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CH223177A - Abstimmvorrichtung für Überlagerungsempfänger. - Google Patents

Abstimmvorrichtung für Überlagerungsempfänger.

Info

Publication number
CH223177A
CH223177A CH223177DA CH223177A CH 223177 A CH223177 A CH 223177A CH 223177D A CH223177D A CH 223177DA CH 223177 A CH223177 A CH 223177A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
coil
tuning device
tuning
frequency
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH223177A publication Critical patent/CH223177A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/02Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
    • H01F21/06Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by movement of core or part of core relative to the windings as a whole

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description


      Abstimmvorriehtung    für     Überlagerungsempfänger.       Die Erfindung betrifft eine     Abstimm-          vorrichtung    für     Überlagerungsempfänger,    bei  der jeder der     Abstimmkreise    von einem  Kondensator und einer Spule gebildet wird,  deren     Induktivität    zum Zweck der Abstim  mung dadurch geändert wird, dass im Felde  der Spule ein Kern aus     magnetischem    Stoff  verschoben wird, welche Kerne durch ein ge  meinsames Betätigungselement eingestellt  werden,

   und bei der     zwischen.    zumindest  einem der Kreise und den andern eine kon  stante     Frequenzdifferenz    aufrechterhalten  wird.  



  Es sind schon verschiedene Verfahren be  kannt, durch .die bei Abstimmung     mittels          Gleitkernspulen    die     gewünschte    konstante       Frequenzdifferenz    zwischen     Abstimmung    der       Vorkreise    und dem     Oszillatorkreis    bei einem       Überlagerungsempfänger    bestehen bleibt.

    Den     bekannten    Verfahren haften jedoch  häufig praktische und wirtschaftliche Nach  teil: an, da sie die Herstellung und Einstel  lung     ,erschweren.    Die     Erfindung    bezweckt,  eine einfache     Vorrichtung    zu schaffen, bei    der die konstante     Frequenzdifferenz    über den  ganzen Frequenzbereich mit besonders grosser  Genauigkeit     bestehen    bleibt.  



  Gemäss der Erfindung wird dieser Zweck  dadurch erreicht, dass Mittel     vomgesehen     werden, durch die bei der     Spule,    die einen  Teil des Kreises mit     abweichendem        Fre-          quenzverlauf    bildet, die Wirkung einer  Wicklung mit veränderlicher Steigung er  zielt wird.  



  Zweckmässig wird diese Wirkung dadurch  erzielt, dass die betreffende Spule am Ende,  wo der Kern in die Spule eintritt, in     minde-          stens    zwei Schichten gewickelt wird. Wei  tere Möglichkeiten zur     Verbesserung    des  Gleichlaufes über den     ganzenFrequenzbereich     werden noch dadurch geboten,     dass    eine der  Schichten in Richtung der Achse gegen die  Spule einstellbar angebracht und die Lage  dieser Schicht derart     eingestellt    wird, dass  in der Mitte des Frequenzbereiches die Ab  weichung von der Sollfrequenz möglichst       klein    wird und dadurch,

   dass .der der     Oszil-          latorspul    e     angehörige    Kern in     Richtung    der      Achse gegen die andern Kerne derart ver  schoben wird, dass dieser Kern in die dazu  gehörige Spule später eintritt als die andern  Kerne.  



  Die Erfindung ist in einem Ausführungs  beispiel an Hand der beiliegenden Zeichnung  näher erläutert, in der       Fig.    1 ein Schaltschema der     Abstimm-          vorrichtung    eines     Überlagerungsempfängers     darstellt, während       Fig.    2 und 3 bauliche Einzelheiten eines  Ausführungsbeispiels der Erfindung darstel  len.  



       Fig.    4 zeigt den Fehlerverlauf der Vor  richtung nach     Fig.    1 und 2.  



  Die     Abstimmvorrichtung    nach     Fig.    1 ent  hält einen auf das eintreffende Signal abge  stimmten Kreis 5 und einen     Oszillatorkreis     6. Der     Eingangskreis    5 enthält eine Spule 7  mit einem Gleitkern 8 und der     Oszillatorkreis     6 enthält zwei miteinander gekoppelte     Induk-          tivitäten    9 und 10, die gemeinsam mittels  eines Gleitkernes 11 eingestellt werden, der,  wie dies durch die     gestrichelte        Linie    12 be  zeichnet ist, mechanisch mit dem Gleitkern  8 gekoppelt ist.

   Die Parallelkapazität des  Eingangskreises     besteht    aus einem     festen     Kondensator 13 und     einem    halbveränder  baren     Trimmerkondensator    14, welch letzte  rer bei der niedrigsten Frequenz des Be  reiches eingestellt     wird.    Der Eingangskreis  ist einerseits an der     Stelle    15 mit Erde ver  bunden und anderseits an eine     Hochfrequenz-          quelle,    z. B. an eine Antenne 16, über ge  eignete Koppelelemente, z. B. einen Konden  sator 17, angeschlossen.  



  Der zweite     abgestimmte    Kreis 6 enthält  eine aus zwei in Reihe liegenden Teilen be  stehende     Parallelkapazität    18, 19, wobei die  Kapazität 19 regelbar ist. Ähnlich wie der       Kondensator    14 wird der Kondensator 19 bei  der niedrigsten Frequenz des     Bereiches    auf  den richtigen Wert eingestellt.  



  Ferner ist das     antennenseitige    Ende des  Eingangskreises 5 mit dem Eingangssteuer  gitter 22 einer Mischröhre 23 verbunden  und der     Oszillatorkreis    ist in     Dreipunktsehal-          tung    zwischen dem ersten     Steuergitter    28  
EMI0002.0034     
  
    und <SEP> Erde <SEP> .geschaltet. <SEP> Die <SEP> Kathode <SEP> 24 <SEP> fiste
<tb>  einerseits <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Verbindungspunkt <SEP> der
<tb>  zwei <SEP> in <SEP> Reihe <SEP> gelegten <SEP> Kondensatoren <SEP> 18
<tb>  und <SEP> 19 <SEP> und <SEP> anderseits <SEP> über <SEP> eine <SEP> Drosselspule
<tb>  26 <SEP> mit <SEP> Erde <SEP> 25 <SEP> verbunden.

   <SEP> Die <SEP> über <SEP> einen
<tb>  Kondensator <SEP> 31 <SEP> für <SEP> Hochfrequenzschwin  gungen <SEP> geerdeten <SEP> Schirmgitter <SEP> 30 <SEP> sind <SEP> beim
<tb>  Oszillatorteil <SEP> der <SEP> Schaltung <SEP> als <SEP> eine <SEP> geerdete
<tb>  Anode <SEP> wirksam. <SEP> Die <SEP> Gleichspannung <SEP> wird
<tb>  ,diesen <SEP> Schirmgittern <SEP> über <SEP> eine <SEP> Leitung <SEP> 33
<tb>  und <SEP> einen <SEP> Entkoppelwiderstand <SEP> 32 <SEP> zuge  führt. <SEP> Die <SEP> Gitterkreise <SEP> des <SEP> Signalgitters <SEP> 22
<tb>  und <SEP> des <SEP> Oszillatorgitters <SEP> 28 <SEP> sind <SEP> mit <SEP> je <SEP> einem
<tb>  Gitterkondensator <SEP> und <SEP> Ableitungswiderstand
<tb>  36, <SEP> 37 <SEP> bezw. <SEP> 34, <SEP> 35 <SEP> versehen.

   <SEP> Dabei <SEP> kann
<tb>  dem <SEP> Signalgitter <SEP> 22 <SEP> über <SEP> eine <SEP> Leitung <SEP> 38
<tb>  eine <SEP> regelbare <SEP> negative <SEP> Vorspannung <SEP> zuge  führt <SEP> werden. <SEP> Die <SEP> von <SEP> der <SEP> Röhre <SEP> erzeugten
<tb>  Zwischenfrequenzschwingungen <SEP> werden <SEP> über
<tb>  eine <SEP> Leitung <SEP> 29 <SEP> einem <SEP> in <SEP> den <SEP> Anodenkreis
<tb>  der <SEP> Röhre <SEP> eingefügten <SEP> Zwischenfrequenz  transformator <SEP> 40 <SEP> entnommen.
<tb>  Die <SEP> bauliche <SEP> Ausgestaltung <SEP> der <SEP> beiden
<tb>  Gleitkernspulen <SEP> ist <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> schematisch <SEP> dar  gestellt. <SEP> Die <SEP> beiden <SEP> Spulen <SEP> 7 <SEP> und <SEP> 9;

   <SEP> 10 <SEP> sind
<tb>  auf <SEP> einen <SEP> Spulenkörper <SEP> 45 <SEP> bezw. <SEP> 46 <SEP> aufge  wickelt, <SEP> die <SEP> in <SEP> gewissem <SEP> Abstande <SEP> von  einander <SEP> parallel <SEP> auf <SEP> einem <SEP> Montagegestell
<tb>  47 <SEP> angebracht <SEP> sind. <SEP> Die <SEP> Kerne <SEP> 8 <SEP> und <SEP> 11 <SEP> sind
<tb>  über <SEP> Antriebsstangen <SEP> 48 <SEP> auf <SEP> einem <SEP> gegen
<tb>  das <SEP> Gestell <SEP> 47 <SEP> beweglichen <SEP> Gestell <SEP> 49 <SEP> ange  bracht.

   <SEP> Dieses <SEP> Gestell <SEP> besteht <SEP> aus <SEP> einem <SEP> Teil
<tb>  50, <SEP> der <SEP> zur <SEP> Führung <SEP> dient <SEP> und <SEP> der <SEP> durch
<tb>  Vermittlung <SEP> von <SEP> Lagern <SEP> 51 <SEP> verschiebhar <SEP> ist.
<tb>  Hierdurch <SEP> ist <SEP> die <SEP> Lage <SEP> der <SEP> Kerne <SEP> gegen <SEP> die
<tb>  Spulen <SEP> in <SEP> Richtung <SEP> der <SEP> Achse <SEP> gemeinsam
<tb>  einstellbar.

   <SEP> Das <SEP> Gestell <SEP> 49 <SEP> kann <SEP> zu <SEP> diesem
<tb>  Zweck <SEP> mittels <SEP> eines <SEP> Bedienungsknopfes <SEP> 52
<tb>  nach <SEP> links <SEP> oder <SEP> rechts <SEP> bewegt <SEP> werden, <SEP> der
<tb>  eine <SEP> um <SEP> ihn <SEP> gewickelte, <SEP> mit <SEP> beiden <SEP> Enden
<tb>  an <SEP> dem <SEP> Gestell <SEP> 49 <SEP> befestigte <SEP> Schnur <SEP> 53 <SEP> an  treibt.
<tb>  Das <SEP> vorstehend <SEP> beschriebene <SEP> Betäti  gungselement <SEP> für <SEP> die <SEP> Gleitkerne <SEP> kann <SEP> durch
<tb>  andere <SEP> ähnliche <SEP> Bauarten <SEP> ersetzt <SEP> werden,
<tb>  wobei <SEP> jedoch <SEP> im <SEP> allgemeinen <SEP> die <SEP> Bauart
<tb>  zweckmässig <SEP> stets <SEP> derart <SEP> sein <SEP> wird, <SEP> dass <SEP> die
<tb>  Schlaglängen <SEP> der <SEP> Kerne, <SEP> d. <SEP> h.

   <SEP> der <SEP> Abstand,         den die Kerne zwischen den den Höchst- und       Mindestinduktivitäten    entsprechenden Stel  lungen durchlaufen, untereinander gleich  sind. Infolgedessen werden auch die .Spulen  alle eine gleiche Länge besitzen. Falls der  Frequenzbereich sämtlicher Kreise gleich ist,  stellen sich einer solchen Bauart keine       Schwierigkeiten    entgegen;

   wenn aber, wie in  dem vorliegenden     Beispiel,    die     Abstimmvor-          richtung    einen Teil eines     Überlagerungs-          empfängers    bildet, bei dem der     Oszillator     stets eine     konstante        Frequenzdifferenz    mit  den     Vorkreisen    aufweisen russ und ausser  dem der Frequenzbereich des     Oszillatorkrei-          ses    geringer ist, müssen besondere Massnah  men getroffen werden, durch welche diese  konstante     Frequenzdifferenz    bei gleicher  Schlaglänge der Kerne ermöglicht wird.  



  Soll sich das     Abstimmsystem    beispiels  weise für den Rundfunkbereich von 550     bis     1500     kHz    gut eignen und wird eine Zwi  schenfrequenz von 450     kHz    angewendet, so  ist ersichtlich, dass während die     Hochfre-          quenzkreise    zwischen 550 und 1500     kHz    ab  gestimmt werden     müssen.    und somit einen  Frequenzbereich von     ä    zu 1 besitzen müs  sen, der     Oszillatorkreis    zwischen 1000 und  1950     kHz    abgestimmt werden russ, zu  welchem Zweck ein Frequenzbereich von 2 : 1  erforderlich ist.

   Da die Frequenz eines abge  stimmten Kreises im umgekehrten Verhält  nis zu der Wurzel aus der     Induktivität    steht,  ist demnach für den     Oszillatorkreis    eine  kleinere     Induktivitätsänderung    erforderlich  als für den Eingangskreis.  



       Die        Induktivität    einer     Eisenkernspule    ist  maximal, wenn der Eisenkern den Raum im  Innern der Windungen möglichst vollstän  dig füllt. Deshalb wird eine Vergrösserung  des Durchmessers der     Oszillatorspule    eine  Verringerung des     Induktivitätsbereiches    her  beiführen.

   Im vorliegenden Beispiel ist Vor  aussetzung, dass der Durchmesser der     Oszil-          latorspule    bis zu einem solchen Wert er  höht worden ist und dass die Parallelkonden  satoren der Kreise einen solchen Wert be  sitzen, dass bei der höchsten und der niedrig  sten Frequenz des Bereiches die richtige Fre-         quenzdifferenz    zwischen dem     Oszillatorkreis     und dem     Vorkreis    auftritt.  



  In     Fig.    2 ist wiedergegeben, dass der  Aussendurchmesser des     Spulenkörpers    46  grösser ist als der des     Spulenkörpers    45, und  zwar derart, dass bei den     Frequenzen    550 und  1700     kHz    die     Frequenzdifferenz        zwischen     dem     Oszillatorkreis    und dem Eingangskreis  gerade der Zwischenfrequenz entspricht.

   Für  einen solchen Frequenzbereich ergeben sich  gute Ergebnisse bei einer     Spulenlänge    von  annähernd 29 mm für beide Spulen, während  dabei der Durchmesser der     Oszillatorsptzle     annähernd 10 mm und     derjenige    der Spule  des     Vorkreises    annähernd 7 mm beträgt.  



  Obgleich auf diese Weise an den beiden       äussersten    Punkten des Wellenlängenbereiches  die richtige     Frequenzdifferenz    auftritt, wird  in der Mitte des Wellenbereiches eine mehr  oder weniger wesentliche Abweichung auf  treten. Diese Abweichung wird dadurch aus  geglichen, dass eine der Spulen, zweckmässig  die     Oszillatorspule,    derart gebaut wird, dass  sich die Wirkung einer Spule mit veränder  licher     Steigung    ergibt. Dabei russ die Zahl  der Windungen pro cm     allmählich    oder stu  fenweise zunehmen nach dem Ende der Spule,  wo der Kern eintritt.

   Erfolgt die Verände  rung der     Steigung    stufenweise, so kann die  Spule in eine     Anzahl    von Teilen unterteilt  werden, die je eine verschiedene Steigung  haben.  



  Es ist jedoch in der Praxis sehr schwierig  und     somit    teuer, eine Spule     mit    veränder  licher Steigung zu wickeln. Man kann die  Wirkung einer Spule mit veränderlicher Stei  gung dadurch erzielen, dass die Spule an  einem der Enden, und zwar im vorliegenden  Falle an dem Ende, wo der Kern in die       Spule    eintritt, in wenigstens zwei Schichten  gewunden wird. Dies ist in den     Fig.    1 und  2 durch den     Spulenteil    10 angedeutet, der       eine    Fortsetzung des Teils 9 in gleicher  Wicklungsrichtung bildet. Hierdurch     wird     die Wirkung einer andern Steigung in dem  vom Teil 10 umgebenen Abschnitt der Spule  9 erzielt.

        Bei     Spulenkörpern    von den Abmessungen,  wie sie vorstehend gegeben wurden, wurde,  falls die Spule 9 mit Draht von l1,18 mm mit  einer Steigung von 25 Windungen pro cm  gewickelt wurde, während die Spule 10     über     eine Länge von 1 cm mit 16 in gleichem Ab  stande voneinander liegenden Windungen ge  wickelt wurde, über den für die Windungen  9 und 10 gemeinsamen     Spulenteil    eine effek  tive     Steigung    erzielt, die mit 42 Windungen  pro cm übereinstimmte. Auf diese Weise  kann somit die Wirkung einer Spule erzielt  werden, deren Steigung in einem Teile anders  ist als in einem andern Teile, ohne die Wick  lungssteigung     tatsächlich    zu ändern.

   Hier  durch wird die Abweichung im mittleren Ge  biet des Frequenzbereiches sehr gut ausge  glichen, obgleich an dem Ende der Spule, wo  der Kern in die Spule eintritt, eine kleine  Abweichung von der gewünschten Frequenz  auftritt. Diese Abweichung kann jedoch auf  einfache Weise dadurch korrigiert werden,  dass der Kern der     Oszillatorspule    gegenüber  den Kernen der andern Spulen um einen klei  nen     Abstand,    z. B. um     11/i    mm, zurück  geschoben wird, derart, dass der Kern des       Oszillatorkreises    später in die Spule eintritt  als die Kerne der andern Kreise.

   Diese Lagen  differenz der beiden Kerne ist in     Fig.    2     zürn     Ausdruck gebracht worden, wobei     zugleich     angegeben ist, dass sie dadurch eingestellt  werden kann, dass die Antriebsstifte 48 mit  Gewinde 55 und     Muttern    56 versehen sind.  



  In Auswirkung der vorstehend erwähnten  Massnahmen gemeinsam verläuft die Ab  weichung von der gewünschten Frequenz  differenz zwischen dem     Vorkreis    und dem       Oszillatorkreis,    wie sie durch die Kurve 58  der     Fig.    4 angegeben ist.  



  Auf der senkrechten Achse der graphi  schen Darstellung ist die Abweichung von  der gewünschten     Frequenzdifferenz    in Pro  zenten und auf der waagrechten Achse die  Frequenz in     kHz        aufgetragen.    Dabei sind  die Schnittpunkte 59 und 60 der Linie 58       mit    der Linie, die eine Abweichung Null an  gibt, durch die Windungen der     zweiten     
EMI0004.0022     
  
    Schicht <SEP> bedingt, <SEP> während <SEP> der <SEP> Schnittpunkt
<tb>  61 <SEP> dadurch <SEP> herbeigeführt <SEP> wird, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Kern
<tb>  der <SEP> Oszillatorspule <SEP> später <SEP> in <SEP> diese <SEP> Spule <SEP> ein  tritt <SEP> als <SEP> der <SEP> Kern <SEP> des <SEP> Vorkreises <SEP> in <SEP> die <SEP> dazu  gehörige <SEP> Spule.

   <SEP> Die <SEP> Schnittpunkte <SEP> 62 <SEP> und
<tb>  63 <SEP> sind <SEP> die <SEP> äussersten <SEP> Punkte <SEP> des <SEP> Frequenz  bereiches, <SEP> bei <SEP> denen <SEP> die <SEP> richtige <SEP> Frequenz  differenz <SEP> zwischen <SEP> Oszillator <SEP> und <SEP> Vorkreis
<tb>  auf <SEP> die <SEP> vorstehend <SEP> beschriebene <SEP> Weise <SEP> ein  gestellt <SEP> wird.
<tb>  Diese <SEP> graphische <SEP> Darstellung <SEP> ergibt, <SEP> dass
<tb>  ein <SEP> sehr <SEP> guter <SEP> Frequenzverlauf <SEP> erzielt <SEP> wird,
<tb>  da <SEP> die <SEP> Nullachse <SEP> in <SEP> einer <SEP> Anzahl <SEP> von <SEP> Punk  ten <SEP> zwischen <SEP> der <SEP> Höchst- <SEP> und <SEP> der <SEP> Mindest  frequenz <SEP> geschnitten <SEP> wird, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> Mittel,
<tb>  durch <SEP> die <SEP> dies <SEP> erzielt <SEP> wird,

   <SEP> einfach <SEP> und <SEP> bil  lig <SEP> sind.
<tb>  Die <SEP> Steilheit <SEP> der <SEP> Kurve, <SEP> weiche <SEP> die <SEP> Be  ziehung <SEP> zwischen <SEP> der <SEP> Induktivitätsänderung
<tb>  und <SEP> der <SEP> Lage <SEP> des <SEP> Abstimmkernes <SEP> darstellt,
<tb>  ist <SEP> etwa <SEP> in <SEP> der <SEP> Mitte <SEP> des <SEP> Frequenzbandes,
<tb>  also <SEP> in <SEP> diesem <SEP> Beispiel <SEP> annähernd <SEP> bei
<tb>  1200 <SEP> kHz, <SEP> am <SEP> grössten.

   <SEP> Es <SEP> wird <SEP> deshalb
<tb>  zweckmässig <SEP> die <SEP> zweite <SEP> Windungsschicht <SEP> ein  stellbar <SEP> gegen <SEP> die <SEP> erste <SEP> Schicht <SEP> angeordnet,
<tb>  so <SEP> dass <SEP> bei <SEP> der <SEP> zuvor <SEP> erwähnten <SEP> .Frequenz
<tb>  die <SEP> Stelle <SEP> der <SEP> zweiten <SEP> Schicht <SEP> derart <SEP> einstell  har.ist, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Abweichung <SEP> dort <SEP> ein <SEP> Mini  mum. <SEP> wird.
<tb>  In <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> solche <SEP> Bauart <SEP> schema  tisch <SEP> ;

  dargestellt, <SEP> bei <SEP> der <SEP> die <SEP> zweite <SEP> Win  dungsschicht <SEP> 10 <SEP> auf <SEP> einem <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Spule
<tb>  9 <SEP> verschiebbaren <SEP> kurzen <SEP> Spulenkörper <SEP> 65
<tb>  angebracht <SEP> ist, <SEP> so <SEP> dass <SEP> die <SEP> Windungen <SEP> 10
<tb>  gegen <SEP> die <SEP> Windungen <SEP> 9 <SEP> in <SEP> richtiger <SEP> Lage
<tb>  derart <SEP> angeordnet <SEP> werden <SEP> können, <SEP> dass <SEP> bei
<tb>  einer <SEP> zuvor <SEP> festgestellten <SEP> Frequenz <SEP> die <SEP> rich  tige <SEP> Frequenzdifferenz <SEP> zwischen <SEP> dem <SEP> Oszil  latorkreis <SEP> und <SEP> dem <SEP> Eingangskreis <SEP> auftritt.
<tb>  Nach <SEP> dieser <SEP> Einstellung <SEP> kann <SEP> der <SEP> Spulenkör  per <SEP> 10 <SEP> durch <SEP> Lack <SEP> oder <SEP> sonstwie <SEP> festgekit  tet <SEP> werden.
<tb>  Auch <SEP> die <SEP> Fig.

   <SEP> 3 <SEP> ergibt, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Windun  gen <SEP> der <SEP> Spule <SEP> 9 <SEP> einen <SEP> grössern <SEP> Durchmesser
<tb>  besitzen <SEP> als <SEP> die <SEP> der <SEP> Eingangsspule <SEP> 7, <SEP> wie
<tb>  dies <SEP> zur <SEP> Erzielung <SEP> des <SEP> richtigen <SEP> Frequenz-         Bereiches erforderlich ist, wobei die     Windun-          en   <B>10</B> auf der     Spulenseite    an- ordnet sind,  g<B>o</B>     e     auf welcher der Kern in die Spule     eintritt.     Die Windungen 9 und 10 liegen in Reihe, so  dass sie     untereinander    positiv gekoppelt sind  und gleichsam eine fortlaufende Spule bil  den.

   Dabei ist die     Windungszahl    der Spule  10     geringer    .als die des     Spulenteils    9, und  auch die     Achsiallänge    derselben ist geringer.  



  Ein     vorteilhaftes    Verfahren zum Bemes  sen ,der     Oszillatorspule    ist folgendes: Bei der  niedrigsten Frequenz des Wellenlängen  bereiches, bei der sich die Kerne ganz in den       Spulen    befinden, werden die Kondensatoren  14 und 19 auf den richtigen Wert eingestellt,  so dass dort die richtige     Frequenzdifferenz     vorhanden ist.

   Dann werden beide Kerne     ge-          m,einsam    verschoben, so dass die Kreise auf  die Frequenz abgestimmt sind, bei der die  Steilheit der     Kurve,    welche -die     Beziehung     zwischen der     Induktivitätsänderung    und der  Kernlage angibt, ein Maximum ist, somit im       vorstehend    erwähnten Beispiel auf eine Fre  quenz von 1200     kHz.    Darauf wird die Lage  des     Spulenteils    9 gegen den     Spulenteil    10  derart eingestellt, dass bei dieser Frequenz  die     Höchstempfindlichkeit    auftritt,

   worauf  der     Spulenteil    10     festgekittet    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abstimmvorrichtung für Überlagerungs- empfänger, bei der jeder der Abstimmkreise von einem Kondensator und einer Spule ge bildet wird, .deren Induktivität zum Zweck der Abstimmung dadurch geändert wird, dass im Felde der Spule ein Kern aus magneti schem Stoff verschoben wird, welche Kerne durch ein gemeinsames Betätigungselement eingestellt werden, wobei zwischen minde stens einem der Kreise und den andern eine konstante Frequenzdifferenz aufrechterhal ten.
    wird, dadurch gekennzeichnet, dass Mit tel vorgesehen sind, durch die bei der Spule, die einen Teil des Kreises mit abweichendem Frequenzverlauf bildet, die Wirkung einer Wicklung mit veränderlicher Steigung er zielt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Abstimmvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkung der veränderlichen Steigung da durch erzielt wird, dass die Spule an einem der Enden in mindestens zwei Schichten ge wickelt ist.
    2. Abstimmvorrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Ende auf der Seite liegt, wo der Kern in die Spule eintritt. ä. Abstimmvorrichtung nach Unteran spruch<B>2),</B> dadurch gekennzeichnet, dass alle Spulen über die gleiche Länge bewickelt sind, dass alle Kerne den gleichen Durchmesser be sitzen und um den gleichen Abstand verscho ben werden, und dass die Spule mit veränder licher Steigung einen andern Durchmesser besitzt als die andern Spulen.
    4. Abstimmvorrichtung nach Unteran- spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Oszillatorspule gegenüber dem Durchmesser der Spulen der Vorkreise, sowie die Grösse der den Kreisen angehörigen Abstimmkondensatoren derart gewählt sind, dass sich die richtigen Frequenzen der ver schiedenen Abstimmkreise am Beginn und am Ende des Frequenzbereiches zumindest nahezu ergeben.
    5. Abstimmvorrichtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Schichten der Spule mit veränderlicher Steigung in Richtung der Achse gegen die Spule einstellbar ist.
    6. Abstimmvorrichtung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der in Richtung der Achse verschieb baren Schicht derart eingestellt wird, dass die Abweichung von der Sollfrequenz in der Mitte des Frequenzbereiches des O zillator- kreises, nachdem dieser zumindest für die niedrigste Frequenz des Bereiches richtig ,eingestellt worden ist, möglichst klein ist.
    7. Abstimmvorrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der der Spule mit veränderlicher Steigung ange hörige Kern gegen die andern Kerne derart verschoben ist, dass dieser Kern in die dazu- gehörige Spule später eintritt als die andern Kerne. B.
    Abstimmvorrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungszahl sowie die Wicklungslänge der zweiten Schicht klein ian Verhältnis zu den entsprechenden Grössen der ersten Schicht sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945263C (de) * 1950-04-04 1956-07-05 Blaupunkt Werke G M B H Zweign Anordnung zur Bandspreizung in Hochfrequenz-Empfangsgeraeten
DE967947C (de) * 1952-03-13 1958-01-02 Telefunken Gmbh Spule fuer ultrakurze Wellen
DE974577C (de) * 1950-08-03 1961-02-16 Rca Corp Spulenantenne hoher Induktivitaet

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