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CH300060A - Gerät zum Messen der in einem strömenden Medium enthaltenen Wärmemenge. - Google Patents

Gerät zum Messen der in einem strömenden Medium enthaltenen Wärmemenge.

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Publication number
CH300060A
CH300060A CH300060DA CH300060A CH 300060 A CH300060 A CH 300060A CH 300060D A CH300060D A CH 300060DA CH 300060 A CH300060 A CH 300060A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
condensate
amount
flow
measuring
condenser
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Evald Lansner Arnold
Original Assignee
Evald Lansner Arnold
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Evald Lansner Arnold filed Critical Evald Lansner Arnold
Publication of CH300060A publication Critical patent/CH300060A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K17/00Measuring quantity of heat
    • G01K17/02Calorimeters using transport of an indicating substances, e.g. evaporation calorimeters
    • G01K17/025Calorimeters using transport of an indicating substances, e.g. evaporation calorimeters where evaporation, sublimation or condensation caused by heating or cooling, is measured

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Description


  



  Gerät zum Messen der in einem   stromenden    Medium enthaltenen Wärmemenge.



   Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Messen der in einem stromenden Medium ent  haltenen    Wärmemenge in bezug auf eine Bezugstemperatur mit einem zur   Durchfüh-    rung eines thermischen Kreisprozesses be  stimmten,    geschlossenen System, das einen Verdampfer, der mittels eines Bruchteils der in dem strömenden Medium enthaltenen Wärmemenge erwärmt wird, sowie einen Kondensator, welcher auf eine Bezugstemperatur   abgekühl.      t gehalten    wird, enthält, wobei die Kondensatmenge als Messgrösse dient.



   GerÏte dieser Art werden oft angewandt, nm die durch die Versorgung von Gebäuden mit Wärme und Warmwasser entstehenden Kosten auf die einzelnen Verbraucher gemäss der von jedem Verbraueher   verbrauehten    Menge zu verteilen. Es kann dabei ein Messgerät für jeden Verbraueher oder für jede Verbrauchsstelle, z.   B.    einen Heizkörper oder eine Warmwasserzapfstelle, vorgesehen sein, und die Anzeige des Messgerätes dient zur Angabe der verbrauchten Wärmemenge.



   Die verbrauchte Wärmemenge wird dabei auf eine Temperatur bezogen, die für alle Verbraucher gleieh ist. Verständlicherweise kann als Bezugstemperatur weder die augen  blickliche    Raumtemperatur gewählt werden, da diese bei den einzelnen Verbrauchern weitgehend ändert und unterschiedlich ist, noch mit ausreichender Genauigkeit die mittlere Raumtemperatur, welche ebenfalls nicht eine für alle Verbraucher gleiche Grösse hat,   Bine    Bezugstemperatur, die für alle Verbraucher gleich ist, ist die Temperatur des Speisewassers für die wärmeerzeugende Anlage ; doch kann diese Temperatur nur selten an der Messstelle wirksam gemacht werden.



   In diesem Zusammenhang sei bemerkt, dass die Kaltwassertemperatur bei den   verschiede-    nen Verbrauchern nicht als Bezugstemperatur geeignet ist, da sie von der Raumtemperatur, der Lage der Wohnung, der Besonnung und andern wechselnden Faktoren abhängig ist.



  In einigen Fällen, zum Beispiel bei Fernheizungsanlagen, kann man jedoch als Bezugstemperatur die   Temperat. ur    der Hauptrückführleitung benutzen. Diese Messmethode ist übrigens im Prinzip früher für elektrische Wärmemesser, deren   Taststellen    bei der Zubzw. Ableitung eines Heizkörpers angebracht werden, vorgeschlagen worden.



   Bekannte GerÏte der genannten Art sind mit Mängeln im Hinblick auf die Messgenauigkeit behaftet. Es sind GerÏte der Art vorgeschlagen worden, denen eine begrenzte Menge des in dem geschlossenen System gebildeten   Kondensates des Arbeitsmittels entzogen    wird, um sie in einem   besonderen Messglas    zu messen. Das entzogene Kondensat wird nach Beendigung der Registrierperiode dem System wieder zugeführt. Bei Verwendung eines Messglases ist die registrierte Kondensatmenge und damit die Messgenauigkeit prinzipiell jedoch sehr begrenzt. 



   Das Kondensatmessgerät ist bei Verwendung in GerÏten mit geschlossenem System innen in dem dicht geschlossenen System, in welchem das   Arbeitsmittel zirkuliert,    angebracht worden. Dies hat. zur Folge, dass beim Ablesen Fehler infolge Kapillarwirkung oder Parallaxe auftreten.



   Man hat versucht, diesen Nachteil durch Verwendung mechanischer   Registriergeräte,    die von der gesamten Kondensatmenge beeinflusst werden, zu vermeiden. Mechanische Zählwerke ertragen indessen nicht, den im System zirkulierenden Dämpfen des   Arbeits-      mit. tels ausgesetzt    zu sein und können ausserdem infolge ihrer Anbringung innen in dem geschlossenen System nicht nachgesehen werden. Weiterhin ist es schwierig, das Messgehäuse der Scheibe gegenüber, durch welche das Zählwerk abgelesen werden soll, abzudichten.



   Der zum Messen bestimmte Bruchteil der Wärmemenge in dem strömenden   Mit. tel    wird in der Regel dem Messgerät mittels eines Teilstromes, dessen Menge zwecks Erreichung eines genauen Messergebnisses zu jedem beliebigen Zeitpunkt ein und den gleichen Bruchteil des Hauptstromes ausmachen soll, zugeleitet. Dies bedingt, dass die Strömungsverhältnisse im Hauptstrom und Teilstrom genau gleich sein müssen. Dies ist indessen bei den bekannten Anordnungen, in denen die Strömung bei wachsender Geschwindigkeit von einer laminaren in eine turbulente Str¯mung übergeht, nicht der Fall. Direkt nach dem   iTbergang    von der laminaren Strömung ist die turbulente Strömung zudem sehr unregelmässig. Dies gilt in der Praxis indessen oftmals nur für den Hauptstrom, da der Teilstrom gewöhnlich laminar ist.

   Sollte auch der Teilstrom turbulent werden können, so würde auch er mit wachsender   Geschwindig-    keit die genannten Stadien durchlaufen ; doch würde es in solchem Fall pralitisch unmöglich sein, einen genau zusammenfallenden Verlauf der Strömungszustände im Hauptstrom und Teilstrom zu erreichen.



   Die bekannten Geräte schliessen somit viele Fehlerquellen ein, und es ist das'Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Gerät zu schaffen, in dem die genannten Nachteile vermieden werden. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Widerstand einer Zweigleitung für den Teilstrom vorwiegend in dem in der   Stromungsrichtung    gesehen ersten Teil der Zweigleitung vorhanden ist, und dass die Enden der Zweigleitung an der   Hauptstromleitung    an solchen Stellen angesehlossen sind, die in der   Stromungsrichtung    des Hauptstromes gesehen mit Abstand voneinander und innerhalb eines Abschnittes der   Hauptstromleitung    liegen, in dem Mittel zur   Erzwingung    einer laminaren Strömung im Hauptstrom vorhanden sind,

   dass ferner der Kondensator ein Kühlmittel mit konstanter Umwandlungstemperatur enthält und dass als Kondensatmessgerät ein Sehaufelrad vorhanden ist, welches derart eingerichtet ist, dass es durch reibungsfreie   Wräfte    in der Füllstellung festgehalten werden kann.



   Die eingangs   erwähnte Fehlerquelle,    die bisher durch die ungleiehen   Stromungazu-      stände    im Hauptstrom und im Teilstrom ver  ursacht    wurde, wird somit dadurch beseitigt, dass im Hauptstrom Mittel zur Sicherung einer laminaren Strömung über den gesamten   Stromungsabschnitt,    in welchem die Enden der Zweigleitung für den Teilstrom angeschlossen sind, angebracht sind und dass der überwiegende Widerstand im ersten Stück der Teilstromleitung vorhanden ist.



  Hierdurch wird eine laminare Strömung in beiden Strömen bei allen vorkommenden   Ge-      sehwindigkeiten    von Null an aufwärts erreicht, so dass die Strömung niemals im turbulenten Gebiet liegt. Man kann damit genaue Proportionalität   zwischen Haupt-    strom und Teilstrom erreichen.



   Eine für alle Messgeräte einer Anlagte konstante Bezugstemperatur an den    meus-    stellen wird durch das verwendete, eine   kon-    stante Umwandlungstemperatur besitzende   Kühlmitte]    des Kondensators erreicht. Ein derartiges Kühlmittel kann aus einem   chemi-      schen    Stoff bestehen, welcher während des Betriebes des Messgerätes beim Umwand   Lungspunkt    sich teils in festem, teils in flüssigem Zustand befindet.



   Durch die genannten Massnahmen wird eine zum Hauptstrom des Mittels genau pro  portionale    Kondensatmenge des   zirkulieren-    den   Arbeitsmittels    erreicht. Die bisherigen   L'ngenauigkeiten    beim Messen der   Konden-    satmenge lassen sich durch die genannte Anordnung des Schaufelrades überwinden.

   Das vom   Gesa. mtstrom    des Kondensates des in dem geschlossenen System zirkulierenden   Arbeitsmittels    betriebene Schaufelrad wird zum Beispiel in Füllstellung von einem äussern Kraftfeld festgehalten, bis die zu   strömende Kondensatmenge genügend gross    geworden ist, um die Wirkung des Kraftfeldes zu überwinden und das Rad einen Sehritt weiter zur nächsten Füllstellung unter Abgabe der gemessenen Kondensatmenge zu bewegen.



   Das Arbeitsmittel wird somit nicht weggeführt, sondern zirkuliert unausgesetzt in dem geschlossenen System, wobei der Kon  densatstrom    das Messgerät beeinflusst und danach seinen Kreislauf fortsetzt. Die Kon  densatmenge    als solche wird dadurch die   grösstmögliehe,    ohne dass sie der   fortgesetz-    ten Teilnahme am Kreislauf entzogen wird.



  Durch Anwendung eines Kraftfeldes zum Festhalten des Schaufelrades werden zudem mechanische Festhalteorgane innen im ge  schlossenen    System vermieden, welche Organe infolge von   Reibkräften    und Ver  schleiss    unzuverlässig sein würden.



   Das äussere Kraftfeld ist vorzugsweise ein Magnetfeld, doch kann das Kraftfeld auch ein elektrisches oder ein Schwerkraft  fjeld    sein. Die Verwendung eines Magnetfel. des ist indessen besonders vorteilhaft in einem Gerät, bei welchem das in dem geschlossenen System angebrachte Kondensatmessgerät mittels einer magnetischen Kupplung mit einem ausserhalb des Systems angebrachten Registriergerät gekuppelt ist. In diesem Falle kann der Magnet der   Kupp-    lung, welcher auf dem   Kondensatmessgerät    angeordnet ist, auch dazu eingerichtet sein, mit einem stillstehenden Anker derart zu  sammenzuarbeiten, dass    das   Kondensatmess-    gerät während des Zulaufes des Kondensates   stillgehalten    wird, bis eine vorherbestimmte Menge erreicht ist.



   Ausführungsbeispiele des   erfindungsge-    mässen Gerätes werden im folgenden unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert.



   Fig.   l    zeigt schematisch einen   Senkrecht-    schnitt durch die erste Ausführungsform,
Fig. 2 das Gerät in Draufsicht,
Fig. 3 das Gerät in Seitenansicht, das heisst von rechts in Fig.   1,    wobei die Vorderwand des Gehäuses entfernt ist,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 ein Schaufelrad im Kondensatmessgerät in Seitenansicht und mit dem Gehäuse des Schaufelrades im Schnitt nach Linie V bis V in Fig. 6,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie   VI-VI    in Fig. 3 und 5 und
Fig. 7   sehematisch    einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform des erfin  dungsgemässen    Gerätes.



   In der in Fig. l-6 gezeigten Ausfüh  rungsform    hat das Gerät ein Gehäuse 10, in welchem ein Verdampfergefäss 12 und ein Kondensator 14 untergebracht sind. Im Verdampfergefäss liegt eine   Rohrsehlange    16, die vollständig in ein flüssiges Arbeitsmittel eingetaucht ist, und die freien Enden der Schlange sind als Zweigleitung 20 und R ckleitung 22 mit dem Innern einer-Muffe 24 verbunden. Die Muffe 24 ist in eine nicht gezeigte Rohrleitung für das strömende Mittel, dessen Wärmemenge gemessen werden soll, eingefügt. Der Hauptstrom tritt in die Muffe durch einen Stutzen 34 ein und verlässt die Muffe durch einen Stutzen 36.

   Die Muffe ist am Gehäuse 10 befestigt, wobei zwischen   Afuffe    und Gehäuse ein Isolierkörper 38 eingelegt ist, so dass durch WÏrmeleitung keine Wärme zwischen Muffe und Gehäuse ausgetauscht werden kann.



   Der Isolierkörper 38 hat einen auskragenden Teil 40, der im grossen und ganzen das Muffeninnere ausfüllt und in dem eine Anzahl zueinander paralleler Lamellen 42 mit zwischenliegenden Kanälen festgemacht sind.



  Die Mündungen der Leitungen 20 und 22 sind in der gezeigten Ausführung senkrecht zu den Ebenen der Lamelle. Die M ndung der Zweigleitung 20 ist verhältnismässig weit vom Stutzen 34 entfernt, durch den der Hauptstrom in die Muffe eintritt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Strömung an der Abzweigung laminar geworden ist. Zwischen dem Stutzen 34 und den Endkanten der   lamelles    ist ein Sieb 44 angebracht.



   Der erste Teil der Zweigleitung   20    ist enger als die R ckleitung 22. Dadurch wird erreicht, dass Temperatur und Viskosität in dem f r den Widerstand massgebenden Stüek des Teilstromkreislaufes weitm¯glichst gleicher Grosse wie im Hauptstrom werden.



   Die konstruktiven Einzelheiten der   Muffe    und ihrer Verbindung mit dem Verdampfer des Messgerätes können natürlich auf versehiedene Weise abgeändert werden. Auch kann ein technisches   iquivalent    f r die Muffe angewendet werden, zum Beispiel eine Ausweitung des Muffenquerschnittes, wodurch eine laminare Strömung im Hauptstrom in dem Abschnitt, von dem der Teilstrom abgezweigt wird, erreicht wird.



   Das   Verdampfungsgefäss 12 ist    ein BehÏlter, von dessen Oberseite ein   aufwärtsge-      riehteter    Stutzen 26 ausgeht, dessen oberes Ende ein Stück über dem Boden einer VorkÏmmer 28 liegt. Eine in dem Kondensator 14. vorgesehene Rohrsehlange 30 geht von der Vorkammer   28    aus, vergleiche Fig. 1. Die Sehlange kann eine wesentliche Länge senkrecht zur Figurebene haben, oder sie kann mehrteilig in Form einer Serie parallel an  gebrachter    Rohre sein, wie Fig. 2 zeigt.



   Um die   Sehlange    herum ist der KondensatorbehÏlter mit einem K hlmittel gef llt.



  Wenn das Kühlmittel ein   einheitlieher    Stoff ist, weleher bei der betreffenden Temperatur zwei Zustandsformen aufweist, dann ist die   rmwandlungstemperatur gegeben,    wenn der Druck konstant ist. Vorzugsweise verwendet man einen Stoff, der sich in Gleichgewicht   zwisehen festem und flüssigem    Zustand befin  det,    mit einem Schmelzpunkt, weleher etwas über der maximalen   Tagesdurchschnittstempe-    ratur der Umgebung, das heisst der Raumtemperatur, liegt. Man wird einen Stoff wÏhlen, der geringe spezifische Wärme in festem,   cloch    grosse spezifische Wärme in flüssigem Zustand hat. Weiterhin soll der Stoff eine gro¯e Schmelzwärme aufweisen.

   Ein   geigne-    tes   Kuhlmittel    ist   Kalziumehloridhexahvdrat    mit einem Schmelzpunkt von etwa 29¯ C. Bei geeigneter Abmessung kann man bei maximaler sekundlicher Zapfmenge Warmwasser durch die Leitung ununterbrochen während etwa   11/2    Stunden zapfen, bevor   die Mess-    genauigkeit verringert wird, das hei¯t bevor die gesamte Masse geschmolzen ist.



   Der   Kondensatorbehälter      14    kann aus wärmeisolierendem Material hergestellt oder mit einer   solehen    Isolierung versehen sein, damit der   Wärmeaustauseh    mit der Umgebung in gewissem Grade unterbunden wird ; anderseits kann das Kühlmittel mit wärmeleitendem   NIaterial, zum    Beispiel   Kupferspänen    gemischt sein, so dass die ganze Masse zur Wärmeabnahme von der   Sehlange    30 wirken kann.



   Vom Boden der Vorkammer   28    geht ein Ablauf   27    aus, dessen anderes Ende zu einem   Mess-und      Registrierwerk 32 führt,    das aus einem Zählwerk 31 und einem Gehäuse 33, in welehem ein Messrad 29 gelagert ist, besteht.



  Vom Boden des Gehäuses 33 führt eine Rück  laufleitung    15 zum   Verdampferbehälter 12.   



   Wenn Wasser aus der Hauptleitung, in der die Muffe   24    eingeschaltet   ist, gezapft    wird, entsteht zwischen den Mündungen der   Leitungen 20 und 22    ein   Druekabfall,    wodurch ein Teilstrom durch die Zweigleitung20, die   Verdampferschlange    16 und die   Rück-    leitung   22    hervorgerufen wird. Der Teilstrom gibt seine Wärme an das flüssige Arbeitsmittel 18 im Gefäss   12 ab, und    die entstehenden Arbeitsmitteldämpfe steigen durch den   Stutzen 26    in die Vorkammer 28 auf.

   Einige dieser DÏmpfe werden sofort kondensiert durch Ber hrung mit der Wand zwischen der Vorkammer und dem K hlmittelbehÏlter 14, und das Kondensat dieser DÏmpfe wird am Boden der Vorkammer gesammelt und lÏuft   vonhierdurchdenAblauf27    zum Messrad   29.   



  Ein anderer Teil der Dämpfe gelangt von der Vorkammer in die Kondensatorsehlange 30 und gibt hier seine WÏrme an das Kühlmittel ab, welches dadurch teilweise schmilzt, im übrigen jedoch seine Temperatur beibehält.



  Das Kondensat fliesst in der Schlange   zuriiek    zur Vorkammer und von hier durch den Ablauf 27 zum Messrad 29. Nachdem das Kon  densat    gemessen ist, fliesst es zum Gefäss 12   zurüelç    und nimmt aufs neue an dem   Kreis-    laut teil.



   In der in Fig. 4, 5 und 6 gezeigten Ausf hrungsform des Messrades weist dieses zwei um die Radachse 25 angebrachte, symmetrische Kammern 35 und 37 auf. Das Messrad wird in Füllstellung mit Hilfe eines magnetischen Kraftfeldes festgehalten. Die Achse 25 ist in der einen Stirnwand 23 des Gehäuses 33 gelagert, und an demjenigen Ende des Messrades, das gegen die andere Stirnwand 21 des Gehäuses zeigt, ist ein Magnet 11 befestigt. An der Stirnwand 21 des Gehäuses liegt ein Ring l mit zwei nach innen vorstehenden Ankern 19, die einander diametral gegenüberliegen Die zwei innern Enden dieser Vorsprünge 19 sind, wie aus Fig. 5 ersichtlich, dergestalt abgekropft, dass sie den   lTagnetpolen    gegenüberliegen.



     WN ährend    die eine der Kammern 35 oder 37 in Füllstellung unter der Mündung des Ablaufes 27 liegt, wird das Rad in der in Fig. 4 und 6 gezeigten Stellung   stillgehalten,    wobei    die Magnetkraftlinien von den Magnetpolen    zu den Ankern 19 durch den Ring 17 geschlossen sind. Wenn eine ausreichende Kon  densatmenge    in die naeh oben offene Kammer des Messrades geflossen ist, wird die Kraft des Magnetfeldes überwunden, und das Rad   29    dreht sieh einen Schritt weiter, wobei das   zugelaufene    Kondensat ausgeleert wird.

   Wenn sich das Messrad um   180     gedreht hat, sind die Magnetpole von neuem vor die Anker 19 gekommen, und das Rad wird   dadurch wäh-    rend des nachfolgenden Füllens der andern Kammer 37 oder 35 festgehalten.



   Auf der Achse 39 des Zählwerkes 31 ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, ein zum Beispiel aus weichem Eisen gefertigter Anker 41 befestigt, der in der Nähe der Stirnwand   21    des Gehäuses 33 liegt. Der Anker 41 ist mit Hilfe einer Mutter 43 auf der Achse 39 festgehalten, und die Ankerenden sind gegen die Stirnwand 21 gebogen, um dieser und damit dem Magneten 11 so nahe wie möglich zu kommen.



  Die Ausdehnung des Ankers in einer senkrecht zur   Acilse    39 gelegenen Ebene ist im grossen und ganzen gleich der   Diametrallänge    des Magneten 11. Wenn das Messrad 29 und damit der Magnet 11 sich drehen, dann dreht das   Magnetkraftfeld    den Anker 41 ebenfalls, wodurch das Messrad und das   Registrierwerk    31 magnetisch gekuppelt sind. Der Magnet 11 erfüllt somit eine doppelte Funktion, da er sowohl als Kupplungsmagnet wie als Festhalteorgan dient.



   Die   versehiedenen    Teile des GerÏtes können in versehiedener Weise abgeändert werden. Bei kleineren Apparaten kann die Ausführung, zum Beispiel wie in Fig. 7 gezeigt, durch Fortlassen der Schlange 30 sowie dadurch, dass man die Kondensation ausschliesslich an der Unterseite   des Kondensator-    behälters 45 vor sieh gehen lϯt, vereinfacht werden. Weiterhin kann das   Verdampfer-    gefäss fortgelassen werden, in welchem Falle sich das flüssige Arbeitsmittel auf dem Boden des Gehäuses 10 befindet und das Messrad 29 zwischen dem Kondensator und der Verdampfersehlange   angebraeht    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : GerÏt zum Messen der in einem strömenden Medium enthaltenen Wärmemenge mit einem zur Durchführung eines thermischen Kreis- prozesses bestimmten, geschlossenen System, das einen Verdampfer, der mittels eines Bruchteils der in dem stromenden Medium enthaltenen Wärmemenge erwärmt wird, sowie einen Kondensator, welcher auf eine Bezugs- temperatur abgekühlt gehalten wird, enthält, wobei die Kondensatmenge als Messgrosse dient, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand einer Zweigleitung für den Teilstrom vorwiegend in dem in der Strömungs richtung gesehen ersten Teil der Zweigleitung vorhanden ist und dass die Enden der Zweigleitung an der Hauptstromleitung an solehen Stellen angeschlossen sind,
    die in der Str¯ mungsrichtung des Hauptstromes gesehen mit Abstand voneinander und innerhalb eines Abschnittes der Hauptstromleitung liegen, in dem Mittel zur Erzwingung einer laminaren Strömung im Hauptstrom vorhanden sind, dass ferner der Kondensator ein Kühlmittel mit konstanter Umwandlungstemperatur enthält und dass als Kondensatme¯gerÏt ein Schaufelrad vorgesehen ist, welches derart eingerichtet ist, dass es dureh reibungsfreie Kräfte in der Füllstellung festgehalten werden kann.
    UNTERANSPR¯CHE : 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittel des Kondensators aus einem Stoff besteht, welcher während des Betriebes des Messgerätes sich teils in festem, teils in flüssigem Zustand befindet.
    2. Gerät nach Patentanspruch und Unter- ansprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittel desKondensators mitwärmeleitendem Material gemischt ist.
    3. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittel des Kondensators Kalziumehloridhexahydrat mit einem Schmelzpunkt von annähernd 29 C ist.
    4. Gerat nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass als Kondensatmessgerät, welches vom Gesamtstrom des Kondensates des in dem ge schlossenen System zirkulierenden Arbeits- mittels betrieben wird, ein Schaufelrad vorgesehen ist, welches in Füllstellung von einem äussern Kraftfeld festgehalten werden kann, bis die zuströmende Kondensatmenge genügend gross geworden ist, um die Wirkung des Kraftfeldes zu überwinden und das Rad einen Schritt weiter zur näehsten Füllstellung unter Abgabe der gemessenen Kondensatmenge zu bewegen.
    5. Gerät nach Patentanspruch und den Unteransprüchen l-l, dadurch gekennzeich- net, dass das äussere Kraftfeld ein Magnetfeld ist.
    6. Gerät nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 15, in welchem ein in einem geschlossenen System angebrachtes Kondensatmessgerät mittels einer magneti- schen Kupplung mit einem ausserhalb des Systems angebrachten Registriergerät gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet der Kupplung, welcher auf dem Kon densatmessgerät angeordnet ist, mit einem stillstehenden Anker derart zusammenwirkt, dass das Kondensatmessgerät während des Zulaufes des Kondensates stillgehalten wird, bis eine vorherbestimmte Menge erreicht ist.
CH300060D 1950-10-18 1951-10-17 Gerät zum Messen der in einem strömenden Medium enthaltenen Wärmemenge. CH300060A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111351816A (zh) * 2020-04-15 2020-06-30 浙江大学 一种用于在线测量标定高温热解煤气含热量的装置及其方法

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