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CH257326A - Verfahren zur Herstellung eines thermisch und akustisch isolierenden Wand- oder Deckenverputzes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines thermisch und akustisch isolierenden Wand- oder Deckenverputzes.

Info

Publication number
CH257326A
CH257326A CH257326DA CH257326A CH 257326 A CH257326 A CH 257326A CH 257326D A CH257326D A CH 257326DA CH 257326 A CH257326 A CH 257326A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
water
mixture
thermally
plaster
insulating wall
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Andreetti Hans
Original Assignee
Andreetti Hans
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Andreetti Hans filed Critical Andreetti Hans
Publication of CH257326A publication Critical patent/CH257326A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines thermisch und akustisch isolierenden     Wand-          oder    Deckenverputzes.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Herstellung eines     ther-          miseh    und akustisch isolierenden     WNand-          oder    Deckenverputzes, welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass auf die zu verputzende  Flache nacheinander mindestens zwei An  würfe     aufgetragen    werden, von denen der       erste    eine durch Vermengen von Faserstoff,  vorzugsweise Sägemehl, Zement, hydrauli  schem Kalk, Kalkhydrat, einem wasserab  weisenden Mittel und Wasser hergestellte,

    Mörtelkonsistenz aufweisende M1ischung ist,  nährend der zweite Anwurf eine Faserstoff.  Zement, Wasser und Kalkhydrat enthal  tende, ebenfalls Mörtelkonsistenz aufwei  sende Mischung ist.  



  Für einen dritten Anwurf kann dann  eine ebenfalls Mlörtellkonsistenz aufweisende  Masse verwendet werden, die ausser dem Fa  serstoff noch Kallkhydrat, ein wasserabwei  sendes Mittel und vorzugsweise, insbesondere  zur Verhütung der Schimmelbildung, auch  noch Kochsalz enthält.  



  Bei Flächen, die einen Tapeten- oder an  dern Fertigbelag erhalten, genügen die bei  den erstgenannten Anwürfe.  



  Die Verwendung eines wasserabstossenden  Mittels fair den dritten Anwurf begünstigt  die Abwaselhbarkcit des Belages und verhin  dert ausserdem für beide Anwürfe die Feuch  t igkeitsaufnahme.  



  Das Auftragen der Anwürfe kann     mit-          iels    Kellenwurf oder imr Spritzverfahren  erfolgen.    Der     Verputz    kann     bleichzeitig    auch zur  Anfertigung von Strukturen, eventuell mit  Farbgebung durch Zusatz färbender Stoffe,  verwendet werden. Die Stärke der Anwürfe  ist zweckmässig normalerweise folgende:  Bei drei Anwürfen zusammen 4 cm,  davon:  
EMI0001.0013     
  
    1. <SEP> Anwurf <SEP> 1 <SEP> cm
<tb>  2. <SEP> Anwurf <SEP> 2 <SEP> ¸ <SEP> cm
<tb>  3. <SEP> Anwurf <SEP> ¸ <SEP> cm.       Bei zwei Anwürfen ebenfalls zusammen  4 emn, davon  
EMI0001.0014     
  
    1. <SEP> Anwurf <SEP> 1 <SEP> cm
<tb>  22. <SEP> Anwurf <SEP> 3 <SEP> cm.

         Je nach der erforderlichen     Isolierwirkung     kann die Dicke des     Gesamtbelages    aber  auch mehr oder weniger als 4 cm betragen.  Der Belag von der Normaldicke von 4 cm  findet hauptsächlich     Anwendung    an den  Innenseiten von Fassadenmauern. Für Zwi  schenwände kann er auf ¸ bis 2 cm redu  ziert werden.  



  Das vorliegende Verfahren hat gegen  über den bisher gebräuchlichen     Isolierver-          fahren    den Vorteil, dass nicht erst Isolier  platten     an-efertigt    werden müssen, die dann  an Wänden und Decken verlegt werden, son  dern     dass    die noch     mörtelartige        Isoliermasse          direkt    aufgetragen wird. Daraus     ergibt    sich  dann noch der weitere Vorteil, dass der fer  ti-e Beta;     völli-        fu,uenlosi    ist. .      Beispiel:  Für den 1.

   Anwurf verwendet man ein  Gemisch aus  6 Volumteilen Sägemehl,  1 Volumteil Zement,  1 Volumteil hydraulischer Kalk,  1 Volumteil pulverförmigem Kalkhydrat  mit Beigabe eines wasserabstossenden Mittels  und so viel mit Wasser angerührtem Kalk  hydrat, dass das Ganze Mörtelkonsistenz  aufweist.  



  Für den 2. Anwurrf verwendet man ein  Gemisch aus:  6 Volumteilen Sägemehl,  ¸ Volumteil Zement,  ¸ Volumteil hydraulischer Kalk,  1¸ Volumteilen pulverförmigem Kalk  hydrat     (letzterer        kann    auch wegfallen) mit  wiederum so viel mit Wasser angerührtem  Kalkhydrat, dassdas Ganze Mörtelkonsistenz  aufweist.  



  Für den 3. Anwurf verwendet man ein  Gemisch von:  6 Volumteilen Sägemehl,  4 bis 6 Volumteilen pulverförmigem  Kalkhydrat mit einem     wasserabstossenden     Mittel und so     viel    mit Wasser angerührtem  Kalkhydrat, dass das Ganze Mörtelkonsistenz  aufweist. Ferner kann das Gemisch noch  bis zu 1/50 Volumteil Kochsalz gegen  Schimmelbildung enthalten.  



  Soll auf dem Verputz ein Struktur- und  Farbbelag angebracht werden, so kann die  ser     aus    einem     Gemisch    hergestellt werden,  das ausser der Farbbeigabe 6 Volumteile  Sägemehl, 4 Volumteile pulverisiertes Kalk  hydrat und 1 Volumteil gewöhnlichen Ze  ment oder weissen Zement sowie ein wasser  abstossendes Mittel und Kochsalz enthält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I; Verfahren zur Herstellung eines ther misch und akustisch isolierenden Wand- und Deckenverputzes, dadurch gekennzeich net, dass auf die zu verputzende Fläche nacheinander mindestens zwei Anwürfe auf getragen werden, von denen der erste ein durch Vermengen von Faserstoff, Zement, hydraulischem Kalk, Kalkhydrat, einem wasserabweisenden Mittel und Wasser her gestellte, Mörtelkonsistenz aufweisende Mi schung ist, während der zweite Anwurf eine Faserstoff, Zement, Wasser und Kalkhy drat enthaltende, ebenfalls Mörtelkonsistenz aufweisende Mischung ist. UNTERAN SPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass noch ein dritter Anwurf aufgebracht wird, der eine Faser stoff, Kalkhydrat, ein wasserabweisendes Mittel und Wasser enthaltende, Mörtelkon- sistenz aufweisende Mischung ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Anwürfe als Faserstoff Sägemahl enthalten. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch bgekennzeichnet, dass der dritte Anwurf noch Kochsalz enthält. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss auf dem Verputz noch ein Farbstoff enthaltender Belag ange bracht wird.
    PATENTANSPRUCH Ir: Thermisch und akustisch isolierender Wand- oder Deckenverputz, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANTSPRUCH 5. Wand- oder Deckenverputz nach Pa tentanspruch II, da-durch gekennzeichnet, dass er Kochsalz enthält.
CH257326D 1946-06-29 1946-06-29 Verfahren zur Herstellung eines thermisch und akustisch isolierenden Wand- oder Deckenverputzes. CH257326A (de)

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CH257326T 1946-06-29

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CH257326A true CH257326A (de) 1948-10-15

Family

ID=4472114

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH257326D CH257326A (de) 1946-06-29 1946-06-29 Verfahren zur Herstellung eines thermisch und akustisch isolierenden Wand- oder Deckenverputzes.

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CH (1) CH257326A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258581B (de) * 1957-10-04 1968-01-11 Lucks & Co G M B H Im Freien stehender Grossbehaelter zum Lagern von Zucker

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258581B (de) * 1957-10-04 1968-01-11 Lucks & Co G M B H Im Freien stehender Grossbehaelter zum Lagern von Zucker

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