CH304239A - Kastenabstützung auf ein Drehgestell eines Schienenfahrzeuges. - Google Patents
Kastenabstützung auf ein Drehgestell eines Schienenfahrzeuges.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
- B61F5/02—Arrangements permitting limited transverse relative movements between vehicle underframe or bolster and bogie; Connections between underframes and bogies
- B61F5/04—Bolster supports or mountings
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Kastenabstützung auf ein Drehgestell eines Schienenfahrzeuges. Bei den Fahrzeugen üblicher Bauart stützt sich der Kasten im allgemeinen über einen zentralen Drehzapfen auf das Drehgestell ab. Seitlich angeordnete Gleitstücke dienen zur Sicherung des Kastens bei rollenden Seiten bewegungen. Diese Gleitstücke weisen zwi schen Oberteil und Unterteil Spiel auf, und zwar, weil durch die betriebsmässige Belastung des Kastens der Wiegenträger des Drehgestel les sich durchbiegt und der Kasten sich somit ausser auf die zentrale Drehpfanne auch auf die seitlichen Gleitstücke abstützen würde.
Ferner sind Konstruktionen bekannt, bei welchen sich der Wagenkasten vollständig auf die seitlichen Gleitstücke abstützt und der Drehzapfen lediglich als Führungszapfen dient. Diese Bauart wird angewendet, wenn es sich darum handelt, die Reibungskraft auf den Gleitstücken zur Dämpfung der Schlin- gerbewegungen des Drehgestelles auszunützen.
Es sind auch Konstruktionen bekannt, bei welchen sich das Kastengewicht teilweise auf den Drehzapfen und im übrigen auf den seit lichen Gleitstücken unter Zuhilfennahme von Federn abstützt. Die Federn dienen dazu, das gewünschte Verhältnis zwischen der Belastung beim Drehzapfen und den seitlichen Gleit- stücken sicherzustellen, da ohne die genann ten Federn wegen der statischen Unbestimmt heit das Verhältnis der Abstützkräfte nicht sicher eingehalten werden könnte. Diese ge federten seitlichen Gleitstücke haben jedoch den Nachteil, dass der Kasten in bezug auf horizontale Querkräfte weniger stabil gelagert ist und daher zum Rollen neigt.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Kastenabstützung auf ein Drehgestell eines Schienenfahrzeuges, bei welcher der Ka sten sich auf seitlich des Drehzapfens befind-, liehe, ungefederte Gleitstücke abstützt, welche Abstützung den letztgenannten Nachteil aus schliesst, indem in der Drehpfanne Mittel vor gesehen sind, welche auf den Drehzapfen eine Vertikalkraft auszuüben ermöglichen, zum Zwecke, die Auflagedrücke der seitlichen Gleitstücke variieren zu können.
Die vorgenannten Mittel in der Dreh pfanne ermöglichen, dass die am Drehzapfen wirkende Vertikalkraft einstellbar ist, so dass jederzeit die Möglichkeit besteht, die seit lichen Gleitstücke und damit deren Reibungs kräfte durch Spannen oder Entspannen der beispielsweise in der Drehpfanne eingebauten zentralen Feder zu variieren. Es ist auch denk bar, die Mittel oder Einrichtungen so anzuord nen, dass durch die genannte Vertikalkraft die Belastung auf den seitlichen Gleitstücken vergrössert wird.
Die einzige Figur der Zeichnung stellt eine teilweise geschnittene Ansicht durch eine beispielsweise Ausführungsform der erfin dungsgemässen Abstützung dar.
Der Wagenkasten stützt sich über einen Untergestellquerträger 1 und über Gleitstücke 2 auf Gleitplatten 3 der Drehgestelle ab. Die, Wiege 4 ihrerseits stützt sich über Blatt federn 5 auf einen zur Wiege gehörenden Querbalken ab, der über die Pendel 6 am Drehgestellrahmen 7 aufgehängt ist. Eine an der Wiege 4 befestigte Drehpfanne 8 beher bergt eine Schraubenfeder 9, welche sich nach unten auf einen in der Höhe regulierbaren Bodenteller 10 abstützt. Die von der Schrau benfeder 9 vertikal aufwärts gerichtete Kraft wird über ein Führungsstück 11 auf den Drehzapfen 12 übertragen, welcher seinerseits fest mit dem Untergestell 1 verbunden ist.
Die Feder 9, das Führungsstück 11 und der Drehzapfen 12 ruhen in einem ölbad, welches nach oben hin durch einen Deckel 13 abge schlossen ist. Die Regulierung der durch die Schraubenfeder erzeugten Vertikalkraft ge schieht durch die Schraube 14 mit Gewinde 15.
Selbstverständlich ist es auch möglich, diese Regulierbarkeit auf eine andere als die genannte Weise (z. B. vom Wageninnern aus) zu erreichen, ohne dass dadurch der Rahmen dieser Erfindung verlassen wird.
Die Anordnung dieser Entlastungsfeder gestattet, durch eine einfache Erhöhung oder Verminderung der durch die Feder ausgeüb ten Vertikalkraft stets den optimalen Auf lagerdruck auf die seitlichen Abstützungen einzustellen.
Wird statt der Entlastung der seitlichen Abstützung eine Belastung derselben ge- wünscht, so ist dies im Rahmen der vorliegen den Erfindung ohne weiteres dadurch zu er reichen, dass durch die Schraubenfeder 9 eine nach unten gerichtete Vertikalkraft erzeugt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kastenabstützung auf ein Drehgestell eines Schienenfahrzeuges, bei welcher der Ka sten sich auf seitlich des Drehzapfens befind liche, ungefederte Gleitstücke abstützt, da durch gekennzeichnet, dass in der Drehpfanne Mittel vorgesehen sind, welche ermöglichen, auf den Drehzapfen eine Vertikalkraft aus zuüben, zum Zwecke, die Auflagedrücke der seitlichen Gleitstücke variieren zu können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kastenabstützung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Mittel eine Feder ist. 2. Kastenabstützung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Vertikalkraft von der Wagenunterseite her einstellbar ist. 3.Kastenabstützung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Vertikalkraft vom Wageninnern her einstell bar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH304239T | 1951-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH304239A true CH304239A (de) | 1954-12-31 |
Family
ID=4492014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH304239D CH304239A (de) | 1951-12-17 | 1951-12-17 | Kastenabstützung auf ein Drehgestell eines Schienenfahrzeuges. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH304239A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108255B (de) * | 1958-05-22 | 1961-06-08 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Graphithaltiges Gleitstueck als Wagenkastenabstuetzung bei Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen |
| DE1207951B (de) * | 1958-07-16 | 1965-12-30 | Hansa Waggonbau G M B H | Wiegenaufhaengung an Drehgestellen von Schienenfahrzeugen |
-
1951
- 1951-12-17 CH CH304239D patent/CH304239A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108255B (de) * | 1958-05-22 | 1961-06-08 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Graphithaltiges Gleitstueck als Wagenkastenabstuetzung bei Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen |
| DE1207951B (de) * | 1958-07-16 | 1965-12-30 | Hansa Waggonbau G M B H | Wiegenaufhaengung an Drehgestellen von Schienenfahrzeugen |
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