Etui zur Aufnahme von Erkennungszeichen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Etui zur Aufnahme von Erkennungszeichen. Die Erfindung besteht darin, dass der Etui körper aus einem Streifen biegsamen Materials besteht, dessen seitliche Teile zur Umfassung des aufzunehmenden Erkennungszeichens ein geschlagen sind und welcher durch eine seine beiden Enden verbindende Schliessvorrichtung zu einer Schlaufe geschlossen ist, derart, dass die seitlichen Teile des Streifens in eingeschla gener Stellung gehalten sind.
Das Etui zur Aufnahme von Erkennungs zeichen gemäss der Erfindung kann dazu ver wendet werden, Gegenstände wie Schlüssel- bunde, Schirme, Handtaschen, Koffern, Klei dungsstücke, Sportgeräte und dergleichen zu kennzeichnen, derart, dass bei Verlust oder Liegenlassen eines solchermassen gekennzeich neten Gegenstandes nach Öffnen des Etuis der rechtmässige Eigentümer festgestellt wer den kann, oder, insbesondere bei der Ver wendung an Schlüsselbunden zwecks Ver hinderung des unrechtmässigen Gebrauches der Schlüssel eine mit der wahren Adresse des Besitzers nicht übereinstimmende Zustell adresse, z.
B. die Adresse eines Verwandten oder Bekannten des Besitzers entnommen wer den kann. Das Anbringen einer offenen, jedem Neugierigen jederzeit lesbaren Anschrift oder Adresse kann dabei vermieden werden. Der Streifen, aus welchem der Etuikörper gebildet ist, kann aus Leder, Kunstleder, Stoff oder dergleichen bestehen, und das Etui kann in seiner Farbe und Beschaffenheit dem Gegen stand, an welchem es Verwendung finden soll, angepasst sein, so dass es nicht störend wirkt. Das Etui kann dank seiner Schlaufenform ohne weiteres an Schlüsselbunden,
Koffer- und Handtaschengriffen eingeschlauft oder z. B. um einen Schirmgriff gelegt werden. Für an dere Fälle, z. B. zur Verwendung an Klei dungsstücken und dergleichen, an welchen eine Befestigung in dieser Weise nicht gut möglich ist, kann die Schlaufe mit einer Kor del versehen werden, mittels welcher das Etui leicht an einem Knopf, einem Knopfloch, einem Aufhänger oder dergleichen befestigt werden kann.
Von besonderem Vorteil ist dabei, dass das Etui so beschaffen ist, dass eine Beschädigung des zu kennzeichnenden Gegenstandes oder bei der Verwendung an Schlüsselbunden der Kleidertaschen, wie es sonst bei der Verwen dung von Erkennungsmarken aus Metall oft der Fall ist, vermieden werden kann.
In der Zeichnung sind drei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstan des dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Ansicht einer ersteh Ausfüh rungsform des Etuis zur Aufnahme von Er kennungszeichen in geschlossenem Zustande; Fig. 2 eine Ansicht dieses Etuis in geöff netem Zustande; Fig. 3 eine Ansicht einer zweiten Aus führungsform in geschlossenem Zustande; Fig. 4 eine Teilansicht einer dritten Aus führungsform; Fig. 5 einen Schnitt gemäss Linie I-I in Fig. 4.
Der Etuikörper des Etuis zur Aufnahme von Erkennungszeichen gemäss Fig. 1 und 2 besteht aus einem Streifen a aus biegsamem Material, z. B. Leder, Kunstleder, Stoff, mit seitlichen Teilen<I>b</I> und<I>b',</I> welche eingeschla gen werden können und welche in eingeschla gener Stellung ein Erkennungszeichen c, im dargestellten Falle einen auf den Streifen a gelegten Streifen aus Pergament, zähem Pa pier oder dergleichen, auf welchem Name und Adresse des Besitzers des zu kennzeichnenden Gegenstandes aufgezeichnet sind, umschliessen.
An den Enden des Streifens a., über welche sich die seitlichen Teile b nicht er,streeken, sind als Schliessvorrichtung die beiden Teile <I>d</I> und<I>d'</I> eines Druckknopfes angebracht, der art, dass sich der Streifen a nach Einschlagen seiner seitlichen Teile b und b' zu einer Schlaufe schliessen lässt. In geschlossener Stel lung dieser Schlaufe werden die seitlichen Teile b und b' in eingeschlagener Stellung gehalten, so dass das Erkennungszeichen c eingeschlossen ist und nichts verloren gehen kann. Die Schlaufenform ermöglicht die Be- festigung an dem zu kennzeichnenden Gegen stand, z.
B. einem Schlüsselbund, einem Koffer- oder Ilandtaschengriff oder dergleichen.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungs form unterscheidet sich von der vorbeschrie- benen Ausführungsform lediglich dadurch, dass an der Schlaufe eine Kordel e angeordnet ist, welche ihrerseits eine Schlaufe bildet und welche das Anbringen des Etuis an gewissen Gegenständen, z. B. Kleidungsstücken, Sport geräten und dergleichen erleichtert.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig.4 und 5 ist an Stelle des Druckknopfes<I>d, d'</I> eine andere Schliessvorrichtung vorgesehen. Zu diesem Zwecke i,4 am einen Ende des Streifens a eine Agraffe f befestigt, während am an dern Ende des Streifens a ein Schlitz g für diese Agraffe f' vorgesehen ist. An diesem Ende des Streifens a. ist ferner eine Zunge<I>h</I> befestigt.
Zur Bildung der Schlaufe wird die Agraffe f' durch den Schlitz g gesteckt und dann die Zunge h durch den vorstehenden Teil der Agraffe f' geschlauft.
Case for holding identification marks. The present invention relates to a case for holding identification marks. The invention consists in that the case body consists of a strip of flexible material, the side parts of which are struck to enclose the identification mark to be recorded and which is closed by a locking device connecting its two ends to form a loop, such that the side parts of the strip are held in the closed position.
The case for holding identification marks according to the invention can be used to mark objects such as key rings, umbrellas, handbags, suitcases, clothing, sports equipment and the like so that if an object marked in this way is lost or left lying around Opening the case the rightful owner can determine who can, or, especially when using on key rings for the purpose of preventing the unlawful use of the key, a delivery address that does not match the owner's true address, e.g.
B. the address of a relative or acquaintance of the owner who can be taken. Attaching an open address or address that anyone who is curious can read at any time can be avoided. The strip from which the case body is formed can consist of leather, synthetic leather, fabric or the like, and the case can stand in its color and texture to the object on which it is to be used, adapted so that it does not have a disturbing effect . Thanks to its loop shape, the case can easily be attached to key rings,
Suitcase and handbag handles looped or z. B. be placed around an umbrella handle. For other cases, e.g. B. for use on clothing pieces and the like, to which attachment in this way is not possible, the loop can be provided with a Kor del, by means of which the case can be easily attached to a button, a buttonhole, a hanger or the like can.
It is particularly advantageous that the case is designed in such a way that damage to the object to be marked or when used on key rings in clothing bags, as is otherwise often the case when using metal identification tags, can be avoided.
In the drawing, three example embodiments of the subject invention are shown. 1 shows a view of a first embodiment of the case for receiving identification marks in the closed state; Fig. 2 is a view of this case in geöff netem state; Fig. 3 is a view of a second imple mentation form in the closed state; Fig. 4 is a partial view of a third embodiment from; FIG. 5 shows a section along line I-I in FIG. 4.
The case body of the case for receiving identification marks according to FIGS. 1 and 2 consists of a strip a of flexible material, e.g. B. leather, synthetic leather, fabric, with side parts <I> b </I> and <I> b ', </I> which can be struck and which in the struck position have an identifier c, in the case shown, one enclose the strip a strip of parchment, tough paper or the like, on which the name and address of the owner of the object to be marked are recorded.
At the ends of the strip a., Over which the lateral parts b do not stretch, the two parts <I> d </I> and <I> d '</I> of a push button are attached as a locking device, the art that the strip a can be closed to form a loop after folding in its side parts b and b '. In the closed position of this loop, the lateral parts b and b 'are held in the folded position so that the identification mark c is included and nothing can be lost. The loop shape enables attachment to the object to be marked, z.
B. a bunch of keys, a suitcase or Iland pocket handle or the like.
The embodiment shown in FIG. 3 differs from the above-described embodiment only in that a cord e is arranged on the loop, which in turn forms a loop and which enables the case to be attached to certain objects, e.g. B. clothing, sports equipment and the like facilitated.
In the embodiment according to FIGS. 4 and 5, another locking device is provided instead of the push button <I> d, d '</I>. For this purpose i, 4 attached to one end of the strip a a clasp f, while at the other end of the strip a a slot g is provided for this clasp f '. At this end of the strip a. a tongue <I> h </I> is also attached.
To form the loop, the clasp f 'is inserted through the slot g and then the tongue h is looped through the protruding part of the clasp f'.