Verfahren zur Herstellung von Fussbodenriemen. Es sind Verfahren zur Herstellung von Fussbodenriemen bekannt, gemäss welchen Holzstücke derart in Leisten von rechteckigem Querschnitt aufgeschnitten werden, dass ihre Schmalseiten stehende Jahrringe aufweisen, wonach diese Leisten unter Verwendung der genannten Schmalseiten als Nutzflächen hoch kant aneinandergefügt und miteinander zu Riemenrohlingen verleimt werden. Zur Her stellung solcher Leisten müssen aber die Bret ter, wie sie beispielsweise beim normalen Schnitt von Rundholz anfallen, entsprechend aufgeschnitten werden. Dies bedingt einerseits einen grossen Schnittverlust und anderseits hohe Bearbeitungskosten.
Demzufolge können gemäss diesem Verfahren nur Bretter erster Qualität wirtschaftlich zu Bodenriemen ver arbeitet werden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt dem gegenüber die Herstellung von Fussbodenrie men mit kleinerem Schnittverlust und gerin geren Bearbeitungskosten auch aus Brettern zweiter und dritter Qualität.
Zu diesem Zweck werden gemäss der Er findung Holzstücke derart in Leisten von rechteckigem Querschnitt aufgeschnitten, dass ihre Breitseiten stehende Jahrringe aufweisen, worauf diese Leisten unter Verwendung der genannten Breitseiten als Nutzflächen mit den Schmalseiten aneinandergefügt und miteinan der zu Riemenrohlingen verleimt werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren soll an Hand der beiliegenden Zeichnung beispiels weise näher erläutert werden; es zeigen: Fig.1 einen Rundholzstamm im Schnitt, der in Bretter aufgeschnitten ist, Fig. 2 im Querschnitt einen Bodenriemen rohling, gebildet aus mittels Verzahnungen in einandergreifenden Leisten, und Fig. 3 .eine Draufsicht zu Fig. 2.
Nach Fig.1 wird der Rundholzsta=mm in Bretter 1 aufgeschnitten, die ihrerseits in Lei sten 2 von rechteckigem Querschnitt aufge schnitten werden sollen. Die Dicke a der Bret ter 1 in der Mitte des Stammes entspricht der Rohdicke der herzustellenden Riemen und ist kleiner als die Breite b der Leisten 2, Die Dicke der Seitenbretter 3 ist gleich der Roh breite b der Leisten 2. Diese Seitenbretter 3 werden ebenfalls in Leisten 2 von der Roh dicke a aufgeschnitten. Der Stamm wird bei spielsweise so aufgeschnitten, dass Leisten mit einer Dicke a von annähernd 26 mm und einer Breite b von annähernd 40 mm anfallen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, weist die Breit seite der Leisten 2 stehende Jahrringe auf.
Nur bei den Brettern in der Mitte des Stam mes weisen die mittleren Leisten Breitseiten mit liegenden Jahrringen auf. Diese Holz teile sind aber meist zufolge von Rissen, Grob- jährigkeit und anderer Fehler nicht verwend bar. Gemäss Fig. 2 werden in der Folge meh rere dieser Leisten 2 mit den Schmalseiten aneinandergefügt und zu einem Riemenroh ling verleimt, wobei die Breitseite der Leisten 2, die stehende Jahrringe aufweist, zur Bil dung der Nutzfläche verwendet wird. Die Ver- leimeng erfolgt zweckmässig mit einem was serfesten, z. B. einem Casein- oder Kunstharz leim.
Die miteinander zu verleimenden Schmalseiten der Leisten sind in der Fuge verzahnt. Sie könnten aber auch glatt sein. Die beiden Randleisten sind in .bekannter Weise an der äussern Schmalseite mit zur Ver bindung mit benachbarten Bodenriemen die nenden Doppelkämmen 4 und 5 versehen. Die Leistenstücke werden in der Folge mit den Stirnflächen aneinanderstossend auf die ge wünschte Riemenlänge zu einem Riemenroh ling zusammengefügt. Die Stossstellen der Lei sten sind gemäss Fig. 3 zueinander versetzt, was die Festigkeit des Riemens erhöht.
Da die Leisten 2 relativ lang sind, ist der Schnittverlust gering. Auch die Bearbeitungs kosten können niedrig gehalten werden, beson ders da zu einem Riemenrohling üblicher Breite zum Beispiel nur drei Leisten 2 zusam mengefügt werden müssen, anstatt wie bei dem eingangs erwähnten bekannten Verfah ren, wo zum Beispiel fünf Leisten, deren Schmalseiten stehende Jahrringe aufweisen, hochkant zusammengefügt werden.
Das beschriebene Verfahren gestattet zu folge des relativ geringen Arbeitsaufwandes und kleinen Schnittverlustes auch die wirt schaftliche Herstellung von Bodenriemen zweiter und dritter Qualität, bei welchen nicht völlige Astfreiheit verlangt wird.
Process for the production of floor straps. There are known methods for producing floor straps, according to which pieces of wood are cut into strips of rectangular cross-section in such a way that their narrow sides have standing annual rings, after which these strips are joined on edge using the said narrow sides as usable surfaces and glued together to form belt blanks. In order to manufacture such strips, however, the boards, such as those incurred in normal cutting of logs, must be cut open accordingly. On the one hand, this causes a large loss of cutting and, on the other hand, high processing costs.
As a result, only first quality boards can be economically processed into floor straps using this method.
The present invention aims at the production of floor belts men with smaller cutting loss and lower processing costs also from boards of second and third quality.
For this purpose, according to the invention, pieces of wood are cut into strips of rectangular cross-section in such a way that their broad sides have standing annual rings, whereupon these strips are joined together with the narrow sides using the said broad sides as useful surfaces and glued together to form belt blanks.
The inventive method will be explained in more detail, for example, with reference to the accompanying drawing; 1 shows a cross-section of a round log that has been cut into boards, FIG. 2 shows a cross-section of a floor strap blank, formed from strips engaging in one another by means of teeth, and FIG. 3 shows a plan view of FIG.
According to Figure 1 the Rundholzsta = mm is cut into boards 1, which in turn should be cut up in Lei most 2 of rectangular cross-section. The thickness a of the boards 1 in the middle of the trunk corresponds to the raw thickness of the belt to be produced and is smaller than the width b of the strips 2, The thickness of the side boards 3 is equal to the raw width b of the strips 2. These side boards 3 are also in Last 2 cut open from the raw thickness a. The trunk is cut open, for example, so that strips with a thickness a of approximately 26 mm and a width b of approximately 40 mm are obtained. As can be seen from the drawing, the broad side of the strips has 2 standing annual rings.
Only on the boards in the middle of the trunk do the middle strips have broad sides with horizontal annual rings. Most of the time, however, these wooden parts cannot be used due to cracks, coarseness and other defects. According to Fig. 2, several of these strips 2 are joined together with the narrow sides and glued to a Riemenroh ling, the broad side of the strips 2, which has standing annual rings, is used to form the useful area. The gluing takes place appropriately with a water resistant, z. B. a casein or synthetic resin glue.
The narrow sides of the strips to be glued together are interlocked in the joint. But they could also be smooth. The two edge strips are in a known manner on the outer narrow side with the nenden double combs 4 and 5 for connection with adjacent floor straps. The strip pieces are then joined together with the end faces abutting on the desired belt length to form a belt blank. The joints of the Lei most are offset from one another as shown in FIG. 3, which increases the strength of the belt.
Since the strips 2 are relatively long, the loss of cut is small. The processing costs can also be kept low, especially since, for example, only three strips 2 have to be joined together to form a belt blank of the usual width, instead of ren as in the known method mentioned above, where, for example, five strips whose narrow sides have vertical annual rings, be joined upright.
The method described allows the economic production of second and third quality floor straps, which do not require complete freedom from knots, as a result of the relatively low workload and small cutting loss.