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CH291917A - Mehrkathoden-Gastentladungsvorrichtung. - Google Patents

Mehrkathoden-Gastentladungsvorrichtung.

Info

Publication number
CH291917A
CH291917A CH291917DA CH291917A CH 291917 A CH291917 A CH 291917A CH 291917D A CH291917D A CH 291917DA CH 291917 A CH291917 A CH 291917A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cathode
cathodes
discharge device
anode
gas discharge
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Incorporated Western E Company
Original Assignee
Western Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co filed Critical Western Electric Co
Publication of CH291917A publication Critical patent/CH291917A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • H01J17/48Cold-cathode tubes with more than one cathode or anode, e.g. sequence-discharge tube, counting tube, dekatron
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/007Sequential discharge tubes

Landscapes

  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)

Description


      Mehrkathoden-Gasentladungsvorrichtung.            1?ie.        vorI        gende    Erfindung bezieht sich       atzf        ei'ii        1ü#        rkathoden-Gasentladungsvorrich-          trm        - v    Typus, wie er in dem schweizeri  schen Patent Nr. 284601 vom 17. Mai 1950 be  schrieben ist.  



  Anordnungen von der im erwähnten Patent  beschriebenen Art enthalten im allgemeinen  eine Mehrzahl von Glimmkathoden, welche in  einer Reihe aufgebaut und elektrisch zu zwei       Gruppen    verbunden sind, wobei die Kathoden  der beiden Gruppen alternierend angeordnet  sind. und wobei eine gemeinsame Anode vor-  lianden ist.

   Die bisherigen Anordnungen sind  von unsymmetrischer Bauart in bezug auf die  Anode und besitzen beispielsweise zwei Teile       verschiedener    Wirksamkeit als     CTli_rnment-          ladeelemente,    indem eine Entladung, welche  zwischen irgendeiner Kathode und der Anode  stattfindet, sich in der Nähe eines Endteils,  und zwar einem Teil grösserer Wirksamkeit  der Kathode, konzentriert, wodurch ein Ge  biet von hoher     Ionisationsdichte    entsteht. Der  Teil hoher Wirksamkeit jeder Kathode ist       einem.    Teil kleiner Wirksamkeit der nächst  folgenden Kathode der Reihe benachbart.

   Auf       diese    Weise ist ein Vorzugsweg geschaffen,  derart, dass, wenn Signalimpulse den zwei  Gruppen von Kathoden zugeführt werden, die  Entladung von Kathode zu Kathode in einer  vorgeschriebenen Richtung entlang der Reihe  fortschreitet. Die unsymmetrische Anordnung  der Kathoden benötigt einen bestimmten  Spannungsunterschied, welcher das Fort-    schreiten der Entladung von einer Kathode  zur nächstfolgenden oder vorhergehenden her  vorruft. Der Unterschied wird als Zählbereich  bezeichnet.  



  Diese Kathoden sind nun erfahrungsge  mäss der Verschmutzung unterworfen, welche  die     Wirksamkeit    derselben als     Glimmentlade-    ,       elemente    reduzieren. In     Mehrkathodeneinrich-          tungen    von der beschriebenen Art     reduzieren     solche Verschmutzungen den Zählbereich,  ändern die Arbeitscharakteristik der Katho  den und vermögen die Lebenszeit der Ein  richtung wesentlich zu verkürzen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese  Nachteile zu beseitigen.  



  Die     erfindungsgemässe        Mehrkathoden-Gas-          entladungsvorrichtung    zeichnet sich dadurch  aus, dass eine Mehrzahl von Hilfselektroden  vorgesehen sind, von denen jede zwischen  zwei benachbarten Kathoden angeordnet ist,  wobei eine Entladung zwischen der Anode  und irgendeiner Kathode zu einer benachbar  ten Kathode durch eine gewisse Spannungs  änderung zwischen den zwei Kathodengrup  pen übergesteuert wird.  



  In den beiliegenden     Zeichnungen    sind  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine schematische     Darstellung    der  wesentlichen Elemente und Verbindung der  selben in einer     Glimmentladevorrichtung,    wel  che auch eine Möglichkeit zeigt, in welcher  die Vorrichtung betätigt werden kann,           Fig.    2 eine Seitenansicht einer Ausfüh  rungsform einer     Mehrkathoden-Gasentla.dungs-          vorriehtung,    wobei ein Teil des Gefässes weg  gebrochen ist,       Fig.    3 einen Schnitt.

   nach der Linie 3-3  in     Fig.    2, wobei gewisse Kathoden weggelassen  sind, um Einzelheiten zu zeigen,       Fig.    4 eine perspektivische Ansicht einer  der Kathoden und einer benachbarten Hilfs  elektrode und       Fig.    5 eine schematische Darstellung einer  andern Verwendungsart der in     Fig.    2 dar  gestellten Vorrichtung.  



       Fig.    1 zeigt die wesentlichen Teile und  die gegenseitige Beziehung derselben in einem  Ausführungsbeispiel der Erfindung. Zum  Zwecke der Einfachheit der Darstellung ist.  die Einrichtung zweistufig gezeigt, welche       vier    zusammenwirkende Kathoden enthält,  obwohl, wie ohne weiteres ersichtlich sein  wird, eine grössere Anzahl von Stufen ver  wendet werden kann. Die Einrichtung weist  ein     Umhüllungsgefäss    10 auf, in welchem eine       ionisierbare    Atmosphäre, z. B. ein seltenes  Gas oder eine     31ischung    von seltenen Gasen,  vorhanden ist.

   Aufgebaut in einer Reihe sind  innerhalb des Gefässes zwei Gruppen von       Cxlühkathoden        A2,        A.1    und     B1    und     Bs    vor  gesehen, wobei die Kathoden jeder Gruppe,  wie dargestellt, elektrisch durch eine Verbin  dung 1-1 oder 12 verbunden sind. An einem  Ende der Reihe der Kathoden A und B ist.  eine     Startglimmkathode    13 eingebaut, deren  Funktion später beschrieben werden soll.  Gegenüber sämtlichen Kathoden befindet sich  eine gemeinsame Anode 14.

   Eine Mehrzahl  von Hilfselektroden 15 ist in Verbindung mit  den Kathoden vorgesehen, wobei jede     dieser     Hilfselektroden sich zwischen einem Katho  denpaar befindet und mit einer Kathode des  betreffenden Paares verbunden ist, wie in der  Figur gezeigt. Es sei erwähnt, dass die Ver  bindung zwischen Kathoden und Hilfselek  troden innerhalb oder ausserhalb des Vakuum  gefässes durchgeführt sein kann.  



  Die A-Kathoden sind in bezug auf die       B-Kathoden    mittels einer Spannungsquelle 16  negativ vorgespannt,, und die Anode ist,     mit       Hilfe der Spannungsquelle 18 positiv vorge  spannt in bezug auf sämtliche Kathoden. 19  ist ein Anodenwiderstand. Von der Quelle 17  werden negative Impulse zwischen die zwei  Gruppen von Kathoden geleitet. Eine nicht  dargestellte     Stromquelle    steht über den Wider  stand 20 mit der     Startkathode    13 in Verbin  dung, um dieser einen starken negativen Im  puls zuzuführen.  



  Beim Betrieb der Anordnung wird der       Startkathode    13 ein     negativer    Impuls zuge  führt, wobei zwischen dieser Kathode und der  Anode 11 eine Entladung erzeugt wird. Wird  dann den     B-Kathoden    ein     negativer    Impuls  der Quelle 17 zugeführt, so wird die Kathode       B1    und die mit ihr verbundene Hilfselektrode  15 negativ vorgespannt in bezug auf die Ka  thode 13.

   Wegen des negativen Potentials der  Hilfselektrode, die mit der Kathode     B1    ver  bunden ist, werden positive Ionen von der  Entladung zwischen der Kathode 13 und der  Anode 14 in die     Nachbarschaft    der Kathode       B1    gezogen, wodurch die Entladung vom  Raum zwischen der Kathode 13 und der  Anode     1-4    übergeführt wird zum Raum zwi  schen der Kathode     B1    und der Anode     1.4.    Wenn  der zugeführte negative Impuls von der Quelle  17 aufhört, ist die Kathode     A2    stärker negativ  in bezug auf die Anode 14 als die Anode     B1,

       und folglich wechselt die Entladung von der  Kathode     Bi    zur Kathode A2. Ein nächster  negativer Impuls, welcher den     B-Kathoden     von der Quelle 17 zugeführt wird, bringt die  Entladung von der     Kathode    112 zur Kathode       B3,    und beim Aufhören dieses Impulses ver  schiebt sieh die Entladung dieses Impulses  zur Kathode     A.1.     



  Die     Entladung    schreitet also in Abhängig  keit der von der Quelle 17 kommenden lm  pulse längs der Kathodenreibe     fort.,    indem sie  für jeden     Impuls    um zwei Kathoden weiter  geht.     Wenn    ein Impuls den     B-Kathoden        7uge-          führt    wird, Zieht die Hilfselektrode, welche  mit der     B=Kathode    verbunden ist, die der  jenigen     A-Kathode,    an welcher die Entladung  stattfindet, am nächsten liegt,

   positive Ionen  aus der Entladung an und erleichtert dabei  die Zündung im     Anoden-Kathodenraum    der-           jenigen        B-Kathode,    welche der A-Kathode  folgt, bei der eine Entladung stattfindet. Da  die mit der     A-Kathode,    an welcher die     Ent-          ladung    stattfindet, verbundene Hilfselektrode  sich auf gleichem Potential befindet wie diese  Kathode, wird der Fluss von positiven Ionen       \-on.    der Entladung gegen die     näehstvorher-          gc,hende        B-Kathode    wesentlich gehemmt.

       Da-          lier    erzeugen die Hilfselektroden eine Vor  zugsrichtung, in welcher die Entladung längs       (ler        Reilie    von Kathoden in dieser vorgeschrie  benen Richtung fortschreitet.  



  Einzelne Belastungskreise, welche schema  tisch durch die Widerstände 21 dargestellt  sind, können für jede der Kathoden vorge  sehen werden. Es kann daher eine Entladung  Voll der Startkathode 13 aus zu irgendeiner       (ler        A-Kathoden    übermittelt werden durch die  Anwendung einer entsprechenden Zahl von  Impulsen der Quelle 17, so dass die mit dieser  Kathode verbundene Belastung betätigt wird.  



  In der Ausführungsform gemäss     Fig.    2  ist das     Umhüllungsgefäss    10 an einem Sockel       \?    1     befestigt,    welcher     Anschlussstiften    22 auf  weist. Die Kathoden und Hilfselektroden sind  kreisförmig in einer Reihe aufgebaut (Fug. 3)  und koaxial zur Anode 14 angeordnet, welche       beispielsweise        zylinderförmig    ausgebildet ist  und aus schwer schmelzbarem Metallblech,  z. B.     Molybdän,    besteht.

   Wie in     Fig.    4 gezeigt  ist, besitzt jede der A- und     B-Kathoden    einen       rinnenförmigen    Teil 23 von schwer schmelz  barem Metall, z. B.     Molybdän    oder     Tantal,     und erstreckt sieh radial in bezug auf die  Anode. Ausserdem weisen die Kathoden einen  Träger 24 auf, der beispielsweise aus Nickel  besteht. Die Hilfselektroden 15 können, wie       -nis        FiG.    4 ersichtlich ist, umgekehrte     L-för-          rni@,e    Drähte sein, die aus inaktivem Material,  z.     ,B.    aus Nickel, bestehen, wobei die Elek  trode radial gerichtet ist in bezug auf die  Anode.

   Wie in     Fig.    3 gezeigt, ist jede Hilfs  elektrode zwischen zwei benachbarten Katho  den angeordnet. Da die Hilfselektroden aus       Nickel    bestehen, welches Element sehr kleine       (dimmentladungsströme    ergibt, und die Hilfs  elektroden von den Hohlkathoden mit ihrer  grossen Zonenkonzentration entfernt angeord-         net    sind, ist der von den Hilfselektroden  ausgehende Strom unerheblich. Ferner ver  mindert der Abstand zwischen den Hilfselek  troden und den Kathoden das Aufsprühen  von     Materialverunreinigungen    auf die Katho  den seitens der Hilfselektroden. Auch die  Startkathode 13 kann     rinnenförmig    ausgebil  det sein und in bezug auf die Anode 14 radial  gerichtet sein.

   Die Träger 24 für die     A-Katho-          den    sind an einem metallischen Ring     11'ange-          schlossen,    welcher mit einem     Anschlussstift    22  mittels des Verbindungsleiters 27 verbunden  ist. Entsprechend sind die Träger der     B-          Kathoden    an einem Metallring 12 und dieser  mit einem der Stifte 22 verbunden. Die Hilfs  elektroden 15 sind in zwei Gruppen mit Me  tallringen 25 und 26 verbunden, wobei die  Hilfselektroden abwechslungsweise mit dem  einen oder andern     Ring    verbunden sind. Die  Ringe 25 und 26 sind ebenfalls mit je einem       Anschlussstift    22 verbunden.  



  Bei einem Ausführungsbeispiel besitzen die  von dem     U-Profil    gebildeten Rinnen der Ka  thoden eine Weite von 0,51 mm, eine Tiefe  von 2,4 mm und eine Länge von 2,4 mm. Die  Hilfselektroden sind aus Nickeldraht von  0,38 mm Durchmesser gebildet. Der     Kathoden-          Anoden-Abstand    beträgt 1,0 mm und der       Kathoden-Hilfselektroden-Abstand    0,8 mm.  Wenn als Füllgas     im    Gefäss 10 Neon mit  einem Druck von 35 bis 40 mm Quecksilber  vorhanden ist, so beträgt die     Zündspannung     ungefähr 180 Volt und die     Brennspanntung     ist bei     einem    Strom von     5-m-Ampere    ungefähr  110 Volt.

   Die     B-Kathoden    können mittels der  Spannungsquelle 16 (Fug. 1) ungefähr 20 Volt  positiv vorgespannt sein in bezug auf die     A-          Kathoden.    Das     Vorwärtsschreiten    der Ent  ladung kann mittels negativer Impulse von  ungefähr 60 Volt     Spitzenspannung    durchge  führt werden.  



  Die in den     Fig.    2 und 3 dargestellten Ein  richtungen arbeiten natürlich, wenn sie an die  in     Fig.    1 angegebene Schaltung angeschlossen  sind, in der eben beschriebenen Weise. Die  Stromentladungen gehen von den der Anode  benachbarten Enden der Kathoden aus sowie  von dem dicht an der Anode gelegenen offe-           nen    Oberteil jeder Kathodenrinne. Die Entla  dung schreitet von einer glimmenden Kathode  zur nächsten fort, wenn diese nächste Kathode  und die zwischen beiden liegende Hilfselek  trode gegen die glimmende Kathode ein höhe  res negatives Potential besitzen.

   Sobald diese  Bedingung erfüllt ist, zieht die Hilfselektrode,  insbesondere der vertikale, dicht an der Anode  14 gelegene Teil der Hilfselektrode 15, posi  tive Ionen aus dem Bereich der glimmenden  Kathode in den Bereich der nächsten Kathode,  wodurch ein Entladungsvorgang an dieser  nächsten Kathode eingeleitet wird. Es können  Frequenzen bis ungefähr 1500 Perioden pro       Sekunde    angewendet werden.  



  Die in den     Fig.    2 und 3 gezeigte Einrich  tung ist speziell geeignet für den Gebrauch  als Impulszähler. Es sei erwähnt, dass, obwohl  in der gezeigten speziellen Konstruktion die  Kathoden und Hilfselektroden in Gruppen  innerhalb des Gefässes verbunden sind, ein  zelne Einführungsverbindungen für die Elek  troden doch vorgesehen werden können, wobei  z. B. besondere Belastungskreise mit den     il-          Kathoden    verbunden werden können und  selektives Schalten durchführbar ist, wie im  Zusammenhang mit     Fig.    1 beschrieben.  



  Die Kathoden und     Ililfselektroden    können  elektrisch auch in solcher Weise verbunden  sein, dass das     Vorwärtsschreiten    der Entla  dung in der einen oder andern Richtung längs  der Reihe von Kathoden eintritt. Eine für  diesen Zweck geeignete Einrichtung ist in       Fig.    5 gezeigt. Die A- und     B-Kathoden    sind  gruppenweise mittels der Leiter 11 und 12  verbunden, von denen jeder mit je einem Paar  von Kontakten 1 und 2 des     Zweipolschalters     28 verbunden ist. Die Hilfselektroden 15 sind  ebenfalls in zwei Gruppen verbunden mittels  der Leiter 25 und 26, von denen jeder mit  einem     Kontakt    3 oder 4 des Schalters 28 ver  bunden ist.

   Ein zweiter Schalter 29 ist zwi  schen den A- und     B-Kathoden    und dem nega  tiven Pol der Spannungsquelle 18 angeordnet.  Die Startkathode 13 ist mit diesem Pol über  einen     Seriewiderstand    30 verbunden, wobei  die beiden Enden desselben zum     Ausgangs-          oder        Anzeigeklemmenpaar    31 führen.    Die Arbeitsweise und die Prinzipien der  Fortbewegung der Entladung von Kathode  zu Kathode sind ähnlich denjenigen, welche  in Verbindung mit     Fig.    1 diskutiert wurden.  Die Richtung des Fortschreitens wird be  stimmt durch die relativen     Vorspannungen     der zwei Gruppen der Hilfselektroden. Dies  sei mittels einer Betrachtung eines Beispiels  erläutert.

   Es sei angenommen, dass die Ent  ladung an der Kathode     .14    stattfindet, dass der  Schalter 28 in der gezeigten Stellung sei und  dass ein Impuls zugeführt werde mittels der  Impulsquelle 17. Ein solcher Impuls macht  sämtliche     B-Kathoden    und sämtliche Hilfs  elektroden 15, welche mittels des Leiters 25  mit der     linken    Klemme 1 verbunden sind,  negativer. Bei Zuführung des     Irrpulses    befin  det sieh die links von der     A,1-Kathode    befind  liche Hilfselektrode auf dem gleichen Poten  tial wie diese Kathode und somit ist das Flie  ssen von positiven     Ionen    von der Entladung  gegen die Kathode     B.#    gehemmt.

   Die Hilfselek  trode, welche rechts von der Kathode     .1.1    liegt  und dieser benachbart ist, wird negativ vor  gespannt in     bezug    auf diese Kathode und  zieht somit positive     Ionen    von der Entladung  gegen die Kathode     B5.    Infolgedessen wird die  Entladung bei Zuführung des Impulses wei  tergeführt von der Kathode     A"    zu der nächst  folgenden Kathode     B5    und bei Aufhören des  Impulses     zü    der Kathode     A6;.     



  Es sei nun angenommen,     dass    der Schalter  28 betätigt wird, angenommen, dass die Kreise über den  Kontakt 2 geschlossen. sind, und dass die Ent  ladung an der Kathode     -11        stattfindet    und  ein Impuls durch die     Impulsquelle    17 gegeben  wird. Wie im oben     diskutierten    Fall macht  der Impuls alle     B-Kathoden    negativ. Jedoch  wird der Impuls nun denjenigen     IIilfselek-          troden    zugeführt, welche durch den Leiter 26  mit dem rechten Kontakt. 2 des Schalters 28  verbunden sind.

   Bei Zuführung des Impulses  liegt die Hilfselektrode, welche rechts von der  Kathode     A,1    ist, auf dem gleichen Potential  wie diese Kathode, wobei die Hilfselektrode,  welche links von dieser Kathode sich befindet,  negativ ist in bezug auf     diese.    Daher ver  schiebt sieh die Entladung in Abhängigkeit      des Impulses von der Kathode A4 zur Kathode  B;; und bei Aufhören des Impulses zur       Kathode    A..  



  Es ist offensichtlich, dass Impulsgruppen  algebraisch addiert werden können, wobei die       Endstellung    der Entladung die Differenz der  Impulszahl in den zwei Gruppen angibt.  Wenn immer die Entladung zur Kathode 13  übergeht, wird ein Impuls erzeugt über den       Widerstand    30, welcher verwendet werden       k-illii,        um    z.     B.    einen Anzeiger zu betätigen,       @velcher    mit den Klemmen 31 verbunden ist.  Natürlich können einzelne Belastungskreise  mit den     B=Kathoden    gekoppelt werden, wie  dies in Verbindung mit     Fig.    1 diskutiert  wurde.  



  Die Entladung kann in die Ausgangsstel  lung gebracht werden, das heisst der Kathode  7 3 zugeführt werden durch Öffnen des Schal  ters     \?9,    wodurch die A- und     B-Kathoden    von  der Spannungsquelle 18 getrennt werden.  Anderseits kann die Entladung in die     Aus-          g'angsstellung    gebracht werden durch Anwen  dung- eines grossen negativen Impulses zur  Kathode 13, auf eine Weise, wie das in     Fig.    1  erläutert wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasentladungsvorrichtung mit zwei Grup pen von Kathoden, wobei die Kathoden der beiden Gruppen alternierend angeordnet sind, mit einer gemeinsamen Anode sowie Mitteln, um Spannungen an die Kathoden und die Anode anzulegen, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Hilfselektroden, von denen jede zwischen zwei benachbarten Kathoden ange ordnet ist, wobei durch eine gewisse Span- nun-sänderung zwischen den zwei Kathoden gruppen eine Entladung zwischen der Anode und irgendeiner Kathode zu einer benach barten Kathode übergesteuert wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Gasentladungsv orrichtung gemäss Pa- tentanspriteh, gekennzeichnet durch eine zu sätzlich zu den beiden Gruppen von Kathoden vorgesehene Startkathode. 2. Gasentladungsvorrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathoden jeder Gruppe unter sich elek trisch verbunden sind.
    3. Gasentladungsvorrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Hilfselektroden elektrisch mit einer Kathode eines Paares von benachbarten Kathoden verbunden ist, wodurch die Rich tung der Entladungswanderung bestimmt ist. 4. Gasentladungsvorrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Hilfselektrode mit der übernächsten Hilfselektrode verbunden ist und benachbarte Hilfselektroden elektrisch voneinander isoliert sind.
    5. Gasentladungsvorrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Kathode einen rinnenförmigen Teil und jede Hilfselektrode ein L-förmiges Draht stück aufweist, welch letzteres mit einer be nachbarten Kathode verbunden ist. 6. Gasentladungsvorrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode zylindrisch geformt ist und die Kathoden auf einem zur Anode koaxialen Kreis angeordnet sind, wobei jede Kathode in bezug auf den Kreis radial gerichtet ist.
    7. Gasentladungsvorrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselektroden aus solchem Metall gebil det und so gegenüber den Kathoden angeord net sind, dass kein nennenswerter Entladungs strom zwischen den Hilfselektroden iuld der Anode fliesst, wodurch die Verunreinigung der Kathoden weitgehend verhindert wird. B. Gasentladungsvorrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathoden Rinnenform aufweisen und so angeordnet sind, dass benachbarte Rinnen annähernd parallel zueinander liegen und dass die zwischen zwei benachbarten Kathoden liegende Hilfselektrode annähernd parallel zu den benachbarten Kathoden liegt.
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