Mit Schubladen versehenes Möbel. Gegenstand vorliegender Erfindung ist. ein mit Schubladen versehenes Möbel, zum Beispiel ein Pult, ein Arbeitstisch oder der gleichen. Werden in den Schubladen derar tiger Möbel Karteien untergebracht, so wird eine maximale Raumausnützung erreicht., wenn die Karteien in der Längsrichtung der Schubladen verlaufen. Diese Anordnung- hat aber den Nachteil, dass die Verwendung der Karteien für eine am Pult sitzende Person nicht so einfach und übersichtlich ist, wie wenn dieselben quer zur Längsrichtung der Schublade verlaufen. Diese letztere, über sichtliche Anordnung bringt einen erheblichen Raumverlust mit sich.
Die Erfindung vermeidet nun die Nach teile beider Systeme dadurch, dass wenigstens eine der Schubladen auf einem herauszieh- baren Träger quer verschwenkbar, beispiels weise um 90 , gelagert ist.. Es ist infolge dessen möglich, die Karteien in der Längs- riehtung der Schubladen anzuordnen, diese letzteren herauszuziehen und zu verschwenken. so dass die Karteien von einer am Pult sitzen den Person leicht bedient werden können.
In der beiliegenden Zeichnung ist als bei spielsweise Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes eire Arbeitstisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig.l eine Draufsicht, Fig. 2 eine Ansieht von vorn und Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Detail. Der Arbeitstisch weist auf der linken Seite einen einfachen und auf der rechten Seite einen doppelten Tisclisoekel. auf. In beiden Sockeln sind Schubladen untergebracht, die dazu bestimmt sind, Karteien aufzunehmen, die zwecks Raumersparnis in der Längarieh- tung der Schubladen verlaufen.
In den Schuh ladenführungen sind nun herausziehbare Trä ger 1. untergebracht, auf welchen die Sehab- laden schwenkbar gelagert sind. Die Fig.3 zeigt einen derartigen Träger 1 in einer teil weisen Draufsicht. Wie ersichtlich, besitzt er Führungen 2, 3, in welche Stifte 4, 5 ein treten, die am Boden der in Fig. 3 nicht ge zeiehneten Schublade befestigt sind. Ein Stift 6, der gleichfalls am Schubladenboden ge sichert ist, tritt in den Schlitz 7 des Trägers 1.
Wie ersichtlich, ist es möglich, die auf dem Träger 1 gelagerte Schublade um 90 zu ver- schwenken, sobald die Stifte 4 bis 6 aus den Schlitzteilen 2', 3' und 7' austreten. Die Schwenkbewegung ist bei der dargestellten Form der Schlitze auf 90 beschränkt. Ist diese Versehwenkung um 90 ausgeführt, so ist, es weiter möglich, die Schublade in Rieh- tun-p- des Pfeils I relativ zum Träger 1 zu bewegen.
Auf diese Weise ist es dem am Tisch Sitzenden möglich, eine Schublade, die im äussern Sockel 8 des Tisches untergebracht ist, an sich heranzuziehen und dadurch die Verwendung der Kartei zu erleichtern.
Die Schublade könnte auch mittels Len kern auf den Träger 1 abgestützt. sein, derart, dass sie nach erfolgtem Herausziehen und Ver- schwenken in der Hähe verstellbar ist. An Stelle der dargestellten Dreheinrich tung kann auch eine auf Kugellagern laufende Drehvorrichtung vorgesehen werden.
Furniture with drawers. The present invention is. a piece of furniture with drawers, for example a desk, a work table or the like. If card indexes are stored in the drawers of such furniture, maximum space utilization is achieved if the card indexes run in the longitudinal direction of the drawers. However, this arrangement has the disadvantage that the use of the card files for a person sitting at the desk is not as simple and clear as when they run transversely to the longitudinal direction of the drawer. This latter, clear arrangement entails a considerable loss of space.
The invention now avoids the disadvantages of both systems in that at least one of the drawers is mounted on a pull-out support so that it can be swiveled transversely, for example by 90. As a result, it is possible to arrange the files in the longitudinal direction of the drawers to pull the latter out and pivot. so that the files can be easily operated by someone sitting at the desk.
In the accompanying drawing eire work table is shown as an example embodiment of the invention object, namely: Fig.l is a plan view, Fig. 2 is a view from the front and Fig. 3 is a plan view of a detail. The worktable has a single table on the left and a double table on the right. on. In both bases there are drawers which are designed to hold card files that run in the longitudinal direction of the drawers in order to save space.
In the shoe shop guides, pull-out carriers 1. are now housed, on which the blinds are pivotably mounted. 3 shows such a carrier 1 in a partially plan view. As can be seen, he has guides 2, 3, in which pins 4, 5 occur, which are attached to the bottom of the drawer not shown in Fig. 3 GE. A pin 6, which is also secured to the bottom of the drawer, enters the slot 7 of the carrier 1.
As can be seen, it is possible to pivot the drawer mounted on the carrier 1 by 90 as soon as the pins 4 to 6 emerge from the slot parts 2 ', 3' and 7 '. The pivoting movement is limited to 90 in the illustrated form of the slots. Once this pivoting of 90 degrees has been carried out, it is still possible to move the drawer in the direction of arrow I relative to carrier 1.
In this way it is possible for the person sitting at the table to pull a drawer, which is accommodated in the outer base 8 of the table, towards himself and thereby facilitate the use of the card index.
The drawer could also be supported on the carrier 1 by means of Len core. be such that it is adjustable in height after it has been pulled out and swiveled. Instead of the device Dreheinrich shown, a rotating device running on ball bearings can be provided.