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CH301442A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

Info

Publication number
CH301442A
CH301442A CH301442DA CH301442A CH 301442 A CH301442 A CH 301442A CH 301442D A CH301442D A CH 301442DA CH 301442 A CH301442 A CH 301442A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cobalt
dye
containing azo
releasing agent
azo dye
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH301442A publication Critical patent/CH301442A/de

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Description


  Verfahren     zur    Herstellung eines metallhaltigen     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen metallhaltigen     Azofarbstoff     gelangt, wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0005     
         l@oba.ltabgebende    Mittel derart einwirken lässt,  dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein     Ko-          baltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein     wasserlös-          lielies    Pulver, das Wolle aus schwach alkali  schem, neutralem oder essigsaurem Bade in  reinen violetten Tönen von     ausgezeichneter          \\        asch-,        Dekatur-    und     Carbonisierechtheit     färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazofarb-          stoff    kann durch Kupplung des     5,8-Dichlor-l-          oxynaphthalins    mit nach an sich bekannten  Methoden, z. B. mittels Salzsäure und Natrium  nitrit dianotiertem     2-Amino-l-oxybenzol-5-sul-          fonsätirea.tnicl,    hergestellt werden.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgebenden          Jlitteln    erfolgt gemäss vorliegendem Verfahren  in der Weise, dass ein     kobalthaltiger    Farbstoff  entsteht, der pro Molekül Farbstoff weniger  als ein     Atoni    Kobalt in komplexer Bindung    enthält. Demgemäss führt man die     Metallisie-          rung    zweckmässig mit solchen     kobaltabgeben-          den    Mitteln und nach solchen Methoden durch,  welche erfahrungsgemäss komplexe     Kobaltver-          bindungen    dieser Zusammensetzung liefern.

    Es empfiehlt sich im allgemeinen, auf ein  Molekül eines Farbstoffes weniger als ein,  mindestens aber     1/2    Atom Kobalt zu verwen  den     undloder    die     Metallisierung    in schwach  saurem bis alkalischem Medium     auszuführen.     Als     kobaltabgebende    Mittel verwendet man  zweckmässig komplexe     Kobaltverbindungen          aliphatischer        Oxycarbonsäuren    oder einfache       Kobaltsalze,    wie     Kobaltsulfat    oder Kobalt  acetat, gegebenenfalls auch frisch gefälltes       Kobalthydroxyd.     



  <I>Beispiel:</I>  18,8 Teile     2-Amino-l-oxybeiizol-5-sulfon-          säureamid    werden in 200 Teilen Wasser und  15 Teilen     10n-Salzsäure    aufgeschlämmt und  bei 0 bis 5  mit 25     Volumteilen        4n-Natrium-          nitritlösung    dianotiert. Die durch Zugabe von       Natriumcarbonat    neutralisierte     Diazolösung          lä.sst    man einlaufen in eine mit.

   Eis auf 0  ge  kühlte Lösung aus 21,3 Teilen     5,8-Diehlor-l-          oxynaphtIialin,    4 Teilen     Natriümhydroxyd,     5,3 Teilen     Natriumcarbonat    in 200 Teilen  Wasser.     Naeli    beendeter Kupplung wird der  vollständig ausgefallene Farbstoff filtriert und  getrocknet. Er stellt ein schwarzviolettes     Pul-          v    er dar, das sich in Wasser mit violetter,  in verdünnter     Natriumhydroxydlösung    mit  blaustichig roter und in konzentrierter Schwe  felsäure mit neingrüner Farbe löst.

        20,6 Teile des so erhaltenen Farbstoffes  werden unter Zusatz von 4 Teilen     Natrium-          hvdrox-d    in 500 Teilen 80  warmem Wasser  gelöst und mit 50 Teilen einer     Kobaltsulfat-          lösung        mit        einem        Kobaltgehalt        von        3,25        %        ver-          setzt.    Nach etwa einer halben Stunde Rühren  bei 70 bis 80  ist die     Metallisierung    beendet.

    Die erhaltene violette     Farbstofflösung    wird       nötigenfalls        klärfiltriert    und dann zur Trockne  eingedampft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0019 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofa.rbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös liches Pulver, das Wolle aus schwach alkali schem, neutralem oder essigsaurem Bade in reinen violetten Tönen von ausgezeichneter Wasch-, Dekatur- und Carbonisiereehtheit färbt. UNTERANSPRACHE l.. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein, mindestens aber 1/2 Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobaltabgebenden Mittels anwen det.. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli sierung in alkalischem Medium ausführt. 3.
    Verfahren gemäss Patenta.nsprueb. da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver wendet.
CH301442D 1952-07-01 1951-08-17 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH301442A (de)

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CH301442T 1952-07-01

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CH301442A true CH301442A (de) 1954-09-15

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CH301442D CH301442A (de) 1952-07-01 1951-08-17 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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