  schlagerteilenden Teil<B>-5</B> beginnt     und    sich       daircli    den Körper 78, die     IIiilse    80 und die  Hülse 84     erstreckt.    Dieser     Spannungswellen-          weg    ist etwa dreimal so lang wie der darge  stellte Kolben.  



  Die     Arbeitsfähigkeit    der beschriebenen       Hammerkolben    ist im wesentlichen dieselbe,  als wenn der Kolben zwei- bzw. dreimal so      lang     tv        äre    wie seine dargestellte Länge, oder  so, als wenn das Kolbenmaterial ein     Elastizi-          tätsmodul    hätte, das zwei- bzw. dreimal dem       Elastizitätsmodul    des Stahls entspricht.  



  Die Ausführungen der Erfindung, wie  oben beschrieben und in den Zeichnungen dar  gestellt, sollen nur als Beispiele dienen. Die       Erfindung    kann selbstverständlich in verschie  denster Art innerhalb des Schutzumfanges  abgeändert, werden. Kolben gemäss der Erfin  dung können     znm    Beispiel auch in andern als  den hier beschriebenen     Sehlagiverkzeugen    be  nutzt werden. Die verschiedenen Teile der Kol  ben können aus verschiedenem Material sein.

    Die Verbindung der Kolbenteile kann, um  einen fortlaufenden     Spannungswellenweg    zu  erhalten, anders als in den beschriebenen und       dargestellten    Beispielen durchgeführt sein; so  können zum Beispiel die verschiedenen Kol  benteile durch     Schweissung    oder     Lötung    ver  bunden werden. Die Anzahl der konzentrisch  zueinander angeordneten Kolbenteile kann  selbstverständlich grösser oder kleiner sein als  die in der Zeichnung dargestellte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus mindestens zwei konzentrisch angeord neten Teilen bestehender Hammerkolben für Schlaggeräte, insbesondere für ein mit mit tels eines elastischen Druckmittels angetrie benen Hammerkolben ausgerüstetes Schlag gerät, dadurch gekennzeichnet, dass die Kol benteile (20, 21, 27 bzw. 60, 62, 64 bzw. 75, 78, 80, 84) derart zueinander angeordnet sind, dass sie gemeinsam Stösse abgeben und dabei für die beim Stoss erzeugte Spannungswelle eine fortlaufende Bahn bilden, an deren einem Ende ein zur Abgabe von Schlägen ausgebil detes Endstück (16 bzw. 40 bzw. 61 bzw. 75) vorgesehen ist, dass ein Kolbenteil (20 bzw.
    36 bz w. 60 bzw. 75/76) das zur Abgabe von Schlägen gebildete Endstück sowie eine am Kolbenteil axial festliegende Cbertrittsstelle !22, 28 bzw. 44 bzw. 59/69 bzw. 83/86) für die Spannungswelle trägt, durch welche diese von einem Kolbenteil in einen andern übertreten kann,
    und da.ss die von den Kolbenteilen gebil dete Bahn für die Spannungswelle wenigstens 50% länger ist als die Länge des Hammerkol- bens. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Hammerkolben nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Kolbenteil, der an seinem einen Ende das zur Abgabe von Schlägen ausgebildete Endstück trägt, im we sentlichen zylindrisch ausgebildet ist und an seinem dem genannten Endstück entgegen gesetzten Ende die übertrittsstelle für Span nungswellen bildet, an der er mit der Über trittsstelle für die Spannungswelle eines zwei ten, im wesentlichen gleich langen Kolbenteils zusammenstösst, der den ersten Kolbenteil im wesentlichen hülsenartig umschliesst.
    .''r. Hammerkolben nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein dritter Kol benteil (27, 64) im wesentlichen hülsenartig den zweiten Kolbenteil (21, 62) umschliesst und eine Übertrittsstelle (28, 69) für Span nungswellen an seinem dem schlagabgebenden Ende des Hammerkolbens zugekehrten Ende trägt, welche mit einer entsprechenden Über trittsstelle am zweiten Kolbenteil zusammen wirkt. 3.
    Hammerkolben nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Kol benteil (27) zwei durch einen st-Lunpfkegeli- gen Zwischenteil (19) verbundene zylindrische Dichtungs- und Führungsteile mit verschie denem Durchmesser bildet und dass der Teil (18) mit kleinerem Durchmesser mit dem zweiten Kolbenteil (21) nahe dem schlagabge benden Ende des Hanunerkolbens so verbun den ist, dass eine Übertrittsstelle für Span nungswellen gebildet wird. 4.
    Hammerkolben nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die konzentrisch angeordneten Kolbenteile gegeneinander mit Hilfe von zwischen Anschlägen (23, 26, 28, 30, 31 bzw.<B>67,</B> 68, 71) der Kolbenteile angeordne ten Ringen (25, 29 bzw. 65, 70) gehalten sind. 5. Hammerholben nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kolbenteil (37, 39) mit Schiebesitz in dem andern Kol benteil (36, 38) angeordnet ist und dass die Kolbenteile an einer Stelle zusammenpassende Auflageflächen (44) besitzen und derart an geordnet sind, dass sie durch das zum Antrieb des Kolbens dienende Druckmittel so gegen einandergepresst werden können, dass sie ge meinsame Schläge abgeben. 6.
    Hammerkolben nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kolbenteil (21 bzw. 37 bzw. 84) eine zur Beanfschlagung durch das Druckmittel in einer Bewegungs- riehtimg des Hammerkolbens dienende Druck fläche aufweist und dass ein anderer Kolben teil (27 bzw. 36 bzw. 80) eine zur Beaufschla- giuig durch das Drucl-mittel in entgegenge setzter Richtung dienende Druckfläche auf weist. 7.
    Hammerkolben nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die konzentrisch zueinander angeordneten Kolbenteile (36, 37) einen Raum (46) einschliessen, der während des Arbeitshubes des Kolbens mit einem Mit tel angefüllt ist, dessen Druck geringer ist als der des zum Antrieb des Kolbens dienenden Druckmittels. B. Hammerkolben nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Durchgänge (45, 47) im Hammerkolben vorgesehen sind, dureh welche Druckmittel zwecks Zuführung von darin gemischtem Schmiermittel zu den Rei bungsflächen zwischen den Kolbenteilen ge drosselt geleitet werden kann.
    g. l=Iammerkolben nach Unteransprueh ä, dadurch gekennzeichnet, dass er aus zwei Kol benteilen (36, 37) besteht., von denen einer (36) das zur Abgabe von Schlägen dienende Endstück (40) sowie ein Kolbenschaft (36) und ein Kolbenkopf (38) mit grösserem Durchmesser als der Kolbensehaft bildet und der andere (37) innerhalb des ersten Kolben teils angeordnet ist. 10. Hammerkolben nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass er aus zwei Kol benteilen (35, 36) besteht, von denen einer das zur Abgabe von Schlägen dienende End stück (40) und beide je einen Schaft (36 bzw.
    37) und einen Kopf (38 bzw. 39) besitzen, wo bei der Durchmesser jedes Kopfes grösser ist als der Durchmesser des betreffenden Schaf tes, und der eine Schaft (37) innerhalb des andern Sehaftes (36) angeordnet und zwi schen den Köpfen beider Kolbenteile ein Ab flussraum (46) vorhanden ist.
    17.. Hammerkolben nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeiehnet, dass der eine Kolben teil (36,38) einen Kolbensehaft (36) aufweist, welcher mit Schiebesitz um einen am andern Kolbenteil (37, 39) vorgesehenen Kolben schaft<B>(37)</B> angeordnet. ist, und ein Kolben kopf (38), an dessen Umfang (44) ein am an dern Kolbenteil (37, 39) ausgebildeter Kol benkopf (39) anliegt.
CH303748D 1951-06-18 1952-06-18 Hammerkolben. CH303748A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE303748X 1951-06-18
SE60652X 1952-06-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH303748A true CH303748A (de) 1954-12-15

Family

ID=26654674

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH303748D CH303748A (de) 1951-06-18 1952-06-18 Hammerkolben.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH303748A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2707157A1 (de) Schlagwerkzeug
DE2540838C2 (de) Elektropneumatischer Hammer
DE2443800A1 (de) Hydraulisch betriebene schlagvorrichtung
DE2541837A1 (de) Druckgasbetaetigtes schlagbohrgeraet
DE2645213A1 (de) Schlagwerkzeug
DE1297559B (de) Kraftbetaetigtes Schlagwerkzeug
DE2754489A1 (de) Hydraulisch betaetigte schlagvorrichtung
DE2630091A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum brechen eines harten kompakten materials, insbesondere eines gesteins
DE976583C (de) Differential-Hammerkolben fuer Druckluft-Bohrhammer od. dgl.
DE931761C (de) Antriebsvorrichtung fuer Schlagwerkzeuge, welche durch ein Druckmittel betaetigt werden
DE3729796A1 (de) Hydraulischer oder pneumatischer mutternsprenger
DE2733508B2 (de) Versenkbohrhammer
CH303748A (de) Hammerkolben.
DD208106A5 (de) Schlagendes, handgehaltenes druckluftwerkzeug
EP0933169B1 (de) Fluidbetriebenes Schlagwerk
WO1996019323A1 (de) Hydraulische schlagvorrichtung
DE2349296A1 (de) Druckluft-schlagmaschine
DE1811202A1 (de) Bohrer
DE102005024586B4 (de) Handbetätigtes Arbeitsgerät mit druckluftbetriebenem Vibrationsaggregat
DE10323805B3 (de) Dornverriegelungseinheit für Druckwalzendorne in einer Rotationsdruckmaschine
DE2605998C3 (de) Bohrhammer mit in einem Zylinder untergebrachten Antriebs- und Schlagelementen
WO2021175657A1 (de) Vorrichtung zum verstellen eines meissels
DE1014047B (de) Aus zwei oder mehreren konzentrisch zueinander angeordneten Teilen bestehender Hammerkolben fuer Gesteinsbohrmaschinen u. dgl.
DE2609376C3 (de) Tieflochbohrhammer
DE3316013A1 (de) Bohrhammer mit einem pneumatischen betaetigten schlagkoerper