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CH248926A - Kühlluftregeleinrichtung an Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Kühlluftregeleinrichtung an Brennkraftmaschinen.

Info

Publication number
CH248926A
CH248926A CH248926DA CH248926A CH 248926 A CH248926 A CH 248926A CH 248926D A CH248926D A CH 248926DA CH 248926 A CH248926 A CH 248926A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
air
control device
flaps
cooling air
internal combustion
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
C F Porsche K-G Dr Ing H
Original Assignee
Porsche Kg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Porsche Kg filed Critical Porsche Kg
Publication of CH248926A publication Critical patent/CH248926A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P7/00Controlling of coolant flow
    • F01P7/02Controlling of coolant flow the coolant being cooling-air
    • F01P7/026Thermostatic control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description


      Kühlluftregeleinrichtung    an     Brennkraftmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Kühl  luftregeleinrichtung an     $rennkra.ftmaschi-          nen,    die mit einer vor dem Lufteintritt ange  ordneten     Kühlerjalousie    versehen ist.  



  Es ist eine Ausführung von Kühlluft  regeleinrichtungen an luftgekühlten     Brenn-          kraftmaschinen    bekannt, bei welcher die  Kühlluft im Druckstutzen des Gebläses nach  Massgabe der Austrittstemperatur der Abluft  an den Zylindern gedrosselt wird. Diese Dros  selung geschieht durch     einen    Thermostaten  hinter den Zylindern, der durch ein Gestänge  mit einer im     Gebläsedruckstutzen    angeordne  ten Luftklappe starr verbunden ist.

   Wird bei  dieser     Ausführung    die warme     Brennkraft-          maschine    abgestellt, so kühlt sie rasch aus,  da     kalte    Luft so lange zu den Zylindern  strömt, bis sich der in einem Gehäuse hinter  den Zylindern     angeordnete    Thermostat abge  kühlt hat. Eine Abkühlung kann aber bei  kaltem Wetter     Anlassschwierigkeiten    ergeben.

    Ein     weiterer    Nachteil dieser Ausführung be  steht darin, dass, bei     Nichtfunktionieren    der  Regeleinrichtung, beispielsweise durch Klem  men der Luftklappe, durch Verstauben oder  Verrosten des Gestänges oder aus irgend  einem andern Grund die     Brennkraftmaschine     leicht     überhitzt    wird und Schaden leidet.  



  Diese     Nachteile    sollen nach der Erfin  dung dadurch     beseitigt    sein, dass die Luft  klappen der     Kühlerjalousie    zur unmittelbaren       Betätigung    durch die     angesaugte    Luft ein-    gerichtet sind, wobei aber die Luftklappen  stellung von einem unter dem     Einfluss'    der  Abluft stehenden     Thermoregler        begrenzt     wird.  



  Als     Thermoregler    kann eine Bimetall  feder im     Luftabführungskasten        angeordnet     sein, die über     einen    Drahtzug mit einem Sperr  hebel     verbunden'    ist, derart, dass dieser die  bei kalter     Bimetallfeder    in geschlossener  Stellung festgehaltenen Luftklappen bei Er  wärmung der     Bimetallfeder    allmählich frei  gibt. Dabei     ist        vorzugsweise    die Zugkraft der       kalten:        Bimetallfeder    auf den Sperrhebel grö  sser als der auf den Sperrhebel übertragene  Druck der Ansaugluft auf die Luftklappen.

    Von Vorteil ist es auch, wenn die Drehachsen  der Luftklappen     aussermittig    zu diesen liegen,  so dass bei laufendem Gebläse die Klappen  durch den Druck der Ansaugluft geöffnet  werden, bei abgeschaltetem Gebläse aber sich  selbsttätig schliessen.  



  Bei einer Einrichtung mit     BimetalIfeder     und Drahtzug kann die     Brennkraftmaschine     durch     Überhitzung    bei Nichtfunktionieren  der Einrichtung keinen Schaden     leiden,    da  die     Bimetallfeder    die Klappen nicht starr       steuert,    sondern nur deren Betätigung be  grenzt. Auch bei Reissen des Drahtzuges     wird     die Maschine nicht beschädigt, da dann die  Luftklappen dem Druck der Ansaugluft frei  nachgeben. Es fällt lediglich die Begrenzung  ihrer Bewegung fort.

   Die Regeleinrichtung  braucht nur wenige Reibungsflächen aufzu-      weisen     und    kann weitgehend staub-     und    rost  sicher     sein.     



       In.    der Zeichnung     ist        eine        beispielsweise     Ausführungsform des     Erfindungsgegenstan-          des    veranschaulicht. Es zeigen:       Fig.    1 eine     schematische        Seitenansicht    der       Einrichtung    an einer luftgekühlten     Brenn-          kraftmaschine,    wobei. einzelne Teile dersel  ben im Schnitt gezeigt sind, und       Fig.    2 eine Vorderansicht der     Einrich-          tung.     



  Die     Brennkraftmaschine    1 weist ein Ge  bläse 2 mit     Gehäuse    3, waagrecht angeord  nete     Zylinder    4, 4',     Luftführungsbleche    5  und     Luftabführungskästen    6 auf. In     Fig.    1       ist    nur der vordere, zu den Zylindern 4, 4'  gehörige     Luftabführungskasten    zu sehen.

    Auf der     andern        Seite    der     mittig    angeordne  ten     Kurbelwelle        befinden    sich zwei weitere  Zylinder und ein weiterer     Luftabführungs-          kasten.     



  Auf dem Ansaugstutzen 7 des Gebläse  gehäuses ist eine die     Lufteintrittsöffnung     verschliessende, von     wassergekühlten        Brenn-          kraftmaschinen    her     bekannte        Kühlerjalousie     8 zweckmässig abnehmbar     befestigt.    Sie be  sitzt einen Rahmen 9, der Bohrungen zur  Aufnahme der waagrecht angeordneten Dreh  achsen 10 der Luftklappen 11 aufweist.

   Die  Drehachsen 10     bestehen    vorzugsweise aus  Stahldraht und jede derselben weist an einem  ihrer Enden eine     Kröpfung    12 auf, die in  entsprechend vorgesehene     Bohrungen    einer  lotrecht angeordneten Stange 13 eingreifen.  An dem untern Ende der Stange 13 ist ein  Anschlag 14 angeordnet. Die Drehachsen 10  liegen     aussermittig    mit Bezug auf die Breite  der Luftklappen 11, so dass, bei laufendem       Gebläse    die Luftklappen durch den Druck  der Ansaugluft     unter    gleichzeitigem     Anheben     der Stange 13 geöffnet werden.

   Wird das       Gebläse    abgestellt, so schliessen sich die Luft  klappen     selbsttätig.     



  Um die     Bewegung    der     Luftklappen,    zu  regeln     bezw.    zu begrenzen, ist ein doppel  armiger Sperrhebel 15 an dem Rahmen 9  drehbar     befestigt.    Der eine Arm des Sperr-    Nebels     ruht    auf dem Anschlag 14 der Stange  18, während der andere Arm mittels eines  Drahtzuges 16 mit dem freien Ende einer       spiralförmigen        Bimetallfeder    17 verbunden  ist. Das andere Ende der     Bimetallfeder    ist in  einer     festen    Achse 18, die im     Luftabfüh-          rungskasten    6 untergebracht     ist,    befestigt.

    



  Die     Bimetallfeder    ist im     Luftabführungs-          kasten    so angeordnet, dass bei ihrer Erwär  mung durch die von den Zylindern     kommende          heisse    Luft das mit dem Drahtzug verbundene  Ende sich von der festen     Achse    18 weg  bewegt und     damit    den Sperrhebel 15 in     Uhr-          zeigerrichtung    bewegt. Der Drahtzug wird  am Rahmen der     Kühlerjalousie    und am       Luftabführungskasten    entsprechend geführt.

    Zur     Vermeidung        einer    bleibenden     Verformung     der     Bimetallfeder        kann,    zwischen ihr     und    dem  Drahtzug oder zwischen dem Sperrhebel     und     dem Drahtzug eine Schraubenfeder 19 vor  gesehen sein. Diese verhindert auch Beschä  digungen der Einrichtung bei Klemmen     eines     der beweglichen Teile.  



  Ist die     Brennkraftmaschine    für längere  Zeit     stillgestanden    und kalt geworden, so  sind die Luftklappen     infolge    der Schwer  kraft geschlossen und werden     ausserdem    noch  durch den Sperrhebel in geschlossener Lage       festgehalten,    da die     Bimetallfeder    kalt ist.  Beim Anlassen der Maschine bleiben die  Luftklappen weiter geschlossen, so dass die       kalte    Luft nicht zu den     Zylindern    strömen  kann.

   Die Luftklappen können sich deshalb  nicht öffnen, da die Zugkraft der kalten       Bimetallfeder    grösser ist als der vom Sperr  hebel übertragene Druck der Ansaugluft auf  die Klappen. Mit zunehmender Erwärmung  der Maschine wird auch die knapp hinter den  Zylindern liegende     Bimetallfeder    erwärmt.  Sie gibt nach, der Sperrhebel bewegt sich im  Uhrzeigersinn und die Luftklappen können  sich bis zu einer Stellung öffnen, die der  Temperatur der     Bimetallfeder    entspricht.

    Eine solche Zwischenstellung ist in der Zeich  nung gezeigt     und    der Weg, den die Kühl  luft durch die- Maschine zurücklegt, durch  Pfeile     angedeutet.    Bei     Normaltemperatur    der  Abluft sind die Klappen ganz geöffnet. Beim      Abstellen der Maschine fallen die Luftklap  pen sofort zu, können sich aber, solange die       Bimetallfeder    noch     warm    ist, bei     Wieder-          inbetriebsetzen    der Maschine sofort wieder  öffnen.  



  Die beschriebene     Kühlluftregeleinrich-          tung    ist für alle Arten von luftgekühlten       Brennkraftmaschinen        verwendbar,    also nicht  auf die gezeigte Anordnung mit waagrecht  liegenden Zylindern beschränkt. Je nach der  Anordnung und Lage der Zylinder richtet  sich die Lage der     Bimetallfeder.    Jedenfalls  ist sie aber immer hinter den Zylindern an  geordnet.

   Die Einrichtung ist aber auch für  wassergekühlte     Brennkraftmaschinen    ver  wendbar, an welchen sie eine     Kühlerjalousie     vor dem Wasserkühler und     einen        Thermo-          regler    hinter den Zylindern umfasst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kühlluftregeleinrichtung an Brennkraft- maschinen, mit einer vor dem Lufteintritt angeordneten Kühlerjalousie, dadurch ge kennzeichnet, dass die Luftklappen (11) der Kühlerjalousie (8) zur unmittelbaren Betä tigung durch die angesaugte Luft eingerich tet sind, wobei aber die Luftklappenstellung von einem unter dem Einfluss der Abluft ste henden Thermoregler begrenzt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:
    </B> 1. Kühlluftregeleinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Thermoregler eine Bimetallfeder (17) im Luftabführungskasten (6) angeordnet ist, die über einen Drahtzug (16) mit einem Sperr hebel (15) verbunden ist, derart, dass diese die bei kalter Bimetallfeder in geschlossener Stellung festgehaltenen Luftklappen (11) bei Erwärmung der Bimetallfeder allmählich freigibt.
    2. Kühlluftregeleinrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zugkraft der kalten Bimetallfeder (17) auf den Sperrhebel (15) grösser ist als der auf den Sperrhebel über tragene Druck der Ansaugluft auf die Luft klappen. B. Kühlluftregeleinrichtung nach Patent- ansprueh und den Unteransprüchen 1 und. 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen (10) der Luftklappen (11) aussermittig zu diesen liegen.
CH248926D 1943-08-23 1944-08-22 Kühlluftregeleinrichtung an Brennkraftmaschinen. CH248926A (de)

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CH248926A true CH248926A (de) 1947-05-31

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CH248926D CH248926A (de) 1943-08-23 1944-08-22 Kühlluftregeleinrichtung an Brennkraftmaschinen.

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2638881A (en) * 1951-01-26 1953-05-19 Thompson Prod Inc Temperature control of engine cooling
DE1032117B (de) * 1955-02-22 1958-06-12 Halleiner Motorenwerke Hinterb Kuehleinrichtung fuer Motorroller od. dgl.
DE1048088B (de) * 1955-02-04 1958-12-31 Oldrich Bittner Kuehlluftregelung fuer luftgekuehlte Verbrennungsmotoren
DE1107539B (de) * 1955-12-01 1961-05-25 Fichtel & Sachs Ag Kuehlluftfuehrung bei geblaesegekuehlten Fahrzeug-Motoren, insbesondere fuer Motorroller
DE1170712B (de) * 1959-02-16 1964-05-21 Camions Bernard Sa Vorrichtung zum Regeln der Temperatur von Brennkraftmaschinen
DE3214205A1 (de) * 1982-04-17 1983-10-20 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Brennkraftmaschine mit zumindest einem abgasturbolader

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