CH232144A - Fassung für Diapositivfilme und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents
Fassung für Diapositivfilme und Verfahren zu deren Herstellung.Info
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- G—PHYSICS
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Fassung für Diapositivfilme und Verfahren zu deren Herstellung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Fassung für DiapositivElme und, ein Verfahren zu deren Herstellung.
Es sind schon Fassungen für Diapositiv filme bekannt geworden, bei welchen ein. Rahmen, ein Rahmenboden und ein Rahmen deckel oeim Schliessen der Fassung nach der Füllung durch Körnung miteinander zu ver binden waren. Bei diesen Fassungen war am Rahmendeckel und am Rahmenboden ein Bördelrand vorgesehen, in welchen beim Schliessen die Körnung einzudrücken war.
Die Fassung gemäss der Erfindung zeichnet sich aus durch einen Unterteil und einen Deckel, die je aus Nichtmetall und Metall folie bestehen und zum Zusammenkleben be stimmt sind.
Es ist wesentlich einfacher und für den Ungeübten leichter, den Deckel und den Unterteil zusammenzukleben, als Fassungs teile durch Körnung miteinander zu verbin den, abgesehen davon, dass man dabei auf besondere Werkzeuge (Körner und Hammer) verzichten kann.
Das Verfahren zur Herstellung der er- findungs,gemässen Fassung ist dadurch ge kennzeichnet, dass man in ein Blatt aus Nichtmetall mindestens eine Reihe von Löchern stanzt, hierauf das gelochte Blatt auf die Metallfolie aufklebt und hernach aus dem so entstandenen Doppelblatt Unterteil und Deckel ausstanzt.
Beiliegende Zeichnung zeigt eine bei spielsweise Ausführungsform der erfindungs gemässen Fassung und verschiedene Zwischen- stufen bei ihrer Herstellung; an Hand er Zeichnung werden -auch Durchführungsbei spiele des erfindungsgemässen Verfahrens erläutert.
Fig.1 zeigt ein .gelochtes Blatt aus Nicht metall und eine Metallfolie, bevor beide zu sammengeklebt werden.
Fig. 2 zeigt gelochtes Blatt und Metall folie zusammengeklebt und einen Streifen mit einer Lochreihe teilweise vom Doppel blatt abgetrennt.
Fig. 3 zeigt einen fertig ausgestanzten Unterteil oder Deckel.
Fig.4 zeigt die verschiedenen Teile der fertigen Fassung, den Diapositivfilm und die Deckgläser in der Reihenfolge, in wel cher sie zusammengefügt werden, und Fig. 5 ist ein Querschnitt durch eine ge füllte und geschlossene Fassung.
Aus dem an seiner Oberseite gummierten Blatt 1 aus Nichtmetall, beispielsweise aus Karton, werden zuerst mehrere Reihen von Vierkantlöchern 2 ausgestanzt. Ist dies ge schehen, so wird das nunmehr gelochte Blatt auf die Folie 3 aus Metall, beispielsweise aus Aluminium, aufgeklebt, so dass dadurch das in Fig. 2 gezeigte Doppelblatt 4 entsteht. Dieses Doppelblatt nun schneidet man in Streifen 5, indem man es zwischen je zwei Reihen so durchschneidet, wie es in Fig. 2 angedeutet ist. Diese Streifen 5 nun bringt man unter eine nicht dargestellte, an sieh bekannte Stanzvorrichtung zum Ausstanzen der fertigen Teile, die sowohl als Unterteile 6 wie auch als Deckel 7 dienen können.
Beim Ausstanzen derselben ist darauf zu achten, dass die Kanten 8 des aus der Folie 3 heraus geschnittenen Fensters 9 genau parallel zu den entsprechenden Kanten 10 des Karton teils 11 verlaufen. Dies wird dadurch er reicht, dass eine nicht dargestellte Führung der Stanzvorrichtung genau passend in die Vierkantlöcher 2 eintritt, bevor die Fenster 9 vom nachfolgenden, ebenfalls nicht dar gestellten Stempel ausgeschnitten werden.
Ausser Deckel 7 und Unterteil 6 wird noch ein Hochkanträhmchen 12, beispiels weise aus Aluminium, hergestellt, welches genau in das Vierkantloch 2 des Unterteils 6 passt. Dieses dient den beiden Deckgläschen 13 und dem Diapositivfilm 14 beim Ein setzen mit seinem Innenrand und dem Deckel 7 mit seinem Aussenrand als: Füh rung, wie dies Fig. 5 zeigt.
Die einander zu gekehrten gummierten Kartonteile von Unter teil 6 und Deckel 7 werden, je nachdem es sich um Trocken- oder Anfeuchtklebstoff handelt, entweder direkt oder nach Anfeuch ten gegeneinandergepresst und so aneinander befestigt.
Die Metallfolie kann vor dem Ausstanzen der Löcher 9 oder vor dem Aufkleben auf den Karton noch bedruckt werden. Der Kar- ton braucht auch nicht unbedingt bei der Herstellung gummiert zu werden, sondern man kann den Leim beim Zusammenfügen der gefüllten Fassung auftragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRtrCHE: I. Fassung für Diapositivfilme, gekenn zeichnet durch einen Unterteil und einen Deckel, die je aus Nichtmetall und Metallfolie bestehen und zum Zusammenkleben bestimmt sind. II. Verfahren zur Herstellung einer Fas sung gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man in ein Blatt aus Nichtmetall mindestens eine Reihe von Löchern stanzt, hierauf das gelochte Blatt auf die Metallfolie aufklebt und hernach aus dem so entstandenen Doppelblatt Unterteil und Deckel ausstanzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Fassung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Unterteil und Deckel gummierten, auf die Metallfolie auf geklebten Karton aufweisen. 2.Fassung nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch ein in den Unterteil pas sendes Rähmchen, dessen Innenseite dem obern Deckglas und dessen Aussenseite dem Deckel beim Aufsetzen des letzteren als Führung dient. 3. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man im Blatt aus Nichtmetall vor dem Aufkleben auf eine Metallfolie mindestens zwei Reihen von Vier kantlöchern ausstanzt,nach dem Aufkleben des Blattes auf die Folie das Doppelblatt zwischen den beiden Lochreihen zur Bildung von Streifen durchschneidet und hierauf aus den Streifen eine der Lochzahl entsprechende Anzahl von Unterteilen und Deckeln aus stanzt. 4. Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass man als Blatt aus Nichtmetall Karton verwendet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH232144T | 1943-04-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH232144A true CH232144A (de) | 1944-05-15 |
Family
ID=4457447
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH232144D CH232144A (de) | 1943-04-28 | 1943-04-28 | Fassung für Diapositivfilme und Verfahren zu deren Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH232144A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE936301C (de) * | 1952-04-11 | 1955-12-07 | Agfa Camera Werk Ag | Diapositivrahmen aus Kunststoff mit lichtabweisenden Rahmenteilen |
| DE1062029B (de) * | 1954-09-13 | 1959-07-23 | Arnold Perrot | Diapositivfassung und Vorrichtung zum Verschliessen derselben |
-
1943
- 1943-04-28 CH CH232144D patent/CH232144A/de unknown
Cited By (2)
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| DE1062029B (de) * | 1954-09-13 | 1959-07-23 | Arnold Perrot | Diapositivfassung und Vorrichtung zum Verschliessen derselben |
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