CH272198A - Elektrische Küchenmaschine. - Google Patents
Elektrische Küchenmaschine.Info
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Description
Elektrische Küchenmaschine. Es sind elektrische Küchenmaschinen zur mechanischen Durchführung verschiedener Arbeiten im Haushalt, wie Zermahlen von Fleisch, Schaben von Semmeln, Mahlen von Kaffee oder Mohn, Schlagen, Mischen, Reiben usw., bekannt, welche im wesentlichen aus einem mit Untersatz versehenen Ständer, aus dem elektrischen Motor und aus einem Räder satz bestehen, aus welchem eine oder mehrere Arbeitswellen herausgehen, auf welche das für die vorgesehene Arbeit geeignete Arbeits gerät aufzusetzen ist. Bei der bekanntesten Art dieser Maschinen ist der Motor mit dem Rädersatz auf dem Oberteil des Ständers an gebracht. Dadurch kommt der Schwerpunkt der ganzen Einrichtung ziemlich hoch zu liegen, so dass die Stabilität der Maschine leidet.
Um dies zu vermeiden, muss die Grösse der Standfläche des Untersatzes vergrössert werden, was aber im allgemeinen eine Ver grösserung des Gewichtes der Maschine zur Folge hat. Da der Motor belüftet werden muss, ist es notwendig, Lüftungsöffnungen aum iord- nen, und diese sind nachteilig, da bei einer solchen Maschine schon mit Rücksicht auf ihre mehrseitige Benützung verlangt wird, dass sie leicht zu waschen ist.
Um den gestellten Anforderungen besser (genüge zu tun, wurde bereits vorgeschlagen, den Motor im untern Teil des Ständers bzw. im Untersatz und im obern Teil des Ständers nur den Rädersatz anzuordnen, wobei es aller dings notwendig war, den Motor mit dem Rädersatz durch eine Cbertragung, z. B. durch Riementrieb, zu verbinden, welcher in der Hohl säule des Ständers gegen Berührung gesichert untergebracht war. Dadurch wurde zwar die Stabilität der Einrichtung erhöht, jedoch auf Kosten des Gewichtes, weil ein stärkerer Stän der erforderlich war, und des Preises, weil eine besondere übertragung notwendig wurde.
Es wurde hierdurch allerdings der Vorteil er zielt, dass die elektrische Zuleitung zum Motor direkt im Untersatz des Ständers angeordnet werden konnte, während früher die Schnur dem im Oberteil des Ständers angeordneten Motor zugeführt wurde und dadurch natur gemäss mehr im Wege war.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine elektrische Küchenmaschine, welche einen elektrischen Motor und einen Getriebesatz auf weist, welche auf einem Ständer angeordnet sind. Die Küchenmaschine ist dadurch ge kennzeichnet, dass der Motor und der Ge triebesatz in einem Block untergebracht sind, welcher am obern Ende des Ständers der Ma schine um eine waagrechte Achse verdrehbar gelagert ist und wenigstens eine herausra gende, in einer Normalebene zur genannten Achse liegende Anschlusswelle aufweist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes in schema tischer Form. Fig. l ist ein Vertikalschnitt nach der Linie C-D der Fig. 2, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A -B der Fig. 1 und Fig. 3 ein vergrössertes Detail der Luftzu- führung ztun Motor.
Fig. 4 veranschaulicht die Maschine im Aiüriss, für die Yeigbearbeitung eingerichtet, Fig. 5 die Maschine für das Zermahlen von Fleisch eingerichtet und Fig. 6 die Maschine für das Schlagen eines Gerichtes über einer Flamme eingerichtet. Mit 1 ist ein Block bezeichnet, welcher den Antriebsmotor und den Getrieberädersatz enthält.
Dieser hat die Form eines Parallel- epipedes und ist im obern Ende eines Stän ders 3 um eine horizontale Achse 5 drehbar gelagert, indem ein am Ständer befestigter, waagrechter, hohler Zapfen 4 in das Innere des Blockes 1 hineingreift und mit seiner zylindrischen Aussenfläche im einen entspre chenden Lager des Blockes 1 ruht. Der Stän der 3 wächst. aus einem Untersatz heraus, der Hufeisenform mit Schenkeln. 18, 19 besitzt. Dadurch wird bei gleichem Gewicht wie bei einem vollen Untersatz eine viel grössere Standfläche erzielt und die Stabilität der Ma schine erhöht.
Die Berührungsflächen 6 der Stirnseite zwischen dem Ständer 3 und dem Block 1 sind gut abgedichtet. Die elektrische Zuleitung 7 zum Antriebsmotor ist in den Untersatz ein geführt, weist im Schenkel 18 desselben einen Schalter 15 und gegebenenfalls weiteres elek trisches Zubehör, wie Kondensator, Wider stand und ähnliches,- auf. Vom Schalter 15 geht dann das Mehrleiterkabel 14 durch den hohl ausgebildeten Ständer 3 und durch den hohlen Zapfen 4- zum Motor.
Am Schenkel 13 des Untersatzes ist ein vertikales Drehlager 27. angeordnet. Ein zur Aufnahme von zu bearbeitendem Gut dienen der Behälter 20 (Fig. 4 und 5) kann mit Hilfe eines an dessen Boden befestigten Zapfens durch Einstecken desselben in das Drehlager 21 drehbar am Untersatz angebracht werden.
Der Antriebsmotor ist im Block 1 vollkom- men verschlossen untergebracht und die Luft für die Kühlung des Motors wird durch den hohlen Ständer 3 in Kanälen 8 und 9 zu- bnv. abgeführt, derart, dass die durch den Motor angesaugte Luft durch Öffnungen 12, 13 in den Untersatz eintritt, durch den Kanal 8 und die Eintrittsöffnung 10 zum Motor ge langt, worauf sie durch die ringförmige Öff nung 11 und den Kanal 9 in die Atmosphäre abgeführt wird. Der Ein- und Austritt der Luft ist also weit vom Motor weg angeordnet, so dass beim Abwaschen der Maschine keine Gefahr droht, dass das Wasser bis zum Motor gelangt.
Der Block 1 kann um die horizontale Achse 5 leicht gedreht werden, derart, dass zwei aus dem Block herausragende parallele und in Normalebenen zur Achse 5 liegende Wellen 24 nach Bedarf in verschiedene Lagen eingestellt werden können. Fig. 4 zeigt z. B. eine Verdrehung des Blockes um 300 gegen über der Normallage, in welcher die Wellen 24 senkrecht stehen. Die vom Motor getriebe nen Wellen 24, .die beispielsweise 100 bzw. 200 U/Min. haben, drehen nicht im gleichen Drehsinn. Auf diesen Wellen werden in dieser Lage des Blockes 1 z. B. Gerätteile für die Teigbearbeitung befestigt.
In der Lage nach Fig. 5 ist die Motorwelle um 900 geschwenkt und liegt horizontal. Hier ist eine Fleisch mühle 22 am Block 1 befestigt. In Fig. 6 sind die Wellen nach unten gerichtet, so dass man z. B. zum Schlagen von Speisen dienende Ge räte an ihr anbringen kann, wobei die Geräte in einem Becher 23 gegebenenfalls direkt über einer Flamme 17 wirken können, was dank der Huf eisenform des Untersatzes möglich ist.
Wie aus der Schilderung .der gezeigten Ausführung-form der Maschine ersichtlich ist, ist bei dieser neuen Maschine eine dichte Ver bindung zwischen den beweglichen Teilen möglich, ohne dass irgendwelche getriebliche Teile verschmutzt werden können. Die Ma schine gibt vielseitige Möglichkeiten für das Anschliessen von Zubehörgeräten, z. B. in der einen Lage für das Schlagen, unter 300 für die Teigbearbeitung, unter 600 für .die Reini- gung der Mischer für den Teig, unter 900 für die Befestigung der Fleischmühle, unter 1800 für das Anschliessen einer Kaffeemühle usw. Der.
Block 1 mit dem Rotor und dem Räder satz, welcher zweckmässig die Form eines Parallelepipedes hat, lässt sich billig und leicht herstellen bei geringer Oberfläche und einfachsten Bearbeitungsflächen. Auch die Bedienung ist höchst einfach. Die Drehachse 5 des Blockes 1 geht wenigstens annähernd durch seine geometrische Mitte hindurch, so dass die Lage des Schwerpunktes bei den ver schiedenen Arbeitslagen im ganzen nicht ge ändert wird. Das Lager des Blockes 1 liegt in seinem Innern, wodurch eine grosse Festigkeit und eine vollkommen glatte und geschlossene äussere Form erzielt werden kann, was für eine gute Reinigung der Maschine wichtig ist.
Durch die Hufeisenform des Untersatzes wird die Montage des Zubehörs erleichtert, das Gewicht herabgesetzt und, wie bereits er wähnt, (las Arbeiten direkt über der Flamme oder dem Kocher ermöglicht. Statt zwei können auch mehr als zwei aus dem Block 1 herausragende Anschlusswellen vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrische Küchenmaschine, welche einen elektrischen Motor und einen Getriebesatz aufweist, welche auf einem Ständer angeord net sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor und der Getriebesatz in einem Block untergebracht. sind, welcher am obern Teil des Ständers der, Maschine um eine waag rechte Achse verdrehbar gelagert ist und wenigstens eine herausragende, in einer Nor malebene zur genannten Achse liegende An schlusswelle aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.Elektrische Küchenmaschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei aus dem Block herausra gende, parallele Anschlusswellen vorhanden sind, welche zum Anschliessen von Küchen- geräten bestimmt sind, und dass der Block die Form eines Parallelepipedes hat. 2. Elektrische Küchenmaschine nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des Blockes durch seine geometrische Mitte hindurchgeht. 3.Elektrische Kiiehenmaschine nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen des Ständers, auf welchem der Block verdrehbar gelagert ist, in das Innere des Bockes hineingreift. 4. Elektrische Küchenmaschine nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der den Block lagernde Zapfen hohl ist und dass das zur Speisung des Motors dienende elektrische Kabel durch den hohlen Zapfen geführt ist. 5. Elektrische Küchenmaschine nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein zur Belüftung des Motors dienender Kanal durch den hohlen Zapfen hindurchführt. 6.Elektrische Küchenmaschine nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1. bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stän der zwei in dem untern Teil des Ständers in die freie Atmosphäre mündende, der Zu- und Abfuhr der Kühlluft für den Motor dienende Kanäle beherbergt. 7. Elektrische Küchenmaschine nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Unter satz des Ständers Hufeisenform aufweist, über deren Öffnung sich der Block mit dem Motor und dem Getriebesatz befindet. B.Elektrische Küchenmaschine nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Schenkel des hufeisenförmigen Untersatzes ein Schalter für den Motorstromkreis ange ordnet ist und im andern Schenkel des Unter satzes ein drehbarer Befestigungsteil für die Gerätezubehöre der Maschine gelagert ist. 9. Elektrische Küchenmaschine nach dem Fatentansprueh und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das elek trische Stromzuführungskabel über einen Schenkel des Untersatzes verläuft, in welchem sich elektrische Zubehörteile zum Stromkreis befinden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS272198X | 1947-11-06 |
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| CH272198A true CH272198A (de) | 1950-12-15 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH272198D CH272198A (de) | 1947-11-06 | 1948-10-25 | Elektrische Küchenmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH272198A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1104661B (de) * | 1956-09-04 | 1961-04-13 | Heinrich Asselborn | Zerkleinerungsmaschine |
-
1948
- 1948-10-25 CH CH272198D patent/CH272198A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1104661B (de) * | 1956-09-04 | 1961-04-13 | Heinrich Asselborn | Zerkleinerungsmaschine |
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