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CH303537A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

Info

Publication number
CH303537A
CH303537A CH303537DA CH303537A CH 303537 A CH303537 A CH 303537A CH 303537D A CH303537D A CH 303537DA CH 303537 A CH303537 A CH 303537A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
chromium
dye
complex
containing azo
releasing agent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH303537A publication Critical patent/CH303537A/de

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung eines     metallhaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen metallhaltigen     Azofarbstoff       gelangt, wenn man auf den     Monoazofarbstoff        ss     der Formel  
EMI0001.0007     
    chromabgebende Mittel derart einwirken lässt,        < lass    ein     ehromhaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein  Chromatom komplex gebunden enthält.  



  Der neue     Farbstoff    bildet ein rotes Pulver,  das sich in Wasser mit roter Farbe löst und  .     Wolle    aus neutralem bis essigsaurem Bade in  roten Tönen färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazofarb-          stoff    kann durch Kupplung des     5-Pyrazolon-          3-earbonsäure-n-biitylamids    mit nach an sich  bekannten Methoden, z. B. mittels Salzsäure  und     Natriumnitrit    dianotiertem     2-Amino-l-          oxybenzol-4-sulfonsäure-n-butylamid    herge  stellt werden.  



  Die Behandlung mit den chromabgeben  den Mitteln erfolgt, wie bereits erwähnt, in  der     'N\Teise,    dass ein chromhaltiger Farbstoff  entsteht, der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle     an ein Atom Chrom komplex gebunden ent-    hält. Demgemäss führt man die     Chromierung     zweckmässig mit solchen chromabgebenden  Mitteln und nach solchen Methoden durch,  welche erfahrungsgemäss komplexe Chromver  bindungen dieser     Zusammensetzung    liefern.  Es empfiehlt sich im allgemeinen, auf ein  Molekül eines Farbstoffes weniger als ein  Atom Chrom zu verwenden     und/oder    die     Chro-          mierung    in schwach saurem bis alkalischem  Medium auszuführen.

   Demzufolge sind auch  diejenigen Chromverbindungen, die in alkali  schem Medium beständig sind, für die Durch  führung des Verfahrens besonders gut geeig  net, wie z. B. solche Chromverbindungen     ali-          phatischer        Oxycarbonsäuren    oder vorzugs  weise aromatischer     o-Oxycarbonsäuren,    welche  das Chrom in komplexer     Bindung    enthalten.  Die     Metallisierung    geschieht mit Vorteil in  der Wärme, offen oder unter Druck, z. B. bei  Siedetemperatur des Reaktionsgemisches, ge  gebenenfalls in Anwesenheit geeigneter Zu-      Sätze, z.

   B. in     Anwesenheit    von Salzen orga  nischer Säuren, von Basen, organischen Lö  sungsmitteln oder weiteren die Komplexbil  dung fördernden     Mitteln.     



       Beispiel:     24,4 Teile     2-Amino-l-oxybenzol-4-sulfon-          säure-n-butylamid    werden in 50 Teilen Was  ser und     14    Teilen 30 %     iger    Salzsäure gelöst  und bei 0 bis 5  mit.

   einer     wässrigen    Lösung  von 6,9 Teilen     Natriumnitrit        diazotiert.    Die  mit     Natriumcarbonat    neutralisierte     Diazosus-          pension    wird bei 10 bis 12  in eine Lösung  aus 19,2 Teilen     5-Pyrazolon-3-earbonsäure-n-          butylamid,    50 Teilen Wasser und 14,0 Teilen  30 %     iger    N     atriumhydr        oxydlösung    eingegossen.  Die Kupplung verläuft sehr rasch. Der Farb  stoff wird durch Hinzufügen von Natrium-    Chlorid vollständig abgeschieden.

   Die durch       Abfiltrieren    gewonnene     Farbstoffpaste    wird  in 250 Teilen Wasser verrührt und mit 120  Teilen     einer    Lösung von     ehromsalicylsaurem          Natrium/Kalium    mit einem Chromgehalt von  <B>2,6%</B> sowie 6,7 Teilen 30%iger Natrium  hydroxydlösung versetzt. Das Ganze wird  während 3 Stunden am     Rüekfluss    gekocht.  Nach dieser Zeit ist die     Chromierung    be  endet. Der chromhaltige Farbstoff wird durch  Eindampfen des Reaktionsgemisches     iin    Va  kuum isoliert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0029 chromabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein chromhaltiger Azofarbstoff ent steht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Chromatom komplex gebunden enthält. Der neue Farbstoff bildet ein rotes Pulver, das sich in Wasser mit roter Farbe löst und Wolle aus neutralem bis essigsaurem Bade in roten Tönen färbt. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende Menge eines chrom abgebenden Mittels anwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man die Chromie- rung in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende Mittel Chromverbindungen verwen det, welche eine aromatische o-Qxyearbonsäure in komplexer Bindung enthalten. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende Mittel Chromverbindungen ver wendet, welche Salicylsäure in komplexer Bin dung enthalten.
CH303537D 1951-08-07 1951-08-07 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH303537A (de)

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CH301441T 1951-08-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH303537A true CH303537A (de) 1954-11-30

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