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CH286657A - Messvorrichtung mit einer auf eine Strahlung ansprechenden Detektorröhre. - Google Patents

Messvorrichtung mit einer auf eine Strahlung ansprechenden Detektorröhre.

Info

Publication number
CH286657A
CH286657A CH286657DA CH286657A CH 286657 A CH286657 A CH 286657A CH 286657D A CH286657D A CH 286657DA CH 286657 A CH286657 A CH 286657A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tube
voltage
resistor
circuit
detector tube
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH286657A publication Critical patent/CH286657A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01TMEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
    • G01T1/00Measuring X-radiation, gamma radiation, corpuscular radiation, or cosmic radiation
    • G01T1/16Measuring radiation intensity
    • G01T1/18Measuring radiation intensity with counting-tube arrangements, e.g. with Geiger counters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Measurement Of Radiation (AREA)

Description


  
 



  Messvorrichtung mit einer auf eine Strahlung ansprechenden Detektorröhre.



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Mess  vorrichtung    mit einer auf eine Strahlung ansprechenden Detektorröhre, welche in Reihe Illit einem   Widerstand    an einer Speisequelle angeschlossen ist, wobei dieser Widerstand   leichzelüg    vom Strom einer gesteuerten Ent  ladungtsröhre    durchflossen wird, an deren Steuergitter eine von den in der Detektorröhre   anftretenden    Stromimpulsen abgeleitete Span  lung    wirksam ist. Die Detektorröhre kann z. B. auf aus Photonen oder aus Korpuskularteilchen bestehende Strahlen ansprechen, ins  I) esondere    eine nach Art der   Geiger-Müller-    Köhren ausgebildete Ionisationsröhre sein.

   Es kann sieh aber auch um eine Photozelle odereine   Sekandäremissionsröhre    handeln.



   Die Speisespannung für die bei derartigen   Alessvorriehtungen    meistens verwendeten Ioni  sationsröhren,    die in der Praxis zwischen einigen hundert und einigen tausend Volt schwankt, wird oft einem Regelgerät entnom  mein,    das eine Spannung liefert, die genau einstellbar und von   Netzspannungsänderungen    unabhängig ist. Dies ist erforderlich, weil sowohl die Grösse als auch die Zahl der unter dem Einfluss der Strahlung auftretenden, im  fulsförmigen    Entladungen von der Speisespannung abhängig ist. Ein solches Regelgerät ist jedoch, besonders für hohe Spannung, teuer   mld    kompliziert.



   Wird eine nichtselbsterlöschende   Detek-    torröhre mit einer Schwellenspannung von z. B. 900 V verwendet und wird eine Speisespannung von 1000 V angewendet, so wird gewöhnlieh dem   Messinstrument    ein von der Dif  fercnzspannung    von 100 V abgeleiteter Strom zugeführt, welcher der sogenannten Löschschaltung entnommen wird. Bei einer Netz  spannungsschwankung    von etwa 50/0 wird die Speisespannung zwischen 950 und 1050 V schwanken, und die Differenzspannung   schwankt    also zwischen 50 und 150 V.

   Die Amplitude eines von dieser Differenzspannung abhängigen Impulses wird also um einen Faktor 3 wachsen können, was Schwierigkeiten bereiten kann. Ändert sich die Speisespannung, so nimmt ferner nicht nur der Strom während des Impulses zu, sondern im allgemeinen auch die Impulsdauer. Der bei einer konstanten Strahlung das   Messinstrument    durchfliessende Strom kann dann sogar bis quadratisch von dem Unterschied zwischen
Speisespannung und Schwellenspannung ab hängig sein.



   Noch grössere Schwierigkeiten ergeben sich jedoch, wenn sieh die Schwellenspannung, die stark von der Gasfüllung der Ionisationsröhre abhängig ist, ändert. Im allgemeinen wird in diesem Fall die Speisespannung   nachträg-       lich    abgegliehen werden können, aber es lie gen auch Fälle vor, in denen dies nicht mög    lich    ist, z. B. wenn ein auf   Radioaktivität    zu prüfendes Gas als   Gasfüllung    für eine Ioni    sationsröhre    verwendet wird, indem bewirkt wird, dass es die Ionisationsröhre durchströmt.



   Zwar ist es bekannt, in diesem Fall einen  selbsttätigen nachträglichen Abgleich der   Speisespanomg    zu sichern, aber dies bedingt recht   verwickelte    Anordnungen. Es wird z. B. eine zweite Ionisationsröhre vorgesehen, die von demselben Gas durchströmt wird und die ausserdem ein radioaktives Präparat enthält.



   Die Erfindung hat allgemein den   Zweck,    den Einfluss von Schwankungen der Betriebsbedingungen der Detektorröhre, insbesondere von Schwankungen von deren Speisespannung, auf   verhältnismässig    einfache Art herabzusetzen. Gemäss der Erfindung ist die Messvorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass der   Steuergitterkreis    der Entladungsröhre Vorspannungsmittel enthält, welche dem Gitter eine negative   Vorspannung    erteilen, nebst einem ebenfalls im Kreise der Detektorröhre geschalteten Widerstand, welcher im Ausgangskreis eines Verstärkers für die Impulsspannung geschaltet ist, das Ganze derart, dass beim Auftreten eines Impulses die Entladungsröhre stromleitend wird und die Spannung über die Detektorröhre so weit herabgesetzt wird, dass der Strom in dieser Röhre gelöscht wird,

   und wobei ferner ein Kondensator vorhanden ist, welcher   bewirkt,    dass die im Augenblick des   Ansprechens    der Detektorröhre in deren Speisekreis vorhandenen Spannungen sich nicht   nnmittelbar    wieder herstellen.



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung nachstehend beispielsweise näher erläutert.



   In Fig. 1 ist eine Schaltung angegeben, bei der die   Impulshöhe    und die Impulsbreite unabhängig von der Speisespannung sind.



   Die Fig. 2 zeigt eine Variante der Schaltung nach Fig. 1.



   Fig. 3 gibt eine   Schaltung,    welche insbesondere geeignet ist, wenn nur wenige Impulse pro Zeiteinheit auftreten.



   In Fig. 1 ist 1 eine Ionisationsröhre, welche von der Batterie 10 gespeist wird. Die Röhre 2 dient zur   Verstä. rklmg    der über dem Widerstand 3 auftretenden impulsförmigen Spannung, wenn die Röhre 1, z. B. unter der Einwirkung von radioaktiven Strahlen, in Tätigkeit kommt. Sobald der positive Impuls über dem im   Kreise    der Ionisationsröhre geschalteten Widerstand 3 die Spannung der Batterie 8, welche dem Steuergitter der Röhre   2    eine negative Spannung gibt, kompensiert, fliesst ein Strom durch diese Röhre, der einen verstärkten Spannungsimpuls am Widerstand 4 erzeugt.



   Bei einer bekannten Schaltung wird der über den Widerstand 4 auftretende Spannungsabfall dazu   bemltzt,    die Röhre   1      zn    löschen. Hier ist aber noch eine Entladungsröhre 7 vorhanden, welche als Triode dargestellt ist. Diese Röhre wird über den Widerstand 9 aus der Batterie 10 gespeist, und in ihrem Gitterkreis ist die Batterie 6 aufgenormen, welche eine negative Gittervorspannung liefert. Wenn die Spannung des über dem Widerstand 4 auftretenden verstärkten Spannungsimpulses ebenso gross ist als die Spannung der Batterie 6, so wird die Röhre 7 leiten, wodurch ein Spannungsabfall über dem Widerstand 9 entsteht, welcher einen sehr hohen Wert erreichen kann.



   Die Spannung über der Ionisationsröhre 1 wird hierbei in solchem Masse herabgesetzt, dass die Röhre löscht. Sobald dies der Fall ist,   velschwindet    die Spannung über dem Widerstand 3. Der Strom der Röhre 2 nimmt somit plötzlich bis auf Null ab, wodurch auch der Spannungsabfall über dem Widerstand 4 verschwindet und die Röhre 7 ebenfalls gesperrt wird.



   Aus obigem geht hervor, dass der Impuls über dem Widerstand 4 unabhängig von der   in der : Batterie 10 gelieferten Speisespan-    nung immer die gleiche Höhe hat, nämlich die  wenige    der Spannung der Batterie 6. Infolgedessen hat auch bei jedem Ansprechen der Röhre 1 der Strom durch das Messinstrument 15 dieselbe Höhe. Dagegen wäre in Ermangelung weiterer Massnahmen die Impulsbreite noch von der Spannung der Batterie 10 abhängig. Um auch diesen Einfluss zu vermeiden, ist ein Kondensator 13 vorgesehen, der von der Röhre 7 beim Eintreten eines Impulses schnell entladen, jedoch nur   langsam    über den Widerstand 9 wieder geladen wird.



  Die im Augenblick des Ansprechens der   Röhre 1 in deren Speisekreis vorhandenen Spannungen werden also erst nach einer gewissen Zeit wieder hergestellt, was den ge  wünschen    Effekt hat. Der Anodenkreis der Triode   2    enthält das bereits erwähnte Mess   instrument 5. Der Ausschlag dieses Gerätes    ist nun ausschliesslich von der Zahl der in der Ionisationsröhre erzeugten Impulse abhängig und nicht von der Spannung der Batterien 10 und auch nicht von demjenigen der Batterie 11, da der am Widerstand 4 auftretende Impuls konstant ist. Dagegen ist die Impulshöhe von der Spannung der Batterie 6 abhängig, mit der die Grösse des Impulses im Widerstand 4 Strom verglichen wird.

   Die Spannung einer kleinen   Vorspannungsbatterie    schwankt aber praktisch viel weniger als diejenige der   Speiscspannungsquellc    10, die meist nicht aus einer Batterie, sondern einem Gleichrichter besteht. Auch tritt keine die Schwankungen verstärkende   Differeuzwirkung    auf, wie bei der eingangs erwähnten Schaltung.   



   Es s ist möglich, die Spannung, mit welcher    der   Impuls    verglichen wird, statt einer Batterie 6 indirekt dem Kondensator 13 zu entnehmen. Zu diesem Zweck wird seine Span  ilung    mittels eines hochohmigen Potentio  neters    20 dem Gitter eines Verstärker-Elek  trodcnsystems    21 zugeführt, das im Kolben der Röhre 7 untergebracht ist. Der verstärkte Strom erzeugt über dem   Kathodenwiderstand    22 die negative Gittervorspannung der Röhre 7.



   Wird in Fig. 2 der Widerstand 4 durch einen Kondensator überbrückt, so bleibt die Impulsgrösse unabhängig von der Speisespannung. Sie wird dann jedoch von der Ge  sehwindigkeit    abhängig, mit welcher die   Im-    pulse aufeinanderfolgen, so dass die Anzeige des Messgerätes 15 nicht mehr direkt proportional mit der Zahl der Impulse in der Zeiteinheit ist. Dies ist manehmal erwünscht, z. B. wenn ein grosser Messbereich umfasst werden soll.



     Selbstverställdlieh    können an Stelle der in den Figuren der Einfachheit halber dargestellten Triodenröhren Mehrgitterröhren verwendet werden.



   Fig. 3 stellt eine Schaltung dar, die sich besonders gut für diejenigen Fälle eignet, in denen je   Müiutc    nur einige Impulse zählbar sein sollen, das Instrument 15 also z. B. nicht einen mittleren Strom misst, sondern Impulse zählt. In gewissen Fällen ist es dabei ein Nachteil, dass sich die Spannung an der Detektorröhre 1 bis zu praktisch der vollständig hohen Speisespannung steigern kann. Bei der Schaltung nach Fig. 3 wird dieser Nachteil vermieden.

   Der Teil der Schaltung zur rechten der gestrichelten Linie ist zwischen den Impulsen als   Spannungsregelgerät    wirksam, so dass die Spannung am Kondensator 13 sich auf einen   Wert    einstellt, der annähernd   gleich      R1,    +   R18    X B Volt ist, wobei   R17    und Rls    Rls    die Widerstandswerte der Widerstände 17 und    1.8 8 und B die Spannung der Batterie 19 sind.



  Die Werte der Widerstände R17 und R1 8 wer-    den derart bemessen, dass die Spannung am Kondensator 13 gerade etwas grösser wird als die Spannung, die während der Zählung einer genügenden Anzahl von Impulsen am   Kon-    densator 13 auftreten soll. Der beim Leitendwerden der Ionisationsröhren 1 am Widerstand 4 auftretende Spannungsimpuls wird mit der Spannung B der Batterie 19 ver  glichen,    indem die Diode 2 leitend wird, und der Kondensator 13 entlädt sich über die Röhre, sobald diese Spannungen praktisch einander gleich geworden sind.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Messvorrichtung mit einer auf eine Strah- lung ansprechenden Detektorröhre (1), wel che in Reihe mit einem Widerstand (9) an einer Speisequelle (10) angeschlossen ist, wobei dieser Widerstand gleichzeitig vom Strom einer gesteuerten Entladungsröhre (7) durchflossen wird, an deren Steuergitter eine von den in der Detektorröhre auftretenden Stromimpulsen abgeleitete Spannung wirksam ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuergitterkreis der Entladungsröhre Vorspannungsmittel enthält, welche dem Gitter eine negative Vorspannung erteilen, nebst einem ebenfalls im Kreise der Detektorröhre geschalteten Widerstand (4), welcher im Ausgangskreis eines Verstärkers (2) für die Impulsspannung geschaltet ist, das Ganze derart,
    dass beim Auftreten eines Impulses die Entladungsröhre stromleitend wird und die Spannung über die Detektorröhre so weit herabgesetzt wird, dass der Strom in dieser Röhre gelöscht wird, und wobei ferner ein Kondensator (13) vorhanden ist, welcher bewirkt, dass die im Augenblick des Ansprechens der Detektorröhre in deren Speisekreis vorhandenen Spannungen sich nicht unmittelbar wieder herstellen.
    UNTERANSPRÜGHE: 1. Messvorriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Kreise der Detektorröhre (1) nQch ein weiterer, zugleich im Eingangskreis des Verstärkers (2) geschalteter Widerstand (3) vorhanden ist, und dass der Kondensator (13) parallel zur Entladungs- röhre (7) geschaltet ist (Fig. 1 bis 3).
    2. Messvorriehtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenuzeich net, dass die im Steuergitterkreis der Entladungsröhre (7) vorgesehenen Vorspannungs- mittel aus einem an dem Kondensator (13 angeschlossenen Potentiometer (20), einem Verstärker-Elcktrodensystem (21) und einem an der Kathode der Entladungsröhre (7) angeschlossenen Widerstand (22) bestehen, wobei letzterer von einem über das Verstärker Elektrodensystem vom Potentiometer abgeleiteten Strom durchflossen wird (Fig. 2).
    3. Messvorrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch 1, dadurch gckennzeieli net, dass das Steuergitter der Entladlmgs- röhre (7) überdies mit einem Punkt eines zwischen der Kathode und der Anode dieser Röhre geschalteten Potentiometers (17, 18) verbunden ist, so dass diese Röhre zwischen den Impulsen die Spannung an der Detektorröhre (1) auf einen bestimmten Wert regelt (Fig. 3).
CH286657D 1948-12-13 1949-12-12 Messvorrichtung mit einer auf eine Strahlung ansprechenden Detektorröhre. CH286657A (de)

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CH286657D CH286657A (de) 1948-12-13 1949-12-12 Messvorrichtung mit einer auf eine Strahlung ansprechenden Detektorröhre.

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