Feldstaffelei. Den Gegenstand der vorliegenden Er- fIndung bildet eine Feldstaffelei, die z. B. beim Malen und Zeichnen von Landschaften verwendbar ist. Die erfindungsgemässe Staf felei besitzt ein Stativ mit zwei in einer gerrreinsamen Ebene spreizbaren und verlän- Werba:ren Beinen und einen Kugelkopf zum Anlrlemmen eines in verschiedene.
Lagen ein- stellba:ren. KLemmstüelLes für eine starre Z:@iclrenunterlage.
Auf der beigeordneten Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht desselben. Fig. ? ein Vertikalschnitt nach Linie II-II der Fib. 1.
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht, der Staffelei im Gebrauch.
In einer im Querschnitt U-förmigen Fas sung 1. mit nach unten ragenden Schenkeln :sind uni. je einen Stift 2 bzw. eine diesen inng-ebunde Hiilse 3 zwei Holzstäbe 4 in ge- rneinsain er Ebeneschwenkbar gelagert. An den Stäben 4 ist, je ein Verlängerungsstab 4' mit: Hilfe je zweor Führungshülsen 5 bzw.
a' ver::zehiebbar geführt, und je zwei Stäbe 4, 4' s:nd mittels je einer Stellschraube 6 ziteiuander feststellbar.
Die Verlängerungs- stiiIre 4' sind an den untern Enden je: mit einer Eisen- oder Stahlspitze 7 versehen, welche Spitzen ein Ausgleiten der Staffelei auf dem Boden verhindern. Die: be=iden Stäbe -t. 4' bilden zusammen ein in seiner Länge verä nderbares Stativbein. Die Fassung 1 trägt auf dem Rücken einen nach oben ragenden Zapfen 8 mit Kugelkopf 8'.
Den Kugelkopf umfasst von zwei einander gegen überliegenden Seiten ein bügelförmiges Klemmstück 9, dessen vertikal gestellte, aber horizontal verlaufende, Schenkel mit Hilfe einer Kliemmschraube 10 mehr oder weniger stark an den Kugelkopf 8' ange drückt werden können. Am :einen Schenkel des Klemmstückes 9 ist ein zweites bügel förmiges Klemmstück 11 mit dem unteirn Rand des einen Schenk .els angeschlossen. Das Klemmstück 11 ist mit Bezug auf das. Klemmstück 9 nach einer Seite hin geneigt.
Im obern Schenkel des Klemmstückes 11 ist eine Klemmschraube 12 eingeschraubt, mit deren Hilfe eine starre Zeiehenunterlage 13 am obern Längsrand derselben auf dem untern Schenkel des Klemmstückes 11 auf liegend, festgeklemmt werden kann.
Die beschriebene Feldsta-ffelei wird beim Gebrauch wie in Fig. 3 veranschaulicht in Benutzung genommen. Die beiden Beine des Stativs werden auseinandergespreizt, auf die gewünschte: Länge eingestellt und in dem Klemmstück 11 die Zeichenunterlage 13 ein geklemmt.
Die letztere ist einerseits im Stativkopf gehalten und anderseits auf :einem oder beiden Knien des auf einem Stuhl sitzen den Malers abbestützt, so da-ss die Zeichen fläche beim Zeichnen und Malen eine stabile Lage einnimmt.
Je nach Erfordernis kann die Lage der Zeichenunterlage nur mit den Knien mehr oder weniger nach der einen oder andern Seite geneigt eingestellt und gehalten werden, ohne dass dazu die Hände benützt werden müssen, weil das Klemm stück 9 nur leicht, das heisst ahne Starke Reibung nach allen Seiten drehbar auf dem Kugelkopf 8' ,gelagert ist. Beide Hände sind also zum Halten der Ze:ichengeräto und Malutensilien frei, was namentlich beim 14Zalen von grossem Vorteil ist.
Die beschriebene Feldstaffelei nimmt in zusammengeklapptem Zustand wenig Raum in Anspruch, sie kann leicht im Rucksack verpackt werden und ist im Gebrauch sehr handlich. Statt aus Holzstäben können die Stativbeine auch aus Leichtmetallröhren oder -profilstäben hergestellt sein, um das Gewicht nach Möglichkeit herabzumindern.
Field easel. The subject of the present invention is a field easel, which z. B. can be used when painting and drawing landscapes. The staf felei according to the invention has a stand with two legs that can be spread and lengthened in a straight plane and a ball head for clamping one in different.
Adjustable positions. KLemmstüelLes for a rigid Z: @iclrenunterlage.
On the accompanying drawing, an embodiment of the subject invention is shown.
Fig. 1 is a side view of the same. Fig.? a vertical section along line II-II of Fib. 1.
Figure 3 is a perspective view of the easel in use.
In a cross-sectionally U-shaped Fas solution 1. with downwardly protruding legs: are uni. a pin 2 or a sleeve 3, which is integral with it, and two wooden rods 4 are mounted pivotably in one plane. On the rods 4 there is an extension rod 4 'with: the help of two guide sleeves 5 or
a 'displaceably guided, and two rods 4, 4' s: nd each can be locked by means of an adjusting screw 6.
The extension bars 4 'are each provided with an iron or steel point 7 at the lower ends, which points prevent the easel from slipping on the floor. The: both bars -t. 4 'together form a tripod leg that can be adjusted in length. The socket 1 carries an upwardly projecting pin 8 with a ball head 8 'on its back.
The ball head comprises from two opposite sides a bow-shaped clamping piece 9, the vertically positioned, but horizontally extending legs can be pressed more or less strongly to the ball head 8 'with the help of a clamping screw 10'. On: one leg of the clamping piece 9, a second bracket-shaped clamping piece 11 is connected to the lower edge of the one leg .els. The clamping piece 11 is inclined towards one side with respect to the clamping piece 9.
In the upper leg of the clamping piece 11, a clamping screw 12 is screwed, with the help of which a rigid drawing pad 13 can be clamped on the upper longitudinal edge of the same on the lower leg of the clamping piece 11 on the lower leg of the clamping piece 11.
The field table described is taken into use in use as illustrated in FIG. 3. The two legs of the stand are spread apart, adjusted to the desired length and the drawing pad 13 is clamped in the clamping piece 11.
The latter is held on the one hand in the tripod head and on the other hand on: one or both knees of the painter sitting on a chair supported so that the drawing surface assumes a stable position when drawing and painting.
Depending on the requirement, the position of the drawing pad can only be adjusted and held inclined more or less to one side or the other with the knees, without having to use the hands, because the clamping piece 9 is only light, that is, without any strong friction is rotatably mounted on all sides on the ball head 8 '. Both hands are therefore free to hold the drawing equipment and painting utensils, which is a great advantage especially with the 14Zalen.
The described field easel takes up little space when folded, it can be easily packed in a backpack and is very handy in use. Instead of wooden rods, the tripod legs can also be made of light metal tubes or profile rods in order to reduce the weight if possible.