CH280009A - Wärmekraftanlage, enthaltend einen Dampfkessel mit Druckfeuerung und eine Gasturbinenanlage. - Google Patents
Wärmekraftanlage, enthaltend einen Dampfkessel mit Druckfeuerung und eine Gasturbinenanlage.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
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Description
<B>Wärmekraftanlage, enthaltend einen Dampfkessel mit Druckfeuerung</B> <B>und eine</B> Gasturhinenanlage. Dampfkessel mit. Feuerung unter Druck sind bekannt; es sit auch bekannt, einem Dampfkessel mit Druckfeuerung eine Gastur bine vor- oder nachzuschalten. In diesen Fäl len wird die Brennluft vom Kompressor der Gasturbine geliefert.
Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich von diesen bekannten Ausführungen da durch, dass mindestens ein Teil der Abgase des Hoehdruekteils der Gasturbine dem Dampfkessel als Brennluft zugeleitet wird und dass die Abgase des Dampfkessels im Nie- derdruekteil der Gasturbine weiter expan dieren.
Das Gas besitzt am Austritt aus dem Hoch druckteil noch einen grossen Luftüberschuss und kann daher noch als Brennluft dienen. Cm die Anlage nicht allzu sehr zu verteuern, wird der Druck im Feuerraum des Kessels im allgemeinen zwischen 2 und 4 Atm. gewählt. Wird wie bei den bekannten Anlagen die Kompressorluft dem Dampfkessel als Brenn- luft zugeführt, so ist die Temperatur niedrig; damit wird auch die Feuerraumtemperatur niedrig, und daher werden die Flächen vom Verdampfer, Überhitzer usw. gross.
Wird im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen die Brennluft einer Zwischenstufe der Gas turbine entnommen, so ist. die Temperatur beträchtlich höher (400 C und mehr). Da durch steigt die Feuerraumtemperatur, und die Flächen vom Verdampfer, überhitzer usw. werden kleiner, wodurch Preis und Raum bedarf sinken.
Wenn der Feuerraum des Dampfkessels zwischen Hochdruck- und Niederdruckteil der Gasturbine geschaltet wird, so ergeben sich weitere Vorteile. Die Gasturbine kann in min destens zwei Teilturbinen aufgeteilt werden. Da der über die Feuerung des Kessels gelei tete Teilstrom einen Druckverlust erfährt, lässt sich in den Restgasstrom sehr günstig ein Wasser- oder Luftvorwärmer oder ein Brennraum einschalten, damit beide Ströme an der Vereinigungsstelle den gleichen Druck besitzen.
Im ersten Fall kann durch die heissen Gase das Speisewasser oder die Druckluft des Kompressors auf höhere Temperatur er wärmt werden; im zweiten Fall kann der Rest gasstrom nach dem Hochdruckteil der Gastur bine im Brennraum auf höhere Temperatur gebracht werden, was eine höhere Leistung und einen höheren Wirkungsgrad ergibt. In beiden Fällen kann der eine Gasturbinenteil den Kompressor antreiben und wird drehzahl unabhängig, was für die Teillast von Vorteil ist.
Die beiliegende, schematische Zeichnung betrifft, zwei Ausführungsbeispiele der Erfin dung. In Fig.1 bedeutet 1 den Dampfkessel, 2 den Verdampfer, 3 den Überhitzer, 4 die Brennstoff- und 5 die Brennluftzufuhr. Der Dampf strömt durch eine Leitung 6 zur Dampfturbine 7. 8 ist der Kondensator, 9 die Kondensatleitung. Im Vorwärmer 10 wird das Kondensat aufgewärmt, durch eine Leitung 11 dem Hochdruckvorwärmer 12 zugeführt und durch eine Leitung 13 zum Verdampfer 2 geleitet.
14 bedeutet einen Stromerzeuger, der durch die Dampfturbine 7 angetrieben wird.
Die Gasturbine besteht aus zwei Teilen: der Hochdruckturbine 15, welche den Kom pressor 16 antreibt, und der N.iederdruektur- bine 17, welche die Niitzleistungsmaschine 18 antreibt. Der Kompressor 16 fördert die Druckluft durch den Luftvorwärmer 19 zum Brennraum 20. Die Abgase der Hochdruck gasturbine 15 strömen zum Teil durch eine Leitung 21 als Brennluft zum Dampfkessel, zum .Teil durch eine Leitung 22 zum Wasser- vorvvärmer 12 und zur Niederdruckturbine 17.
Die Abgase des Dampfkessels 1 werden durch eine - Leitung 23 der N iederdruckturbine 17 zugeleitet. Der Vorwärmer 12 ist so bemessen, dass der Druckverlust der Überströmgase von der Hochdruck- zur Niederdruckturbine dem Druckverlust der durch den Dampfkessel strö menden Gasmenge entspricht. Durch ein Ven- til 24 kann die Zuführung der Brennlift zum Dampfkessel nach Bedarf eingestellt werden.
Die Abgase der Niederdruck-Gasturbine 17 strömen durch eine Leitung 25 ziun Luftvor- wärmer 19, zum Wasserv orwärmer 10 und ins Freie.
Die Ausführung nach Fig. 2 unterscheidet. sich von derjenigen nach Fig.1 im wesent lichen dadurch, dass in die Überströmleitung 22 ein zweiter Brennraum 20b eingebaut ist, wodurch die Leistung der Niederdruckturbine 17 erhöht wird. Ferner ist die Dampfturbine 7 in drei Teile, nämlich 7a, 7b, 7c aufgeteilt. Zwischen je zwei Turbinenteilen wird der Dampf durch die Abgase der Niederdruck Gasturbine 17 in Zwischenerhitzern 26a und \?6b wieder erhitzt. Dadurch steigen Leistung und Wirkungsgrad der Dampfturbine.
Die Feuchtigkeit des Dampfes am Austritt aus der Turbine wird so weit verkleinert, dass Schaufelerosionen vermieden werden. Die Ab gase der Niederdruck-Gasturbine 17 strömen durch die Leitung 25 zu den Zwischenerhit- zern 26a., 26b und hernach zum Luftvorwär- iner 19, ziem Wasservorwärmer 10 und ins Freie.
Die Erfindung gestattet. auch, die Vorwär- mung der Drucklift des Kompressors bzw. des Speisewassers zu steigern und die heissen Ab gase des Kessels zur Zwischenüberhitzung des Dampfes der Dampfturbine zu benützen. Selbstverständlich könnte auch ein Teil der Speisewasservorwärmung in den Kessel ver legt werden. Ferner könnte die Vorwärmung der Druckluft bzw. des Speisewassers erhöht. werden durch Zuschalten eines Vorwärmers in die Breimluftleitung zum Dampfkessel bzw. in die Abgasleitung des Dampfkessels.
Die Zwischenüberhitzung des Dampfes kann auch durch die Abgase der Hochdruck-Gasturbine erfolgen. Die Abgase des Dampfkessels könn ten auch einer hintern Stufe der Niederdruek- turbine zugeleitet werden. Als Nutzleistungs- maschine können statt Stromerzeuger zum Beispiel Propeller verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wärmekraftanlage, enthaltend einen Dampf kessel mit. Druckfeuerung und eine CTast.llr- binenanlage, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Abgase des Hoch druckteils der Gasturbine dem Dampfkessel als Brennluft zufliesst und die Abgase des Dampfkessels im '-\-iederdruckteil der Gastur bine weiter expandieren. UNTERANSPRÜCHE: 1. Wärmekraftanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasturbinen anlage mit Zwischenüberhitzung arbeitet. 2.Wärmekraftanlage nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Ab gase des Hoehdruekteils der Gasturbine vor der Überströmung in den \iederdruckteil der Gasturbine das Speisewasser vorwärmt. 3. Wärmekraftanlage nach Patentanspruch, dadurch -gekennzeichnet, dass ein Teil der Ab gase des Hoehdruekteils der Gasturbine vor .der Überströmung in den Niederdruekteil der Gasturbine die Druckluft des Kompressor vorwärmt. 4. Wärmekraftanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgase des Dampfkessels das Speisewasser vorwärmen.5. Wärmekraftanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgase des Dampfkessels die Druckluft des Kompressors vorwärmen. 6. Wärmekraftanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Abgase des Niederdruckteils der Gas turbine zur Zwischenüberhitzung des Dampfes dient. i. Wärmekraftanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Abgase des Niederdruckteils der Gas turbine zur Vorwärmung der Druckluft des Kompressors dient. B.Wärmekraftanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Abgase des Niederdruekteils der Gas turbine zur Speisewasservorwärmung dient. 9. Wärmekraftanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss mindestens ein Teil der Abgase des Hochdruckteils der Gas turbine zur Zwischenüberhitzung des Damp fes dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH280009T | 1950-03-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH280009A true CH280009A (de) | 1951-12-31 |
Family
ID=4482485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH280009D CH280009A (de) | 1950-03-28 | 1950-03-28 | Wärmekraftanlage, enthaltend einen Dampfkessel mit Druckfeuerung und eine Gasturbinenanlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH280009A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1210629B (de) * | 1960-05-02 | 1966-02-10 | Anxionnaz Rene | Waermekraftanlage mit kombiniertem Kraftfluss |
| DE1228108B (de) * | 1962-12-28 | 1966-11-03 | Soc D Forges Et Ateliers Du Cr | Verbund-Krafterzeugungsanlage mit einer Dampf- und zumindest einer Gasturbine fuer die Leistungslieferung |
-
1950
- 1950-03-28 CH CH280009D patent/CH280009A/de unknown
Cited By (2)
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