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CH231171A - Fahrbarer Warenbehälter. - Google Patents

Fahrbarer Warenbehälter.

Info

Publication number
CH231171A
CH231171A CH231171DA CH231171A CH 231171 A CH231171 A CH 231171A CH 231171D A CH231171D A CH 231171DA CH 231171 A CH231171 A CH 231171A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
container according
goods container
wheel
container
support
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schlegel Charles
Original Assignee
Schlegel Charles
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schlegel Charles filed Critical Schlegel Charles
Publication of CH231171A publication Critical patent/CH231171A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B1/00Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
    • B62B1/18Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows
    • B62B1/20Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows involving parts being collapsible, attachable, detachable or convertible

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description


  Fahrbarer     Warenbehälter.            Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  ein fahrbarer Warenbehälter, wie solche un  ter dem Begriff "Container" bekannt sind, da  er neben seiner Eigenschaft als Transport  behälter auch die Mittel aufweist, um für die  nötige Fortbewegungsart nach Wahl in einen  Roller, Karren, Anhänger oder Schlitten ver  wandelt zu werden. Zweck der Erfindung ist,  ein     Mittel    zu schaffen zu     einem    relativ ra  schen, schonenden, Packmaterial und Leer  fracht sparenden Geleiten der Waren an ihr  Ziel. Der Erfindungsgegenstand ist in der  Zeichnung beispielsweise wiedergegeben, und  zwar veranschaulichen die  Fig. 1 bis 5 Seitenansichten davon bei  verschiedenen Fortbewegungsarten.  



  Die Fig. 6 stellt die Ansicht der bei  Bahnverlad nicht mitzuspedierenden und zu  einem Anhänger zusammengebauten Teilein  richtung dar.  



  Fig. 7 ist ein Grundriss zu Fig. 5 des  fahrbereiten Behälters,  Fig. 8 ein Radgestell-Grundriss.    Fig. 9 veranschaulicht die Vorderansicht  auf eine Radgestell-Tragvorrichtung,  Fig. 10 die Sicht von unten auf den Be  hälterboden bei     abgenommenen    Radgestellen  und Zugstange, die Kufen durchschnitten.  



  Fig. 11 zeigt einen Querschnitt durch die  linke Behälterseitenwand und eine Teilvor  deransicht.  



  In Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Be  hälters mit aus der Wand 1 ausgezogenen  Tragholmen 2 dargestellt. Diese werden in  ihrer Ausziehbewegung begrenzt durch die  Anschlagleisten 3, welche auf dem festen  Deckbrett 4 aufgeleimt sind und ein weiter  gehendes Ausziehen der Tragholme dadurch  verhindern, dass je an ihrer dem Deckbrett 4  zugekehrten Seite auch eine solche Anschlag  leiste, mit 5 bezeichnet, angeleimt ist. Die  festen Teile der Seitenwand werden gebildet  aus den Brettern 6.-9 (Fig.11) und dem kür  zeren Deckbrett 4. Die     Bretter    6-9 besitzen  zur Aufnahme der Schiebeleisten 10 und der  Tragholme 2 auf den diesen letzteren zuge  kehrten     Längsschmalkanten    Nuten; die vor-      genannten Leisten alle den entsprechenden  Kamm.

   Um die Tragholme 2     auszuziehen,     werden sie in ihrem hierfür vorgesehenen  Loch 11 erfasst. Damit diese Schiebeleisten  während eines Transportes nicht von selbst  die     eingeschobene    Lage verlassen, können  Schnappverschlüsse angebracht sein. Solche  sind in Fig. 11 mit 12 und 13 als federnde  Leistenverschlüsse, in Quernuten der festzu  haltenden Leisten einfallend, dargestellt. Der  Verschluss 12 erfasst gleichzeitig die zwei Lei  sten 10, der Verschluss 13 nur einen Trag  holm. Die den Behälter tragenden Kufen 14  (Fig. 1 u. f.) sind aus Winkeleisen geformt       und    dienen in ihrer Verlängerung über die  Vertikalkanten des Behälters als Schutz und  Versteifung desselben.

   Dem hintern Teil der  Kufen ist je eine von einem U-förmigen Blech  umschlossene Rolle 15 aufgesetzt. Der Schnee  spur der Kufen stehen diese Rollen nicht be  hindernd im Wege.  



  Die Radgestelle     bestehen    aus je einem  ein Rad U-förmig umschliessenden Rohr 16  (Fig. 8) und dem das U zuschliessenden Quer  rohr 17. Jedes Radgestell ist mittels seines  Querrohres über das ausgezogene Ende einer  Tragachse geschoben (siehe 18, Fig. 9). Auf  dem Querrohr 17 (Fig. 8) ist ein unter Feder  wirkung einrückender Stift 19 eingesetzt,  welchem die Aufgabe zufällt, in das Loch 20  der Tragachse 18 (Fig. 9) einzugreifen, um  das Radgestell auf ihr gegen Abgleiten zu  sichern. Die Räder bezw. ihre Achsen sind  an den Gestellen je mittels     zweier    aufge  schweisster, senkrecht zur Radachse stehender  Stützen 21 in darin ausgesparten Schlitzen  aufgenommen.

   Die Trageinrichtung selbst für  die erwähnten Radgestelle besteht aus ,je  einem geraden Rohr 22 (Fig. 9), das in zwei  unter dem Behälterboden angeschraubten,     bri-          denartigen    Klötzen 23 eingespannt ist. Durch  dieses Rohr 22, das gleichen Durchmessers  ist wie das Radgestellvorderteil 17, wird die  Radgestelltragachse 18 aufgenommen und in  ihrer Ausziehbewegung begrenzt durch den  Bund 24. Die Tragachse 18 wird in ihrer ein  geschobenen Lage gesichert mittels des unter  Federwirkung in ihr Loch 20 einrückenden    Stiftes ?5. Das     beschriebene    Radgestell liegt  mit seiner dem Querrohr 17 gegenüberliegen  den Seite unter der Stützleiste 26 (Fig. 7),  welche mittels einer Schraube 27 (Fig. 10)  unter     dein    Behälterboden befestigt ist.

   Diese  Abstützung besitzt ihr eigene Druckfedern  28, mit denen sie zwecks Dämpfung der  Fahrerschütterungen auf die Radgestelle ein  wirkt. Um die Schraube 27 sich drehend,  kann diese Stützleiste unter den Behälter  boden eingerückt werden.  



  Je nach Wahl der verwendeten Zug- und  Lenkstange sind am Behälter einfache     Bri-          den    29 (Fig. 3 und 5) oder die Bolzen 30  (Fig. 4 und 11) angebracht. Die gabelförmige  Zugstange 31, wie sie in Fig. 7 als Variante  gestrichelt eingezeichnet ist, wird vermittels  ihrer Zangenwirkung auf den Bolzen 30 ru  hend gehalten. Zum Abnehmen brauchen  ihre Schenkel nur etwas gespreizt zu werden.

    Diese Zugstange besitzt eine auf ihren Schen  keln begrenzt gleitende Traverse 32 (Fig. 4  und     7').    Sie kann mittels der unter Federwir  kung stehenden, in Löcher der Schenkel ein  greifenden Stifte 34 (Fig. 4) in einer be  stimmten Lage festliegen, und indem sie  gleichzeitig in am Behälter angebrachte  Klötze 33 eingreift, die zum Fahren auf zwei  Rädern nötige starre Verbundenheit von Be  hälter und Lenkvorrichtung bewerkstelligen.  Die     Gabelzugstange    hat den Vorteil vor an  dern, dass sie mit den Radgestellen durch ein  faches Aufschrauben auf an je einem ihrer  Schenkel     angebrachtem    Bolzen 35 und mit  tels Flügelmutter zusammengebaut werden  kann (siehe     Fig.    6 und 8).

   Bei     Bahnverlad     des Behälters,     wobei    die Radgestelle und Zug  stange nicht     unbedingt        mitspediert    werden  müssen, können die drei zurückbleibenden  Teile demnach als Anhänger zum Beispiel  einem benützten Velo wieder folgen. Aus       Fig.    3 ist ersichtlich, wie eine weitere Ab  stützung 36 für die Radgestelle ermöglichen  würde, den Behälter zum Beispiel in einem  Lokal zu rollen, ohne ihm eine bedeutende  Bodenneigung zu verleihen. Die Haken 37       (Fig.    1 bis 5) erlauben, die Radgestelle nach  Abstellen des Behälters daran aufzuhängen.

        Mit dem erfindungsgemässen Container könnte  im     Mietsystem    die Leerfracht der Rückreise  eingespart werden, indem er an der Bestim  mungsstation wieder anderem Dienste zuge  wiesen würde, wie zum Beispiel die Eisen  bahnwaggons.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fahrbarer Warenbehälter mit aus seinen Wänden ausziehbaren Leisten, dadurch ge kennzeichnet, dass er mit Schlittenkufen und Laufrollen sowie an der Behälterunterseite angeordneter Trag- und Abstützvorrichtung für seitlich abnehmbare, je ein Rad tragende Gestelle, ferner mit am Behälter abnehmbar angeordneter Zugstange versehen ist, wobei nach Abnahme der Radgestelle ihre Trag achsen und Stützleiste unter den Behälter boden einrückbar sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Warenbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass seine Seiten wände begrenzt ausziehbare Tragholme (2) aufweisen. 2. Warenbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass seine Schlitten kufen als Kantenschutz über die senkrechten Behälterkanten hin verlängert sind. 3.
    Warenbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (19 und 20) vorgesehen sind, um die Radgestelle auf ihren Tragachsen gegen Abgleiten zu sichern. 4. Warenbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (25- und 20) vorgesehen sind, um die eingeschobenen Tragachsen (18) in ihrer Lage zu sichern. 5. Warenbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendete Zugstange in Briden (29) einer Stirnseite ge lagert ist. 6. Warenbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendete Zugstange (31) gabelförmig ist und mittels Zangenwirkung ihrer Schenkel auf Bolzen (30) der Behälterseiten ruht. 7.
    Warenbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Seiten wänden des Behälters ausdrehbare Klötze (36) vorgesehen sind als weitere Abstütz möglichkeit für die Radgestelle. B. Warenbehälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die ausziehbaren Leisten (10) und Tragholme (2) mittels Schnappverschlüssen (12 und 13) in ihrer eingeschobenen Lage festgehalten werden. 9. Warenbehälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass die abgenommenen Radgestelle mit der abgenommenen, gabelförmigen Zugstange (31) zu einem Anhänger zusammengebaut werden können. 10.
    Warenbehälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass die verwendete, gabelförmige Zug stange (31) in ihren Bolzendrehpunkten (30) schwingen und auch mittels Verschlusses (32 bis 34) mit der Behälterstirnseite starr ver bunden werden kann. 11. Warenbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Radgestellen je eine Bolzenschraube samt Flügelmutter (35) an gebracht ist, zwecks Ermöglichung des star ren Zusammenbaues von Radgestellen und Zugstange.
CH231171D 1943-05-13 1943-05-13 Fahrbarer Warenbehälter. CH231171A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH231171T 1943-05-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH231171A true CH231171A (de) 1944-02-29

Family

ID=4456985

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH231171D CH231171A (de) 1943-05-13 1943-05-13 Fahrbarer Warenbehälter.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH231171A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4848782A (en) * 1987-01-29 1989-07-18 Peter Schmidt Transport device for athletic equipment

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4848782A (en) * 1987-01-29 1989-07-18 Peter Schmidt Transport device for athletic equipment

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