CH251828A - Schienenstossverbindung mit Stossbrücke an Eisenbahngeleisen. - Google Patents
Schienenstossverbindung mit Stossbrücke an Eisenbahngeleisen.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/56—Special arrangements for supporting rail ends
- E01B11/62—Bridge chairs
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Description
Schienensto & verbindung mit Stossbrücke an Eisenbahngeleisen. Es sind- Schienenstossverbindunben für Eisenbahngeleise angegeben worden, bei wel chen an den Stossstehlen die Schienenenden in sogernannten Stossbrücken gefasst werden.
Die Schienenenden sind dabei in .der Stoss brücke, ohne dass sie mit ihren Füssen auf der Stossbrücke aufruhen, duroh Laschen ab gestützt, die zwischen -die untern Flächen der Schienenköpfe und: schräge Flächen an der Stossbrücke beidseitig der Stege einge fügt sind. Schienenstossverbindun:gen dieser Art weisen immer noch den bekannten Ne:
ch- te'l auf, dass die unüer der bewegten Last auftretenden gegenseitigen Verschiebungen der Schienenenden in ihrer Höhenlage nicht beseitigt sind, welche durch Durchbiegung hervorgerufen werden.
Zum Halten der Schie nen und Laschen in der richtigen, Flucht sind ausserdem Verschraubungen notwendilg, wel che Bolzenlöcher im Schienensieg bedingen, durch welche die an sich !schon ungünstig beanspruchten Schienenenden stark ge- schwäeht werden.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Schienenstossverbindung mit Stossbrücke an Eisenbahngeleisen, bei welcher die Schienen enden, ohne dass eie mit den Füssen auf der Stossbrücke aufruhen, in der letzteren durch Laschen abgestützt sind:
, .die zwischen die untern Flächen der Schienenköpfe und schräge Flächen der Stossbrücke eingefügt sind, bei. welcher sich die geschilderten Män gel dadurch beheben lassen, dass erfindunb gemäss .die Laschen ausser gegen die Schie nenköpfe und die Stossbrücke auch gegen die Stege und Füsse der Schienen sich abstützen,
so dass bei Belastung des Schienenstosses Druckkomponenten durch die Laschen auf .die Stege und Füsse übertragen und beide Schie nenenden in der _Stossbrücke verklemmt werden.
Tu der Zeichnung ist. ein Ausführungs- beispiel der Erfindung schematisch darge stellt. Fig. 1 zeigt einen Schienenstoss in :der Ansicht von der Seite, Fig. 2 in Draufsicht, und Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 2.
Die Stossbrücke a besitzt zwei von der Grundplatte abstehende Wände b, b2, welche die Schienenenden ei, c2 umgreifen.
Die Wände besitzen auf den einander zugekehr ten Innenseiten gegen die Grundplatte unter einem stumpfen Winkel verlaufende Flächen d" d2, die als Abstützfläehen für die Laschen ei, e2 dienen, welche, ausser diesen Abstütz- ±läGhen -entsprechenden Flächen, gegen die Unterseite der Schienenköpfe sieh anlegende Flächen f,
f Z aufweisen. Die zwischen: die Schienenköpfe und die Stossbrücke eingefüg- ten. Laschen<I>ei,</I> e2 sind dabei so bemessen, dass die Füsse :der beiden Schienen auf der Grund platte der Stossbrücke nicht aufliegen.
Zur Sicherung der Laschen gegen Längsverschie bung dienen Schrauben gi, g2, während Schrauben hl bis h8 zur Befestigung der Stoss brücke auf den Schwellen dienen.
Die Ira- scheu <I>ei,</I> e2 besitzen ausser den Anlageflächen gegen die Schienenköpfe und die abgeschräg ten Flächen der Stossbrücke weitere Flächen ii, iz!, mit denen sie gegen die -Füsse der Schie= nen sich abstützen, sowie Flächen k1, k=,
wel che die Stege der Schienen berühren. Die Laschen liegen über die ganze Länge der Stessbrüeke gegen die Schienenenden an.
Der Keilwinkel sei grösser als der Rei bungswinkel. Dann ist die Wirkungsweise der Stossverbindung folgende: Beim Auf laufender Räder auf den ,Schienenstoss d'rük- ken die Schienenköpfe die Laschen zwischen die schrägen Flächen der Stossbrücke, wobei Druckkomponenten durch die Laschen auf die Stege und Füsse beider Schienen über tragen und beide Schienenenden in der Stess- brücke "gleichzeitig fest verklemmt werden.
Durch das keilartige Einpressen der Laschen wird, ein überaus fester Zusammenschluss aller Teile der Stossverbindung ohne jegliche Mitwirkung von Schrauben herbeigeführt. Wenn der Schienenstoss entlastet ist, tritt wegen der Rückfederung der Schienen und der Keilwirkung der schrägen Flächen ein Lockern der Verbindung ein, was den Schie nen jecke beliebige Dehnung ermöglicht.
Die Stossverbindung kann so ausgeführt werden, dass sie sieh unter .dem Gewicht des darauffährenden Zuges blockiert, ohne dass ein unerwünschtes Durchbiegen der Schienen enden während .der Fahrdauer- möglich ist, während im unbelasteten; Zustand- des. Sehie- nenstasses die Schienenenden frei beweglich sind.
Durch diese einfache und starke Kon- struktion, welche ,durch den Raddruck einen festen Zusammensühluss aller Teile gibt, kann eine Abnutzung der a@nbeitenden Berührungs flächen niemals zu einer Lockerung zwischen den einzelnen Teilen führen.,
da sämtliche eventuell auftretenden Spiele sich fortwäh- rend und selbsttätig nachstellen. Dadurch verlangt die Stossverbindung absolut keine Wartung.
Auch bei grosser StarrheitderKon- struktion kann man mit -der neuen Verbin dung einen sogenannten "Knoten", welcher Ursache von Stössen sein kann, vermeiden, da die neue Stossbrücke kürz ausgeführt werden kann und somit der Schiene ihre normale Eilastizität lässt.
Die Stossverbindung kann für hölzerne oder eiserne Querschwellen verwendet wer- den. Auch kann die Ausführung so gewählt werden, dass die gewünschte Neigung der Schiene in der Grundplatte der Stossbrücke verlegt ist.
Die Verbindung kann für alle Schienen profile und mit allen möglichen Schienen- schnitten angewendet werden.
Um grössere Dehnungen zufolge von Tem- peraturs,chwankungen usw. zu ermöglichen, können d'i.e Schienen an -der Stossstelle an stelle durch glatte Schnitte auch so abge schnitten sein, dass die Stege und Füsse bei der Schienen einen Zwischenraum aufweisen, der -durch -die Schienenköpfe überbrückt ist, welche - im Grundriss gesehen - durch Winke'lsehnitte so ausgespart sind,
dass sie in der Schienendänggaehse sich überlappen. Für den gleichen Zweck ist es ferner mög lich, die Köpfe der an der Stossstelle .glatt abgeschnittenen Schienenenden - im Grund riss gesehen - durch Winkelschnitte auf .der- selben Seite auszusparen und diese Ausspa rungen auszufüllen, indem mindestens eine der Laschen e1, e@ mit einem entsprechend ausgebildeten Ansatz versehen ist,
der die ausgesparten Schienen zu dem normalen Pro fil ergänzt und die beiden Schienenköpfe überlappt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sehienenstossverbind'ung mit Stossbrücke an Eisenbahngeleisen, 'bei welcher die Schie nenenden, ohne dass sie mit den Füssen auf dem Böden der Stossbrücke aufruhen, in der letzteren durch Laschen abgestützt ,sind, die zwischen die untern Flächen der Schienen köpfe und schräge Flä. hen dier Stossbrücke eingefügt sind, dadurch gekennzeichnet,dass die Lasohen ausser gegen die Schienenköpfe und die Stossbrücke auch gegen die Stege und Füsse der Schienen sich abstützen, so dass bei Belastung des Schienenstosses Druck komponenten durch die Laschen auf die Stege und Füsse übertragen und beide Schie nenenden in der Stossbrücke verklemmt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH251828T | 1947-07-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH251828A true CH251828A (de) | 1947-11-30 |
Family
ID=4469027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH251828D CH251828A (de) | 1947-07-29 | 1946-08-27 | Schienenstossverbindung mit Stossbrücke an Eisenbahngeleisen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH251828A (de) |
-
1946
- 1946-08-27 CH CH251828D patent/CH251828A/de unknown
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