CH280527A - Einrichtung zum Aufstellen von Kegeln, vorzugsweise auf Kegelspieltischen. - Google Patents
Einrichtung zum Aufstellen von Kegeln, vorzugsweise auf Kegelspieltischen.Info
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- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
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- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63D—BOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
- A63D5/00—Accessories for bowling-alleys or table alleys
- A63D5/08—Arrangements for setting-up or taking away pins
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Description
Einrichtung zum Aufstellen von Kegeln, vorzugsweise auf Kegelspieltischen. Es sind schon verschiedene Einrichtungen zum Aufstellen von Kegeln bekannt, die aber meistens einen komplizierten NIeclianismus aufweisen oder, insbesondere bei Kegelspiel tischen, aus Sehnüre@n bestehen, die durch den Boden den Kegeln zugeführt werden. Die naehgezogenen Schnüre bringen die benaeli- barten Kegel zum Fallen. Auch erfordert das Aufstellen einen verhältnismässig grossen Kraftaufwand, was bei Aufstellvorrichtungen ohne motorisehen Antrieb als grosser Nachteil empfunden wird.
Die nachstehend beschriebene Einrichtung zum Aufstellen von Kegeln kann in Kegel bahnen Verwendung finden, doch ist sie ins besondere bei Kegelspieltisehen vorteilhaft. Sie ist gekennzeichnet durch je an den Kegel spitzen befestigte Aufstellsehnüre, die über an einem Querbalken befestigte Rollen geführt sind und derart. wieder zu demselben zurück führen, dass sie zwecks Vergrösserung der ge bildeten Schlingen von einer Walze mitgenom men werden können, wobei ein Mechanismus vorgesehen ist, um die Walze vom Querbalken weg und zurüek zu bewegen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht einen Teil eines Ausführungsbeispiels. Das Aufstellen der Kegel wird nur an einem Bei spiel erläutert, da. alle weiteren Kegel unter den gleichen Voraussetzungen aufgestellt werden. Mit 1 ist der halb gehobene Kegel be- zeiehnet, an dessen Spitze die Aufstellsehnur 2 befestigt wird. Über dem Kegelspiel befindet sieh eine Deekplatte 3, die für den Durchgang der Schnur 2 eine Öffnung .l aufweist; ober halb derselben ist eine Rolle 5 und unterhalb ein Napf 6 angebracht. Letzterer hat eine zur Aufnahme der Kegelspitze ausgebildete Form.
Eine weitere Rolle 7, über die die Schnur 2 läuft, ist am Querbalken 8 befestigt. Das an dere Ende der Schnur 2 ist unter Zwischen schaltung der Feder 9 am Querbalken 8 be festigt., wobei die Schnur zwischen Rolle 7 und Befestigung mit Feder 9 eine Schlinge 10 um die Walze 11 bildet.
Eine vollständige Einrichtung zum Auf stellen eines Spiels von Kegeln weist für jeden einzelnen Kegel je eine Schnur 2, eine Öff nung 4 senkrecht. über dem Kegel 1 in der einzigen Deckplatte 3, einen Napf 6, Rollen 5 und 7, eine Schlinge 10 um die einzige Walze 11 und eine Feder 9, die am Querbalken 8 befestigt ist, auf.
Zur Regulierung der Bewegung der Walze 11 ist beidseitig ein Schnurzug angebracht. Die beiden Schnurzüge werden gegen den vor dern Teil des Kegeltisches zusammengenom men und sind über einen nicht gezeichneten Hebelmechanismus mit einem Handgriff zur Handsteuerung des Aufstellens der Kegel ver bunden. Die Schnur 11 führt, über die Rollen 7 8 und 17, bildet um die Walze 11 eine Schlinge 19 und ist wie die Rolle 18 ,direkt am Querbalken 8 befestigt.
Die Walze 11 ist ihrer seits beidseitig durch in die Seitenwände 12 eingelassene Führungen 13 geführt. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende Während des Kegelspielens befindet sich die Walze 11 in ihrer obersten Lage,, das heisst nahe dem Querbalken B. In dieser Lage wird die Walze 11 durch die Schlinge 19 der Schnur 14 und ihres Gegenstückes am andern Ende der Walze 11 gehalten, indem der Hand griff an einer Haltevorrichtung festgemacht ist. Die Länge der Schnüre 2 ist so zu wählen, dass die Kegel bis in die hinterste Ecke, das heisst auf den Boden unter dem Querbalken, fallen können.
Wird nun durch irgendeine Verwicklung der Kegel die eine der Schnüre zu stark angezogen, so bremst die Feder 9 den Schlag ab. Zum Aufstellen des Kegelspiels wird der Handgriff gelöst. Durch ihr Eigen gewicht fällt die Walze nach unten, wobei die Fallgeschwindigkeit durch das Nachlassen der Schnüre 14 geregelt werden kann. Die Schnurschlingen 10 der gefallenen Kegel wer den zuerst erfasst. Je tiefer die Walze 11 sich senkt, desto mehr werden die Schnüre 2 nach gezogen. Dies geschieht bis zum Moment, wo die Kegel gemeinsam hochgezogen werden und ihre Spitzen in die Näpfe 6 zu liegen kommen.
Das Gewicht der Walze wird derart gewählt, dass noch die Federn 9 etwas gespannt werden, was als Sicherung für vollständiges Aufziehen der Kegel gilt; denn es wäre möglich, dass die Längen der Schnüre 2 sich mit der Zeit ver ändern. Zum Wiederabsetzen der Kegel wird nun an den Schnüren 14 über dem Hebel mechanismus mittels des Handgriffes gezogen, wodurch sich die Walze 11 hebt. Die Schlingen 10 verkleinern sich, bis die stillhängenden Kegel 1 durch ihr Eigengewicht herabgezogen auf den Boden aufsetzen. Dann mass aber durch Zug an den Schnüren 14 die Walze 11 weiter gehoben werden, bis sie am Querbalken ä anschlägt, wobei der Kegel 1 beim Umfällen. die Schnur 2, respektiv die Schlinge 10, nach ziehen kann.
Wird die Einrichtung auf einem Kegel spieltisch aufgebaut, so mass am Boden hinter den Kegeln ein Kugelfang angebracht sein, der die Kugeln in die unter oder neben dem Tisch befindliche Rücklaufrinne leitet. Es kann am Tisch ein Geldautomat montiert werden, der nach Ablauf der Zeit einen so Mechanismus zum Auffangen der Kugeln in der Rinne betätigt oder aber auch die Ein richtung zum Aufstellen der Kegel blockiert.
Bei der Verwendung der Einrichtung in Kegelbahnen wird vorteilhaft der Schnurzug 14 durch einen Mechanismus, der von einem mit Steuerungselementen versehenen Elektro motor angetrieben wird, ersetzt. Daselbst ist ebenfalls ein Kugelfang notwendig, der die Kugeln gegen die Rüeklaufrinne führt. Das Rücksenden der Kugeln kann erfolgen, indem die ganze Rinne automatisch um ihren Mittel punkt geschwenkt wird und ihre Neigung da durch ändert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Aufstellen von Kegeln, vorzugsweise auf Kegelspieltischen, dadurch gekennzeichnet, dass die je an den Kegel spitzen befestigten Aufstellsehnüre über an einem Querbalken befestigte Rollen geführt sind und derart wieder zu demselben zurück führen, dass sie zwecks Vergrösserung der ge bildeten Schlinge von einer Walze mitgenom men werden können, wobei ein Mechanismus vorgesehen ist, um die Walze vom Querbalken weg- und zurückzubewegen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Richtungsände- rungen der Schnüre ausser bei der Walze nur bei den Rollen geschehen und dass jedes Schnurende mittels einer Feder am Quer balken befestigt ist. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und U nter ansprach 1, gekennzeichnet durch eine Schnurlänge, die es dem Kegel bei einer End- stelhzng der Walze erlaubt, in jede hintere Ecke der Kegelbahn zu gelangen, und dadurch, dass die Kegel bei der andern Endstellung der Walze derart hochgezogen sind, dass sie gegen ein über den Kegeln angebrachtes Deckbrett stossen, wobei die am Querbalken befestigte Feder gespannt ist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass am Durchgang der Schnüre durch das Deckbrett den Kegeln entsprechend ausgebildete Näpfe angebracht sind, die ein Schwanken der hochgezogenen Kegel verun- möglichen. 4.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass beidseitig am Querbalken Schnüre angebracht sind, die um die Walze wieder züm Querbalken und von dort über Rollen zu einem Hebelmechanismus führen, derart, dass bei entsprechender Bewegung des Hebelmechanismus mittels eines Handgriffes die Walze durch ihr Eigengewicht sich vom Querbalken wegbewegt, womit durch Spannen der Sehnursehlingen die Kegel hochgehoben werden. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bewegung der Walze zwang läufig über einen Mechanismus erfolgt. 6.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der Mechanismus von einem mit Steuerungselementen versehenen Motor ange trieben wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH280527T | 1950-02-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH280527A true CH280527A (de) | 1952-01-31 |
Family
ID=4482736
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH280527D CH280527A (de) | 1950-02-23 | 1950-02-23 | Einrichtung zum Aufstellen von Kegeln, vorzugsweise auf Kegelspieltischen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH280527A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043169B (de) * | 1955-02-12 | 1958-11-06 | Schmid & Co Maschb | Automatische Kegelaufstell-Einrichtung |
-
1950
- 1950-02-23 CH CH280527D patent/CH280527A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043169B (de) * | 1955-02-12 | 1958-11-06 | Schmid & Co Maschb | Automatische Kegelaufstell-Einrichtung |
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