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CH267203A - Elektrische Steuereinrichtung. - Google Patents

Elektrische Steuereinrichtung.

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Publication number
CH267203A
CH267203A CH267203DA CH267203A CH 267203 A CH267203 A CH 267203A CH 267203D A CH267203D A CH 267203DA CH 267203 A CH267203 A CH 267203A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
voltage
motor
control
current
grid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Inc International Gene Company
Original Assignee
Gen Electric
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gen Electric filed Critical Gen Electric
Publication of CH267203A publication Critical patent/CH267203A/de

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device
    • G05D3/1436Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device with fine or coarse devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Elektrische Steuereinrichtung.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  elektrische Steuereinrichtung zur Einstellung  eines von einem Motor angetriebenen     Naeh-          laufgerätes    in eine mit der Lage eines Füh  rungsgerätes übereinstimmende Lage, wobei  der Motor mit einer Quelle veränderlicher  Spannung verbunden ist, die durch<B>je</B> einen  selektiv in Tätigkeit tretenden Grob- und  Feinregler gesteuert wird, deren Ausgangs  spannungen den     Lageabweiehungen    des     Nach-          laufgerätes    relativ zum Führungsgerät ent  sprechen.  



  Diese Steuereinrichtung kennzeichnet sieh  erfindungsgemäss dadurch,     dass    die     weehsel-          weise        übertragung    der Steuerung zwischen  Fein- und Grobregler mittels gasgefüllter, in  den Stromkreis des Grobreglers     eingesehalte-          ter    Elektronenröhren herbeigeführt wird, die  nur dann elektrisch leiten, wenn die     Lage-          abwelehung    einen vorbestimmten Wert über  schreitet.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes schematisch veranschaulicht.  



       Fig.   <B>1</B> ist das Schema der elektrischen       Steuereinriehtung    und       Fig.    2 betrifft eine Detailvariante.  



  Das Objekt<B>10</B> soll durch den Gleichstrom  motor 12, mit dessen Welle das Objekt über  ein     Untersetzungsgetriebe    (nicht gezeigt) ver  bunden ist, mit dem Führungsinstrument<B>11</B>  in     Lagenübereinstimmung    gebracht werden.  Ein Spezialgenerator<B>13</B> mit einem Paar kurz-    geschlossener Ankerbürsten 13a und einem  Paar Entnahmebürsten<B>13b -</B> mit welch letz  teren der Anker des Motors 12 über Leiter 12a  verbunden ist<B>-</B> liefert Gleichstrom an diesen  Anker. Der Generator<B>13</B> ist eine durch       Ankerrüekwirkung    erregte     dynamolektrische     Maschine, und wird mit einer Tourenzahl ge  trieben, die vorzugsweise wenigstens ange  nähert konstant bleibt, und zwar von einem  geeigneten Antriebsmittel, z.

   B. einem Induk  tionsmotor 14, mit dessen Welle diejenige des       Generators   <B>13</B> über eine geeignete Kupplung  (nicht gezeigt) verbunden ist. Die Achse des  von den     kurzgeschlossellen    Ankerbürsten 13a  erzeugten     Kraftlinienflusses    sei als     Kurz-          sehlussaehse    bezeichnet, und die     züi    dieser um  <B>90</B> elektrische Grade versetzte Achse als       Steueraehse.    Wenn angenommen wird,     dass     die Achse der Bürsten 13a mit der     Kurz-          sehlussaehse    zusammenfällt,

   so befinden sieh  die Entnahmebürsten<B>13b</B> auf der     Steuer-          aehse.    Der resultierende     Kraftlinienfluss    längs  letzterer wird durch zwei     Gegensteuerfeld-          wieklungen        13c    und<B>13d,</B> eine     Reihensehluss-          Kompensationsfeldwicklung   <B>13e</B> und die  Ankerrückwirkung des Entnahmestromes  selbst erzeugt.

   Der     Fluss    längs der     Kurz-          sehlussaehse    der     dynamoclektrisehen    Maschine  <B>13</B> wird durch die     Nebenwiderstandieldwick-          lung   <B>13f</B> und die     Ankerrüekwirkung    des       Kurzsehlussstromes    erzeugt.

   Dieser     Fluss    in  der     Kurzschlussaehse    erzeugt die an den Ent  nahmebürsten<B>13b</B> auftretende Spannung      und der     Steueraeliselluss    die an den kurz  geschlossenen Bürsten 13a auftretende Span  nung, die den     Kurzschlussstrom        züm    Fliessen  bringt.  



  Die Arbeitsweise der Maschine<B>13</B> kann  durch Verfolgen des Betriebes mit nur einer       Steuerfeldwicklung    leicht veranschaulicht  werden. Nachstehend sei also nur die     Feld-          wieldung    13c, ohne die     Nebenschlussfeldwick-          lung   <B>13f</B> und die     Reihenseliluss-Kompensa-          tionswieklung    13e, als tätig angenommen.  Darauf wird dann die Auswirkung dieser  Feldwicklungen auf die Arbeitsweise der Ma  schine in Betracht gezogen.  



  Es sei angenommen,     dass    eine Spannung  an die Feldwicklung<B>13c</B> angelegt sei und in  letzterer Strom     m-i    fliessen beginne. Darauf  wird in der Ankerwicklung über den     Kurz-          selilussweg    sofort eine Spannung erzeugt, die  in letzterem einen grossen Strom zum Zirku  lieren bringt.  



  Da der Widerstand des Kurzschlusses so  gering ist,     dass    er fast vernachlässigt werden  kann,     muss    die     Steuerfeldwieldung    nur einen  sehr kleinen     Kraftlinienfluss    erzeugen,

   um im       Kurzschluss    einen grossen Strom und einen  entsprechend grossen     Ankerfluss        hervorzur-Li-          fen.    Da weiterhin der     Flass    der     Steuerfeldwick--          lung    sich nur bis     zu    diesem kleinen Wert auf  bauen     muss    und die     Reaktanz    des     kurzge-          sehlossenen    Ankers sehr klein ist, wird im       Kurzschluss    in     ausserordentlieh    kurzer Zeit       Vollaststroni    erhalten.

   Der     dureh    den     Kurz-          schlussstrom    erzeugte     Ankerrliel-,wirkungsfluss     ruft an den Entnahmebürsten<B>13b</B> eine     Span-          nang    hervor und bringt Laststrom zum Flie  ssen. Letzterer erzeugt einen     Ankerfluss    ent  gegen dem     Fluss    der     Steuerfeldwicklung    13c.

    Dies würde     natürlieli    bedeuten,     dass    der letzt  genannte     Fluss    gross genug sein     müsste,    um  diesen     Steuerachseankerfluss        züi    überwältigen.  Durch Verwendung der     Reihensehluss-Kom-          pensationsfeldwieklung    13e<B>-</B>     dureh    die der  Laststrom strömt<B>-</B> kann jedoch die     Anker-          rliel-,wirkung    auf der     Steueraehse        f        ast    völlig  aufgehoben werden.

   Durch Verwendung die  ses     Reihenschluss-Kompensationsieldes        muss     somit das Steuerfeld nur so viel     Feldfluss    und         -spannung    liefern, um den     Widerstanclabfall     im     Kurzschluss    überwältigen     zu    können-,     und     die     Anspreehgesehwindigkeit    der     Masehine    ist  daher sehr hoch.  



  Die Funktion der     Nebensehlussfeldwiek-          lung   <B>13f</B> besteht im Reduzieren des stationä  ren     Kurzsehlussstromes.    Für irgendeine ge  gebene Spannung an den Entnahmebürsten  <B>13b</B>     muss        auf    der     Kurzsehlussaehse    ein ent  sprechender     Fluss    vorhanden sein. Wenn  irgendein Teil des letzteren durch eine     Neben-          sehlussfeldwieklung,    erzeugt wird, so wird der  vom     Kurzsehlussankerstrom        za    erzeugende       Flussbetrag    entsprechend reduziert. Wenn  z.

   B. das     Nebensehlussfeld    so eingestellt wird,       dass    es genügend Erregung     züm    Erzeugen von  neun Zehnteln der an den Entnahmebürsten  <B>13b</B> vorhandenen     Spannangl,    liefert, so     braiieht     der     Kurzsehlussstrom    für     ii#-#,endeine    gegebene       Belastungsspannung,        nur    ein Zehntel der  Grösse zu sein, die er aufweisen     müsste,    wenn  keine     N.ebeiischlussieldwieklun---    vorhanden       ,väre.     



  Die     Stenerfeldwieklungen   <B>13e</B> und<B>13d</B>  auf der     Steueraehse    des     Ankerrückwirkun-s-          generators   <B>13</B> sind in die     Kathoden-Anoden-          kreise    der Elektronenröhren<B>15</B>     bzw.   <B>16</B> ein  geschaltet.

   Diese Stromkreise sind mit einer  geeigneten     Gleiehstromquelle   <B>17</B> verbunden,  wobei die Anoden der beiden Röhren<B>15</B> und<B>16</B>  durch die     Steuerfeldwieklungen   <B>13e</B>     bzw.   <B>13d</B>  mit der positiven Seite der Quelle<B>17</B>     und     deren Kathoden     dureh    den Widerstand<B>18</B>  mit der Negativseite der Quelle<B>17</B> verbunden  sind.

   Der     Kathodengitterkreis        der    Röhre<B>1.5</B>  erstreckt sich von der Kathode der Röhre       dureh    den genannten W     iderstand   <B>18</B>     and    den  Widerstand<B>19</B>     zum        Röhrenoitter;

          und    daher  erhält das Gitter eine negative     Vorspannung-.     Ebenso     erstreekt    sieh der     Kathoden-itterhreis     der Röhre<B>16</B> von der Kathode     dureh    den  Widerstand<B>18</B> und den Widerstand 20     zuni     Gitter der Röhre<B>16,</B> und     denigemäss    erhält  auch das Gitter dieser Röhre eine negative       Vorspannung.     



  Eine Doppeltriode 21 mit einem Paar     Leit-          'itterspannung     wegen ist     zweeks        Steuerns    der     CT    n  der Röhren<B>15</B>     und   <B>16</B> vorgesehen. Der Ano-           den-Kathodenstromkreis    der 'Röhre 21 ist an  die     Sekundärwieklung    22a eines Transforma  tors 22 angeschlossen, dessen     Primärwieklung     <B>22b</B> an eine durch die beiden     SpeiseleitLingen     <B>23</B> dargestellte     Einphasen-Weehselspannungs-          quelle    angeschlossen ist.

   Die Anoden 21a und  <B>21b</B> dieser Röhre sind, wie gezeigt, über den  Widerstand<B>19</B>     bzw.    20 an eine Klemme der  Sekundärwicklung 22a und die Kathoden     2le     und<B>21d</B> über einen     Vorspannunggwiderstand     24 an die entgegengesetzte Klemme der     Se-          kundärwieklung    22a angeschlossen. Da die  Röhre 21 zwei Anoden aufweist, besitzt sie  zwei Leitwege, und der Strom in jedem der  selben ist separat regulierbar mittels der an  die beiden     Gittersteuerorgane        2le    und<B>21f</B> an  gelegten Spannungen.

   Das Gitter     2le    regelt  den     Stromfluss    im Weg zwischen der Kathode  21c und der Anode 21a, und das Gitter<B>21f</B>  regelt die Leitfähigkeit des Weges zwischen  der Kathode<B>21d</B> und der Anode<B>21b.</B> Der       Kathodengitterkreis    für den linken Leitweg  der Röhre 21 erstreckt sich von der Kathode  durch den     Vorspannungswiderstand    24, den  linken Teil eines Widerstandes<B>25</B>     und    eine       Sekundärwichlung    26a eines Transformators  <B>26</B> zum Gitter 21e.

   Ähnlich verläuft der     Ka-          thodengitterkreis    für den rechten Leitweg der  Röhre 21 von der Kathode über den     Vorspan-          nungswiderstand    24 und den rechten Weg des  Widerstandes<B>25</B> und die     Sekunelärwicklung     <B>26b</B> des Transformators<B>26</B> zum Gitter<B>21f.</B>  Die Spannungen der beiden Gitter     2le    und  <B>21f</B> in     bezug-    auf die Kathoden     2le        bzw.   <B>21d</B>  sind zufolge     Einsehlusses    des     Vorspannun,

  -s-          widerstandes    24 in die     Anoden-Kathoden-          kreise    der Röhre 21 solcher Art,     dass    beide  Wege     normalerweir#e    gleiche     Stronimengen    lei  ten, z. B. 4     --Nlilliampere.    Dieser Zustand einer  gleichmässigen Verteilung in beiden Wegen  <B>n</B>     zn        #n     der Röhre 21. tritt ein, wenn die Einrichtung  in Übereinstimmung mit dem Führungsgerät  <B>11</B> ist, das heisst wenn das angetriebene<B>Ob-</B>  jekt<B>10</B> sieh mit letzterem in     Lagenüberein-          stimmuno,    befindet.

   Wenn nun     --leiehe    Strom  mengen durch beide Wege der Röhre 21 flie  ssen, sind die Spannungsabnahmen an den  Widerständen<B>19</B> und 20 gleich gross und er-    zeugen<B>-</B> zusammen mit dem Spannungs  abfall am Widerstand<B>18 -</B> eine     Vorspan-          nung    der beiden Spannungen der Gitter der  Röhren<B>15</B> und<B>16</B> in     bezug    auf deren Katho  den, und zwar solcher Art,     dass    diese beiden  Röhren gleiche Strommengen führen, z.

   B. 40       Milliampere.    Der von den Röhren<B>15, 16</B> ge  leitete Strom erregt die     Steuerfeldwicklungen     <B>13e</B> und<B>13d</B> des     Ankerrüek-#virl#ungs.-.enera-          tors   <B>13.</B> Da jedoch diese Wicklungen zueinan  der entgegengesetzt wirken, ist der resultie  rende     Erre-erfluss    längs der     Steueraehse    des       Generators   <B>13</B> gleich Null, und deshalb auch  die Spannung an den Entnahmebürsten<B>13b.</B>  Aus Obigem und dem Folgenden wird sieh er  geben,     dass,    wenn sieh die     La,-en    von Sender  <B>27</B> und Empfänger 28 in Übereinstimmung  befinden,

   gleiche Strommengen in beiden We  gen der Röhre 21 und ebenso in den Röhren  <B>15</B> und<B>16</B> fliessen, mit dem Ergebnis,     dass    die       Klemmenausgangsspannung    des Generators<B>13</B>  <B>Null</B> ist.  



  Um die     Vorspannungen    der Gitter     2le    und  <B>21f</B> der Röhre 21 zu ändern, wird an den Git  terkreis eine Spannungskomponente     veränder-          lieher    Grösse geliefert, wenigstens angenähert  in Phase mit der Anodenspannung durch den  Transformator<B>26,</B> dessen     Sekundärwieklun-          gen    26a und<B>26b</B> an die     Kathodengitterkreise     der Röhre 21<B>-</B> wie oben dargelegt<B>-</B> an  geschlossen sind und dessen Primärwicklung  an die     Einphasen-Weehselstromquelle   <B>23</B> über  einen     Drehind-Liktionsappara:t    angeschlossen  ist..

   Letzterer enthält, wie dargestellt, zwei ro  tierende Induktionsgeräte<B>27, 28,</B> die als Sen  der-     bzw.        Emplängerregulator    bezeichnet sind.  Das Gerät<B>27</B> besteht aus einem Rotor 27a mit       Einphaseilwicklung    (nicht gezeigt)     und    einem       Stator   <B>27b</B> mit verteilter dreiteiliger     Wiek-          lung    (nicht gezeigt), die der     Mehrphasenwiek-          lung    eines gewöhnlichen Induktionsmotors ent  spricht-.

   Die     Stator-    Lind     Rotorwieklungen    sind  miteinander induktiv gekoppelt, so     dass    das  magnetische     Weehselfeld   <B>-</B> zufolge des in der       Primärwickluno-    fliessenden Stromes<B>-</B> in den  Teilen der     Sekundärwieklinig    Spannungen in  duziert.

   Der Empfängerregulator<B>28</B> ist in<B>je-</B>  der Hinsicht mit dem Sender<B>27</B> identisch, -Lind      die Klemmen seiner     Statorwicklung    sind mit  den Klemmen der     Sender-Statorwicklung    mit  tels     Leitür   <B>29</B> verbunden, so     dass    die in letz  terer     Wicklung    induzierten Spannungen in  der     Empfängerregalator-Statorwieklung    flie  ssende Ströme hervorrufen, wodurch ein ma  gnetisches Feld erzeugt -wird, ähnlich dem von  dem in der     Sender-Rotorwicklung    fliessenden  Strom erzeugten magnetischen Feld.

   Durch  die Rotation des     Sender-Rotorgliedes    wird<B>-</B>  zufolge Verschiebung der Lage der Achse des  magnetischen Feldes     de##,    Empfängerregulators  relativ zur Achse der     Wieklung    des     Rotorglie-          des   <B>-</B> in der     Empfäng'er-Rotorwieli:I-Ling    eine  Spannung induziert, und die Grösse dieser in  duzierten Spannung hängt von der Lage der  Achse dieser     Wieklung    zur Achse des magne  tischen Feldes ab.

   Wenn zum Beispiel. die       Achzen    des magnetischen Feldes lind der     Ro-          torwicklung    parallel sind, so erreicht die indu  zierte Spannung ein Maximum. Wenn dagegen  diese Achsen zueinander rechtwinklig sind, so  ist die induzierte Spannung Null. Es     gelit    dar  aus hervor,     dass    eine Rotation des Sender- oder       Empfängerregulatorrotors    die Grösse der an  den Gitterkreis des elektrischen Röhrenappa  rates gelieferten Spannungskomponente än  dert, wodurch eine Änderung in der Beziehung  der in den Leitwiegen der Röhre 21 fliessenden  Ströme eintritt.

   Die     Gitterverbindungen    mit  der elektrischen Röhre 21 sind solcher Art,       dass,    wenn<B>-</B> wie oben dargelegt<B>-</B> die an  eines der Gitter der Röhre 21 gelegte Span  nung vergrössert -wird, die an das andere     Git,          ter    der Röhre 21 angelegte Spannung gleich  zeitig verkleinert wird. Wenn daher der Strom  durch einen der Leitwege der Röhre 21 vergrö  ssert wird, so wird gleichzeitig der Strom  durch den andern Leitweg verkleinert.  



  Der Rotor des Senders<B>27</B> ist über ein  passendes Getriebe (nicht gezeigt) mit dem       1)eweglichen    Element des Führungsinstru  mentes<B>11</B> mechanisch verbunden. Zwecks       Vergrösserns    der Genauigkeit und     Empfind-          liehkeiti    der Steuerung kann das Verhältnis  dieses Getriebes zwischen dem Führungs  instrument und dem     Emplängerrotor    so gross  als erwünscht     gemaeht    werden, z.

   B.<B>72: 1,</B> das    heisst für jeden Grad,     dureh    den die     Füh-          rungsvorriehtung    rotiert wird, wird der     Sen-          derrotor        dureh   <B>72</B> Grad rotiert. Der Rotor des       Empfängerregulators   <B>28</B> ist entweder mit der  Welle des Rotors 12 oder mit der Welle des  angetriebenen Objektes<B>10</B> über ein Getriebe  (nicht gezeigt) verbunden, wobei dieses Ge  triebe das,     gleieh#e,    Verhältnis aufweist wie das  Getriebe zwischen     Führungsinstrument    Lind  Sender.

   Dieses grosse Getriebeverhältnis ge  währt eine sehr     f    eine und genaue     Steuterun'-.     Wenn dieses Verhältnis, wie angeführt,<B>72: 1</B>  ist, so wird der Rotor des     Senders#   <B>27</B> für jede       50-Rotation    des Führungsinstrumentes um  volle<B>3600</B> rotiert.

   Da jedoch die Achsen der       Rotorwicklung    des     Empfängerregulators    '28  und des magnetischen     Statorfeldes    bei einer  vollständigen     Umdrehang    des Senders an     z#vei     Punkten zueinander parallel sind, das heisst  bei<B>00-</B> und     1800-DrehLing    des Senders, so ist  es klar,     dass    das Führungsgerät und das an  getriebene Objekt relativ zueinander     nieht     mehr als     2#,'20    ausschlagen dürfen, solange sie  unter der Wirkung der Schnell- und     Fein-          steuerungseinrichtung    stehen,

   da<B>-</B> beim     Aaf-          treten    eines solchen     Aussehlages   <B>-</B> die     gleiehe     Beziehung zwischen den Rotoren des Senders  und     Empfängerregulators    vorhanden ist, wie  wenn das Führungsinstrument und angetrie  bene Objekt miteinander in Übereinstimmung  sind.

   In der Praxis, unter tatsächlichen Be  triebsbedingungen, gerät der Rotor des Emp  fängers oft um mehr als diesen Betrag ausser       übereinstimmung    mit dem angetriebenen     01)-          jekt   <B>10,</B> und es ist deshalb eine gröbere Ein  richtung vorgesehen, um die Steuerung von der  Schnell- und     Feineinriehtung    zu übernehmen,  bevor dieser Betrag der     Lagenabweiehung     überschritten wird. Wie gezeigt, besteht diese       (-x'robvorrieht-Lin(2    aus einem Sender<B>300,</B> der mit  dem Sender<B>27</B> identisch ist, und einem Emp  fängerregulator<B>31,</B> der dem     Empfängerrega-          lator    28 ähnlich ist.

   Die     Einphaseii-Rotorwieli:-          lung    des; Senders<B>30</B> ist, mit der     Weehselspan-          nungsquelle   <B>23</B> verbunden, und die     Einphasen-          Rotorwieklung    des     Empfängerregulators   <B>31</B>  mit den Klemmen der     Primärwieklun-    32a  eines Transformators<B>32.</B> Die Klemmen der           Sekundärwieklung   <B>32b</B> des letzteren sind     mill-,     den Gittern     2le    und<B>21f</B> der Röhre 21 durch  elektrische Röhren<B>33</B> Lind 34 verbunden.

   Die  Mittei dieser     Sekundärwieklung   <B>32b</B> ist mit der  Mitte des Widerstandes<B>25</B>     verb    Linden. Die St     a-          torwicklungen    des Senders<B>30</B> und Empfän  gerregulators<B>31</B> sind mittels Leitern<B>35</B> mit  einander verbunden.

      Der     Senderrotor    ist mittels eines Getriebes  mit einem Verhältnis von<B>1 : 1</B> mit dem     rotier-          baren    Glied des Führungsinstrumentes<B>11</B> di  rekt verbunden, und das     Rotorglied    des     Emp-          fängerregulators   <B>31</B> ist durch ein Getriebe  (nicht gezeigt) mit einem Verhältnis von<B>1 : 1</B>  mit dem     an-etriebenen    Objekt<B>10</B> verbunden.

    Daraus ersieht man,     dass    der Sender<B>30</B> und  der     Einpfängerregulator   <B>31</B> eine     langsamlau-          fende    Einrichtung und die     gewünsehte    Grob  steuerung darstellen.  



  Die elektrischen Röhren<B>33,</B> 34 können von  irgendeiner geeigneten Art sein, vorzugsweise  aber vom     Zweielektrodentyp,    in deren Kol  ben<B>-</B> nach ihrer Evakuierung<B>-</B> ein kleines  Quantum eines     inerteil    Gases, z. B. Neon, ein  geführt wird. Eine solche Röhre führt keinen  Strom, wenn an ihre Klemmen eine Spannung  von kleinerem als dem vorbestimmten     Zünd-          wert,    angelegt wird, und ihr Neongas wird<B>-</B>  wenn diese Spannung     übersehritten    wird<B>-</B>  ionisiert,     wodureh    die Röhre leitend wird.

      Der Transformator<B>32</B> ist so     bereehnet,          dass,    wenn die     Lagenabweiehung    zwischen  Führungsinstrument     und    angetriebenem     Ob-          Jekt    weniger als einen bestimmten Wert, z. B.  



  die an die Röhren<B>33</B>     und    24  angelegte,     Spannun,--    kleiner ist als die     loni-          sierun-s-    oder     Dui-eli.#,ehla#"#s#spanliiiiig    dieser  Röhren; aber die     Ionisiertingsspannting        er-          I        I     reicht oder     übersehreitet,    wenn die     Lagen-          n          abweichung         < -,-leieh    oder grösser als dieser be  stimmte Wert ist.

   Wenn daher die     Lagen-          abweiehun-    kleiner als letzterer ist, werden  die     SteLierverbindungen        7wi±#elien.    der     Grob-          steuerungseinriehtung        und    den Gittern der  Röhre 21 unterbrochen     und    damit die     Grob-          reguliereinriehtung    ausser Funktion gesetzt.

    Wenn aber die     Lagenabweiehung    gleich oder    grösser als dieser Wert ist, so werden die Röh  ren leitend, und die in der     Sekundärwicklun,(),     des Transformators<B>322</B> induzierte Spannung  wird an die Gitter der Röhre 21 angelegt und  steuert     darnaeh    die Röhre 21. Relativ hohe       Ohmselie    Widerstände<B>36,</B> 37 sind in die Ver  bindungen zwischen den Klemmen der     Sekun-          därwieklun-en    26a,<B>26b</B> und den Gittern 21e,  <B>21f</B> der Röhre 21 eingeschaltet.

   Diese Wider  stände<B>36, 37</B> unterstützen die Röhren<B>33,</B> 34  beim     C7bertra-en.    der     Steuerun-    von der     Fein-          C    n       zur        Grobsteuerungseinriehtung,    wenn die     La-          k'   <B>C</B>       "enabweichung   <B>,</B>     --          gleieh    oder grösser als der vor  hin erwähnte Wert ist.  



  Um beim Betriebe der     Einrichtun-        Pen-          delsehwin,gungen    zu verhindern, ist ein Kon  densator<B>38</B> über die Klemmen des Antriebs  motors 12 mit dem Widerstand<B>25</B> reihen  geschaltet. Die Ladung an diesem Kondensa  tor ändert sieh mit der Ankerspannung. Wenn  die Spannung des Motorankers konstant ist,  n  so ist die     Ladun-    am Kondensator konstant;  <B>kn</B>       und    wenn die Motorspannung sieh stark än  dert, so ändert sich auch die Ladung am Kon  densator stark. Wenn letztere variabel ist, so  wird im Widerstand<B>25</B> ein Strom zum Flie  ssen gebracht, proportional zum Verhältnis,  mit dem. die Ladung am Kondensator     "ich    än  dert.

   Anders     aLisgedrüekt,    der im Widerstand  a zum Fliessen gebrachte Strom ist propor  tional zum Verlauf der     Änderuno,    der     Kon-          densatorladung,    die sich ihrerseits gemäss dein  Verlauf der Spannungsänderung des Motor  ankers 12 ändert. Da die Spannung des Mo  tors 12 wenigstens angenähert proportional  "einer Drehzahl ist, so ist auch der im Wider  stand<B>25</B> zum Fliessen gebrachte Strom     weni,--          stens    angenähert proportional zum Verlauf  der Änderung der Drehzahl des Motors 12.

    Der Kondensator führt     dahEr    eine     Korrek-          tionsspannung    in den Gitterkreis der Röhre  21 ein, proportional zum Verlauf der     Ände-          der    Drehzahl des Motors 12.

   Die Polari  tät der     Verbindun-,en.    des Kondensators<B>38</B> im       G'itterkreis    der elektrischen Röhre 21 ist     sol-          eher    Art,     dass    der zufolge eines Wechsels in  der Ladung des Kondensators<B>38</B> im     Wider-          25    zum Fliessen     gebraehte    Strom      eine solche Richtung einschlägt, um den     An-          kerrückwirkungsgenerator   <B>13</B> durch die Röh  ren 21,<B>15</B> und<B>16</B> vorübergehend so zu steuern,       dass    die an den Motor 12 gelieferte Strommenge  reduziert wird,

   so     dass    die für irgendeine ge  gebene     Lagenabweiehung    zwischen Führungs  instrument. und angetriebenem Objekt     tatsäch-          lieh    an den Motor 12 gelieferte Strommenge  kleiner ist als die sonst an den Motor 12 ab  gegebene Strommenge. Zusätzlich     zum    Kon  densator<B>38</B> ist ein Transformator<B>39</B> vorgese  hen, um eine weitere     Korrektionskomponente     in die Steuerung einzuführen, um Pendel  schwingungen oder eine, Arretierung zu ver  hindern.

   Die Sekundärwicklung dieses Trans  formators<B>39</B> ist mit dem Kondensator<B>38</B> rei  hengeschaltet, und die     Primärwieklung    dieses       Transformator &     ist über -einen Widerstand 40  <B>-</B> der in die Verbindungen zwischen Genera  tor<B>13</B> und Motor 12 reihengeschaltet ist<B>-</B> so  verbunden,     dass    der Spannungsabfall am Wi  derstand 40 proportional zum Strom im     Mo-          torankerkreis    ist.

   Der Widerstand 40 weist ein  bewegliches Kontaktglied     -10a        auf,    um die  durch den Transformator<B>ä9</B> eingeführte     Kor-          rektionskomponente    in     bezug    auf die vom Kon  densator<B>38</B> hervorgerufene Komponente rich  tig zu     proportionieren.    In der Sekundärwick  lung des Transformators<B>39</B> wird     nur    dann  eine Spannung induziert, wenn sich der An  kerstrom des Motors 12 ändert;

   und die Grösse  dieser induzierten Spannung ist proportional  zum Verlauf der     Ankerstromänderung,    Daher  ist die vom Transformator<B>39</B> eingeführte     Kor-          rektionskomponente    proportional zum Verlauf  der Änderung des Ankerstromes des Motors  12. Da in einem Motor mit konstanter Erre  gung, wie im Motor 12, das Drehmoment pro  portional zum Strom ist, so ist die vom Trans  formator<B>39</B> eingeführte     Korrektionskompo-          nente    proportional zum Verlauf der     Dreh-          momentänderung    des Motors 12.

      Aus obiger Darstellung der Organe und  Glieder und deren Einteilung in der fertigen  Einrichtung ergibt sich ohne weiteres die Ar  beitsweise letzterer aus den folgenden Ausfüh  rungen.    Es sei angenommen, das     Führangsinstru-          ment   <B>11</B> und das angetriebene Objekt<B>10</B> seien  miteinander in     Lagenübereinstimmung.    Die  Einrichtung ist also im     aberregten    Zustand,  wie dargestellt.

   In diesem Zustand führen<B>-</B>  wie früher angegeben<B>-</B> beide Wege der       ZD     Röhre 21 und auch die Röhren<B>15</B>     und   <B>16 je</B>  gleiche Strombeträge, so     dass    die     entgegen-          C     gesetzt arbeitenden     Steuerfeldwieklungen    13c  und<B>13d</B> des     Ankerrückwirkungsgenerators    in  gleicher Weise erregt sind und     die.A.usgan,-s-          spannung    des     Generators   <B>1,3</B> Null ist.

   Eine von  Hand ausgeführte     VersehwenkLin-        des        Füh-.          rungsinstrumentes   <B>11</B> bringt eine entspre  chende, aber vervielfachte     Verschwenkung    des  Rotors des Senders<B>27</B> mit sieh, wodurch das       magneti,sehe    Feld des     Stators    des     Empfänger-          regulators   <B>28</B> so     verschwenkt,    wird,

       dass    in der       Rotorwieklung    des letzteren eine zum Aus  mass der     Versehwenkung    des Führungsinstru  mentes<B>11.</B> proportionale Spannung induziert  wird. Diese induzierte Spannung wird an die  Gitterkreise der elektrischen Röhre 21 gelegt,  wodurch der im einen Leitweg der Röhre 21  fliessende Strom verstärkt und der im andern  Leitweg fliessende Strom vermindert wird.

    Angenommen, die     Drehriehtung    des Füh  rungsinstrumentes sei im Sinne einer Verstär  kung des von der Kathode zur Anode 21a     und     einer Schwächung des von der Kathode zur  Anode     21b    fliessenden Stromes, so wird die  negative     Vorspannuno,    des Gitters der Röhre  <B>15</B> verstärkt und die negative     Vorspannung     des Gitters der Röhre<B>16</B> vermindert, zufolge  Verstärkung und Schwächung der Spannungs  abnahmen an den Widerstandsgeräten<B>19</B>     bzw.     20.

   Daraus ergibt, sich eine Verstärkung der  Leitfähigkeit der Röhre<B>16</B> und eine     Sehwä-          chung    der Leitfähigkeit der Röhre<B>15,</B> und  weiter eine Verstärkung der Erregung der       Steuerfeldwieklung        130d    und eine Schwächung  der Erregung der     Steuerfeld:

  wieklung   <B>13e</B> des       Ankerrückwirkungsgenerators   <B>13.</B> Der Unter  schied in der Erregung der beiden     Gegenfeld-          wieklungen   <B>12e</B> und     130d    erzeugt eine resultie  rende Erregung längs der     Steueraxe    des Gene  rators<B>13,</B> mit dem Ergebnis,     dass    letzterer eine  Ausgangsspannung erzeugt, die an den Anker      des Motors 12 Strom in solcher Richtung ab  gibt,     dass    der Motor sich so dreht, um das<B>Ob-</B>  jekt<B>10</B> im Sinne einer     Lagenübereinstimmung     mit dem     Führungsinstrunient   <B>11</B> anzutreiben.  



  Wenn das     angetxiebene    Objekt<B>10</B> der  schnellen Bewegung des Führungsinstrumen  tes<B>11</B> nicht zu folgen vermag<B>-</B> mit dem Er  gebnis,     dass    die     Lagenabweichung    zwischen an  getriebenem Objekt und Führungsinstrument  den festgesetzten Betrag erreicht oder über  schreitet,<B>-,</B> so wird die in der     Sekundärwiek-          lung    des Transformators<B>32</B> induzierte Span  nung so gross,

       dass    die an die     Elektrodenkleiii-          men    der elektrischen Röhren<B>33</B> und 34 ange  legten Spannungen die     Ionisierungsspannun-          gen    dieser Röhren überschreiten, wodurch  diese leitend werden. Nachdem die     elektri-          sehen    Röhren<B>33,</B> 34 leitend geworden sind,  werden in den Sekundärwicklungen 26a und  <B>26b</B> des Transformators<B>26</B> weiter Spannungen  induziert.

   Zufolge der hohen Widerstände<B>36</B>  <B>37</B> sind aber die in den Sekundärwicklungen  26a,<B>26b</B> induzierten Spannungen nicht mehr  wirksam, und die elektrische Röhre 21 wird  nur noch durch die in der     Sekundärwieklung     <B>32b</B> des Transformators induzierte Spannung  gesteuert. Wenn daher die elektrischen Röh  ren<B>33,</B> 34 leitend werden, so schliessen sieh die  Steuerwicklungen zwischen der langsamen       Grobsteuereinriehtung    und der elektrischen  Röhre 21, und die Steuerung der Einrichtung  wird von der schnellen Fein- auf die langsame       Grobsteuereinrichtung    übertragen.

   Zufolge       Sehliessens    der Verbindungen zwischen dem  Empfängerregulator<B>31</B> und dem Gitterkreis  der elektrischen Röhre 21 wird eine so grosse  Spannung an diesen Gitterkreis angelegt,     dass     der vom     Ankerrückwirkungsgenerator   <B>13</B> an  den Anker des Motors 12 abgegebene Strom  letzteren     veranlasst,    das angetriebene Objekt  mit maximaler Geschwindigkeit in derselben  Richtung anzutreiben, in der sieh das Füh  rungsinstrument bewegt.  



  Wäre die     Lagenabweichung    in der ent  gegengesetzten Richtung erfolgt, so wäre die  Arbeitsweise jedes Organes gleich, aber ent  gegengesetzt zu der beschriebenen, mit dem  Ergebnis,     dass    Strom entgegengesetzter Polari-         tät    an den Anker des Motors 12 abgegeben  worden wäre und     dass    der Motor 12 das an  getriebene Objekt in umgekehrter Richtung  angetrieben hätte.  



  Es sei jetzt angenommen, das     Führtings-          instrument    werde zum Stillstand gebracht.  Das angetriebene Objekt<B>10</B> wird sieh mit  maximaler Geschwindigkeit der     Lagenüber-          einstimmung    mit dem     Führungsinstrunient     <B>kn</B>  nähern. Wenn es innerhalb der festgesetzten  <B>In</B>  maximalen zulässigen     Lagenabweichung    ge  genüber dem Führungsinstrument angelangt  ist, so werden die an die     Elektrodenkleinmen     der Röhren<B>33,</B> 34 angelegten Spannungen  kleiner als die     Ionisierungsspannung    dieser  Röhren, und letztere werden daher nichtlei  tend.

   Daher werden die Steuerverbindungen  zwischen der langsamen     Grobsteuereinrich-          tung    und dem Gitterkreis der Röhre 21     unter-          broehen,    wodurch die. genannte     Einriehtung     ausser Funktion tritt und die Steuerung an  die schnelle     Feinsteuereinriehtung    übergeht.

    Wenn das angetriebene Objekt schliesslich sieh  der genauen     LagenübereinstimmLing    mit dein       Führungsinstrumelit,   <B>11</B> nähert, so nähert sieh  die Achse der     Rotorwicklung    des     Empfänger-          regulators   <B>28</B> einer Stellung, in der sie     recht-          winklio,    zur Achse des magnetischen Feldes  der     Statorwicklung    steht, und daher wird die  in der     Rotorwieklung    des     Empfängerregula-          tors        indLizierte    Spannung Null,

   und die     elek-          trisehe    Röhre 21 wird in den Zustand zurück  geführt, in dem in seinen beiden Leitwegen  gleiche Leitung besteht. Dadurch verschwin  det die resultierende Erregung längs der  Steuerachse des     Ankerrückwirkungsgenerators     <B>13,</B> so     dass    seine Ausgangsspannung auf Null  reduziert und der Motor 12 zum Stillstand  gebracht, wird, wobei das angetriebene Objekt  <B>10</B> mit dem Führungsinstrument<B>11</B> in Lage  übereinstimmung ist.  



  Wie oben angeführt, wird die Arbeitsweise  der beschriebenen Einrichtung etwas abgeän  dert, insbesondere während Beschleunigung  und Verzögerung, um Pendelschwingungen  auf ein Minimum zu reduzieren.  



  Während einer Beschleunigung beginnt die  wachsende Spannung der     Motorkleinmen    im      Kondensator<B>28</B> eine Ladung aufzubauen, und  der Ladestrom des Kondensators fliesst durch  den Widerstand<B>25</B>     üi    den Gitterkreis, der elek  trischen Röhre 21. Dadurch werden die     Vor-          spannungen    der Gitter     21a-    und     21f    so geän  dert,     dass    der an den Motor 12 abgegebene  Strom unter den Wert reduziert wird, der  sonst für die jeweils vorhandene     Lagenabwei-          chung    zwischen Führungsinstrument und an  getriebenem Objekt an den Motor abgegeben  würde.  



  Während einer Verzögerung des Motors,  das heisst wenn das angetriebene, Objekt sich  der     Lagenübereinstimmung    mit dem Füh  rungsinstrument nähert, entlädt sich der  Kondensator<B>38,</B> und der durch den Wider  stand<B>25</B> fliessende Entladungsstrom erzeugt  an letzterem eine Spannung, die die     Vorspan-          nungen    der Gitter der Röhre 21 so ändert,     dass     die Spannung des     Generators   <B>13</B> um einen  grösseren Betrag gesenkt wird, als wenn sie  nur durch die abnehmende, in der Sekundär  wicklung des     Empfängerregulators   <B>28</B> indu  zierte Spannung gesteuert -würde, das heisst im  Zeitpunkte,

   da     diei    Einrichtung sieh der     La-          genübereinstimmi,mg    nähert. Die Verkleine  rung der Spannung des     Generators   <B>13</B> kann  ein solches Ausmass erreichen,     dass    die     Genera-          torspannung    durch die Gegenspannung des  Motors 12 überschritten wird, wodurch letz  terer als Generator arbeitet, um Strom in den  Generator<B>13</B>     zurückzupumpen    und dadurch  ein starkes und wirksames Bremsdrehmoment  von Seite des Motors 12 hervorzurufen.

   Da  durch wird letzterer und das angetriebene<B>Ob-</B>  jekt<B>10</B> zum Stillstand gebracht, ohne über die       Lagenübereinstimm-Ling    hinauszuschiessen.  



  Wenn die Verzögerung des Motors 12 von  seiner maximalen Drehzahl ausserordentlich  schnell erfolgt, so ist der     Entladestrom    des  Kondensators<B>38</B> entsprechend hoch. Zufolge  dieses hohen     Entladestromes    durch den Wi  derstand<B>25</B> können die     Vorspannungen    der  Gitter der Röhre 21 so stark werden,     dass    die  Spannung des     Generators   <B>13</B> auf Null abfällt  und umkehrt.

   Dadurch wird der Motor 12     ab-          "estoppt,    und übt dann ein ausserordentlich  starkes und wirksames Bremsmoment aus, um    das angetriebene Objekt bis zum Stillstand zu  verzögern, wobei es sich dann in     Laglenüber-          einstimmung    mit dein     ll,'üllrtin,-"sinstrunieiit     befindet, ohne     nierklich    über das Ziel hinaus  zuschiessen oder um dieses hin- und     lierzu-          schwingen.     



  Bei sehr niedrigen Drehzahlen des Motors  12 ist die Klemmenspannung und deren     Än-          derungsgesehwindigkeit    gewöhnlich klein im  Vergleich mit dem Motorstrom und dessen     Xii-          derungsgesehwindigkeit.    Bei diesen sehr nied  rigen Drehzahlen liefert daher der Transfor  mator<B>39</B> die Hauptkomponente der     Antipen-          delsehwingungskorrektion,        und    diese Kompo  nente arbeitet ähnlich dem Kondensator     3)#     beim Erzeugen der     Antipendelschwingungs-          wirkung,    wie sie oben beschrieben wurde.  



  Bei gewissen Anwendungen der     besehrie-          benen    Einrichtung sind die dem Motor 12 auf  erlegten Lasten so gross,     dass    die     Motorklein-          menspannung    kein genaues Mass seiner Dreh  zahl mehr darstellt.

   Um für solche Anwendun  gen eine genaue Steuerung durchzuführen und  einen zur     Änderungsgesehwindigkeit    der Mo  tordrehzahl genau proportionalen     Antipendel-          effekt    zu erhalten, ist ein von der Welle des  Motors 42 aus mechanisch angetriebener     Ta-          ehometergenerator    41 vorgesehen, wie in der  Variante     naell        Fig.   <B>'22</B> gezeigt.

   In dieser     Va-          riante    entspricht der Motor 42 dem Motor<B>12</B>  gemäss     Fig.   <B>1.</B> Der aus der     Sehuli(lärwickluli----          43a    des Transformators 430, dein     Kondensattir     44 und dem Widerstand 45 bestehende     Serie-          kreis    schliesst die Klemmen des     Taehometer-          generators   <B>-11</B> mit ein,

   anstatt der Klemmen  des Motors 421 wie im entsprechenden     Serie-          kreis    in der     Einrichtunc    nach     Fi-.   <B>1.</B> Im übri  gen ist die Variante nach     Fig.    2 mit der Ein  richtung nach     Fig.   <B>1</B>     identiseh,        und    ebenso  deren Arbeitsweise, ausgenommen,     dass    die Ge  nauigkeit verbessert ist, da die vom     Taello-          metergenerator    41 gelieferte Spannung ein ge  naues Mass für die Drehzahl des Motors 42  darstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Elektrisehe Steucreinriehtung zur Einstel- lLuig eines von einem Motor angetriebenen Nachlaufgerätes in eine mit der Lage eines <B>M</B> Führungsgerätes übereinstimmende Lage, wo bei der Motor (12) mit einer Quelle<B>(13)</B> ver änderlicher Spannung verbunden ist, die durch<B>je</B> einen selektiv in Tätigkeit tretenden Grob- und Feinregler<B>(30, 21</B> bzw. <B>297,</B> 28) ge steuert wird, deren Ausgangsspanntingen den <I>n</I><B>en</B> Lageabweiehungen des Nachlauf,gerätes <B>(10)
    </B> relativ zum Führungsgerät<B>(11)</B> entsprechen, dadurch gekennzeichnet, dass die wechselweise übertragung der Steuerung zwischen Fein- und Grobregler mittels gasgefüllter, in den Stromkreis des Grobreglers eingeschalteter Elektronenröhren<B>(33,</B> 34) herbeigeführt wird, die nur dann elektrisch leiten, wenn die Lage abweichung einen vorbestimmten Wert über schreitet. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>1.</B> Steuereinriehtung nach Patentansprueh., dadurch gekennzeichnet dass die Elektronen röhren Neonröhren sind.
    2. Steuereinriehtung nach Patentansprueli und Unteransprueh <B>1,</B> dadurch gekeiinzeich- net, dass Strombegrenzungswiderstände <B>(36,</B> <B>37)</B> in den Stromkreis des Füinreglers einge schaltet sind, um den Feinregler beim Strom durchgang durch die Elektronenröhren auszu schalten.
    <B>3.</B> Steuereinriehtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die veränder liche Spannungsquelle<B>(13)</B> ein Ankerrück- wirkgenerator mit einem Paar entgegengesetz ter Steuerfeldwicklungen (13e,<B>13d)</B> ist, die von einer Röhrenanordnung (21) mit zwei stromleitenden Kreisen (21a, 2le und<B>21b,</B> 21d) gesteuert werden, wobei in jeden dieser Kreise ein Steuergitter (21e und 21f) einge schaltet ist,
    uni die Leitfähigkeit jedes Kreises und damit den Stromdurehgang durch die Steuerfeldwieklungen zu steuern, und dass die .Ausgangskreise des Fein- und Grobreglers in den Gvitterkreisen der Elektronenröhren 7uein- ander parallel gesehaltet sind. 4.
    Steuereinrichtung nach Patentansprueh und Unteransprueh <B>3,</B> dadurch gekennzeieli- net, dass der Motor<B>(12</B> bzw. 42) durch Ein schalten eines Widerstandes<B>(25</B> bzw. 45) in die Gitterformkreise in Verbindung mit einem Kondensator<B>(38</B> bzw. 44) am Pendeln verhin dert wird, wobei der Spannungsabfall amWi- derstand von der Änderungsgesehwindigkeit der Motordrehzahl abhängt.
    <B>5.</B> Steuereinriehtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>3</B> und 4, gekennzeieh- net durch einen Transformator<B>(39</B> bzw. 43), dessen Sekundärwieklung mit dem Kondensa tor seriengesIchaltet und dessen Primärwiek- luno, so verbunden ist, dass sie durch den An- kerstrolii des Antriebsmotors (12 bzw. 42) er regt, wird,
    so dass die Gitterspannung auch ent sprechend der Änderungsgeschwindigkeit des Motordrehmomentes verändert wird. <B>6.</B> Steuereinriehtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>3</B> und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorrichtung züm Ver hüten eines Pendelns des Motors (42) einen von diesem angetriebenen Taehometergenera- tor (41) miteinschliesst, der eine zur Dreh- gesehwindigkeit des Motors proportionale Spannung an den Kondensator (44) liefert. <B>C</B>
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