Vorrichtung zum Reinigen der Fingernägel. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen der Fingernägel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass in einem nach oben offenen Gehäuse eine den Gehäuse boden durchsetzende senkrechte Welle drehbar gelagert ist, deren unteres Ende unter dem Einfluss einer automatischen Antriebseinrich tung zum Drehen dieser Welle steht, wogegen auf dem obern Ende eine waagrechte Scheibe sitzt, deren Oberseite mit einem zum Behan deln der Fingernägel einer mit den Finger spitzen in das Gehäuse eintauchenden Hand bestimmten Mittel versehen ist. Zweckmässig ist die Scheibe abnehmbar mit ihrer Welle ver bunden. In diesem Falle lässt sich die Scheibe auch ohne weiteres gegen eine andere aus wechseln.
Es ist dies unter Umständen zweck mässig, um zum Behandeln der Fingernägel nacheinander zwei mit unterschiedlichen Be handlungsmitteln versehene Scheiben verwen den zu können. Zum Beispiel kann vorerst eine als Bürste ausgebildete Scheibe verwendet wer den, wobei in das Gehäuse eine Reinigungsflüs sigkeit, z. B. Seifenwasser, eingefüllt wird. Als dann kann die Reinigungsflüssigkeit entfernt und zum Polieren die auf der Oberseite der Scheibe befindlichen Borsten mit einer Polier paste versehen und dann erneut eine Weiter behandlung der vorher mit der Bürste behan delten Fingernägel vorgenommen werden.
Statt dessen oder zusätzlich hierzu kann jedoch für den zweiten Arbeitsgang eine besondere Polierscheibe Verwendung finden, die an Stelle der Bürstenscheibe auf die Scheiben- welle aufgebracht wird. Die Polierscheibe kann mit einem zum Polieren geeigneten Be lag besetzt sein, z. B. mit einem Filzbelag.
Die Vorrichtung kann als selbständiges Ge rät auf einem Arbeitstisch, einem Waschtisch oder einem Waschbecken bzw. an einem Wand- . Support angeordnet werden bzw. kann sie als zusätzliche Einrichtung in einem Wasch becken oder dergleichen eingebaut sein, so dass lediglich der obere Rand des Gehäuses her vorragt und zugänglich ist, bzw. kann dieser Oberrand sogar in einer entsprechenden Öff nung des Waschbeckens oder dergleichen ver senkt angeordnet sein, je nach den gerade vorliegenden Verhältnissen.
Die beigefügte Zeichnung zeigt ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt einen senkrechten Mittel längsschnitt, wobei einzelne Teile ungeschnit- ten dargestellt sind.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie A=3 der Fig. 1, wobei der Antriebs motor nur schematisch angedeutet ist.
Ein nach oben offenes Gehäuse weist einen Boden 1 und eine in zwei Teile unterteilte Wand auf, deren Unterteil mit 2 und deren Oberteil mit 3 bezeichnet ist. Der Unterteil 2 besteht mit dem Boden 1 aus einem Stück, ebenso ein als Hohlkörper ausgebildeter Ge häusefuss 4. Der Wandoberteil 3 ist dagegen durch ein besonderes Stück aus anderem Ma terial wie der Unterteil, insbesondere aus Kunststoff, z. B. Kunstharz, angefertigt und hat eine ringförmige Gestalt, wobei der freie Oberrand 5 nach innen umgebördelt ist. Der Wandoberteil 3 kann eventuell nach oben ab ziehbar mit dem Unterteil 2 verbunden sein und durch Klemmwirkung an letzterem fest sitzen. Jedoch soll die Verbindung des Ring teils 3 mit dem Unterteil 2 wasserdicht sein.
Der Gehäuseboden 1 ist mit einer zentralen Bohrung versehen, in welcher eine senkrechte Welle 6 drehbar, jedoch wasserdicht gelagert ist. Die Welle 6 trägt an ihrem obern Teil einen Bund 7, auf dem eine waagrechte Scheibe 8 aufliegt, welche mittels einer Klemmschraube 9, die in eine axiale Gewinde bohrung des obern Endes 6 der Welle einge schraubt ist, fest gegen den Bund 7 gepresst wird, so dass die Scheibe 8 an der Drehung der Welle 6 teilnimmt. Die Scheibe 8 ist auf ihrer Oberseite mit Borsten 10 versehen, so dass sie eine Bürste bildet. Die Bürste ist zweckmässig kreisrund ausgebildet.
Das untere Ende der Scheibenwelle 6 ist mit einer zentralen Bohrung versehen, welche als Lager für das Oberende einer Turbinen welle 11 ausgebildet ist. Die Turbinenwelle 11 ist koaxial mit der Scheibenwelle 6 und trägt ein Peltonturbinenrad, für welches in Fig. 2 nur zwei Peltonschaufeln 12 angedeutet sind. Das in nicht dargestellter Weise fest stehend angeordnete Turbinengehäuse ist in Fig. 1 mit 13 bezeichnet und in dasselbe mün den, wie in Fig. 2 dargestellt, zwei Wasser strahldüsen 14 ein. Die beiden Wasserstrahl düsen sitzen mittels Schraubengewinde in je einer durchgehenden Gewindebohrung des Fusses 4.
Auf der Aussenseite sind die Strahl düsen mit dem vorstehenden Gewindezapfen 15 zum Anschluss an eine Wasserzuleitung versehen. Das untere Ende der Turbinenwelle 11 ist auf einer Traverse 16 gelagert, die im Fuss 4 angeordnet ist und den Fuss diametral durch setzt. Die Traversenenden liegen auf je einem nach innen vorspringenden, am Fuss 4 sitzenden Auflagerauge 17 auf und sind durch je eine Schraube fest, jedoch abnehmbar befestigt.
Auf dem untern Ende der Seheibenwelle 6 ist ein Zahnrad 19 aufgekeilt, das mit einem Zahnrad 20 in Eingriff steht. Dieses Zahnrad 20 sitzt auf einer zur Welle 6 parallelen Vor gelegewelle 21, deren oberes Ende in einer Lagerbohrung des Gehäusebodens 1 wasser dicht gelagert ist, wogegen das Unterende in einer Spurlagerbohrung der Traverse 6 läuft. Die Vorgelegewelle 21 ist mit einem weiteren Zahnrad 22 versehen, welches mit einem auf der Turbinenwelle 11 sitzenden Zahnrad 23 kämmt, dergestalt, dass also die Turbinenwelle unter Zwischenschaltung eines Untersetzungs- getriebes mit der Scheibenwelle 6 verbunden ist.
Die Untersetzung wird zweckmässig so ge wählt, dass die Scheibenwelle 6 mit einer etwa ein Drittel der Turbinentourenzahl betragen den Tourenzahl läuft. Dadurch ist eine für den vorgesehenen Zweck bei geeigneter Aus bildung ausreichende Tourenzahl und ein ge nügendes Drehmoment der Scheibe 8 erreich bar.
Der Unterteil 2 der Gehäusewand ist ferner unmittelbar über dem Gehäuseboden 1 durch eine Gewindebohrung durchsetzt, in welcher eine Flügelschraube 24 dicht eingesetzt ist. Hierdurch ist. eine Entleerungseinrichtung ge bildet, indem durch Herausschrauben der Flügelschraube 24 eine restlose Entleerung von im Gehäuse befindliehen Flüssigkeiten möglich ist.
Zum Gebrauch wird in das Gehäuse eine Reinigungsflüssigkeit eingegossen in einer Menge, die ausreicht, um die Borsten 10 zu überdecken. Alsdann wird die Turbine ange lassen, nachdem die Strahldüsenenden 15 an eine Wasserleitung angeschlossen worden sind. Dadurch wird über das Untersetzungsgetriebe die Scheibe 8 zur Rotation gebracht. Die Hand mit den zu reinigenden Fingernägeln wird nun mit den Fingerspitzen am Rand 5 anliegend in das Gehäuse eingetaueht, so dass die Finger nägel mit den Borsten 10 in Berührung kom men.
Durch die Rotationsgeschwindigkeit der Borsten findet nun mechanisch eine intensive reibende Behandlung der Fingernägel statt, wobei durch sinngemässes Bewegen der Fin ger und der Hand alle zu bearbeitenden Stel len der Fingernägel sukzessive in Kontakt mit den Borsten gebracht werden. Hierauf wird durch Herausschrauben der Flügelmutter 24 die Reinigungsflüssigkeit ent fernt und eventuell mit reinem Wasser nach gefüllt. Alsdann kann zum Polieren auf die Borsten 10 eine Polierpaste aufgestrichen wer den. Hierbei kann die Rotation der Bürste zum bequemen Auftragen und Verteilen der Paste ausgenützt werden. Alsdann werden erneut die zu polierenden Fingernägel in der angegebenen Weise in Kontakt mit den paste- besetzten Borsten in Berührung gebracht.
Alsdann kann durch Einfliessenlassen einer Reinigungsflüssigkeit die Bürste wieder von der Paste befreit werden.
Alsdann wird die Schraube 24 wieder ein gesetzt. Es kann dann ein neuer Behandlungs gang erfolgen.
Zum Polieren kann man jedoch zweck mässig auch die Bürste 8, 10 ersetzen durch eine spezielle Polierscheibe. Die Auswechs lung kann ohne weiteres erfolgen durch Her ausschrauben der Befestigungsschraube 9 aus der Scheibenwelle 6, Abnehmen der Bürsten scheibe, Aufsetzen der Polierscheibe und Wie deranschrauben der Befestigungsschraube 9.
Der, wie erwähnt, nach innen umgebördelte Oberrand 5 des obern Wandteils 3 ist so ge staltet, dass jeder etwaige Schwall eines im Gehäuse befindlichen flüssigen Reinigungs mediums, welches infolge der Scheibenrotation an der Gehäusewand entlang hinaufgeschleu dert wird, vom Gehäuserand aufgefangen und nach unten umgelenkt wird. Dadurch wird ein Herausspritzen von Flüssigkeit beim Ge brauch der Vorrichtung vermieden.
An Stelle der Peltonturbine kann natürlich auch ein anderer Wassermotor bzw. ein an derer Motor, z. B. Elektromotor, Verwendung finden.
Device for cleaning fingernails. The present invention relates to a device for cleaning fingernails, which is characterized in that a vertical shaft penetrating the bottom of the housing is rotatably mounted in a housing that is open at the top, the lower end of which is under the influence of an automatic drive device for rotating this shaft, whereas on the upper end there is a horizontal disk, the top of which is provided with a means for treating the fingernails with a pointed hand dipping into the housing. Appropriately, the disc is removably ver connected to its shaft. In this case, the disc can easily be exchanged for another.
This may be useful in order to be able to use two disks provided with different treatment agents one after the other to treat the fingernails. For example, a brush designed as a disc can initially be used who the, with a cleaning fluid in the housing, z. B. soapy water is filled. Then the cleaning liquid can be removed and the bristles located on the upper side of the disc can be provided with a polishing paste for polishing, and the fingernails previously treated with the brush can then be treated again.
Instead of this or in addition to this, however, a special polishing disk can be used for the second work step, which is applied to the disk shaft in place of the brush disk. The polishing wheel can be filled with a suitable for polishing Be lay, for. B. with a felt covering.
The device can be used as a stand-alone device on a work table, a vanity unit or a sink or on a wall. Support can be arranged or it can be installed as an additional facility in a wash basin or the like, so that only the upper edge of the housing protrudes and is accessible, or this upper edge can even be lowered in a corresponding opening of the wash basin or the like be arranged, depending on the current circumstances.
The accompanying drawing shows an exemplary embodiment from the subject of the invention. 1 shows a vertical center longitudinal section, with individual parts being shown uncut.
Fig. 2 shows a cross section along the line A = 3 of Fig. 1, the drive motor is only indicated schematically.
A housing that is open at the top has a base 1 and a wall which is divided into two parts, the lower part of which is designated with 2 and the upper part with 3. The lower part 2 is made of one piece with the bottom 1, as well as a housing foot 4 designed as a hollow body. The upper wall part 3, on the other hand, is made of a special piece of other material such as the lower part, especially made of plastic, for. B. synthetic resin, made and has an annular shape, wherein the free upper edge 5 is crimped inward. The upper wall part 3 can possibly be connected to the lower part 2 so that it can be pulled upwards and sit firmly on the latter by clamping action. However, the connection of the ring part 3 with the lower part 2 should be waterproof.
The housing base 1 is provided with a central bore in which a vertical shaft 6 is rotatably but mounted in a watertight manner. The shaft 6 has a collar 7 on its upper part, on which a horizontal disk 8 rests, which is pressed firmly against the collar 7 by means of a clamping screw 9 which is screwed into an axial threaded hole in the upper end 6 of the shaft, so that the disk 8 takes part in the rotation of the shaft 6. The disc 8 is provided with bristles 10 on its upper side, so that it forms a brush. The brush is expediently circular.
The lower end of the disk shaft 6 is provided with a central bore which is designed as a bearing for the upper end of a turbine shaft 11. The turbine shaft 11 is coaxial with the disk shaft 6 and carries a Pelton turbine wheel, for which only two Pelton blades 12 are indicated in FIG. 2. The stationary in a manner not shown turbine housing is designated in Fig. 1 with 13 and in the same mün the, as shown in Fig. 2, two water jets 14 a. The two water jet nozzles are each seated in a continuous threaded hole in the foot 4 by means of screw threads.
On the outside, the jet nozzles are provided with the protruding threaded pin 15 for connection to a water supply line. The lower end of the turbine shaft 11 is mounted on a cross member 16 which is arranged in the foot 4 and diametrically sets the foot through. The ends of the traverse each rest on an inwardly protruding support eye 17 seated on the foot 4 and are each firmly but detachably attached by a screw.
A gear 19, which meshes with a gear 20, is keyed on the lower end of the Seheibenwelle 6. This gear 20 sits on a parallel shaft 6 in front of lay shaft 21, the upper end of which is stored water-tight in a bearing bore of the housing bottom 1, whereas the lower end runs in a thrust bearing bore of the cross member 6. The countershaft 21 is provided with a further gear 22 which meshes with a gear 23 seated on the turbine shaft 11 in such a way that the turbine shaft is connected to the disk shaft 6 with the interposition of a reduction gear.
The reduction is expediently selected so that the disk shaft 6 runs with about a third of the number of turbine revolutions. As a result, a sufficient number of revolutions and a sufficient torque of the disc 8 can be achieved for the intended purpose with suitable training.
The lower part 2 of the housing wall is also penetrated directly above the housing base 1 by a threaded hole in which a wing screw 24 is inserted tightly. This is. an emptying device forms ge by unscrewing the wing screw 24 a complete emptying of liquids located in the housing is possible.
For use, a cleaning liquid is poured into the housing in an amount sufficient to cover the bristles 10. Then the turbine is left after the jet nozzle ends 15 have been connected to a water pipe. This causes the disk 8 to rotate via the reduction gear. The hand with the fingernails to be cleaned is now thawed into the housing with the fingertips resting against the edge 5 so that the fingernails with the bristles 10 come into contact.
Due to the speed of rotation of the bristles, an intensive rubbing treatment of the fingernails takes place mechanically, whereby all areas of the fingernails to be processed are gradually brought into contact with the bristles by moving the fingers and the hand accordingly. Then the cleaning liquid is removed ent by unscrewing the wing nut 24 and possibly refilled with pure water. A polishing paste can then be applied to the bristles 10 for polishing. The rotation of the brush can be used for easy application and distribution of the paste. The fingernails to be polished are then brought into contact with the paste-coated bristles again in the manner indicated.
The brush can then be freed from the paste again by flowing in a cleaning liquid.
Then the screw 24 is set again. A new course of treatment can then take place.
For polishing, however, you can also expediently replace the brush 8, 10 with a special polishing wheel. The replacement can easily be done by unscrewing the fastening screw 9 from the disk shaft 6, removing the brush disk, putting on the polishing disk and screwing the fastening screw 9 again.
The, as mentioned, inwardly flanged upper edge 5 of the upper wall part 3 is so ge staltet that any gush of a liquid cleaning medium located in the housing, which is thrown up along the housing wall as a result of the disk rotation, is caught by the edge of the housing and deflected downwards becomes. This prevents liquid from splashing out when using the device.
Instead of the Pelton turbine, of course, another water motor or one at which motor, e.g. B. electric motor, use.