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CH308255A - Abscheidevorrichtung. - Google Patents

Abscheidevorrichtung.

Info

Publication number
CH308255A
CH308255A CH308255DA CH308255A CH 308255 A CH308255 A CH 308255A CH 308255D A CH308255D A CH 308255DA CH 308255 A CH308255 A CH 308255A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
separation device
slots
guide elements
insert
plate
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kittel Walter
Original Assignee
Kittel Walter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kittel Walter filed Critical Kittel Walter
Publication of CH308255A publication Critical patent/CH308255A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C3/00Apparatus in which the axial direction of the vortex flow following a screw-thread type line remains unchanged ; Devices in which one of the two discharge ducts returns centrally through the vortex chamber, a reverse-flow vortex being prevented by bulkheads in the central discharge duct
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Cyclones (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description


  
 



  Abscheidevorrichtung.



   Die Notwendigkeit, Festsubstanzen oder   Flüssigkeiten,    welche in fein verteilter Form als Staub oder Flüssigkeitströpfchen in Gasen bzw. Dämpfen mitgeführt werden, möglichst restlos abzuscheiden, hat bereits   zu    einer Vielzahl von Vorschlägen verschiedenster Art geführt, welche fast ausnahmslos auf dem Prinzip der sogenannten   Fliehkraft-    abscheidung beruhen.



   Die als Voraussetzung für das Zustandekommen des gewünschten Effektes erforder  liche    Rotation des   Gas. bzw.    Dämpfestromes wird hierbei generell entweder durch dessen tangential erfolgenden Eintritt in den vertikal angeordneten Abscheidebehälter (Zyklon), oder aber dadurch erreicht, dass in dem Abseheidebehälter ein Drallerzeuger nach Art eines feststehenden Flügelrades eingebaut ist, welcher im Strom der in diesem Falle in   Rich-    tung der Vertikalachse von unten nach oben geführten Gase bzw. Dämpfe angeordnet ist.



  Im letzteren Falle können   ausserdem    zur Erzielung einer zusätzlichen Prallwirkung mehrere derartige Drallerzeuger mit wechselndem Drehsinn   hintereinandergesehaltet    werden.



   Die erfindungsgemässe Abscheidevorrichtung zeichnet sieh dadurch aus, dass dieselbe Leitorgane aufweist, die den durch die Vorrichtung durchtretenden Gasstrom in eine Vielzahl von Einzelströmen aufteilen und diesen eine Drallbewegung erteilen.



   Auf beiliegender Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt   durch -    richtung gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 einen Querschnitt gemäss der Linie   11-11    in der Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 einen Querschnitt durch Fig. 3 und
Fig. 5 bis 7 Einzelheiten der Vorrichtung.



   Gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel weist die Abscheidevorrichtung einen zylindrischen Mantel 2, welcher oben mit zwei einander annähernd gegenüberliegenden, radialen Stutzen 1 und 5 und am Ende des konische ausgebildeten Bodens mit einem Ablaufstutzen 6' versehen ist, und einen Deckel 7 auf. Innerhalb des Mantels 2 sind koaxial angeordnete Einsatzzylinder 3 vorgesehen, die an einer Tragplatte 4 einerends befestigt sind und somit frei herabhängen. Die Einsatzzylinder 3 sind aus Streckblech gefertigt   ltnd    weisen Schlitzreihen auf, die parallel zu der Längsachse der Einsatzzylinder 3 verlaufen. Diese geschlitzten Einsatzzylinder 3 bilden die Leitorgane, die dem in die Abscheide  vorriehtlmg    eintretenden zu behandelnden gasförmigen Medium eine Drallbewegung erteilen.



   Die Richtung der Schlitze in bezug auf die Radien der Einsatzzylinder wechselt von einem Einsatzzylinder zum nächstfolgenden.



  Die   Ijänge    der frei hängenden Einsatzzylinder ist so bemessen, dass sich dieselben mit ihren  untern Enden dicht oberhalb des konischen Bodens befinden.



   Der Abscheideeffekt wird bei der   beschr;e    benen   Anordnung    durch die   Zunahme    der   Drallkomponente    des zu behandelnden gasförmigen Mediums erreicht, welche Zunahme durch den abnehmenden Durchmesser der   Einsatzzylindcr    3 bedingt ist, wobei der Abscheideeffekt von der durch den wechselnden Richtungssinn hervorgerufenen Prallwirkung unterstützt wird.



   Die zu reinigenden Gase bzw. Dämpfe strömen durch den Stutzen 1 in die Abscheidevorrichtung hinein.



   Die abgeschiedenen Festsubstanzen bzw.



  Flüssigkeiten werden entweder kontinuierlich oder absatzweise durch den Stutzen 6' abgelassen, während die gereinigten Gase   bnv.   



  Dämpfe die Abscheidevorrichtung durch den Austrittsstutzen 5 verlassen.



   Die zweite Ausführung ist aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich. Der Mantel der Abscheidevorrichtung ist mit 6 bezeichnet. Derselbe ist wiederum zylindrisch ausgebildet. Die Ab  scheidevorrichftmg    ist auch hier mit einem Verschlussdeckel 7' sowie mit einem Ablaufstutzen 8 versehen. Die Zuführung des zu behandelnden gasförmigen Mediums erfolgt durch einen seitlichen Stutzen 9, welcher im untern Teil des Mantels 6 mündet,   während    das gasförmige, gereinigte Medium   durch    ein Rohr 10 die   Vorrichtung    verlässt, welches sich koaxial bis zum obern Teil des Mantels 6 erstreckt, unten um   90"      gekrümmt    ist und ins Freie mündet.

   Im Mantel 6 sind übereinander angeordnete ringseheibenförmige Platten 11 befestigt, welche aus einzelnen Sektoren bestehen (Fig. 4).



   Die einzelnen Sektoren bestehen wiederum aus Streckblechen, die innerhalb eines Sektors gleichgerichtete Schlitze aufweisen. Die geschlitzten Platten 11 wirken als Leitorgane, welche den   hindlwthtretenden      Gas- bzw.   



  Dämpfeströmen eine   Dradlbewegang    erteilen.



  Die Schlitze in den aufeinanderfolgenden Platten besitzen eine solche Formgebung, dass die Drallkomponenten der   durchtrc-    tenden Ströme nach jeder Platte entgegengesetzten Richtungssinn aufweisen, wie das schematisch in Fig. 4 durch die verschiedenartigen Pfeile der linken bzw. der rechten Hälfte angedeutet ist.



   Auf diese Weise wird, über die durch den wechselnden Richtungssinn bedingte   Prallwfrkung    hinaus, gleichzeitig eine Fliehkraft abscheidung erzielt, dergestalt, dass die sich am Mantel 6 abscheidenden   Festsub-    stanzen bzw. Flüssigkeiten durch die in der unmittelbaren Nähe des   Mantels    6 liegenden Schlitze wieder nach unten fallen und, in Analogie zu der vorherigen    nordnungs-    weise, aus dem am Ende des konischen Bodens der   Abscheidevorrichtwng    angeordneten Ablassstutzen 8 abgelassen werden.



   Die gereinigten Gase bzw. Dämpfe werden in diesem Falle im Oberteil der Abscheidevorrichtung über das koaxial zur Vertikalachse des Mantels 6 angeordnete und gleichzeitig die Platten 11 tragende Rohr 10 abgezogen und verlassen die Abscheidevorrichtung über den Stutzen 12 des Rohres 10.



   Auch in diesem Falle ist ein leichter Einund Ausbau der in Sektoren zerlegbaren Platten 11 nach Entfernung des obern Ver  schlussdeckels    7 gewährleistet.



   Die nach den Fig. 3   und    4 ausgebildete   Abscheldevorrichfting    bietet den Vorteil, dass sie infolge der symmetrischen Anordnung ihres Ein- und Austrittsstutzens für die Gase bzw. Dämpfe ohne Schwierigkeiten in vorhandene   Rohrleitungen    eingebaut bzw.   zwischen-    geschaltet werden kann.



   Die   Ausgestaltung    der Schlitze der beschriebenen Einsatzzylinder bzw. Platten ist aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich, doch sind selbstverständlich auch andere Ausführungsarten möglich, sofern hierdurch eine Drallkomponente den durch die einzelnen Schlitze geleiteten Gasen bzw. Dämpfen erteilt wird, wie dies in Fig. 7 durch Anordnung von radial liegenden   Schlitzreihen    zum Ausdruck kommt, so dass die Strömungsrichtung   tan-    gential verläuft. Dabei zeigen die beiden Pfeile in Fig. 7 wiederum, dass nach jeder   Platte die Drallbewegung ihren Richtungssinn ändert.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abscheidevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe Leitorgane aufweist, die den durch die Vorrichtung durchtretenden Gasstrom in eine Vielzahl von Einzel- strömen aufteilen und diesen eine Drallbewegung erteilen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Abscheidevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe vertikale, koaxial ineinander angeordnete Einsatzzylinder aufweist, die mit parallel zu ihrer Längsachse verlaufenden Schlitzreihen versehen sind, welche geschlitzte Einsatzzylinder die Leitorgane bilden, wobei die Richtung der Schlitze in bezug auf die Radien der Einsatzzylinder von einem Einsatzzylinder zum nächstfolgenden wechselt.
    2. Abscheidevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass dieselbe einen zylindrischen Mantel besitzt, innerhalb dessen übereinander angeordnete Leitorgane vorgesehen sind, die den Richtungssinn der Drallbewegung wechseln.
    3. Abscheidevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichneta dass die Leitorgane aus Platten bestehen, welche mit Schlitzen versehen sind, die für jede Platte in bezug auf die Plattenebene einheitlich schräg verlaufen.
    4. Abscheidevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenuzelehnet, dass jede Platte aus Sektoren zusammengesetzt ist, wobei jeder Sektor für sich parallel gerichtete, zu seiner Ebene schräge Schlitze aufweist.
    5. Abscheidevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitorgane aus Streckblech bestehen.
CH308255D 1952-11-27 1952-11-27 Abscheidevorrichtung. CH308255A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH308255T 1952-11-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH308255A true CH308255A (de) 1955-07-15

Family

ID=4493444

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH308255D CH308255A (de) 1952-11-27 1952-11-27 Abscheidevorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH308255A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3541370A1 (de) * 1984-11-23 1986-05-28 Domnick Hunter Filters Ltd., Birtley, Co. Durham Fluessigkeits/gas-abscheider
DE3537352A1 (de) * 1985-10-16 1987-04-16 Herbst Donald Vorrichtung zum abscheiden von fluessigkeitstropfen aus einem gasstrom

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3541370A1 (de) * 1984-11-23 1986-05-28 Domnick Hunter Filters Ltd., Birtley, Co. Durham Fluessigkeits/gas-abscheider
DE3537352A1 (de) * 1985-10-16 1987-04-16 Herbst Donald Vorrichtung zum abscheiden von fluessigkeitstropfen aus einem gasstrom

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