<B>Hydraulisch gesteuerte Maschine zur Erzeugung von Kegelrädern.</B> Die Erfindung betrifft eine nach dem Abwälzverfahren arbeitende Maschine zur Erzeugung von Kegelrädern.
Der Vorschub zwischen Werkzeug und Werkstück bei nach dem Abwälzverfahren arbeitenden Maschinen zur Erzeugung von Kegelrädern, also beispielsweise von nach dem Abwälzverfahren arbeitenden Kegelrad hobelmaschinen, wird dadurch bewirkt, dass das Werkzeug oder die Werkzeuge und das Werkstück aufeinander abgewälzt werden. Die Zähne werden z. B. von zwei Hobelstählen geschnitten, die so ausgebildet sind, dass der Zwischenraum zwischen ihnen einem Zahn profil entspricht. Dadurch, dass die Hobel stähle bei einer Kegelradhobelmaschine als Planrad, das heisst einem Kegelrade mit 9Q Kegelwinkel, am Werkstück abgewälzt wer den, haben die Hobelstähle gerade Flanken.
Die Fertigbearbeitung der Kegelräder kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen: Die Zähne können in einem Arbeitsgang fertigbearbeitet werden, indem das Werk stück und die Hobelstähle einmal in einer Richtung aufeinander abgewälzt werden. Es ist aber auch möglich, statt dessen in einem Arbeitsgang die Zähne nur vorzuschneiden und ihm einen weiteren Arbeitsgang nachzu schalten, in dem die Hobelstähle und das Werkstück in der entgegengesetzten Rich tung aufeinander abgewälzt werden und hier bei Zahn auf Zahn fertiggeschnitten (ge schlichtet) wird.
Nach Fertigbearbeitung des einen Zahnes wird mit Schnellgangbewegung die Teilung ausgeführt. y Um die Arbeitszeit der bekannten Kegel- radhobelmasc:hinen dieser Art zu verringern und abzukürzen, ist es insbesondere bei der Bearbeitung von Rädern mit grösserer Tei lung üblich, die Zahnlücken vorzubearbeiten, indem die Zahnlücken roh herausgehobelt werden, ohne dass hierbei ein Vorschub der Stähle oder des Stahls in der Umfangsrich tung des zu bearbeitenden Rades, also eine Abwälzbewegung des Rades und des Werk- zeuges oder der Werkzeuge gegeneinander vorgenommen wird.
Häufig wird. dieses Vor schneiden der Zahnlücken auf einer eigens dafür vorgesehenen Maschine vorgenommen, so dass zum fertiger Bearbeiten des Kegel rades das Rad selbst umgespannt werden muss.
Uni diesem Mangel möglichst zu vermei den, hat man bereits auch schon den Werk stücksupport einer nach dem Abwälzver- fahren arbeitenden Kegelradhobelmaschine in Richtung senkrecht zur Wirkebene der Hobel stähle beim. Schneiden verschieblich angeord net und für diese Längsverschiebung des Werkstückkopfes und damit des Werkstückes zwei mechanisch bewegte Kurvenscheiben vorgesehen. Es ist zwar auf diese Weise mög lich, auf einer Maschine die Zähne eines Ke- geIrades sowohl vorzustossen als auch fertig zii bearbeiten.
Die Arbeitsmöglichkeiten und damit der V erwendungsbereicb derartiger Maschinen sind jedoch beschränkt. Es ist mit den bekannten Maschinen beispieisweise nicht. möglich, bei flachen Rädern zuerst langsam einzufahren und dann die Wälz- oder Vor schubbewegung zu dem Zwecke auszuführen, die Zähne der Kegelräder fertig zu schneiden.
Erfindungsgemäss werden die Bewegungen zum In- und Aussereingriffbringen von Werk zeug und einem aufgespannten Werkstück und die Vorschubbewegung de Werkzeuges mit Bezug auf das Werkstück hydraulisch ge steuert. Zweckmässigerweise werden die Be wegungen zum In- und Aussereingriffbringen von Werkzeug und Werkstück nicht nur hy draulisch gesteuert, sondern auch hydraulisch bewirkt.
Die Maschine kann mit einem Werkzeug- und einem Werkstücksupport ausgerüstet sein, wobei der Werkzeugsupport zwei Hobel stähle tragen und in einer senkrecht zur Ebene der Schnittrichtungen der Hobelstähle liegenden Richtung verschiebbar sein kann.
Vorzugsweise ist eine Pumpe, die im nach folgenden auch als Zahnradpumpe bezeichnet wird, für die hydraulischen Steuerbewegungen, und eine weitere Pumpe, die im nachfolgen den auch als Arbeitspumpe bezeichnet wird, für die Einstechbewegung des Werkzeuges beim Vorschneiden der Zahnlücken vor gesehen. Vorzugsweise ist die Arbeitspumpe als Pumpe mit stufenlos veränderbarer För dermenge ausgebildet, so dass die Einstech- bewegung des Werkzeuges stufenlos geändert werden kann.
An Hand der beiliegenden Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, wird diese erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Aufriss der Maschine, von vorn gesehen, Fig. 2 einen Teilschnitt in der Längs richtung der Maschine nach Linie II-II der Fig. 4, Fig. 3 eine Ansieht der Maschine, von oben gesehen, Fig. 4 eine Ansicht, von der Seite gesehen, des hintern Teils des Werkzeugsupportes, Fig. 5 einen abgewickelten Schnitt durch das Vorschubwechselgetriebe, etwa nach Linie V-V der Fig. 4, Fig. 6 einen Längsschnitt durch einen Schaltkasten nach Linie VI-VI der Fig. 4, Fig. 7 einen Schnitt durch den Schalt kasten nach Linie VII-VII der Fig. 6, Fig. 8 einen Schnitt durch die beiden, in Fig. 5 in Ansieht dargestellten Kupplungen, Fig.
9 eine Ansieht der Stössel, die zur Hin- und Herbewegung der Hobelstähle dienen, Fig. 10 einen Schnitt nach Linie X-X der Fig. 4 durch der- Werkzeugsupport, Fig. 11 eine Seitenansicht eines Stahl halters, Fig. 12 eine Ansieht von vorn des Stahl halters, Fig. 13 einen Schnitt nach Linie XIII-XIII der Fig. 12, Fig. 14 eine Ansieht des hintern Teils des Werkstücksupportes mit einem Teil im Schnitt nach Linie XIV-XIV der Fig. 1, Fig. 15 einen Teilschnitt nach Linie XV-XV der Fig. 14.
Fig. 16-33 zeigen Schemata der hydrau lischen Steuerung und des hydraulischen An triebes der Kegelrad-Hobelmaschine, in denen die verschiedenen Steuerungs- und Antriebs organe in verschiedenen Stellungen gezeigt sind.
Die Fig. 16-23 zeigen bei der vereinfach ten Arbeitsweise mit der Maschine, dem sog. Einfach-Bearbeitungsverfahren, bei dem die Lücken zwischen den Zähnen durch Ein stechen herausgearbeitet und die Zähne nur durch einmaliges Wälzen fertig bearbeitet werden, in Fig.
16 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane während der Halte- oder Ruhepause, Fig. 17 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane während des Eilwegvor- laufes, bei dein der Werkzeugsupport aus seiner Ruhestellung heraus im Eilweg in eine Stellung beweg;
wird, in der die Hobelstähle gerade noch ausser Eingriff mit dem zu be arbeitenden Kegelrade sind, Fig. 18 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane während des anschliessen den Vorlaufes, .bei dem die Hobelstähle noch nicht zu arbeiten begonnen haben, Fig. 19 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane während des Einstechens;
hierbei werden die Zahnlücken des Kegelrad rohlings vorgearbeitet, ohne dass schon ein Wälzvorschub stattfindet, Fig. 20 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane während des Abwärts- wälzens, wobei die Zahnflanken fertig be arbeitet werden, Fig. 21 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane während des Rücklaufes, bei dem die Werkzeuge aus dem Bereich des Kegelrades gebracht werden.
Die im Rück lauf zurückgelegte Strecke stimmt mit der im Vorlauf zurückgelegten Strecke überein, Fig. 22 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane während des Schnellganges, während dem auch das Teilen erfolgt, wobei die Werkzeuge in der gleichen Bewegungs richtung wie beim Aufwärtswälzen, jedoch mit erhöhter Geschwindigkeit, weitergewälzt werden, Fig. 23 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane während des Eilwegrück- laufes, nachdem eine Teilung über 360 aus geführt, ein Kegelrad also fertig bearbeitet worden ist, bei dem der Werkstücksupport in seine Halte- oder Ruhestellung zurückgeführt wird.
Fig. 24 bis 33 veranschaulichen beim Schrupp-Schlicht-Arbeitsverfabren mit der Maschine, wobei die Lücken zwischen den Zähnen des Kegelradrohlings durch Ein stechen (ohne 'V#@'älzvorschub) roh vorgear beitet und danach die Zahnflanken durch Schnippen im Wälzvorschub in der einen Richtung, nämlich abwärts, vorgearbeitet und schliesslich durch Schlichten im Wälzvorschub in der andern Richtung, nämlich aufwärts, fertig bearbeitet werden, in:
Fig. 24 die einzelnen Steuerungs- und Bewegungsorgans in der Halt- oder Ruhe stellung, Fig. 25 die Stellung der einzelnen Steue- rungs- und Bewegungsorgane während des Eilwegvorlaufes, bei dem der Werkzeugsup port mit den Werkzeugen (Hobelstähle) bis zu einem Punkt vorbewegt werden, der gerade noch ausserhalb des Bereiches des Kegelrad rohlings liegt, Fing. 26 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane im Vorlauf, bei dem die Werkzeuge noch nicht mit dem Kegelrad rohling in Eingriff gekommen sind, Fig.
27 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane während des Einstechens, also in dem Zeitraum, wo die Werkzeuge die Zahnlücken roh bis auf einen geringen, für die Schlichtbearbeitung der Zahnflanken vorgesehenen Span roh herausarbeiten und allmählich immer tiefer in den Kegelrad rohling hineinbewegt werden, ohne dass schon Werkstück und Hobelstähle aufeinander ab gewälzt werden, Fig. 28 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane während des Abwärts- wälzens, also in dem Zeitraum, wo die Zahn flanken. nach dein rohen Herausarbeiten der Zahnlücken während des Einstechens im Schruppgang bearbeitet werden, Fig.
29 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane während des Einstechens auf die für die geschlichteten Zahnflanken vorgesehene Tiefe, Fig. 30 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane während des Aufwärts- wälzens, also in dem Zeitraum, wo nach dem Schruppwälzgang die Zahnflanken in der entgegengesetzten Wälzvorschubrichtung im Schlichtgang fertig bearbeitet werden, Fig. 31 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane während des Rücklaufes, bei dem die Werkzeuge aus dem Bereich des Kegelrades gefahren werden;
die in diesem Rücklauf zurückgelegte Strecke entspricht der Strecke des Vorlaufes, die gemäss der Fig. 26 zurückgelegt worden ist, Fig. 32 die Stellung der Steuerungs- und Bewegung sorga.ne während des Schnellganges, während dem auch das Teilen erfolgt, wobei die Werkzeuge in der Richtung des Aufwärts- wälzens, jedoch mit erhöhter Geschwindigkeit, weitergewälzt werden, _ Fig. 33 die Stellung der Steuerungs- und Bewegungsorgane für Eilwegrücklauf, um den Werkstücksupport, nachdem der Kegelrad rohling fertig bearbeitet worden ist, also nach einer Teilung über 360 , in seine Ruhe- oder Haltstellung zurückzubewegen.
Auf einem Maschinenbette 52 ist ein Werkzeugsupport 53 verschiebbar gelagert, in dem ein Wälzkörper 54 drehbar gelagert ist, auf dein sich hin und her verschiebbar die beiden Hobelstähle 55 und 56 befinden. Der Werkzeugsupport ist parallel zu seiner Hori zontalachse 59 verschiebbar angeordnet, um die auch der Wälzkörper drehbar vorgesehen ist rund die senkrecht zur Wirkebene der Hobelstähle 55, 56 beine Schneiden steht.
Die Werkstückspindel 60, auf der der zu bearbeitende Kegelradrohling 57 befestigt ist, ist drehbar in dem Werkstückkopf 5 8 ge lagert, der wiederum in Richtung der horizon talen Drehachse 61 des Werkstückkopfes und des Werkstückes verschiebbar auf dem Werk- stücksupport 62 angeordnet ist. Der Werk stücksupport ist schwenkbar um die Achse 63 in dem Maschinenbette 52 gelagert.
Für den Antrieb der Kegelradhobel maschine sind zwei Motoren 64 und 65 vor gesehen. Der Motor 64 dient dazu, die Hobel stähle 55 und 56 hin und her zu verschieben, während der Motor 65 zu dem Zwecke vor gesehen ist, die Vorschubbewegung bzw. die Abwälzung zwischen Hobelstählen und Werk stück zu bewirken.
Der an dem Werkzeugsupport 53 be festigte Motor 64 treibt über Kegelräder 66 und 67 eine in dem Werkzeugsupport gela gerte Welle 68 an, von der aus wieder über austauschbare Wechselräder 69 und 70 eine ebenfalls in dem Werkzeugsupport gelagerte Welle 71 angetrieben wird, auf der ein Stirn rad 72 befestigt ist. In der Achse 59 des Werkzeugsupportes 53 ist drehbar im Wälz- körper 54 eine Welle 73 gelagert, auf der eine mit dem Rad 72 kämmende Kurbelscheibe 74 befestigt ist.
Auf der Kurbelscheibe sitzt ein verstellbarer Zapfen 75, der über einen Pleuel 76 einen Hebel 77 in hin und her gehende Be wegung versetzt, der auf einer Stösselwelle 78 befestigt ist. Die in dem Wälzkörper 54 dreh bar gelagerte Stösselwelle 78 überträgt die hin und her gehende Bewegung des Hebels 77 auf einen doppelarmigen Kulissenhebel 79 (Feg. 9), der wiederum über Bolzen 80 und Kulissensteine 81 die Stössel 82 und 83 in Ein und her gehende Bewegung versetzt.
Die Stössel 82 und 83 tragen Lager 81 bzw. 85 (siehe Fig. 1), in denen die Hobelstähle 55 und 56 verschieblich gelagert sind. In den Fig. 11-13 ist, das Stahlhalterlager 84 näher dargestellt. In diesem Lager 84 ist urn einen Bolzen 84' eine Klappe 86 drehbar gelagert, auf der ein Stahlhalter 8 7 verschiebbar par allel zur Drehachse des Bolzens 84' befestigt ist. Zu diesem Zwecke ist auf der Klappe 86 eine Nut 88 vorgesehen, in die der Stahlhalter 87 mit einer entsprechenden Leiste 89 passend eingreift. Der Stahlhalter 87 wird mit Hilfe von Schrauben 90 auf der Stahlhalterklappe 86 befestigt. Die Bohrurigen 91 für den Durchtritt der Schrauben 90 durch den Stahl halter sind als Langlöcher ausgebildet, um eine Verschiebung des Stahlhalters auf der Klappe zu ermöglichen.
Die Verschiebung wird mittels einer Verstellschraube 92 be wirkt, die auf der Klappe 86 dreinbar gelagert ist und in eine Bohrung 93 des Stahlhalters eingreift.
Der Hobelstahl 55 wird an einem Lappen 94 des Stahlhalters mit Hilfe von Schrauben 95 verschiebbar befestigt.
Damit beim Rückgange des Hobelstahls beim Verzahnen die Zahnflanke und unter Umständen auch der Stahl selbst nicht be schädigt werden, ist ehre zwangsläufige Ab hebung des Stahls 55 vom Werkstück während des Rückganges vorgesehen. Zu diesem Zwecke ist an der Stösselführung eine Schleppschiene 96 befestigt, mit der zwei Bremsplatten 97 und 98 zusammenarbeiten. Diese Bremsplat ten werden von einem Stahlabheber 99 aus, der drehbar um einen in dem Stahlhalterlager 84 befestigten Zapfen 100 gelagert ist, mit Hilfe einer Feder 101 gegen die Schlepp schiene 96 gedrückt.
Während die Feder 101 auf die Bremsplatte 98 unmittelbar wirkt, drückt die Bremsplatte 97 gegen die Schlepp schiene 96 über einen Hebel des Stahlabhebers 99, der auf seinem Zapfen 100 längsverschieb- lich gelagert ist. Auf die Stahlhalterklappe 86 wirkt der Stahlabheber 99 mittels eines Steines 102, der verschieblich in einer Aus sparung des Stahlabhebers 99 gelagert und mit einem Bolzen 103 verbunden ist, der seine Lagerung in der Klappe 86 besitzt.. An den Umkehrstellen des Stössels 82 bleiben infolge der Reibung einerseits zwischen den Brems platten 97 und 98 und anderseits der Schlepp schiene 96 die Bremsplatten für kurze Zeit stehen, wodurch der Stahlabheberhebel uni einen kleinen Betrag herumgeschwenkt wird.
Diese Bewegung wird über den Kulissenstein 102 und den Bolzen 103 auf. die Klappe 86 übertragen, wodurch die Spitze des Stahls 55 jeweils beim Vor- und Rückgang des Stössels in Eingriff bzw. ausser Eingriff mit der zu bearbeitenden Zahnflanke kommt.
In entsprechender Weise ist die Befesti gung des Hobelstahls 56 mit dem Stahlhalter lager 85 vorgenommen, das wiederum in ent sprechender Weise auf dem Stössel 83 be festigt ist. Die Stahlhalterlager 84 und 85 sind in Schlitzen 104, 105 der Stössel geführt und können entsprechend der Teilkegelmantel länge des zu hobelnden Rades verschoben und mittels Schrauben 106, 107 befestigt werden.
Der Motor 65 (siehe insbesondere die Fig. 1, 3 und 5) treibt mittels einer Welle 108 und zweier ineinandergreifender Kegel räder 109 und 110 eine Welle 116 an, auf der drei Zahnräder 117, 118 und 119 befestigt sind (vgl. für Nachfolgendes insbesondere die Fig. 5 und 8). Von der Welle 11.6 aus wird auf nachstehend näher beschriebene Weise eine Welle 120 angetrieben, auf der ein Ke gelrad 121 befestigt ist, 'das zum Antriebe eines Kegelrades 122 dient, das auf einer Welle 123 befestigt ist. Von der Welle 120 aus wird ausserdem eine Welle 124 angetrie ben.
Während die Welle 124 dazu dient, die Wälzbewegung des auf der Werkstückspindel 60 befestigten Werkstückes 57 zu bewirken, ist die Welle 123 zu dem Zwecke vorgesehen, die Wälzbewegung der Hobelstähle 55, 56 auf dem Wälzkörper 54 zu bewirken.
Zwischen der Welle 11.6 und der Welle 1.20 sind zwei Kupplungspaare vorgesehen. Für das eine Kupplungspaar ist eine Welle 125 drehbar in dem Vorschubgetriebekasten 111 gelagert, mit der fest die beiden Hälften ; 126 und 127 zweier Kupplungen verbunden sind. Die beiden andern Hälften dieser Kupp lungen, die als Lamellenkupplungen ausge bildet sind, sind drehbar mit Hilfe von Wälz lagern 128, 129 auf der Welle 125 gelagert , und mit 130 und 131 bezeichnet. Zwischen den beiden innen angeordneten Kupplungs hälften 126, 127 ist in Achsrichtung der Welle verschieblich ein für die Betätigung beider Kupplungen dienender Kolben 132 an-, geordnet, der im Querschnitt Doppel-T-förmig ausgebildet ist und der nach beiden Seiten mit den beiden Kupplungshälften 126 und 127 ringförmige hydraulische Arbeitsräume 133, 134 bildet.
In diesen Arbeitsräumen sind Rückzugsfedern 135, 136 angeordnet. Die äussern Endteile der Flanschen des Doppel- T-Profil.s des Kolbens 132 dienen dazu, die Scheiben entweder der einen oder der andern Lamellenkupplung gegeneinanderzudrücken und damit die betreffende Kupplung einzu rücken. Da derartige Lamellenkupplungen an sich bekannt sind, kann auf eine genauere Be schreibung der Lamellen verzichtet werden. Bemerkt sei nur, dass der eine Satz Lamellen jeder Kupplung mit der Kupplungshälfte 126 bzw. 127 und der andere Satz der Lamellen mit den äussern Kupplungshälften 130 und 131 nicht drehbar, aber axial verschiebbar, verbunden ist.
Die beiden Arbeitsräume 133 und 134 sind über Kanäle 137 und 138 mit Ringräumen 139 und 140 verbunden, die in einem mit dem Kasten 111 verbundenen Kopf 141 vorgesehen sind. Wälzlager 112 und 115 dienen als Lagerungen für die Welle 125.
Ein weiteres Kupplungspaar ist ähnlich wie das soeben beschriebene, wenn auch nicht genau so, ausgebildet. In dem Vorschub getriebekasten 111 ist in einem langen Lager 142 eine Welle 143 drehbar gelagert; mit der fest die eine äussere Kttpplungshä,lfte-144 der einen Kupplung des Kupplungspaares ver bunden ist. An dem einen Ende dieser Welle ist drehbar mit Hilfe eines Wälzlagers 145 das eine Ende der Welle 120 gelagert. Ein im Kasten 111 sitzendes Wälzlager 51 dient wei terhin zur Lagerung dieser Welle 120. Mit ihr fest verbunden sind die beiden innern Kupplungshälften 147 und 148 der beiden Kupplungen. Während die Kupplungshälfte 148 mit der Kupplungshälfte 144 zusammen arbeitet und;- die eine Kupplung bildet, bildet die Kupplungshälfte 147 mit einer andern Kupp lungshälfte 149 die andere Kupplung.
Diese Kupplungshälfte 149 ist drehbar mit Hilfe von Kugellagern 150 auf der Welle 120 ge lagert. Zwischen den beiden Kupplungshälf ten 144 und 149 ist wieder verschiebbar der gemeinsame Kolben 155 auf einem Teil der beiden Kupplungshälften 147 und 148 gela gert. Er bildet wiederum mit diesen beiden Kupplungshälften hydraulische Arbeitsräume 151, 152, in denen Rückzugsfedern 153, 154 angeordnet sind. Zwischen den Kupplungs hälften 147 und 149 und zwischen den Kupp lungshälften 148 und 144 sind wiederum Kupplungslamellen angeordnet, die wiederum durch die Flanschendteile des gemeinsamen Kolbens 155 in der einen oder andern Kupp lung gegeneinandergedrückt und damit an gezogen werden können. In dem Kopfe 116 sind zwei Ringräume 156, 157 vorgesehen.
Während der Ringraum 156 über einen Kanal 158 mit dem Arbeitsraum 151 verbunden' ist, ist der Ringraum 157 über einen Kanal 159 mit dem Arbeitsraum 152 . verbunden.
Die Kupplungshälfte 131 ist mit einem Zahnrade 160 versehen, das mit dem Zahn- rade 118 der Welle 116 kämmt. In entspre chender Weise ist die Kupplungshälfte 130 mit einem Zahnrade 161 versehen, das von dem Zahnrade 119 der Welle 116 über ein zwischengeschaltetes Zahnrad 162 angetrieben wird. Von der Welle 125 aus wird die Welle 143 über auswechselbare Vorschubwechsel räder 163, 164, 165, 166 angetrieben, die zur Wirkung gelangen, wenn durch Einrücken der Kupplung 144-148 die Welle 120 ange trieben wird. Je nachdem, ob ausserdem die Kupplung 130-127 oder die Kupplung 131-126 eingerückt ist, wird auf diesem Wege die Welle 120 in der einen Richtung oder in der entgegengesetzten Richtung ange trieben.
Sie kann ausserdem unmittelbar unter Ausschaltung der Vorschubwechselräder 163, 164, 165 und 166 und der Welle 125 mit den Kupplungen<B>130-127</B> und 131-126 angetrieben werden, indem die Kupplung 149-147 eingeschaltet wird. Der Antrieb der Welle 120 erfolgt dann im Schnellgang, indem das Zahnrad 117 auf der Welle 116 ein mit der Kupplungshälfte 149 fest verbundenes Zahnrad unmittelbar antreibt.
Im nachfolgenden wird aus Gründen, die noch weiter unten näher auseinandergesetzt werden, die Kupplung 131-126 als Aufwärts wälzkupplung, die Kupplung 130-127 als Abwärtswälzkupplung, die Kupplung 144 bis 148 als Wälzvorschubkupplung und die Kupp lung 149-147 als Schnellgangkupplung be zeichnet.
Die Abwälzbewegung des Wälzkörpers 54 wird auf folgende Weise bewirkt Auf der Welle 123 ist. eine Schnecke<B>1.69</B> (siehe Fig. 6 und 7) befestigt, die zum An triebe eines Schneckenrades 170 dient, das auf einer im Schaltkasten 50 gelagerten Welle 171 befestigt ist. Die Welle 171 ist mit, einer ebenfalls im Schaltkasten gelagerten Welle 172 über eine ausschaltbare Kupplung 173 verbunden. Die Welle 172 ist auf einem Teil ihrer Gänge mit einem Gewinde 174 versehen, mit dem eine längsverschiebbar, jedoch nicht drehbar vorgesehene Anschlaghülse 175 zu sammenarbeitet. Von der Welle 172 aus wird über einen Wechselrädersatz 176, 177, 178, 179 eine Welle 180 angetrieben, die wiederum über ein Kegelräderpaar 181, 182 eine Welle 183 antreibt, auf der eine Schnecke 1.84 vor gesehen ist.
Diese Schnecke dient zum An triebe eines Schneckenrades 185, das unmittel bar mit dem Wälzkörper 54 fest verbunden ist.
DerAntriebder Werkstüekspin.de160erfolgt, wie oben schon ausgeführt, ebenfalls von der Welle 120 aus. Zu diesem Zwecke (siehe ins- besondere Fig. 1) ist auf dem Endteil 124 der Welle 120 ein Kegelrad 186 befestigt, das mit einem Kegelrade 187 kämmt, das auf einer in der Achse 63 gelagerten Welle 188 befestigt ist. Von der Welle 188 aus wird wiederum über ein Kegelräderpaar 189, 190 eine in dem Werkstücksupport 62 drehbar gelagerte Welle 191 angetrieben. Diese Welle dient dazu, um mittels eines weiteren Kegelräderpaares 192, 193 eine Keilwelle 194 (siehe Fig.1, 3 und 14) anzutreiben, die ebenfalls drehbar in dem Werkstücksupport 62 gelagert ist.
Auf dieser Keilwelle 194 ist längsverschiebbar eine Schnecke 195 gelagert, die ein in dem Werk stückkopf 58 drehbar gelagertes Schneckenrad 196 antreibt. Dieses Schneckenrad treibt über eine Ausgleichskupplung 197 eine Welle 198, von der aus über einen Teil- und Wechsel rädersatz 199, 200, 201 und 202 eine Schnek- kenwelle 203 angetrieben wird. Auf dieser Schneckenwelle ist eine Schnecke 204 vor gesehen, die zum Antriebe eines Schnecken rades 205 dient, das unmittelbar auf der im Werkstückkopf 58 drehbar gelagerten Werk stückspindel 60 befestigt ist.
Die eine Hälfte der Ausgleichskupplung 197 (Fig. 14 und 15) hat eine Anzahl ver schieden grosser Lücken. In eine dieser Lücken greift ein Zahn der andern Kupplungshälfte 206 ein. Bekanntlich ist in jedem Getriebe ein Spiel vorhanden, das keine nachteilige Wirkung hat, solange das Getriebe in einer Richtung läuft. In dem Augenblick jedoch, wo das Getriebe vor- und zurückläuft, würde sich das Spiel als toter Gang unter Umstän den nachteilig bemerkbar machen.
Da die Ke gelradhobelmaschine in zwei Richtungen ar beitet, indem der Vorschub sowohl im Ab wärtswälzen als auch im Aufwärtswälzen be wirkt werden kann, würde ein ungleiches Spiel im Werkzeugkopf und im Werkstück kopf zur Folge haben, dass beim Umschalten von der Abwärts- auf die Aufwärtswälzung Rad und Stähle sieh gegenseitig versetzen. Zur Vermeidung eines solchen verschieden grossen toten Ganges dienen die verschieden grossen Zahnlücken der Ausgleichskupplung 197.
Durch Zurückschrauben der Kupplungs- hälfte 206 mittels einer Kupplungsgabel 207 und eines Bolzens 208 hat man die Möglich keit, sich die passende Zahnlücke der Kupp lungshälfte 197 auszusuchen und so das Spiel im Getriebezweig des Werkstückkopfes dem jenigen des Werkzeugkopfes anzupassen. Eine auf der Werkstückspindel 60 (siehe Fig. 1 Lind 14) sitzende Scheibe 210 dient zur Endabschal- tung der Maschine. Bei Inbetriebsetzung der Maschine wird die Scheibe 210 nach Lösen der Schrauben 211 so verdreht, dass ein An schlag 212 dicht hinter einem im Werkstück kopf 58 gelagerten Hebel 213 zu stehen kommt.
Wenn nun das auf der Werkstück spindel 60 befestigte, zu bearbeitende Rad 57 eine volle Umdrehung gemacht hat, hat auch die Scheibe 210 eine volle Umdrehung ausge führt. Damit kommt der Anschlag 212 in Be rührung mit dem Hebel 213 und dreht ihn so herum, dass ein Magnetschalter 49 (siehe die Schaltschemata Fig. 23 und 33) eingeschaltet wird, der bewirkt, dass der Werkzeugsupport 53 mit dem Wälzkörper 54 vom Werkstücke hydraulisch weggefahren und die ganze Ma schine stillgesetzt wird. Eine nähere Beschrei bung dieser Arbeitsweise ist weiter unten an Hand der Schilderung des hydraulischen Teils der Maschine gegeben.
Die in Fig. 6 gezeigte Kupplung 173 ist die Teilkupplung der Maschine. Falls diese Kupplung durch einen Anschlag 214, der auf der hin und her verschiebbaren Anschlag hülse 17.5 sitzt, über eine Klinke 215 und einen Hebel 216 ausgerückt wird, erfolgt keine Bewegungsübertragung mehr auf die Gewindespindel 172. Der Wälzantrieb nach dem Wälzkörper 54 ist dadurch unterbrochen, während der Getriebezweig nach der Werk- stückspindel 60 seinen Antrieb weiter bei behält.
In dem Zeitraum, in welchem der Wälzkörper 54 durch Ausrücken der Kupp lung 173 stehenbleibt, wälzt die Werkstück spindel 60 weiter und führt auf diese Weis die Teilung aus, bis die Kupplung 173 wieder eingerückt wird. Dieses Einrücken der Kupp lung geschieht erst nach vier vollen Ein- drehungen der Welle 171. Fest mit dem Hebel 216 ist ein Hebelarm 217 (siehe Fig. 7) verbunden, der einen Sperrbolzen 218 trägt, der in die Lücke 219 einer Sperrscheibe 220 eingreift, die fest mit dem Gehäuse 221 eines Planetenrädergetriebes verbunden ist.
Das eine Sonnenrad 222 des Planetenräderge triebes wird über Zahnräder 223, 224 von der Welle 172 aus angetrieben, während der An trieb des andern Sonnenrades 225 des Plane tenrädergetriebes über ein Zahnrad 226, ein nicht dargestelltes zwischengeschaltetes Zahn rad und ein auf der Welle 171 befestigtes Zahnrad 227 erfolgt. Ein Planetenrad 228 ist lose drehbar in dem Gehäuse 221 des Pla netenrädergetriebes gelagert. Solange die Kupplung 173 eingerückt ist, wird das Sonnenrad 222 mit der gleichen Geschwindig keit wie das Sonnenrad 225, jedoch in ent gegengesetzter Drehrichtung gedreht, so dass das Planetengehäuse 221 mit der Sperrscheibe 220 stillstehen bleibt.
Falls jedoch die Kupp lung 173 ausgerückt ist und der Antrieb der Zahnräder 224 und 223 und des Planeten rades 222 unterbrochen ist, setzt sich das Planetengehäuse 221 mit der Sperrscheibe 220 in Bewegung. Der Sperrbolzen 218, der durch das Ausrücken der Kupplung 173 aus der Lücke 219 der Sperrscheibe 220 heraus gehoben worden ist, wird jetzt unter der Wir kung einer Feder 48 gegen die Oberfläche der langsam umlaufenden Sperrscheibe 220 gedrückt. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Kupplung 173 vorzeitig wieder ein fällt. Erst wenn die Sperrscheibe 220 eine volle Umdrehung gemacht hat, kann der Sperrbolzen wieder in die Lücke 219 einfallen, womit auch ein Einrücken der Kupplung 173 verbunden ist.
Nach der Beendigung des Teilens führen nunmehr wieder Werkstück spindel 60 und Wälzkörper 54 gemeinsam die Wälzbewegung aus.
Wenn die Kupplung 173 ausgerückt ist, wird die Welle 172 durch eine Bremsscheibe 229 und ein Bremsband 230 festgehalten. Das Bremsband 230 wird in aus der Zeichnung nicht ersichtlicher Weise durch Verschwenken eines Hebels 231 mittels eines Anschlages 232 gespannt, der ebenfalls auf der schon oben erwähnten Ansclaghülse 175 sitzt. Auf der Anschlaghülse 175 sind weiter drei Anschläge 1, 2 und 31 vorgesehen. Der Anschlag 31 wirkt über einen Winkelhebel 32 auf die Absperrvorrichtung der hydraulischen Steuervorrichtung, die im Ausführungsbei spiel als federbelasteter Kolbenschieber aus gebildet und als Einstechvorschieber 47 be zeichnet ist.
Die Anschläge 1 und 2 arbeiten mit einem drehbar gelagerten Anschlag 33 zusammen, der mit einem Zahnrad verbunden ist, das auf die zahnstangenartig ausgebildete Spindel eines Steuerschiebers 46 einwirkt, der im nachfolgenden als Tiefenanschlagvorschie ber bezeichnet wird. Der Anschlag 1 kann längs der Hülse 175 verstellt und mittels einer Knebelschraube 236 festgesetzt werden.
An dem parallel zur Achse 59 verschieb baren Werkzeugsupport 53 sind drei An schläge 24, 25 und 27 vorgesehen (siehe Fig. l und die Schaltschemata, Fig. 16-33), durch die zwei Absperrvorrichtungen 44 und 45 be tätigt werden, die als federbelastete Kolben schieber ausgebildet worden sind und auf deren Arbeitsweise im Zusammenhang mit der Beschreibung des hydraulischen Systems noch näher eingegangen wird.
In einem Block 242, der an dem hohlen Maschinenbett 52 befestigt ist, sind die Ar beitspumpe 113 und die Zahnradpumpe 114 befestigt. Die Arbeitspumpe und die Zahnrad pumpe werden gemeinsam von einem dritten Motor der Maschine aus angetrieben. Während die Fördermenge der Zahnradpumpe nicht verstellbar ist, ist die Arbeitspumpe als Pumpe mit stufenlos veränderbarer Förder menge ausgebildet, wobei diese Fördermenge von Hand mittels eines in dem Block 242 drehbar gelagerten Zeigers verändert werden kann. Auf diese Weise kann die Einstech- geschwindigkeit des Werkzeugsupportes 53 und damit der Hobelstähle, wie noch weiter unten näher beschrieben werden wird, stufen los verändert werden.
Beide Pumpen 113 und 114 saugen aus einem gemeinsamen Vorrats behälter 243, der nur schematisch in den Schaltschemata der Fig. 16-23 dargestellt, jedoch in dem hohlen Masehinenbett 52 unter gebracht ist. Die Maschine arbeitet beim Abwärtswälzen im Schruppgang und beim Aufwärtswälzen im Schlichtgang, wenn nicht die Zahnflanken im vereinfachten Arbeitsverfahren nur im Abwärtswälzgang fertig bearbeitet werden. Wenn die Zahnflanken in der Abwärts- wälzung vorgeschruppt worden sind, muss der Werkzeugkopf, vor dem Schlichtgang, eine Kleinigkeit zugestellt werden, damit bei der Aufwärtswälzung im Schlichtgang wieder eine Spanabnahme erfolgt.
Zu diesem Zwecke ist eine Eingrifftiefenanschlagvorrichtung vor gesehen, die im Ausführungsbeispiel aus einer Kolbenvorrichtung besteht, deren Ausbildung insbesondere in der Fig. 2 und den Schalt schemata der Fig. 16-33 dargestellt ist.. Sie besteht aus einem Kolben 250 mit einer kurzen Kolbenstange 251, der verschieblich in einem Zylinder 249 gelagert ist, der als Teil des Ma schinenbettes 52 ausgebildet ist. Der Zylin der weist einen Deckel 252 und einen Boden 253 auf und besitzt nur einen Hub von z. B. etwa 0,5 mm, indem die Endstellungen des Kolbens dadurch bestimmt sind, dass er ent weder gegen den Deckel oder den Boden ge fahren wird.
Auf eine Weise, die noch weiter unten im Zusammenhang mit dem hydrauli schen System näher beschrieben werden wird, kann der Zylinderraum auf der Deckelseite entweder mit der Förderseite der Zahnrad pumpe 114 oder mit dem Ablauf verbunden werden. Wenn der deckelseitige Zylinderraum mit der Förderseite dieser Pumpe in Verbin dung steht, ist der Kolben 250 um die etwa 0,5 mm nach rechts verschoben, seine Kolben stange 251 wirkt als Anschlag, gegen den der Werkzeugsupport 53 während des Einstechens und der Wälzbearbeitung gefahren wird. In diese Stellung wird der Kolben des Anschlag. Zylinders gebracht, wenn im Schrupp-Schlicht Bearbeitungsverfahren eingestochen und da nach in Abwärtswälzung geschruppt werden soll.
Wenn dagegen die Zahnflanke fertig be arbeitet werden soll, wird der deckelseitige Raum des Anschlagzylinders mit dem Ablauf. verbunden. Der Werkzeugsupport kann dann um den etwa 0,5 mm betragenden Hub des Anschlagkolbens gegen das Werkstück zu- gestellt werden, was sowohl beim Schlichten im Schrupp-Schlicht-Verfahren als auch bei ; der einmaligen Wälzfertigbearbeitung im Ein fachverfahren notwendig ist.
Um die Achse 59 sind in Zentrierungen des Wälzkörpers 54 die Stössel 82, 83 drehbar gelagert. Die Festsetzung der Stössel auf einen ; Zahnwinkel. bzw. auf entsprechende Stosswin kel der Stössel erfolgt mittels Sehrauben 256, 257, 258, die in dem Wälzkörper 54 befestigt sind und durch Schlitze 259, 260, 261 der Stössel 82 und 83 hindurchtreten (siehe, Fig. 9). Eingestellt werden die Stössel auf die betreffende Winkelstellung mittels einer Ge windespindel 262, deren Enden an den beiden Stösseln 82 und 83 angreifen. Die Ablesung der Winkel erfolgt auf einer Gradskala 263 am Körper 54.
Beim Einrichten der Stähle 55, 56 muss der einzustellende Stahl auf Vorlauf stehen. Um ihn auf Vorlauf stellen zu können, ist am Motor 64 ein Handrad 265 vorgesehen. Das Handrad ist mit der Motorwelle über Klauen, z. B. einer Überholkupplung oder eines Ge- sperres, verbunden, die in der Drehriehtung des Motors den Rotor mitnehmen können. Läuft der Motor aus eigener Kraft, so gleiten die Klauen aneinander vorbei, so dass das Handrad 265 stehenbleibt.
Werden vorgefräste oder vorgestochene Räder zwecks Fertigbearbeitung auf die Ma schine genommen, müssen die vorgearbei teten Zähne so ausgerichtet werden, dass sie genau zwischen die Stähle zu stehen kommen. Um diese Arbeit bei Serienarbeit nicht jedes mal zu wiederholen, ist eine Richteinrichtung 266 (siehe. Fig. 1) vorgesehen, die es ermög licht, das Rad auf schnellstem Wege in die richtige Lage zu bringen.
Diese Einrichtung besteht aus einem Schlitzhebel 267, einem Fingerträger 268 und einem Finger 269. Bevor das fertig gehobelte Rad heruntergenommen wird, wird die Richt- einrichtung 266 mittels einer Knebelschraube 270 gelöst und in einer Führung 271 so ver schoben, dass der Finger 269 des herunter geklappten Hebels 2.67 in eine fertige Zahn lücke eingreift. Nach Festklemmung der Richteinrichtung 266 kann bei hochgeklapp tem Schlitzhebel 267 das Rad abgenommen und ein neues vorgearbeitetes Rad aufgesteckt werden.
Bevor dieses Rad auf der Werkstück- Spindel 60 angezogen wird, wird es so hin und her gedreht, dass der Finger 269 beim Herunterklappen wieder in eine Zahnlücke eingreift und auf diese Weise das Rad die richtige Lage zu den Stählen bekommt. Wäh rend des Arbeitens der Maschine wird die Richteinrichtung hochgeklappt.
In dem Maschinenbett 52 ist ein V er- sehiebezylinder 11 ausgebildet, in dem ver- schieblich ein Kolben- 272 mit einer Kolben stange 273 und ein fliegender Kolben 274 ge lagert sind, der mit einer Anschlagstange 275 zusammenarbeitet, die an dem Deckel 276 des Verschiebezylinders befestigt ist. Die Kolben stange 273 ist mittels einer Mutter 277 an dem Werkzeugsupport 53 befestigt und arbeitet mit der Anschlagkolbenstange 251 des Zylin ders 249 auf die oben beschriebene Weise zu sammen. Die Anschlagstange 275 weist einen Anschlag 278 auf, der in eine Bohrung 168 des fliegenden Kolbens eingreift, die durch eine Platte 244 abgeschlossen ist.
Während der Hub des fliegenden Kolbens 274 nach der rechten Seite hin durch den Zylinderdeckel 276 begrenzt wird, wird sein Hub nach der linken Seite durch den Anschlag 278 fest gelegt. Die Seite rechts von dem fliegenden Kolben ist als Vorlaufseite 245, der Raum zwischen dem fliegenden Kolben 274 und dem Kolbenstangenkolben 272 als Kolbenstangen vorlaufseite 246 und der Raum zwischen dem Kolbenstangenkolben 272 und dem Zylinder boden als Kolbenstangenrücklaufseite 247 be zeichnet.
Diese Zylindervorrichtung wird dazu be nutzt, um den Werkzeugsupport 53 und damit den Wälzkörper 54 und die Stähle 55, 56 in Eingriff mit dem zu bearbeitenden Kegelrad rohling zu bringen oder die Stähle aus diesem Eingriff wieder herauszufahren. Zu diesem Zwecke ist der Werkzeugsupport in drei Stufen bewegbar. In der ersten Stufe wird die Vorlaufseite 245 des fliegenden Kolbens 274 mit der Förderseite der Zahnradpumpe verbunden, während die Kolbenstangenvor- und -rücklaufseite 247 über ein Gegendruck ventil mit dem Ablauf in Verbindung stehen.
In dieser Stufe läuft also der Werkzeug support schnell bis zu einem Punkte vor, in dem gerade noch die Werkzeuge, also die Hobelstähle, vor dem Kegelradrohling frei hin und her gehen. Diese Stufe, die im nach folgenden auch als Eilwegvorlauf bezeichnet wird, wird dadurch beendet, dass der flie gende Kolben gegen den Anschlag 278 fährt.
In der zweiten Stufe, die im nachfolgen den auch als Vorlauf bezeichnet wird, stehen sowohl die Vorlaufseite als auch die Rück laufseite des Kolbenstangenkolbens mit der Förderseite der Zahnradpumpe 114 in Ver bindung. Der Kolbenstangenkolben 272 und damit der Werkzeugsupport 53 werden mit. grosser Geschwindigkeit weiter eingefahren. Erst während der Bearbeitung des Kegelrad rohlings im Einstechen wird die Zahnrad pumpe 114 von der Vorlaufseite des Kolben stangenkolbens abgeschaltet, so dass dann nur noch die Arbeitspumpe, die bis dahin zwar auch in die Leitungen eingeschaltet war, jedoch infolge ihrer im Verhältnis zu der Fördermenge der Zahnradpumpe geringen Fördermenge nicht wesentlich in Erscheinung trat, auf die Vorlaufseite des Kolbenstangen kolbens fördert.
Seine Rücklaufseite steht über ein Gegendruckventil mit dem Ablauf behälter in Verbindung. Die Geschwindigkeit des Werkzeugsupportes während dieses Ein stechens kann stufenlos durch Verändern der Fördermenge der Arbeitspumpe geändert werden.
Während zum Steuern der Wälzrichtungs- kupplungen ein Wälzrichtungsschieber 42 dient, ist zum Steuern der Vorschubschnell gangkupplungen ein Vorschubschnellgang schieber 41 vorgesehen. Ein Eingrifftiefen anschlagschieber 43 dient. in erster Linie zum Steuern des Anschlagkolbens im Zylinder 249, steuert aber noch zusätzlich den Wälzrich- tungssehieber 42 und einen weiteren Schieber 39, der im nachfolgenden als Einstechschieber bezeichnet wird und dazu dient, den Kolben im Verschiebezylinder nach dem jedesmaligen Einstechen beim Bearbeiten eines Zahnes auf Rücklauf umzuschalten.
Der federbelastete Schieber 44, der im nachfolgenden als Pum penschieber bezeichnet wird, hat die Aufgabe, beim Einstechen die Kolbenstangenvorlauf seite 246 des Verschiebezylinders auf die Ar beitspumpe umzuschalten. Der am Werkzeug support vorgesehene Anschlag 24 dient dazu, um nach fertiger Bearbeitung eines Zahnes die Schnellgangkupplung mit der Förderseite der Zahnradpumpe zu verbinden, also diese Kupplung einzuschalten. Während des Schnell ganges wird die Teilung ausgeführt, während der die Kupplung 173 (siehe die Fig. 6 und 7) ausgerückt und die Antriebsverbindung mit der Welle 172 und damit mit dem Wälz trieb der Werkzeuge unterbrochen ist. Der Einstechvorschieber 47, der durch den An schlag 31 der Schraubhülse 175 unter Zwi schenschaltung des Hebels 32 bewegt wird, steuert die Bewegung des Einstechschiebers 39.
Der Tiefenanschlagschieber 43 kann von Hand entweder in die dem Einfachverfahren entsprechende Stellung oder in die dem Schrupp- und Schlichtverfahren entspre chende Stellung bewegt werden. Der Tiefen- anschlagvorsehieber 46, der durch die An schläge 1 und 2 der Schraubhülse 175 unter Vermittlung des Anschlages 33 und der Zahnrad-Zahnstangen-Bewegungsverbindung bewegt wird, steuert die Bewegungen des Tie fenanschlagschiebers 43 während des Schrupp Schlicht-Arbeitsverfahrens. Während des Ein fachverfahrens dient dieser Schieber dazu, um nach dem Einstechen und Wälzen abwärts den Rücklauf des Werkzeugsupportes und damit der Hobelstähle zu bewerkstelligen.
Schliesslich ist ein im nachfolgenden als Eil- wegschieber bezeichneter Schieber 38 vor gesehen, der durch eine Feder in seiner einen Endstellung zu halten gesucht wird und durch einen Elektromagneten 28 gesteuert werden kann.
Die Wälzrichtungskupplungen und die Vorschubschnellgangkupplungen der Fig. 5 und 8 sind vereinfacht in den Schaltschemata der Fig. 16-33 dargestellt. Wenn der Ring raum 156 mit dem Druckmittel der Zahnrad- pumpe 1.14 beaufschlagt wird, wird der Kol ben 155 nach rechts gedrückt und damit die Vorschubkupplung 144-148 eingeschaltet. Wenn dagegen der Ringraum 157 mit der Förderseite der Zahnradpumpe verbunden wird, wird der Kolben 155 nach links ge drückt und damit die Schnellgangkupplung 149-147 eingeschaltet. In ähnlicher Weise wird durch Beaufschlagung des Ringraumes 139 der Wälzrichtungskupplungen die Ab wärtskupplung 130-127 und durch Beauf schlagen des Ringraumes 140 die Aufwärts kupplung 131-126 eingeschaltet.
Der Ein fachheit halber sind in den Schaltschemata die beiden Wälzrichtungskupplungen mit 37 und die beiden Vorschubschnellgangkupplungen mit 36 bezeichnet.
Der Vorschubschnellgangschieber 41 weist an seinem linken und an seinem rechten Ende je einen Arbeitsraum auf. Indem der eine Ar beitsraum mit Druckmittel beaufschlagt und der andere mit dem Ablauf verbunden wird, kann der Schieber in der einen oder andern Richtung verschoben werden. Eine Feder 35, die sowohl als Druck- als auch als Zugfeder arbeitet, bewegt ausserdem den Schieber in seine in Fig. 16 gezeigte Mittelstellung, wenn keiner der beiden Arbeitsräume mit Druck mittel beaufschlagt ist.
Zum Bewegen des Wälzrichtungsschiebers 42 sind an seinen beiden Enden Arbeitsräume vorgesehen, so dass der Schieber nur zwei Stellungen, nämlich die linke oder die rechte Endstellung einnehmen kann.
Der Tiefenanschlagschieber 43 ist nicht nur längsverschiebbar, sondern auch drehbar vorgesehen, indem er aus seiner in den Fig. 16 bis 23 dargestellten Stellung, die er im Ein fachverfahren einnimmt, von Hand durch Drehen um seine Längsachse in die in den Fig. 24-33 gezeigte Stellung gedreht werden kann, die er im Schrupp-Schlicht-Verfahren einnimmt.
Während er im Einfachverfahren seine Stellung in der Längsrichtung nicht ver ändert, wird er im Schrupp-Schlicht-Ver- fahren in der Längsrichtung hin und her be wegt, indem der eine oder andere der beiden an seinen Enden zu diesem Zwecke vorge- sehenen Arbeitsräume mit der Förderseite der Zahnradpumpe bzw. dem Abfluss verbun den wird. Zur näheren Verdeutlichung der Ausführung des Tiefenanschlagschiebers ist in den Fig. 16-33 links neben ihm ein schema tischer Schnitt nach Linie A-A und ein wei terer schematischer Schnitt nach Linie B-B dieses Schiebers in zwei Detailfiguren 16a, 16b und 33a, 33b dargestellt.
Der Schieber weist hiernach eine Querbohrung 298 mit zwei Längsschlitzen auf, ausserdem an seinem linken Ende zwei auf dem Umfange um 90 gegeneinander versetzte Längsnuten 299 und 34, die sich nach dem linken Arbeitsraum des den Tiefenanschlagschieber enthaltenden Zy linders zu öffnen und von denen die Nut 299 etwas länger ist als die Nut 34. Schliesslich besitzt der Schieber eine Nute 300 in der Ver längerung der Nute 34, wobei jedoch die bei den Nuten 34 und 300 voneinander getrennt sind.
Der Kolben des Umsteuerventils 40 ist durch eine Feder 30 belastet; er wird bewegt, indem die Arbeitsräume auf der linken und rechten Seite des Kolbens mit Druckmittel. beaufschlagt bzw. mit dem Ablauf verbunden werden. Der Einstechschieber 39 besitzt drei miteinander verbundene Steuerkolben und kann von Arbeitsräumen her an den Enden dieser Kolben hin und her geschoben werden. Dem durch eine Feder 29 belasteten und durch den Elektromagneten 28 steuerbaren Eilwegschieber 38 fällt die Aufgabe zu, die Vorlaufseite des fliegenden Kolbens 274 mit dem Ablauf bzw. der Förderseite der Zahnrad pumpe zu verbinden.
Die Abwärtskupplung der Wälzrichtungs- kupplungen 37 steht über eine Leitung 26 mit dem Wälzrichtungsschieber in Verbin dung. In entsprechender Weise sorgt eine Leitung 23 für die Verbindung zwischen der Aufwärtswälzkupplung und dem Wälzrich- tungsschieber 42.
Während die Fördermenge der Arbeits pumpe verhältnismässig gering ist und z. B. 1 Liter/min. beträgt, ist die Fördermenge der Zahnradpumpe wesentlich grösser und beträgt z. B. etwa 16 Liter/min. Die Zahnradpumpe ist über eine Leitung 22 mit dem Eilwegschie- ber 38 verbunden, der wiederum über eine Leitung 21 mit. der Vorlaufseite des fliegen den Kolbens 274 in Verbindung steht. Die Rücklaufseite des Kolbenstangenkolbens 272 ist über Leitungen 20, 19, 18 mit dem Ablauf verbunden, wobei jedoch in die Leitung 18 ein federbelastetes Gegendruckventil 17 einge schaltet ist. Die Belastung ist verhältnismässig hoch und beträgt z. B. etwa 16 atü.
Zwischen dem Gegendruckventil 17 Lind dem Ablauf behälter 243 ist noch ein weiteres, jedoch schwach mit z. B. etwa 0,4 atü belastetes Ventil eingeschaltet. Der auf diese Weise auf rechterhaltene Druck wird dazu benutzt, um die Kammern der Umlaufschmierung zu spei sen. Der fliegende Kolben 274 des Verschiebe zylinders weist, wie sieh insbesondere aus der Fig. 2 ergibt, eine ringsherum laufende Nut. 16 und einige nach links durchlaufende Ka näle 15 auf; in seiner linken Endstellung, die in Fig. 2 gezeigt ist, steht die ringsherum laufende Nut 16 auf dort nicht näher dar gestellte Weise mit einer Leitung 14 in Ver bindung, die zu der linken Seite des Kolbens des Umsteuerventils 40 führt.
Von hier aus führt eine Leitung 13 zu dem Einstechschie- ber 39, der wiederum über eine Leitung 10 mit der Förderseite der Arbeitspumpe in Ver bindung steht. Dieser Arbeitsrahm des Um- stetxerventils 40 steht ausserdem über eine Leitung 9 ebenfalls mit dem Einstechschieber 39 in Verbindung, der wiederum über eine Leitung 8 mit dem Pumpenschieber 44 ver bunden ist, von dem aus eine Leitung 7 zu der Leitung 20 führt, die, wie schon weiter oben beschrieben wurde, über die Leitungen 19 und 18 zu dem Gegendruckschieber 17 führt.
Die Leitung 20 steht ausserdem über eine Leitung 6 mit dem Tiefenanschlagvorschieber 46 in Verbindung, der wiederum über zwei Leitun gen 4 und 5 mit dem Tiefenanschlagschieber 43 verbunden ist. In die Leitung 22, die mit der Förderseite der Zahnradpumpe 114 in Verbindung steht, ist ein Arbeitsdruckventil 3 eingeschaltet, das mit einem federbelasteten Schieber ausgerüstet ist. Bei Öffnung dieses Arbeitsdruckventils, das z. B. auf 20 atü ein- gestellt ist, ist die Druckleitung 22 über eine Leitung 237 mit der unter dem Gegendruck von z. B. 16 atü stehenden Leitung 18 ver bunden.
Die linke Seite des Anschlagzylinders 249 steht über eine Leitung 238 mit dem Tiefen anschlagschieber 43 in Verbindung, der wie derum über eine Leitung 239 mit der Förder- seite der Zahnradpumpe verbunden ist. Die Gegendruckleitung 18 weist eine Verbindung 240 zu dem Wälzrichtungsschieber 42 auf, der wiederum mittels einer Leitung 241 mit dem Vorschubschnellgangschieber 41 verbunden ist. Von der Leitung 21 zweigt eine Leitung 285 zu der rechten Seite des Kolbens des Um steuerventils 40 ab, das wiederum über eine Leitung 286 mit der linken Seite des Vor- schubsehnellgangschiebers 41 verbunden ist.
Von diesem Vorschubschnellgangschieber 41 geht eine Leitung 287 zu dem Pumpenschie ber 44, von dem wiederum eine Leitung 288 zu den Vorschubseiten der Vorschubschnell gangkupplungen 36 führt. Eine Leitung 289 verbindet den Vorschubschnellgangschieber 41 mit dem Kolbenschieber 45, der wiederum durch die Leitungen 7' und 7 mit dem Pum penschieber 44 in Verbindung steht.
Von der Leitung 21 zweigt eine Leitung 290 zu dem Einstechvorschieber 47 ab, der über eine Leitung 2.91 mit der rechten Seite des Einstechschiebers 39 verbunden ist, dessen linke Seite über eine Leitung 292 so wohl mit dem rechten als auch mit dem linken Ende des Zylinders des Tiefenanschlagschie bers 43 in Verbindung steht.
Die Verbindung der Leitung 292 mit. dem rechten Endteil des Arbeitsraumes des Tiefen anschlagschiebers wird über eine in diesem vorgesehene Längsnut hergestellt, die in der jenigen Radialstellung, die der Tiefen anschlagschieber beim Einfachverfahren ein nimmt, vor der Zeichenebene der Fig. 16-33 liegt, während sich die Mündung der Leitung 292 in der Zeichenebene befindet. Erst da durch, dass der Tiefenanschlagschieber zur Vorbereitung des Schrupp-Schlicht-Verfah- rens um 90 gedreht wird, gelangt die be schriebene Längsnut am rechten Ende des Tiefenanschlagschiebers in den Bereich der Mündung der Leitung 292.
Am linken Ende des Tiefenanschlagschie bers 43 mündet die Leitung 292 in seinem Ge häuse hinter der Zeichenebene der Fig. 16 bis 33. In derjenigen Radialstellung, die der Tiefenanschlagschieber während des Einfach verfahrens (siehe Fig. 16-23) einnimmt, liegt diese Mündung im Bereiche der Längs nut 299 des Tiefenanschlagschiebers.
Vor der Zeichenebene der Schaltschemata der Fig. 16-33 münden in das Gehäuse des Tiefenanschlagschiebers 43 eine Leitung 294, die von dem rechten Arbeitsraum des Wälz- richtungssehiebers 42 ausgeht, und eine Lei tung 301, die auf nicht näher dargestellte Weise zu dem Ablaufbehälter führt. Die Stellen, an denen diese beiden Leitungen in das Gehäuse des Tiefenanschlagschiebers mün den, sind in Richtung der Achse des Tiefen anschlagschiebers etwa um die Länge der Nut 300 am Schieber gegeneinander versetzt. Im Einfachverfahren (gemäss den Fig. 16-23) ist der Tiefenanschlagschieber 43 so gedreht, dass die Nuten 300 und 34 in der Zeichen ebene liegen, also ausserhalb des Bereiches der Mündungen der Leitungen 294 und 301.
Im Schrupp-Schlicht-Verfahren dagegen (siehe die Fig. 24-33) ist der Tiefen anschlagschieber 43 so gedreht, dass diese Nuten 300 und 34 im Bereiche der Mündun gen dieser Leitungen 294 und 301. liegen. In der linken Endstellung des Tiefenanschlag schiebers stellt die Nut 300 eine Verbindung zwischen diesen beiden Leitungen her, so dass der rechte Arbeitsraum des Wälzrichtungs- schiebers 42 mit denn Ablaufbehälter in Ver bindung steht. In der rechten Endstellung des Tiefenanschlagschiebers dagegen ist diese Verbindung unterbrochen.
Die linke Seite des Wälzrichtungsschiebers 42 ist über eine Leitung 293, in die ein Drosselventil 295 eingeschaltet ist und die einen Abzweig der Leitung 292 darstellt, mit dem Tiefenansehlagschieber 43 im Bereiche seiner Bohrung 298 und der dazugehörigen Längsnuten verbunden. Die Leitung 5 mündet in das Gehäuse des Tiefenanschlagsehiebers an einer Stelle, die der Mündungsstelle der Leitung 293 im Durchmesser gegenüberliegt. In der Radialstellung, die der Tiefenanschlag schieber im Schrupp-Schlicht-Verfahren ein nimmt, stellt die Bohrung 298 mit ihren Längsnuten eine ständige Verbindung zwi schen den Leitungen 292 und 293 einerseits und anderseits der Leitung 5 her.
Von dem Einstechschieber 39 führt eine Leitung 296, in die ein federbelastetes Rück schlagventil 297 eingeschaltet ist, zum Vor ratsbehälter 243.
Von den einzelnen Schiebern und Ventilen gehen noch weitere Leitungen zum Ablauf behälter, die an Hand der Erläuterung der Wirkungsweise des hydraulischen Teils der Maschine beschrieben werden.
An Hand der Fig. 16-23. wird nunmehr das Einfachbearbeitungsverfahren näher er läutert. In den Fig. 17--23 sind die Leitun gen, die unter dem Arbeitsdruck von bei spielsweise. 20 atü des Ventils 3 stehen, schraffiert dargestellt. Diejenigen Leitungen dagegen, die unter dem Druck von beispiels weise 16 atü des Gegendruckventils 17 stehen, sind dunkel angelegt. Schliesslich sind die jenigen Leitungen, die allein unter dem Druck der Arbeitspumpe 113 stehen und deren Druck daher stufenlos veränderbar ist, mit einer Kreuzschraffur gekennzeichnet.
Gemäss der Fig. 16 sind alle Leitungen drucklos. Die Pumpen und Motoren der Ma schine stehen still. Der Werkzeugsupport ist in seine Ruhe- oder Haltestellung zurück gefahren. Sämtliche Steuerschieber haben aber schon die Stellung, die sie in der nächsten Stufe, im Eilwegvorlauf, einnehmen müssen.
Die hydraulischen Verhältnisse während des Eilwegvorlaufes, bei dem also der Werk zeugsupport und .damit die Hobelstähle bis zu einem Punkte gefahren werden, .der noch gerade ausserhalb des zu bearbeitenden Ke gelradrohlings liegt, sind in Fig. 17 darge stellt. Durch Druckknopf sind die Zahnrad pumpe und die mit ihr gekuppelte Arbeite pumpe eingeschaltet worden.
Die Zahnradpumpe 114 -fördert mit bei spielsweise 20-22 atü Arbeitsdruck entspre- chend der Einstellung des Ventils 3 und mit z. B. 16 Liter/min. das Öl durch die Leitung 22, den Steuerraum des Eilwegschiebers 38 und die Leitung 21 zu der Vorlaufseite des fliegenden Kolbens 274 des Verschiebezylin- dere 11 und schiebt dadurch sowohl den flie genden Kolben 274 als auch den Kolben stangenkolben 272, an dem der Werkzeug support 53 befestigt ist, im Eilgang mit etwa v = 2 m/min. vor, bis der fliegende Kol ben 274 mit seiner Anschlagplatte 244 gegen den Anschlag 278 der Stange 275 stösst.
Aus der Rücklaufseite des Kolbenstangenkolbens 272 fliesst das unter dem Gegendruck von etwa 16 atü stehende Öl durch die Leitungen 20, 19 und 18 über das Gegendruckventil 17 zum Vorratsbehälter-. 243 ab.
In der in Fig. 16 dargestellten Ruhestel lung befand sich der Einstechschieber 39 in seiner rechten, dem Rücklauf entsprechenden Stellung. Nunmehr wird die rechte Arbeits seite dieses Einstechschiebers über die Lei tung 22, den Steuerraum des Eilwegschiebers, die Leitung 21, die Leitung 290, den Steuer raum des Einstechvorschiebers 47 und die Leitung 291 mit der Förderseite der Zahnrad pumpe 114 in Verbindung gesetzt, wodurch der Einstechschieber in seine linke, dem Vor lauf entsprechende Stellung geschoben wird.
Über die Leitung 285, das Umsteuerventil 40, das sich in seiner rechten Endstellung befin det, und die Leitung 286 steht die linke Ar beitsseite des Schnellgangvorschubschiebers mit der Leitung 21 in Verbindung, die mit der Förderseite der Zahnradpumpe 114 ver bunden ist, so dass der Schnellgangvorschub schieber 41 in seine .rechte Endstellung ge schoben wird. In dieser Stellung leitet er zwar den Gegendruck von etwa 16 atü über die Leitungen 18, 240, den Wälzrichtungs- schieber 42, die Leitung 241. und die Leitung 287 bis zu dem Pumpenschieber 44.
Der Pumpenschieber verhindert jedoch eine Wei terleitung dieses Druckes über die Leitung 288 zur Vorschubkupplung der Schnellgang vorschubkupplungen und damit ein Einschal ten der Vorschubkupplung. Die Abwärtswälz- kupplung steht jedoch unter dem Gegendruck von 16 atü über die Leitungen 18, 240, den Wälzrichtungsschieber und die Leitung 26 und ist daher eingerückt. Die Welle 120 wird jedoch noch nicht angetrieben, da die Vor schubkupplung, wie soeben beschrieben, noch nicht eingerückt ist, so dass keinerlei Wälz bewegung stattfindet.
Dadurch, dass der Einstechschieber in seine linke, dem Vorlauf entsprechende Stel lung geschoben worden ist, wird schon die Leitung 14, die in der linken Endstellung des fliegenden Kolbens 274 zu seinem Ringraum 16 führt, unter den Druck von 16 atü gesetzt, indem diese Leitung 14 über das Umsteuer ventil 40, den Einstechschieber 39, die Lei tung 8, den Pumpenschieber 44, die Leitung 7, die Leitung 6, die Leitung 19 und die Lei tung 18 mit dem Ablauf über das zwischen geschaltete Gegendruckventil 17 in Verbin dung steht.
Gleichzeitig ist mit diesem unter Gegendruck stehenden Leitungssystem die Förderseite der Arbeitspumpe 113 über das Umsteuerventil 40, die Leitung 13, den Ein- stechschieber 39 und die Leitung 10 ver bunden.
In dem Augenblicke, wo der fliegende Kolben 274 gegen seinen Anschlag 278 fährt, ist die erste Stufe der Einrückbewegung des Werkzeugsupportes, also der Eilwegvorlauf beendet. Die nachfolgende, als Vorlauf be zeichnete Stufe ist in Fig. 18 dargestellt. Da durch, dass der fliegende Kolben 274 gegen den Anschlag 278 gefahren wird, entsteht in der zur Förderseite der Zahnradpumpe 114 führenden Leitung 21 einschliesslich der Lei tung 22 ein Überdruck, der sich über die Lei tung 285 auf die rechte Seite des Umsteuer ventils 40 fortpflanzt. Dieser Druck wird so hoch, dass er den fliegenden Kolben dieses Umsteuerventils entgegen dem Widerstande seiner Feder 30 und dem auf der linken Seite dieses Kolbens herrschenden Gegen druck nach links schiebt.
Hierdurch wird die Verbindung der Leitung 285 mit der Leitung 286 unterbrochen. Die Feder 35 hat nunmehr die Möglichkeit, den Schnellgangvorschub schieber 41 in seine mittlere Stellung zu be wegen, in der die Leitung 241 von der Lei- tung 287 getrennt ist. Bei der weiteren Vor laufbewegung des Werkzeugsupportes, die, wie weiter unten beschrieben, nur noch durch Weiterbewegen des Kolbenstangenkolbens 272 bewirkt wird, wird nunmehr durch den An schlag 25 der Pumpenschieber 44 etwas nach unten gedrückt, wodurch die zu der Vor schubkupplung der Schnellgangvorschubkupp lungen führende Leitung 288 mit der Leitung 287 verbunden wird;
die Vorschubkupplung wird jedoch noch nicht eingeschaltet, da der Schnellgangvorschubschieber 41 bereits, wie soeben beschrieben wurde, durch die Feder 35 in seine mittlere Stellung bewegt worden ist.
Das von der Zahnradpumpe 114 geför derte Öl, das nunmehr unter erhöhtem Druck steht, drückt den Kolben des Ventils 3 ent gegen der Wirkung -seiner Feder zurück und fördert nunmehr in die unter dem Gegen druck von etwa 16 atü stehenden Leitungen, die im wesentlichen mit denjenigen übereinstim men, die an Hand der Fig. 17 für den Eil wegvorlauf beschrieben wurden. Nur die Lei tung 287 ist, wie soeben beschrieben wurde, durch die Bewegung des Schnellgangvorschub schiebers 41 von diesem Drucksystem abge schaltet.
Die Zahnradpumpe 114 fördert nun also über das geöffnete Arbeitsdruckventil 3, die Leitungen 237, 18, 19, 6, 7, den Pumpen schieber 44, die Leitung 8, den Einstechschie- ber 39, die Leitung 9, das Umsteuerventil 40 und die Leitung 14 zum Ringraum 16 des flie genden Kolbens 274 und damit über die Ka näle 15 zu der Vorlaufseite 246 des Kolben stangenkolbens 272. Das aus der Rücklauf seite 247 des Kolbenstangenkolbens 272 ab fliessende Öl steht über die Leitungen 20 und einen Teil des soeben beschriebenen Verbin dungsweges mit der Förderseite der Zahnrad pumpe in Verbindung, so dass der Werkzeug- support 53 weiter mit grosser Geschwindigkeit vorläuft.
In das System fördert schliesslich über die Leitung 10, den Einstechschieber 39 und die Leitung 13 die Arbeitspumpe 113, deren Fördermenge allerdings im Vergleich zu der Zahnradpumpe 114 gering ist.
Kurz vor Beendigung des in Fig. 18 ver-, deutlichten Vorlaufes drückt der am Werk- zeugsupport 53 befestigte Anschlag 27 den Pumpenschieber 44 weiter nach unten, wo durch die Verbindung der Leitung 7 mit der Leitung 8 unterbrochen wird. Hierdurch wird die dritte und letzte Stufe der Vorlauf bewegung des Werkzeugsupportes, nämlich das Einstechen, eingeleitet, die in Fig. 19 näher dargestellt ist.
Dadurch, dass die Verbindung der Leitung 7 mit der Leitung 8 durch das Hinunter drücken des Pumpenschiebers 44 unterbro chen worden ist, ist die Zahnradpumpe 114 davon abgeschaltet worden, auf die Vorlauf seite 246 des Kolbenstangenkolbens zu för dern. Auf diese Vorlaufseite fördert jetzt nur noch die Arbeitspumpe 113 über die Leitung .10, den Einstechschieber 39, die Leitung 13, das Umsteuerventil 40 und die Leitung 14. Das Öl aus der Rücklaufseite 247 dieses Kol bens fliesst nunmehr unter einem Gegendruck von etwa 16 atü über die Leitungen 20, 19, 18 und das zwischengeschaltete Gegendruck ventil 17 zum Vorratsbehälter 243 ab. Die Einstechgeschwindigkeit kann stufenlos durch Verändern der Fördermenge der Arbeits pumpe verändert werden.
An Hand einer Skala ist diese Geschwindigkeit beispielsweise in den Grenzen von 3-125 mm/min. einstell bar. Das Einstechen ist beendet, wenn die Kolbenstange 273 des Kolbenstangenkolbens 272 gegen die Anschlagkolbenstange <B>251</B> fährt, wobei die linke Seite des Kolbens 250 über die Leitung 238 und den Eingrifftiefen anschlagschieber auf nicht näher dargestellte Weise mit dem Ablaufbehälter verbunden ist.
Dadurch, dass der Kolbenstangenkolben 272 gegen den Anschlag 251 gefahren wird, nimmt der Druck der Arbeitspumpe 113 zu und erreicht fast den Druck der Zahnrad pumpe 114. Dieser von der linken Seite her auf den Kolben des Umsteuerventils 40 wir kende Druck der Arbeitspumpe bewirkt zu sammen mit der Kraft der Feder 30, da.ss der Kolben wieder in seine rechte Endstel- lung bewegt wird. Hierdurch wird die Ver bindung der Leitung 285, in der der Druck der Förderseite der Zahnradpumpe 114 herrscht, über die Leitung 286 auf den linken Arbeits- raum des Schnellgangvorschubschiebers 41 hingestellt, wodurch dieser in seine rechte Endstellung bewegt wird (vgl. Fig. 20).
Da durch wird die Verbindung der Leitung 241, die unter dem Druck von. etwa 16 atü des Ge gendruckventils 17 steht, mit der Leitung 287 hergestellt, die wiederum über den Pumpen schieber 44 und die Leitung 288 mit der Vor schubkupplung der Schnellgangvorschub kupplungen in Verbindung steht. Die Vor schubkupplung wird also eingeschaltet.
Da schon vorher, nämlich schon während des Eil- wegvorlaufes (siehe Fig. 17), die Abwärts- wälzkupplung eingeschaltet worden war, wird nunmehr die Welle 120 für die Abwärts- wälzung bewegt, wobei sowohl die Welle 124 für den Wälzvorschub des Werkstückes als auch die Welle 123 für den Wälzvorschub des Werkzeuges angetrieben werden. Die hierbei vorhandenen hydraulischen Verhältnisse sind näher in Fig. 20 dargestellt.
Während des Wälzens wird auch die Ge windespindel 172 gedreht, so dass die Schraub hülse 175 nach links bewegt wird. Die An schlagfläche 31 der Schraubhülse 175 gibt nach einiger Zeit den Hebel 32 frei, so dass nunmehr der Einstechvorschieber 47 unter dem Einflusse seiner Feder nach links in die Ruhestellung geschoben wird. Hierdurch wird die Verbindung zwischen den Leitungen 290 und 291 unterbrochen, und der rechte Ar beitsraum des Einstechschiebers 39 über die Leitung 291 und den Einstechvorschieber 47 mit dem Ablauf verbunden.
Beim weiteren Verschieben der Schraub hülse 175 nach links dreht ihr Anschlag 1 den, Hebel 33 herum, wodurch mittels der Zahn rad - Zahnstangen - Verbindung der Eingriff tiefenanschlagvorschieber 46 derart verscho ben wird, dass eine Verbindung der unter Ge gendruck stehenden Leitung 6 mit der Lei tung 4 hergestellt wird (siehe, auch für Nach folgendes, die Fig. 21). Von der Leitung 4 wird das unter Gegendruck stehende Druck mittel über den Eingrifftiefenanschlagschie- ber 43 und die Leitung 292 zur linken Arbeits seite des Einstechschiebers 39 geleitet, der da- durch in seine rechte Endstellung geschoben wird.
In der neuen Stellung des Einstech- schiebers ist die unter dem Druck der Förder- seite der Arbeitspumpe 113 stehende Leitung 10 von der Leitung 13 abgesperrt, so dass die Vorlaufseite des Kolbenstangenkolbens 272 mit der Leitung 14, der linken Seite des Um steuerventils 40 und der Leitung 13 drucklos wird. Der Druck der Förderseite der Zahn radpumpe 114, der auf der rechten Seite des Kolbens des Umsteuerventils 40 lastet, drückt nunmehr diesen Kolben entgegen dem Wider stande der Feder 30 nach links, wodurch die Verbindung der Leitung 286 mit der unter Druck stehenden Leitung 285 unterbrochen wird.
Der linke Arbeitsraum des Schnellgang vorschubschiebers 41 steht nunmehr über die Leitung 286 und das Umsteuerventil 40 mit dem Ablauf in Verbindung, so dass die Feder 35 des Schnellgangvorschubschiebers diesen in seine mittlere Stellung bewegt. Hierdurch wird die Verbindung der unter Druck stehen den Leitung 241 mit dein Leitungszuge 287 unterbrochen, so dass die Vorschubkupplung der Schnellgangvorschubkupplungen 36, da die Leitung 287 über den Pumpenschieber 44 und die Leitung 288 mit der Vorschubkupp lung in Verbindung steht, drucklos und die Vorschubkupplung ausgerückt wird. Die Wälzung abwärts ist damit zum Stillstand gekommen.
Wie soeben beschrieben wurde, wurde durch die Verschiebung des Einstechschiebers 39 in seine rechte Endstellung der Leitungs zug 14, der zur Vorlaufseite des Kolben stangenkolbens 272 führt, von der Verbin dung mit, der Förderseite der Arbeitspumpe <B>113</B> getrennt. Diese Vorlaufseite steht nun mehr über die Leitung 14, das Umsteuer ventil 40, die Leitung 9, den Einstechschieber 39 und die Leitung 296 mit dem Ablaufbehäl ter 243 über das zwischengeschaltete Rück schlagventil 297 in Verbindung. Der auf der Rücklaufseite des Kolbenstangenkolbens 272 über die Leitung 20 lastende Gegendruck drückt nunmehr den Kolbenstangenkolben 272 zurück, bis diese Bewegung durch. den unter Druck gegen den Anschlag 278 gehal- tenen fliegenden Kolben aufgehalten wird.
Der Werkzeugsupport führt also seine Rück laufbewegung aus, nachdem ein Zahn fertig bearbeitet worden ist.
Nachdem beim Zurückfahren die An sehläge 27 und 25 den Pumpenschieber 44 freigegeben haben, fährt der Anschlag 24 unter eine an der Spindel des Kolbenschie bers 45 angebrachte Rolle und zieht diesen Schieber nach oben, wodurch eine Verbindung zwischen der Leitung 7 und der Leitung 289 hergestellt wird. Die Leitung 7 steht über die Leitungen 6, 19 und 18 unter dem Druck des Gegendruckventils 17, so dass dieser Druck nunmehr über die Leitung- 289 zu der rechten Arbeitsseite des Schnellgangvorschubschiebers 41 geleitet. wird, der sich dadurch in seine linke Endstellung bewegt (Fug. 22).
In seiner neuen Stellung stellt er eine Verbindung zwi schen der Leitung 241, die unter dem Gegen druck von etwa 16 atü steht, mit der zu der Schnellgangkupplung der Schnellgangvor schubkupplungen führenden Leitung 302 her, so dass die Schnellgangkupplung eingerückt wird. Das Aufwärtswälzen im Schnellgang beginnt damit.
Wie schon weiter oben beschrieben wurde, wird die Schnellgangkupplung über Zahn räder unmittelbar vom Motor angetrieben, wobei der Drehsinn umgekehrt ist wie beire Abwärtswälzen. Der Drehsinn der Umschalt spindel 172 kehrt sich damit auch um, so dass die Schraubhülse 175 ihre Bewegungsrichtung ebenfalls umkehrt und nach rechts wandert. Der Anschlag 31 auf der Schraubhülse bewegt den Hebel 32, wodurch der Einstechvorschie- ber 47 derart verschoben - wird (siehe im nachfolgenden das Schaltschema Vorlauf der Fig. 18), dass die Leitung 290 mit der Lei tung 291 verbunden wird.
Der in der Leitung 290 herrschende Druck der Zahnradpumpe 114 pflanzt sich also über die Leitung 291 auf die rechte Arbeitsseite des Einsteehschie- bers 39 fort, so dass dieser nach links gescho ben wird. Der Druck von etwa 16 atü wird jetzt wieder über die Leitungen 18, 19, 6, 7, den Pumpenschieber 44, die Leitung 8, den Einstechschieber 39, die Leitung 9, das- Um- steuerventil 40 und die Leitung 14 auf. die Vorlaufseite des Kolbenstangenkolbens 272 ausgeübt, so dass sich der Werkzeugsupport 53 wieder nach vorn bewegt. Gleichzeitig för dert auch auf diese Vorlaufseite, wie bereits im Zusammenhang mit der Fig. 18 beschrie ben, die Arbeitspumpe 113 über die Leitung 10, den Einstechschieber 39 und die Lei tung 13.
Sogleich nach Beginn des Vorlaufes verlässt der Anschlag 24 die Rolle des Schiebers 45, so dass dieser Schieber unter dem Einfluss seiner Feder sich wieder in seine Ausgangs stellung zurückbewegt. Dadurch wird die Verbindung der Leitung 7 mit der Leitung 289 unterbrochen. Die rechte Arbeitsseite des Sehnellgangvorschubschiebers 41 steht nicht mehr -unter Druck, so dass dieser Schieber durch seine Feder in seine Mittelstellung be wegt wird. Auf diese Weise wird wieder die Verbindung zwischen den Leitungen 241 und 302 unterbrochen, so dass die Schnellgang kupplung ausgerückt wird, wodurch die Auf wärtswälzbewegung zum Stehen kommt.
Das Verzahnen des nächsten Zahnes beginnt nun, wobei auf die Beschreibung an Hand des Schaltschemas der Fig. 18 verwiesen werden kann.
Nach dem Fertigverzahnen des letzten Zahnes wird die Maschine auf eine Weise stillgesetzt, die an Hand des Schaltschemas der Fig. 23 beschrieben wird. Beim Aufwärts wälzen bei Schnellgang hat der Anschlag 212 der Abstellscheibe 210 den Hebel 213 ange stossen und dadurch den Magnetschalter 49 eingeschaltet. Hierdurch wird der Magnet 28 am Eilwegschieber 38 eingeschaltet, wodurch der Eilwegschieber entgegen dem Widerstand seiner Feder nach rechts geschoben wird. In seiner neuen Stellung ist die Verbindung der unter dem Förderdruck der Zahnradpumpe 114 stehenden Leitung 22 mit der Leitung 21 und damit mit der Vorlaufseite des fliegen den Kolbens 274 unterbrochen.
Diese Vor laufseite steht nunmehr über die Leitung 21, den Eilwegschieber 38 und die Leitung 296 mit dein Ablaufbehälter über das feder belastete Rückschlagventil 297 in Verbindung. Der Gegendruck von etwa 16 atü, der nach wie vor über die Leitungen 18, 19 und 20 auf die Rücklaufseite 247 des Kolbenstangen kolbens 272 wirkt, drückt also diesen Kolben zusammen mit dem fliegenden Kolben 274 in die rechte, in Fig. 16 gezeigte Stellung, da auch schon von dem Schnellgang her (siehe Fig. 22) die Vorlaufseite des Kolbenstangen kolbens mit dem Ablaufbehälter über die Lei tungen 14, das Umsteuerventil 40, die Lei tung 9, den Einstechschieber 39 und die Lei tung 296 mit dem Rückschlagventil 297 ver bunden ist.
In der hintern Endstellung wird die Maschine durch elektrische Endschalter abgeschaltet, die Motoren sind ausgeschaltet, sämtliche Leitungen sind drucklos entspre chend dem Schaltschema, der Fig. 16.
Die Arbeitsweise der Maschine im Schrupp- Schlicht-Verfahren, bei dem also die einzelnen Zähne bei der Abwärtswälzung vorgearbeitet und bei der Aufwärtswälzung geschlichtet werden, ist im nachfolgenden an Hand der Fig. 2.1-33 beschrieben. Um das Schrupp- Schlicht-Verfahren vorzubereiten, wird der Eingrifftiefenanschlagschieber 43 aus der in Fig. 16 dargestellten Radialstellung um 90 im Gegenuhrzeigersinn gedreht.
Während also die Bohrung 298 bisher senkrecht zur Zeichenebene lag, liegt sie nun mehr mit ihren Längsnuten in der Zeichen ebene. Die Längsnut 299 liegt (siehe den Schnitt B-R in Pig. 24'') jetzt. unten, die Längsnuten 34 und 300 liegen nunmehr vor der Zeichenebene im Bereich der Mündungen der Leitungen 294 und 301.
Gleichzeitig wird der Tiefenanschlag- schieber, wie in Fig. 24 gezeigt ist, nach links herausgezogen.
Gemäss der Fig. 24 stellt der Tiefen anschlagschieber in seiner neuen Stellung neue Verbindungen der Leitungen 4 und 5 mit. den verschiedenen Steuerschiebern des hydraulischen Systems her. Da aber diese Verbindungen in der Ruhestellung der 3Ia- schine noch ohne Bedeutung .sind, werden sie erst an denjenigen Stellen des Verfahrens beschrieben, w o durch die neuen Verbindun gen bestimmte Wirkungen erzielt werden. Gemäss der Fig. 24 ist die Maschine in der Ruhestellung und sind sämtliche Leitun gen drucklos. Die Pumpen und Motoren stehen still.
Durch Druckknopf werden die Zahnrad pumpe 114 und die damit gekuppelte Arbeits pumpe 113 eingeschaltet. Es ergeben sich im wesentlichen die gleichen Verhältnisse wie beim Eilwegvorlauf des Einfachverfahrens, da die Stellung des Tiefenanschlagvorschie bers 46 noch nicht geändert worden ist. Der einzige Unterschied des Eilwegvorlaufes wäh rend des Schrupp-Schlicht-Verfahrens (vgl. Fig. 25) im Vergleich zum Eilwegvorlauf während des Einfachverfahrens ergibt sieh im Zusammenhang mit der neuen Stellung des Tiefenansclagschiebers 43 und dein An schlagzylinder 249, wie sogleich noch be schrieben werden wird.
Die Drücke sind wieder die gleichen wie beim Einfachverfahren. Die Zahnradpumpe 114 fördert also mit einem Druck von 20 bis 22 atü entsprechend der Einstellung des Ar beitsdruckventils 3, während der Gegendruck mit Hilfe des Gegendruckventils 17 auf etwa 16 atü gehalten wird.
Im Eilwegvorlauf fördert die Zahnrad pumpe 114 über die Leitung 22, den Eilweg- sehieber 38 und die Leitung 21 in die Vor laufseite des fliegenden Kolbens 274. Die Rüeklaufseite des Kolbenstangenkolbens 272 steht mit. dem Ablaufbehälter 243 über das auf etwa 16 atü eingestellte Gegendruck ventil 17 über die Leitungen 20, 19 und 18 in Verbindung.
Die Arbeitspumpe<B>113</B> fördert ebenfalls auf dieses Gegendrucksystem in die Leitung 10, den Einstechschieber 39, der durch den Druck der Zahnradpumpe über die Leitung 290, den Einstechschieber 47 und die Leitung 291 in seine linke Endstellung geschoben worden ist, die Leitung 13, das Umsteuerventil 40, die Leitung 9, den Ein- stechschieber 39, die Leitung 8, den Pumpen schieber 44 und die Leitung 7. Da die Lei tung 14 über das Umsteuerventil ebenfalls mit diesem Gegendrucksystem in Verbindung steht, wird diese Leitung schon zur Vorberei tung der nächsten Arbeitsstufe, nämlich des in Fig. 26 dargestellten Vorlaufes, unter Druck gesetzt.
Wie schon an Hand der Fig. 1.7 dar gestellt worden ist, ist die Abwärtswälz- kupplung über die Leitungen 18, 240, den Wälzrichtungsschieber 42 und die Leitung 26 mit dem Gegendrucksystem verbunden und damit eingeschaltet. Die zur Vorschubkupp lung führende Leitung 287 steht zwar, da der linke Arbeitsraum des Schnellgangvorschub schiebers 41 mit der Förderseite der Zahnrad pumpe in Verbindung steht und dieser Schie ber daher in seine rechte Endstellung ge schoben worden ist, mit dem Gegendruck system in Verbindung. Die Vorschubkupp lung ist jedoch nicht eingeschaltet, da sich der Pumpenschieber 44 ausserhalb des Be reiches des Anschlages 25 und daher in seiner höchsten Stellung befindet.
Zum Unterschied vom Einfachverfahren ist in der in Fig. 25 gezeigten Stellung des Tiefenanschlagschiebers 43 eine Verbindung zwischen der Förderseite der Zahnradpumpe und dem linken Arbeitsraum des Anschlag zylinders 249 über die Leitung 239, den Tiefenanschlagschieber 43 und die Leitung 238 hergestellt. Der Anschlagkolben 250 mit seiner Kolbenstange 251 ist also um etwa 0,5 mm nach rechts in seine Schruppstellung geschoben worden.
Sobald der fliegende Kolben 274 gegen seinen Anschlag 278 gefahren worden ist, erhöht sich der Druck auf der Förderseite der Zahnradpumpe 114. Dieser auf die rechte Seite des Kolbens des Umsteuerv entils 40 wirkende Arbeitsdruck überwiegt nunmehr den Gegendruck und die Federkraft, die auf die linke Seite dieses Kolbens wirken, so dass der Kolben nach links geschoben wird (Fig. 26). Dadurch wird die Verbindung der Leitung 285 mit der Leitung 286 unterbro chen. Der linke Arbeitsraum des Schnell gangvorschubschiebers 41 steht nicht mehr unter dem Förderdruck der Zahnradpumpe 114, so dass nunmehr die Feder 35 dieses Schiebers ihn in seine Mittelstellung zu be wegen vermag.
In dieser Stellung ist die Ver bindung der unter Gegendruck stehenden Leitung 241 mit der Leitung 287 unterbro chen. Dass nunmehr der Anschlag 25 den Pumpenschieber 44 entgegen der Wirkung seiner Feder nach unten bewegt und auf diese Weise eine Verbindung zwischen der Leitung 287 und der zu der Vorschubkupp lung führenden Leitung 288 geschaffen hat, vermag jetzt nicht mehr ein Einrücken der Vorschubkupplung zu bewirken.
Der Druck der Zahnradpumpe 114 erhöht sich derart, dass - der Kolben des Arbeits druckventils 3 zurückgeschoben wird, so dass nunmehr zwischen der Förderseite der Zahn radpumpe 114 und der Gegendruckleitung 18 eine Verbindung über die Leitungen 22 und 237 hergestellt ist. Die Zahnradpumpe 114 setzt also einerseits über die Leitung 22 den Eilwegschieber 38 und die Leitung 21 die Vorlaufseite des fliegenden Kolbens 274 unter Druck und fördert anderseits über die Leitung 22, das Ventil 3, die Leitungen 237, 18, 19, 6, 7, den Pumpenschieber 44, die Lei tung 8, den Einstechschieber 39, die Leitung 9, das Umsteuerventil 40 und die Leitung 14 auf die Vorlaufseite des Kolbenstangenkol bens 272,
da ja dieser Arbeitsraum wieder mit der Leitung 14 über den Ringkanal 16 und die Kanäle 15 des fliegenden Kolbens 274 in Verbindung steht. Auf dieses Gegendruck system fördert ausserdem die Arbeitspumpe 113 über die Leitung 10, den Einstechschie- ber 39, die Leitung 13 und das Umsteuer ventil 40. Das aus der Rücklaufseite des Kol benstangenkolbens 272 abfliessende öl fliesst über die Leitungen 20, 19 und 18 auf dieses Gegendrucksystem, so dass der Werkzeug support mit grosser Geschwindigkeit vorläuft.
Beim weiteren Vorschieben des Werkzeug- supportes 53 wird kurz vor Beendigung des Vorlaufes der Pumpenschieber durch den Anschlag 27 .weiter nach unten bewegt, wo durch die Verbindung zwischen der Leiturig 7 und der Leitung 8 unterbrochen wird. Nun mehr beginnt eine weitere Stufe des Ver fahrens, das Einstechen auf 0,5 min, das näher an Hand der Fig. 27 erläutert wird.
Mit der Unterbrechung dieser Verbindung ist der von der Zahnradpumpe 114 her wir- kende Gegendruck von der Vorlaufseite des Kolbenstangenkolbens 272 abgeschaltet, so dass nunmehr nur noch auf diese Vorlaufseite der Förderdruck der Arbeitspumpe 113 über die Leitung 10, den Einstechschieber 39, die Leitung 13, das Umsteuerventil 40 und die Leitung 14 wirkt. Die Menge und damit. die Einstechgeschwindigkeit lässt sich durch Ver ändern der Fördermenge der Arbeitspumpe stufenlos in den Grenzen von 3-125 rnm/min. bestimmen. Das Einstechen ist beendet, wenn die Kolbenstange 273 des Kolbens 272 gegen die Anschlagkolbenstange 251 des Kolbens 250 stösst.
Es folgt nun die Arbeitsstufe Wälzen ab wärts , die an Hand der Fig. 28 näher er läutert ist. Nachdem auf die vorbeschrieberie Weise der Vorlauf des Werkzeugsupportes beendet worden ist, nimmt der Förderdruck der Arbeitspumpe 113 zu, erreicht nahezu den Förderdruck der Zahnradpumpe 114 und schiebt nun, durch die Kraft der Feder 30 unterstützt, den Kolben des Umsteuerventils 40 zurück in die rechte Endstellung. Hier durch wird die Förderseite der Zahnrad pumpe 114 wiederum mit. dem linken Arbeits raum des Schnellgangvorschubschiebers 41 über die Leitung 22, den Eilwegschieber 38, die Leitungen 21, 285, das Umsteuerventil 40 und die Leitung 286 in Verbindung gesetzt, so dass der Kolben dieses Schiebers 41 nach rechts bewegt wird.
Hierdurch wird eine Ver bindung zwischen der unter Gegendruck stehenden Leitung 241 mit der Leitung 287 und damit mit der Vorschubkupplung der Schnellgangvorschubkupplungen 36 über den Pumpenschieber 44 und die Leitung 288 her gestellt, so dass die Vorschubkupplung einge rückt wird. Da schon in den vorhergehenden Arbeitsgängen (siehe die Schaltschemata Fig. <B>25-27)</B> die Abwärtswälzkupplung ein gerückt war, wälzen nunmehr der Werkzeug- kopf und der Teilkopf mit dem Werkstück abwärts.
Dadurch wird durch die ebenfalls in der einen Richtung angetriebene Sehraub spindel 172 die Schraubhülse 175 mit dem Anschlag 31 nach links bewegt, wodurch der Hebel 32 freigegeben wird. Der Einsteehvor- schieber 47 bewegt sich nunmehr unter dem Einfluss seiner Feder in seine linke Endstel- lung, wodurch die Verbindung zwischen den Leitungen 290 und 291 unterbrochen wird. Der rechte Arbeitsraum des Einstechschiebers, der bisher unter dem Förderdruck der Zahn radpumpe 114 steht, wird auf diese Weise drucklos.
Bei der weiteren Bewegung der Schraub hülse 175 nach links dreht der Anschlag 1 den Hebel 33 herum, so dass mittels der Zahnrad-Zahnstangen-Verbindung der Tiefen- an.schlagvorschieber 46 nach rechts bewegt wird, wodurch sich eine Verbindung zwischen der unter Gegendruck stehenden Leitung 6 und der Leitung 4 ergibt.
Hierdurch wird, wie sich aus der nach folgenden Beschreibung ergibt, das Einste chen auf 0 mm zur Vorbereitung der Schlicht bearbeitung eingeleitet. Die Arbeitsstufe Ein stechen auf 0 mm wird an Hand der Fig. 29 näher erläutert. Während beim Einfachverfahren durch die Herstellung dieser Verbindung (siehe Fig.
21) der Einstechschieber 39 in seine rechte Endstellung bewegt und dadurch der Rücklauf eingeschaltet wurde, wird nunmehr beim Schrupp-Schlicht-Verfahren durch die Herstellung der Verbindung zwischen den Leitungen 6 und 4 infolge der abgeänderten Stellung des Tiefenanschlagschiebers 43 dieser Tiefenanschlagschieber in seine rechte End- stellung bewegt, indem das Druckmittel von der Leitung 4 über die Längsnut 299 des Tiefenanschlagschiebers 43 zum linken Ar beitsraum seines Zylinders gelangt. Von hier aus wird über die Längsnut 34 und die Lei tung 294 der rechte Arbeitsraum des Wälz riehtungsschiebers 42 mit dem auf etwa 16 atü eingestellten Gegendruck in Verbindung ge setzt.
Der linke Arbeitsraum des Wälzrich- tungsschiebers 42, der linke Arbeitsraum des Einstechschiebers 39 und der rechte Arbeits raum des Tiefenanschlagschiebers 43 stehen über die Leitung 292 bzw. 293, die Bohrung 298 mit ihren Längsnuten, die Leitung 5 und den Tiefenanschlagvorschieber 46 mit dem Ablauf, in Verbindung.
Dadurch wird die Auf- wärtswälzkupplung der Wälzrichtungskupp- lungen 37 eingeschaltet, indem diese mit dem auf 16 atü eingestellten Gegendruck über die Leitungen 18, 240, den Wälzrichtungsschie- ber 42 und die Leitung 23 in Verbindung ge setzt wird. Die Abwärtswälzkupplung wird in entsprechender Weise über die Leitung 26 und den Wälzrichtungsschieber 42 drucklos gemacht und ausgeschaltet.
Durch die Verschiebung des Tiefenan schlagschiebers 43 in seine rechte Endstel- lung wird auch der linke Arbeitsraum des Anschlagkolbens 250 über die Leitung 238 mit dem Ablaufbehälter verbunden. Der einer Verschiebung des Arbeitskolbens 272 nach links entgegenwirkende Widerstand lässt wäh rend des kurzen Augenblickes, in dem der Anschlagkolben 250 sich nach Wegfall des Druckes in der Leitung 238 in seine linke Endstellung bewegt, wesentlich nach, so dass der Förderdruck der Arbeitspumpe 113 sinkt.
Jetzt überwiegt wieder der auf die rechte Seite des Kolbens des Umsteuerventils 40 wirkende Druck der Zahnradpumpe 114, so dass der Kolben dieses Umsteuerventils ent gegen der Kraft der Feder 40 und dem für diesen kurzen Zeitraum verminderten Druck der Arbeitspumpe nach links geschoben wird. Hierdurch wird wieder die Verbindung zwi schen der Leitung 285 und der Leitung 286 unterbrochen, der linke Arbeitsraum des Schnellgangvorschubschiebers 41 steht nicht mehr mit der Förderseite der Zahnradpumpe 114 in Verbindung, so dass die Feder 35 dieses Schiebers 41 ihn wieder in seine Mittelstel lung zu schieben vermag. Hierdurch wird die Verbindung der unter Gegendruck stehenden Leitung 241 mit der Leitung 287 unterbro chen, so dass die Vorschubkupplung ausge schaltet wird.
Sie steht nunmehr über die Leitung 288, den Pumpenschieber 44, die Leitung 287 und den Schnellgangvorsehub- schieber 41 mit dem Ablauf in Verbindung. Die Wälzung ist damit ebenfalls zum Still stand gekommen. Die Geschwindigkeit des Einstechens auf 0 mm ist, wie sich aus der Fig. 29 ergibt, ebenfalls einstellbar; indem die Fördermenge der Arbeitspumpe 1.13 ver stellt werden kann.
Sobald die mit dem Werkzeugsupport ver bundene Kolbenstange 273 gegen den Kolben anschlag 251 gefahren ist, nimmt der Förder- druck der Arbeitspumpe 113, die ja diese Be wegung des Werkzeugsupportes bewirkt hat, wieder zu, so dass nunmehr wieder der För- derdruck der Arbeitspumpe, verbunden mit der Kraft der Feder 30, den auf die rechte Seite des Kolbens des Umsteuerventils 40 wir kenden Förderdruck -der Zahnradpumpe 114 überwiegt. Der Kolben des Umsteuerventils 40 wird also wieder in seine rechte Endstel- lung geschoben (Fig. 30).
Dadurch wird wie derum die Leitung 286 unter den Druck der Förderseite der Zahnradpumpe 114 gesetzt. Der Schnellgangvorschubschieber 41 wird wieder in seine rechte Endstellung bewegt, so dass nunmehr wieder die Verbindung zwischen der unter Gegendruck stehenden Leitung 241 mit der Leitung 287 hergestellt wird, die über den Pumpenschieber 44 und die Leitung 288 mit der Vorschubkupplung der Schnell- gangvorsehubkuppInngen verbunden ist. Die Vorschubkupplung wird also eingeschaltet. Da schon beim Einstechen auf 0 mm (siehe Fig. 29) die Aufwärtswälzkupplung mit Hilfe des Wälzrichtungsschiebers 42 eingeschaltet worden ist., wälzen nunmehr der Werkzeug kopf und der Teilkopf mit dem Werkstück aufwärts.
Durch die nunmehr in entgegengesetzter Drehrichtung umlaufende Schraubspindel 172 wird die Schraubhülse 175 und damit der Anschlag 31 nach rechts bewegt. Der An schlag 2 an der Schraubhülse 175 dreht schliesslich den Hebel 33 herum, wodurch der Tiefenanschlagvorschieber 46 derart verscho ben wird, dass nunmehr die Verbindung zwi schen der unter Gegendruck stehenden Lei tung 6 mit der Leitung 4 unterbrochen und diese Leitung 6 mit der Leitung 5 verbunden wird (siehe hierzu das Schaltschema Fig. 31 Rücklauf ).
Der Gegendruck pflanzt sich nunmehr über die Leitung 5 durch die Boh rung 298 des Tiefenanschlagschiebers hin durch auf die Leitung 292 fort und gelangt von dort aus zu dem rechten Arbeitsraum des Tiefenanschlagschiebers 43 und verschiebt, diesen nach links, ohne dass durch diese Ver schiebung die Verbindung der Leitung 292 mit der Leitung 5 unterbrochen wird. Durch die Bewegung des Tiefenanschlagschiebers in seine linke Endstellung wird die Leitung 238 wieder mit der unter dem Förderdruck der Zahnradpumpe 114 stehenden Leitung 239 verbinden. Der linke Arbeitsraum des An schlagkolbens 250 steht also wieder unter dem Förderdruck der Zahnradpumpe 114, so dass der Anschlagkolben wieder um etwa 0,5 mm nach rechts geschoben wird.
Von der Leitung 292 aus wird auch der linke Arbeitsraum des Einstechschiebers 39 unter Druck gesetzt, so dass nunmehr dieser Einstechschieber, da ja schon sein rechter Arbeitsraum (siehe die Schaltschemata der Fig. 28-30) drucklos gemacht worden ist, in seine rechte Endstellung bewegt wird. In dieser neuen Stellung des Einstechsehiebers ist die Vorlaufseite des Kolbenstangenkolbens 272 von .der Förderseite der Arbeitspumpe 113 getrennt. Diese Vorlaufseite steht, nun mehr über die Leitung 14, das Umsteuerventil 40, die Leitung 9, den Einstechschieber 39 und die Leitung 296 mit dem Ablaufbehälter über das federbelastete Rückschlagsventil 297 in Verbindung.
Durch den Abfall des Druckes auf der linken Seite des Kolbens des Um steuerventils 40 drückt nun wieder der auf die rechte Seite dieses Kolbens wirkende För derdruck der Zahnradpumpe 114 diesen Kol ben nach links. Die Verbindung zwischen der unter dem Arbeitsdruck stehenden Leitung 285 mit der Leitung 286 wird unterbrochen. Der linke Arbeitsraum des Schnellgangvor schubschiebers 41 wird drucklos, so dass die Feder 35 dieses Schiebers ihn in seine Mittel stellung zu bewegen vermag. Die Verbin dung zwischen der unter (aegendruck stehen den Leitung 241 mit der Leitung 287 wird wiederum unterbrochen, so dass damit. auch die Vorschubkupplung ausgeschaltet ist. Die Wälzung ist hierdurch beendet.
Von der unter Gegendruck stehenden Lei tung 292 gelangt ausserdem der Gegendruek über die Leitung 293 zu dem linken Arbeits raum des Wälzrichtungsschiebers 42, der nunmehr, durch die Wirkung des Drossel ventils 295 verzögert, in seine rechte Endstel- lung bewegt wird, nachdem gleichzeitig sein rechter Arbeitsraum über die Leitung 294, die Nut. 300 des Tiefenanschlagschiebers 43 und die Leitung 301 mit dem Ablauf verbunden worden ist. In der neuen Endstellung ist die unter Gegendruck stehende Leitung 240 mit der Leitung 26 verbunden, die zu der Ab- wärtswälzkupplung führt, so dass jetzt diese Kupplung vorbereitend eingeschaltet wird.
Dadurch, dass die Vorlaufseite des Kol benstangenkolbens 272 drucklos geworden ist, kann der auf die Rücklaufseite dieses Kol bens nach wie vor wirkende Gegendruck diesen Kolben zusammen mit dem Werkzeug support zurückbewegen. Infolge des Rück laufes des Werkzeugsupportes geben nach einander die Anschläge 27 und 25 den Pum penschieber 44 frei, der unter dem Einfluss seiner Feder nach oben bewegt wird. Dadurch wird zwar die Verbindung zwischen den Lei tungen 7 und 8 wieder hergestellt, was im Augenblick aber keine Wirkung hat, da die Leitung 8 durch den Einstechschieber 39 ab gesperrt ist.
Beim weiteren Rücklauf des Werkzeug supportes wird jedoch durch den Anschlag 24 der Schieber 45 entgegen der Wirkung seiner Feder hochgeschoben, so dass eine Ver bindung zwischen der unter Gegendruck stehenden Leitung 7, 7' mit der Leitung 289 hergestellt wird. Hierdurch wird der rechte Arbeitsraum des Schnellgangvorschubschie bers mit dem unter Gegendruck stehenden Druckmittel gefüllt, so dass dieser Schieber in seine linke Endstellung geschoben wird. In dieser Stellung wird eine Verbindung zwi schen der unter Gegendruck stehenden Lei tung 241 mit der zu der Schnellgangkupp lung führenden Leitung 302 hergestellt, so dass die Schnellgangkupplung eingerückt wird (Fig. 32).
Teilkopf mit Werkstück und Werkzeug kopf wälzen nunmehr im Schnellgang auf wärts (siehe Schaltschema Fig. 32). Während das Werkzeugkopfwälzgetriebe kurze Zeit, wie an Hand der Fig. 6 und 7 näher erläutert worden ist, stillsteht, läuft der Teilkopf wei ter, um die Teilung auszuführen. Durch die Umschaltspindel 172 wird hierbei die Schraub hülse 175 weiter nach rechts bewegt, so dass über den Anschlag 31 und den Hebel 32 der Einstechvorschieber 47 verschoben und eine Verbindung zwischen der Leitung 290 und der Leitung 291 hergestellt wird.
Hierdurch wird wieder die Förderseite der Zahnrad pumpe 114 über die Leitung 22, den Eilweg- schieber 38, die Leitungen 21, 290, den Ein- stechvorschieber 47 und die Leitung 291 mit der rechten Seite des Einstechschiebers 39 verbunden, der dadurch in seine linke Stel lung auf Vorlauf geschoben wird. Es ergeben sich wieder die Verhältnisse des Schalt schemas Fig. 26. Die Vorlaufseite des Kolben stangenkolbens 272 steht wiederum unter dem Druck von etwa 16 atü entsprechend der Einstellung des Gegendruckventils 17, indem die Zahnradpumpe 114 über das zurück geschobene Arbeitsdruckventil 3 in die Gegen druckleitung fördert.
In diese Leitung för dert gleichzeitig die Arbeitspumpe 113, wäh rend die Rücklaufseite des Kolbenstangenkol bens ebenfalls mit diesem Gegendrucksystem in Verbindung steht.
Gleich nach Beginn des Vorlaufes ver lässt der Anschlag 24 den Schnellgangschie ber 45, so dass dieser Schieber wieder durch seine Feder nach unten bewegt wird. Die Leitung 289 wird wieder von der unter Ge gendruck stehenden Leitung 7' getrennt, so dass die rechte Seite des Schnellgangvorschub- schiebers 41 nicht mehr unter Druck steht Lind der Schieber durch seine Feder in die Mittelstellung bewegt wird. Die Leitung 302 wird dadurch von der unter Gegendruck stehenden Leitung 241 getrennt, so dass die Aufwärtswälzung im Schnellgang zum Stehen kommt. Das Verzahnen das nächsten Zahnes setzt nun, wobei im einzelnen auf die Be schreibung im Zusammenhang mit der Fig. 25 verwiesen wird.
Nach dem Fertigverzahnen des letzten Zahnes soll die Maschine automatisch still- gesetzt werden. Zu diesem Zwecke hat (siehe im nachfolgenden insbesondere das Schalt schema der Fig. 33 und die Fig. 14) beim Schnellgang nach Fertigstellung eines Zahn rades der Anschlag 212 -der Abstellscheibe 210 den Hebel 213 derart bewegt, dass der Magnetschalter 49 eingeschaltet wird. Hier durch wird, wie schon im Zusammenhang mit dem Einfachverfahren beschrieben wurde, der Magnet 28 am Eilwegschieber 38 eingeschal tet, wodurch der Eilwegschieber entgegen der Wirkung seiner Feder nach rechts geschoben. wird.
Hierdurch wird die Vorlaufseite des fliegenden Kolbens 274 mit dem Ablauf behälter über die Leitung 21, den Eilweg- schieber und die Leitung 296 über das zwi schengeschaltete Rückschlagventil 297 ver bunden. Der auf die Rücklaufseite des Kol benstangenkolbens wirkende Gegendruck von etwa 16 atü drückt nunmehr den Kolben stangenkolben 272 und den fliegenden Kolben 274 in die rechte, in Fig. 33 dargestellte End- stellung, in welcher die Maschine durch elek trische Endschalter abgeschaltet. wird. Die Motoren sind ausgeschaltet. Sämtliche Leitun gen sind drucklos entsprechend dem Schalt schema der Fig. 24.
Ein besonderer Vorteil der wie beschrie ben ausgebildeten Maschine besteht darin, dass ohne zusätzliche Teile auf einfachste Weise sowohl im Einfachverfahren als auch im Schrupp-Schlicht-Verfahren gearbeitet werden kann.