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CH276915A - Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes.

Info

Publication number
CH276915A
CH276915A CH276915DA CH276915A CH 276915 A CH276915 A CH 276915A CH 276915D A CH276915D A CH 276915DA CH 276915 A CH276915 A CH 276915A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dye
parts
conc
azo dye
sulfuric acid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH276915A publication Critical patent/CH276915A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00Preparation of azo dyes from other azo compounds
    • C09B43/12Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups
    • C09B43/136Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups with polyfunctional acylating agents
    • C09B43/14Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups with polyfunctional acylating agents with phosgene or thiophosgene

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 271213.    Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen, direktziehenden     Azofarbstoff    ge  langt, wenn man 2     llol    des     Aminomonoazo-          farbstoffes,

      der durch Kupplung einer     Diazo-          verbindung    der bei der     Disulfonierung    von       3-Aminopyren    mittels     konz.        Schwefelsäure     entstehenden     3-Aminopyrendisulfonsäure    mit  1-     Amino    -     \?    -     äthoxy    -     5-methy        lbenzol    erhältlich  ist, mittels     Phosgen    zum     Harnstoffderivat     kondensiert.  



  Der neue Farbstoff bildet ein braunes  Pulver, das sich in Wasser und verdünnten  Alkalien mit roter und in     konz.        Sehwefelsäure     mit blauer Farbe löst und     Zellulosefasern    aus       natriumsulfathaltigem    Bade in lebhaft roten,  vorzüglich     liehteehten    Tönen färbt.  



  Die zur Herstellung des     Aminomonoazo-          farbstoffes    dienende     3-Aminopy        rendisulfon-          säure    wird durch Sulfonieren des     3-Amino-          pyrens    mit     konz.    Schwefelsäure erhalten.  Nähere Angaben hierüber und über die     Diazo-          tierung    der     3-Aminopyrendisulfonsäure    sind  im Hauptpatent zu finden.  



  Die Kupplung mit dem     1-Amino-2-äthoxy-          5-methylbenzol    wird zweckmässig in schwach       saurem    Medium durchgeführt. Es ist vorteil  haft, die     Diazoverbindung    mit der Kupplungs  komponente in stärker saurem, z. B.     mineral-          saurem    Medium zu vereinigen und dann die  Mineralsäure durch geeignete Zusätze, wie  z. B.     Natriumacetat,        Natriumformiat    oder     Na-          triumearbonat,    abzustumpfen, so dass das       Kupplungsgemiseh    schwach sauer bis neutral    reagiert.

   Der so erhältliche     Aminomonoazo-          farbstoff    wird mit Vorteil aus dem Kupp  lungsgemisch     ausgesalzen,        abfiltriert    und als  feuchte Paste weiterverwendet.  



  Die Kondensation zum     Harnstoffderivat     kann nach an sich bekannten     Methoden    vor  genommen werden, z. B. indem man in eine       schwaeh    alkalische Lösung des     Aminomono-          azofarbstoffes    bei leicht erhöhter Temperatur       so        lange        Phosgen        einleitet,        bis        keine     Verbindung mehr nachweis  bar ist.  



       Beispiel:     Die     feuehte,    saure Paste des     Sulfonierungs-          produktes    aus 21,7 Teilen     3-Aminopyren    wird  in 300 Teilen Wasser von<B>800</B> gelöst und nach  dem Abkühlen auf<B>300</B> mit Eis versetzt, bis  die Temperatur auf 1 bis 30 fällt. Nun gibt  man in Portionen die Lösung von 7 Teilen       Natriumnitrit    in 35 Teilen Wasser     mi    und er  hält eine     Diazoverbindung,    die sich zum Teil  ausscheiden kann.

   Dazu gibt man die auf 50  gekühlte Lösung von 15,1 Teilen     1-Amino    2  äthoxy-5-methylbenzol, gelöst in 200 Teilen  Wasser und 15 Teilen 30     o/oiger    Salzsäure.  Nach einiger Zeit wird die Mineralsäure durch  Zugabe von     Natriumacetat,        Natriumformiat     oder     Natriumcarbonat    abgestumpft, so dass  nur noch schwach saure bis neutrale Reaktion  vorhanden ist. Nach einigen Stunden ist die       Bildung    des     Aminomonoazofarbstoffes    been  det. Man erwärmt die     Parbstofflösung    auf  <B>600</B> und     bringt    durch Zugabe von Natrium  chlorid (z.

   B. 10 Teile pro 100 Raumteile      Kupplungsgemisch) den Farbstoff vollständig  zur     Abscheidung    und filtriert ihn ab.  



  Die Paste des     Aminoazofarbstoffes    wird in  800 Teilen Wasser von     1011    aufgekocht, wobei  sie in Lösung geht, und dann mit 6 Teilen  wasserfreiem     Natriumcarbonat    versetzt, wor  auf man unter Rühren bei 400     Phosgen    in  langsamem Tempo einleitet, bis die Lösung  kongosauer reagiert.  



  Die Suspension des Harnstoffes aus dem       Aminoazofarbstoff    wird mit     Natriumcarbonat     neutralisiert und eventuell erneut mit     Phos-          gen    behandelt, bis kein     diazotierbarer        Amino-          azofarbstoff    mehr nachzuweisen ist.  



  Aus der neutralen Lösung wird durch Zu  gabe von 10 bis 15 Teilen     Natriumehlorid    pro  <B>100</B> Raumteile     Reaktionsgemiseh    die Harn  stoffverbindung abgeschieden, dann     abfil-          triert    und getrocknet.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung eines direkt ziehenden Azofarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, dass man ? 1lol des Aminonionoazo- farbstoffes, der durch Kupplung einer Diazo- v erbindung der bei der Disulfonierung von 3-Aminopren mittels konz. Schwefelsäure entstehenden 3-Aminopvrendisulfonsäure mit 1-Amino-2-ä.tlioxv-5-inethvlbenzol erhältlich ist,
    mittels Phosgen zum Harnstoffderivat kondensiert. Der neue Farbstoff bildet. ein braunes Pul ver, das sich in Wasser und verdünnten Alka- lien mit roter und in konz. Schwefelsäure mit blauer Farbe löst und Zellulosefasern aus na- triumsulfathaltigem Bade in lebhaft roten, vorzüglich liehteehten Tönen färbt.
CH276915D 1949-05-20 1949-05-20 Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes. CH276915A (de)

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CH274243T 1949-05-20
CH276915T 1949-05-20

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