CH257326A - Verfahren zur Herstellung eines thermisch und akustisch isolierenden Wand- oder Deckenverputzes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines thermisch und akustisch isolierenden Wand- oder Deckenverputzes.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Verfahren zur Herstellung eines thermisch und akustisch isolierenden Wand- oder Deckenverputzes. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines ther- miseh und akustisch isolierenden WNand- oder Deckenverputzes, welches dadurch ge kennzeichnet ist, dass auf die zu verputzende Flache nacheinander mindestens zwei An würfe aufgetragen werden, von denen der erste eine durch Vermengen von Faserstoff, vorzugsweise Sägemehl, Zement, hydrauli schem Kalk, Kalkhydrat, einem wasserab weisenden Mittel und Wasser hergestellte,
Mörtelkonsistenz aufweisende M1ischung ist, nährend der zweite Anwurf eine Faserstoff. Zement, Wasser und Kalkhydrat enthal tende, ebenfalls Mörtelkonsistenz aufwei sende Mischung ist.
Für einen dritten Anwurf kann dann eine ebenfalls Mlörtellkonsistenz aufweisende Masse verwendet werden, die ausser dem Fa serstoff noch Kallkhydrat, ein wasserabwei sendes Mittel und vorzugsweise, insbesondere zur Verhütung der Schimmelbildung, auch noch Kochsalz enthält.
Bei Flächen, die einen Tapeten- oder an dern Fertigbelag erhalten, genügen die bei den erstgenannten Anwürfe.
Die Verwendung eines wasserabstossenden Mittels fair den dritten Anwurf begünstigt die Abwaselhbarkcit des Belages und verhin dert ausserdem für beide Anwürfe die Feuch t igkeitsaufnahme.
Das Auftragen der Anwürfe kann mit- iels Kellenwurf oder imr Spritzverfahren erfolgen. Der Verputz kann bleichzeitig auch zur Anfertigung von Strukturen, eventuell mit Farbgebung durch Zusatz färbender Stoffe, verwendet werden. Die Stärke der Anwürfe ist zweckmässig normalerweise folgende: Bei drei Anwürfen zusammen 4 cm, davon:
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1. <SEP> Anwurf <SEP> 1 <SEP> cm
<tb> 2. <SEP> Anwurf <SEP> 2 <SEP> ¸ <SEP> cm
<tb> 3. <SEP> Anwurf <SEP> ¸ <SEP> cm. Bei zwei Anwürfen ebenfalls zusammen 4 emn, davon
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1. <SEP> Anwurf <SEP> 1 <SEP> cm
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Je nach der erforderlichen Isolierwirkung kann die Dicke des Gesamtbelages aber auch mehr oder weniger als 4 cm betragen. Der Belag von der Normaldicke von 4 cm findet hauptsächlich Anwendung an den Innenseiten von Fassadenmauern. Für Zwi schenwände kann er auf ¸ bis 2 cm redu ziert werden.
Das vorliegende Verfahren hat gegen über den bisher gebräuchlichen Isolierver- fahren den Vorteil, dass nicht erst Isolier platten an-efertigt werden müssen, die dann an Wänden und Decken verlegt werden, son dern dass die noch mörtelartige Isoliermasse direkt aufgetragen wird. Daraus ergibt sich dann noch der weitere Vorteil, dass der fer ti-e Beta; völli- fu,uenlosi ist. . Beispiel: Für den 1.
Anwurf verwendet man ein Gemisch aus 6 Volumteilen Sägemehl, 1 Volumteil Zement, 1 Volumteil hydraulischer Kalk, 1 Volumteil pulverförmigem Kalkhydrat mit Beigabe eines wasserabstossenden Mittels und so viel mit Wasser angerührtem Kalk hydrat, dass das Ganze Mörtelkonsistenz aufweist.
Für den 2. Anwurrf verwendet man ein Gemisch aus: 6 Volumteilen Sägemehl, ¸ Volumteil Zement, ¸ Volumteil hydraulischer Kalk, 1¸ Volumteilen pulverförmigem Kalk hydrat (letzterer kann auch wegfallen) mit wiederum so viel mit Wasser angerührtem Kalkhydrat, dassdas Ganze Mörtelkonsistenz aufweist.
Für den 3. Anwurf verwendet man ein Gemisch von: 6 Volumteilen Sägemehl, 4 bis 6 Volumteilen pulverförmigem Kalkhydrat mit einem wasserabstossenden Mittel und so viel mit Wasser angerührtem Kalkhydrat, dass das Ganze Mörtelkonsistenz aufweist. Ferner kann das Gemisch noch bis zu 1/50 Volumteil Kochsalz gegen Schimmelbildung enthalten.
Soll auf dem Verputz ein Struktur- und Farbbelag angebracht werden, so kann die ser aus einem Gemisch hergestellt werden, das ausser der Farbbeigabe 6 Volumteile Sägemehl, 4 Volumteile pulverisiertes Kalk hydrat und 1 Volumteil gewöhnlichen Ze ment oder weissen Zement sowie ein wasser abstossendes Mittel und Kochsalz enthält.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I; Verfahren zur Herstellung eines ther misch und akustisch isolierenden Wand- und Deckenverputzes, dadurch gekennzeich net, dass auf die zu verputzende Fläche nacheinander mindestens zwei Anwürfe auf getragen werden, von denen der erste ein durch Vermengen von Faserstoff, Zement, hydraulischem Kalk, Kalkhydrat, einem wasserabweisenden Mittel und Wasser her gestellte, Mörtelkonsistenz aufweisende Mi schung ist, während der zweite Anwurf eine Faserstoff, Zement, Wasser und Kalkhy drat enthaltende, ebenfalls Mörtelkonsistenz aufweisende Mischung ist. UNTERAN SPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass noch ein dritter Anwurf aufgebracht wird, der eine Faser stoff, Kalkhydrat, ein wasserabweisendes Mittel und Wasser enthaltende, Mörtelkon- sistenz aufweisende Mischung ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Anwürfe als Faserstoff Sägemahl enthalten. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch bgekennzeichnet, dass der dritte Anwurf noch Kochsalz enthält. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss auf dem Verputz noch ein Farbstoff enthaltender Belag ange bracht wird.PATENTANSPRUCH Ir: Thermisch und akustisch isolierender Wand- oder Deckenverputz, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANTSPRUCH 5. Wand- oder Deckenverputz nach Pa tentanspruch II, da-durch gekennzeichnet, dass er Kochsalz enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH257326T | 1946-06-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH257326A true CH257326A (de) | 1948-10-15 |
Family
ID=4472114
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH257326D CH257326A (de) | 1946-06-29 | 1946-06-29 | Verfahren zur Herstellung eines thermisch und akustisch isolierenden Wand- oder Deckenverputzes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH257326A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1258581B (de) * | 1957-10-04 | 1968-01-11 | Lucks & Co G M B H | Im Freien stehender Grossbehaelter zum Lagern von Zucker |
-
1946
- 1946-06-29 CH CH257326D patent/CH257326A/de unknown
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| DE1258581B (de) * | 1957-10-04 | 1968-01-11 | Lucks & Co G M B H | Im Freien stehender Grossbehaelter zum Lagern von Zucker |
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