CH286485A - Verfahren und Maschine zur Herstellung einer luftdichten Verbindung zwischen einer Zigarette und einem Mundstück. - Google Patents
Verfahren und Maschine zur Herstellung einer luftdichten Verbindung zwischen einer Zigarette und einem Mundstück.Info
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Description
Verfahren und Maschine zur Herstellung einer luftdichten Verbindung zwischen einer Zigarette und einem Mundstück. I'm bei der Anbring-ting von Mundstüeken in Zigaretten eine luftdichte Verbindung zwi- sehen diesen und den Mundstücken herzu stellen, hat man bisher beide Teile mit einer Manschette miteinander verbunden.
Da der dadurch vergrösserte Umfang der Zigaretten an diesen Verbindung gsstellen das Verpacken der Zigaretten erschwert, gibt es auch eine Reihe von Verfahren, bei welchen ein Strang gebildet wird, der abweel-isselnd aus Tabak und Mundstücken besteht, und dieser Strang dann in Zigarettenpapier eingeschlagen wird. Die Bildung derartiger Stränge und das Auf- längeschneiden derselben bietet erhebliche Schwierigkeiten. Man hat daher auch schon vorgeschlagen, die fertiggestellten Zigaretten auf einer besondern Maschine einerends zu sammenzukneifen und in das Mundstück ein zuschieben.
Die Erfindung unterscheidet sich von die sen bekannten Verfahren grundsätzlich da durch, dass an dem einen Ende der Zigaretten hülse ein tabakfreier Raum gebildet, der auf diese Weise gebildete Hülsenkragen aufge- weitet und in diesen das Mundstück einge- sehoben und mit dem Hülsenkragen verbun den wird.
Beispielsweise kann die Bildung des tabakfreien Hülsenraumes in einfacher Weise dadurch erfolgen, dass die Zigaretten vom Bandableger gegen ein Prallbleeh gestossen werden, wodurch<B> </B> an dem dem Prallblech ab gekehrten Zigarettenende ein tabakfreier Hülsenkragen entsteht. A-Lieh kann dieser Kragen durch Zusammendrücken der Zigaret tenfüllung in der Weise gebildet werden, dass beispielsweise ein 'Stössel in die Zigaretten hülse eindringt.
Schliesslich ist auch denkbar, durch ein geeiggetes Werkzeug die Zigaretten füllung an einem Ende der Zigarette in er- forderlieher Tiefe aus der Zigarettenhülse Zu entfernen.
Die ebenfalls Erfindungsgegenstand bil dende Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass Mulden einer bewegbaren Ablegevorrichtung stirnseitig mit kalibrierten Bohrungen ver sehen sind, die zur Aufnahme von Zigaretten- hülsenkragen von der einen Seite und na-eh deren Aufweiten zur Aufnahme der Mund stücke von der andern Seite bestimmt sind,
und dass Xlittel zum Verbinden der Hülsen kragen mit den Mundstücken und zum rück laufenden Ausstossen der mit Mundstücken versehenen Zigaretten aus den Bohrungen vorgesehen sind. Das Verfahren kann dann beispielsweise so durchgeführt werden, dass das Einführende der Zigarette in eine der genannten kalibrierten Bohrungen gelegt wird, welcher zum Beispiel eine dazu koaxiale, zur Aufnahme des Mundstückes dienende kalibrierte Bohrung genähert wird, worauf durch Stössel oder dergleichen das Einschie ben des Mundstückes in den Zigarettenhülsein- kragen erfolgen kann.
Die Befestigung des Mundstückes am Hülsenkragen kann in die sem Fall dadurch erfolgen, dass während des Annäherns der MundstÜckkaliberbohrungen, die aus letzteren hervorstehenden Mundstücke mit Leim, Kitt oder dergleichen versehen werden. Auch ist denkbar, auf ein Leimen zu verzichten und die Verbindung durch Rändeln, Sicken oder durch Druck lind Wärme herzustellen. Danach wird schliesslich die Zigarette mit dein au ihr befestigten i#li>indstück rücklaufend aus der Kaliberboh- rung ausgestossen.
Abgesehen von einer wesentlichen Verein fachung gegenüber dem eingangs erwähnten bekannten Verfahren, bietet dieses Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung den Vorteil, dass der Ausstoss beachtlich erhöht, werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der erfindungsgemässen Maschine ver- ansehaulicht; an Hand dieser Zeichnung soll g o leichzeitig das erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise näher erläutert werden;
es zeigt Fig. <B>1</B> eine Seitenansicht der Maschine, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt A-B, Fig. <B>3</B> einen Schnitt C-D und Fig.4 eine teilweise Aufsicht auf die Maschine in vergrössertem Massstab, wobei die beiden Trommeln für'die Zigaretten und die -#l-cmdstücke in der Abwicklung dargestellU sind.
Fig. <B>5</B> zeigt eine andere Ausführung der <U>Trommel</U> für die Mundstücke, ebenfalls in der Abwicklung.
Mit list eine Ablegetrommel für die Ziga retten gezeigt, deren M-Ldden la stirnseitig eine mit kalibrierten Bohrungen versehene Stirnwand lb aufweisen. Ein Leitblech 2 schiebt die mit einem tabakleeren Kragen ver- .,ehenen Zigaretten in Richtung 2' in die Bohrungen hinein. Vor dem Kaliberring lb dreht sich ein angetriebenes Zahnrad<B>3,</B> wel ches über Zahnräder 3a,<B>3b</B> angetrieben wird.
Am Umfang des Zahnrades<B>3</B> befinden sich in gleichem Abstand eine Anzahl mit konischer, Köpfen 4a versehene Stössel 4, deren Zahn räder<B>5</B> planetenartig auf einem feststehenden Zahnkranz<B>6</B> (siehe Fig. <B>1</B> und<B>3)</B> abrollen und die konisehen Stössel 4 in Umdrehung ver setzen. Von einer Kurve<B>7</B> (vergleiche Fig. 4) gesteuert, tupfen die Stössel in die kalibrierten Bohrungen der Stirnwand lb und weiten den Hülsenkragen der Zigarette auf.
Gleichzeitig mit der Trommel<B>1</B> läuft eine zweite Trommel oder ein Rad<B>8</B> um, welches an seinem Umfang mit züi den kalibrierten Bohrungen der Stirnwand lb koaxialen Bohrungen versehen ist. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind in diesen Bohrun gen Tuiben <B>9</B> geführt, die mit einer Einfüll- öffnung <B>10</B> für die Mundstücke, die auch ah, Spitzen ausgebildet sein können, versehen sind und innen<B>je</B> einen Stössel<B>11</B> aufweisen.
Durch eine Kurve 12, 12a werden die Tuben<B>9</B> der Stirnwand lb genähert und durch eine Kurve<B>13</B> die Stössel<B>11</B> zum Hera-tissehieben der Mundstücke bzw. Spitzen aus ihren Taben <B>9</B> in letztere eingeschoben.
Die Wirkungsweise der gezeichneten -Ma- sehine ist folgende: Die Zigaretten 14 (siehe Fig. <B>1)</B> werden von dem Ablegerband <B>15,</B> welehes zu diesem Zweck gegebenenfalls mit erhöhter Band geschwindigkeit umläuft, mit genügender Kraft gegen ein Prallbleeh <B>16</B> gestossen, wo durch bei 14a ein tabakleerer Kragen gebildet wird.
Die Zigaretten fallen dann durch einen Kanal 16a (Fig. <B>3)</B> in die Malden der Trom mel<B>1,</B> werden dort mit ihren tabakleeren Kragen beim Umlaufen der Trommel<B>1</B> in Richtung 1'(siehe Fig. 4) in die kalibrierten Bohrungen der Stirnwand lb eingeschoben und vermittels der eintLipf enden konischen Stössel 4, 4a etwas aufgeweitet.
Die aus einem Magazin<B>17</B> (siehe Fig. <B>1</B> und 2) kommenden Spitzen oder Mundstücke <B>18</B> werden durch die öffnungen <B>10</B> in die Tuben<B>9</B> eingegeben, die beim Drehen daq Rades<B>8</B> in Richtung<B>8'</B> (siehe Fig. 4) mit ihren Rollen<B>19</B> eine Kurve 12, 12a anlaufen und dadurch der Stirnwand lb genähert wer den, bis.sie an diese anstossen.
Während dieser Bewegung schieben zunächst die durch die Kurve<B>13</B> gesteuerten Stössel<B>11</B> die Mund stücke bzw. Spitzen<B>18</B> so weit durch die Tuben<B>9,</B> dass sie um ein gehöriges Ende 18a aus den Tuben<B>9</B> hervorstehen. An geeigneter Stelle, zum Beispiel bei<B>18b</B> (siehe Fig. 4), werden diese Enden mit Leim, Kitt oder der gleichen versehen, worauf bei Weiterdrehen da" Rades<B>8</B> die durch Warmluft schnell vor getrockneten Mundstücke bzw. Spitzen aus den Tuben<B>9</B> heraus in die Zigarettenhülsen- kragen hineingeschoben werden.
Dabei kann durch an sich bekanntes<B>Ab-</B> fühlen der Zigaretten- und Spitzen- bzw. #l-Lind.stüeknaht, dafür gesorgt werden, dass Naht auf Naht in Deckung steht. Schliesslich schieben die Stössel<B>11</B> die Zigaretten 14 mit dem luftdicht verbundenen Mundstück<B>18</B> bzw. Spitze in Richtung<B>11'</B> (siehe Fig. 4) aus der Bohrung heraus, worauf die fertige Ziga rette von der Muldentrommel<B>1</B> abgelegt wird (siehe bei 20 in Fig. <B>3).</B>
Wenn die Zigaretten aLis ihren Bohrungen angestossen sind, werden die Bohrungen zi mechanisch, zum Beispiel mit Bürsten oder dergleichen, oder auchehemisch von etwa vor handenen Leimrückständen befreit, so dass immer blank polierte Kaliberbohrungen vor handen sind.
An Stelle der Muldentrommel<B>1</B> kann auch eine Muldenkette vorgesehen sein, der dann die übrigen Teile der Maschine zweckent sprechend anzupassen sind. Statt den leeren Hülsenkragen 14a durch Stossen gegen die Prallfläche <B>16</B> zu bilden, können die Stössel- köpfe 4a auch so ausgebildet und bewegt werden, dass durch Zusammendrücken des Tabaks ein leerer Kragen entsteht.
Bei entsprechender Ausbildung der Stösselköpf e kann auch ein Entfernen des Tabaks aus dem Hülsenende erzielt werden, wobei gegebenen- ialls der Tabak nur insoweit entfernt zu wer den braucht, dass zwischen ihm und der Hülse ein Ringraum zum Einführen der Mundstücke bzw. Spitzen frei wird.
Gemäss Fig. <B>5</B> ist auf das Zahnrad<B>3</B> mit den Stösseln 4, 4a verzichtet worden. Gen#äss dieser Ausführung sind die der Zigaretten trommel<B>1,</B> la, lb zugekehrten Enden der Tuben<B>9</B> so ausgebildet und gesteuert, dass diese E nden das Aufweiten des Zigaretten- hülsenkragens übernehmen. Die Tuben<B>9</B> sind zu diesem Zweck an ihren Enden koniseh zu gespitzt.
Durch die Kurve 12 gesteuert, werden sie in den Zigarettenhülsenkragen hinein- und wieder herausbewegt, bevor die Stössel<B>11,</B> wie beschrieben, die Mundstüeke <B>10</B> in den, Zigarettenhülsenkragen hinein- und mit ihnen die fertigen Zigaretten aus den Boh- x-tingen des kalibrierten Ringes lb heraus stossen.
Abschliessend sei erwähnt, dass zwischen Mundstück und Tabak ein Nikotin:R,*nger oder dergleichen eingegeben werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung einer luft dichten Verbindung zwischen einer Zigarette und einem Mundstück, dadurch gekennzeich net, dass an einem Ende der Zigarette ein tabal-,freier Raum gebildet, der dadurch ent stehende Hülsenkragen aufgeweitet und in diesen das Mundstück eingeschoben -und mit dem Hülsenkragen verbunden wird.II. Maschine zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass Mulden (la) einer beweg baren Ablegevorrichtung <B>(1)</B> stirnseitig mit kalibrierten Bohrungen versehen sind, die zur Aufnahme von Zigarettenhülsenkragen von der einen Seite und nach deren Aufweiten zar Aufnahme der Mundstücke von der an dern Seite bestimmtsind,und dass Mittel zum Verbinden der Hülsenkragen mit den Mund stücken und zum rücklaufenden Ausstossen der mit Mundstücken versehenen Zigaretten aus den Bohrungen vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Entfernen des Tabaks aus dem einen Ende der Zigaretten hülse dadurch erfolgt, dass die Zigaretten vom Ablegerand <B>(15)</B> der Strangmaschine gegen ein Prallblech <B>(16)</B> gestossen werden. 2.Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Bohrungen an mindestens einem in sie einführbaren, am Ende konisehen Dorn (4) vorbeibewegbar sind.<B>3.</B> Maschine nach Patentanspruch II and Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme der Mundstücke Organe mit zu den kalibrierten Bohrungen der Ab- legevorrichtung koaxial angeordneten kali- brierten Bohrungen vorgesehen sind, die den erstgenannten kalibrierten Bohrungen ge nähert werden können und #m Innern<B>je</B> einen Stössel<B>(11)</B> zum Einschieben der Mund stücke in die Zigarettenhülsenkragen auf weisen. 4.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 und<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass gleichachsig mit der Ablegevor- richtLing <B>(1)</B> eine Hilfsvorrichtung<B>(8)</B> vorge sehen ist, die an ihrem Umfang mit zu den kalibrierten Bohrungen der Ablegevorrich- tung <B>(1)</B> koaxial angeordneten Tuben<B>(9)</B> ver sehen ist, zum Einführen der Mundstücke, in welchen Tuben<B>(9)</B> die Stössel<B>(11)</B> nach dem Tubenende hin bewegbar sind, um die Mund stücke mit einem züm Aufbringen eines Klebe- mittels bestimmten Rand (18a) aus der Tabe <B>(9)</B> hervorstehen zu lassen,und dass nach erfolgtem Anstossen der Tuben<B>(9)</B> an eine Stirnwand (1b) der Ablegevorrichtung <B>(1)</B> das Einschieben des M-uindst.üekes in den Ziga- rettenhülsenkragen und das Ausstossen der fertigen Zigarette aus der Kaliberbohruing erfolgt. <B>5.</B> Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zum Entfernen des Tabaks aus dem einen Ende der Zigaretten hülse und zum Ausweiten der Hülse min destens ein Stössel (4) vorgesehen ist.<B>6.</B> Maschine nach Patentanspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass Mittel züm Reini gen der kalibrierten Bohrungen vorgesehen ,sind. <B>7.</B> Xaschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass -Tuben<B>(9)</B> an ihrender Ablegevorrichtung <B>(1)</B> zugekehrten Enden koniseh verjüngt sind und durch Kurven (12) derart gesteuert werden, dass sie in die Bohrungen in einer Stirnwand<B>(1b)</B> zum Aasweiten der Hülsenkragen eindringen.
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| CH286485T | 1950-03-02 |
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| CH286485D CH286485A (de) | 1950-03-02 | 1950-03-02 | Verfahren und Maschine zur Herstellung einer luftdichten Verbindung zwischen einer Zigarette und einem Mundstück. |
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047095B (de) * | 1955-03-30 | 1958-12-18 | American Mach & Foundry | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zigaretten mit einer Tabakfuellung von ungleichmaessiger Dichte |
| DE1109582B (de) * | 1955-05-03 | 1961-06-22 | American Mach & Foundry | Maschine fuer das Herstellen von Zigaretten |
| WO2009016122A1 (en) * | 2007-08-01 | 2009-02-05 | British American Tobacco Limited | Method and apparatus for forming tobacco rods |
| CN112903398A (zh) * | 2021-03-31 | 2021-06-04 | 湖北中烟工业有限责任公司 | 一种烟丝径向分离装置 |
-
1950
- 1950-03-02 CH CH286485D patent/CH286485A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047095B (de) * | 1955-03-30 | 1958-12-18 | American Mach & Foundry | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zigaretten mit einer Tabakfuellung von ungleichmaessiger Dichte |
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