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CH248096A - Kabelaufrollvorrichtung. - Google Patents

Kabelaufrollvorrichtung.

Info

Publication number
CH248096A
CH248096A CH248096DA CH248096A CH 248096 A CH248096 A CH 248096A CH 248096D A CH248096D A CH 248096DA CH 248096 A CH248096 A CH 248096A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cable
tension
spiral spring
spring
current
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sperl Victor
Original Assignee
Sperl Victor
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sperl Victor filed Critical Sperl Victor
Publication of CH248096A publication Critical patent/CH248096A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G11/00Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts
    • H02G11/02Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts using take-up reel or drum

Landscapes

  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)
  • Electric Cable Arrangement Between Relatively Moving Parts (AREA)

Description


      Kabelaufrollvorrichtung.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist.  eine     Kabelaufrollvorrichtung    für     Starkstrom-          und        Schwachstromanlagen,    bei welcher beim  Herausziehen des Kabels und dadurch er  folgendem Abrollen des aufgerollten Kabel  teils mindestens eine Spiralfeder gespannt  wird. Die Vorrichtung ist dadurch gekenn  zeichnet, dass diese Spiralfeder als Strom  leiter dient, wobei beim Nachlassen des  Zuges am Kabel dieses durch die Spannung  der Spiralfeder wieder auf die Kabelrolle  aufgerollt wird.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind zwei       Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen     Axialschnitt    nach der  Linie     A-A    in     Fig.    2 eines ersten Ausfüh  rungsbeispiels.  



       Fig.    2 ist ein     Horizontalschnitt    durch  diese     Vorrichtung    nach der Linie     B-B    in       Fig.    1.  



       Fig.    3 und 4 zeigen ein zweites Aus  führungsbeispiel in gleicher Weise wie das       erste        dargestellt,    wobei     Fig.    3 einen Schnitt  nach der Linie     C-C    in     Fig.    4, und       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     D-D     in     Fig.    3 zeigt.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach den       Fig.    1 und 2 ist 1 eine kreisförmige Grund  platte aus Isoliermaterial,     beispielsweise    aus       Pressharz    oder einem andern geeigneten       Kunststoff,    mit einer nach abwärts gerichte  ten, auf dem Umfang der     Platte    sitzenden  Zarge 2, welche als Abdeckung für die         Stromzuleitungen    dient. An der Grundplatte  sind Saugfüsse 3 vorgesehen. Diese Saug  füsse haben die Aufgabe, ein Verschieben  der     Vorrichtung    auf einer glatten Unter  lage beim     Herausziehen    des Kabels zu ver  hindern.

   Die     Platte    1     trägt    ferner einen nach       aufwärts        gerichteten    ringförmigen Rand 4.  Die     Grundplatte    1 besitzt in der Mitte eine  nach oben abgestufte Nabe 5, in welcher  eine Achse 6 mit einem Gewinde 7 am obern  freien Ende festsitzt. Auf der untersten  Stufe der Nabe 5 ist eine kreisförmige Platte  8 drehbar gelagert, auf welche fest ein eine       Spulenhülse    bildender Zylinder 9 aus Isolier  material aufgesetzt ist, welcher oben durch  eine     mittels    Schrauben 10 am Zylinder 9  gehaltene     Abdeckscheibe    11 abgeschlossen  ist.

   Auf den Stufen der Nabe 5 sind als  Ringe     ausgebildete        Metallplatten    12, 13, 14  und 15 abgestützt und zwischen diesen  Platten Scheiben 16, 17 und 18 aus Isolier  material eingelegt. Die Metallplatten 12 bis  15 haben alle den gleichen äussern Durch  messer, .ebenso die Isolierscheiben unter sich.  Der Durchmesser der letzteren ist indessen  grösser als derjenige der Platten 12 bis 15.  Diese Platten und Scheiben werden durch  die Nabe 19 einer obern, auf dem Gewinde  teil 7 aufgeschraubten     Abschlussplatte    20  mit einer eingesetzten Ringschraube 21 zu  sammengepresst. Dabei dient diese Ring  schraube 21 als Tragorgan für die Vorrich  tung, welche auch am Ring dieser     Schraube          aufgehängt    werden kann.

   Die Abschluss-      platte 20 besitzt einen nach     abiÄ@ärts    gerich  teten Kragen 22, dessen untere Begrenzung  so weit von der     obern    Kante des Randes 4       entfernt    ist, dass das ab- und aufzurollende  Kabel dazwischen reibungslos durchtreten  kann. Die     Abschlussplatte    20 ist als Rillen  scheibe ausgebildet. Die dadurch gebildete  Rille 23 dient zur Aufnahme des aus dem  Gehäuse hervorstehenden Kabelendes bei  Nichtgebrauch des Kabels durch Aufwickeln  in dieselbe.  



  Auf den Mantelflächen der Metallplatten  12, 13, 14 und 15 sind mittels Nieten 24  Spiralfedern 25 nach Art von Uhrfedern  befestigt, deren äussere Enden am Zylinder 9  ebenfalls durch Nieten 26     fixiert    sind. Die  durch die Wand des Zylinders 9 durchgehen  den Nieten 26     sind    als Stromleiter bestimmt.  und an deren äussern Köpfen sind die Adern  27 des den Strom ableitenden Kabels 28 be  festigt.  



  Die     Metallplatten    12, 13 und 14 stehen  durch nach abwärts unter die Grundplatte 1.  reichende Stifte 29 mit Klemmen 30 in lei  tender Verbindung, und die Achse 6, mit  welcher die Platte 15 in leitender Verbin  dung steht, besitzt ebenfalls einen     Leitungs-          anschluss    31, so     da.ss    die vier Adern 32 des  Zuleitungskabels 33 an die Klemmen 30 und  31 angeschlossen werden können.  



  Damit sind die vier Adern 32 des Zulei  tungskabels 33 durch die Stifte 29 und die  Achse 6 mit den Metallplatten 12, 13, 14  und 15, die Spiralfedern 25 und die     Nieten     26 mit den Adern 27 des ableitenden Kabels  28 leitend verbunden.  



  In bezug auf das Ableitungskabel 28  sind die Spiralfedern 25 derart angeordnet,  dass beim     Herausziehen    desselben aus der  Ralle die Federn aufgewickelt und dadurch  gespannt werden.  



  Sobald der Zug am Kabel 28 nachgibt,  rollen die     Federn    dasselbe wieder auf den  Zylinder 9 auf.  



  Statt für die     Einschaltung    in vieradrige  Kabel 1 kann die beschriebene     Vorrichtung     auch für zwei-, drei- oder mehradrige Kabel  ausgebildet werden, wobei dann eine der         Adernzahl    entsprechende Anzahl     Metall-          platten,    Spiralfedern und dazwischen ange  ordnete Isolierscheiben vorhanden sein muss.  



  Das in     Fig.    3 und 4     dargestellte    zweite  Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine.  Vorrichtung, welche gegenüber der     vorbe-          schriebenen    ermöglicht, das Kabel auf eine  grössere Länge     auszuziehen.    Während bei der  ersten Ausführungsform das Kabel nur so  weit     herausgezogen    werden kann, als es das  Spannen,     das    heisst das Aufwickeln der  Spiralfedern 25 auf den Metallscheiben ge  stattet, ist beim zweiten Beispiel ein Über  setzungsgetriebe auf eine Spannfeder 35 vor  gesehen, um dabei gemäss der gewählten  Übersetzung das Kabel entsprechend weit  aus der     Einrichtung    herausziehen zu können.

    



  Im     obern    Teil des Gehäuses 34 der Vor  richtung ist die Kabelrolle 37, 38 unterge  bracht und im     untern    Teil die     Stromzu-          leitungsorgane    und die Spannfeder 35. Diese  beiden Teile des     Gehäuses    34 sind durch       einen    Zwischenboden 36 voneinander ge  trennt. Die frei drehende Kabelrolle besteht  aus dem     obern    und untern Flansch 37 mit       dazwischenliegender    Zarge 38. Um die in  dem von der letzteren umschlossenen Hohl  raum vorhandenen Organe montieren zu  können, ist der obere Flansch     wegnehmbar     und auf die Zarge bei 39 aufgeschraubt.

   Die  Kabelrolle ist um eine am Gehäusedeckel  eingeschraubte Achse 40 drehbar. Das Ge  häuse, dessen Boden 41, der Zwischenboden  36 und die Kabelspule bestehen aus einem  elektrisch nichtleitenden Material. Die Achse  40, welche aus einem leitenden Material be  steht, durchfährt den     Zwischenboden    36  durch eine     Büchse    42 aus Isoliermaterial.  auf welcher eine stromleitende Hülse 43 auf  gezogen und diese im Zwischenboden 36 ge  lagert ist. Eine Scheibe 44 dient zur Teilung  des durch die Zarge 38 gebildeten Innen  raumes in einen     obern    und einen untern  Teil.

   Im obern Teil ist eine stromführende  Spiralfeder 45 angeordnet, deren inneres  Ende an einem auf der Achse 40     aufge-          klemmten    Stellring 63 und deren äusseres  Ende an der Innenseite der Zarge 38 be-      festigt ist. Zur Befestigung des äussern  Endes dieser Feder 45 dient ein Schrauben  bolzen 46, welcher durch die     Zargenwand     38 durchgeführt ist und auf deren Aussen  seite die Litze 47 des     Kabels    48 an den  Bolzen angeschlossen ist. Die andere Kabel  litze 49 ist in analoger Weise mittels eines  durch die     Zargenwand    geführten Schrauben  bolzens 50 in dem durch die Scheibe 44 ab  getrennten untern Teil des Innenraumes der  Zarge 38 mit einer Büchse 51 leitend ver  bunden.

   In dieser Büchse ist ein Bolzen 52  axial verschiebbar gelagert, welcher mittels  einer Schraubenfeder 64 gegen die Hülse 43       angepresst    wird. Dieser Bolzen 52, welcher  beispielsweise eine     Kohlenbürste    sein kann,  dient dazu, einen     Gleitkontakt    gegenüber  der Hülse 43 herzustellen, weil letztere fest  sitzt, während der     Kontaktbolzen    52 sich mit  der Kabelrolle um diesen dreht.  



  Der untere Flansch 37 der Kabelrolle  trägt einen Zahnkolben 53, welcher mit  einem Zahnrad 54 im Eingriff steht. Dieses  ist auf einer Welle 55     befestigt,    welche oben  im Zwischenboden 36 und unten in einer       Fundament-platte    56 gelagert ist.     Zwischen     diesen beiden Lagerteilen, welche gegenein  ander zu gerichtete Naben aufweisen, ist an  der Welle 55 ein Stellring befestigt, an  welchem das innere Ende der Spannfeder 35       fixiert    ist. Das äussere Ende dieser Feder  ist bei 57 an der Innenwand des     Gehäuses     34 befestigt. Um die Spannfeder 35 ist ein  zylindrischer Mantel 58 angeordnet.  



  Die     Stromzuführung    zur Vorrichtung  kann über zwei     Kontaktstifte    59 erfolgen,  welche in einer Einbuchtung 60 im Gehäuse  34 angeordnet sind; von den innern Enden  der     Kontaktstifte    59 führen blanke     Leiter     61 und 62 an die Anschlüsse. Der Leiter 61  geht an die Achse 40 und der andere Leiter  6? an die Hülse 43.  



  Bei einer solchen im Betriebe befindli  chen Vorrichtung verläuft der Stromweg  vom einen     Kontaktstift    59 über den Leiter  67, die Achse 40, den Stellring 63, die  Spiralfeder 45, den die Zarge 38 durchfah  renden Bolzen 46, die Litze 47 des Kabels    48, den Verbraucher, die Kabellitze 49, den  Schraubenbolzen 50, die Schraubenfeder 64       und,    die Büchse 51, den Gleitkontakt 52, die  Hülse 43, den blanken Leiter 62 zum andern  Kontaktstift 59.  



  Beim Herausziehen des Kabels 48 aus der  Öffnung 65 des Gehäuses 34 wird die strom  führende Spiralfeder 45 aufgewickelt und  damit gespannt. Bei dieser Spannung dreht  sich auch die     Kabelrolle    und damit der  Zahnkolben 53 und mit diesem das Zahnrad  54, welches die Spannfeder 35 aufwickelt  und damit spannt. Je nach der Übersetzung  der Zahnräder 53, 54 wird auch der mögliche  Ab- und     Aufwicklungswinkel    der Kabel  rolle     bestimmt    und damit eine entsprechende       Kabelauszugslänge    gewährleistet.  



  Diese Vorrichtung ist für     Starkstrom-          wie    für Schwachstromanlagen bestimmt.  Über dieselbe können in Starkstromanlagen  beispielsweise Bügeleisen, Staubsauger und  Blocher sowie     Haarschneideapparate    in       Coiffeurgeschäften,        ferner    Handlampen, trag  bare Werkzeuge,     wie    Bohrmaschinen in       uTerkstätten        und    Garagen, an     dass    Netz an  geschlossen werden. In Schwachstromanlagen  kommt diese erfindungsgemässe     Vorrichtung     unter anderem vorzugsweise für das Tele  phon in     Betracht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kabelaufrollvorrichtung für Starkstrom und Schwachstromanlagen, bei welcher beim Herausziehen des Kabels und dadurch er folgendem Abrollen des aufgerollten Kabel teils mindestens eine Spiralfeder gespannt wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese Spiralfeder als Stromleiter dient, wobei beim Nachlassen des Zuges am Kabel dieses durch die Spannung der Spiralfeder wieder auf die Kabelrolle aufgerollt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kabelaufrollvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Kabelader eine Spiralfeder vorgesehen ist.
    2. Kabelaufrollvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass neben der stromleitenden Spiralfeder eine weitere, nichtstromleitende Spannfeder vorgesehen ist, welche mit der ersteren über ein Über setzungsgetriebe verbunden ist, derart, dass der Kabelauszug durch die Übersetzung und den Aufwickelwinkel der Spannfedern be stimmt wird. 3. Kabelaufrollvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannfeder in einem Gehäuse angeordnet ist 4.
    Kabelaufrollvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie für die Stromzuführung mit einem An schlusskabel ausgerüstet ist. 5. Kabelaufrollvorrichtung nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie für die Stromzuführung mit Kontaktstiften ausgerüstet ist.
CH248096D 1945-08-22 1945-08-22 Kabelaufrollvorrichtung. CH248096A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH248096T 1945-08-22

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CH248096A true CH248096A (de) 1947-04-15

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ID=4466663

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CH248096D CH248096A (de) 1945-08-22 1945-08-22 Kabelaufrollvorrichtung.

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CH (1) CH248096A (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226184B (de) * 1962-01-18 1966-10-06 John Burton Tigrett Rollfeder
DE1765804B1 (de) * 1968-07-19 1972-12-07 Licentia Gmbh Kabelaufrollvorrichtung
DE3204913A1 (de) * 1981-02-13 1982-09-23 Honda Giken Kogyo K.K., Tokyo Elektrische verbindungseinrichtung
DE3336663A1 (de) * 1983-10-08 1985-04-25 Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim Kabelaufrollvorrichtung
FR2685688A1 (fr) * 1991-12-27 1993-07-02 Chromex Sa Dispositif enrouleur de cable muni d'un fil de terre.

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