CH301606A - Selbsttätige Münzensortiereinrichtung. - Google Patents
Selbsttätige Münzensortiereinrichtung.Info
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Description
Selbsttätige Münzensortiereinrichtung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine selbsttätige Münzensortiereinrichtung, gekennzeichnet durch eine endlose Förder- vorrichtung, auf welche die zu sortierenden 11ünzen aufgebracht und zu einer Fallrinne geführt werden, Mittel, um die Münzen auf der Fördervorrichtung einschichtig gleicli- mässig zu verteilen und eine Sortierv orrieh- tung,
in welche die Münzen aus der Fall rinne gelangen.
Die Sortiervorrichtung kann aus minde stens zwei von der Fallrinne weg sich ko nisch verjüngenden Sortierwalzen mit Schnek- kengewinde bestehen, derart, dass unter der Fallrinne der Abstand zwischen den Walzen gleich dem Durchmesser der kleinsten zu sor- tierenderb Münzen ist und sieh gleichmässig ver( grössert, bis er am andern Ende der Wal zen dem Durchmesser der grössten zu sortie renden Münzen entspricht.
An Hand der beiliegenden Zeichnung soll im folgenden eine beispielsweise Ausführungs form einer erfindungsgemässen: 1-Iünzensor- tiereinrichtung beschrieben werden.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine teilweise geschnittene Front ansicht einer solchen Einrichtung; Fig. 2 zeigt eine Draufsicht. der Einrieh- tüng, während Fig. 3. einen Teil einer Seitenansicht mit dem Antrieb darstellt..
Fit)-.4 ist ein Schnitt durch die Förder- vorrichtung gemäss Linie I-I der Fig.1. Fig.5 und 6 zeigen -Details der erfint- dungsgemässen Einrichtung.
Die dargestellte Einrichtung dient zum Sortieren von sieben im Durchmesser ver schiedenen Münzenarten. Ein Trichter 1, in welchen die zu sortierenden Münzen wahllos geschüttet werden, führt mit seiner untern Öffnung auf den untern Teil einer endlosen, geneigten Fördervorrichtung, welche durch zwei parallel verlaufende, endlose Transport bänder 2 gebildet wird. Diese Transportbän der rollen bzw. gleiten auf Rollen 3 und 4 bzw. auf einer Unterlage 5 und sind mit. Quer stegen 6 versehen.
Vorzugsweise wird der Abstand zwischen den genannten Querstegen so gewählt, dass die Münzen mit dem grössten Durchmesser gerade zwischen zwei aufeinan derfolgenden Querstäben auf dem Transport band Platz finden. Um zu vermeiden, dass zwei aufeinanderliegende Münzen die Förder- vorrichtung an ihrem obern Ende verlassen können, sind Bürsten 7 vorgesehen, deren Borstenenden etwa um 11Zünzendicke über den Transportbändern angeordnet sind.
Am obern Ende jedes Transportbandes 2 ist eine Fall rinne 8 angebracht, welche sich nach unten zu einem Schlitz 9 verengt, der jeweils nur einer Münze den Durchgang gestattet.. Unter den genannten Schlitzen 9 sind im Abstand voneinander drei parallel verlaufende, sich von der Fallrinne weg konisch verjüngende Sortierwalzen 10, 11 und 12 mit Schnecken gewinde 13 angeordnet.
Der Abstand zwi schen den Sortierwalzen ist. so gewählt, da.ss er, direkt unter der Fallrinne 8, gleich dem Durchmesser der kleinsten zu sortierenden Münzenart ist und sich von der Fallrinne weg gleichmässig vergrössert, bis er am andern Ende der Walzen dem Durchmesser der grössten zu sortierenden; Münzen entspricht. Unter den Sortierwalzen 10, 11 und 1.2 be finden sich Auffanggefässe 14 bis 20, deren Auffangtrichter je zwischen zwei Sortierwal zen angeordnet ist.
Der Antrieb der Einrichtung geschieht durch einen Motor auf eine Transmissions- seheibe 21, welche fest auf der Achse der mittleren Sortierwalze 11 sitzt und über Transmissionsscheiben 22, 23 und 24, 25 (Fig.2) die beiden seitlichen Sortierwalzen 10 bzw. 12 mit gleicher Geschwindigkeit und im gleichen Drehsinn antreibt. wie die Sor- tierwalze 11.
Gleichzeitig wird über die Trans mission 26, 27, Schnecke und Schneckenrad 28, 29 (Fig.1) die Rolle 3 und damit die Fördervorrichtung angetrieben.
Die Arbeitsweise der beschriebenen selbst tätigen Münzensortiereinrichtung ist folgende: Die zu sortierenden Münzen, beispiels weise in der gezeichneten Ausführungsform, alle Schweizermünzen von 1 Rappen- bis und mit 1-Frankenstücken werden wahllos in den Trichter 1 geschüttet, welcher sie auf die Transportbänder 2 verteilt. Die Münzen wer den auf den Transportbändern nach oben geführt, wobei allfällig aufeinanderliegende Münzen durch die Bürsten 7 zurückgehalten werden, bis sie eine freie Stelle des Trans portbandes finden.
Die Querstege 6 verhin dern, dass die Münzen auf dem geneigten Transportband zurückrutschen. Bei der Rolle 3 fallen die Münzen in die Fallrinne 8, welche sie einzeln auf der Kante stehend durch die Schlitze 9 zwischen die Sortier- walzen gleiten lässt. In Fig. 1 ist eine Münze, welche gerade den Schlitz 9 verlä.sst, mit 30 bezeichnet. Die Arbeitsweise der Sortiervor- richtung ist<B>-</B>am besten aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich.
Wie weiter vorn erwähnt, ent spricht der Abstand zwischen den Sortier %valzen direkt unter der Fallrinne dem Durch messer der kleinsten zu sortierenden Münzen- art, im vorliegenden Beispiel also den Ein rappenstüeken. Diese fallen demzufolge sofort bei ihrem Austritt aus den Schlitzen 9 zwi schen den Sortierwalzen hindurch in das Bar unterstehende Auffan.egefäss 14. Die Münzen mit grösserem Durchmesser bleiben zwischen den Walzen stecken und werden, auf der Kante stehend, durch das Schneckengewinde weitertransportiert, bis der Abstand zwischen den konischen Walzen ihrem Durchmesser entspricht und sie zwischen den Walzen hin durch in das für sie bereitstehende Auffang gefäss fallen.
Die grössten zu sortierenden Münzen, im v orliegen.den Beispiel die 1- Frankenstücke, werden demzufolge in das letzte Auffanggefäss 20 fallen. Münzen mit einem andern Durchmesser als die vorgese- henetz fallen zwischen den Auffan.eeefässen hinab und können entfernt werden.
Die Auffanggefässe können mit einer Signalausrüstung ausgerüstet sein, welche er. tönt, sobald sieh eine vorbestimmte Anzahl 1lünzen im Gefäss befinden.
Desgleichen könnten die Auffanggefässe mit einer Zählvorrichtung sowie mit einem Totalisator versehen werden.
Statt der konischen Sortierwalzen könn- ten. zylindrische W alzen mit von der Fall rinne weg divergierenden Achsen vorgesehen werden. Selbstverständlich können, um das Sor tieren, der Münzen zu beschleunigen, statt zwei Transportbänder und drei Sortierwalzen, drei Transportbänder mit fünf Sortierwalzen usw. zusammenarbeiten. Entsprechend kann die Einriehtunä auch nur mit einem Förderband und zwei Sortier walzen ausgebildet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Selbsttätige @lünzensotrtiereint'ichtung, ge kennzeichnet durch eine endlose Fördervor richtung, auf welche die zu sortierenden Münzen aufgebracht und zu einer Fallrinne geführt. werden, Mittel, tun die Münzen auf der Fördervorrichtung einschichtig gleich- mässig zu verteilen und eine Sortiervorrich tung, in welche die Münzen aus der Fall rinne gelangen. UNTERANSPRÜCHE 1.Selbsttätige Münzensortiereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Sortiervorrichtung aus minde stens zwei von der Fallrinne weg sich ko nisch verjüngenden Sortierwalzen mit Schnek- kengewinde besteht, derart, dass unter der Fallrinne der Abstand zwischen den Walzen gleich dem Durchmesser der kleinsten zu sor tierenden Münzen ist und sich gleichmässig vergrössert, bis er am andern Ende der Wal zen dem Durchmesser der grössten zu sortie renden Münzen entspricht. 2.Selbsttätige Münzensortiereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Sortiervorrichtung aus minde stens zwei zylindrischen Walzen mit Schnek- kengewinde besteht, deren. Achsen von der Fallrinne weg divergieren. 3.Selbsttätige Münzensortiereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter den Sor- tierwalzen Auffanggefässe derart angebracht sind, dass die zwischen den Walzen fortbe wegten Münzen an der Stelle, an welcher der Walzenabstand grösser wird als der jeweilige Münzendurchmesser, zwischen den Walzen hinab in die genannten Auffanggefässe fallen. 4. Selbsttätige Münzensortiereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die genannten Mittel um Münzen dicke über den Fördervorrichtungen ange ordnete Bürsten sind. 5.Selbsttätige Münzensortiereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Fördervorrichtung mindestens ein geneigtes, endloses Transportband ist, welches mit Querstegen versehen ist, um ein Hinuntergleiten der Münzen zu verhindern. 6.Selbsttätige Münzensortiereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch zwei endlose Trans portbänder, zwei am Ende dieser Fördervor- richtung angeordnete Fallrinnen, durch wel che je eine Münze zwischen je zwei von drei konisch sich nach hinten verjüngenden, ro tierenden Sortierwalzen mit Schneckengewinde gelangt.,deren Abstand unter den Fallrinnen gleich dem Durchmesser der kleinsten zu sor tierenden Münze ist. und deren Abstand am andern Ende der Walze dem grössten Mün- zendurchmesser entspricht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH301606T | 1952-07-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH301606A true CH301606A (de) | 1954-09-15 |
Family
ID=4491102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH301606D CH301606A (de) | 1952-07-07 | 1952-07-07 | Selbsttätige Münzensortiereinrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH301606A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2365167A1 (fr) * | 1976-09-21 | 1978-04-14 | Scheidt & Bachmann Gmbh | Magasin a monnaie |
| EP0000010A1 (de) * | 1977-06-10 | 1978-12-20 | Scheidt & Bachmann Gmbh | Vorrichtung zum zeitweisen Speichern von Münzen unterschiedlicher Wertigkeit |
-
1952
- 1952-07-07 CH CH301606D patent/CH301606A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2365167A1 (fr) * | 1976-09-21 | 1978-04-14 | Scheidt & Bachmann Gmbh | Magasin a monnaie |
| EP0000010A1 (de) * | 1977-06-10 | 1978-12-20 | Scheidt & Bachmann Gmbh | Vorrichtung zum zeitweisen Speichern von Münzen unterschiedlicher Wertigkeit |
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