CH281700A - Kindersitz mit wenigstens einer Zwinge zum Festklemmen derselben am Rande einer tragenden Platte, insbesondere Tischplatte. - Google Patents
Kindersitz mit wenigstens einer Zwinge zum Festklemmen derselben am Rande einer tragenden Platte, insbesondere Tischplatte.Info
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Description
Kindersitz mit wenigstens einer Zwinge zum Festklemmen derselben am Rande einer tragenden Platte, insbesondere Tischplatte. Es sind verschiedene Kindersitze bekannt, welche mit wenigstens einer Zwinge zum Fest klemmen des Sitzes am Rande einer tragenden Platte, insbesondere Tisehplatte, versehen sind. Die Klemmbaeken dieser Zwingen sind in der Regel mit Hilfe einer Sehraubenspin- del, in gewissen Fällen auch unter der Wir kung einer Feder, in Richtung gegeneinander pressbar. Im einen Falle ist das Befestigen lind Abnehmen des Sitzes verhältnismässig zeitraubend und umständlich, während im an dern Falle der sichere Halt des Sitzes in Frage gestellt ist.
Die vorliegende Erfindung will diese Män gel beheben und betrifft einen Kindersitz mit wenigstens einer Zwinge zum Festklemmeil desselben am Rande einer tragenden Platte, insbesondere Tisehplatte, welcher dadurch ge kennzeichnet ist, dass die Klemmbaeken der Zwinge durch das Gewicht des Sitzes selbst tätig in Richtung gegeneinander pressbar sind.
Vorzugsweise kann die Zwinge eine fest stehende und eine dazu bewegliche Klemm backe aufweisen, welch letztere am einen Arm eines in vertikaler Ebene schwenkbaren zwei armigen Hebels angeordnet Ist, an dessen an derem Arm der Sitz befestigt ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfinclungs- gegenstandes ist in der beigefügten Zeich nung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. <B>1</B> eine Seitenansicht des Sitzes, Fig. 2 eine Einzelheit des Sitzes von Fig. <B>1,</B> teilweise im vertikalen Schnitt, Fig. <B>3</B> eine Einzelheit des Sitzes in Vorder ansicht.
Der dargestellte Kindersitz weist eine Sitz platte<B>10</B> auf, welche mit einer Rüekenlehne <B>11</B> aus einem einzigen, entsprechend gebogenen Stück besteht. Zwei durch seitliche Wände 12 gebildete Seitenlehnen sind mit den Seiten des aus Sitzplatte und Rückenlehne bestehen den Winkelgebildes verbunden. An den Ober kanten der Seitenlehnen 12 sind als Arm stützen dienende Schienen<B>13</B> angeordnet.
An jeder Seitenlehne 12 ist der eine Hebel arm 14 eines zweiarmigen Hebels 14,<B>15</B> fest geschraubt, wobei der Hebelarm 14 zweck- mässigerweise eine Gabelung aufweist, welche die Seitenwand beidseitig übergreift. Der Hebel 14,<B>15</B> ist um eine horizontale Achse <B>1.6</B> schwenkbar an einem Support<B>17</B> gelagert, der in der Höhe verstellbar an einem vertika len Schenkel<B>18</B> eines Winkelstückes ange ordnet ist, dessen anderer, waagrecht ver laufender Schenkel<B>19</B> die feststehende Klemm backe einer Zwinge bildet. Am zweiten Hebel arm<B>15</B> des Hebels 14,<B>15</B> ist eine bewegliche Klemmbaeke 20 der Zwinge um eine waag rechte Achse 21 schwenkbar angeordnet.
Die gegeneinandergerichteten Flächen der Klemmbaeken <B>19</B> und 20 sind<B>je</B> mit einem gerauhten und aus elastisch nachgiebigem Material bestehenden Belag 22 bzw. <B>23</B> ver sehen, um beim Festklemmen eine Beschädi gung, beispielsweise der Tischplatte 24, zu vermeiden. Der Support<B>17</B> ist gabelförmig ausge bildet und lagert den Hebel 14,<B>15</B> zwischen den Enden seiner zwei Schenkel, die auch den vertikalen Schenkel<B>18</B> umgreifen.
Letzterer weist einen vertikal verlaufenden Führungs schlitz<B>25</B> auf, an dessen Längsrändern der Support<B>17</B> einerseits durch seinen Steg 17a und anderseits durch ein Führungsstück<B>26</B> geführt ist, welches mittels einer durch den Schlitz<B>25</B> hindurchragenden Schraube<B>27</B> mit dem Steg 17a in Verbindung steht. Zwischen den Führungsrändern des Schlitzes<B>25</B> einer seits und dem Steg 17a bzw. dem Führungs- stüek <B>26</B> anderseits besteht so viel Spiel, dass eine Schwenkung des Supportes<B>17</B> um einen kleinen Winkel um die untere Kante des Steges 17a möglich ist.
An einem nach oben verlängerten Teil<B>28</B> des Steges 17a sowie an der anliegenden Fläche des vertikalen Schen kels<B>18</B> sind ineinandergreifende Zähne<B>29</B> vorhanden, welche sägezahnförmig schief aus gebildet sind, derart, dass ein Verschieben des Supportes<B>17</B> nach unten erschwert ist. Unter der Wirkung einer Feder<B>30</B> ist der Support so gegen den Schenkel<B>18</B> gezogen, dass die Zähne dieser Teile stets miteinander in Ein griff kommen.
Die Feder<B>30</B> stützt sich hierbei einerseits gegen die Mutter einer in den Steg 17a eingesetzten Schraube<B>31</B> und anderseits gegen ein die Längsränder des Führungs schlitzes<B>25</B> hintergreifendes Andruekstück <B>32</B> ab.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise des be schriebenen Kindersitzes ist wie folgt: Wenn die Klenunbaeken <B>19</B> und 20 der Zwinge gemäss Fig. <B>1</B> über bzw. unter den Rand einer tragenden Platte, zum Beispiel einer Tischplatte 24, geschoben sind, so wird der Hebel 14,<B>15</B> durch das Eigengewicht des Sitzes und das Gewicht eines darin sitzenden Kindes derart um die Achse<B>16</B> geschwenkt, dass die bewegliche Klemmbacke 20 nach oben in. Richtung gegen die festätehende, an die Tisehplatte 24 angepresst wird, sofern der Support<B>17</B> in einer passenden Höhe am Schenkel<B>18</B> befestigt ist.
Da der den Sitz tra gende Hebelarm 14 beträchtlich länger als der die Klemmbacke 20 lagernde Hebelarm<B>15</B> ist, ergibt sieh auf diese Weise eine grosse Klemm wirkung, die mit dem Gewicht des sitzenden Kindes steigt. Trotzdem kann der Kindersitz sehr rasch von der Tisehplatte abgenommen werden, indem er zunächst gegenüber der fest stehenden Klemmbacke<B>19</B> etwas angehoben und nachher vom Rand der Tisehplatte weg geschoben wird. Beim Anheben des Sitzes be wegt sich die untere Klemmbaeke 20 ein wenig <I>n</I> nach unten von der Tischplatte weg, so dass <B>kn</B> die Klenunwirkung aufhört.
Durch die schwenkbare Anordnung der beweglichen Klemmbacke 20 am Hebelarm<B>15</B> wird in<B>je-</B> dem Falle ein flaches Anlie-en der Klemni- fläche an der Tischplatte erzielt.
Zur Anpassung der Zwinge an Tisch platten verschiedener Dicke kann der Support <B>17</B> längs des Schenkels<B>18</B> in verschiedene Höhenlagen verstellt werden. Zu diesem Zwecke ist der Support entgegen der Wirkung en<B>kn</B> der Feder<B>30</B> ein klein wenig -um die untere Kante des Steges 17a zu schwenken, bis die Zähne des Teils<B>28</B> ausser Einariff mit den Zähnendes Schenkels<B>18</B> gelangen, worauf die Höhenverschiebung vorgenommen werden kann. Unter der Wirkung der Feder greifen die Zähne dann selbsttätig wieder ineinander ein.
Wegen der beschriebenen sägezahnförnii- gen Ausbildung der Zähne kann eine Ver schiebung des Supportes von unten nach oben auch durch einfaches Hoehdrüeken desselben bewirkt werden, indem sich die Zähne dann selbständig auseinander- und übereinander- schieben.
Ein unbeabsichtigtes Herab,-leiten des Supportes<B>17</B> beim Gebrauch des Sitzes, ist erstens durch die Wirkung der Feder<B>30,</B> zwei tens durch die sägezahnförmige GestaltLin,- der Zähne und drittens dadurch verhindert, dass der Support wie ein zweiarmiger, um die untere Kante des Steges 17a schwenkbarer Hebel wirkt, dessen einer Arm der mit den Zähnen versehene Teil<B>28</B> ist und dessen an derer Arm die Schwenkachse<B>16</B> des die beweo, liehe Klemmbacke tragenden Hebels 14,<B>15</B> lagert.
In der richtigen Gebrauehslage des Sitzes liegt der Hebelarm 14 nicht auf dem Steg 17a oder dem Andruekstück <B>32</B> auf, weshalb unter der Wirkun- der auf die Schwenkachse<B>16</B> ausgeübten Gewichtskraft eine solche Schwenkung des als Hebel wirken den Supportes stattfindet, dass dessen Zähne fest mit den Zähnen des vertikalen Schenkels <B>18</B> in Eingriff gelangen.
Wie aus Fig. <B>1</B> und 2 ersichtlich ist, weist der Hebelarin 14 eine leichte Abwinkelung auf. Der Hebelarin kann dadurch, wenn der Sitz nicht an eine Tischplatte angeklemmt, ist, mit dem Steg 17a bzw. dem Andruekstück <B>32</B> gemäss Fig. 2 zum Anschlag kommen, wo- dureh eine Begrenzung der Sehwenkbarkeit des Ilebels 14,<B>15</B> in der einen Richtung erzielt wird.
Um eine weitere Verwendung des besehrie- benen Kindersitzes zu ermöglichen, kann der selbe zusätzlich auch mit nicht näher dar gestellten Mitteln versehen sein, die dessen Befestigung an einem mit Füssen versehenen Trä-er ermö-liehen, in welchem Falle zweek- mässig eine als Tisehplatte für das Kind dienende Platte zwischen die Kleminbacken der Zwinge eingele-t und durch Verschieben des Supportes<B>17</B> nach oben festgeklemmt werden kann.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Kindersitz mit wenigstens einer Zwinge züm Festklemmen desselben am Rande einer tragenden Platte, insbesondere Tischplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemm- baeken der Zwinge durch das Gewieht des Sitzes selbsttätig in Richtung gegeneinander pressbar sind.UNTERANSPRVCHE: <B>1.</B> Kindersitz nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Zwinge eine feststehende und eine dazu bewegliche Klemin- backe aufweist, welch letztere am einen Arm eines in vertikaler Ebene schwenkbaren, zwei armigen Hebels angeordnet ist, an dessen an derem Arm der Sitz befestigt ist. 2.Kindersitz nach Patentarispruch und Unteransprueli <B>1,</B> dadurch gekennzeiehnet, dass die bewegliehe Klemmbacke um eine hori- zontale Achse schwenkbar am Hebel ange ordnet ist. <B>3.</B> Kindersitz nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der die bewegliche Kleminbacke tragende lIebelarm zur Erzielung einer grossen Klemm- wirk-Ling kürzer als der den Sitz tragende Arm des Hebels ist. 4.Kindersitz nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken der Zwinge in verschiedenem Abstand von einander einstellbar sind. <B>5.</B> Kindersitz nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass ein den mveiarmigen Hebel lagernder Support in seinem Abstand von der feststehenden Kleininbacke einstellbar ist.<B>6.</B> Kindersitz nach Patentanspruch und Unteransprüehen <B>1,</B> 4 und<B>5,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die feststehende Kleminbache der eine Schenkel eines Winkelstückes ist, an dessen anderem, vertikal nach unten verlau fendem Schenkel der Support in der Höhe verstellbar befestigt ist. <B>7.</B> Kindersitz nach Patentansprueli und Unteransprüchen<B>1</B> und 4-6, dadurch ge kennzeichnet, dass die aneinanderliegenden Seiten des Supportes und des Winkelstückes mindestens teilweise mit ineinander eingrei fenden Zähnen versehen sind.<B>8.</B> Kindersitz nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 4-7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zähne sägezahnförmig schief geformt sind, so dass eine Verschiebung des Supportes nach unten erschwert ist.<B>9.</B> Kindersitz nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 4-7, dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass der Support unter der Wir kung wenigstens einer Feder gegen den be- züglichen Schenkel des Winkelstüekes ange- drüekt wird und dadurch mit seinen Zähnen in Eingriff mit den Zähnen des Winkelstückes gehalten wird, während zum Verstellen des Supportes dessen Zähne entgegen der Wir kung der Feder ausser Eingriff bringbar sind.<B>10.</B> Kindersitz nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 4-7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Support um einen<B>ge-</B> wissen Winkel schwenkbar am bezüglichen Schenkel des Winkelstückes in der Höhe ver stellbar geführt ist, derart, dass bei dieser Schwenkung die Zähne in bzw. ausser Eingriff bringbar sind.<B>11.</B> Kindersitz nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1,</B> 4-7 und<B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Support einen zwei armigen, um einen gewissen Winkel schwenk baren Hebel bildet, dessen einer Arm die mit dem Winkelstück zusammenarbeitenden Zähne trägt und dessen anderer Arm die Schwenk- achse des die bewegliche Klemmbaeke tragen den Hebels lagert, das Ganze derart, dass, wenn der Sitz in Gebrauehslage ist,unter der Wirkung der auf die genannte Schwenkaehse ausgeübten Gewiehtskraft die Zähne des Sup- portes in Eingriff mit den Zähnen des Winkel stückes gelangen. 12. Kindersitz nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass derselbe eine ]Rüek-enlehne und zwei Seitenlehnen aufweist, mit welch letzteren<B>je</B> eine Zwinge in Ver bindung steht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH281700T | 1950-05-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH281700A true CH281700A (de) | 1952-03-31 |
Family
ID=4483287
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH281700D CH281700A (de) | 1950-05-11 | 1950-05-11 | Kindersitz mit wenigstens einer Zwinge zum Festklemmen derselben am Rande einer tragenden Platte, insbesondere Tischplatte. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH281700A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1052650B (de) * | 1952-01-21 | 1959-03-12 | Alfred Bertschinger | Loesbare Befestigungsvorrichtung fuer einen an einen Tisch anhaengbaren Kindersitz |
| US4014592A (en) * | 1974-01-28 | 1977-03-29 | Gist Lanny J | Retractable chair for small children |
| US4568120A (en) * | 1984-06-22 | 1986-02-04 | Graco Metal Products Inc. | Hook-on type baby seat |
| US7124988B1 (en) | 2002-09-11 | 2006-10-24 | Leonard Arnold Duffy | Folding cantilever support and method |
-
1950
- 1950-05-11 CH CH281700D patent/CH281700A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1052650B (de) * | 1952-01-21 | 1959-03-12 | Alfred Bertschinger | Loesbare Befestigungsvorrichtung fuer einen an einen Tisch anhaengbaren Kindersitz |
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