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CH285215A - Hydraulisch gesteuerte Maschine zur Erzeugung von Kegelrädern. - Google Patents

Hydraulisch gesteuerte Maschine zur Erzeugung von Kegelrädern.

Info

Publication number
CH285215A
CH285215A CH285215DA CH285215A CH 285215 A CH285215 A CH 285215A CH 285215D A CH285215D A CH 285215DA CH 285215 A CH285215 A CH 285215A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
slide
machine according
dependent
piston
pump
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Harbeck Heidenreich
Original Assignee
Heidenreich & Harbeck Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidenreich & Harbeck Gmbh filed Critical Heidenreich & Harbeck Gmbh
Publication of CH285215A publication Critical patent/CH285215A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F5/00Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
    • B23F5/12Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by planing or slotting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description


  <B>Hydraulisch gesteuerte Maschine zur Erzeugung von Kegelrädern.</B>    Die     Erfindung    betrifft eine nach dem  Abwälzverfahren arbeitende Maschine zur       Erzeugung    von Kegelrädern.  



  Der Vorschub zwischen Werkzeug und  Werkstück bei nach dem Abwälzverfahren  arbeitenden Maschinen zur Erzeugung von  Kegelrädern, also beispielsweise von nach  dem Abwälzverfahren arbeitenden Kegelrad  hobelmaschinen, wird dadurch bewirkt, dass  das Werkzeug oder die Werkzeuge und das  Werkstück aufeinander abgewälzt werden.  Die Zähne werden z. B. von     zwei    Hobelstählen  geschnitten, die so ausgebildet sind, dass der       Zwischenraum    zwischen ihnen einem Zahn  profil entspricht. Dadurch, dass die Hobel  stähle bei einer Kegelradhobelmaschine als  Planrad, das heisst einem Kegelrade mit 9Q   Kegelwinkel, am Werkstück abgewälzt wer  den, haben die Hobelstähle gerade Flanken.  



  Die     Fertigbearbeitung    der     Kegelräder     kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen:  Die Zähne     können    in einem Arbeitsgang       fertigbearbeitet    werden, indem das Werk  stück und die Hobelstähle einmal in einer  Richtung aufeinander abgewälzt werden. Es       ist    aber auch möglich, statt dessen in einem  Arbeitsgang die Zähne nur     vorzuschneiden     und ihm einen weiteren Arbeitsgang nachzu  schalten, in dem die Hobelstähle und das       Werkstück    in der entgegengesetzten Rich  tung aufeinander abgewälzt werden und hier  bei Zahn auf Zahn fertiggeschnitten (ge  schlichtet) wird.

   Nach Fertigbearbeitung des    einen Zahnes wird mit Schnellgangbewegung  die Teilung ausgeführt. y  Um die Arbeitszeit der     bekannten        Kegel-          radhobelmasc:hinen    dieser Art zu verringern  und abzukürzen, ist es     insbesondere    bei der  Bearbeitung von Rädern mit grösserer Tei  lung üblich, die Zahnlücken vorzubearbeiten,  indem die Zahnlücken roh herausgehobelt  werden, ohne dass hierbei ein Vorschub der  Stähle oder des Stahls in der Umfangsrich  tung des zu bearbeitenden Rades, also eine  Abwälzbewegung des Rades und des     Werk-          zeuges    oder der Werkzeuge gegeneinander  vorgenommen wird.

   Häufig     wird.    dieses Vor  schneiden der Zahnlücken auf einer eigens  dafür vorgesehenen Maschine     vorgenommen,     so dass zum fertiger Bearbeiten des Kegel  rades das Rad selbst umgespannt werden  muss.  



  Uni     diesem    Mangel möglichst zu vermei  den, hat man bereits auch schon den Werk  stücksupport einer nach dem     Abwälzver-          fahren    arbeitenden Kegelradhobelmaschine in  Richtung     senkrecht    zur Wirkebene der Hobel  stähle beim. Schneiden verschieblich angeord  net und für diese Längsverschiebung des  Werkstückkopfes und damit des Werkstückes  zwei mechanisch bewegte Kurvenscheiben  vorgesehen. Es ist zwar auf diese Weise mög  lich, auf einer Maschine die Zähne eines     Ke-          geIrades    sowohl vorzustossen als auch fertig       zii    bearbeiten.

   Die Arbeitsmöglichkeiten und  damit der V     erwendungsbereicb        derartiger         Maschinen sind jedoch beschränkt. Es ist mit  den bekannten Maschinen beispieisweise nicht.  möglich, bei flachen Rädern zuerst     langsam     einzufahren und dann die Wälz- oder Vor  schubbewegung zu dem Zwecke auszuführen,  die Zähne der Kegelräder fertig zu schneiden.  



  Erfindungsgemäss werden die     Bewegungen     zum In- und Aussereingriffbringen von Werk  zeug und einem aufgespannten Werkstück  und die Vorschubbewegung de Werkzeuges  mit Bezug auf das Werkstück hydraulisch ge  steuert. Zweckmässigerweise werden die Be  wegungen zum In- und Aussereingriffbringen  von     Werkzeug    und     Werkstück    nicht nur hy  draulisch gesteuert, sondern auch hydraulisch  bewirkt.  



  Die Maschine kann mit einem     Werkzeug-          und    einem Werkstücksupport ausgerüstet  sein, wobei der     Werkzeugsupport    zwei Hobel  stähle tragen und in einer senkrecht zur  Ebene der Schnittrichtungen der Hobelstähle  liegenden Richtung verschiebbar sein kann.  



  Vorzugsweise ist eine Pumpe, die im nach  folgenden auch als Zahnradpumpe bezeichnet  wird, für die hydraulischen Steuerbewegungen,  und eine weitere Pumpe, die im nachfolgen  den auch als Arbeitspumpe bezeichnet     wird,     für die Einstechbewegung des Werkzeuges  beim Vorschneiden der Zahnlücken vor  gesehen. Vorzugsweise ist die Arbeitspumpe  als Pumpe mit stufenlos veränderbarer För  dermenge ausgebildet, so dass die     Einstech-          bewegung    des Werkzeuges stufenlos geändert  werden kann.  



  An Hand der beiliegenden Zeichnung, in  der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  dargestellt ist, wird diese erläutert. Es zeigen:  Fig. 1 einen Aufriss der Maschine, von  vorn gesehen,  Fig. 2 einen Teilschnitt in der Längs  richtung der Maschine nach Linie II-II der  Fig. 4,  Fig. 3 eine Ansieht der Maschine, von  oben gesehen,  Fig. 4 eine Ansicht, von der Seite gesehen,  des hintern Teils     des        Werkzeugsupportes,       Fig. 5 einen abgewickelten Schnitt durch  das Vorschubwechselgetriebe, etwa nach Linie  V-V der Fig. 4,  Fig. 6 einen Längsschnitt durch einen  Schaltkasten nach Linie VI-VI der Fig. 4,  Fig. 7 einen Schnitt durch den Schalt  kasten nach Linie VII-VII der Fig. 6,  Fig. 8 einen Schnitt durch die beiden, in  Fig. 5 in Ansieht dargestellten Kupplungen,  Fig.

   9 eine Ansieht der Stössel, die zur  Hin- und Herbewegung der Hobelstähle  dienen,  Fig. 10 einen Schnitt nach Linie X-X  der Fig. 4 durch der- Werkzeugsupport,  Fig. 11 eine Seitenansicht eines Stahl  halters,  Fig. 12 eine Ansieht von vorn des Stahl  halters,  Fig. 13 einen Schnitt nach Linie  XIII-XIII der Fig. 12,  Fig. 14 eine Ansieht des hintern Teils des  Werkstücksupportes mit einem Teil im  Schnitt nach Linie XIV-XIV der Fig. 1,  Fig. 15 einen Teilschnitt nach Linie  XV-XV der Fig. 14.  



  Fig. 16-33 zeigen Schemata der hydrau  lischen     Steuerung    und des hydraulischen An  triebes der Kegelrad-Hobelmaschine, in denen  die verschiedenen Steuerungs- und Antriebs  organe in verschiedenen Stellungen gezeigt  sind.  



  Die Fig. 16-23 zeigen bei der vereinfach  ten Arbeitsweise mit der Maschine, dem sog.  Einfach-Bearbeitungsverfahren, bei dem die  Lücken     zwischen    den Zähnen durch Ein  stechen herausgearbeitet und die Zähne nur  durch einmaliges Wälzen fertig bearbeitet  werden, in  Fig.

   16 die Stellung der     Steuerungs-          und    Bewegungsorgane während der     Halte-          oder    Ruhepause,       Fig.    17 die Stellung der     Steuerungs-    und  Bewegungsorgane während des     Eilwegvor-          laufes,    bei dein der Werkzeugsupport aus  seiner     Ruhestellung    heraus im Eilweg in eine  Stellung beweg;

   wird, in der die Hobelstähle  gerade noch ausser Eingriff mit dem zu be  arbeitenden     Kegelrade        sind,         Fig. 18 die Stellung der Steuerungs- und  Bewegungsorgane während des anschliessen  den Vorlaufes, .bei dem die Hobelstähle noch  nicht zu     arbeiten    begonnen haben,  Fig. 19 die Stellung der Steuerungs- und       Bewegungsorgane    während des Einstechens;

    hierbei werden die Zahnlücken des Kegelrad  rohlings vorgearbeitet, ohne dass schon ein       Wälzvorschub    stattfindet,  Fig. 20 die Stellung der Steuerungs- und  Bewegungsorgane während des     Abwärts-          wälzens,    wobei die Zahnflanken fertig be  arbeitet werden,  Fig. 21 die Stellung der Steuerungs- und       Bewegungsorgane    während des Rücklaufes,  bei dem die Werkzeuge aus dem Bereich des  Kegelrades gebracht werden.

   Die im Rück  lauf zurückgelegte Strecke stimmt mit der im  Vorlauf zurückgelegten Strecke überein,  Fig. 22 die Stellung der Steuerungs- und  Bewegungsorgane während des Schnellganges,  während dem auch das Teilen erfolgt, wobei  die Werkzeuge in der gleichen Bewegungs  richtung wie beim Aufwärtswälzen, jedoch  mit erhöhter     Geschwindigkeit,    weitergewälzt  werden,  Fig. 23 die Stellung der Steuerungs- und  Bewegungsorgane während des     Eilwegrück-          laufes,    nachdem eine Teilung über 360  aus  geführt, ein Kegelrad also fertig bearbeitet  worden ist, bei dem der Werkstücksupport in  seine Halte- oder Ruhestellung zurückgeführt  wird.  



  Fig. 24 bis 33 veranschaulichen beim  Schrupp-Schlicht-Arbeitsverfabren mit der  Maschine, wobei die Lücken zwischen den  Zähnen des Kegelradrohlings durch Ein  stechen (ohne     'V#@'älzvorschub)    roh vorgear  beitet und danach die Zahnflanken durch       Schnippen    im     Wälzvorschub    in der einen  Richtung, nämlich abwärts, vorgearbeitet und       schliesslich    durch Schlichten im     Wälzvorschub     in der andern Richtung, nämlich aufwärts,  fertig bearbeitet werden, in:

    Fig. 24 die einzelnen Steuerungs- und  Bewegungsorgans in der Halt- oder Ruhe  stellung,    Fig. 25 die Stellung der einzelnen     Steue-          rungs-    und Bewegungsorgane während des  Eilwegvorlaufes, bei dem der Werkzeugsup  port mit     den    Werkzeugen (Hobelstähle) bis  zu einem Punkt vorbewegt werden, der gerade  noch ausserhalb des Bereiches des Kegelrad  rohlings liegt,  Fing. 26 die Stellung der Steuerungs- und  Bewegungsorgane im Vorlauf, bei dem die  Werkzeuge noch nicht mit dem Kegelrad  rohling in Eingriff gekommen sind,  Fig.

   27 die Stellung der Steuerungs- und  Bewegungsorgane während des     Einstechens,     also in dem Zeitraum, wo die Werkzeuge die  Zahnlücken roh bis auf einen geringen, für  die Schlichtbearbeitung der Zahnflanken  vorgesehenen Span roh herausarbeiten und  allmählich immer tiefer in den Kegelrad  rohling hineinbewegt werden, ohne dass schon       Werkstück    und Hobelstähle aufeinander ab  gewälzt werden,  Fig. 28 die Stellung der Steuerungs- und  Bewegungsorgane während des     Abwärts-          wälzens,    also in dem Zeitraum, wo die Zahn  flanken. nach dein rohen Herausarbeiten der  Zahnlücken während des Einstechens im  Schruppgang bearbeitet werden,  Fig.

   29 die Stellung der Steuerungs- und  Bewegungsorgane während des     Einstechens     auf die für die geschlichteten Zahnflanken  vorgesehene Tiefe,  Fig. 30 die Stellung der Steuerungs- und  Bewegungsorgane während des     Aufwärts-          wälzens,    also in dem Zeitraum, wo nach dem  Schruppwälzgang die Zahnflanken in der  entgegengesetzten Wälzvorschubrichtung im  Schlichtgang fertig bearbeitet werden,       Fig.    31 die Stellung der     Steuerungs-    und  Bewegungsorgane während des Rücklaufes,  bei dem die Werkzeuge aus dem Bereich des  Kegelrades gefahren werden;

   die in diesem  Rücklauf zurückgelegte Strecke entspricht der  Strecke des Vorlaufes, die gemäss der     Fig.    26  zurückgelegt worden ist,       Fig.    32 die Stellung der     Steuerungs-    und  Bewegung     sorga.ne    während des Schnellganges,  während dem auch das Teilen erfolgt, wobei  die Werkzeuge in der Richtung     des    Aufwärts-      wälzens, jedoch mit erhöhter Geschwindigkeit,       weitergewälzt    werden, _  Fig. 33 die Stellung der Steuerungs- und  Bewegungsorgane für Eilwegrücklauf, um den  Werkstücksupport, nachdem der Kegelrad  rohling fertig bearbeitet worden ist, also nach  einer Teilung über 360 , in seine Ruhe- oder  Haltstellung zurückzubewegen.  



  Auf einem Maschinenbette 52 ist ein  Werkzeugsupport 53 verschiebbar gelagert, in  dem ein Wälzkörper 54 drehbar gelagert ist,  auf dein sich hin und her verschiebbar die  beiden Hobelstähle 55 und 56 befinden. Der       Werkzeugsupport    ist parallel zu seiner Hori  zontalachse 59 verschiebbar angeordnet, um  die auch der     Wälzkörper    drehbar vorgesehen  ist     rund    die senkrecht zur Wirkebene der  Hobelstähle 55, 56     beine    Schneiden steht.  



  Die Werkstückspindel 60, auf der der zu  bearbeitende Kegelradrohling 57 befestigt ist,  ist drehbar in dem Werkstückkopf 5 8 ge  lagert, der     wiederum    in Richtung der horizon  talen Drehachse 61 des Werkstückkopfes und       des    Werkstückes verschiebbar auf dem     Werk-          stücksupport    62 angeordnet ist. Der Werk  stücksupport ist schwenkbar um die Achse 63  in dem Maschinenbette 52 gelagert.  



  Für den Antrieb der Kegelradhobel  maschine sind zwei Motoren 64 und 65 vor  gesehen. Der Motor 64 dient dazu, die Hobel  stähle 55 und 56 hin und her zu verschieben,  während der Motor 65 zu dem Zwecke vor  gesehen ist, die Vorschubbewegung bzw. die  Abwälzung zwischen Hobelstählen und Werk  stück     zu    bewirken.  



  Der an dem     Werkzeugsupport    53 be  festigte Motor 64 treibt über Kegelräder 66  und 67 eine in dem Werkzeugsupport gela  gerte Welle 68 an, von der     aus    wieder über  austauschbare Wechselräder 69 und 70 eine  ebenfalls in dem     Werkzeugsupport    gelagerte  Welle 71 angetrieben wird, auf der ein Stirn  rad 72 befestigt ist. In der Achse 59 des  Werkzeugsupportes 53 ist drehbar im     Wälz-          körper    54 eine Welle 73 gelagert, auf der eine  mit dem Rad 72 kämmende Kurbelscheibe 74  befestigt ist.

   Auf der     Kurbelscheibe    sitzt ein  verstellbarer Zapfen 75, der über einen Pleuel    76 einen Hebel 77 in hin und her gehende Be  wegung versetzt, der auf einer Stösselwelle 78  befestigt ist. Die in dem Wälzkörper 54 dreh  bar gelagerte Stösselwelle 78 überträgt die hin  und her gehende Bewegung des Hebels 77  auf einen     doppelarmigen    Kulissenhebel 79  (Feg. 9), der wiederum über Bolzen 80 und  Kulissensteine 81 die Stössel 82 und 83 in Ein  und her gehende Bewegung versetzt.  



  Die Stössel 82 und 83 tragen Lager 81 bzw.  85 (siehe Fig. 1), in denen die Hobelstähle 55  und 56 verschieblich gelagert sind. In den  Fig. 11-13 ist, das Stahlhalterlager 84 näher  dargestellt. In diesem Lager 84 ist urn einen  Bolzen 84' eine Klappe 86 drehbar gelagert,  auf der ein Stahlhalter 8 7 verschiebbar par  allel zur Drehachse des Bolzens 84' befestigt  ist. Zu diesem Zwecke ist auf der Klappe 86  eine Nut 88 vorgesehen, in die der Stahlhalter  87 mit einer entsprechenden Leiste 89 passend  eingreift. Der Stahlhalter 87 wird mit     Hilfe     von Schrauben 90 auf der Stahlhalterklappe  86 befestigt. Die Bohrurigen 91 für den  Durchtritt der Schrauben 90 durch den Stahl  halter sind als Langlöcher ausgebildet, um  eine Verschiebung des Stahlhalters auf der  Klappe zu ermöglichen.

   Die     Verschiebung     wird mittels einer Verstellschraube 92 be  wirkt, die auf der Klappe 86 dreinbar gelagert  ist und in eine Bohrung 93 des     Stahlhalters     eingreift.  



  Der Hobelstahl 55 wird an einem Lappen  94 des     Stahlhalters    mit     Hilfe    von Schrauben  95 verschiebbar befestigt.  



  Damit beim Rückgange des Hobelstahls  beim Verzahnen die Zahnflanke und unter  Umständen auch der Stahl selbst nicht be  schädigt werden, ist ehre     zwangsläufige    Ab  hebung des Stahls 55 vom Werkstück während  des Rückganges vorgesehen. Zu diesem Zwecke  ist an der     Stösselführung    eine Schleppschiene  96 befestigt, mit der zwei     Bremsplatten    97  und 98 zusammenarbeiten. Diese Bremsplat  ten werden von einem     Stahlabheber    99 aus,  der drehbar um einen in dem     Stahlhalterlager     84     befestigten    Zapfen 100 gelagert ist, mit  Hilfe einer Feder 101 gegen die Schlepp  schiene 96 gedrückt.

   Während die Feder 101      auf die Bremsplatte 98 unmittelbar wirkt,  drückt die Bremsplatte 97 gegen die Schlepp  schiene 96 über einen Hebel des Stahlabhebers  99, der auf seinem Zapfen 100     längsverschieb-          lich    gelagert ist. Auf die Stahlhalterklappe  86 wirkt der Stahlabheber 99 mittels eines  Steines 102, der verschieblich in einer Aus  sparung des Stahlabhebers 99 gelagert und  mit einem Bolzen 103 verbunden ist, der seine  Lagerung in der Klappe 86 besitzt.. An den  Umkehrstellen des Stössels 82 bleiben infolge  der Reibung einerseits     zwischen    den Brems  platten 97 und 98 und anderseits der Schlepp  schiene 96 die Bremsplatten für kurze Zeit  stehen, wodurch der Stahlabheberhebel uni  einen kleinen Betrag     herumgeschwenkt    wird.

    Diese Bewegung wird über den     Kulissenstein     102 und den Bolzen 103 auf. die Klappe 86  übertragen, wodurch die Spitze des Stahls 55  jeweils beim Vor- und Rückgang des Stössels  in Eingriff bzw. ausser Eingriff mit der zu  bearbeitenden Zahnflanke kommt.  



  In entsprechender Weise ist die Befesti  gung des Hobelstahls 56 mit dem Stahlhalter  lager 85 vorgenommen, das wiederum in ent  sprechender Weise auf dem Stössel 83 be  festigt ist. Die Stahlhalterlager 84 und 85  sind in Schlitzen 104, 105 der Stössel geführt  und können entsprechend der Teilkegelmantel  länge des zu hobelnden Rades verschoben und  mittels Schrauben 106, 107     befestigt    werden.  



  Der Motor 65 (siehe     insbesondere    die  Fig. 1, 3 und 5) treibt mittels einer Welle  108 und zweier ineinandergreifender Kegel  räder 109 und 110 eine Welle 116 an, auf der  drei Zahnräder 117, 118 und 119 befestigt  sind (vgl. für Nachfolgendes insbesondere die  Fig. 5 und 8). Von der Welle 11.6 aus wird  auf nachstehend näher beschriebene Weise  eine Welle 120 angetrieben, auf der ein Ke  gelrad 121 befestigt ist, 'das zum Antriebe  eines Kegelrades 122 dient, das auf einer  Welle 123 befestigt ist. Von der Welle 120  aus wird ausserdem eine Welle 124 angetrie  ben.

   Während die Welle 124 dazu dient, die  Wälzbewegung des auf der Werkstückspindel  60 befestigten Werkstückes 57 zu bewirken,  ist die Welle 123 zu dem Zwecke vorgesehen,    die     Wälzbewegung    der Hobelstähle 55, 56 auf  dem     Wälzkörper    54 zu bewirken.  



  Zwischen der Welle 11.6 und der Welle  1.20 sind zwei Kupplungspaare vorgesehen.  Für das eine Kupplungspaar ist eine Welle  125 drehbar in dem Vorschubgetriebekasten  111 gelagert, mit der fest die beiden Hälften ;  126 und 127 zweier Kupplungen verbunden  sind. Die beiden andern Hälften dieser Kupp  lungen, die als Lamellenkupplungen ausge  bildet sind, sind drehbar mit Hilfe von Wälz  lagern 128, 129 auf der Welle 125 gelagert ,  und mit 130 und 131 bezeichnet. Zwischen  den beiden innen angeordneten Kupplungs  hälften 126, 127 ist in Achsrichtung der  Welle verschieblich ein für die Betätigung  beider Kupplungen dienender Kolben 132 an-,  geordnet, der im Querschnitt Doppel-T-förmig  ausgebildet ist und der nach beiden Seiten  mit den beiden Kupplungshälften 126 und  127 ringförmige hydraulische Arbeitsräume  133, 134 bildet.

   In     diesen    Arbeitsräumen sind  Rückzugsfedern 135, 136 angeordnet. Die  äussern Endteile der Flanschen des     Doppel-          T-Profil.s    des Kolbens 132 dienen dazu, die  Scheiben entweder der einen oder der andern  Lamellenkupplung gegeneinanderzudrücken  und damit die betreffende Kupplung einzu  rücken. Da derartige     Lamellenkupplungen    an  sich bekannt sind, kann auf eine genauere Be  schreibung der Lamellen verzichtet werden.  Bemerkt sei nur, dass der eine Satz Lamellen  jeder Kupplung mit der Kupplungshälfte 126  bzw. 127 und der andere Satz der Lamellen  mit den äussern Kupplungshälften 130 und  131 nicht drehbar, aber axial verschiebbar,  verbunden ist.

   Die beiden Arbeitsräume 133  und 134 sind über Kanäle 137 und 138 mit  Ringräumen 139 und 140 verbunden, die in  einem mit dem Kasten 111 verbundenen Kopf  141 vorgesehen sind. Wälzlager 112 und 115  dienen als Lagerungen für die Welle 125.  



  Ein weiteres Kupplungspaar ist ähnlich  wie das soeben beschriebene, wenn auch nicht  genau so, ausgebildet. In dem Vorschub  getriebekasten 111 ist in einem langen Lager  142 eine Welle 143 drehbar gelagert; mit der  fest die eine äussere     Kttpplungshä,lfte-144    der      einen Kupplung des Kupplungspaares ver  bunden ist. An dem einen Ende dieser Welle  ist drehbar mit Hilfe eines Wälzlagers 145  das eine Ende der Welle 120 gelagert. Ein im  Kasten 111 sitzendes Wälzlager 51 dient wei  terhin zur Lagerung dieser Welle 120. Mit  ihr fest verbunden sind die beiden innern  Kupplungshälften 147 und 148 der beiden  Kupplungen. Während die Kupplungshälfte  148 mit der Kupplungshälfte 144 zusammen  arbeitet und;- die eine Kupplung bildet, bildet die  Kupplungshälfte 147 mit einer andern Kupp  lungshälfte 149 die andere Kupplung.

   Diese  Kupplungshälfte 149 ist drehbar mit Hilfe  von Kugellagern 150 auf der Welle 120 ge  lagert. Zwischen den beiden Kupplungshälf  ten 144 und 149 ist wieder verschiebbar der  gemeinsame Kolben 155 auf einem Teil der  beiden Kupplungshälften 147 und 148 gela  gert. Er bildet wiederum mit diesen beiden  Kupplungshälften hydraulische     Arbeitsräume     151, 152, in denen Rückzugsfedern 153, 154  angeordnet sind. Zwischen den Kupplungs  hälften 147 und 149 und zwischen den Kupp  lungshälften 148 und 144 sind wiederum  Kupplungslamellen angeordnet, die wiederum  durch die Flanschendteile des gemeinsamen  Kolbens 155 in der einen oder andern Kupp  lung gegeneinandergedrückt und damit an  gezogen werden können. In dem Kopfe 116  sind zwei Ringräume 156, 157 vorgesehen.

    Während der Ringraum 156 über einen Kanal  158 mit dem Arbeitsraum 151 verbunden' ist,  ist der Ringraum 157 über einen Kanal 159  mit dem Arbeitsraum 152 . verbunden.  



  Die Kupplungshälfte 131 ist mit einem  Zahnrade 160 versehen, das mit dem     Zahn-          rade    118 der Welle 116 kämmt. In entspre  chender Weise ist die Kupplungshälfte 130  mit einem Zahnrade 161 versehen, das von  dem Zahnrade 119 der Welle 116 über ein  zwischengeschaltetes Zahnrad 162 angetrieben  wird. Von der Welle 125 aus wird die Welle  143 über auswechselbare Vorschubwechsel  räder 163, 164, 165, 166 angetrieben, die zur  Wirkung gelangen, wenn durch Einrücken  der Kupplung 144-148 die Welle 120 ange  trieben wird. Je nachdem, ob ausserdem die    Kupplung 130-127 oder die Kupplung  131-126 eingerückt ist, wird auf diesem  Wege die Welle 120 in der einen Richtung  oder in der entgegengesetzten Richtung ange  trieben.

   Sie kann ausserdem unmittelbar   unter Ausschaltung der Vorschubwechselräder  163, 164, 165 und 166 und der Welle 125 mit  den Kupplungen<B>130-127</B> und 131-126   angetrieben werden, indem die Kupplung  149-147 eingeschaltet wird. Der Antrieb der  Welle 120 erfolgt dann im Schnellgang, indem  das Zahnrad 117 auf der Welle 116 ein mit  der Kupplungshälfte 149 fest verbundenes  Zahnrad unmittelbar antreibt.  



  Im nachfolgenden wird aus Gründen, die  noch weiter unten näher     auseinandergesetzt     werden, die Kupplung 131-126 als Aufwärts  wälzkupplung, die Kupplung 130-127 als  Abwärtswälzkupplung, die Kupplung 144 bis  148 als Wälzvorschubkupplung und die Kupp  lung 149-147 als Schnellgangkupplung be  zeichnet.  



  Die Abwälzbewegung des Wälzkörpers 54  wird auf folgende Weise bewirkt  Auf der Welle 123 ist. eine Schnecke<B>1.69</B>  (siehe Fig. 6 und 7) befestigt, die zum An  triebe eines Schneckenrades 170 dient, das  auf einer im Schaltkasten 50 gelagerten Welle  171 befestigt ist. Die Welle 171 ist mit, einer  ebenfalls im Schaltkasten gelagerten Welle  172 über eine ausschaltbare Kupplung 173  verbunden. Die Welle 172 ist auf einem Teil  ihrer Gänge mit einem Gewinde 174 versehen,  mit dem eine längsverschiebbar, jedoch nicht  drehbar vorgesehene Anschlaghülse 175 zu  sammenarbeitet. Von der Welle 172 aus wird  über einen Wechselrädersatz 176, 177, 178,  179 eine Welle 180 angetrieben, die wiederum  über ein Kegelräderpaar 181, 182 eine Welle  183 antreibt, auf der eine Schnecke     1.84    vor  gesehen ist.

   Diese Schnecke dient zum An  triebe eines Schneckenrades 185, das unmittel  bar mit dem Wälzkörper 54 fest verbunden  ist.  



       DerAntriebder        Werkstüekspin.de160erfolgt,     wie oben schon ausgeführt, ebenfalls von der  Welle 120 aus. Zu diesem Zwecke (siehe ins-      besondere Fig. 1) ist auf dem Endteil 124 der  Welle 120 ein Kegelrad 186 befestigt, das mit  einem Kegelrade 187 kämmt, das auf einer in  der Achse 63 gelagerten Welle 188 befestigt  ist. Von der Welle 188 aus wird wiederum  über ein Kegelräderpaar 189, 190 eine in dem  Werkstücksupport 62 drehbar gelagerte Welle  191 angetrieben. Diese Welle dient dazu, um  mittels eines weiteren Kegelräderpaares 192,  193 eine Keilwelle 194 (siehe Fig.1, 3 und 14)       anzutreiben,    die ebenfalls drehbar in dem  Werkstücksupport 62 gelagert ist.

   Auf dieser  Keilwelle 194 ist längsverschiebbar eine  Schnecke 195 gelagert, die ein in dem Werk  stückkopf 58 drehbar gelagertes     Schneckenrad     196 antreibt.     Dieses    Schneckenrad treibt über  eine Ausgleichskupplung 197 eine Welle 198,  von der aus über einen Teil- und Wechsel  rädersatz 199, 200, 201 und 202 eine     Schnek-          kenwelle    203 angetrieben wird. Auf dieser  Schneckenwelle ist eine Schnecke 204 vor  gesehen, die zum Antriebe eines Schnecken  rades 205 dient, das unmittelbar auf der im  Werkstückkopf 58 drehbar gelagerten Werk  stückspindel 60 befestigt ist.  



  Die eine Hälfte der Ausgleichskupplung  197 (Fig. 14 und 15) hat eine Anzahl ver  schieden grosser Lücken. In eine dieser Lücken  greift ein Zahn der andern Kupplungshälfte  206 ein. Bekanntlich ist in jedem Getriebe  ein Spiel vorhanden, das keine nachteilige  Wirkung hat, solange das Getriebe in einer  Richtung läuft. In dem Augenblick jedoch,  wo das Getriebe vor- und zurückläuft, würde  sich das Spiel als toter Gang unter Umstän  den nachteilig bemerkbar machen.

   Da die Ke  gelradhobelmaschine in zwei Richtungen ar  beitet, indem der Vorschub sowohl im Ab  wärtswälzen als auch im Aufwärtswälzen be  wirkt werden kann,     würde    ein ungleiches  Spiel im Werkzeugkopf und im Werkstück  kopf zur Folge haben, dass beim Umschalten  von der Abwärts- auf die Aufwärtswälzung  Rad und Stähle sieh     gegenseitig    versetzen.  Zur Vermeidung eines solchen verschieden  grossen toten     Ganges    dienen die verschieden  grossen Zahnlücken der Ausgleichskupplung  197.

   Durch Zurückschrauben der Kupplungs-    hälfte 206 mittels einer Kupplungsgabel 207  und eines Bolzens 208 hat man die Möglich  keit, sich die     passende    Zahnlücke der Kupp  lungshälfte 197 auszusuchen und so das Spiel  im Getriebezweig des     Werkstückkopfes    dem  jenigen des Werkzeugkopfes anzupassen. Eine  auf der     Werkstückspindel    60 (siehe     Fig.    1     Lind     14) sitzende Scheibe 210 dient zur     Endabschal-          tung    der Maschine. Bei Inbetriebsetzung der  Maschine wird die Scheibe 210 nach Lösen  der Schrauben 211 so verdreht, dass ein An  schlag 212 dicht hinter einem im Werkstück  kopf 58 gelagerten Hebel 213 zu stehen  kommt.

   Wenn nun das auf der Werkstück  spindel 60 befestigte, zu bearbeitende Rad 57  eine volle Umdrehung gemacht hat, hat auch  die Scheibe 210 eine volle Umdrehung ausge  führt. Damit kommt der Anschlag 212 in Be  rührung mit dem Hebel 213 und dreht ihn so  herum, dass ein Magnetschalter 49 (siehe die  Schaltschemata     Fig.    23 und 33) eingeschaltet  wird, der bewirkt, dass der Werkzeugsupport  53 mit dem Wälzkörper 54 vom Werkstücke  hydraulisch weggefahren und die ganze Ma  schine stillgesetzt wird. Eine nähere Beschrei  bung     dieser    Arbeitsweise ist weiter unten an  Hand der Schilderung des hydraulischen Teils  der Maschine gegeben.  



  Die in     Fig.    6 gezeigte Kupplung 173 ist  die     Teilkupplung    der Maschine. Falls diese  Kupplung durch einen Anschlag 214, der auf  der hin und her verschiebbaren Anschlag  hülse 17.5 sitzt, über eine Klinke 215 und  einen Hebel 216 ausgerückt wird, erfolgt  keine Bewegungsübertragung mehr auf die       Gewindespindel    172. Der Wälzantrieb nach  dem Wälzkörper 54 ist dadurch unterbrochen,  während der Getriebezweig nach der     Werk-          stückspindel    60 seinen Antrieb weiter bei  behält.

   In dem Zeitraum, in welchem der       Wälzkörper    54 durch Ausrücken der Kupp  lung 173     stehenbleibt,        wälzt    die Werkstück  spindel 60 weiter und führt auf diese Weis  die Teilung aus, bis die Kupplung 173 wieder  eingerückt wird. Dieses Einrücken der Kupp  lung geschieht erst nach vier vollen     Ein-          drehungen    der Welle 171. Fest mit dem  Hebel 216 ist ein Hebelarm 217 (siehe     Fig.    7)      verbunden, der einen Sperrbolzen 218 trägt,  der in die Lücke 219 einer Sperrscheibe 220  eingreift, die fest mit dem Gehäuse 221 eines  Planetenrädergetriebes verbunden ist.

   Das  eine Sonnenrad 222 des Planetenräderge  triebes wird über Zahnräder 223, 224 von der  Welle 172 aus angetrieben, während der An  trieb des andern Sonnenrades 225 des Plane  tenrädergetriebes über ein Zahnrad 226, ein  nicht dargestelltes zwischengeschaltetes Zahn  rad und ein auf der Welle 171 befestigtes  Zahnrad 227 erfolgt. Ein Planetenrad 228 ist  lose drehbar in dem Gehäuse 221 des Pla  netenrädergetriebes gelagert. Solange die  Kupplung 173 eingerückt ist, wird das  Sonnenrad 222 mit der gleichen Geschwindig  keit wie das Sonnenrad 225, jedoch in ent  gegengesetzter Drehrichtung gedreht, so dass  das Planetengehäuse 221 mit der Sperrscheibe  220     stillstehen    bleibt.

   Falls jedoch die Kupp  lung 173 ausgerückt ist und der Antrieb der  Zahnräder 224 und 223 und des Planeten  rades 222 unterbrochen ist, setzt sich das  Planetengehäuse 221 mit der Sperrscheibe  220 in Bewegung. Der Sperrbolzen 218, der  durch das     Ausrücken    der Kupplung 173 aus  der Lücke 219 der Sperrscheibe 220 heraus  gehoben worden ist, wird jetzt unter der Wir  kung einer Feder 48 gegen die Oberfläche  der langsam umlaufenden Sperrscheibe 220  gedrückt. Auf diese Weise wird verhindert,  dass die Kupplung 173 vorzeitig wieder ein  fällt. Erst wenn die Sperrscheibe 220 eine  volle Umdrehung gemacht hat, kann der  Sperrbolzen wieder in die Lücke 219 einfallen,  womit auch ein Einrücken der Kupplung 173  verbunden ist.

   Nach der Beendigung des       Teilens    führen nunmehr wieder Werkstück  spindel 60 und     Wälzkörper    54 gemeinsam die  Wälzbewegung aus.  



  Wenn die Kupplung 173 ausgerückt ist,  wird die Welle 172 durch eine Bremsscheibe  229 und ein Bremsband 230 festgehalten. Das  Bremsband 230 wird in aus der Zeichnung  nicht ersichtlicher Weise durch Verschwenken  eines Hebels 231 mittels eines Anschlages 232  gespannt, der ebenfalls auf der schon     oben     erwähnten Ansclaghülse 175 sitzt.    Auf der Anschlaghülse 175 sind weiter  drei Anschläge 1, 2 und 31 vorgesehen. Der  Anschlag 31 wirkt über einen Winkelhebel 32  auf die Absperrvorrichtung der hydraulischen  Steuervorrichtung, die im Ausführungsbei  spiel als federbelasteter Kolbenschieber aus  gebildet und als Einstechvorschieber 47 be  zeichnet ist.

   Die Anschläge 1 und 2 arbeiten  mit einem drehbar gelagerten Anschlag 33  zusammen, der mit einem Zahnrad verbunden  ist, das auf die zahnstangenartig ausgebildete  Spindel eines Steuerschiebers 46 einwirkt, der  im nachfolgenden als Tiefenanschlagvorschie  ber bezeichnet wird. Der Anschlag 1 kann  längs der Hülse 175 verstellt und mittels  einer Knebelschraube 236 festgesetzt werden.  



  An dem parallel zur Achse 59 verschieb  baren Werkzeugsupport 53 sind drei An  schläge 24, 25 und 27 vorgesehen (siehe Fig. l  und die Schaltschemata, Fig. 16-33), durch  die zwei Absperrvorrichtungen 44 und 45 be  tätigt werden, die als federbelastete Kolben  schieber ausgebildet worden sind und auf  deren Arbeitsweise im Zusammenhang mit der       Beschreibung    des hydraulischen Systems noch  näher eingegangen wird.  



  In einem Block 242, der an dem hohlen  Maschinenbett 52 befestigt ist, sind die Ar  beitspumpe 113 und die Zahnradpumpe 114  befestigt. Die Arbeitspumpe und die Zahnrad  pumpe werden gemeinsam von einem dritten  Motor der Maschine aus angetrieben. Während  die Fördermenge der Zahnradpumpe nicht  verstellbar ist, ist die Arbeitspumpe als  Pumpe mit stufenlos veränderbarer Förder  menge ausgebildet, wobei diese Fördermenge  von Hand mittels eines in dem Block 242  drehbar gelagerten Zeigers verändert werden  kann. Auf diese Weise kann die     Einstech-          geschwindigkeit    des     Werkzeugsupportes    53  und damit der Hobelstähle, wie noch weiter  unten näher beschrieben werden wird, stufen  los verändert werden.

   Beide Pumpen 113 und  114 saugen aus einem gemeinsamen Vorrats  behälter 243, der nur schematisch in den  Schaltschemata der     Fig.    16-23 dargestellt,  jedoch in dem hohlen     Masehinenbett    52 unter  gebracht ist.      Die Maschine arbeitet beim Abwärtswälzen  im Schruppgang und beim Aufwärtswälzen  im Schlichtgang, wenn nicht die Zahnflanken  im vereinfachten Arbeitsverfahren nur im  Abwärtswälzgang fertig bearbeitet werden.  Wenn die Zahnflanken in der     Abwärts-          wälzung    vorgeschruppt worden sind, muss der  Werkzeugkopf, vor dem Schlichtgang, eine  Kleinigkeit zugestellt werden, damit bei der  Aufwärtswälzung im Schlichtgang wieder  eine Spanabnahme erfolgt.

   Zu diesem Zwecke  ist eine Eingrifftiefenanschlagvorrichtung vor  gesehen, die im Ausführungsbeispiel aus einer  Kolbenvorrichtung besteht, deren Ausbildung  insbesondere in der Fig. 2 und den Schalt  schemata der Fig. 16-33 dargestellt ist.. Sie  besteht aus einem Kolben 250 mit einer kurzen  Kolbenstange 251, der verschieblich in einem  Zylinder 249 gelagert ist, der als Teil des Ma  schinenbettes 52 ausgebildet ist. Der Zylin  der weist einen Deckel 252 und einen Boden  253 auf und besitzt nur einen Hub von z. B.  etwa 0,5 mm, indem die Endstellungen des       Kolbens    dadurch bestimmt sind, dass er ent  weder gegen den Deckel oder den Boden ge  fahren wird.

   Auf eine Weise, die noch weiter  unten im Zusammenhang mit dem hydrauli  schen System näher beschrieben werden wird,  kann der Zylinderraum auf der Deckelseite  entweder mit der     Förderseite    der Zahnrad  pumpe 114 oder mit dem Ablauf verbunden  werden. Wenn der deckelseitige Zylinderraum  mit der Förderseite dieser Pumpe in Verbin  dung steht,     ist    der Kolben 250 um die etwa  0,5 mm nach rechts verschoben, seine Kolben  stange 251 wirkt als Anschlag, gegen den der  Werkzeugsupport 53 während des Einstechens  und der Wälzbearbeitung gefahren wird. In  diese Stellung wird der Kolben des Anschlag.  Zylinders gebracht, wenn im Schrupp-Schlicht  Bearbeitungsverfahren eingestochen und da  nach in Abwärtswälzung geschruppt werden  soll.

   Wenn dagegen die Zahnflanke fertig be  arbeitet werden soll, wird der deckelseitige  Raum des Anschlagzylinders mit dem Ablauf.  verbunden. Der Werkzeugsupport kann dann  um den etwa 0,5 mm betragenden Hub des  Anschlagkolbens gegen das Werkstück zu-    gestellt werden, was sowohl beim Schlichten  im Schrupp-Schlicht-Verfahren als auch bei ;  der einmaligen Wälzfertigbearbeitung im Ein  fachverfahren notwendig ist.  



  Um die Achse 59 sind in Zentrierungen  des Wälzkörpers 54 die Stössel 82, 83 drehbar  gelagert. Die Festsetzung der Stössel     auf    einen ;  Zahnwinkel. bzw. auf entsprechende Stosswin  kel der Stössel erfolgt mittels Sehrauben 256,  257, 258, die in dem     Wälzkörper    54     befestigt     sind und durch Schlitze 259, 260, 261 der  Stössel 82 und 83 hindurchtreten (siehe,  Fig. 9). Eingestellt werden die Stössel auf die  betreffende Winkelstellung mittels einer Ge  windespindel 262, deren Enden an den beiden  Stösseln 82 und 83 angreifen. Die Ablesung  der Winkel erfolgt auf einer Gradskala 263  am Körper 54.  



  Beim Einrichten der Stähle 55, 56 muss  der einzustellende Stahl auf Vorlauf stehen.  Um ihn auf Vorlauf stellen zu können, ist am  Motor 64 ein Handrad 265 vorgesehen. Das  Handrad ist mit der     Motorwelle    über Klauen,  z. B. einer Überholkupplung oder eines     Ge-          sperres,    verbunden, die in der     Drehriehtung     des Motors den Rotor mitnehmen können.  Läuft der Motor aus eigener Kraft, so gleiten  die Klauen aneinander vorbei, so dass das  Handrad 265 stehenbleibt.  



  Werden     vorgefräste    oder     vorgestochene     Räder zwecks Fertigbearbeitung auf die Ma  schine genommen, müssen die vorgearbei  teten Zähne so ausgerichtet werden, dass sie  genau zwischen die Stähle zu stehen kommen.  Um diese Arbeit bei Serienarbeit nicht jedes  mal zu wiederholen, ist eine Richteinrichtung  266 (siehe.     Fig.    1) vorgesehen, die es ermög  licht, das Rad auf schnellstem Wege in die  richtige Lage zu bringen.  



  Diese Einrichtung besteht aus einem  Schlitzhebel 267, einem Fingerträger 268 und  einem Finger 269. Bevor das fertig gehobelte  Rad     heruntergenommen    wird, wird die     Richt-          einrichtung    266 mittels einer     Knebelschraube     270 gelöst und in einer Führung 271 so ver  schoben, dass der Finger 269 des herunter  geklappten Hebels 2.67 in eine fertige Zahn  lücke eingreift. Nach     Festklemmung    der           Richteinrichtung    266 kann bei hochgeklapp  tem Schlitzhebel 267 das Rad abgenommen  und ein neues vorgearbeitetes Rad aufgesteckt  werden.

   Bevor dieses Rad auf der     Werkstück-          Spindel    60 angezogen wird, wird es so hin  und her gedreht, dass der Finger 269 beim  Herunterklappen wieder in eine Zahnlücke  eingreift und auf diese Weise das Rad die  richtige Lage zu den Stählen bekommt. Wäh  rend des Arbeitens der Maschine wird die       Richteinrichtung    hochgeklappt.  



  In dem Maschinenbett 52 ist ein V     er-          sehiebezylinder    11 ausgebildet, in dem     ver-          schieblich    ein Kolben- 272 mit einer Kolben  stange 273 und ein fliegender Kolben 274 ge  lagert sind, der mit einer Anschlagstange 275       zusammenarbeitet,    die an dem Deckel 276 des  Verschiebezylinders befestigt ist. Die Kolben  stange 273 ist mittels einer Mutter 277 an dem  Werkzeugsupport 53 befestigt und arbeitet  mit der Anschlagkolbenstange 251 des Zylin  ders 249 auf die oben beschriebene Weise zu  sammen. Die     Anschlagstange    275 weist einen  Anschlag 278 auf, der in eine Bohrung 168 des  fliegenden Kolbens eingreift, die durch eine  Platte 244 abgeschlossen ist.

   Während der  Hub des fliegenden     Kolbens    274 nach der  rechten Seite hin durch den Zylinderdeckel  276 begrenzt wird, wird sein Hub nach der  linken Seite durch den Anschlag 278 fest  gelegt. Die Seite rechts von dem fliegenden  Kolben ist als Vorlaufseite 245, der Raum  zwischen dem fliegenden Kolben 274 und dem  Kolbenstangenkolben 272 als Kolbenstangen  vorlaufseite 246 und der Raum zwischen dem  Kolbenstangenkolben 272 und dem Zylinder  boden als Kolbenstangenrücklaufseite 247 be  zeichnet.  



       Diese    Zylindervorrichtung wird dazu be  nutzt, um den Werkzeugsupport 53 und damit  den Wälzkörper 54 und die Stähle 55, 56 in  Eingriff mit dem zu bearbeitenden Kegelrad  rohling zu bringen oder die Stähle aus diesem  Eingriff wieder herauszufahren. Zu diesem  Zwecke     ist    der Werkzeugsupport in drei  Stufen bewegbar. In der ersten Stufe wird  die Vorlaufseite 245 des fliegenden Kolbens  274 mit der     Förderseite    der Zahnradpumpe    verbunden, während die     Kolbenstangenvor-          und    -rücklaufseite 247 über ein Gegendruck  ventil mit dem Ablauf in Verbindung stehen.

    In dieser Stufe läuft also der Werkzeug  support schnell bis zu einem Punkte vor, in  dem gerade noch die Werkzeuge, also die  Hobelstähle, vor dem Kegelradrohling frei  hin und her gehen. Diese Stufe, die im nach  folgenden auch als Eilwegvorlauf bezeichnet  wird, wird dadurch beendet, dass der flie  gende Kolben gegen den     Anschlag    278 fährt.  



  In der     zweiten    Stufe, die im nachfolgen  den auch als Vorlauf bezeichnet wird, stehen  sowohl die Vorlaufseite als auch die Rück  laufseite des Kolbenstangenkolbens mit der  Förderseite der Zahnradpumpe 114 in Ver  bindung. Der Kolbenstangenkolben 272 und  damit der Werkzeugsupport 53 werden mit.  grosser Geschwindigkeit weiter eingefahren.  Erst während der Bearbeitung des Kegelrad  rohlings im Einstechen wird die Zahnrad  pumpe 114 von der Vorlaufseite des Kolben  stangenkolbens abgeschaltet, so dass dann nur  noch die Arbeitspumpe, die bis dahin zwar  auch in die Leitungen eingeschaltet war,  jedoch infolge ihrer im Verhältnis zu der  Fördermenge der Zahnradpumpe geringen  Fördermenge nicht wesentlich in Erscheinung  trat, auf die Vorlaufseite des Kolbenstangen  kolbens fördert.

   Seine Rücklaufseite steht  über ein Gegendruckventil mit dem Ablauf  behälter in Verbindung. Die Geschwindigkeit  des     Werkzeugsupportes    während dieses Ein  stechens kann stufenlos durch Verändern der  Fördermenge der Arbeitspumpe     geändert     werden.  



  Während zum Steuern der     Wälzrichtungs-          kupplungen    ein Wälzrichtungsschieber 42  dient, ist zum Steuern der Vorschubschnell  gangkupplungen ein Vorschubschnellgang  schieber 41 vorgesehen. Ein Eingrifftiefen  anschlagschieber 43 dient. in erster Linie zum  Steuern des Anschlagkolbens im Zylinder 249,  steuert aber noch zusätzlich den     Wälzrich-          tungssehieber    42 und einen weiteren Schieber  39, der im nachfolgenden als     Einstechschieber     bezeichnet wird und dazu dient, den Kolben im  Verschiebezylinder nach dem     jedesmaligen         Einstechen beim Bearbeiten eines Zahnes auf  Rücklauf umzuschalten.

   Der federbelastete  Schieber 44, der im nachfolgenden als Pum  penschieber bezeichnet wird, hat die Aufgabe,  beim Einstechen die Kolbenstangenvorlauf  seite 246 des Verschiebezylinders auf die Ar  beitspumpe umzuschalten. Der am Werkzeug  support vorgesehene Anschlag 24 dient dazu,  um nach fertiger Bearbeitung eines Zahnes  die Schnellgangkupplung mit der Förderseite  der Zahnradpumpe zu verbinden, also diese  Kupplung einzuschalten. Während des Schnell  ganges wird die Teilung ausgeführt, während  der die Kupplung 173 (siehe die Fig. 6 und  7) ausgerückt und die Antriebsverbindung  mit der Welle 172 und damit mit dem Wälz  trieb der     Werkzeuge    unterbrochen ist. Der  Einstechvorschieber 47, der durch den An  schlag 31 der Schraubhülse 175 unter Zwi  schenschaltung des Hebels 32 bewegt wird,  steuert die Bewegung des Einstechschiebers  39.

   Der Tiefenanschlagschieber 43 kann von  Hand entweder in die dem Einfachverfahren  entsprechende Stellung oder in die dem  Schrupp- und Schlichtverfahren entspre  chende Stellung bewegt werden. Der     Tiefen-          anschlagvorsehieber    46, der durch die An  schläge 1 und 2 der Schraubhülse 175 unter  Vermittlung des Anschlages 33 und der  Zahnrad-Zahnstangen-Bewegungsverbindung  bewegt wird, steuert die Bewegungen des Tie  fenanschlagschiebers 43 während des Schrupp  Schlicht-Arbeitsverfahrens. Während des Ein  fachverfahrens dient dieser Schieber dazu, um  nach dem Einstechen und Wälzen abwärts  den Rücklauf des Werkzeugsupportes und  damit der Hobelstähle zu bewerkstelligen.

    Schliesslich ist ein im nachfolgenden als     Eil-          wegschieber    bezeichneter Schieber 38 vor  gesehen, der durch eine Feder in seiner einen  Endstellung zu halten gesucht wird und  durch einen Elektromagneten 28 gesteuert  werden kann.  



  Die Wälzrichtungskupplungen und die  Vorschubschnellgangkupplungen der Fig. 5  und 8 sind vereinfacht in den Schaltschemata  der Fig. 16-33 dargestellt. Wenn der Ring  raum 156 mit dem Druckmittel der Zahnrad-    pumpe 1.14 beaufschlagt wird, wird der Kol  ben 155 nach rechts gedrückt und damit die  Vorschubkupplung 144-148 eingeschaltet.  Wenn dagegen der Ringraum 157 mit der  Förderseite der Zahnradpumpe verbunden  wird, wird der Kolben 155 nach links ge  drückt und damit die Schnellgangkupplung  149-147 eingeschaltet. In ähnlicher Weise  wird durch Beaufschlagung des Ringraumes  139 der Wälzrichtungskupplungen die Ab  wärtskupplung 130-127 und durch Beauf  schlagen des Ringraumes 140 die Aufwärts  kupplung 131-126 eingeschaltet.

   Der Ein  fachheit halber sind in den Schaltschemata die  beiden Wälzrichtungskupplungen mit 37 und  die beiden Vorschubschnellgangkupplungen  mit 36 bezeichnet.  



  Der Vorschubschnellgangschieber 41 weist  an seinem linken und an seinem rechten Ende  je einen Arbeitsraum auf. Indem der eine Ar  beitsraum mit Druckmittel beaufschlagt und  der andere mit dem Ablauf verbunden wird,  kann der Schieber in der einen oder andern  Richtung verschoben werden. Eine Feder 35,  die sowohl als Druck- als auch als Zugfeder  arbeitet, bewegt ausserdem den Schieber in  seine in Fig. 16 gezeigte Mittelstellung, wenn  keiner der beiden Arbeitsräume mit Druck  mittel beaufschlagt ist.  



  Zum Bewegen des Wälzrichtungsschiebers  42 sind an seinen beiden Enden Arbeitsräume  vorgesehen, so dass der Schieber nur zwei  Stellungen, nämlich die linke oder die rechte  Endstellung einnehmen kann.  



  Der Tiefenanschlagschieber 43 ist nicht  nur längsverschiebbar, sondern auch drehbar  vorgesehen, indem er aus seiner in den Fig. 16  bis 23 dargestellten Stellung, die er im Ein  fachverfahren einnimmt, von Hand durch  Drehen um seine Längsachse in die in den  Fig. 24-33 gezeigte Stellung gedreht werden  kann, die er im Schrupp-Schlicht-Verfahren  einnimmt.

   Während er im Einfachverfahren  seine Stellung in der Längsrichtung nicht ver  ändert, wird er im     Schrupp-Schlicht-Ver-          fahren    in der Längsrichtung hin und her be  wegt, indem der eine oder andere der beiden  an seinen Enden zu     diesem    Zwecke vorge-      sehenen Arbeitsräume mit der Förderseite  der Zahnradpumpe bzw. dem Abfluss verbun  den     wird.    Zur näheren Verdeutlichung der  Ausführung des Tiefenanschlagschiebers ist  in den Fig. 16-33 links neben ihm ein schema  tischer Schnitt nach Linie A-A und ein wei  terer schematischer Schnitt nach Linie B-B  dieses Schiebers in zwei Detailfiguren 16a,       16b    und     33a,        33b    dargestellt.

   Der     Schieber     weist hiernach eine Querbohrung 298 mit  zwei Längsschlitzen auf, ausserdem an seinem       linken    Ende     zwei    auf dem Umfange um 90   gegeneinander versetzte Längsnuten 299 und  34, die sich nach dem linken Arbeitsraum des  den Tiefenanschlagschieber enthaltenden Zy  linders zu öffnen und von denen die Nut 299  etwas länger ist als die Nut 34. Schliesslich       besitzt    der Schieber eine Nute 300 in der Ver  längerung der Nute 34, wobei jedoch die bei  den Nuten 34 und 300 voneinander getrennt  sind.  



  Der Kolben des Umsteuerventils 40 ist  durch eine Feder 30 belastet; er wird bewegt,  indem die Arbeitsräume auf der linken und  rechten Seite des Kolbens mit Druckmittel.  beaufschlagt bzw. mit dem Ablauf verbunden  werden. Der Einstechschieber 39 besitzt drei  miteinander verbundene Steuerkolben und  kann von Arbeitsräumen her an den Enden  dieser Kolben hin und her geschoben werden.  Dem durch eine Feder 29 belasteten und  durch den Elektromagneten 28 steuerbaren  Eilwegschieber 38 fällt die Aufgabe zu, die  Vorlaufseite des fliegenden Kolbens 274 mit  dem Ablauf bzw. der Förderseite der Zahnrad  pumpe zu verbinden.  



  Die Abwärtskupplung der     Wälzrichtungs-          kupplungen    37 steht über eine Leitung 26  mit dem Wälzrichtungsschieber in Verbin  dung. In entsprechender Weise sorgt eine  Leitung 23 für die Verbindung zwischen der  Aufwärtswälzkupplung und dem     Wälzrich-          tungsschieber    42.  



  Während die Fördermenge der Arbeits  pumpe verhältnismässig gering ist und z. B.  1 Liter/min. beträgt, ist die Fördermenge der       Zahnradpumpe    wesentlich grösser und     beträgt     z. B. etwa 16 Liter/min. Die Zahnradpumpe    ist über eine Leitung 22 mit dem     Eilwegschie-          ber    38 verbunden, der wiederum über eine  Leitung 21 mit. der Vorlaufseite des fliegen  den Kolbens 274 in Verbindung steht. Die  Rücklaufseite des Kolbenstangenkolbens 272  ist über Leitungen 20, 19, 18 mit dem Ablauf  verbunden, wobei jedoch in die Leitung 18 ein  federbelastetes Gegendruckventil 17 einge  schaltet ist. Die Belastung ist verhältnismässig  hoch und beträgt z. B. etwa 16 atü.

   Zwischen  dem Gegendruckventil 17 Lind dem Ablauf  behälter 243 ist noch ein weiteres, jedoch  schwach mit z. B. etwa 0,4 atü belastetes  Ventil eingeschaltet. Der auf diese Weise auf  rechterhaltene Druck wird dazu benutzt, um  die Kammern der Umlaufschmierung zu spei  sen. Der fliegende Kolben 274 des Verschiebe  zylinders weist, wie sieh insbesondere aus der  Fig. 2 ergibt, eine ringsherum laufende Nut.  16 und einige nach links durchlaufende Ka  näle 15 auf; in seiner linken Endstellung, die  in Fig. 2 gezeigt ist, steht die ringsherum  laufende Nut 16 auf     dort    nicht näher dar  gestellte Weise mit einer Leitung 14 in Ver  bindung, die zu der linken Seite des Kolbens  des Umsteuerventils 40 führt.

   Von hier aus  führt eine Leitung 13 zu dem     Einstechschie-          ber    39, der wiederum über eine Leitung 10  mit der     Förderseite    der Arbeitspumpe in Ver  bindung steht. Dieser Arbeitsrahm des     Um-          stetxerventils    40 steht ausserdem über eine  Leitung 9 ebenfalls mit dem Einstechschieber  39 in Verbindung, der wiederum über eine  Leitung 8 mit dem     Pumpenschieber    44 ver  bunden ist, von dem aus eine Leitung 7 zu der  Leitung 20 führt, die, wie schon weiter oben  beschrieben wurde, über die Leitungen 19 und  18 zu dem Gegendruckschieber 17 führt.

   Die  Leitung 20 steht ausserdem über eine Leitung  6 mit dem Tiefenanschlagvorschieber 46 in  Verbindung, der wiederum über zwei Leitun  gen 4 und 5 mit dem Tiefenanschlagschieber  43 verbunden ist. In die Leitung 22, die mit  der Förderseite der Zahnradpumpe 114 in  Verbindung steht, ist ein     Arbeitsdruckventil     3 eingeschaltet, das mit einem federbelasteten  Schieber ausgerüstet ist. Bei Öffnung dieses       Arbeitsdruckventils,    das z. B. auf 20 atü ein-      gestellt ist, ist die Druckleitung 22 über eine  Leitung 237 mit der unter dem Gegendruck  von z. B. 16 atü stehenden Leitung 18 ver  bunden.  



  Die linke Seite des Anschlagzylinders 249  steht über eine Leitung 238 mit dem Tiefen  anschlagschieber 43 in Verbindung, der wie  derum über eine Leitung 239 mit der     Förder-          seite    der Zahnradpumpe verbunden ist. Die  Gegendruckleitung 18 weist eine Verbindung  240 zu dem Wälzrichtungsschieber 42 auf, der  wiederum mittels einer Leitung 241 mit dem  Vorschubschnellgangschieber 41 verbunden  ist. Von der Leitung 21 zweigt eine Leitung  285 zu der rechten Seite des     Kolbens    des Um  steuerventils 40 ab,     das    wiederum über eine  Leitung 286 mit der linken Seite des     Vor-          schubsehnellgangschiebers    41 verbunden ist.

    Von diesem Vorschubschnellgangschieber 41  geht eine Leitung 287 zu dem Pumpenschie  ber 44, von dem wiederum eine Leitung 288  zu den Vorschubseiten der Vorschubschnell  gangkupplungen 36 führt. Eine Leitung 289  verbindet den Vorschubschnellgangschieber  41 mit dem     Kolbenschieber    45, der wiederum  durch die Leitungen 7' und 7 mit dem Pum  penschieber 44 in Verbindung steht.  



  Von der Leitung 21 zweigt eine Leitung  290 zu dem Einstechvorschieber 47 ab, der  über eine Leitung 2.91 mit der rechten Seite  des Einstechschiebers 39 verbunden ist,  dessen linke Seite über eine Leitung 292 so  wohl mit dem rechten als auch mit dem linken  Ende des Zylinders des Tiefenanschlagschie  bers 43 in Verbindung steht.  



  Die Verbindung der Leitung 292 mit. dem  rechten Endteil des Arbeitsraumes des Tiefen  anschlagschiebers wird über eine in diesem  vorgesehene Längsnut hergestellt, die in der  jenigen Radialstellung, die der Tiefen  anschlagschieber beim Einfachverfahren ein  nimmt, vor der Zeichenebene der Fig. 16-33  liegt, während sich die Mündung der Leitung  292 in der Zeichenebene befindet. Erst da  durch, dass der Tiefenanschlagschieber zur  Vorbereitung des     Schrupp-Schlicht-Verfah-          rens    um 90  gedreht wird, gelangt die be  schriebene     Längsnut    am rechten Ende des    Tiefenanschlagschiebers in den Bereich der  Mündung der Leitung 292.  



  Am linken Ende des Tiefenanschlagschie  bers 43 mündet die Leitung 292 in seinem Ge  häuse hinter der Zeichenebene der Fig. 16  bis 33. In derjenigen Radialstellung, die der  Tiefenanschlagschieber während des Einfach  verfahrens (siehe Fig. 16-23) einnimmt,  liegt diese Mündung im Bereiche der Längs  nut 299 des Tiefenanschlagschiebers.  



  Vor der Zeichenebene der Schaltschemata  der Fig. 16-33 münden in das Gehäuse des  Tiefenanschlagschiebers 43 eine Leitung 294,  die von dem rechten Arbeitsraum des     Wälz-          richtungssehiebers    42 ausgeht, und eine Lei  tung 301, die auf nicht näher dargestellte  Weise zu dem Ablaufbehälter führt. Die  Stellen, an denen diese beiden Leitungen in  das Gehäuse des Tiefenanschlagschiebers mün  den, sind in Richtung der Achse des Tiefen  anschlagschiebers etwa um die Länge der Nut  300 am Schieber gegeneinander versetzt. Im  Einfachverfahren (gemäss den Fig. 16-23)  ist der Tiefenanschlagschieber 43 so gedreht,  dass die Nuten 300 und 34 in der Zeichen  ebene liegen, also ausserhalb des Bereiches  der Mündungen der Leitungen 294 und 301.  



  Im Schrupp-Schlicht-Verfahren dagegen  (siehe die Fig. 24-33) ist der Tiefen  anschlagschieber 43 so gedreht, dass diese  Nuten 300 und 34 im Bereiche der Mündun  gen dieser Leitungen 294 und 301. liegen. In  der linken Endstellung des Tiefenanschlag  schiebers stellt die Nut 300 eine Verbindung  zwischen diesen beiden Leitungen her, so dass  der rechte Arbeitsraum des     Wälzrichtungs-          schiebers    42 mit denn Ablaufbehälter in Ver  bindung steht. In der rechten Endstellung  des Tiefenanschlagschiebers dagegen ist diese  Verbindung unterbrochen.  



  Die linke Seite des Wälzrichtungsschiebers  42     ist    über eine Leitung 293, in die ein  Drosselventil 295 eingeschaltet ist und die  einen Abzweig der Leitung 292 darstellt, mit  dem     Tiefenansehlagschieber    43 im Bereiche  seiner Bohrung 298 und der dazugehörigen  Längsnuten verbunden. Die Leitung 5 mündet  in das Gehäuse des     Tiefenanschlagsehiebers         an einer Stelle, die der Mündungsstelle der  Leitung 293 im Durchmesser gegenüberliegt.  In der Radialstellung, die der Tiefenanschlag  schieber im Schrupp-Schlicht-Verfahren ein  nimmt, stellt die Bohrung 298 mit ihren  Längsnuten eine ständige Verbindung zwi  schen den Leitungen 292 und 293 einerseits  und anderseits der Leitung 5 her.  



  Von dem Einstechschieber 39 führt eine  Leitung 296, in die ein federbelastetes Rück  schlagventil 297 eingeschaltet ist, zum Vor  ratsbehälter 243.  



  Von den einzelnen Schiebern und Ventilen  gehen noch weitere Leitungen zum Ablauf  behälter, die an Hand der Erläuterung der       Wirkungsweise    des hydraulischen Teils der  Maschine beschrieben werden.  



  An Hand der Fig. 16-23. wird nunmehr  das Einfachbearbeitungsverfahren näher er  läutert. In den Fig. 17--23 sind die Leitun  gen, die unter dem Arbeitsdruck von bei  spielsweise. 20 atü des Ventils 3 stehen,  schraffiert dargestellt. Diejenigen Leitungen  dagegen, die unter dem Druck von beispiels  weise 16 atü des Gegendruckventils 17 stehen,  sind dunkel angelegt. Schliesslich sind die  jenigen Leitungen, die allein unter dem  Druck der Arbeitspumpe 113 stehen und  deren     Druck    daher stufenlos veränderbar ist,  mit einer Kreuzschraffur gekennzeichnet.  



  Gemäss der Fig. 16 sind alle Leitungen  drucklos. Die Pumpen und Motoren der Ma  schine stehen still. Der Werkzeugsupport ist  in seine Ruhe- oder Haltestellung zurück  gefahren. Sämtliche Steuerschieber haben  aber schon die Stellung, die sie in der nächsten  Stufe, im Eilwegvorlauf, einnehmen müssen.  



  Die hydraulischen Verhältnisse während  des Eilwegvorlaufes, bei dem also der Werk  zeugsupport und .damit die Hobelstähle bis  zu einem Punkte gefahren werden, .der noch  gerade ausserhalb des zu bearbeitenden Ke  gelradrohlings liegt, sind in Fig. 17 darge  stellt. Durch Druckknopf sind die Zahnrad  pumpe und die mit ihr gekuppelte Arbeite  pumpe eingeschaltet worden.  



  Die Zahnradpumpe 114 -fördert mit bei  spielsweise 20-22 atü Arbeitsdruck entspre-    chend der Einstellung des Ventils 3 und mit  z. B. 16 Liter/min. das Öl durch die Leitung  22, den Steuerraum des Eilwegschiebers 38  und die Leitung 21 zu der Vorlaufseite des  fliegenden Kolbens 274 des     Verschiebezylin-          dere    11 und schiebt dadurch sowohl den flie  genden Kolben 274     als    auch den Kolben  stangenkolben 272, an dem der Werkzeug  support 53 befestigt ist, im Eilgang mit  etwa v = 2 m/min. vor, bis der fliegende Kol  ben 274 mit seiner Anschlagplatte 244 gegen  den Anschlag 278 der Stange 275 stösst.

   Aus  der Rücklaufseite des Kolbenstangenkolbens  272 fliesst das unter dem Gegendruck von  etwa 16 atü stehende Öl durch die Leitungen  20, 19 und 18 über das Gegendruckventil 17  zum Vorratsbehälter-. 243 ab.  



  In der in Fig. 16 dargestellten Ruhestel  lung befand sich der Einstechschieber 39 in  seiner rechten, dem Rücklauf entsprechenden  Stellung. Nunmehr wird die rechte Arbeits  seite dieses Einstechschiebers über die Lei  tung 22, den Steuerraum des Eilwegschiebers,  die Leitung 21, die Leitung 290, den Steuer  raum des Einstechvorschiebers 47 und die  Leitung 291 mit der Förderseite der Zahnrad  pumpe 114 in Verbindung gesetzt, wodurch  der Einstechschieber in seine linke, dem Vor  lauf entsprechende Stellung     geschoben    wird.

    Über die Leitung 285, das Umsteuerventil 40,  das sich in seiner rechten Endstellung befin  det, und die Leitung 286 steht die linke Ar  beitsseite des Schnellgangvorschubschiebers  mit der Leitung 21 in Verbindung, die mit  der Förderseite der Zahnradpumpe 114 ver  bunden ist, so dass der Schnellgangvorschub  schieber 41 in seine .rechte Endstellung ge  schoben wird. In dieser Stellung leitet er  zwar den Gegendruck von etwa 16 atü über  die Leitungen 18, 240, den     Wälzrichtungs-          schieber    42, die Leitung 241. und die Leitung  287 bis zu dem Pumpenschieber 44.

   Der  Pumpenschieber verhindert jedoch eine Wei  terleitung dieses Druckes über die     Leitung     288 zur Vorschubkupplung der Schnellgang  vorschubkupplungen und damit ein Einschal  ten der     Vorschubkupplung.    Die     Abwärtswälz-          kupplung    steht jedoch unter dem Gegendruck      von 16 atü über die Leitungen 18, 240, den  Wälzrichtungsschieber und die Leitung 26  und ist daher eingerückt. Die Welle 120 wird  jedoch noch nicht angetrieben, da die Vor  schubkupplung, wie soeben beschrieben, noch  nicht eingerückt ist, so dass keinerlei Wälz  bewegung stattfindet.  



  Dadurch, dass der Einstechschieber in  seine linke, dem Vorlauf entsprechende Stel  lung geschoben worden ist, wird schon die  Leitung 14, die in der linken Endstellung des  fliegenden Kolbens 274 zu seinem Ringraum  16 führt, unter den Druck von 16 atü gesetzt,  indem diese Leitung 14 über das Umsteuer  ventil 40, den Einstechschieber 39, die Lei  tung 8, den Pumpenschieber 44, die Leitung  7, die Leitung 6, die Leitung 19 und die Lei  tung 18 mit dem Ablauf über das zwischen  geschaltete Gegendruckventil 17 in Verbin  dung steht.

   Gleichzeitig ist mit diesem unter       Gegendruck    stehenden     Leitungssystem    die       Förderseite    der Arbeitspumpe 113 über das  Umsteuerventil 40, die Leitung 13, den     Ein-          stechschieber    39 und die Leitung 10 ver  bunden.  



  In dem Augenblicke, wo der fliegende  Kolben 274 gegen seinen     Anschlag    278 fährt,  ist die erste Stufe der Einrückbewegung des  Werkzeugsupportes, also der Eilwegvorlauf       beendet.    Die nachfolgende, als Vorlauf be  zeichnete Stufe ist in Fig. 18 dargestellt. Da  durch, dass der fliegende Kolben 274 gegen  den Anschlag 278 gefahren wird, entsteht in  der zur Förderseite der Zahnradpumpe 114  führenden Leitung 21 einschliesslich der Lei  tung 22 ein Überdruck, der sich über die Lei  tung 285 auf die rechte Seite des Umsteuer  ventils 40 fortpflanzt. Dieser Druck wird so  hoch, dass er den fliegenden Kolben dieses  Umsteuerventils entgegen dem Widerstande  seiner Feder 30 und dem auf der linken  Seite dieses Kolbens herrschenden Gegen  druck nach links schiebt.

   Hierdurch wird die  Verbindung der Leitung 285 mit der Leitung  286 unterbrochen. Die Feder 35 hat nunmehr  die Möglichkeit, den Schnellgangvorschub  schieber 41 in seine mittlere Stellung zu be  wegen, in der die Leitung 241 von der Lei-    tung 287 getrennt ist. Bei der weiteren Vor  laufbewegung des     Werkzeugsupportes,    die,  wie weiter unten beschrieben, nur noch durch  Weiterbewegen des Kolbenstangenkolbens 272  bewirkt wird, wird nunmehr durch den An  schlag 25 der     Pumpenschieber    44 etwas nach  unten gedrückt, wodurch die zu der Vor  schubkupplung der Schnellgangvorschubkupp  lungen führende Leitung 288 mit der Leitung  287 verbunden wird;

   die Vorschubkupplung  wird jedoch noch nicht eingeschaltet, da der  Schnellgangvorschubschieber 41 bereits, wie  soeben beschrieben wurde, durch die Feder 35  in seine mittlere Stellung bewegt worden ist.  



  Das von der Zahnradpumpe 114 geför  derte Öl, das nunmehr unter erhöhtem Druck  steht, drückt den Kolben des Ventils 3 ent  gegen der Wirkung -seiner Feder zurück und  fördert nunmehr in die unter dem Gegen  druck von etwa 16 atü stehenden Leitungen, die  im wesentlichen mit denjenigen übereinstim  men, die an Hand der Fig. 17 für den Eil  wegvorlauf beschrieben wurden. Nur die Lei  tung 287 ist, wie soeben beschrieben wurde,  durch die Bewegung des Schnellgangvorschub  schiebers 41 von diesem Drucksystem abge  schaltet.

   Die Zahnradpumpe 114 fördert nun  also über das geöffnete Arbeitsdruckventil 3,  die Leitungen 237, 18, 19, 6, 7, den Pumpen  schieber 44, die Leitung 8, den     Einstechschie-          ber    39, die Leitung 9, das Umsteuerventil 40  und die Leitung 14 zum Ringraum 16 des flie  genden Kolbens 274 und damit über die Ka  näle 15 zu der Vorlaufseite 246 des Kolben  stangenkolbens 272. Das aus der Rücklauf  seite 247 des Kolbenstangenkolbens 272 ab  fliessende Öl steht über die Leitungen 20 und  einen Teil     des    soeben beschriebenen Verbin  dungsweges mit der Förderseite der Zahnrad  pumpe in Verbindung, so dass der     Werkzeug-          support    53 weiter mit grosser Geschwindigkeit  vorläuft.

   In das System fördert schliesslich  über die Leitung 10, den     Einstechschieber    39  und die Leitung 13 die Arbeitspumpe 113,  deren Fördermenge allerdings im Vergleich  zu der Zahnradpumpe 114 gering ist.  



  Kurz vor Beendigung des in     Fig.    18     ver-,          deutlichten    Vorlaufes drückt der am Werk-      zeugsupport 53 befestigte Anschlag 27 den  Pumpenschieber 44 weiter nach unten, wo  durch die Verbindung der Leitung 7 mit der  Leitung 8 unterbrochen wird. Hierdurch  wird die dritte und letzte Stufe der Vorlauf  bewegung des Werkzeugsupportes, nämlich  das Einstechen, eingeleitet, die in Fig. 19  näher dargestellt ist.  



  Dadurch, dass die Verbindung der Leitung  7 mit der Leitung 8 durch das Hinunter  drücken des     Pumpenschiebers    44 unterbro  chen worden ist, ist die Zahnradpumpe 114  davon abgeschaltet worden, auf die Vorlauf  seite 246 des Kolbenstangenkolbens zu för  dern. Auf diese Vorlaufseite fördert jetzt nur  noch die Arbeitspumpe 113 über die Leitung  .10, den Einstechschieber 39, die Leitung 13,  das Umsteuerventil 40 und die Leitung 14.  Das Öl aus der Rücklaufseite 247 dieses Kol  bens fliesst nunmehr unter einem Gegendruck  von etwa 16 atü über die Leitungen 20, 19, 18  und das zwischengeschaltete Gegendruck  ventil 17 zum Vorratsbehälter 243 ab. Die  Einstechgeschwindigkeit kann stufenlos durch  Verändern der     Fördermenge    der Arbeits  pumpe verändert werden.

   An Hand einer  Skala ist diese Geschwindigkeit beispielsweise  in den Grenzen von 3-125 mm/min. einstell  bar. Das Einstechen ist beendet, wenn die  Kolbenstange 273 des Kolbenstangenkolbens  272 gegen die     Anschlagkolbenstange   <B>251</B>  fährt, wobei die linke Seite des Kolbens 250  über die Leitung 238 und den Eingrifftiefen  anschlagschieber auf nicht näher dargestellte       Weise    mit dem Ablaufbehälter verbunden ist.  



  Dadurch, dass der Kolbenstangenkolben  272 gegen den Anschlag 251 gefahren wird,  nimmt der Druck der Arbeitspumpe 113 zu  und erreicht fast den Druck der Zahnrad  pumpe 114. Dieser von der linken Seite her  auf den Kolben des Umsteuerventils 40 wir  kende Druck der Arbeitspumpe bewirkt zu  sammen mit der Kraft der Feder 30, da.ss  der Kolben wieder in seine rechte     Endstel-          lung    bewegt wird. Hierdurch wird die Ver  bindung der Leitung 285, in der der Druck der  Förderseite der Zahnradpumpe 114 herrscht,  über die Leitung 286 auf den linken Arbeits-    raum des Schnellgangvorschubschiebers 41  hingestellt, wodurch dieser in seine rechte  Endstellung bewegt wird (vgl. Fig. 20).

   Da  durch wird die Verbindung der Leitung 241,  die unter dem Druck von. etwa 16 atü des Ge  gendruckventils 17 steht, mit der Leitung 287  hergestellt, die wiederum über den Pumpen  schieber 44 und die Leitung 288 mit der Vor  schubkupplung der Schnellgangvorschub  kupplungen in Verbindung steht. Die Vor  schubkupplung wird also eingeschaltet.

   Da  schon vorher, nämlich schon während des     Eil-          wegvorlaufes    (siehe Fig. 17), die     Abwärts-          wälzkupplung    eingeschaltet worden war, wird  nunmehr die Welle 120 für die     Abwärts-          wälzung    bewegt, wobei sowohl die Welle 124  für den Wälzvorschub des Werkstückes als  auch die Welle 123 für den Wälzvorschub des  Werkzeuges angetrieben werden. Die hierbei  vorhandenen hydraulischen Verhältnisse sind  näher in Fig. 20 dargestellt.  



  Während des Wälzens wird auch die Ge  windespindel 172 gedreht, so dass die Schraub  hülse 175 nach links bewegt wird. Die An  schlagfläche 31 der Schraubhülse 175 gibt  nach einiger Zeit den Hebel 32 frei, so dass  nunmehr der Einstechvorschieber 47 unter  dem Einflusse seiner Feder nach links in die  Ruhestellung geschoben wird. Hierdurch wird  die Verbindung     zwischen    den Leitungen 290  und 291 unterbrochen, und der rechte Ar  beitsraum des Einstechschiebers 39 über die  Leitung 291 und den Einstechvorschieber 47  mit dem Ablauf verbunden.  



  Beim weiteren Verschieben der Schraub  hülse 175 nach links dreht ihr Anschlag 1  den, Hebel 33 herum, wodurch mittels der Zahn  rad - Zahnstangen - Verbindung der Eingriff  tiefenanschlagvorschieber 46 derart verscho  ben wird, dass eine Verbindung der unter Ge  gendruck stehenden Leitung 6 mit der Lei  tung 4 hergestellt wird (siehe, auch für Nach  folgendes, die Fig. 21). Von der Leitung 4  wird das unter Gegendruck stehende Druck  mittel über den     Eingrifftiefenanschlagschie-          ber    43 und die Leitung 292 zur linken Arbeits  seite des     Einstechschiebers    39 geleitet, der da-      durch in seine rechte     Endstellung    geschoben  wird.

   In der neuen Stellung des     Einstech-          schiebers    ist die unter dem Druck der     Förder-          seite    der Arbeitspumpe 113 stehende Leitung  10 von der Leitung 13     abgesperrt,    so dass die  Vorlaufseite des Kolbenstangenkolbens 272  mit der Leitung 14, der linken Seite des Um  steuerventils 40 und der Leitung 13 drucklos  wird. Der Druck der     Förderseite    der Zahn  radpumpe 114, der auf der rechten Seite des  Kolbens des Umsteuerventils 40 lastet, drückt  nunmehr diesen Kolben entgegen dem Wider  stande der Feder 30 nach links, wodurch die  Verbindung der Leitung 286 mit der unter  Druck stehenden Leitung 285 unterbrochen  wird.

   Der linke     Arbeitsraum    des Schnellgang  vorschubschiebers 41 steht nunmehr über die  Leitung 286 und das Umsteuerventil 40 mit  dem Ablauf in Verbindung, so dass die Feder  35 des Schnellgangvorschubschiebers diesen  in seine mittlere     Stellung    bewegt. Hierdurch  wird die Verbindung der unter Druck stehen  den Leitung 241 mit dein Leitungszuge 287  unterbrochen, so dass die Vorschubkupplung  der Schnellgangvorschubkupplungen 36, da  die Leitung 287 über den     Pumpenschieber    44  und die Leitung 288 mit der Vorschubkupp  lung in Verbindung steht, drucklos und die  Vorschubkupplung ausgerückt wird. Die  Wälzung abwärts ist damit zum Stillstand  gekommen.  



  Wie soeben beschrieben wurde, wurde  durch die Verschiebung des Einstechschiebers  39 in seine rechte Endstellung der Leitungs  zug 14, der zur Vorlaufseite des Kolben  stangenkolbens 272 führt, von der Verbin  dung mit, der Förderseite der Arbeitspumpe  <B>113</B>     getrennt.    Diese Vorlaufseite steht nun  mehr über die Leitung 14, das Umsteuer  ventil 40, die Leitung 9, den Einstechschieber  39 und die Leitung 296 mit dem Ablaufbehäl  ter 243 über das zwischengeschaltete Rück  schlagventil 297 in Verbindung. Der auf der  Rücklaufseite des Kolbenstangenkolbens 272  über die Leitung 20 lastende Gegendruck  drückt nunmehr den Kolbenstangenkolben  272 zurück, bis diese Bewegung durch. den  unter Druck gegen den Anschlag 278 gehal-    tenen fliegenden Kolben aufgehalten wird.

    Der     Werkzeugsupport    führt also seine Rück  laufbewegung aus, nachdem ein Zahn fertig  bearbeitet worden ist.  



  Nachdem beim     Zurückfahren    die An  sehläge 27 und 25 den Pumpenschieber 44  freigegeben haben, fährt der Anschlag 24  unter eine an der Spindel des Kolbenschie  bers 45 angebrachte Rolle und zieht diesen  Schieber nach oben, wodurch eine Verbindung  zwischen der Leitung 7 und der Leitung 289  hergestellt wird. Die Leitung 7 steht über  die     Leitungen    6, 19 und 18 unter dem Druck  des Gegendruckventils 17, so dass dieser Druck  nunmehr über die Leitung- 289 zu der     rechten     Arbeitsseite des Schnellgangvorschubschiebers  41 geleitet. wird, der sich dadurch in seine  linke Endstellung bewegt (Fug. 22).

   In seiner       neuen    Stellung stellt er eine Verbindung zwi  schen der Leitung 241, die unter dem Gegen  druck von etwa 16 atü steht, mit der zu der  Schnellgangkupplung der Schnellgangvor  schubkupplungen führenden Leitung 302 her,  so dass die Schnellgangkupplung eingerückt  wird. Das Aufwärtswälzen im Schnellgang  beginnt damit.  



  Wie schon weiter oben beschrieben wurde,  wird die Schnellgangkupplung über Zahn  räder unmittelbar vom Motor angetrieben,  wobei der Drehsinn umgekehrt ist wie beire  Abwärtswälzen. Der Drehsinn der Umschalt  spindel 172 kehrt sich damit auch um, so dass  die Schraubhülse 175 ihre Bewegungsrichtung  ebenfalls umkehrt und nach rechts     wandert.     Der Anschlag 31 auf der Schraubhülse bewegt  den Hebel 32, wodurch der     Einstechvorschie-          ber    47 derart verschoben - wird (siehe im  nachfolgenden das Schaltschema  Vorlauf  der       Fig.    18), dass die Leitung 290 mit der Lei  tung 291 verbunden wird.

   Der in der Leitung  290     herrschende    Druck der Zahnradpumpe  114 pflanzt sich also über die Leitung 291  auf die rechte Arbeitsseite des     Einsteehschie-          bers    39 fort, so dass dieser nach links gescho  ben wird. Der Druck von etwa 16 atü wird  jetzt wieder über die Leitungen 18, 19, 6, 7,  den Pumpenschieber 44, die Leitung 8, den       Einstechschieber    39, die Leitung 9, das- Um-      steuerventil 40 und die Leitung 14 auf. die  Vorlaufseite des Kolbenstangenkolbens 272  ausgeübt, so dass sich der Werkzeugsupport  53 wieder nach vorn bewegt. Gleichzeitig för  dert auch auf diese Vorlaufseite, wie bereits  im Zusammenhang mit der Fig. 18 beschrie  ben, die Arbeitspumpe 113 über die Leitung  10, den Einstechschieber 39 und die Lei  tung 13.

    



  Sogleich nach Beginn des Vorlaufes verlässt  der Anschlag 24 die Rolle des Schiebers 45,  so dass     dieser    Schieber unter dem Einfluss  seiner Feder sich wieder in seine Ausgangs  stellung zurückbewegt. Dadurch wird die  Verbindung der Leitung 7 mit der Leitung  289 unterbrochen. Die rechte Arbeitsseite des  Sehnellgangvorschubschiebers 41 steht nicht  mehr     -unter    Druck, so dass dieser Schieber  durch seine Feder in seine Mittelstellung be  wegt wird. Auf diese Weise wird wieder die  Verbindung zwischen den Leitungen 241 und  302     unterbrochen,    so dass die Schnellgang  kupplung ausgerückt wird, wodurch die Auf  wärtswälzbewegung zum Stehen kommt.

   Das  Verzahnen des nächsten Zahnes beginnt nun,  wobei auf die Beschreibung an Hand des  Schaltschemas der Fig. 18 verwiesen werden  kann.  



  Nach dem Fertigverzahnen des letzten  Zahnes wird die Maschine auf eine Weise  stillgesetzt, die an Hand des Schaltschemas  der Fig. 23 beschrieben wird. Beim Aufwärts  wälzen bei Schnellgang hat der Anschlag 212  der Abstellscheibe 210 den Hebel 213 ange  stossen     und    dadurch den Magnetschalter 49  eingeschaltet. Hierdurch wird der Magnet 28  am Eilwegschieber 38 eingeschaltet, wodurch  der Eilwegschieber entgegen dem Widerstand  seiner Feder nach rechts geschoben wird. In  seiner neuen Stellung     ist    die Verbindung der  unter dem     Förderdruck    der     Zahnradpumpe     114 stehenden Leitung 22 mit der Leitung 21  und damit mit der Vorlaufseite des fliegen  den Kolbens 274 unterbrochen.

   Diese Vor  laufseite steht nunmehr über die Leitung 21,  den Eilwegschieber 38 und die Leitung 296  mit dein Ablaufbehälter über das feder  belastete Rückschlagventil 297 in Verbindung.    Der Gegendruck von etwa 16 atü, der nach  wie vor über die Leitungen 18, 19 und 20 auf  die Rücklaufseite 247 des Kolbenstangen  kolbens 272 wirkt, drückt also diesen Kolben  zusammen mit dem fliegenden Kolben 274 in  die rechte, in Fig. 16 gezeigte Stellung, da  auch schon von dem Schnellgang her (siehe  Fig. 22) die Vorlaufseite des Kolbenstangen  kolbens mit dem Ablaufbehälter über die Lei  tungen 14, das Umsteuerventil 40, die Lei  tung 9, den Einstechschieber 39 und die Lei  tung 296 mit dem Rückschlagventil 297 ver  bunden ist.

   In der hintern Endstellung wird  die Maschine durch elektrische     Endschalter     abgeschaltet, die Motoren sind ausgeschaltet,  sämtliche Leitungen sind drucklos entspre  chend dem Schaltschema, der Fig. 16.  



  Die Arbeitsweise der Maschine im     Schrupp-          Schlicht-Verfahren,    bei dem also die einzelnen  Zähne bei der Abwärtswälzung vorgearbeitet  und bei der Aufwärtswälzung geschlichtet  werden, ist im nachfolgenden an Hand der  Fig. 2.1-33 beschrieben. Um das     Schrupp-          Schlicht-Verfahren    vorzubereiten, wird der  Eingrifftiefenanschlagschieber 43 aus der in  Fig. 16 dargestellten Radialstellung um 90   im Gegenuhrzeigersinn gedreht.  



  Während also die Bohrung 298 bisher  senkrecht zur Zeichenebene lag, liegt sie nun  mehr mit ihren Längsnuten in der Zeichen  ebene. Die Längsnut 299 liegt (siehe den  Schnitt     B-R    in     Pig.        24'')    jetzt. unten, die  Längsnuten 34 und 300 liegen nunmehr vor  der Zeichenebene im Bereich der Mündungen  der Leitungen 294 und 301.  



  Gleichzeitig wird der     Tiefenanschlag-          schieber,    wie in     Fig.    24 gezeigt ist, nach  links herausgezogen.  



  Gemäss der     Fig.    24 stellt der Tiefen  anschlagschieber in seiner neuen Stellung  neue Verbindungen der Leitungen 4 und 5  mit. den verschiedenen Steuerschiebern des       hydraulischen    Systems her. Da aber diese  Verbindungen in der Ruhestellung der     3Ia-          schine    noch ohne Bedeutung .sind,     werden     sie erst an denjenigen Stellen des Verfahrens  beschrieben, w o durch die neuen Verbindun  gen bestimmte Wirkungen erzielt werden.      Gemäss der Fig. 24 ist die Maschine in  der Ruhestellung und sind sämtliche Leitun  gen drucklos. Die Pumpen und Motoren  stehen still.  



  Durch Druckknopf werden die Zahnrad  pumpe 114 und die damit gekuppelte Arbeits  pumpe 113 eingeschaltet. Es ergeben sich  im wesentlichen die gleichen Verhältnisse wie  beim Eilwegvorlauf des Einfachverfahrens,  da die Stellung des Tiefenanschlagvorschie  bers 46 noch nicht geändert worden ist. Der  einzige Unterschied des Eilwegvorlaufes wäh  rend des Schrupp-Schlicht-Verfahrens (vgl.  Fig. 25) im Vergleich zum Eilwegvorlauf  während des Einfachverfahrens ergibt sieh  im Zusammenhang mit der neuen Stellung  des Tiefenansclagschiebers 43 und dein An  schlagzylinder 249, wie sogleich noch be  schrieben werden wird.  



  Die     Drücke    sind wieder die gleichen wie  beim Einfachverfahren. Die Zahnradpumpe  114 fördert also mit einem Druck von 20 bis  22 atü entsprechend der Einstellung des Ar  beitsdruckventils 3, während der Gegendruck  mit Hilfe des Gegendruckventils 17 auf etwa  16 atü gehalten wird.  



  Im Eilwegvorlauf fördert die Zahnrad  pumpe 114 über die Leitung 22, den     Eilweg-          sehieber    38 und die Leitung 21 in die Vor  laufseite des fliegenden Kolbens 274. Die  Rüeklaufseite des Kolbenstangenkolbens 272  steht mit. dem Ablaufbehälter 243 über das  auf etwa 16 atü eingestellte Gegendruck  ventil 17 über die Leitungen 20, 19 und 18 in  Verbindung.

   Die Arbeitspumpe<B>113</B> fördert  ebenfalls auf dieses Gegendrucksystem in die  Leitung 10, den Einstechschieber 39, der  durch den Druck der Zahnradpumpe über  die Leitung 290, den Einstechschieber 47 und  die Leitung 291 in seine linke Endstellung  geschoben worden ist, die Leitung 13, das  Umsteuerventil 40, die Leitung 9, den     Ein-          stechschieber    39, die Leitung 8, den Pumpen  schieber 44 und die Leitung 7. Da die Lei  tung 14 über das Umsteuerventil ebenfalls  mit diesem Gegendrucksystem in Verbindung  steht, wird diese Leitung schon zur Vorberei  tung der nächsten Arbeitsstufe, nämlich des    in Fig. 26 dargestellten Vorlaufes, unter  Druck gesetzt.  



  Wie schon an Hand der Fig. 1.7 dar  gestellt worden ist, ist die     Abwärtswälz-          kupplung    über die Leitungen 18, 240, den  Wälzrichtungsschieber 42 und die Leitung 26  mit dem Gegendrucksystem verbunden und  damit eingeschaltet. Die zur Vorschubkupp  lung führende Leitung 287 steht zwar, da der  linke Arbeitsraum des Schnellgangvorschub  schiebers 41 mit der Förderseite der Zahnrad  pumpe in Verbindung steht und dieser Schie  ber daher in seine rechte Endstellung ge  schoben worden ist, mit dem Gegendruck  system in Verbindung. Die Vorschubkupp  lung ist jedoch nicht eingeschaltet, da sich  der Pumpenschieber 44 ausserhalb des Be  reiches des     Anschlages    25 und daher in seiner  höchsten Stellung befindet.  



  Zum Unterschied vom Einfachverfahren  ist in der in Fig. 25 gezeigten Stellung des  Tiefenanschlagschiebers 43 eine Verbindung  zwischen der Förderseite der Zahnradpumpe  und dem linken Arbeitsraum des Anschlag  zylinders 249 über die Leitung 239, den  Tiefenanschlagschieber 43 und die Leitung  238 hergestellt. Der Anschlagkolben 250 mit  seiner     Kolbenstange    251 ist also um etwa  0,5 mm nach rechts in seine     Schruppstellung     geschoben worden.  



  Sobald der fliegende Kolben 274 gegen  seinen     Anschlag    278 gefahren worden ist,  erhöht sich der Druck auf der Förderseite  der Zahnradpumpe 114. Dieser auf die rechte  Seite des Kolbens des     Umsteuerv        entils    40  wirkende Arbeitsdruck überwiegt nunmehr  den Gegendruck und die Federkraft, die auf  die linke Seite dieses Kolbens wirken, so dass  der Kolben nach links geschoben wird       (Fig.    26). Dadurch wird die Verbindung der  Leitung 285 mit der Leitung 286 unterbro  chen. Der linke Arbeitsraum des Schnell  gangvorschubschiebers 41 steht nicht mehr  unter dem     Förderdruck    der Zahnradpumpe  114, so dass nunmehr die Feder 35 dieses  Schiebers ihn in seine Mittelstellung zu be  wegen vermag.

   In     dieser    Stellung ist die Ver  bindung der unter Gegendruck stehenden           Leitung    241 mit der     Leitung    287 unterbro  chen. Dass nunmehr der Anschlag 25 den       Pumpenschieber    44 entgegen der Wirkung  seiner Feder nach unten bewegt und auf  diese Weise eine Verbindung zwischen der  Leitung 287 und der zu der Vorschubkupp  lung führenden Leitung 288 geschaffen hat,  vermag jetzt nicht mehr ein Einrücken der  Vorschubkupplung zu bewirken.  



  Der Druck der Zahnradpumpe 114 erhöht  sich derart, dass - der Kolben des Arbeits  druckventils 3 zurückgeschoben wird, so dass  nunmehr zwischen der Förderseite der Zahn  radpumpe 114 und der Gegendruckleitung 18  eine Verbindung über die Leitungen 22 und  237 hergestellt ist. Die Zahnradpumpe 114  setzt     also    einerseits über die Leitung 22 den  Eilwegschieber 38 und die Leitung 21 die  Vorlaufseite des fliegenden Kolbens 274  unter Druck und fördert anderseits über die  Leitung 22, das Ventil 3, die Leitungen 237,  18, 19, 6, 7, den Pumpenschieber 44, die Lei  tung 8, den Einstechschieber 39, die Leitung  9, das Umsteuerventil 40 und die Leitung 14  auf die Vorlaufseite des Kolbenstangenkol  bens 272,

   da ja dieser Arbeitsraum wieder mit  der Leitung 14 über den Ringkanal 16 und  die Kanäle 15 des fliegenden     Kolbens    274  in Verbindung steht. Auf dieses Gegendruck  system fördert ausserdem die Arbeitspumpe  113 über die Leitung 10, den     Einstechschie-          ber    39, die Leitung 13 und das Umsteuer  ventil 40. Das aus der Rücklaufseite des Kol  benstangenkolbens 272 abfliessende öl fliesst  über die Leitungen 20, 19 und 18 auf dieses  Gegendrucksystem, so dass der Werkzeug  support mit grosser Geschwindigkeit vorläuft.  



  Beim weiteren Vorschieben des     Werkzeug-          supportes    53 wird kurz vor Beendigung des  Vorlaufes der Pumpenschieber durch den  Anschlag 27 .weiter nach unten bewegt, wo  durch die Verbindung zwischen der Leiturig  7 und der Leitung 8 unterbrochen wird. Nun  mehr beginnt eine weitere Stufe des Ver  fahrens, das Einstechen auf 0,5 min, das  näher an Hand der Fig. 27 erläutert wird.  



  Mit der Unterbrechung dieser Verbindung  ist der von der Zahnradpumpe 114 her wir-    kende Gegendruck von der Vorlaufseite des  Kolbenstangenkolbens 272 abgeschaltet, so  dass nunmehr nur noch auf diese Vorlaufseite  der Förderdruck der Arbeitspumpe 113 über  die Leitung 10, den Einstechschieber 39, die  Leitung 13, das Umsteuerventil 40 und die  Leitung 14 wirkt. Die Menge und damit. die  Einstechgeschwindigkeit lässt sich durch Ver  ändern der Fördermenge der Arbeitspumpe  stufenlos in den Grenzen von 3-125 rnm/min.  bestimmen. Das Einstechen ist beendet, wenn  die     Kolbenstange    273 des     Kolbens    272 gegen  die Anschlagkolbenstange 251 des Kolbens  250 stösst.  



  Es folgt nun die Arbeitsstufe  Wälzen ab  wärts , die an Hand der Fig. 28 näher er  läutert ist. Nachdem auf die vorbeschrieberie  Weise der Vorlauf des     Werkzeugsupportes     beendet worden ist,     nimmt    der Förderdruck  der Arbeitspumpe 113 zu, erreicht nahezu  den Förderdruck der Zahnradpumpe 114 und  schiebt nun, durch die Kraft der Feder 30  unterstützt, den Kolben des Umsteuerventils  40 zurück in die rechte Endstellung. Hier  durch wird die Förderseite der Zahnrad  pumpe 114 wiederum mit. dem linken Arbeits  raum des Schnellgangvorschubschiebers 41 über  die Leitung 22, den Eilwegschieber 38, die  Leitungen 21, 285, das Umsteuerventil 40  und die Leitung 286 in Verbindung gesetzt,  so dass der Kolben dieses Schiebers 41 nach  rechts bewegt wird.

   Hierdurch wird eine Ver  bindung zwischen der unter Gegendruck  stehenden Leitung 241 mit der Leitung 287  und damit mit der Vorschubkupplung der  Schnellgangvorschubkupplungen 36 über den       Pumpenschieber    44 und die Leitung 288 her  gestellt, so dass die Vorschubkupplung einge  rückt wird. Da schon in den     vorhergehenden     Arbeitsgängen (siehe die Schaltschemata       Fig.   <B>25-27)</B> die     Abwärtswälzkupplung    ein  gerückt war, wälzen nunmehr der     Werkzeug-          kopf    und der Teilkopf mit dem     Werkstück     abwärts.

   Dadurch wird durch die ebenfalls  in der einen Richtung angetriebene Sehraub  spindel 172 die     Schraubhülse    175 mit dem  Anschlag 31 nach links bewegt, wodurch der  Hebel 32 freigegeben wird. Der Einsteehvor-      schieber 47 bewegt sich nunmehr unter dem  Einfluss seiner Feder in seine linke     Endstel-          lung,    wodurch die Verbindung zwischen den  Leitungen 290 und 291 unterbrochen wird.  Der rechte Arbeitsraum des Einstechschiebers,  der bisher unter dem Förderdruck der Zahn  radpumpe 114 steht, wird auf diese Weise  drucklos.

      Bei der weiteren Bewegung der Schraub  hülse 175 nach links dreht der Anschlag 1  den Hebel 33 herum, so dass mittels der  Zahnrad-Zahnstangen-Verbindung der     Tiefen-          an.schlagvorschieber    46 nach rechts bewegt  wird, wodurch sich eine Verbindung zwischen  der unter Gegendruck stehenden Leitung 6  und der Leitung 4     ergibt.     



  Hierdurch wird, wie sich aus der nach  folgenden Beschreibung ergibt, das Einste  chen auf 0 mm zur Vorbereitung der Schlicht  bearbeitung eingeleitet. Die Arbeitsstufe  Ein  stechen  auf 0 mm wird an Hand der Fig. 29  näher erläutert.    Während beim Einfachverfahren durch  die Herstellung dieser Verbindung (siehe  Fig.

   21) der Einstechschieber 39 in seine  rechte Endstellung bewegt und dadurch der  Rücklauf eingeschaltet wurde, wird nunmehr  beim Schrupp-Schlicht-Verfahren durch die  Herstellung der Verbindung zwischen den  Leitungen 6 und 4 infolge der abgeänderten  Stellung des Tiefenanschlagschiebers 43 dieser  Tiefenanschlagschieber in seine rechte     End-          stellung    bewegt, indem das Druckmittel von  der Leitung 4 über die Längsnut 299 des  Tiefenanschlagschiebers 43 zum linken Ar  beitsraum seines Zylinders gelangt. Von hier  aus wird über die Längsnut 34 und die Lei  tung 294 der rechte Arbeitsraum des Wälz  riehtungsschiebers 42 mit dem auf etwa 16 atü  eingestellten     Gegendruck    in Verbindung ge  setzt.

   Der linke Arbeitsraum des     Wälzrich-          tungsschiebers    42, der linke Arbeitsraum des  Einstechschiebers 39 und der rechte Arbeits  raum des Tiefenanschlagschiebers 43 stehen  über die Leitung 292     bzw.    293, die Bohrung  298 mit ihren     Längsnuten,    die Leitung 5     und     den Tiefenanschlagvorschieber 46 mit dem    Ablauf, in Verbindung.

   Dadurch wird die     Auf-          wärtswälzkupplung    der     Wälzrichtungskupp-          lungen    37 eingeschaltet, indem diese mit dem  auf 16 atü eingestellten Gegendruck über die  Leitungen 18, 240, den     Wälzrichtungsschie-          ber    42 und die Leitung 23 in Verbindung ge  setzt wird. Die Abwärtswälzkupplung wird in  entsprechender Weise über die Leitung 26  und den Wälzrichtungsschieber 42 drucklos  gemacht und ausgeschaltet.  



  Durch die Verschiebung des Tiefenan  schlagschiebers 43 in seine rechte     Endstel-          lung    wird auch der linke Arbeitsraum des  Anschlagkolbens 250 über die Leitung 238 mit  dem Ablaufbehälter verbunden. Der einer  Verschiebung des Arbeitskolbens 272 nach  links entgegenwirkende Widerstand lässt wäh  rend des kurzen Augenblickes, in dem der  Anschlagkolben 250 sich nach Wegfall des  Druckes in der Leitung 238 in seine linke  Endstellung bewegt, wesentlich nach, so dass  der Förderdruck der Arbeitspumpe 113 sinkt.

    Jetzt überwiegt wieder der auf die rechte  Seite des Kolbens des Umsteuerventils 40  wirkende Druck der Zahnradpumpe 114, so  dass der Kolben dieses Umsteuerventils ent  gegen der Kraft der Feder 40 und dem für  diesen kurzen Zeitraum verminderten Druck  der Arbeitspumpe nach     links    geschoben wird.  Hierdurch wird wieder die Verbindung zwi  schen der Leitung 285 und der Leitung 286       unterbrochen,    der linke Arbeitsraum des  Schnellgangvorschubschiebers 41 steht nicht  mehr mit der Förderseite der Zahnradpumpe  114 in Verbindung, so dass die Feder 35 dieses  Schiebers 41 ihn wieder in seine Mittelstel  lung zu schieben vermag. Hierdurch wird die  Verbindung der unter Gegendruck stehenden  Leitung 241 mit der Leitung 287 unterbro  chen, so dass die Vorschubkupplung ausge  schaltet wird.

   Sie steht nunmehr über die  Leitung 288, den Pumpenschieber 44, die  Leitung 287 und den     Schnellgangvorsehub-          schieber    41 mit dem Ablauf in Verbindung.  Die     Wälzung    ist damit ebenfalls zum Still  stand gekommen. Die Geschwindigkeit des  Einstechens auf 0 mm ist, wie sich aus der       Fig.    29 ergibt, ebenfalls einstellbar; indem      die Fördermenge der Arbeitspumpe 1.13 ver  stellt werden kann.  



  Sobald die mit dem Werkzeugsupport ver  bundene Kolbenstange 273 gegen den Kolben  anschlag 251 gefahren ist, nimmt der     Förder-          druck    der Arbeitspumpe 113, die ja diese Be  wegung des     Werkzeugsupportes    bewirkt hat,  wieder zu, so dass nunmehr wieder der     För-          derdruck    der Arbeitspumpe, verbunden mit  der Kraft der Feder 30, den auf die rechte  Seite des Kolbens des Umsteuerventils 40 wir  kenden Förderdruck -der Zahnradpumpe 114  überwiegt. Der Kolben des Umsteuerventils  40 wird also wieder in seine rechte     Endstel-          lung    geschoben (Fig. 30).

   Dadurch wird wie  derum die Leitung 286 unter den Druck der  Förderseite der Zahnradpumpe 114 gesetzt.  Der Schnellgangvorschubschieber 41 wird       wieder    in seine rechte Endstellung bewegt, so  dass nunmehr wieder die Verbindung zwischen  der unter Gegendruck stehenden Leitung 241  mit der Leitung 287 hergestellt wird, die  über den Pumpenschieber 44 und die Leitung  288 mit der Vorschubkupplung der     Schnell-          gangvorsehubkuppInngen    verbunden ist. Die  Vorschubkupplung wird also eingeschaltet. Da  schon beim Einstechen auf 0 mm (siehe  Fig. 29) die Aufwärtswälzkupplung mit Hilfe  des Wälzrichtungsschiebers 42 eingeschaltet  worden ist., wälzen nunmehr der Werkzeug  kopf und der Teilkopf mit dem Werkstück  aufwärts.  



  Durch die nunmehr in entgegengesetzter  Drehrichtung umlaufende Schraubspindel 172  wird die Schraubhülse 175 und damit der  Anschlag 31 nach rechts     bewegt.    Der An  schlag 2 an der Schraubhülse 175 dreht  schliesslich den Hebel 33 herum, wodurch der  Tiefenanschlagvorschieber 46 derart verscho  ben wird, dass nunmehr die Verbindung zwi  schen der unter Gegendruck stehenden Lei  tung 6 mit der     Leitung    4 unterbrochen und  diese Leitung 6 mit der Leitung 5 verbunden  wird (siehe hierzu das Schaltschema Fig. 31   Rücklauf ).

   Der Gegendruck pflanzt sich  nunmehr über die Leitung 5 durch die Boh  rung 298 des Tiefenanschlagschiebers hin  durch auf die Leitung 292 fort und     gelangt       von dort aus zu dem rechten Arbeitsraum des  Tiefenanschlagschiebers 43 und verschiebt,  diesen nach links, ohne dass durch diese Ver  schiebung die Verbindung der Leitung 292  mit der     Leitung    5 unterbrochen wird. Durch  die Bewegung des Tiefenanschlagschiebers in  seine linke Endstellung wird die Leitung 238  wieder mit der unter dem Förderdruck der  Zahnradpumpe 114 stehenden Leitung 239       verbinden.    Der linke Arbeitsraum des An  schlagkolbens 250 steht also wieder unter dem  Förderdruck der Zahnradpumpe 114, so dass  der Anschlagkolben wieder um etwa 0,5 mm  nach rechts geschoben wird.  



  Von der Leitung 292 aus wird auch der  linke Arbeitsraum des Einstechschiebers 39  unter Druck gesetzt, so dass nunmehr dieser  Einstechschieber, da ja schon sein rechter  Arbeitsraum (siehe die Schaltschemata der  Fig. 28-30) drucklos gemacht worden ist, in  seine rechte Endstellung bewegt wird. In  dieser neuen Stellung des Einstechsehiebers  ist die Vorlaufseite des Kolbenstangenkolbens  272 von .der Förderseite der     Arbeitspumpe     113 getrennt. Diese Vorlaufseite     steht,    nun  mehr über die Leitung 14, das Umsteuerventil  40, die Leitung 9, den Einstechschieber 39  und die Leitung 296 mit dem Ablaufbehälter  über das federbelastete Rückschlagsventil 297  in Verbindung.

   Durch den Abfall des Druckes  auf der linken Seite des Kolbens des Um  steuerventils 40 drückt nun wieder der auf  die rechte Seite dieses Kolbens wirkende För  derdruck der Zahnradpumpe 114 diesen Kol  ben nach links. Die Verbindung zwischen der  unter dem Arbeitsdruck stehenden Leitung  285 mit der Leitung 286 wird unterbrochen.  Der linke Arbeitsraum des Schnellgangvor  schubschiebers 41 wird drucklos, so dass die  Feder 35 dieses Schiebers ihn in seine Mittel  stellung zu bewegen vermag. Die Verbin  dung zwischen der unter     (aegendruck    stehen  den Leitung 241 mit der Leitung 287 wird  wiederum unterbrochen, so dass damit. auch  die     Vorschubkupplung    ausgeschaltet ist. Die       Wälzung    ist hierdurch beendet.  



  Von der unter Gegendruck stehenden Lei  tung 292 gelangt ausserdem der     Gegendruek         über die Leitung 293 zu dem linken Arbeits  raum des Wälzrichtungsschiebers 42, der  nunmehr, durch die Wirkung des Drossel  ventils 295 verzögert, in seine rechte     Endstel-          lung    bewegt wird, nachdem gleichzeitig sein  rechter Arbeitsraum über die Leitung 294,  die Nut. 300 des Tiefenanschlagschiebers 43 und  die Leitung 301 mit dem Ablauf verbunden  worden ist. In der neuen Endstellung ist die  unter Gegendruck stehende Leitung 240 mit  der Leitung 26 verbunden, die zu der     Ab-          wärtswälzkupplung    führt, so dass jetzt diese  Kupplung vorbereitend eingeschaltet wird.  



  Dadurch, dass die Vorlaufseite des Kol  benstangenkolbens 272 drucklos geworden ist,  kann der auf die Rücklaufseite dieses Kol  bens nach wie vor wirkende Gegendruck  diesen Kolben zusammen mit dem Werkzeug  support zurückbewegen. Infolge des Rück  laufes des Werkzeugsupportes geben nach  einander die Anschläge 27 und 25 den Pum  penschieber 44 frei, der unter dem Einfluss  seiner Feder nach oben bewegt wird. Dadurch  wird zwar die Verbindung zwischen den Lei  tungen 7 und 8 wieder     hergestellt,    was im  Augenblick aber keine Wirkung hat, da die  Leitung 8 durch den Einstechschieber 39 ab  gesperrt ist.  



  Beim weiteren Rücklauf des Werkzeug  supportes wird jedoch durch den Anschlag  24 der Schieber 45 entgegen der Wirkung  seiner Feder hochgeschoben, so dass eine Ver  bindung zwischen der unter Gegendruck  stehenden Leitung 7, 7' mit der Leitung 289  hergestellt wird. Hierdurch wird der rechte  Arbeitsraum des Schnellgangvorschubschie  bers mit dem unter Gegendruck stehenden  Druckmittel gefüllt, so dass dieser Schieber  in seine linke Endstellung geschoben wird. In  dieser Stellung wird eine Verbindung zwi  schen der unter Gegendruck stehenden Lei  tung 241 mit der zu der Schnellgangkupp  lung führenden Leitung 302 hergestellt, so  dass die Schnellgangkupplung eingerückt  wird (Fig. 32).  



  Teilkopf mit Werkstück und Werkzeug  kopf wälzen nunmehr im Schnellgang auf  wärts (siehe Schaltschema Fig. 32). Während    das Werkzeugkopfwälzgetriebe kurze Zeit,  wie an Hand der Fig. 6 und 7 näher erläutert  worden ist, stillsteht, läuft der Teilkopf wei  ter, um die Teilung auszuführen. Durch die  Umschaltspindel 172 wird hierbei die Schraub  hülse 175 weiter nach rechts bewegt, so dass  über den Anschlag 31 und den Hebel 32 der  Einstechvorschieber 47 verschoben und eine  Verbindung zwischen der Leitung 290 und  der Leitung 291 hergestellt wird.

   Hierdurch  wird wieder die Förderseite der Zahnrad  pumpe 114 über die Leitung 22, den     Eilweg-          schieber    38, die     Leitungen    21, 290, den     Ein-          stechvorschieber    47 und die Leitung 291 mit  der rechten Seite des Einstechschiebers 39  verbunden, der dadurch in seine linke Stel  lung auf Vorlauf geschoben wird. Es ergeben  sich wieder die Verhältnisse des Schalt  schemas Fig. 26. Die Vorlaufseite des Kolben  stangenkolbens 272 steht wiederum unter  dem Druck von etwa 16 atü entsprechend der  Einstellung des Gegendruckventils 17, indem  die Zahnradpumpe 114 über das zurück  geschobene Arbeitsdruckventil 3 in die Gegen  druckleitung fördert.

   In diese Leitung för  dert gleichzeitig die Arbeitspumpe 113, wäh  rend die Rücklaufseite des Kolbenstangenkol  bens ebenfalls mit diesem Gegendrucksystem  in Verbindung steht.  



  Gleich nach Beginn des Vorlaufes ver  lässt der Anschlag 24 den Schnellgangschie  ber 45, so dass dieser Schieber wieder durch  seine Feder nach unten bewegt wird. Die  Leitung 289 wird wieder von der unter Ge  gendruck stehenden Leitung 7' getrennt, so  dass die rechte Seite des     Schnellgangvorschub-          schiebers    41 nicht mehr unter Druck steht       Lind    der Schieber durch seine Feder in die  Mittelstellung bewegt wird. Die Leitung 302  wird dadurch von der unter Gegendruck  stehenden Leitung 241 getrennt, so dass die       Aufwärtswälzung    im Schnellgang zum Stehen  kommt. Das Verzahnen das nächsten Zahnes  setzt nun, wobei im einzelnen auf die Be  schreibung im Zusammenhang mit der     Fig.    25  verwiesen wird.  



  Nach dem     Fertigverzahnen    des letzten  Zahnes soll die Maschine automatisch still-      gesetzt werden. Zu diesem Zwecke hat (siehe  im nachfolgenden insbesondere das Schalt  schema der Fig. 33 und die Fig. 14) beim  Schnellgang nach Fertigstellung eines Zahn  rades der Anschlag 212 -der Abstellscheibe  210 den Hebel 213 derart bewegt, dass der  Magnetschalter 49 eingeschaltet wird. Hier  durch wird, wie schon im Zusammenhang mit  dem Einfachverfahren beschrieben wurde, der  Magnet 28 am Eilwegschieber 38 eingeschal  tet, wodurch der Eilwegschieber entgegen der  Wirkung seiner Feder nach rechts geschoben.  wird.

   Hierdurch wird die Vorlaufseite des  fliegenden Kolbens 274 mit dem Ablauf  behälter über die Leitung 21, den     Eilweg-          schieber    und die Leitung 296 über das zwi  schengeschaltete Rückschlagventil 297 ver  bunden. Der auf die Rücklaufseite des Kol  benstangenkolbens wirkende Gegendruck von  etwa 16 atü drückt nunmehr den Kolben  stangenkolben 272 und den fliegenden Kolben  274 in die rechte, in Fig. 33 dargestellte     End-          stellung,    in welcher die Maschine durch elek  trische Endschalter abgeschaltet. wird. Die  Motoren sind ausgeschaltet. Sämtliche Leitun  gen sind drucklos entsprechend dem Schalt  schema der Fig. 24.  



  Ein besonderer Vorteil der wie beschrie  ben ausgebildeten Maschine besteht darin,  dass ohne zusätzliche Teile auf einfachste  Weise sowohl im Einfachverfahren als auch  im Schrupp-Schlicht-Verfahren gearbeitet  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nach dem Abwälzverfahr en arbeitende Maschine zur Erzeugung von Kegelrädern, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegun gen zum In- und Aussereingriffbringen von Werkzeug und einem aufgespannten Werk stück und die Vorschubbewegung des Werk- zeuges mit Bezug auf das Werkstück hydrau lisch gesteuert werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bewegurigen zum In- und Aussereingriffbringen von Werk- zeug und Werkstück hydraulisch bewirkt werden. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit einem Werkzeug- und einem Werkstücksupport, dadurch gekenn zeichnet, dass der Werkzeugsupport in einer senkrecht zur Wirkebene von vom Support getragenen Werkzeugen beim Schneiden lie genden Richtung längsverschiebbar mit Bezug auf den Werkstücksupport ist. 3. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Pumpe (114) für die Steuer- und für Eilgangbewegungen der Werkzeuge und eine weitere Pumpe (113) für eine Einstechbewegung der Werkzeuge zum Vorschneiden der Zahnlücken vorgesehen sind. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass die für die Einstechbewegung der Werkzeuge zum Vorschneiden der Zahn lücken vorgesehene Pumpe (113) als Pumpe mit stufenlos veränderbarer Fördermenge ausgebildet ist. 5. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeich net, dass zum Antrieb der für die Steuer- und Eilgangbewegungen vorgesehenen Pumpe (114) und der für die Einstechbewegung der Werkzeuge zum Vorschneiden der Zahnlücken vorgesehenen Pumpe (113) ein Motor, zur Erzeugung der Vorschubbewegungen ein wei terer Motor und zum Antrieb der Werkzeuge für ihre Schneidbewegungen ein dritter Mo tor vorgesehen sind. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeich net, dass die für die Steuer- und Eilgang bewegungen vorgesehene Pumpe und die für die Einstechbewegung der Werkzeuge zum =Vorschneiden der Zahnlücken vorgesehene Pumpe von dem Antriebsmotor unmittelbar angetrieben werden. 7. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeich net, dass die Werkzeuge als Hobelstähle (55, 56) ausgebildet und zum Schneiden hin und her verschiebbar und um eine gemeinsame Achse drehbar auf dem Werkzeugsupport an gebracht sind. B.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-7, dadurch gekennzeich net, dass die Längsbewegung des Werkzeug- supportes in drei Stufen ausführbar ist, wo bei die eine Stufe der Längsbewegung zum Herausarbeiten der Zahnlücken, die mittlere zum In- und Aussereingriffbringen der Werk zeuge mit dem Werkstück während der Be arbeitung des letzteren und die letzte zum Bewegen der Werkzeuge aus der Ruhestellung heraus und zu ihr zurück eingesetzt ist. 9.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-8, dadurch gekennzeich net, dass ein zum Längsbewegen des Werk- zeugsupportes vorgesehener Verschiebezylin der (11) zwei Kolben (272, 274) aufweist, von denen der eine (272) über eine Kolben stange mit dem Werkzeugsupport verbunden und der andere (274) fliegend angeordnet ist, wobei die Bewegung des fliegenden Kol bens in der einen Richtung durch einen An schlag (278) begrenzt wird, der sich auf einer in den fliegenden Kolben hineintauchenden und mit dem Zylinder festverbundenen An schlagstange (275) befindet. 10. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-9, dadurch gekennzeich net., dass der fliegende Kolben die Einrück bewegung des Werkzeugsupportes aus der Ruhestellung heraus zu bewirken bestimmt Ist. 11.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-10, dadurch gekenn zeichnet, dass der fliegende Kolben die Ver binden; der Vorlaufseite (246) des Kolben stangenkolbens (272) mit der Druckmittel quelle zu steuern bestimmt ist. 12. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-11, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorlaufbewegung des Werk- zeugsupportes durch einen verstellbaren An schlag begrenzt wird. 13. -Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-l2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Anschlag durch eine Kol- benzylindervorrichtung (250-253) gebildet ist. 14.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-13, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kolben (250) der Kolben zylindervorrichtung in einer dem Vorarbeiten der Zähne entsprechenden Stellung durch Abschliessen von Arbeitsflüssigkeit in dem Arbeitsraume, mit dem er zusammenarbeitet, gehalten und für die Fertigbearbeitung gegen einen festen Anschlag seines Zylinders ge fahren werden kann. 15. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-14, dadurch gekenn zeichnet, dass für die Einstechbewegung des Werkzeugsupportes die Pumpe mit stufenlos veränderbarer Fördermenge (113) und für die übrigen Längsbewegungsstufen des Werk- zeugsupportes die Pumpe (114) für die Steuer- und Eilgangbewegungen vorgesehen sind. 16.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-15, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Umschaltung vom Vorlauf des Werkzeugsupportes auf Einstechen ein Ventil (44) vorgesehen ist, das von einem an dem Werkzeugsupport angebrachten Anschlag (27) zur Wirkung bringbar ist.
    17. -Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-16, gekennzeichnet durch ein Paar von hydraulisch betätigbaren, zum Steuern der Wälzrichtung bestimmten Kupp lungen, deren eine Hälften (126, 127) mit einer Welle (125), die die Wälzbewegung der Werkzeuge und des Werkstückes zu bewirken bestimmt ist, verbunden sind, während die beiden andern Kupplungshälften (130, 131) mit dem für die Wälzbewegung dienenden Motor, und zwar die eine von ihnen über ein die Drehrichtung umkehrendes Getriebe, in Verbindung stehen. 18.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-17, dadurch gekenn zeichnet, da.ss zwischen der Abt.riebswelle (125) der beiden Kupplungen und einer Welle (120) zur Übertragung der Abtriebs wellenbewegung an das Werkstück und die Werkzeuge für ihre Wälzbewegung ein Wech- selrädersatz zur wahlweisen Festlegung der Wälzgeschwindigkeit eingeschaltet ist.. 19.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-18, gekennzeichnet. durch ein weiteres Paar von hydraulisch betätig- baren Kupplungen für die Vorschubbewe gung, deren eine Hälften (147, 148) mit der 'Welle (120), die die Wälzbewegung des Werkstückes und der Werkzeuge zu bewir ken bestimmt ist, verbunden sind, während von den beiden andern Kupplungshälften die eine (144) mit der Abtriebswelle (143) des Wechselrädersatzes und die andere (149) mit dem Motor zur Erzeugung einer Schnellgang vorschubbewegung unter Ausschaltung des Wechselrädersatzes in Verbindung steht. 20.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-19, dadurch gekenn zeichnet, dass das eine Ende der Welle (120) zur Bewirkung der Wälzbewegung des Werk stückes und der Werkzeuge drehbar in dem einen Ende der Abtriebswelle des Wechsel rädersatzes gelagert ist. 21. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-20, dadurch gekenn zeichnet, dass die angetriebenen Hälften der hydraulisch betätigbaren Kupplungen drehbar auf der Abtriebswelle jedes Kupplungspaares gelagert sind. 22. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-21, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Kupplungen eines jeden Paares nebeneinander in einem Ge häuse angeordnet sind. 23.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-22, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kupplungen eines jeden Paares durch einen einzigen zwischen ihnen angeordneten Kolben wahlweise betätigbar sind. 24. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-23, dadurch gekenn zeichnet, dass der Betätigungskolben durch gegeneinander wirkende Rückzugsfedern von gleicher Stärke bei Nichtbeaufschlagung von z seiner Betätigung dienenden Zylinder räumen mit Druckflüssigkeit in seiner Mittel stellung gehalten wird. 25.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-24, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Kupplung von einem ring förmigen hydraulischen Arbeitsraum aus be- tätigbar ist, dessen eine Stirnwand und eine Ringwand von einem. fest. mit, der Abtriebs welle des Kupplungspaares verbundenen Zy- ; linderteil und dessen andere Stirnwand und andere Ringwand von dem Betätigungskolben gebildet werden. 26. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-25, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Verlängerung des die Ringwand bildenden Teils des Betätigungs kolbens dazu dient, auf die Kupplungsglieder der betreffenden Kupplung selbst einzuwirken. 27.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-26, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen der Welle (120) zur Bewirkung der Wälzbewegung des Werk stückes und der Werkzeuge, und einerseits der das Werkstück zu tragen bestimmten Welle und anderseits den Werkzeugen ein Wechselrädersatz eingeschaltet ist. 28.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-27, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schnellgang- und Wälz- vorschubkupplungen mittels eines Schnell gangvorschubschiebers (41) steuerbar sind, der ausser zwei Steuerräumen zum wahlweisen hydraulischen Bedienen der beiden ringförmi gen Arbeitsräume der Schnellgang- und Vor- sehubkupplungen zwei Arbeitsräume, um das Schieberorgan in seine beiden Endstellungen bewegen zu können, in denen der eine bzw.
    andere Arbeitsraum des Kupplungspaares mit einer Druckmittelquelle verbunden wird zur Einschaltung der betreffenden Kupplung, und eine Federvorrichtung besitzt., die das Schieberorgan bei nicht beaufschlagten Schie- berarbeitsräumen in eine Mittelstellung be wegt und es in dieser Stellung hält, wobei die Steuerräume beide Arbeitsräume der Schnell gangvorschubkupplungen mit dem Ablauf verbinden. 29.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-28, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Steuerung des Arbeits- raumes des Schnellgangvorschubschiebers, bei dessen Beaufschlagung mit Druckmittel die Vorschubseite der Schnellgangvorschubkupp lungen eingeschaltet wird, ein Umsteuerventil (40) mit fliegendem Kolben vorgesehen ist, dessen eine Seite mit dem Drucke der für die Steuer- und Eilgangbewegungen vorgesehenen Pumpe beaufschlagbar und dessen andere Seite mit dem Drucke der bezüglich Förde rung stufenlos veränderbaren Pumpe beauf- schlagbar ist und unter der Spannung einer Federvorrichtung steht,
    wobei dieser Arbeits raum des Schnellgangvorschubschiebers bei Überwiegen des Druckes der ersten Pumpe mit dem Ablauf und bei Überwiegen des Druckes der andern Pumpe und der Span nung der Federvorrichtung mit der ersten Pumpe verbunden wird. 30. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-29, dadurch gekenn zeichnet, dass eine durch einen Anschlag (25) des Werkzeugsupportes bewegbare Absperr vorrichtung (44) die Vorschubkupplung der Schnellgangvorschubkupplungen von der Ver bindung mit der für die Steuer- und Eilgang- bewegungen vorgesehenen Pumpe absperrt, solange der Schnellgangvorschubschieber die zu dieser Vorschubkupplung führende Lei tung mit der Förderseite dieser Pumpe ver bindet. 31.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-30, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rücklaufseite (247) des Kolbenstangenkolbens (272) des Verschiebe zylinders ständig mit dem Ablaufbehälter über ein federbelastetes Gegendruckventil (17) verbunden ist. 32.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-31, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorlaufseite (245) des flie genden Kolbens (274) des Verschiebezylinders beim Arbeiten der Maschine unmittelbar mit der Förderseite der für die Steuer- und Eil- gangbewegungen vorgesehenen Pumpe und mit der unter Gegendruck stehenden Rück laufseite des Kolbenstangenkolbens unter Zwischenschaltung eines federbelasteten Ge gendruckschiebers (3) verbunden ist, dessen Belastung höher liegt als die des Gegendruck ventils (17) der Rücklaufseite (247) des Kol benstangenkolbens. 33.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-32, dadurch gekenn zeichnet, dass während des Vorlaufens des Werkzeugsupportes die Vorlaufseite (246) des Kolbenstangenkolbens (272) sowohl mit der Förderseite der bezüglich Förderung stufenlos veränderbaren Pumpe und der für die Steuer- und Eilgangbewegungen vor gesehenen Pumpe, als auch mit der unter Ge gendruck stehenden Rücklaufseite (247) des Kolbenstangenkolbens verbunden. ist, wobei zum Zwecke des Einstechens die Verbindung der Förderseite der zweiten Pumpe mit der Vorlaufseite durch einen Pumpenschieber (44) in Abhängigkeit von der Stellung des Anschlages (27) des Werkzeugsupportes unterbrechbar ist. 34.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-33, dadurch gekenn zeichnet, dass die Leitung zur Verbindung der Vorlaufseite (246) des Kolbenstangen kolbens (272) des Verschiebezylinders mit der Förderseite der bezüglich Förderung stufenlos veränderbaren Pumpe zum Zwecke des Rücklaufes des -Werkzeugsupportes nach der Bearbeitung eines Zahnes mit, dem Ab laufbehälter mittels eines Einstechschiebers (39) verbindbar ist, der für Längsverschie bungen seines Kolbens mit zwei gegeneinan der wirkenden Arbeitsräumen versehen ist,
    die in Abhängigkeit von der -Wälzbewegung zwischen Werkzeugen und -Werkstück mit Druckflüssigkeit der Pumpe beaufschlagbar sind, die für die Steuer- und Eilgangbewe- gungen vorgesehen ist. 35. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-34, dadurch gekenn zeichnet, dass in die Leitung zur Verbindung der Förderseite der für die Steuer- und Eil- gangbewegungen vorgesehenen Pumpe mit der Vorlaufseite (245) des fliegenden Kolbens (274) des Verschiebezylinders ein Schieber (38) eingeschaltet ist, zur Verbindung dieser Vorlaufseite nach Fertigstellung eines Zahn rades mit dem Ablauf. 36.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-35, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Steuerung der Beaufschla gung des Arbeitsraumes des Schnellgangvor schubschiebers (41), bei dessen Beaufschla gung die Schnellgangseite der Schnellgang vorschubkupplungen eingeschaltet wird, mit Druckflüssigkeit der für die Steuer- und Eil- gangbewegungen vorgesehenen Pumpe ein federbelasteter Schieber (45) vorgesehen ist, der mittels einer am Werkzeugsupport be festigten Kurvenbahn (24) bewegbar ist. 37.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-36, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wälzrichtungskupplungen mittels eines Wälzrichtungsschiebers (42) steuerbar sind, dessen Gehäuse ausser zwei gegeneinander wirkenden Arbeitsräumen zum Bewegen des Schiebers zwei Steuerräume auf weist, wobei die Steuerräume bei den beiden Endstellungen des Schiebers in den Arbeits räumen eine Verbindung der Förderseite der für die Steuer- und Eilgangbewegungen vor gesehenen Pumpe mit einer Leitung sicher stellen, durch die das Druckmittel zum Schnellgangvorschubschieber (41) gelangen kann. 38.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-37, dadurch gekenn zeichnet, dass mit dem Druckmittel der für die Steuer- und Eilgangbewegungen vor gesehenen Pumpe der Anschlagkolben (250) des Werkzeugsupportes belastet werden kann, wobei ein Eingrifftiefenanschlagschieber (43) zur Steuerung des Druckmittelzuflusses in Abhängigkeit von der Beendigung der Vor- wärtswälzbewegung vorgesehen ist. 39. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-38, dadurch gekenn zeichnet, dass der Tiefenanschlagschieber gleichzeitig zum Steuern des Wälzrichtungs- schiebers (42) dient. 40.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-39, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Schiebervorrichtung (46) vorgesehen ist, um die mit der Förderseite der bezüglich Förderung stufenlos veränder baren Pumpe verbundene Vorlaufseite (246) des Kolbenstangenkolbens (272) des Ver schiebezylinders zum Zwecke des Rücklaufes ;
    des Werkzeugsupportes nach der Bearbei tung eines Zahnes bei für ein Einfachbear beitungsverfahren eingestellter Maschine mit dem Ablaufbehälter in Abhängigkeit von der Wälzbewegung zu verbinden, und um wäh rend des Arbeitsverfahrens bei für Schrupp- Schlicht-Bearbeitung eingestellter Maschine mit denselben Mitteln nach durch Vorwärts- wälzung durchgeführtem Schruppen eines Zahnes den Arbeitsraum des Anschlagkolbens, (250) mit dem Ablauf zu verbinden und den Wälzrichtungsschieber (42) in diejenige Stel lung zu schieben, bei der die Rückwärtswälz- kupplung eingerückt wird.
    41. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1--40, dadurch gekenn zeichnet, dass der Tiefenanschlagschieber (43) von Hand in zwei Stellungen einstellbar ist, eine Stellung für das Einfachbearbeitungs verfahren, wobei während dieser Bearbeitung seine Lage nicht verändert wird, und eine Stellung für das Schrupp-Schlicht-Verfahren, während dem er zur Steuerung dieses Ver fahrens mittels zweier an seinen Enden an gebrachter Arbeitsräume des Schiebergehäuses längsverschoben wird. 42.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-41, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schiebervorrichtung (46) während des Schrupp-Schlicht-Verfahrens am Ende der Rückwärtswälzung eine Verbindung der Förderseite der für die Steuer- und Eil- gangbewegungen vorgesehenen Pumpe zu demjenigen Arbeitsraum des Wälzrichtungs- schiebers- (42) herstellt, durch dessen Beauf schlagung mit Druckmittel der Schieber in diejenige Stellung geschoben wird, bei der die Vorwärtswälzkupplung eingeschaltet wird. 43.
    Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-42, dadurch gekenn zeichnet, dass bei dieser Verbindung gleich zeitig der Tiefenanschlagsehieber (43) derart verschoben wird, dass der Arbeitsraum des Zylinders (249) des Anschlagkolbens (250) wieder mit Druckmittel gefüllt wird, während die Vorlaufseite (246) des Kolbenstangen- kolbens (272) zwecks Ermöglichung des Rück laufes des Werkzeugsupportes mit dem Ab lauf verbunden wird. 44. Maschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-43, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Tiefenanschlagschieber diese Verbindung in seiner entsprechenden Stellung bei für das Einfachbearbeitungsver fahren eingestellter Maschine absperrt..
CH285215D 1949-04-04 1950-01-03 Hydraulisch gesteuerte Maschine zur Erzeugung von Kegelrädern. CH285215A (de)

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