Befeuchtungsvorrichtung an Offsetdruckmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Befeuch- tungsvorrichtung an Offsetdruckmaschinen mit einem innerhalb eines zur Aufnahme einer Flüssigkeit bestimmten Behälters angeordne ten, in die Flüssigkeit eintauchenden Organ und einem das letztere durchsetzenden, Druckluft führenden, mit Durchlassöffnungen für die letztere versehenen, parallel zu einer Auftragrolle liegenden Rohr, wobei die aus den Durchlassöffnungen austretenden Druck luftströme das Auftragen,
der durch das Organ in ihren Wirkungsbereich angehobenen Flüssigkeit in zerstäubter Form auf die Auf tragrolle bewirken.
Diese Befeuchtungsvorrichtung' .ist gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass das Organ einen beiderends in Lagern dreh baren Zylinder aufweist, der teilweise in die im Flüssigkeitsbehälter befindliche Flüssig- feit eintaucht, ferner dass das Druckluft füh rende Organ innerhalb des Zylinders liegt und derart drehbar angeordnet ist, .dass die von der Druckluft zerstäubte, auf die Auf tragrolle auftreffende Flüssigkeitsmenge ver ändert werden kann.
In der- Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. PS zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer Verviel fältigungsmaschine nach Wegnahme des einen Seitenrahmens, wobei sämtliche nicht zur Be- feuchtungsvorrichtung gehörenden Teile weg gelassen sind, Fig. 2 eine Seitenansicht analog Fig. 1, jedoch auf die Aussenseite der Maschine ge sehen,
Fig. 3 eine Vorderansicht auf Teile der Befeuchtungsvorrichtung in grösserem Mass- stabe, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3, Fig. 4a eine Einzelheit im Schnitt;
Fig. 5 einen Schnitt wie Fig. 4, jedoch bei einer geänderten Ausführungsform des Was serbehälters der Befeuchtungsvorrichtung, Fig. 6 eine Seitenansicht auf das rechts seitige Ende der Fig. 3, Fig. 7 Teile von Fig. 6;
zum Teil im Grundriss, zum Teil gemäss einem Horizon t als chnitt, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 6, Fig. 9 einen teilweisen Schnitt durch ein Steuerventil und ein Schaltorgan mit dem Schaltbrett der Maschine und Fig. 9a einen Schnitt durch das eine Ende der Farbauftragrolle.
Die Befeuchtungsvorrichtung ist in Fig. 1 generell mit 1 bezeichnet und in Verbindung mit dem Hauptzylinder 2 einer Zweizylinder maschine zur Herstellung von Vervielfälti gungen nach dem Offsetdruckverfahren dar gestellt.
Dieser Zylinder 2 ist der Träger der lithographischen Druckplatte, die auf einem Teil des Zylinderumfanges angeordnet ist, Während ein anderer Teil des Zylinderumfan ges zur Aufnahme des, zu bedruckenden Pa- pierblattes eingerichtet ist.
Während der Ro tation des ' Zylinders wird mittels der Be- feuchtungsvorrichtung 1 eine Flüssigkeit auf die Druckplatte aufgebracht, worauf das Auf tragen von Druckfarbe mittels einer nicht ge zeichneten Farbauftragvorriehtung erfolgt. Die so vorbehandelte Druckplatte wird als dann mit einer Druckrolle 3 in Berührung gebracht, zwecks Übertragung des Bildes auf die letztere,
von welcher aus alsdann die Rückübertragung des Bildes auf ein Papier blatt in bekannter Weise erfolgt.
Die Befeuchtungsvorriehtung ist in Fig. 2 bis 9 gezeigt. Sie umfasst eine Auftragrolle 4, die drehbar auf einer nicht drehbaren Stange 5 angeordnet ist. Letztere liegt mit ihren Enden in den >mit Einkerbungen versehenen Enden zweier Tragarme 6 und 7, die an den Seitenrahmen der Maschine schwenkbar auf gehängt sind.
Das eine Ende der Stange 5 ist vorzugsweise unrund ausgeführt und in eine entsprechend ausgebildete Öffnung im Trag arm eingesetzt, während das andere Stangen ende mit einer Umfangsnut versehen sein k_ ann und seinen Sitz im andern Tragarm hat.
Jeder Tragarm trägt einen Stift 8 zum Ansehluss des einen Endes einer Schrauben feder 9; die die Auftragrolle 4 in Richtung auf den Hauptzylinder 2 der Maschine zieht. Eine drehbar -auf jedem Stift 8 befestigte Rolle 10 liegt an der Innenseite des Seiten rahmens 11 bzw. 12 der Maschine an.
Die Aiütragrolle 4 ist aus einem innern Metallrohr 13, einem zylindrischen Körper 14 aus Giimmi oder dergleichen und einem Man tel 15 aus einem Flüssigkeit absorbierenden Material gebildet. Die Enden des Rohres 13 sind mittels rohrförmiger Zapfen 16 abge schlossen, die auf an der Welle 5 angeordne ten Nadellagern 17 abgestützt sind, so dass die Welle 5 durch Verschiebung in axialer Richtung nach rechts in Fig. 3 herausgezogen werden kann.
In der Nähe jedes Endes des Rohres 13 ist auf dem Körper 14 mittels eines Lagers eine Scheibe 18 aufgesetzt, die gegen axiale Verschiebung durch einen bekannten Stell ring 19 gesichert ist. Die beiden Scheiben sind mit Bezug auf die Auftragrolle 4 frei dreh bar.
Sie sind je mit einem Gummiring ver sehen, dessen Durchmesser angenähert dem jenigen der Auftragrolle 4 entspricht, und derart angeordnet, dass sie mit j e einer am Hauptzylinder angeordneten, nicht gezeichne ten Nockenring in Berührung stehen, um die Aüftragrolle 4 vom Zylinder wegzubewegen, damit diese mit dem Papierblatt zwecks Ver meidung einer Benetzung desselben nicht. in Berührung treten kann.
Diese Nockenringe weisen Vertiefungen auf, die, wenn sie mit den Scheiben 18 in Wirkungsverbindung tre ten, die Annäherung der Auftragrolle 4 zur Benetzung der Druckplatte ermöglichen, so bald letztere in den Bereich der Auft-ragrolle kommt.
Die Stange 5 ragt durch Öffnungen 20 und 21 in den Seitenrahmen 11 und 12, wobei etwas Spiel vorhanden ist. Auf dem rechts seitigen Stangenende ist ein das Herausziehen der Stange erleichternder Griff 22 befestigt. Ein Sperrhebel 23 (Fig. 2) ist an der Aussen seite des Seitenrahmens 11 schwenkbar befe stigt. Er liegt an dem Stangenende an und wird in dieser Stellung durch eine Feder ge halten, so dass der Sperrhebel den Bewegun gen der Stange nach hinten und nach vorn folgt.
Ein Winkelhebel 24, bei 25 -an dem Sei tenrahmen 11 schwenkbar befestigt, hat einen nach abwärts gerichteten, als Anker eines Elektromagneten 26 ausgebildeten Schenkel, sowie einen schräg nach aufwärts gerichteten Schenkel, dessen Ende über dem Ende des Sperrhebels 23 liegt. Wenn der Elektromagnet 26 erregt ist, ist der Sperrhebel 23 vom Win kelhebel 24 frei gegeben, wie Fig. 2 zeigt.
Ist hingegen der Elektromagnet 25 aberregt, dann legt sich das Ende des einen Schenkels des unter Federdruck stehenden Winkelhebels hinter den Sperrhebel 23, sobald dieser zu folge der unter der Wirkung der Scheibe 18 veranlassten Bewegung der Auftragrolle 4 vom Zylinder weg .die Verschwenkung des -\\V24 ermöglicht. Dies hat zur Folge, dass eine Rückbewegung der Auftrag rolle in die Berührungsstellung mit der Druckplatte verunmöglicht ist, auch wenn eine solche Bewegung möglich wäre, wenn die Vertiefungen an den Nockenringen am Zy linder in den Bereich der Scheiben 18 gelan gen.
Das zweite Ende der Stange 5 wirkt eben falls mit einer Sperrvorrichtung zusammen, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist.
Die Teile dieser Sperrvorrichtung sind derart bemessen, dass, wenn die noekenf'ör- niigen Partien .der Nockenringe am Zylinder 2 in den Wirkungsbereich der Scheiben 18 eintreten, die Stangenenden 5 um eine kleine Distanz nach vorwärts bewegt werden, selbst wenn die Auftragrolle 4 nicht unter der Wir kung der Sperrorgane steht, so. dass der Druck zwischen den Enden der Sperrhebel 23 und den Enden der Winkelhebel 24 unterbrochen ist und die letzteren in die Freigabestellungen schwenken können, wenn die Elektromagne'e 26 erregt sind.
Werden dann die Vertiefun gen am Umfange der Nockenringe unter die Scheiben 18 bewegt, wird die Kraft der Federn 9 auf die Enden der Winkelhebel 24 übertra- gen. Die Anzugskraft der Elektromagnete 26 reicht nun nicht mehr aus, um die Winkel hebel 24 in die Freigabestellung zu schwen ken, bis die Zugkraft der Federn 9 von den erhöhten Partien der Nockenringe abgenom- rnen wird.
Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, ist eire zur Aufnahme einer Flüssigkeit dienender Be hälter 27 vorhanden, der eine Vorderwand \'8, einen-Boden 29, eine Rückwand 30 und zwei Seitenwände 31 und 32 besitzt. An der Rückwand 30 ist eine nach vorwärts und -auf- -ärts gerichtete Schirmwand 33 befestigt, deren Rand nächst der Mantelfläche der Auf= tragrolle 4 liegt.
Die Schutzwand 33 berührt die Rückwand 30 unterhalb deren obern Rande zum Zwecke der Bildung. einer Sam nrelrinne 34 für solche Flüssigkeit, die gege benenfalls auf die Aussenfläche der Schutz- @va.nd 33 gelangen sollte. Die sich in der Sam melrinne 34 ansammelnde Flüssigkeit wird in den Behälter 27 durch in der Schutzwand be findliche Löcher zurückgeleitet, welche Löcher zweckmässig an den Enden .der Sammelrinne vor den Seitenwänden- vorgesehen sind.
An der Innenseite der Vorderwand 28 ist eine die Form eines winkelförmigen Material streifens 35 aufweisende .Schutzwand befe- stigt, deren freier Schenkel eine Anzahl Schlitze 36 hat. An der hintern Fläche dieses Schenkels sind mehrere Lenkplatten 37 ver- schiebhar angeordnet, die mittels durch die Schlitze greifende Schrauben 38 in Stellung gehalten sind.
Die -untern Ränder der verstell baren Lenkplatten 37 liegen etwas über dem obern Rande der Schutzwand 33, so dass zwi schen den Teilen 33 und 37 ein Schlitz vor handen ist, dessen Breite zufolge der ver schiebbaren Lenkplatten 37 verändert werden kann, derart, dass der Schlitz längs der Auf tragrolle gleiche oder unterschiedliche Breiten aufweisen kann. Die Schlitze 36 für die Lenk- platten B7 sind ferner derart ausgebildet, dass diese sich bis zur Schliessung des Schlitzes nach abwärts verschieben lassen.
Innerhalb des Behälters 27 befindet sich parallel zur Auftragrolle 4 ein zylindrischer, siebartiger und drehbarer Körper 39, dessen Enden auf zylindrischen. Trägern 40 und 41 liegen. Der Träger 41 ist auf einen Wellen stumpf 42 aufgeschraubt, der durch die Sei tenwand 32 ragt und am Ende eine. Nut zur Aufnahme eines an einer Kupplungshülse 44 befindlichen Stifters 43 besitzt. Die Kupp lungshülse 44 ist ihrerseits auf einen Wellen stumpf 45 aufgesetzt,
.der ein in dem Seiten rahmen 12 der Maschine angeordnetes Lager durchsetzt und auf seinem Ende eine An triebsscheibe 46 trägt. Zur Verbindung der Antriebsscheibe 46 mit dem Wellenstumpf 45: ist eine Einwegkupplung vorgesehen, so dass, wenn die Antriebsscheibe im rückläufigen Sinne gedreht wird, der Wellenstumpf 42 nicht aus dem Träger 41 herausgeschraubt wird. Das innere Ende des Wellenstumpfes 42 ist bei 47 abgesetzt und dient als Träger eines nachstehend beschriebenen Luftrohres.
Das linksseitige Ende des Behälters trägt, wie Fig, 4a zeigt, eine konische, von der Be- hälterseitenwand 32 weg gerichtete Schutz wand 48 mit einer zur Durchführung des Wellenstrumpfes 42 .dienenden Durchbrechung. Mit dieser Schutzwand 48 wird bezweckt, Flüssigkeit, die während des Betriebes der Maschine durch .das Traglager in .der Seiten wand 32 entweicht, aufzufangen und über eine Öffnung 49 in der Seitenwand 32 in den Behälter 27 zurückzuleiten.
Der Träger 40 am rechtsseitigen Ende des siebartigen Körpers 39 ist drehbar auf einem Luftzuführungsrohr 50 gelagert, d as. durch die Seitenwand 31 hindurchgeführt ist.
Der drehbare, siebartige Körper 39 taucht teilweise in die im Behälter 27 befindliche Flüssigkeit ein, deren Spiegel in Fig. 4 mit L bezeichnet ist, so. dass anlässlich der Drehung des Körpers die in den Maschen des Siebes befindliche Flüssigkeit angehoben wird.
Innerhalb des siebartigen Körpers 39 be findet sich ein Luftrohr 51, das mit in .einer Längsreihe angeordneten Löchern 52 versehen ist. Diese Löcher 52 sind auf den zwischen den Rändern .der Schutzwand 33 und der Platten 37 befindlichen Schlitz gerichtet. Das linksseitige Ende des Luftrohres 51 ist durch einen Stöpsel 53 verschlossen, in dem das ab gesetzte Ende 47 des Wellenstumpfes 42 zur Abstützung des Luftrohres gelagert ist. Das.
andere Ende des Rohres 51 ist mittels eines Stöpsels 54 abgeschlossen. Der Stöpsel 54 ist mit einer in das Rohr 51 ausmündenden Boh rung zur Aufnahme des Luftzuführungsroh- r es 50 versehen, .dem die Luft durch einen Rohrstutzen 55, an den ein Schlauch 56 ange schlossen ist., zugeführt wird. Der Schlauch 56 seinerseits ist über eine Rohrleitung 57 (Fig. 2) aus einem guten Wärmeleiter mit einem durch ein Solenoid 59 gesteuertes Ven til 58 verbunden.
Die Luftzufuhr zum Ventil 58 erfolgt aus einer Druckluftleitung 60 (Fig. 7.) über ein durch ein Loch in dem Seitenrahmen 11 gestecktes Schlauchstück 60'. Die Druckllütleitung 60 ist mit der Druck leite. eines durch einen Elektromotor ange triebenen, als Kompressor und Vakuum pumpe kombinierten Aggregates 61 verbunden (Fig. 1).
Das Luftrohr 51 ist derart montiert, dass es sich zwecks Einstellung auf seinen Trägern drehen und festsetzen lässt, derart, dass die durch die Öffnungen 52 austretende Druck- luft die zwischen den Maschen des siebartigen Körpers 39 befindliche, im Bereich der Luft strahlen liegende Flüssigkeit zerstäubt, .durch den Schlitz zwischen der Schutzwand 33 und den Platten 37 treibt und auf die Auftrag rolle 4 bläst. Das Ende des Luftzuführungs- rohres 50 trägt ein Kupplungsglied 62,
das mit einem Stift 63 'auf einem Wellenstumpf 64 in Wirkungsverbindung treten kann. Der Wellenstumpf 64 ist drehbar im Seitenrahmen 11 gelagert lind iiber_den letzteren hinausge führt, so dass eine auf-den Wellenstumpf 64 ausgeübte Drehbewegung aüf_;
das Luftrohr 51 übertragen wird. __ Das Luftrohr 51 ist. mit Bezug auf den siebartigen Körper 39 vorzugsweise exzen trisch angeordnet, derart, dass die Öffnungen 52 möglichst nahe an die Innenfläche des Körpers 39 zu liegen kommen, während zwi schen dem obern Teil des Rohres 51 und dem über dem letzteren befindlichen Teil des Kör pers 39 ein ausreichend grosser Zwischenraum vorhanden ist, so dass auf das Rohr 51 her untertropfende Flüssigkeit nicht. liegen bleibt.
An Stelle des mit Bezug auf den Körper 39 exzentrisch angeordneten Rohres 51 könnte auch ein unrundes Rohr vorgesehen sein, das über die Axe des Körpers 39 nach aufwärts sich erstreckt. Die Flüssigkeitsmenge, die durch die be schriebene Spritzvorrichtung auf die Mantel fläche der Auftragrolle 4 aufgespritzt wird, kann auch mit andern Mitteln als durch Än derung des Neigungswinkels der Öffnungen 52 gegenüber der Vertikalebene durch die Längsaxe des Rohres 51 geändert werden.
Beispielsweise kann der siebartige Körper 39 mit einer die Regulierung der Drehzahl er möglichenden Antriebsvorrichtung versehen sein, so dass die Drehzahl des Körpers von derjenigen des Hauptzylinders der Maschine unabhängig ist. In einem solchen Falle braucht das Rohr 51 nicht verstellbar zu sein.
Die Flüssigkeitsmenge, die auf die Mantel fläche der Auftragrolle 4 aufgespritzt. wird, wird geregelt durch die durch den siebartigen Körper während einer bestimmten Zeit in den Bereich der Blasluftströme beförderten Flüssigkeitsmenge, welch letztere von der Drehzahl des siebartigen Körpers abhängig ist..
Eine weitere Möglichkeit .der Regulierung der auf die Auftragrolle 4 aufzuspritzenden Flüssigkeitsmenge besteht in der Änderung der Lage des Behälters 27 mit Bezug auf die Rolle 4,
so dass die Platten 37 und .die Schutz wand 33 gegenüber den in der Blasrichtung unveränderten Luftströmen eine andere Stel lung einnehmen und je nach ihrer Lage einen grösseren oder kleineren Teil der verspritzten Flüssigkeitsmenge auffangen und in den Be hälter zurückleiten. Eine derartige Regulie- rung der Flüssigkeitsmenge lässt sich bei .der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 anwen den., wie nachstehend beschrieben ist.
An der Vorderwand 28 des Behälters 27 ist eine Stange 65 befestigt, .die auf ihrem freien Ende eine unter Federdruck stehende Hülse 66 trägt, die in einer Vertiefung 67 in dem Seitenrahmen 12 liegt. Am innern Hül senende befindet sich ein gerändelter Flansch 68, an welchem die Hülse 66 erfasst und gegen die Wirkung einer eingeschlossenen, am Ende der Stange 65 anliegenden Feder verschoben und aus der Vertiefung 67 herausgezogen werden kann.
Eine weitere Vertiefung 69 kann im Seitenrahmen 12 vorgesehen sein, so dass, wenn der Behälter als Ganzes um die Axe des Wellenstumpfes 42 und des Luftzu- führungsTohres 50 nach vorwärts verschwenkt wird, er in der gewünschten Stellung festge stellt werden kann, um die Einstellung der Platten 37 zu erleichtern.
Wenn die Stellung .des Behälters 27 zum Zwecke der Regulierung der auf .die Auftrag rolle aufzuspritzenden Flüssigkeit veränder bar sein soll, wobei das Luftrohr 51 selbst nicht mehr zu Einstellungszwecken verstell bar ist, dann kann der Seitenrahmen 12 mit nahe beieinanderliegenden, zweckmässig radial auf einem Kreise angeordneten Einkerbungen und das Ende der unter Federwirkung ste henden Hülse 66 mit einer Art Schneide ver sehen sein, die in irgendeine solche Einker bung einschiebbar ist.
Der Wellenstumpf 64 trägt, wie Fig. 6 und 7 zeigen, auf seinem äussern Ende einen z. B. mittels- einer Spitzschraube oder der gleichen befestigten Bund 70 mit einem zur Bewegung in beiden Drehrichtungen .dienen den Arm 71. Der Arm 71 ist über einen Stift. 72 mit einer Kolbenstange 73 gelenkig, ver bunden. Der Stift 72 ist über den Arm 71 hinaus verlängert und liegt auf dem zahn lösen Randteil 74 eines Zahnrades 75 auf.
Das Zahnrad 75 ist lose auf .den Wellen- ,stumpf 64 aufgesetzt und von dein Seiten rahmen 11 durch eine Mutter 76 im Abstand gehalten. Der Wellenstumpf 64 dient als Haltemittel für den Tragarm 6.
Mit dem Zahnrad 75 kämmt ein Zahnrad 77, das auf einer Welle 78 sitzt, die ihrerseits in zwei Tragplatten 79 und 80 drehbar ge lagert ist. Die beiden Tragplatten 79 und 80 sind voneinander durch eine Hülse 81, die sich auf einer in den Seitenrahmen 11 einge schraubten Kopfschraube 82 befindet, im Ab stand gehalten. Auf den Bolzen dieser Kopf schraube ;sind eine Distanzhülse 83, eine Ska lenscheibe 84 und eine Unterlegscheibe 85 atdgesetzt.
Die Unterlegscheibe 85 wirkt auf .eine mit Einkerbungen versehene Scheibe- 86 ein, die auf der Welle 78 befestigt ist. Ein über der Skalenscheibe 84 befindlicher Drehgriff 87 ist mit dem äussern Ende der Welle 78 ver bunden.
Die Kolbenstange 73 steht in Verbindung mit einem innerhalb eines Zylinders 88 ver schiebbaren Kalben 90. Der Zylinder 88 selbst ist am Seitenrahmen 11 mittels eines Stiftes 89 schwenkbar befestigt. Das eine Ende einer in den Zylinder 88 eingesetzten, über der Kolbenstange 73 angeordneten Feder 91 liegt am Zylinderkopf 92, das andere Ende am Kolben 90 an. Diese Feder 91 ist bestrebt, den Kolben 90 in der in Fig. 6 gezeichneten" Lage zu halten. Sie wird zusammengedrückt, wenn Druckluft durch eine regulierbare Boh rung 93 eingelassen wird. Diese Bohrung 93 ist über einen Schlauch 94 mit einer Druck luft führenden Leitung verbunden.
Das Ein lassen von Druckluft in den Zylinder 88 be- wirkt .eine Verschiebung des Kolbens 90, wobei .der Wellenstumpf 64 und das Luftrohr im Gegenzeigersinne (Fig. 4 und 6) ver- schwenkt werden.
Wie Fig. 1 zeigt, ist eine zur Führung von Druckluft bestimmte Leitung 95 an die Ausgangsseite eines Steuerventils 96 ange schlossen, das an einem Schaltbrett 97 der Maschine (Fig.- 1 -und 9) montiert ist. Von dieser Leitung 95 zweigt eine an ein Ventil 99 angeschlossene Leitung 98 ab.
Das Ventil 99 ist ebenfalls am Schaltbrett 97 angebracht und besitzt als Betätigungsmittel eine Druck taste<B>100.</B> Das Ventil 99 umfasst ein zylindri sches Gehäuse 101 mit einem eingebauten Ventilkörper 102, der normalerweise in der Stellung gemäss Fig. 9 liegt und die Einlass- öffnung 103 und aihe Aus@assö.ffn-usg 104 frei gibt.
Die Auslassöffnung 104 befindet sich in der Gehäusewand und steht über eine Rohrleitung 105 mit. dem an den Zylinder 88 angeschlossenen Schlauch 94 in Verbindung. Wird die Drucktaste 100 niedergedrückt, wird die Druckluftzuführung vom Rohr 98 nach dem Rohr 105 unterbrochen, und es kann die im Zylinder 88 befindliche Luft durch den Schlauch 94 und .das Rohr 105 nach dem über dem Ventilkörper 102 liegenden Raum im Ventil und aus dem letzteren entlang der Drucktaste 100 nach aussen entweichen.
Das Ventil 96 steht mit der nicht gezeich neten Blattfördervorrichtung der Maschine in Verbindung und befindet sich in der <B>Off</B> enstellung, um Druckluft einem Zylinder 106 (Fig. 2) einer Sperrvorrichtung zuzufüh- ren. Druckluft wird weiter durch das Ventil 99 in den Zylinder 88 eingeleitet,
so dass durch die Verschiebung des Kolbens 90 die Kolbenstange 73 nach links in Fig. 6 bewegt und der Wellenstumpf 64 im Gegenzeiger sinne verschwenkt wird, um den Flüssigkeits zerstäuber in die Normalstellung zu bringen, die der Stellung des Drehgriffes 87 über der Skalenscheibe 84 entspricht. Vorgängig der öffnung des Ventils 96 wird keine Druckluft nach dem Zylinder 88 durchgelassen,
und der Flüssigkeitszerstäuber befindet sich in einer unwirksamen Stellung mit Bezug auf die Auftragrolle 4, .da der Kolben 90 durch die Feder 91 an den Zylinderboden angelegt und der Wellenstumpf 64 in seine Grenzstellung nach rechts gedreht ist.
Der Teil 74 des Zahnrades 75 weist eine Anzahl radiale Bohrungen 107 auf. Diese sind zum Einstecken eines hinter dem Stift 72 lie genden und diesem als Anschlag dienenden Stift 108 vorgesehen. Mittels dieses Stiftes 108 lässt sich der Weg begrenzen, den .der Arm 71 anlässlich der Drehung im Uhrzeiger sinne, veranlasst durch den unter der Wir kung der Feder 91 stehenden Kolben 90 und die Kolbenstange 73, zurücklegen kann.
Bei normalem Betrieb der Maschine steht der Kolben 90 im Zylinder unter der Wir kung der Druckluft., .die über die Kolben stange 73 den Arm 71 nach links verschwenkt hält, wobei dem Stift 72 am linken Ende des zahnlosen Teils 74 des Zahnrades 75 anliegt. Die Stellung dieses Zahnrades 75 ist bestimmt durch die Stellung des Drehgriffes 87 über der Skalenscheibe, der über das Zahnrad. 77 mit dem Zahnrad 75 verbunden ist.. Der Dreh griff 87 wird in seiner Stellung festgestellt durch die Unterlegscheibe 85, die in die ge wählte Einkerbung in der Platte 86 eingreift.
Wird das Luftrohr 51 mehr im Gegenzeiger- sinne gedreht, dann wird je nach dem Aus- nrass dieser Drehung ein kleinerer oder grö sserer Teil der zerstäubten Flüssigkeit durch die Platten 37 aufgefangen und in den Behäl ter 27 zurückgeleitet. Erfolgt jedoch eine Drehung des, Luftrohres 51 im Uhrzeiger sinne, dann wird mehr zerstäubte Flüssigkeit.
durch den Schlitz zwischen den Platten 37 und der Schutzwand 33 auf die Auftragrolle 4 geblasen. Durch die Änderung der Stellung des Drehgriffes 87 und damit derjenigen des Zahnrades 75 lässt sich somit die auf die Auf tragrolle 4 aufzublasende Flüssigkeitsmenge regulieren.
Wenn die Luftzufuhr nach dem Zylinder 88 unterbrochen wird, veranla.sst die Feder 91 eine Verschwenkung des Armes nach rechts, bis der Stift 72 an den Anschlagstift 108 anstösst. Durch die dadurch bewirkte Drehung des Flüssigkeitszerstäubers erhalten die Öffnungen 52 im Rohr 51 eine solche Lage mit Bezug auf den Schlitz zwischen den Plat ten 37 und der Schutzwand, dass eine grössere Flüssigkeitsmenge auf .die Auftragrolle auf gespritzt wird.
Wenn während des Normalbetriebes der Maschine die auf die Auftragrolle 4 aufzu spritzende Flüssigkeitsmenge vorübergehend erhöht werden soll, ist die Drucktaste 100 (Fig. 9) zu betätigen. Dadurch wird die Luft- zufuhr zum Zylinder 88 unterbrochen, die vorhandene Luft unter der Wirkung der Feder 91 durch den Kolben 90 ausgestossen und über die Kolbenstange der Flüssigkeits zerstäuber in die Stellung gedreht., in welcher die Mehrleistung möglich ist.
Eine geänderte Ausführungsform des Flüssigkeitszerstäubers ist in Fig. 5 darge stellt, der sich von derjenigen nach Fig. 4 in einigen Einzelheiten unterscheidet. Zur Verhinderung einer Benetzung des Zylinders durch Flüssigkeitstropfen ist die Rückwand 30' des Behälters 27' nach oben verlängert und ihr Rand liegt hinter der vertikalen Ebene durch die Axe 5' der Aiütragrolle. Diese Rückwand 30' weist ferner eine Nei gungslage auf und bildet mit der Schutzwand 33' eine V-förmige Sammelrinne 109.
Die in dieser letzteren sich sammelnde Flüssigkeit kann durch Löcher 110 in der Schutzwand am Boden der Rinne nach dem Behälter zui- i@ückfliessen.
Die Vorderwand 28' des Flüssigkeitsbehäl ters ist aus einem untern Teil und einem mit dem letzteren mittels eines Scharniergelenkes <B>111</B> verbundenen obern. Teil 28" gebildet. Der winkelförmige Materialstreifen 36' ist an der Innenseite des obern Teils 28" befestigt und dient als Träger von einstellbaren Lenkplat ten<B>37'.</B> Der Behälter selbst wird von an den Seitenrahmen der Maschine angeordneten Winkeleisen 112 getragen.
Die Lenkplatten 37' sind zugänglich, wenn der obere Teil 28" der Vorderwand nach vorn um das Scharniergelenk umgelegt wird. Dieser Oberteil 28" wird in der gewünschten Lage mittels einer unter Federdruck stehen- den Hülse analog der erwähnten Hülse 66 festgestellt, die wirksam ist, wenn der Ober teil herunter- oder hinaufgeklappt ist.
Flüssigkeitströpfchen, die aus irgendeinem Grunde durch den Zwischenraum zwischen der Auftragrolle 4 und der Schutzwand 33' gelangen, werden von der Rückwand 30' auf gefangen und in die Sammelrinne 109 über geführt.
Bei bekannten Maschinen zur Herstellung von Vervielfältigungen nach dem Offset- druckverfahren ist die Befeuchtungsvorrich- tung aus einem Flüssigkeitsbehälter, einer Flüssigkeitsaufnahmerolle und einer Auftrag rolle gebildet. Demgegenüber ist die beschrie bene Befeuchtungsvorrichtung wesentlich ein facher in der Ausbildung, indem sie ausser dem Behälter nur .die Auftragrolle aufweist.
Das rotierende, siebartige Organ bietet den wesentlichen Vorteil, dass es als Förderorgan wirkt und Flüssigkeit in diejenige Stellung zur Auftragrolle bringt, in welcher die Zer- stäubung erfolgt, um dann in zerstäubtem Zustande der Rolle zugeführt zu werden, wo bei die Flüssigkeitsmenge durch Änderung der Drehzahl des siebartigen Organs geregelt werden kann, welche Drehzahl von derjenigen des Zylinders der Maschine abhängig ist.
Eine Änderung der Drehzahl der Maschine hat somit eine automatische Änderung der Flüssigkeitszufuhr zur Auftragrolle zur Folge.
Eine Änderung der Lage des Luftrohres 51 hat eine sofortige -Änderung der Flüssigkeits zufuhr zur Auftragrolle und damit über die letztere auf. die Druckplatte zur Folge, im Gegensatze zu bekannten .Befeuchtungsvor- richtiingen" bei denen das Auftragen einer grösseren oder kleineren Flüssigkeitsmenge auf die Druckplatte nur mit Verzögerung er folgt.
Bei der beschriebenen Befeuchtungsvor- richtung kann ferner die Flüssigkeitsmenge, die auf die Auftragrolle und auf die Druck platte aufgebracht wird, innert relativ weiter Grenzen reguliert werden vom einen Ende der Auftragrolle bis zu deren anderem Ende durch die verschieb- und feststellbaren Plat ten 37.
Die Versorgiuig des Behälters 27 bzw. 27' mit Flüssigkeit erfolgt mittels selbsttätig wir kender Mittel. Vorzugsweise erfolgt der Zu strom der Flüssigkeit in im wesentlichen vor bestimmten Mengen jeweils, wenn die Ma schine in Betrieb gesetzt wird. Diese Menge reicht für die Bedürfnisse während des Be- druckens der Höchstzahl der Papierbogen aus, die auf einmal auf den Maschinentisch abge legt werden kann, welche Menge aber nicht dem Fassungsvermögen des Behälters ent spricht, so dass ein Überfliessen nicht zu be fürchten ist.
Wenn der Papierstapel erschöpft ist und die Maschine stillgesetzt wird, wird die im Behälter verbliebene überschüssige Flüssigkeit über dem Normalstand nach einem Flüssigkeitsv orratsbehälter zurückgenommen. Wird die Maschine erneut angelassen, erfolgt neuerdings wieder eine Belieferung des Be hälters mit einer bestimmten Flüssigkeits menge.
Wie Fig.2 zeigt, ist ein mit nach oben gekehrtem Boden versehener Behälter 113 zur Bildung einer Luftkammer vorgesehen, dessen -untere Öffnung mittels eines von dem Seiten rahmen der Maschine getragenen Deckels 114 abgeschlossen ist. Im Behälter 113 ist eine misammendrückbare Blase 115 unterge bracht, die in Verbindung mit einer durch den Deckel 114 hindurchgeführten Leitung 116 steht. Eine zweite Rohrleitung 117 führt in den Behälter 113 hinein und mündet in dem die Blase<B>115</B> umschliessenden Raum aus.
Die Leitung 117 ist mit der Druckluft führen den Leitung 95 verbunden, die an die Auslass- seite des Ventils 96 angeschlossen ist.
Die Rohrleitung 116 steht in Verbindung mit dem Innern eines einen Flüssigkeitsvorrat enthaltenden Behälters 118, so dass Druck luft aus der Blase 115 in den über der Flüs sigkeit befindlichen Luftraum des Vorrats behälters 118 übergeführt werden kann.
Aus dem Vorratsbehälter führt eine bis nahe an dessen Boden heranreichende Rohrleitung 120 heraus, die durch den Seitenrahmen 11 hin durchgeführt und an ein Rohrstück 121 (Fug. 3) angeschlossen ist, das durch eine öff- nung 122 im Behälter gesteckt ist und im letzteren ausmündet. Der Vorratsbehälter 118 ist mit einem Verschlussorgan 119 versehen, das eine Einfüllöffniuzg hat und mittels einer zusätzlichen Verschlusskappe 123 überdeckt ist.
Zur Inbetriebsetzung der Maschine ist das Ventil 96 geöffnet, um die Förderung von ; Papierblättern in die Maschine zu ermögli chen. Es wird daher Druckluft über die Rohr leitung 117 dem Behälter 113 zugeführt, die die Blase 115 zusammendrückt und während der Tätigkeit der Maschine in diesem Zustand behält. Durch das Zusammendrücken der Blase wird ihr Luftinhalt über die Leitung 116 in den Vorratsbehälter 118 gedrückt. Diese Druckluft hat ihrerseits zur Folge, dass eine bestimmte Flüssigkeitsmenge über die Leitung 120 und das Rohrstück 121 in den Behälter 27 des Flüssigkeitszerstäubers getrie ben wird und der Flüssigkeitsspiegel in letz terem über das Niveau der Öffnung 122 an steigt.
Wird das Ventil 96 geschlossen, dann ver schwindet der auf der Blase 1.15 lastende Druck im Behälter 113, die Blase dehnt sich unter Aufnahme von Luft aus dem Vorrats behälter 118 aus, und die über dem Niveau der Öffnung 122 befindliche Flüssigkeit im Behälter 27 strömt in den Vorratsbehälter 118 zurück, wobei ausserdem noch so viel Luft auf dem gleichen Wege in den letzteren gelangt, als dem Flüssigkeitsverbrauch während des beendeten Betriebes der Maschine entspricht, um den Druckausgleich innerhalb der Vorrats behälter 118 und 115 zu ermöglichen.
Moistening device on offset printing machines. The invention relates to a humidification device on offset printing machines with an organ which is arranged inside a container intended to receive a liquid and is immersed in the liquid, and a pipe which passes through the latter, carries compressed air and is provided with passage openings for the latter, lying parallel to an application roller, whereby the pressure air flows emerging from the passage openings the application,
cause the liquid raised by the organ in their area of action in atomized form on the transfer roller.
According to the invention, this moistening device is characterized in that the element has a cylinder which can be rotated in bearings at both ends and which is partially immersed in the liquid in the liquid container, furthermore that the element carrying compressed air lies within the cylinder and is thus rotatably arranged is, .that the amount of liquid that is atomized by the compressed air and hits the application roller can be changed.
In the drawing, a Ausführungsbei is shown game of the subject invention. PS shows Fig. 1 a side view of a duplicating machine after removal of one side frame, with all parts not belonging to the humidifying device have been omitted, Fig. 2 is a side view similar to Fig. 1, but see on the outside of the machine ge,
3 shows a front view of parts of the humidifying device on a larger scale, FIG. 4 shows a section along the line 4-4 in FIG. 3, FIG. 4a shows a detail in section;
5 shows a section like FIG. 4, but with a modified embodiment of the water container of the humidifying device, FIG. 6 shows a side view of the right-hand end of FIG. 3, FIG. 7 parts of FIG. 6;
partly in plan, partly according to a horizon t as a section, FIG. 8 a section along the line 8-8 in FIG. 6, FIG. 9 a partial section through a control valve and a switching element with the switchboard of the machine, and FIG. 9a shows a section through one end of the inking roller.
The moistening device is generally designated in Fig. 1 with 1 and in connection with the master cylinder 2 of a two-cylinder machine for the production of reproductions according to the offset printing process is provided.
This cylinder 2 is the support of the lithographic printing plate, which is arranged on a part of the cylinder circumference, while another part of the cylinder circumference is set up to receive the paper sheet to be printed.
During the rotation of the cylinder, a liquid is applied to the printing plate by means of the moistening device 1, whereupon printing ink is applied by means of an ink application device, not shown. The printing plate thus pretreated is then brought into contact with a pressure roller 3 for the purpose of transferring the image to the latter,
from which the image is then transferred back to a sheet of paper in a known manner.
The humidifier is shown in Figs. It comprises an application roller 4 which is rotatably arranged on a non-rotatable rod 5. The latter lies with its ends in the> notched ends of two support arms 6 and 7, which are hinged on the side frame of the machine.
One end of the rod 5 is preferably out of round and inserted into a correspondingly formed opening in the support arm, while the other end of the rod can be provided with a circumferential groove and is seated in the other support arm.
Each support arm carries a pin 8 for the connection of one end of a coil spring 9; which pulls the application roll 4 in the direction of the main cylinder 2 of the machine. A rotatable roller 10 mounted on each pin 8 rests on the inside of the side frame 11 or 12 of the machine.
The Aiütragrolle 4 is formed from an inner metal tube 13, a cylindrical body 14 made of Giimmi or the like and a Man tel 15 made of a liquid-absorbent material. The ends of the tube 13 are closed by means of tubular pins 16, which are supported on needle bearings 17 arranged on the shaft 5 so that the shaft 5 can be pulled out by shifting in the axial direction to the right in FIG.
In the vicinity of each end of the tube 13, a disk 18 is placed on the body 14 by means of a bearing, which ring 19 is secured against axial displacement by a known adjusting. The two discs are freely rotatable with respect to the application roller 4.
They are each seen with a rubber ring, the diameter of which corresponds approximately to that of the applicator roller 4, and arranged such that they are in contact with one on the master cylinder, not signed th cam ring in order to move the Aüftragrolle 4 away from the cylinder so that this with the paper sheet in order to avoid wetting the same not. can come into contact.
These cam rings have depressions which, when they come into operative connection with the disks 18, allow the application roller 4 to approach to wet the printing plate as soon as the latter comes into the area of the application roller.
The rod 5 protrudes through openings 20 and 21 in the side frames 11 and 12 with some play. A handle 22, which makes it easier to pull out the rod, is attached to the right-hand end of the rod. A locking lever 23 (Fig. 2) is on the outside of the side frame 11 pivotally BEFE Stigt. It rests against the end of the rod and is held in this position by a spring so that the locking lever follows the movements of the rod backwards and forwards.
An angle lever 24, at 25 pivotally attached to the Be tenrahmen 11, has a downwardly directed arm formed as an armature of an electromagnet 26 leg, and an upwardly sloping leg, the end of which is above the end of the locking lever 23. When the electromagnet 26 is energized, the locking lever 23 is released from the Win angle lever 24, as shown in FIG.
If, on the other hand, the electromagnet 25 is de-energized, then the end of one leg of the spring-loaded angle lever lies behind the locking lever 23 as soon as it moves away from the cylinder as a result of the movement of the application roller 4 caused by the action of the disk 18. \ V24 enables. This has the consequence that a return movement of the order roller into the contact position with the pressure plate is impossible, even if such a movement would be possible if the indentations on the cam rings on the cylinder get into the area of the disks 18.
The second end of the rod 5 also cooperates with a locking device, as shown in FIG.
The parts of this locking device are dimensioned such that when the noekenf'ör- niigen parts of the cam rings on the cylinder 2 enter the area of action of the disks 18, the rod ends 5 are moved forward a small distance, even if the application roller 4 is not is under the action of the blocking organs, so. that the pressure between the ends of the locking lever 23 and the ends of the angle lever 24 is interrupted and the latter can pivot into the release positions when the electromagnets 26 are energized.
If the recesses on the circumference of the cam rings are then moved under the disks 18, the force of the springs 9 is transmitted to the ends of the angle levers 24. The attraction force of the electromagnets 26 is no longer sufficient to move the angle levers 24 into the release position to pivot until the tensile force of the springs 9 is removed from the raised parts of the cam rings.
As FIGS. 3 and 4 show, there is a container 27 which is used to hold a liquid and which has a front wall 8, a bottom 29, a rear wall 30 and two side walls 31 and 32. On the rear wall 30 a forward and upward directed screen wall 33 is attached, the edge of which is closest to the outer surface of the support roller 4.
The protective wall 33 contacts the rear wall 30 below its upper edge for the purpose of formation. a Sam nrelrinne 34 for such liquid, which if necessary should get on the outer surface of the protective @ va.nd 33. The liquid that collects in the collecting channel 34 is returned to the container 27 through holes in the protective wall, which holes are expediently provided at the ends of the collecting channel in front of the side walls.
On the inside of the front wall 28, a protective wall having the shape of an angular material strip 35 is fastened, the free leg of which has a number of slots 36. On the rear surface of this leg, several guide plates 37 are arranged displaceably, which are held in position by means of screws 38 reaching through the slots.
The -unter edges of the adjustable ble steering plates 37 are slightly above the upper edge of the protective wall 33, so that between the parts 33 and 37 a slot is available, the width of which can be changed according to the ver sliding steering plates 37, such that the Slot along the support roller can have the same or different widths. The slots 36 for the guide plates B7 are also designed in such a way that they can be moved downwards until the slot is closed.
Inside the container 27 is parallel to the application roller 4 a cylindrical, sieve-like and rotatable body 39, the ends of which on cylindrical. Carriers 40 and 41 lie. The carrier 41 is screwed on a shaft butt 42, the tenwand 32 protrudes through the Be and one at the end. Has a groove for receiving a pin 43 located on a coupling sleeve 44. The coupling sleeve 44 is in turn placed on a shaft butt 45,
.The one arranged in the side frame 12 of the machine passes through a bearing and carries a drive pulley 46 on its end. To connect the drive pulley 46 to the stub shaft 45: a one-way clutch is provided so that the stub shaft 42 is not unscrewed from the carrier 41 when the drive disc is rotated in the reverse direction. The inner end of the stub shaft 42 is stepped at 47 and serves as a support for an air tube described below.
The left-hand end of the container carries, as FIG. 4a shows, a conical protective wall 48 which is directed away from the container side wall 32 and has an opening serving to pass through the corrugated sleeve 42. The purpose of this protective wall 48 is to collect liquid that escapes through .das support bearing in .der side wall 32 during operation of the machine and to return it to container 27 via an opening 49 in side wall 32.
The carrier 40 at the right-hand end of the sieve-like body 39 is rotatably mounted on an air supply pipe 50, which is passed through the side wall 31.
The rotatable, sieve-like body 39 is partially immersed in the liquid located in the container 27, the level of which is denoted by L in FIG. 4, so. that when the body rotates, the liquid in the mesh of the sieve is raised.
Inside the sieve-like body 39 there is an air tube 51 which is provided with holes 52 arranged in a longitudinal row. These holes 52 are directed towards the slot located between the edges of the protective wall 33 and the plates 37. The left-hand end of the air tube 51 is closed by a plug 53, in which the end 47 of the stub shaft 42 is mounted to support the air tube. The.
the other end of the tube 51 is closed by means of a plug 54. The plug 54 is provided with a bore opening into the pipe 51 for receiving the air supply pipe 50, to which the air is supplied through a pipe socket 55 to which a hose 56 is connected. The hose 56 in turn is connected via a pipe 57 (FIG. 2) made of a good heat conductor with a valve 58 controlled by a solenoid 59.
The air is supplied to the valve 58 from a compressed air line 60 (FIG. 7) via a piece of hose 60 ′ inserted through a hole in the side frame 11. The Druckllütleitung 60 is directed to the pressure. one driven by an electric motor, combined as a compressor and vacuum pump unit 61 connected (Fig. 1).
The air tube 51 is mounted in such a way that it can be rotated and fixed on its supports for the purpose of adjustment, in such a way that the compressed air exiting through the openings 52 atomizes the liquid located between the meshes of the sieve-like body 39 and radiating in the area of the air ,. Through the slot between the protective wall 33 and the plates 37 drives and on the order roll 4 blows. The end of the air supply pipe 50 carries a coupling member 62,
which can come into operative connection with a pin 63 'on a stub shaft 64. The stub shaft 64 is rotatably mounted in the side frame 11 and leads out over the latter, so that a rotary movement exerted on the stub shaft 64 occurs;
the air pipe 51 is transmitted. __ The air tube 51 is. preferably arranged eccentrically with respect to the sieve-like body 39, in such a way that the openings 52 come to lie as close as possible to the inner surface of the body 39, while between the upper part of the tube 51 and the part of the body 39 located above the latter there is a sufficiently large gap so that no liquid dripping down onto the tube 51. remains lying.
Instead of the tube 51, which is arranged eccentrically with respect to the body 39, a non-circular tube could also be provided, which extends upwards over the axis of the body 39. The amount of liquid that is sprayed through the spray device be written on the jacket surface of the applicator roller 4 can also be changed by other means than by changing the angle of inclination of the openings 52 relative to the vertical plane through the longitudinal axis of the tube 51.
For example, the sieve-like body 39 can be provided with a drive device that enables the speed to be regulated, so that the speed of the body is independent of that of the main cylinder of the machine. In such a case, the tube 51 need not be adjustable.
The amount of liquid that is sprayed onto the jacket surface of the application roller 4. is regulated by the amount of liquid conveyed through the sieve-like body during a certain time in the area of the blown air flows, the latter being dependent on the speed of the sieve-like body.
Another possibility of regulating the amount of liquid to be sprayed onto the application roller 4 is to change the position of the container 27 with respect to the roller 4,
so that the plates 37 and .die protective wall 33 occupy a different position compared to the unchanged air currents in the blowing direction and, depending on their position, collect a larger or smaller part of the sprayed amount of liquid and return it to the container. Such a regulation of the amount of liquid can be used in the embodiment according to FIGS. 3 and 4, as is described below.
A rod 65 is attached to the front wall 28 of the container 27, which carries a spring-loaded sleeve 66 on its free end, which is located in a recess 67 in the side frame 12. At the inner end of the sleeve there is a knurled flange 68 on which the sleeve 66 can be grasped and moved against the action of an enclosed spring resting against the end of the rod 65 and pulled out of the recess 67.
A further recess 69 can be provided in the side frame 12 so that when the container as a whole is pivoted forward about the axis of the stub shaft 42 and the air supply tube 50, it can be fixed in the desired position to allow the setting of the Plates 37 to facilitate.
If the position of the container 27 is to be changeable for the purpose of regulating the liquid to be sprayed on the application roller, the air tube 51 itself no longer being adjustable for adjustment purposes, then the side frame 12 can be positioned close to one another, expediently radially on a Notches arranged in circles and the end of the under spring action ste existing sleeve 66 be seen with a kind of cutting edge that can be inserted into any such notch environment.
The stub shaft 64 carries, as shown in FIGS. 6 and 7, on its outer end a z. B. by means of a pointed screw or the same attached collar 70 with a for movement in both directions of rotation. Serve the arm 71. The arm 71 is via a pin. 72 articulated with a piston rod 73, a related party. The pin 72 is extended beyond the arm 71 and rests on the tooth loosen edge part 74 of a gear 75 on.
The gear 75 is loosely placed on .den the shaft, butt 64 and from your side frame 11 held by a nut 76 at a distance. The stub shaft 64 serves as a holding means for the support arm 6.
With the gear 75 meshes with a gear 77 which sits on a shaft 78, which in turn is rotatably superimposed ge in two support plates 79 and 80. The two support plates 79 and 80 are held from each other by a sleeve 81, which is on a screwed into the side frame 11 head screw 82, stood in the Ab. On the bolt of this head screw; a spacer sleeve 83, a dial washer 84 and a washer 85 are atdetzt.
The washer 85 acts on a notched washer 86 which is mounted on the shaft 78. A rotary handle 87 located above the dial 84 is connected to the outer end of the shaft 78.
The piston rod 73 is connected to a calving 90 which can be displaced within a cylinder 88. The cylinder 88 itself is pivotably attached to the side frame 11 by means of a pin 89. One end of a spring 91 inserted into the cylinder 88 and arranged above the piston rod 73 rests on the cylinder head 92, the other end on the piston 90. This spring 91 tends to keep the piston 90 in the position shown in FIG. 6. It is compressed when compressed air is admitted through an adjustable bore 93. This bore 93 is via a hose 94 with a line carrying compressed air connected.
The admission of compressed air into the cylinder 88 causes a displacement of the piston 90, the stub shaft 64 and the air tube being pivoted in the counter-clockwise direction (FIGS. 4 and 6).
As FIG. 1 shows, a line 95 intended for the guidance of compressed air is connected to the output side of a control valve 96 which is mounted on a control panel 97 of the machine (FIGS. 1 and 9). A line 98 connected to a valve 99 branches off from this line 95.
The valve 99 is also attached to the control panel 97 and has a push button 100 as the actuating means. The valve 99 comprises a cylindrical housing 101 with a built-in valve body 102, which is normally in the position shown in FIG and the inlet opening 103 and aihe Aus@assö.ffn-usg 104 are free.
The outlet opening 104 is located in the housing wall and stands with it via a pipeline 105. the hose 94 connected to the cylinder 88 in connection. If the push button 100 is pressed, the compressed air supply from the pipe 98 to the pipe 105 is interrupted, and the air in the cylinder 88 can pass through the hose 94 and the pipe 105 to the space above the valve body 102 in the valve and out of the latter escape to the outside along the push button 100.
The valve 96 is in communication with the sheet conveying device, not shown, of the machine and is in the <B> Off </B> position to supply compressed air to a cylinder 106 (FIG. 2) of a blocking device Valve 99 introduced into cylinder 88,
so that the displacement of the piston 90 moves the piston rod 73 to the left in FIG. 6 and the stub shaft 64 is pivoted in the opposite direction in order to bring the liquid atomizer into the normal position, which corresponds to the position of the rotary handle 87 above the dial 84. Prior to the opening of the valve 96, no compressed air is let through to the cylinder 88,
and the liquid atomizer is in an inoperative position with respect to the application roller 4, because the piston 90 is placed against the cylinder base by the spring 91 and the stub shaft 64 is rotated to the right in its limit position.
The part 74 of the gear 75 has a number of radial bores 107. These are provided for inserting a behind the pin 72 lying low and this serving as a stop pin 108. This pin 108 can be used to limit the path that the arm 71 can cover when it rotates in the clockwise sense, caused by the piston 90 under the action of the spring 91 and the piston rod 73.
During normal operation of the machine, the piston 90 in the cylinder is under the action of compressed air.,. The rod 73 on the piston holds the arm 71 pivoted to the left, the pin 72 at the left end of the toothless part 74 of the gear 75 rests. The position of this gear 75 is determined by the position of the rotary handle 87 over the dial, which is over the gear. 77 is connected to the gear 75 .. The rotary handle 87 is determined in its position by the washer 85, which engages in the selected notch in the plate 86.
If the air tube 51 is rotated more in the counterclockwise direction, then, depending on the extent of this rotation, a smaller or larger part of the atomized liquid is collected by the plates 37 and returned to the container 27. However, if the air tube 51 is rotated clockwise, then more liquid is atomized.
blown onto the application roller 4 through the slot between the plates 37 and the protective wall 33. By changing the position of the rotary handle 87 and thus that of the gear 75, the amount of liquid to be inflated onto the support roller 4 can be regulated.
When the air supply to the cylinder 88 is interrupted, the spring 91 causes the arm to pivot to the right until the pin 72 hits the stop pin 108. The resulting rotation of the liquid atomizer gives the openings 52 in the tube 51 such a position with respect to the slot between the plates 37 and the protective wall that a larger amount of liquid is sprayed onto the application roller.
If the amount of liquid to be sprayed onto the application roller 4 is to be temporarily increased during normal operation of the machine, the push button 100 (FIG. 9) must be actuated. As a result, the air supply to the cylinder 88 is interrupted, the air present is expelled through the piston 90 under the action of the spring 91 and rotated via the piston rod of the liquid atomizer into the position in which the increased output is possible.
A modified embodiment of the liquid atomizer is shown in Fig. 5 Darge, which differs from that of FIG. 4 in some details. To prevent the cylinder from being wetted by drops of liquid, the rear wall 30 'of the container 27' is extended upwards and its edge lies behind the vertical plane through the axis 5 'of the bearing roller. This rear wall 30 'also has a sloping position and forms a V-shaped collecting channel 109 with the protective wall 33'.
The liquid that collects in this latter can flow back to the container through holes 110 in the protective wall at the bottom of the channel.
The front wall 28 'of the liquid container consists of a lower part and an upper part which is connected to the latter by means of a hinge joint 111. Part 28 "is formed. The angular strip of material 36 'is attached to the inside of the upper part 28" and serves as a support for adjustable steering plates 37'. The container itself is made up of angle irons arranged on the side frame of the machine 112 worn.
The steering plates 37 'are accessible when the upper part 28 "of the front wall is folded forward around the hinge joint. This upper part 28" is fixed in the desired position by means of a spring-loaded sleeve analogous to the aforementioned sleeve 66, which is effective when the upper part is folded up or down.
Liquid droplets, which for whatever reason pass through the space between the application roller 4 and the protective wall 33 ', are caught by the rear wall 30' and passed into the collecting channel 109 over.
In known machines for producing copies by the offset printing process, the moistening device is formed from a liquid container, a liquid take-up roll and an application roll. In contrast, the moistening device described is much simpler in design, in that it only has the application roller in addition to the container.
The rotating, sieve-like organ offers the essential advantage that it acts as a conveying element and brings liquid to that position in relation to the application roller in which atomization takes place, in order to then be supplied to the roller in the atomized state, where the amount of liquid is changed by changing the Speed of the sieve-like member can be regulated, which speed is dependent on that of the cylinder of the machine.
A change in the speed of the machine thus results in an automatic change in the liquid supply to the application roller.
A change in the position of the air tube 51 has an immediate change in the liquid supply to the applicator roller and thus via the latter. result in the printing plate, in contrast to known "wetting devices" in which the application of a larger or smaller amount of liquid to the printing plate only takes place with a delay.
In the case of the moistening device described, the amount of liquid that is applied to the application roller and the pressure plate can also be regulated within relatively wide limits from one end of the application roller to the other end by the displaceable and lockable plates 37.
The supply of the container 27 or 27 'with liquid takes place by means of automatically we kender means. Preferably, the flow of the liquid takes place in essentially before certain amounts each time the machine is put into operation. This amount is sufficient for the requirements during printing of the maximum number of sheets of paper that can be placed on the machine table at once, but which amount does not correspond to the capacity of the container, so that overflowing is not to be feared.
When the paper stack is exhausted and the machine is shut down, the excess liquid remaining in the container is withdrawn from a liquid storage container above normal. If the machine is started again, the container has recently been supplied with a certain amount of liquid.
As FIG. 2 shows, a container 113 is provided with the bottom facing upwards to form an air chamber, the lower opening of which is closed by means of a cover 114 carried by the side frame of the machine. A compressible bladder 115 is accommodated in the container 113 and is connected to a line 116 passed through the cover 114. A second pipeline 117 leads into the container 113 and opens into the space surrounding the bladder 115.
The line 117 is connected to the compressed air leading to the line 95, which is connected to the outlet side of the valve 96.
The pipeline 116 is in communication with the interior of a container 118 containing a liquid supply, so that compressed air can be transferred from the bladder 115 into the air space of the supply container 118 located above the liquid.
A pipe 120, which comes close to the bottom of the storage container, extends through the side frame 11 and is connected to a pipe section 121 (joint 3) which is inserted through an opening 122 in the container and opens into the latter . The storage container 118 is provided with a closure member 119 which has a filling opening and is covered by an additional closure cap 123.
To start up the machine, the valve 96 is open to the promotion of; Paper sheets in the machine to enable. Compressed air is therefore supplied to the container 113 via the pipe 117, which compresses the bladder 115 and keeps it in this state during the operation of the machine. By compressing the bladder, its air content is pressed into the storage container 118 via the line 116. This compressed air in turn has the consequence that a certain amount of liquid is driven via the line 120 and the pipe section 121 into the container 27 of the liquid atomizer and the liquid level in the latter rises above the level of the opening 122.
If the valve 96 is closed, then the pressure on the bladder 1.15 in the container 113 disappears, the bladder expands while absorbing air from the storage container 118, and the liquid in the container 27 above the level of the opening 122 flows into it the storage tank 118 back, with as much air entering the latter in the same way as corresponds to the liquid consumption during the completed operation of the machine, in order to enable pressure equalization within the storage tanks 118 and 115.