CH267914A - Sitzmöbel mit Metallgestell. - Google Patents
Sitzmöbel mit Metallgestell.Info
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Description
<B>Sitzmöbel mit Metallgestell.</B> Die Erfindung bezieht sich auf ein Sitz möbel mit Metallgestell, das insbesondere aus Metallrohren bestehen kann.
Bei der Konstruktion von Gestellen ans Metall, insbesondere Metallrohren mit relativ kleinem Querschnitt, entstehen Sehwierigkei- ten in der Erzielung einer genügenden Steif heit der Rücken- und Armlehnen, und der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine Konstruktion des Gestelles vorzusehen, welche ermöglicht, diesen Nachteil zu vermeiden.
Gemäss der Erfindung ist das Sitzmöbel dadurch gekennzeichnet, dass jede Armlehne des Gestelles aus zwei gebogenen Elementen besteht, die nebeneinander angeordnet sind, wobei zwei voneinander entfernte Armlehnen vorgesehen sind, die mit einer Rückenlehne kombiniert sind, welche auf jeder Seite min destens zwei sich abwärts erstreckende Glie der aufweist und mittels mindestens einem davon mit der anschliessenden Armlehne ver blinden ist.
In der beiliegenden Zeichnung sind Aus- führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1. ist eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Form eines Lehn stuhlgestelles.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht einer zwei ten Ausführungsform.
Fing. 3 und 4 zeigen zwei Konstruktionen eines Elementes, das zwischen zwei Hälften eines Lehnstuhlgestelles eingesetzt werden kann, um eine Lehnbank zti bilden. Fig.5, 6 und 7 sind perspektivische An sichten von Abdeekteilen für eine Armlehne, eine Rückenlehne und eines Trägerteils für ein Sitzpolster.
Bei beiden Konstruktionen gemäss den Fig.1 und 2 ist die Rückenlehne aus einem gebogenen Rohr hergestellt, das einen sieh seitlich erstreckenden Teil 1 aufweist, einen abwärts gerichteten Teil 2, welcher im Falle der Ausführung nach Fig.1 unten gebogen ist, um. ein Glied 3 zu bilden, das sich nach vorn erstreckt und mit dem Vorderglied 4 des Gestelles zusammengeschweisst ist.
Vom Teil 2 der Rückenlehne erstreckt sieh ein Rohr 5 nach unten, dessen eines Ende mit dem Teil 2 der Rückenlehne zusammenge schweisst ist, und dieses abwärts gerichtete Rohr ist bei 6 seitlich abgebogen, um einen hintern Fuss zii bilden, und setzt sich in einem aufwärts gerichteten Teil 7 fort, der in einen nach vorn gerichteten Teil 8 über geht, der sich seinerseits in einem abwärts gerichteten Teil 9 fortsetzt, um eines der beiden Elemente zu bilden, aus denen eine Armlehne besteht, welcher Teil 9 bei 10 ge bogen ist, um einen Vorderfuss zu bilden, von wo das Rohr in einem nach hinten ansteigen den Teil 11 weiterführt, bis zu seinem Ende, (las mit dem Teil 7 zusammengeschweisst ist.
An diesem Teil 7 ist. an der Stelle 12 auch ein weiteres Rohr angeschlossen, das nach auswärts und dann nach oben verläuft und den Teil 1.3 bildet, welcher in den nach vorn gerichteten Teil 14 übergeht, an welchen ein abwärts gerichteter Teil 15 anschliesst, um ein zweites Armelement zu bilden, welches mit dem erstgenannten Armelement bei der Stelle 16 verbunden ist.
Im Falle der Konstruktion nach Fig. 2 setzt sich der seitlich sich erstreckende Teil l der Rückenlehne in einem abwärts gerichteten Teil 2 fort, der an seinem untern Ende mit einer Biegung 17 versehen ist, deren Ende mit dem einen der Armelemente zusammen geschweisst ist, nämlich demjenigen, welches den abwärts gerichteten Teil 18 aufweist, der so gebogen ist, dass ein Fuss 19 entsteht, wel cher in einen aufwärts gerichteten Teil 20 übergeht, dessen Ende an den Teil \' der Rückenlehne angeschweisst ist.
Der Teil 18 des Armelementes geht in einen vorwärts gerichteten Teil 21 und hierauf in einen abwärts gerichteten Teil 22 über, der nach einem gebogenen Teil 23 in einen nach hinten ansteigenden Teil 24 übergeht, der bei 25 mit dem Teil 18 des einen Arm elementes zusammengeschweisst ist. Neben dieser Schweissstelle ist ein gebogenes Rohr angeschlossen, das einen aufwärts gerichteten Teil 26, einen nach vorn gerichteten Teil 27 und einen abwärts gerichteten Teil 28 auf weist, welcher bei 29 an den Teil 22 ange schweisst ist, mit welchem das Vorderglied 30 durch Schweissung verbunden ist.
Vom Vorderglied 30 aus erstreckt sieh ein Rohr 31 nach hinten, das mit dem Teil 20 der Rücken lehne zusammengeschweisst ist.
Bei beiden dargestellten Konstruktionen sind die Vorder- und Rückenglieder an den Stellen 32 bzw. 32a geteilt, wobei die beiden Halbgestelle durch Zapfen miteinander ver bunden sind, die die Form von Stiften haben, die teilweise in die eine Hülse bildenden Rohre eingesteckt sind, wobei die Stifte z. B. durch Zusammenklemmen des Rohres gehal ten sind, indem ein Teil vom Rohr vorsteht und den Zapfen bildet, der in die Vorder- und Rückenelemente der andern Hälfte des Stuhlgestelles passt.
Zwischen die beiden geteilten Hälften kön nen Elemente gemäss den Fig. 3 und 4 einge führt werden, die hinten beide abwärts ge- richtete Teile 33 und seitliehe Teile 34 auf weisen, wobei die abwärts gerichteten Teile in nach vorn gerichtete Teile 35 übergehen, die mit dem Vorderlied 36 fest verbundcii sind.
Bei beiden in den Fig. 3 und 4 dargestell ten Konstruktionen sind an den hintern ab wärts gerichteten Teilen zwei zusätzliche ab wärts gerichtete Teile 37 angebracht, die einen resp. zwei Hinterfüsse 38 bilden.
Im Falle der Konstruktion nach Fig. 3 ge lien die Füsse 38 in aufwärts geriebtete Teile 39 über, die sich in nach. vorn gerichtete Teile 40 und hierauf abwärts gerichtete Teile 41 fortsetzen, die durch Bie2-lingen 42 die Vorderfüsse bilden, an welche sehrä@g aufwäi-t, geneigte Teile 43 anschliessen, die mit den Teilen 39 verbunden sind, zwischen welchen sich ein Rohrstück 44 erstreckt.
Im Falle der in Fig. 4- gezeigten Konstruk tion ist der Fussteil 38 mit einem Rohr stück verbunden, das einen nach vorn geriehteten Teil 45 aufweist, dessen Abbiegung 46 einen Vorderfuss bildet, dessen aufwä.ies gerichteter Teil an das Vorderglied 36 angeschlossen ist.
In Fig. 5 ist ein Glied dargestellt, das auf die durch Rohre gebildeten Armlehnen des Stuhls passt und zwei kanalförmige Elemente 45 und 45a aus Blech umfasst, wobei die Sei tenteile des Kanals mit. 46 bezeichnet sind.
Die beiden Elemente 45 und 45a sind mit einander durch gebogene Bleehstüeke 47 und -17a und einen Oberteil 48 verbanden, der ebenfalls kanalförmigen Querschnitt aufweist, und an die Elemente mit kanalförmigem Querschnitt sind ein innerer Seitenteil 49 und ein äusserer Seitenteil 50 befestigt, dessen un terer Rand durch ein Element 51 mit. winkel förmigem. Querschnitt verstärkt ist.
Aus Fig.,6, die die Mittel zum Befestigen des Überzuges an der Rüekenlelnie zeigt, ist ersichtlich, dass diese ein gebogenes, im Quer schnitt kanalförmiges Glied 52 aufweisen, das durch ein querlaufendes Winkelstück 53 und ein unteres Glied 54 verstärkt ist; an den Seiten des untern Teils des kanalförmigen Gliedes sind Platten 55 und eine querlau- fende, geflanschte Platte 56 befestigt, welch letztere den hintern Träger für den Sitz bildet.
Der Hauptträger Fig. 7 für den Sitz ent- l1ält Glieder 57 von winkelförmigem Quer schnitt, die durch zwei Querstreben <B>58</B> und 59 und ein Mied 60 verbunden sind, welches die Vorderseite des untern Teils des Stuhls bildet.
An den Seitenteilen sind Zapfen 61 vorge sehen, die über die untern Rohre der Seiten teile des Gestelles eines Stuhls greifen, näm lich die Rohre 3 itn Falle der Konstruktion nach Fig.1 und die Rohre 31 im Falle der in Fig. 2 gezeigten Konstruktion. Die Rohre 3 bzw. 31 bilden gleichzeitig die Träger für den Sitz des Sitzmöbels.
Der Überzug oder die Polsterung wird also mit den Arm- und Rückenelementen in der Weise verbunden, dass Körper vorgesehen sind, die über die Arm- und Rückenelemente ge steckt werden können und diese dann ein schliessen, während der z. B. aus einem Stück bestehende Sitz mit dem Gestell lösbar verbun den sein kann, wobei er auf den Rohren 3 bzw. 31 des Gestelles aufliegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRU CIl Sitzmöbel mit Metallgestell, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Armlehne des Gestel les aus zwei gebogenen Elementen besteht, die nebeneinander angeordnet sind, wobei zwei voneinander entfernte Armlehnen vorge- sehen sind, die mit einer Rückenlehne verbun den sind, welche auf jeder Seite mindestens zwei sich abwärts erstreckende Glieder auf weist und mittels mindestens einem davon mit der anschliessenden Armlehne verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Sitzmöbel nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Glied vorhanden ist, das sich von der Rücken lehne zum Vorderglied des Gestelles erstreckt, um einen Träger für den Sitz zu bilden. 2.Sitzmöbel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass es in der Mittel ebene teilbar ist, derart, dass die so vorhan denen zwei 1-Ialbgestelle mit einem zugehö rigen Mittelteil verbunden werden können, um eine Lehnbank zti bilden. 3. Sitzmöbel nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass bei einem Halb gestell die obere Stange der Rückenlehne und das Vorderglied mit je einer Hülse versehen sind, die zu einem entsprechenden Zapfen am andern Halbgestell bzw. am Mittelteil passt, welcher bei dem als Lehnbank ausgebildeten Sitzmöbel zwischen den genannten Halbge stellen angeordnet ist.Sitzmöbel nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Träger für die Polst.e- rung der Armlehnen, der Rüclzenlehnen und des Sitzes, welche Träger abnehmbar auf das Gestell des Möbels montiert sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| GB2618316X | 1946-07-22 |
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Also Published As
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