CH276194A - Verfahren zur Erzielung eines stereoskopischen Effektes bei der Vorführung von stehenden oder beweglichen Bildern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zur Erzielung eines stereoskopischen Effektes bei der Vorführung von stehenden oder beweglichen Bildern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.Info
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
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Description
Verfahren zur Erzielung eines stereoskopischen Effektes bei der Vorführung von stehenden oder beweglichen Bildern' und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Erzielung eines stereosko- pisehen Effektes bei der Vorführung von ste henden oder beweglichen Bildern und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfah rens.
Das erfindungsgemässe Verfahren zeieh- net sich dadurch aus, dass das in Streifen aufgeteilte Rechts- und Linksbild durch Licht von verschiedener optischer Eigen schaft getrennt in das Blickfeld des rechten bzw. linken Auges gebracht wird.
Die Vorriehtung zur Durchführung des Verfahrens weist Mittel auf, die ermöglichen, das in Streifen aufgeteilte Rechts- und Linksbild durch Licht von verschiedener optischer Eigenschaft getrennt in das Blick feld des rechten bzw. linken Auges zu bringen.
Auf beiliegender Zeichnung sind ver schiedene Ausführungsbeispiele der Vorrieh- tung zur Durehführung des Verfahrens dar gestellt, und zwar zeigt: Fig. <B>1</B> schematisch eine erste Ausfüh rungsform, Fig. 2 ebenfalls schematisch eine zweite Ausführungsform, Fig. <B>3</B> schematisch die Anordnung von Rechts- und Linksbildstreifen, Fig. 4 schematisch eine dritte Ausfüh rungsform,
Fig. <B>5</B> die streifenförmige Anordnung eines zur Übertragung durch Television geeigneten Rechts- und Linksbildes und Fig. <B>6</B> schematisch eine vierte Ausfüh rungsform.
Bei der in Fig. <B>1</B> schematisch dargestell ten Vorrichtung sind mit<I>P, P</I> zwei in<B>Ab-</B> stand voneinander angeordnete Bildprojek toren bezeichnet, deren einer ein Rechts- und deren anderer ein Linksbild auf die Projek tionsfläche<B>W</B> projiziert. Die beiden Projek toren arbeiten entweder mit Polarisations filter mit in bezug aufeinander verdrehten Polarisationsachsen oder mit Farbfiltern, wo bei zweckmässig zwei Komplementärfarben zur Anwendung gelangen.
Auf der Projek- tionsfläehe W sind Abdeckstreifen vorge sehen und zwischen der Projektionsfläehe und dem Augenpaar<B><I>A, A'</I></B> des Beschauers ist eine zur Projektionsfläche parallele Filter wand<B>F</B> vorgesehen, auf der Polarisations oder Farb-Filterstreifen a,<B>b</B> mit verschie dener optischer Wirkung angeordnet sind. Die Abdeckstreifen auf der Projektionswand sind genau so breit wie die Streifen des Rechts- bzw. des Linksbildes.
Von den Filter streifen a werden nur für das Blickfeld des Auges<B>A</B> bestimmte und vom Projektor P' ausgeschickte Liehtstrahlen durchgelassen, während von den Filterstreifen<B>b</B> nur das für das Blickfeld des Auges<B>A'</B> bestimmte Linksbild des Projektors P durchgelassen wird. Bei der Anwendung von polarisiertem Licht haben die Filterstreifen a und b in bezug aufeinander gedrehte Polarisations- aehsen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind schematisch gezeigt, wie die Projektion des in Streifen aufgeteilten Rechts- und Linksbildes mittels eines einzigen Projektors P erfolgt. Jede Bildstreifenproduktion erhält durch Vorschaltung eines Filters, wie in Fig. <B>3</B> gezeigt, die entsprechende Polarisation bzw. Färbung.- Zwischen der Projektionswand W und dem Augenpaar<B>A,
</B> a' ist wiederum eine Filterwand F mit Polarisations- bzw. Farb- filterstreifen a,<B>b</B> angeordnet. Durch den Filterstreifen a gehen wieder die von der Reehtsbildprojektion kommenden und für das Blickfeld des rechten Auges<B>A</B> bestimm ten Projektionsstrahlen durch den Filter streifen<B>b</B> nur für das Blickfeld des Auges<B>A'</B> bestimmte Linksbildprojektionsstrahlen. In Fig. <B>3</B> ist seheniatiseh die Anordnung der Reehtsbildstreifen al bis a3 und der Linksbildstreifen
b:' bis bl auf dem zu proji zierenden Bilde gezeigt. Fig. <B>3</B> stellt gleich falls die schematische Anordnung der für die Projektion nötigen Polarisations- oder Farb filter dar.
Selbstverstä,ndlieh kann gegebenenfalls zwischen der Projektionswana und den Au gen wie aueh zwisehen der Projektionswand und den Projektoren mehr als eine Filter fläche vorhanden sein. Bei den dargestellten Beispielen verläuft die Filterfläehe jeweils parallel zur Projektionsfläehe; sie könnte<B>je-</B> doch auch schräg in bezug auf die Projek- tionsf läche verlaufen.
In Fig. 4 ist sehematiseh eine Spiegel anordnung gezeigt, mittels welcher abweeh- selnd Rechtsbildstreifen a'-a3 und Links bildstreifen bl-b'#' in der Anordnung gemäss Fig. <B>3</B> auf die Auifnahmeiläehe projizierbar sind, und zwar wie folgt:
all wird über Spiegelfläche S', S' auf<B>C</B> reilektiert, a 2 wird über Spiegelfläche S', S' auf C reflektiert, a3 wird über Spiegelfläehe S', <I>S4,</I> S', <B>SO</B> auf<B>C</B> reflektiert, bl wird über Spiegelfläche<B>S7,</B> S" auf C reflektiert, bl wird über Spiegelfläehe <B>S7,
</B> S' auf<B>C</B> reflektiert, h3 wird über Spiegelfläche<B>S7,</B> Sl' auf<B>C</B> reflektiert. Fig. <B>5</B> stellt schematisch das bei der Tele vision mit Elektronenliehtwirkung projizierte Streifenbild, zusammengesetzt aus Rechts- und Linksbild, dar. Das Bild wird durch am Empfangsapparat vorhandene Mittel, wie z. B. Streifenfilter, betrachtet, so dass jedes Auge getrennt in der Hauptsache eine Reihe von zueinandergehörigen Bildstreifen sieht.
Die Ausführungsform nach Fig. <B>6</B> zeigt schematisch die Anordnung von Spiegeln, welche zur Erzeugung des zu übertragenden Bildes die Reehtsbildstreifen al bis al und die Linksbildstreifen bl bis<B>b5</B> in der Anord nung gemäss Fig. <B>5</B> auf die Aufnahmelläehe <B>C</B> bringen, und zwar wie folgt:
al geht über Spiegelflächen S', <B>S2</B> auf<B>C,</B> a 2 geht über Spiegelfläehen S', <B><I>S'</I></B> a Lif <B>C,</B> al geht über Spiegelfläehen <B><I>S',</I></B> S4 auf <B>C,</B> a 4 geht über Spiegelflächen S', Sk, <B><I>SG,</I></B> S' auf<B>C,</B> a5 geht über Spiegelfläehen S', S', S#',
Sl' auf<B>C,</B> bi geht über Spiegelflächen<B><I>S',</I></B> S12 auf <B>C,</B> <B><I>b</I></B> 2 geht über Spiegelflächen<B><I>S', S,-</I></B> auf<B>C,</B> <B>b3</B> geht über Spiegelflächen<B><I>S',</I></B> S',' auf<B>C,</B> b4 geht über Spiegelflächen<B><I>S',</I></B> S',' auf<B>C,</B> <B>b</B> 71 geht über Spiegelflächen<B><I>S',</I> S'</B> auf <B>C.</B> Die Spiegelfläehen S:1 und<B>S'</B> bilden einen Winkel von weniger als<B>900</B> miteinander.
Das iiämliehe gilt in bezug auf die Flächen SI und <B>87</B> in Fig. 4.
Das beschriebene Verfahren besitzt den Vorteil der Einfachheit, es kann mit ver hältnismässig billigen Einrichtungen aus geführt werden, und es ist infolgedessen wirtschaftlich.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Erzielung eines stereosko- pisehen Effektes bei der Vorführung von ste henden oder beweglichen Bildern, dadurch gekennzeichnet, dass das in Streif en auf geteilte Rechts- und Linksbild durch Licht #,on verschiedener optischer Eigenschaft ge trennt in das Blickfeld des rechten bzw. linken Auges gebracht wird.<B>11.</B> Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentansprueh <B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass dieselbe Mittel aufweist, um das in Streifen aufgeteilte Rechts- und Linksbild durch Licht von verschiedener opti- seher Eigenschaft getrennt in das Blickfeld des rechten bzw. linken Auges zu bringen.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>1.</B> Verfahren nach Patentansprach <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Rechts- und Linksbilder durch Polarisationsfilter mit in bezug aufeinander gedrehten Polarisations- aellsen auf eine Fläche projiziert werden, welche die Polarisationseigensehaften der Liehtstrahlen nicht verändert und auf der sie durch mindestens eine vorgeschaltete Filterfläche, bestehend aus Polarisations- filterstreifen, betrachtet werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Rechts- und Linksbilder durch versehiedenfarbiges Licht auf die Projektionsfläche projiziert werden und durch die entsprechenden Farbfilter hin durch auf derselben betrachtet werden. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass senkrechte, mit einander abwechselnde Streifen des Rechts- bzw. Linksbildes mit Hilfe einer aus meh reren Spiegeln bestehenden Anordnung auf eine Projektionswand projiziert werden. 4.Verfahren nach Patentansprueli <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass das zu projizie rende Bild aus senkrechten, miteinander ab wechselnden Streifen des Rechts- und des Linksbildes zusammengesetzt ist und durch Mittel betrachtet wird, die so angeordnet sind, dass jedes Auge getrennt praktisch<B>je</B> eine Reihe von zueinandergehörigen Bild streifen sieht.<B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass vom Betrachter auf die Projektionsfläche gesehen minde stens eine aus senkrecht nebeneinanderlie- ,genden Filterstreifen mit verschiedener opti- n scher Eigenschaft gebildete Filterfläche der Projektionsfläche vorgeschaltet ist. <B>6.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen der Filteriläche in bezug aufeinander gedrehte Polarisationsachsen haben.<B>7.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh II und Unteransprueh <B>5,</B> dadurch gekennzeich net, dass die der Projektionsfläche vor geschaltete Filterfläche parallel zur Projek tionsfläche verläuft. <B>8.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprueh <B>5,</B> dadurch gekennzeich net, dass die der Projektionsfläche vor geschaltete Filterfläche schräg in bezug auf die Projektionsfläche verläuft.<B>9.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Projek tionsfläche mit Abdeckstreifen versehen ist, die genau so breit sind wie die Bildstreifen der Rechts- und Linksbilder.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH276194T | 1948-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=4480618
Family Applications (1)
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| CH276194D CH276194A (de) | 1948-10-21 | 1948-10-21 | Verfahren zur Erzielung eines stereoskopischen Effektes bei der Vorführung von stehenden oder beweglichen Bildern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH276194A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2996950A (en) * | 1956-12-31 | 1961-08-22 | Rosenbloom Louis | Stereoscopic visualizers |
-
1948
- 1948-10-21 CH CH276194D patent/CH276194A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2996950A (en) * | 1956-12-31 | 1961-08-22 | Rosenbloom Louis | Stereoscopic visualizers |
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