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CH301558A - Zeitschaltuhr. - Google Patents

Zeitschaltuhr.

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Publication number
CH301558A
CH301558A CH301558DA CH301558A CH 301558 A CH301558 A CH 301558A CH 301558D A CH301558D A CH 301558DA CH 301558 A CH301558 A CH 301558A
Authority
CH
Switzerland
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sep
time
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time switch
setting
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Incorporated Veeder-Root
Original Assignee
Veeder Root Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Veeder Root Inc filed Critical Veeder Root Inc
Publication of CH301558A publication Critical patent/CH301558A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/16Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day acting only at one preselected time or during one adjustable time interval

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Predetermined Time Intervals (AREA)

Description


      Zeitschaltuhr.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine     Zeitsehaltuhr,    die durch ein durch ein       Chzwverk    in Bewegung versetztes Antriebs  element, ein bewegliches, von diesem Antriebs  element     antreibbares    Element und einen ersten  und einen zweiten Einstellmechanismus zur  Verstellung des angetriebenen Elementes in       bezug    auf das Antriebselement gekennzeich  net ist.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des       Erfindungsgegenstandes    ist in der beiliegen  den Zeichnung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 die Vorderansicht einer     Zeitsehalt-          uhr,          Fig.    2 die Draufsicht auf die     Zeitschaltuhr          naeli        Fig.    1,       Fig.    3 die Rückansicht der Schaltuhr nach       Fig.    1 und 2,       F!-.        4-    einem vertikalen Querschnitt nach  der Linie     4-4    von     Fig.    2, mit.

   weggelassenen  Teilen und um 180  gedreht,       Fig.    5 einen     Querschnitt    nach der Linie  5 in     Fig.    3,       Fi;-.    6 einen gebrochenen Horizontalschnitt  nach der Linie 6-6 von     Fig.    3, um 180  ge  dreht, das Differential nach der Linie 6-6  <B>in</B>     F1-'.   <B>9,</B>       Fig.    7 einen gebrochenen Horizontalschnitt  nach der Linie 7-7 von     Fig.    3, um 180  ge  dreht,       Fir.    8 ein perspektivisches Schaubild der  einzelnen Mechanismen in teils auseinander  gezogener Darstellung und         Fig.    9 einen schematischen,

   vergrösserten  Querschnitt durch ein Differentialgetriebe.  



  Die Schaltuhr besitzt ein Gehäuse 10, das  z. B. in einen nicht dargestellten elektrischen  Küchenherd einzubauen ist. Das Gehäuse 10  besitzt eine Vorderwand 11 mit einer An  zeigetafel 19. Diese     trägt    ein Zifferblatt 12  mit dein üblichen Minuten- und dem Stunden  zeiger 13 und 14, die durch einen Stellknopf  18 eingestellt werden können. Das in den  Zeichnungen wiedergegebene     Uhrwerk    be  steht in an sich bekannter Weise aus einem  elektrischen     Synchronmotor        D1    mit den übli  chen magnetischen     Eisenwegelementen    15 und  16 und einer Spule 17     (Fig.    3).

   Das Trieb  werk 41 des Uhrwerkes wird weiter unten  in Verbindung mit andern Teilen des Schalt  uhrmechanismus noch näher beschrieben.  Wenngleich in den Zeichnungen ein elektri  sches Uhrwerk dargestellt ist, so kann natür  lich,     wie    sich aus der nachfolgenden Beschrei  bung ergibt, auch ein von Hand aufzuziehen  des Federtriebwerk oder dergleichen Verwen  dung finden, je nachdem wie es für die jewei  lige Verwendung am vorteilhaftesten erscheint.  



  In der Wand 11 sind drei Einstellwellen  23, 27 bzw. 31 mit den Betätigungsknöpfen  20, 21 bzw. 22 drehbar gelagert. Der rechte  Einstellknopf 20 sitzt auf der     Stellwelle    23  zur Einstellung einer Minutenrolle 24 und  einer Stundenrolle 25, deren Stellungen in  dem Fenster 26 der Wand 11 und der Anzeige  tafel 19 neben dem Stellknopf 20 abgelesen      werden können. Diese Anzeige auf den Zif  fernrollen     24    und 25 gibt die Uhrzeit an, zu  welcher die jeweils gewünschte Kochdauer be  endet sein soll. Zum Hinweis hierauf sind  nicht, dargestellte Beschriftungen vorgesehen,  wie  Uhr  und  Endzeit , die auf der  Anzeigetafel 19 unter den Fenstern 26 auf  gedruckt werden können.

   Wird der Stell  knopf 20 zur Einstellung der Ziffernrollen 24  und 25 auf die gewünschte Anzeige gedreht,  so werden zugleich noch weitere Elemente des       Schaltuhrmechanismus    verstellt, wie     weiter     unten näher beschrieben wird.  



  Der linke Stellknopf 21 steht in Verbin  dung mit der     Stellwelle    27 zur Verstellung  der     l@inuten-Ziffernrolle    28 und der     Stunden-          Ziffernrolle    29, deren Stellungen durch die  Fenster 30 in der Wand 11 und der Anzeige  tafel 19 neben dem Stellknopf 21 abzulesen  sind. Diese     Ziffernrollen    28 und 29 zeigen die  Kochdauer in Stunden und Minuten an; auf  der Anzeigetafel. 19 unter den Fenstern kön  nen die Bezeichnungen  Stunden - Minuten     -          Koelidauer     angebracht werden.

   Auch bei der  Einstellung durch den Stellknopf 21 werden  noch weitere Teile des     Schaltuhrmeellanismus,     wie noch näher erläutert, mit verstellt.  



  Der in der Mitte gelegene Stellknopf 22  ist an einer Schalterwelle 31     (Fig.    5) be  festigt, die in der einen Stellung S den elek  trischen Herd unter die automatische Kon  trolle durch den     Schaltuhrmechanismus    stellt  lind in der andern Stellung     II    den Herd zur  manuellen Einstellung freigibt. Die Welle 31  trägt     zur    jeweiligen Anzeige ein Anzeige  Seheibensegment 32 mit den von der jewei  ligen     Drehstellung    der Schalterwelle 31 ab  hängenden, durch das Fenster 33 in dem Zif  ferblatt 12, etwas über der Ziffer  6  abzu  lesenden Aufschriften     S,   <I>E, A, H</I> (selbsttätig,  ein, aus, von Hand).

   Um den     elektrischen     Herd von Hand ausschalten zu können, muss  also in dem Fenster 33 die Aufschrift     Il     sichtbar sein. Soll der Herd automatisch       gesteuert    werden, ist dagegen die Schalter  welle 31 durch den Stellknopf 22 so zu dre  hen, dass die Aufschrift     S    in dem Fenster  33 erscheint. Ist. dies der Fall, so wird der    Herd weiterhin vollautomatisch durch den       Schaltuhrmechanismus    geregelt, welcher auch  von sieh aus in der Folge dann den jewei  ligen Zustand durch die     automatisch    er  scheinenden Aufschriften E und A in dein  Fenster<B>33</B> angibt.

   Wie noch ausführlich. be  schrieben wird, ist es zur Durchführung  einer solchen automatischen Schaltung nur  erforderlich, die Stellknöpfe 20 und 21 gleich  zeitig oder in beliebiger Folge auf die ge  wünschten Anzeigen bezüglich der  Endzeit   und  Kochdauer  in den Fenstern 26     und    30  einzeln einzustellen und dann die Schalter  welle 31 mittels des Stellknopfes     ??    in die  Stellung S in dem Fenster 33 zu drehen.  



  Nach der Darstellung in     Fig.    1 der     Zeieli-          nung    ist. eine Endzeit von 12.00 Uhr und eine  Kochdauer von 1 Stunde und 40     Minuten    ein  gestellt und die     Sehalterwelle    auf die Anzeige       S    gedreht. Das heisst. also, dass um 10 Uhr  20 Minuten Uhrzeit automatisch der Koch  vorgang     beginnen    muss und sich zu diesem       Zeitpunkt    auch automatisch die Schalterwelle  31 im     Gegenuhrzeigersinne    auf die Anzeige E  drehen wird.

   Um 12 Uhr ist die     Koehdauer     von 1 Stunde und 40     Minuten    abgelaufen, und  die Schalterwelle dreht sieh zu diesem Zeit  punkt im     Gegenuhrzeigersinne    auf die An  zeige A im Fenster 33 weiter.  



  Das Zusammenwirken der     einzelnen    Zeit  sehaltuhr-Elemente ist. am besten der Darstel  lung nach     Fig.    8 zu entnehmen. Der Synchron  motor<B>31</B> weist eine mit einem Zahnrad ver  sehene Welle 40 auf, welche in üblicher     Weise     die     Uhrwerkräder    41 und folgende antreibt,  wie das Minutenrad 42 auf der Minutenzeiger  welle 43 und das über das Getriebe 45, 46 ge  triebene Stundenrad 47 auf der Stundenzeiger  hohlwelle 48. Das     gesamte    Getriebe und die  weiteren Elemente des     Sehaltuhrmechanismus     sind entsprechend der Darstellung in den ein  zelnen Figuren in dem Gehäuse 10 gelagert  bzw. befestigt.  



  Das     Ritzel    46 treibt nun ausser dem Stun  denrad 47 noch ein weiteres Rad 49 an, wel  ches ein Kegelrad 50 aufweist. Dieses Rad 50  steht in Eingriff mit einem zweiten Kegelrad  51, das sich auf einer Achse 56 in dem Ge-           häuse    10 dreht. Das Kegelrad 51 hat eine  hülsenförmige Nabe 52 mit einem     mitnehmer-          förmigen    Element 53, welches mit der Nabe  umläuft. Gemäss dieser     Anordnung    wird also       der    Finger 53 alle 12 Stunden eine volle Um  drehung im Uhrzeigersinn ausführen. Auf der  Achse 56 ist ferner und somit konzentrisch  zu der Nabe 52 ein Zahnrad 54 vorgesehen,  das nachstehend als Zeitrad bezeichnet wer  den soll.

   Dieses Zeitrad 54 ist drehbar und  axial     verschiebbar    auf der Achse 56 angeord  net. Auf der einen Seite des Rades 54 be  findet sieh ein hervorstehender Stift 55, welcher  von dem     Mutnehmer    53 mitgenommen werden  kann, so dass das Zeitrad 54 dann durch den       Uhrwerkmechanismus    gedreht wird. Durch  eine Schraubenfeder 134 wird das Zeitrad 54  in axialer Richtung nach rechts gedrückt. Die  Feder liegt zwischen dem Gehäuse 10 und  einer ringförmigen Nabe 133 des Zeitrades  54.

   Hieraus ergibt sich, dass das Zeitrad 54  gewöhnlich eine solche Stellung einnimmt, dass  es     !!her    den Stift 55 von dem Ring 53     mit-          nenommen    und gedreht wird, wenn der Finger  53 durch das Uhrwerk mit dem Stift 55 in  Berührung gebracht ist. Anderseits kann das  Zeitrad 54 axial von dem Finger 53 nach links  fortbewegt werden, so dass der Stift 55 aus  dem Drehweg des Fingers 53 hinauskommt.  



  Das Zeitrad 54 steht in Eingriff mit einem  breiteren     C7etrieberad    60, das das äussere Son  nenrad eines Differentialgetriebes 61 bildet.  Das Rad 60 ist so breit gehalten, dass das       "Leitrad    .54 immer in Eingriff verbleibt, welche  axiale Verstellung es auch immer einnimmt.  



  Das Rad 60 dreht sich auf einer Hohlwelle  62 und nimmt dabei das eine Ende von vier       Ylanetenräderwellen        63a    bis 63d (Fug. 9), die  sieh im gleichen     Abstande    von einer die Welle  62 tragenden Achse     61a    befinden, mit. Das  andere Ende der Wellen 63 ist drehbar in  einer Scheibe 64 gelagert, welche sich lose       um    die ebenfalls von der Achse     61a    getragene       Ilohlwelle    65 drehen kann. Die Wellen     63a.    bis  63d tragen jede ein Planetenrad     66u    bis 66d,  die alle untereinander gleich sind.

   Die Räder       66a,        66Z    bzw.<B>66e,</B> 66d, die sich auf entgegen  gesetzten Wellen     63a,    63b bzw. 63c, 63d be-    finden, kämmen mit einem     innern    Sonnenrad  67 am Ende der Welle 62 bzw. einem dem  Rad 67 gleichen innern Sonnenrad 68, das  am Ende der Welle 65 angeordnet ist.  



  Das Rad     66a    kämmt ferner mit dem Zahn  rad 66c und das Rad 66b mit dem Zahnrad  66d. Somit bilden die Elemente 60, 62 bis 68  ein sogenanntes Planetengetriebe 61. Die Wel  len 62 bzw. 65 tragen an ihren äussern Enden  die Zahnräder 69 bzw. 70.  



  Es ergibt sich so, dass das Zahnrad 60  über das Differential 61 sowohl durch das  Rad 69 oder das Rad 70 oder auch durch beide  gedreht     wird,    wobei eine solche     Beeinflussung     je nach Wunsch gleichzeitig oder auch nach  einander erfolgen kann. Umgekehrt kann  durch eine Drehung des Rades 60 das Rad 69  oder 70 oder können beide gedreht werden.  Wie nun bereits beschrieben, steht das Rad 60  in Eingriff mit dem Zeitrad 54, und es  kann somit die relative Drehstellung des Zeit  rades 54 zu dem Finger 53 durch Drehung  eines der Räder 69 oder 70, oder beider, ver  ändert werden.

   Da nun der Finger 53 durch  das Uhrwerk selbst bewegt wird, ist durch die       Drehwinkelentfernung    zwischen dem Finger  53 und. dem Stift 55 auf dem Zeitrad die Zeit  spanne bestimmt, welche noch verstreichen  muss, bevor das Differential 61 durch den       Uhrwerkmechanismus    angetrieben wird. Be  findet sich der Finger 53 in Anlage an den  Stift 55, wird das Differential 61 somit über  das Rad 60 gedreht.  



  Das Rad 69 steht mit dem     Endzeit-Einstell-          mechanismus    über ein Zahnrad 75 in Verbin  dung, welches fest auf der Welle 76     angeord-          riet    ist, welche die     Endzeit-Minutenziffernrolle     24 und die     Stundenziffernrolle    25 trägt. An  dem andern Ende der Welle 76 befindet sich  das Kegelrad 77, das mit einem Kegelrad 78  am innern Ende der     Stellwelle    23 in Eingriff  steht. Es wird also durch eine Verstellung des  Stellknopfes 20 von Hand über die     Stellwelle     23 und das von dieser getriebene Rad 69 das  Differentialgetriebe 61 gedreht.

   Zugleich er  folgt die gewünschte Einstellung der Ziffern  scheiben 24     -Lund    25 innerhalb der Fenster 26,  da die     Minutenziffernrolle    24 fest auf der      Welle 76 sitzt, während die Stundenziffern  rolle 25 durch einen üblichen     Zehner-Übertra-          gungsmechanismus    von der Rolle 24 vorge  rückt     wird.    In der dargestellten     Ausführung     weist die     Minutenziffernrolle    24 zwei Reihen  von Ziffern zwischen  00  bis  50  in Zehner  einteilung auf. Die     Stundenziffernrolle    25  trägt die Ziffern von  1  bis  12 .

   Der  Übertragungsmechanismus besteht nach der  gezeichneten Darstellung aus einem     Teilritzel     80, das sich frei um eine Achse 81 im Ge  häuse 10 zu drehen vermag. Das     Teilritzel    80  befindet sich in Eingriff mit einer Sperr  scheibe 82, welche     Übertragungsverzahnungen     82' mit der Minutenrolle 24 besitzt     und    ander  seits das Rad 83 an der     Stundenrolle    25 an  treibt. Die Anordnung ist so, dass bei einer  vollständigen Umdrehung der Minutenrolle 24  die Stundenrolle 25 um zwei Stunden, entspre  chend zwei Zifferneinteilungen, gedreht wird.  



  Die vorgesehenen Übersetzungen der Ge  triebe, einschliesslich derjenigen des Differen  tials 61 sind so, dass, wenn die Welle 76 eine  Umdrehung ausführt, entsprechend einer  Dauer, wie vorstehend     erwähnt    von zwei Stun  den, und das Rad 68 blockiert ist, das Zeitrad  54     %-Umdrehung    vollführt. Dies entspricht  einem zurückgelegten Weg des Fingers 53 in  der gleichen Zeitspanne, das heisst also auch  in zwei Stunden. Die Ziffern auf den Ziffern  scheiben 24     und    25 sind so     aneinandergereiht,     dass die in den Fenstern 26 erscheinende End  zeit zunimmt, das heisst sie zeigen beim Drehen  der Welle 76 in Uhrzeigerrichtung     eine    spä  tere Zeit an als in     Fig.    8 wiedergegeben.

   Wird  die Welle 76 im Zeigersinne gedreht, und ist  das Rad 68 blockiert, so drehen sich die Teile  69, 67. 66b     (66a),    66d (66c), 60, 54 in den  durch Pfeile angegebenen Richtungen, und  das Zeitrad 54 dreht somit über das Differen  tial 61 ebenfalls in Uhrzeigerrichtung. Eine  solche Dreheng im     Uhrzeigersinne    des Zeit  rades 54 führt somit den Stift 55 weiter von  dem Finger 53 voraus.  



  Der     Endzeit-Einstellmechanismus    ist mit  einer Sperre versehen, die aus einem Feder  blatt 84 besteht, das mit einer Anzahl     Aus-          spariLngen    85 in der äussern Seitenwand der         Minutenziffernscheibe    24 in Eingriff zu kom  men vermag. Für jede auf der Ziffernscheibe  24 erscheinende Anzeige ist je eine solche Aus  sparung vorhanden, so dass die Endzeit. genau  in Abständen von zehn Minuten eingestellt  werden kann. Die Sperre dient auch dazu,  das Triebrad 69 für das Differential 61 fest  zuhalten, wenn das Differential in irgendeiner  Richtung durch das andere Differential  antriebsrad 70 oder durch das Zeitrad 54 ge  dreht wird.  



  Das     Differentialantriebsrad    70 ist mit. dem  Einstellmechanismus für die Kochdauer durch  das Rad 90 an einem Ende der Welle 91 ver  bunden. Das andere Ende dieser Welle trägt  ein Kegelrad 92 zum Eingriff mit. dem Kegel  rad 93 am innern Ende der Einstellwelle 27  für die Kochdauer. Die Welle 91 ist axial ver  schiebbar im Gehäuse 10 angeordnet., so dass  die Kegelräder 92 und 93 in Eingriff ge  bracht werden können, wenn die     gewünschte     Kochdauer eingestellt werden soll, und, nach  dem die Einstellung durchgeführt ist, vonein  ander abgehoben werden zur Herstellung der  weiter unten beschriebenen funktionellen Ver  bindung mit dem Gesamtmechanismus.

   Nor  malerweise wird die Welle 91- wie aus     Fig.    6  zu ersehen - durch eine Schraubenfeder 140  zwischen einem Gehäuseteil und dem Rad 90  nach rechts gedrückt, so dass die beiden Kegel  räder 92 und 93 sich in Eingriff befinden.  Das Zahnrad 90 ist so breit gehalten, dass es  unabhängig von der Verstellung der Welle 91  immer mit dem     Rade    70 verzahnt bleibt. Durch  eine Sperre aus einer unter dem Druck der  Feder 99 stehenden Kugel 98 innerhalb einer  Bohrung 100 im Gehäuse 10, welche in die  Verzahnungen des Kegelrades 93 einspringt,  ist eine genaue Einstellung der Kochdauer  anzeige jeweils in     Zehn-Minuten-Abständen     gewährleistet.  



  Die Welle 91 trägt die     Minutenziffernrolle     28 und eine     Stundenziffernrolle    29 zur An  zeige der gewünschten Kochdauer in den Fen  stern 30 der Anzeigetafel 11. Die Minuten  rolle ist fest auf der Welle 91 verkeilt und in  der beispielsweisen Darstellung mit zwei Zif  fernreihen von  00  bis  50  in Zehnerab-      schnitten versehen. Die     Stundenziffernrolle     29 trägt die Stundenziffern von  1  bis  5   und wird durch die Minutenrolle über ein  Ü     bertraeungs-Teilritzel    94 auf der Achse 95  im Rahmen 10 vorgerückt.  



  Dieses     Übertragungsritzel    94 steht in Ein  griff mit einer Scheibe 96 mit den     Übert.ra-          guii-#s7ä.hnen    96' an der Minutenrolle und mit        < lein    getriebenen Rad 97 an der Stundenrolle.  Die Anordnung ist so, dass die Stundenrolle 29  jeweils um zwei Ziffern (Stunden) bei einer  vollen Umdrehung der Minutenrolle 28 ge  dreht wird. Die gewünschte Kochdauer kann  somit, durch Verstellen der beiden Ziffern  rollen     ?8    und 29 mittels des Einstellknopfes  21 von Hand eingestellt und in den Fenstern  30 zur Anzeige gebracht werden.

   An der Seite  der Rolle 29 ist ein Anschlag 101     (Fig.    4) vor  handen, der gegen die Stoppelemente 102 und  103, die von dem Gehäuse 10 getragen werden,       anläuft.    Diese beiden Stoppelemente 102 und  103 sind so gelegen, dass die Rolle 29 frei über       die    Ziffern 0 bis 5 bewegt werden kann, aber  nicht     unmittelbar    von 5 auf 0 oder umgekehrt.       Dadureh    ist. die Drehung der Rolle 29 auf       weniger    als eine volle Umdrehung begrenzt.  



  Die zwischen dem     Kochdaner-Einstell-          inechanismus    und dem Zeitrad 54 einschliess  lich den     I'bersetzungsverhältnissen    des Dif  ferentials 61 in der dargestellten Ausführung       g        ewi        'ililte        Übersetzung        z2        ist        genau        die        gleiche,     wie     die    zwischen dem Einstellmechanismus für  die Endzeit.,

   das heisst bei jeder Umdrehung  der     -Welle    91 wird das Zeitrad 54 bei blockier  tem Rad 67 um<B>116</B> einer Umdrehung gedreht,  was wieder einer Zeitdauer von zwei Stunden       entsprieht.     



  Die Bezifferung der     Zifferrollen    28 und  29 ist     umgekehrt    ansteigend der der Ziffern  rollen 24 und 25, so dass die zunehmende Ein  stellung einer     Koehdauer    durch Drehen der       Welle    91 in Gegenuhrzeigerrichtung, wie  aus     Fig.    8 ersichtlich, erreicht wird. Eine  solche Drehung im     Gegenuhrzeigersinne    be  wirkt eine Drehung der Teile 90, 70, 68, 66d  (66c),     66b    (66a), 60, 54 in den durch Pfeile       angegebenen    Richtungen, wobei für die Teile  60, 54 die strichpunktierten Pfeile gelten.

   Da    das Rad 67 von der Sperre 84, 85 blockiert  ist, drehen sich die mit ihm kämmenden Rän  der 66b (66a) um es, und zwar im Uhrzeiger  drehsinn wie der Teil 60. Dadurch drehen  sich die mit dem Zahnrad 68 kämmenden Rä  der 66d (66c) im     Gegenuhrzeigerdrehsinn.     Eine Drehung des Rades 60 im     Uhrzeigerdreh-          sinn    wirkt sich auf das Zeitrad 54 in einer  Drehung im     Cregenuhrzeigersinne    aus. Es wird  also, wenn die Kochdauer länger ist, das heisst  bei einer höheren Anzeige der in den Fenstern  30 erscheinenden Ziffern, das Zeitrad 54 so  gedreht, dass der Stift 55 näher zu dem Finger  53 verschoben wird.

   Damit wird die Apparatur  im Hinblick auf die Einleitung der Schaltvor  gänge in     rückwärtiger-Richtung    eingestellt, so  dass     also    der Antrieb durch das Uhrwerk zu  einem früheren     Zeitpunkt    erfolgt, und zwar  in Abhängigkeit von dem Ausmasse, in wel  chem die Räder 28 und 29     vorverstellt    wurden.  



  Ist nun die     Zeitschaltuhr    in einer solchen  Stellung, dass nach erfolgtem Zusammenwir  ken des     Kochdauermechanismus    mit dem     End-          zeitinechanismus    über das Differential bei an  dem Finger 53 anliegendem Stift 55 die Koch  daueranzeige sich auf 0 befindet, so zeigt  die     Endzeitanzeige    dieselbe Zeit an wie die  Uhrzeiger 13 und 14. Danach bleiben diese  Mechanismen weiterhin so aufeinander abge  stimmt.  



  Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass die  jeweilige Drehstellung des Zeitrades 54 stets  von der algebraischen Summe der     Einstel-          lungen    des     Kochdauermeehanismus    und des       Endzeitmechanismus    abhängt, das heisst die  Entfernung des Stiftes 55 von dem Finger 53  ist stets (in bezug auf die Zeit) gleich der  Differenz zwischen der von den Uhrzeigern  14 und 13 angegebenen Uhrzeit, welche die  Lage des Fingers 53 bestimmt, und der durch  die Ziffernrollen 24 und 25 angezeigten End  zeit abzüglich der durch die Ziffernrollen 28  und 29 ausgewiesenen Kochdauer.  



  Ist die gesamte Vorrichtung zur auto  matischen Schaltung eines Kochherdes oder  eines andern Stromverbrauchers einmal ein  gestellt, bewegt sich zunächst der Finger 53  durch den Antrieb des Uhrwerkes weiter vor,      bis er auch den Stift 55 des Zeitrades 54 trifft.  Darauf treibt das Uhrwerk das Zeitrad 54  weiter, welches seinerseits das Rad 60 von dem  Differential 61. dreht. Da nun die Welle 76  durch die Sperre 84 an einer Drehung gehin  dert wird, wirkt sieh die Bewegung des Dif  ferentials auf die Welle 91 des Kochdauer  mechanismus aus mit dem Ergebnis, dass die  Ziffernrollen 28 und 29 durch den Uhrwerks  antrieb bis zur Nullstellung zurückgedreht  werden.

   In diesem Zeitpunkt, wenn also die  Kochdauer auf  0  zurückgegangen ist, wird  das Zeitrad 54 durch einen noch später be  schriebenen Mechanismus seitlich so verscho  ben,     da.ss    der Stift 55 von dem Finger 53 frei  kommt.  



  Zur Erläuterung der weiteren     Einwirkung     des     Koehdauer-Stellmechanismus,    Endzeit  Stellmechanismus, des Zeitrades 54 und des  Fingers 53 zur elektrischen Schaltung eines  angeschlossenen Apparates, beispielsweise  eines elektrischen Herdes, wird auf die     Kon-          trollscheibe    105 hingewiesen, welche auf der  Welle 65 befestigt ist. Das Übersetzungsver  hältnis der Räder 70 und 90 ist so, dass bei  einer vollständigen Umdrehung der Welle 91  die Welle 65 eine Drittelumdrehung ausführt.

    Mit     andern    Worten, die Kontrollscheibe 105  vollführt eine vollständige Umdrehung jeweils  in sechs Stunden, und dieser Zeitraum ent  spricht ungefähr auch der höchsten Einstel  lung 5 Stunden 50 Minuten einer Kochdauer  auf den     Anzeigeziffernrollen    28 und 29.  Die Kontrollscheibe 105 besitzt sechsund  dreissig Einkerbungen 106 im äussern Um  fang, so dass also alle zehn Minuten die Scheibe  105 um eine Kerbe weiterrückt. Eine der       Einkerbungen    106, welche mit 106' bezeich  net ist, ist. im Verhältnis     züi    den andern Ein  kerbungen zu dem nachstehend beschriebenen  Zweck verhältnismässig tief gehalten.  



  Wie bereits erwähnt, dient die Einstellung  der Schalterwelle 31 auch zur Anzeige der  augenblicklichen Einwirkung der Apparatur  auf den zu schaltenden Apparat, also beispiels  weise auf einen Küchenherd. Die Welle 31  wird durch eine Feder 34     (Fig.    5) in Gegen  uhrzeigerrichtung     (Fig.    1) gedrückt. Die Fe-    der ist mit einem Ende in dem Gehäuse 10  befestigt und mit dem andern Ende an  einem ringförmigen Ansatz 35 der Welle 31.  Sie dient weiterhin dazu, die Welle 31 auch  nach aussen zu drücken, also nach rechts in die  in     Fig.    5 dargestellte axiale Stellung.

   Der  Ring 35 ist bei 36     (Fig.    7) geschlitzt, so     dass     der auf dem     Anzei;-escheibenseoment    32 ange  ordnete Keil 37 in diesem Schlitz -leiten und  die Welle 31 axial verstellt werden kann,  ohne hierbei dieses Scheibensegment 32 mit  zunehmen. Das Scheibensegment 32 wird dreh  bar in einer     Ausnehmunu    38 der Wand 11  gehalten und ist nach der andern Richtung  hin durch die Tafel 19 abgeschlossen, so dass  es nicht in axialer Richtung von der Welle  31 mitgenommen werden kann.  



  Am innenliegenden Ende der Schalter  welle 31 sind zwei Arme 108, 109     (Fig.    8)  mit Ansätzen<B>107</B> und 111 angeordnet, welche  sich an deren äussern Enden befinden und  in einem Winkel von 90  abstehen. Wie am besten  aus     Fig.    5 zu ersehen, sind diese Arme 108 und  109, wenn sich die Welle 31 in ihrer normalen  axialen Stellung befindet, so gelagert,     dass     sie sich in einer Drehebene im rechten Winkel  zu der Fläche der Scheibe 105 bewegen, und  zwar so, dass diese Ebene gerade dem äussern  Umfang der Scheibe     anlie-t.    Die Ansätze 107  und 111 werden also, wenn sie nach innen  zu der Scheibe 105 hin gedreht werden,

   für  gewöhnlich der Seite dieser Zeitscheibe 105  dicht am Rande des     Umfanges    anliegen     (Fig.2,     107).     Zweckmässigerweise    sind diese Arme aus  einem etwas federnden Material beschaffen,  und zwar so, dass sie sich etwas in einer       Axialebene    der Welle 31 auszubiegen ver  mögen.  



  Die     reelrtsseitigen    Kanten der Ansätze 107,  111 sind bei 110 schräg zulaufend geformt,  so dass gegebenenfalls bei einer Drehung der  Welle 31 in     Uhrzei-errichtun-    sieh die Ansätze  107 oder 111 infolge ihrer federnden Trag  arme 108, 109 über die Scheibe 105 bewegen  lassen. In der umgekehrten Drehrichtung der  Welle 31 werden jedoch die Ansätze 107, 111  bei der Berührung mit der Scheibe 105 fest  gehalten. In der Stellung     S    der Welle 31      befinden sich die Arme 108 und 109 in der  in den     Fig.    2 und 6 wiedergegebenen Stellung,  das heisst der Ansatz 107 des Armes 108 liegt  der Scheibe 105 an.

   Durch diese Anlage des  Ansatzes 107 an der Scheibe 105 wird die  Welle 31 entgegen der Drehkraft der Feder       3-1    in dieser     S-Stellung    festgehalten.  



  Der Ansatz 107 besitzt eine solche Länge,  dass, wenn er der Scheibe 105 anliegt und  diese so gedreht wird, das der Ansatz mit einer  der Einkerbungen 106 übereinstimmt, er durch  diese Kerbe hindurchgehen kann. Die Welle  31 wird hierbei unter dem Einfluss der Fe  der 34 zur weiteren Drehung freigegeben.  



  Der Arm 108 ist so lang gehalten, dass,  wenn die     Kochdaueranzeigen    28 und 29 genau  auf einer der     Zehn-Minuten-Einstellungen     sieh befinden, der Ansatz 107 etwas vor einer  der Einkerbungen 106 auf die Scheibe 105 auf  trifft. Eine genaue Einstellung der Ziffern  rollen 28 und 29 ist, wie bereits erwähnt, durch  die Sperre 98 gesichert.  



  Sobald nun irgendeine Drehung des Dif  ferentials 61 auf Grund der Aufnahme des  Stiftes 55 durch den Finger 53 erfolgt, beginnt  die Scheibe 105 gleichfalls sich zu drehen. Bei  einem geringen Vorrücken dieser Scheibe wird  nun eine der Kerben 106 mit dem Ansatz 107  an dem. Arm 108 in Übereinstimmung ge  bracht und der Ansatz durch diese Kerbe       hindurehdringen,    wobei sich die Schalterwelle  31 bis zu der Stellung E weiter bewegt.  



  Da nun der Ansatz 111 an dem Arm 109  etwas länger als der Ansatz 107 ist, kann die  ser durch die Kerben 106 mit Ausnahme der  tieferen Einkerbung 106' nicht hindurch. Beim       weiteren    Vorrücken der Kontrollscheibe 105  bleibt also diese Stellung der Schalterwelle 31  beibehalten, bis die tiefere Kerbe 106' zu dem  Ansatz     vorgerückt    ist. Diese ist so auf der  Seheibe angeordnet, dass sie dann in dieser  Stellung sich befindet, wenn die     Anzeigerollen     28 und 29 bis zur Nullstellung zurückgedreht  sind. Der Ansatz 111 wird hierdurch freige  geben, und damit dreht sich auch die Welle 31  bis zu der Stellung A.

   Diese      Aus -Stellung     der Welle 31 ist durch das Auftreffen des    Fingers 112     (Vig.    2) auf den festen Anschlag  113 festgelegt.  



  Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass,  wenn die     gewünschte    Kochdauer auf den  Ziffernrollen 28 und 29 eingestellt ist, die tiefe  Kerbe 106' von der Übereinstimmung mit dem  Wege des Ansatzes 111     mit        einen    Betrag ver  dreht ist, der in bezug auf die betreffende  Zeitstellung der Scheibe dieser vorgesehenen  Kochdauer entspricht. Gleichzeitig erfolgt,  wie bereits beschrieben, eine Drehung des  Zeitrades 54 gegenüber dem Finger 53 -um  einen Betrag, der von der     gewünschten    Koch  dauer     und    der Endzeit abhängt.

   Daraus er  gibt sich, dass der Stift 55 des Zeitrades 54  von dem Finger 53 zwecks Rückdrehung des  Differentials 61 durch das Uhrwerk an der  Stelle und zu dem Uhrzeitpunkt mitgenommen  wird, welcher von der Endzeit noch durch  die eingestellte Kochdauer abweicht.  



  Zur Verwendung dieser Bewegungen der  Welle 31 für die Schaltung eines angeschlos  senen Apparates ist auf dieser eine Nocken  scheibe 125 vorgesehen. Nach der dargestellten       Ausführiungsform    dient diese     Nockenscheibe     zur Betätigung eines Schalters 120 (z. B.       Fig.    2 und 3) mit den     Anschlussklemmen    121,  die hier zur Einschaltung der Heizelemente  eines elektrischen Herdes dienen. Der Schal  ter 120 ist von üblicher Form und kann bei  spielsweise mit     einem    schwenkbaren Kontakt  arm 127 mit. einem     Stützpunkt    in dem Stift  128 versehen sein, so dass eine leitende Ver  bindung zu den festen Kontakten 129 her  gestellt werden kann.

   Zum Andrücken des  Armes 127 in die geschlossene Stellung dient  die Feder 126. Das äussere Ende des Kon  taktes 127 wird durch das eine Ende des Win  kelarmes 122 betätigt, welcher anderseits der  N     ockenscheibe    125 anliegt. Diese ist so be  messen, dass der Schalter 120 ständig offen  gehalten wird, ausser zu den Zeiten, wenn die  Welle 31 sich in der Stellung E oder H be  findet.  



  Die     Nockenscheibe    125 dient auch zur  Betätigung eines zweiten Winkelarmes 130       (Fig.    8), welcher drehbar auf der Achse 131  in dem Rahmen 10 angeordnet ist und welcher      einen gegabelten Arm 132 besitzt, der um die  Nabe 133 des Zeitrades 54     (Fig.    7) greift. Die  Anordnung ist so, dass bei einer Drehung  der Schalterwelle 31 in die Stellungen A oder  H die N     ockenscheibe    125 den Winkelarm 130  so     verschwenkt,        da.ss    das Zeitrad 54 in axialer  Richtung von dem Finger 53 weggeschoben  wird, so dass also der Stift 55 aus dem Um  drehungsweg des Fingers 53 hinauskommt.

    Hierdurch ist gesichert, dass keinerlei Beein  flussung des Fingers 53 durch die Verstellung  des Zeitrades 54 bei einer Drehung der Me  chanismen zur Einstellung der Endzeit und  der Kochdauer eintreten kann, und es wird  auch anderseits eine Verstellung des Zeitrades  54 durch den Finger 53 ausgeschlossen, wenn  die     Zeitschaltuhr    nicht verwendet werden soll.  



  Weiterhin ist auf der Welle 31 noch eine       Noekenscheibe        144    zur Betätigung eines Win  kelarmes mit den Enden 141 und 142, dreh  bar um die Achse 143     (Fig.7),    vorgesehen.  Der Arm. 141 dient zur seitlichen Einwirkung  auf das Rad 90.

   Die     Nockenscheibe        144    ist  so ausgebildet, dass beim Drehen der Schalter  welle 31 in die Stellung S oder E die Welle 91  axial so verschoben wird, dass die beiden Ke  gelräder 92 und 93     auseinanderkommen.    Hier  durch wird der Einstellmechanismus für die  Kochdauer von der Kontrolle durch den Ein  stellknopf 21 abgestellt, so dass dieser und  dessen Sperre 98 keine Behinderung auf den  Gang der Getriebe während der automatischen  Schaltung des Herdes auszuüben vermögen.  



  Um die Schalterwelle 31 von der      AUS -          in    die Stellung H bewegen zu können, ist es  erforderlich, die Welle 31 entgegen dem Druck  der Feder 34 nach innen zu drücken, um so  den Finger 112 von dem Anschlag 113 zu lösen.  Dadurch wird die Welle 31 zur weiteren Dre  hung in die Stellung H freigegeben. Diese  Stellung wird durch die Abstützung des Fin  gers 112 gegen einen Endanschlag bestimmt,  der beispielsweise in der wiedergegebenen  Ausführungsform durch das anliegende Ende  des Winkelarmes 130 gebildet wird. Wie be  reits bemerkt, wird durch Drehen der Welle  31 in die Stellung H der Schalter 120 ge  schlossen und damit der Herd ausschliesslich    unter Kontrolle der     einzelnen    direkten Herd  schaltungen von Hand gestellt.  



  Aus dem Vorstehenden ist zu entnehmen,  dass ein an die Zeit gebundener     Kontroll-          mechanismus    geschaffen ist, welcher nach ge  eigneter Einstellung vollautomatisch arbeitet  und einfach und leicht eingestellt werden  kann. Dabei lässt die     Zeitschaltuhr    in augen  fälliger Weise und mit völliger Klarheit zu  jeder Zeit die einzelnen Zustandsbedingungen  erkennen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zeitschaltuhr, gekennzeichnet durch ein durch ein Uhrwerk (40, 41) in Bewegung ver setztes Antriebselement (53), ein bewegliches, von diesem Antriebselement (53) antreibbares Element (54) und einen ersten und einen zweiten Einstellmechanismus zur Verstellung des angetriebenen Elementes (54) in bezug auf das Antriebselement (53). UNTERANSPRÜCHE: 1. Zeitschaltuhr nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das angetriebene Element (54) in dessen einer Endlage von dem Antriebselement (53) von einer im vor aus einstellbaren Stellung (55, 53) aus mit genommen wird.
    2. Zeitschaltuhr nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebs element (53) eine Drehbewegung ausführt und das angetriebene Element (54) gleichfalls ge dreht werden kann. 3. Zeitschaltuhr nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Übertra gung zwischen den Einstellorganen (20, 21) der Einstellmechanismen und dem getriebenen Element (54) ein gemeinsames Differential getriebe (61) vorgesehen ist. 4. Zeitschaltuhr nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der erste wie auch der zweite Einstellmechanismus jeweils eine erste Einstellwelle (91) bzw.
    zweite Einstellwelle (76) aufweisen, und eine kontinuierlich aufrechterhaltene Triebverbin dung zwischen diesen Wellen (91, 76) und dem angetriebenen Element (54) unter Ein- sehluss des Differentials (61) vorgesehen ist.
    5. Zeitschaltuhr nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, da.ss durch die erste l,.instell%velle (91) erste Anzeigemittel (28, '_'9) zur gewünschten Auswahl und Anzeige einer Betätigungszeit betätigt werden können, und dal:
    zweite Anzeigemittel (2-l, 25) vor- gesehen sind zur wahlweisen Auswahl und Anzeige einer Endzeit durch entspreehende Ilandeinstellung der zweiten Einstellwelle (76) -Lind die Triebverbindung so konstruiert und an,reordnet ist, dass die Drehstellung des an -,etriebenen Elementes (54) zu dem An triebselement (53)
    durch die Differenz zwi- sehen der Uhrzeit und der Endzeit abzüglich Dein Betätigungszeit bestimmt ist. 6. Zeitsehaltuhr nach Unteranspruch 5, (ladureh gekennzeichnet, dass die Triebverbin dung in solcher Weise konstruiert und ange ordnet ist, dass die ersten Anzeigemittel (28, '_'9) in abnehmender Richtung bewegt werden, wenn das angetriebene Element (54) in der Antriebsrichtung des Antriebselementes (53) gedreht, wird, und das angetriebene Element ,(51)
    in der Antriebsrichtung des Antriebs elementes (53) gedreht wird, wenn die zweiten .lnzeigemittel (24, 25) vorverstellt werden. 7. Zeitschaltuhr nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Triebver hindung so konstruiert und angeordnet ist, (lass die von den ersten Anzeigemitteln (28, 29) ausgewiesene Betätigungszeit gleich Null ist, wenn die getriebenen (54) und treibenden Elemente (53) ausser Eingriff kommen und die Endzeit gleich der Uhrzeit. ist.
    B. Zeitschaltuhr nach Unteranspruch 7, mit, gleichgerichteten Einstellwellen, dadurch gekennzeichnet, dass das Differentialgetriebe (61) ein äusseres Sonnenrad (60) aufweist, das von jeder der beiden Einstellwellen mitnehm- bar ist und Planetenräder (66) besitzt, welche mit den Sonnenrädern innerhalb des Planeten- g-et.riebes <B>(</B>61) in Eingriff stehen.
    9. Zeitsehaltuhr nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das angetriebene Element aus einem Zeitrad (54) besteht, wel- elies sieh koaxial zum Antriebselement (53) drehen kann und mit seiner Verzahnung mit dem äussern Sonnenrad (60) des Differential getriebes (61) in Eingriff steht. 10. Zeitschaltuhr nach Unteransprueh 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mitnehmer (55) vorgesehen ist, der dazu dient, zwischen dem angetriebenen Element.
    (54) und dem Antriebselement (53) eine Triebverbindung herzustellen, und dass ausserdem Mittel vor gesehen sind zum Lösen dieser Triebverbin dung, um die Betätigung der ersten und zwei ten Einstellwelle von Hand nicht zu behin dern. 11. Zeitsehaltuhr nach Unteransprueh 10, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Tren nung des ersten Einstellorgans (21) von der ersten Einstellwelle (91) vorhanden sind, um die Drehung der zweiten Einstellwelle (76) nicht zu beeinflussen. 12. Zeitschaltuhr nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuerele ment (105) mit den ersten Einstellmitteln verbunden ist, welches sich mit. diesen dreht.
    13. Zeitschaltuhr nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerele ment aus einer drehbaren Scheibe (105) be steht, welche durch die ersten Einstellmittel in eine Stellung eingestellt und auch durch das angetriebene Element (54) gedreht werden kann. 14. Zeitschaltuhr nach Unteransprueh 13, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (84, 85) zur Verhinderung einer Drehung der zweiten Einstellmittel (20) während der wahlweisen Drehung der Kontrollscheibe (105) durch die ersten Einstellmittel (21) oder das angetrie bene Element (54) vorhanden sind.
    15. Zeitschaltuhr nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (108, 109) zur Betätigung des elektrischen Schaltkontak tes unter Kontrolle der Kontrollscheibe (105) vorgesehen sind. 16. Zeitschaltuhr nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontroll- scheibe (105) so konstruiert und angeordnet ist, dass sie einen ersten Schaltvorgang durch die den Schalter betätigenden Mittel (108, 1.09) zulässt, wenn die Kontrollscheibe (105) durch das angetriebene Element (54)
    in eine Anfangsdrehstellung gebracht ist und einen zweiten Schaltvorgang nach einer Weiterdre hung der Scheibe (105) bis zu deren Enddreh stellung. 17. Zeitsehaltuhr nach Untei-anspi-ucli 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Enddrellst.el- lung der Kontrollscheibe (105) mit. der Null zeitangabe der Anzeigemittel (?8, ?9) für die Betätigungszeit zusammenfällt.
    18. Zeitsehaltuhr nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontroll- scheibe (105) eine Vielzahl von Drehstellungen (108) aufweist, in welchen der nachgeordnete Schalter geschlossen werden kann, und nur eine Stellung, in welcher die Wiederöffnung des Schalters erfolgen kann.
    19. Zeitschaltuhr nach LTnteransprueh 18, dadurch gekennzeichnet, dass sieh ein Teil (108, 109) der den Schalter betätigenden Mit tel in einer Richtung zur aufeinanderfolgenden Durchführung der Sehaltv orgänge bewegt und Mittel (34) zum Bewegen der zwei Betäti gungsmittelteile (108, 109) in dieser einen Richtung vorgesehen sind sowie je ein An schlagelement (107, 111) an den genannten Teilen (108, 109) der Betätigungsmittel, welche während der Bewegung der genannten EMI0010.0021 Teile <SEP> <B>(1.08, <SEP> 109)
    </B> <SEP> nacheinander <SEP> auf <SEP> die <SEP> Kontrol.l scheibe <SEP> (105) <SEP> zur <SEP> @t <SEP> irl.ung <SEP> kommen, <SEP> wobei <SEP> auf <tb> der <SEP> Kontrollscheibe <SEP> <B>(105)</B> <SEP> Vorsprünge <SEP> vorban den <SEP> sind, <SEP> clie <SEP> eine <SEP> Anzahl <SEP> voll <SEP> Aussparungeil <tb> (106) <SEP> für <SEP> < las <SEP> eiste <SEP> <B>(107)</B> <SEP> dieset# <SEP> Anschla@.z elemente <SEP> bilden, <SEP> und <SEP> (1 < a1:
    <SEP> nur <SEP> cili <SEP> 1)urclilal.t <tb> <B>(106')</B> <SEP> an <SEP> der <SEP> Kontrollselie <SEP> ibe <SEP> <B>(105)</B> <SEP> t'iir <SEP> das <tb> zweite <SEP> Anschlagelement <SEP> (1.11) <SEP> v <SEP> orhancleil <SEP> i,t. <tb> 30. <SEP> Zeit, <SEP> ehaltuhr <SEP> nach <SEP> I\nteransprueli <SEP> D, <tb> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> daL) <SEP> der <SEP> Durehlal <tb> (1.06') <SEP> für <SEP> den <SEP> zweiten <SEP> Anschlag <SEP> (11.1) <SEP> so <SEP> ;
    e lagert <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> er <SEP> mit <SEP> dein <SEP> zweitennschla@@ <SEP> in <tb> Ühereinstimnittii(- <SEP> liegt, <SEP> wenn <SEP> die <SEP> Betätiguli,>, zeit <SEP> (30) <SEP> an <SEP> den <SEP> ersten <SEP> Anzeigemitteln <SEP> (''8, <tb> 9) <SEP> gleich <SEP> Null <SEP> ist. <tb> ?1.
    <SEP> Zeitsehaltuhr <SEP> nach <SEP> tntei-ansprtieli <SEP> ?0, <tb> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> class <SEP> die <SEP> Dreliaehse <tb> der <SEP> Steuerscheibe <SEP> (105) <SEP> quer <SEP> zu <SEP> der <SEP> Drehaelise <tb> (31) <SEP> der <SEP> Betätigungsmittel <SEP> liest <SEP> und <SEP> die <tb> Durehlassöffnungen <SEP> für <SEP> den <SEP> ersten <SEP> Anschlag <tb> (107) <SEP> aus <SEP> Nuten\ <SEP> (106) <SEP> am <SEP> Unifang <SEP> der <SEP> Steuer scheibe <SEP> herum <SEP> gebildet <SEP> sind, <SEP> während <SEP> die <tb> Durehlassöffnun-@ <SEP> für <SEP> den <SEP> zweiten <SEP> Ansrhlar;
    <tb> (111) <SEP> aus <SEP> nur <SEP> einer <SEP> tieferen <SEP> Nut <SEP> (106') <SEP> am <tb> Scheibenumfan <SEP> ge <SEP> besteht <SEP> und <SEP> die <SEP> Anschläge <tb> (l07, <SEP> 11) <SEP> von <SEP> radialstelienden <SEP> Trägern <SEP> ini <tb> Winkel <SEP> abgebogen <SEP> sind <SEP> und <SEP> eine <SEP> untersehiecl liehe <SEP> Länge <SEP> aufweisen.
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