CH287016A - Einrichtung zum induktiven Erwärmen vorzugsweise langgestreckter Metallgegenstände. - Google Patents
Einrichtung zum induktiven Erwärmen vorzugsweise langgestreckter Metallgegenstände.Info
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
- H05B6/10—Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
- H05B6/105—Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications using a susceptor
- H05B6/108—Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications using a susceptor for heating a fluid
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Description
Einrichtung zum induktiven Erwärmen vorzugsweise langgestreckter Metallgegenstände. Bei der induktiven Erwärmung lang- gestreekter Metallgegenstände, z. B. Rohre, hat sich gezeigt, dass es nicht möglich ist, den hier vorhandenen lanaen Kraftlinienweg ein wandfrei zu induzieren.
Eine weitere Sehwie- rigkeit besteht darin, dass bisher Induktions öfen im Gegensatz zu solchen mit Wider- standshelzung mir einphasig betrieben werden konnten, weil die hier verwendete einzige<B>In-</B> duktionsspule nieht an Drehstromnetze ange schlossen werden kann.
Der einphasigen Be lastung von öffentlichen Netzen ist jedoeh dureh mehr oder weniger strenge Vorsehrif- ten eine Grenze nach oben gesetzt, so dass man gezwungen war, Umformer oder beson dere Mittel, wie z. B. Kondensatoren oder dergleichen, vorzusehen, um die einphasige Be lastung mögliehst -leiehmässig auf alle drei Phasen des Anschlussnetzes zu verteilen.
Es bestand daher sehon lange der Wunsch naeh einem Induktionsofen, der ohne beson dere Mittel direkt vom Drehstromnetz betrie ben werden kann. Bei MassenfertigLing wurde dies zwar schon lange dadurch erreicht, dass man den Induktionsofen mit drei Heizstellen versah, deren Spulen gleiehmässig an das Drehstromnetz angeschlossen werden.
Werden diese Heizstellen aber dann nicht, gleichzeitig beselliekt und entladen, so entsteht trotzdem eine un,-leieliiiiässice Belastun- des Dreh- Zn L, stromnetzes. Dabei nehmen die drei CTLitstüeke aiieh leiebt eine ungleiehmässige Endtempera- tur an, was naturgemäss zu Aussehuss führen kann.
Ausserdem ist die Verwendung von drei Heizstellen häufig weder erforderlich noch er wünscht und bei grösseren Arbeitsgütern wegen des erhöhten Leistungsbedarfes gar nicht möglich.
Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Einrichtung zum induktiven Er wärmen vorzugsweise langgestreekter Metall gegenstände mittels von einem Eisenpaket umschlossenen Spulen. Gemäss der Erfindung werden die erwähnten Nachteile der bisheri gen induktiven Heizeinriehtungen dadurch vermieden, dass der zum Teil durch das Eisen paket, zum Teil durch den Metallgegenstand verlaufende magnetische Kraftlinienweg in mindestens drei übereinander angeordnete Einzelahsehnitte unterteilt wird, die von an verschiedenen Phasen des Drehstromnetzes an geschlossenen,
den zu erwärmenden Gegen stand zyl.indriseh umsehliessenden Einzelspu len indLiziert werden.
In den Abb. <B>1</B> und 2 sind Ausführungs beispiele der Erfindung dargestellt. Hier zeigt Abb. <B>1</B> die Unterteilung des Kraftweges beim Glühen eines Rohres, während Abb. la einen Querschnitt des Eisenkernes senkrecht zur Achse darstellt. Abb. 2 zeigt, wie ein Schmelz tiegel erhitzt wird. Zur besseren Übersicht sind in beiden Abbildungen gleiche Bezeieh- nungen für gleiehe Teile gewählt.
Der Induktionsofen für langgestreckte Me- tallteile besteht, wie aus Abb. <B>1</B> hervorgeht, aus den gebleehten, zweckmässigerweise stern- Törmig angeordneten Joehstüel,-en a" die von den mit b bezeichneten Einzelspulen induziert werden.
Die Spulen umschliessen das hier als Rohr<B>c</B> dargestellte Gutstüek. Werden die Spulen erregt, so bildet sich ein Kraftfluss, der seinen Weg über die geblechten Tochstüeke <B>a</B> und deren polsehuhartige Fortsätze d züi den Wandungen des eisernen Rohres nimmt, und letztere stark induziert, wobei das Gut stück durch die hierbei auftretenden Wirbel ströme und Hystereseverluste auf- die ge wünschte Temperatur gebracht wird.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel ge wählt, bei dem der gesamte Kraftlinienweg in sechs Einzelabschnitte I, II, III und la, IIa, Ma unterteilt ist, die von den Spulen b indu ziert werden. Zweckmässig werden die Spulen der jeweils mit den gleichen Zahlen bezeich neten Abschnitte an die gleiche Phase des Drehstromnetzes angeschlossen und können<B>je</B> nach Bedarf in Reihe oder parallel geschaltet werden.
Selbstverständlich kann man den In duktionsofen in sinngemässer Weise auch mit neun oder mehr Spulen ausbilden bzw. kommt man bei kürzerem Kraftlinienweg mit nur drei Spulen aus. Beim Anschluss an das Dreh stromnetz ist zu beachten, dass jeweils der mo mentane Kraftfluss von zwei aufeinanderfol- genden Spulen die entgegengesetzte Riehtung annimmt, wie dies in der Abbildung durch Pfeile dargestellt ist.
Würde man nämlich auf die Polarität des Spulenanschlusses keine Rücksieht nehmen und alle Spulen im gleichen Sinne erregen, so ergäbe sich, dass sich die magnetischen Kraftflüsse in den verlängerten Polschuhen cl gegenseitig aufheben. Eine er- hebliehe zusätzliche Streuung und damit un gleichmässige Erwärmung des GLitstüekes wären die Folgen.
In solchen Fällen, wo be sonders hohe Anforderungen an die Gleich mässigkeit der Erwärmung gestellt werden, ist es zweckmässig, das Gutstilek <B>c</B> während der Induk,tion in Richtung der Spulenaehse hin und her zu bewegen, was auch bei grösseren Öfen ohne weiteres durch mechanisehe Hilfs mittel erreicht werden kann.
Bei der E, rwärmung des Tiegels nach Abb. 2 ist die Anordnung prinzipiell die glei- ehe wie inzlbb. <B>1.</B> Auch hier wird der eiserne Tiegel e über die geblechten Joehstüeke a mit ihren polsehuhartigen Fortsätzen (1 ind-Liziert und damit erwärmt.
Uni jedoch gleichzeitig auch eine Erwärmung des Tiegelbodens zu er zwingen, ist der unterste Polschenkel nach innen verlängert -und mit einem Ansatz<B>f</B> ver sehen, über welchen die von der Spule des Absehnit,tes III lierführenden Kraftlinien zum Boden des Tiegels geleitet werden.
Zum Schutz der Spulen und aueh zum besseren Wärme- ausgleieh ist es zweekiiiässig, einen Wärme- seliutz <B>g</B> vorzusehen, der in gleieher Anord nung auch bei langgestreekten Criitstüeken wie in Abb. <B>1</B> verwendet werden kann.
Mit P"üelzsieht darauf, dass ein Tiegel wohl nie mals die Länge -eines Rohres erreicht., dürften hier in den meisten Fällen drei Spulen bzw. <B>1</B> xbsehnitte 1, 11 und 111 ausreichen, die in der beschriebenen Weise in Stern oder Drei eck an das Drehstromnetz angesehlossen wer den.
Die Anordnung nach der Erfindung ge stattet also im Gegensatz zu bisherigen Aus führungen ohne weiteres den Anschluss an normale Drehstromnetze. Damit kann auch bei grösseren Gegenständen eine gleichmässige Phasenbelastung gewährleistet, werden, -und jedes Gutstück kann individuell, das heisst also unabhängig von andern zu glühenden Teilen, auf die gewünsehte Temperatur ge- braeht werden.
Als weiterer Vorteil ist auch anzusehen, dass Gutstlieke mit, erheblichen Formabweichungen geglüht. werden können, denn die Unterteilung des Kraftweges erlaubt es, die polsehuhartigen Fortsätze <B>d</B> weitgehend an das Gutstilek anzupassen.
Zweckmässig wird man jedoch hierbei nicht. ein durch gehendes Joch verwenden, sondern den ma- gnetisehen Teil des Induktionsofens aus Ein zelteilen zusammensetzen, die jeweils aus einer Spule mit ihrem zugehörigen loehstüek und den Polsehenkeln bestehen. Solehe Elemente können dann baukastenartio, aufeinanderge- setzt werden. Bei der Anordnung nach der Erfindung ist es auch möglich, Spulen mit verschiede nem Durchmesser zu verwenden, wodurch Formabweiehungen ganz erheblicher Distanz beherrscht werden können.
Sollten dabei die grösseren Spulen auch eine grössere Leistung aufnehmen, so kann eine ungleiehmässige Pha senbelastung trotzdem leicht dadurch vermie den werden, dass jeweils Spulen mit grösserem tind kleinerem Leistungsbedarf zusammenge schaltet und an die gleiche Phase angeschlos sen werden. Damit ist es leicht möglich, auch in Sonderfällen die Belastung gleichmässig auf alle drei Phasen des Drehstromnetzes zu ver teilen. Auch hier ist eine Regulierung der Helzleistung durch Umschalten von Stern auf Dreieek oder umgekehrt möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung züm induktiven Erwärmen vor zugsweise langgestreekter Metallgegenstände mittels von einem Eisenpaket umschlossenen Spulen, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Teil durch das Eisenpaket, zum Teil durch den Metallgegenstand verlaufende magne tische Kraftlinienweg in mindestens drei über einander angeordnete Einzelabschnitte unter teilt ist, die von an versehiedenen Phasen eines Drehstromnetzes angesehlossenen, den zu erwärmenden Gegenstand zylindrisch um- sehliessenden Einzelspulen induziert werden.UNTERANSPRüCHE: <B>1..</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da- (Iareh gekennzeichnet" dass das für sämtliche Spulen gemeinsame Eisenpaket zwischen den Spulen polsehuhartige Fortsätze bildet, die nahe an den zu erwärmenden Gegenstand lierangeführt sind und von denen jeder ge meinsam für die jeweils benachbarten ent gegengesetzt gerichteten magnetischen Teil flüsse verwendet wird. 2.Einrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet dass der zu erwärmende Tegenstand innerhalb der Spulen in Richtung der Spulenachsen hin und her bewegt wird. <B>3.</B> Einriehtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass mindestens drei Teilspulen vorgesehen sind. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, da- dareh gekennzeichnet, dass der magnetische Teil des Induktionsofens baukastenartig als Einzelelemente zusammengesetzt ist, der<B>je-</B> weils aus einer Spule mit ihrem zugehörigen .Jochstüek und den zugehörigen polsehuharti- gen Fortsätzen bestehen.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE287016X | 1944-05-11 | ||
| DE311219X | 1944-07-10 | ||
| DE289738X | 1949-11-07 | ||
| DE21150X | 1950-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH287016A true CH287016A (de) | 1952-11-15 |
Family
ID=27430298
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH287016D CH287016A (de) | 1944-05-11 | 1950-10-12 | Einrichtung zum induktiven Erwärmen vorzugsweise langgestreckter Metallgegenstände. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH287016A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0240099A3 (en) * | 1986-01-17 | 1989-07-26 | Guthrie Canadian Investments Limited | Induction heating and melting systems having improved induction coils |
| EP2479521A4 (de) * | 2009-09-15 | 2017-04-12 | LG Electronics Inc. | Heizeinheit und luftreiniger damit |
-
1950
- 1950-10-12 CH CH287016D patent/CH287016A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0240099A3 (en) * | 1986-01-17 | 1989-07-26 | Guthrie Canadian Investments Limited | Induction heating and melting systems having improved induction coils |
| EP2479521A4 (de) * | 2009-09-15 | 2017-04-12 | LG Electronics Inc. | Heizeinheit und luftreiniger damit |
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