CH249601A - Am Oberteil eines Schrankes angeordnete Kleideraufhängevorrichtung. - Google Patents
Am Oberteil eines Schrankes angeordnete Kleideraufhängevorrichtung.Info
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Description
Am Oberteil eines Schrankes angeordnete Kleideraufhängevorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf eine am Oberteil eines Schrankes angeordnete Kle-ider- aufhängevorrichtung. Dieselbe zeichnet sich erfindungsgemäss aus durch einen Bügel, :der wenigstens bei Gebrauch der Vorrichtung vom obern Schrankteil nach aussen absteht und dabei einen parallel zur Schrankober kante sich erstreckenden Teil aufweist, der sowohl zum Aufhängen von Kleidungsstük- ken als auch von Kleiderbügeln dient.
In der Zeichnungi sind vier Ausführungs beispiele der Vorrichtung nach der Erfin dung in schaubildlicher Darstellung gezeigt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind auf dem Deckrahmen eines Kleider schrankes 1 Scharniere 2 und 3 befestigt, in denen die entsprechend umgebogenen Enden 4 und 5 ti-nesBii,gel,s 6 aus Stangenmaterial schwenkbar gelagert sind. Dieser Bügel 6 kann um 180 in zwei Stellungen geschwenkt werden, von denen die eine die Gebrauchs lage und die andere die Nichtgebrauchslage des Bügels ist. In der Gebrauchslage ragt der Bügel 6 über die entsprechende Schrank oberka.nte hinaus, wobei er einerseits in den Scharnierlagen 2 und 3 und anderseits an der ObeTkante des Schrankes. selbst abge stützt ist.
Der Steg des geschlossenen Bügels 6 befindet sich in der Gebrauchsstellung in einer horizontalen, parallel zu der betreffen den Schrankoberkante sich erstreckenden Lage. In dieser Lage des Bügels 6 können an demselben Kleidungsstücke, z. B. Hosen, oder auch Kleiderbügel, in denen Kleidungs stücke hängen, aufgehängt werden.
Bei Nichtgebrauch kann der Bügel ein fach in die in Fig. 1 gestrichelt angegebene Lage umgeklappt werden, in welcher der Bügel sich vollständig innerhalb der Deck rahmenfläche befindet und somit unsicht bar ist. Der Bügel kann, statt aus einer Stange, auch aus einem Rohr bestehen, oder ein beliebiges Querschnittsprofil besitzen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist ebenfalls ein geschlossener Bügel 7 vor gesehen, der über besondere Trägerstücke 8 und 9 ein- und aushängbar in Scharnieren 10, 12 bezw. 11, 13 schwenkbar gelagert ist. Die Enden des Bügels 7 sind je in eine ent sprechende Ausnehmung eines Trägerstückes eingesteckt.
Jeder Träger 8 bezw. 9 besteht im wesentlichen aus einem Winkelstück, des sen einer Schenkel die Ausnehmung zum Ein stecken des Bügelendes aufweist, während der andere Schenkel am Ende, unter Bil dung einer Klaue, etwas umgebogen ist und den Zapfen 10 bezw. 11 je eines fest am Deckrahmen des Schrankes angeordneten Scharnierstückes 12 bezw. 13 umgreifen kann. Die Stifte 10 und 11 sind konaxial und in bezog auf die Befestigungsstücke 12 und 13 entgegengesetzt angeordnet, so dass der Bügel in eingehängtem Zustande sich nicht verschieben kann.
In der eingehängten Stellung befindet sich der Bügel 7 mit den Trägern 8 und 9 in der Gebrauchslage, in der er vom Schranke absteht und zum Aufhängen von Kleidungsstücken bezw. Kleiderbügeln dient.
An den Trägerstücken 8 und 9 sind noch Haken 8a, 9a angeordnet, an denen ebenfalls Kleidungsstücke oder Kleiderbügel aufge hängt werden können. Beim vorliegenden Beispiel nach Fig. 2 besteht der geschlossene Bügel 7 aus einem hochkant angeordneten Stabe rechteckigen Querschnittes.
Wenn man den Bügel 7 um die Bolzen 10 und 11 hochschwenkt, so kann mann ihn ohne weiteres aushängen. Zum Gebrauch wird der Bügel zuerst in einer hochgeschwenkten Lage mit den Klauen der Träger 8 und 9 um .die Bolzen 10 und 11 eingehängt und dann nach unten geschwenkt. Die Abstüt zung des Bügels 7 in der Gebrauchslage er folgt, gleich wie beim Beispiel nach Fig.1, einerseits durch die Bolzen 10, 11 und ander seits durch :die Oberkante des Deckrahmens.
Beim Beispiel nach Fig. 3 handelt es. sich um einen gleichen, geschlossenen Bügel wie bei dem Beispiel nach Fig.2. Der Unter schied besteht nur darin, dass die Träger stücke 8, 9 nicht schwenkbar, sondern mit tels Befestigungen 14 und 15 ortsfest am Deckrahmen des Schrankes angeordnet sind. Der Bügel 7 ist somit fest angeordnet und als; ständig am Schranke verbleibende Ein- richtung gedacht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 handelt es sich um einen offenen Bügel, der einen frei tragenden, zur Schrankoberkante parallelen Arm 16 aufweist. In diesem Falle ist der Bügel mittels eines Trägerstückes 9 fest am Deckrahmen des. Schrankes angeord net. Selbstverständlich könnte dieser Bügel mit frei tragendem Arm auch umklappbar oder ein- und aushängbar sein, wie dies bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1 und 2 der Fall ist.
Bei dem Beispiel nach Fig. 4 lassen sich die Kleidungsstücke, namentlich Hosen, Damenpelze usw., noch etwas bequemer anhängen als bei den Bei spielen nach :den Fig. 1 bis 3.
Die Bügel 6, 7, 16 können aa,LS beliebigem,
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geeignetem <SEP> Material, <SEP> vorzugsweieC Leichtmetall, bestehen und mit einem Farb- überzug entsprechend den Farben und Mase rungen der Möbel versehen und bei ortsfester Anordnung auch unmittelbar mit dem Schrank verbunden sein.
Die beschriebenen Vorrichtungen haben gegenüber dem direkten Aufhängen von Klei dungsstücken am äussern Rand von Schrän ken mittels Kleiderbügeln den Vorteil, dass der Schrankoberteil durch die Eisenhaken der Kleiderbügel nicht verkratzt wird. Da die Kleider auch nicht - direkt gegen die ent sprechende Seitenwand des Schrankes an liegen, kann letztere auch nicht durch Knöpfe., Spangen und dergleichen verkratzt werden. Es können auch feuchte Kleider aufgehängt werden, ohne die entsprechende Schrankseitenfläche zu verunstalten bezw. zu beschädigen.
Wenn die Bügel fest am Schrankoberteil angeordnet sind, können sie über ihren prak tischen Zweck hinaus eine Zierde des Schran kes bilden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Am Oberteil eines Schrankes angeordnete Kleideraufhängevorrichtung, gekennzeichnet durch einen Bügel, .der wenigstens bei Ge brauch der Vorrichtung vom obern Schrank teil nach aussen absteht und dabei einen parallel zur Schrankoberkante sich erstrek- kenden Teil aufweist, der sowohl zum Auf hängen von Kleidungsstücken als auch von Kleiderbügeln dient. UNTERANSPRüCHE: 1. Kleideraufhängevorrichtung nach Pa- tentauspruch, :dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel geschlossen ist.2. Kleideraufhängevorrichtung nach Pa: tentauspruch, gekennzeichnet durch einen offenen Bügel derart, dass der parallel zur Schrankkante sich erstreckende Teil des Bü- gels einen frei tragenden Arm bildet. 3. Kleidaraufhängevorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der--,ss, von einer innerhalb der Schrank- oberfläche liegenden Stellung in die Ge brauchsstellung schwenkbar ist.4. Kleideraufhängevorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel in mindestens einem Sicharnier schwenkbar ist, in das er zum Gebrauche ein gehängt und aus welchem er in einer be stimmten Schwenklage ausgehängt werden kann.5. Kleideraufhängevorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnier zwei an der Schrankoberfläche ortsfest montierte, kona,xiale, entgegengesetzt verlaufende Bol zen aufweist, mit denen je eine mit dem Bügel festverbundene Klaue zusammen arbeitet, derart, dass in der Gebrauchslage des Bügels eine Kupplung der Klauen mit den Bolzen erfolgt unter Abstützung .der Klauen an der Schrankkante, während beim Hoch- schwenken des Bügels um die Bolzen die Klauen sich von den Bolzen lösen lassen.6. Kleideraufhängevorriehtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel fest an der Sehrankoberfläelie montiert ist. 7. Kleideraufhängevorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel unmittelbar mit dem Schrank verbunden ist. B. Kleideraufhängevorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel ,durch Vermittlung mindestens eines Trägers mit dem Schrank verbunden ist.9. Kleideraufhängevorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus einem Winkelstück besteht, in dessen einem Sehen kel ein Ende des Bügels eingesetzt ist, wäh rend der andere Schenkel mit dem Schrank in Verbindung steht. 10. Kleideraufhängevorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel aus einer Stange runden Quer- schnittes besteht.11. Kleideraufhängevorriehtung nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Bügel aus einem Rohr besteht. 12. Kleideraufhängevorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel aus einem hochkant angeordneten Stabe rechteckigen Querschnittes besteht. 18. Kleideraufhängevorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den Trägern Kleider aufhängehaken angeordnet sind.
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