CH221067A - Verfahren zum Verleimen von Brettern und ähnlichen langen Gegenständen. - Google Patents
Verfahren zum Verleimen von Brettern und ähnlichen langen Gegenständen.Info
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- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
- B27D1/00—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
- B27D1/02—Hot tables for warming veneers
- B27D1/025—Hot tables for warming veneers electrically
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Description
Verfahren zum Verleimen von Brettern und ähnlichen langen Gegenständen. Gegenstand der Erfindung ist ein ein faches Verfahren zum Verleimen von Bret tern oder ähnlichen langen Gegenständen aus beliebigem Werkstoff, wobei von der be kannten Heissverleimung Gebrauch gemacht wird.
Bei der Heissverleimung ist es erforder lich, dass die mit Leim bestrichenen und an einandergelegten, zu verleimenden Gegen stände während der Abbindung des Leimes bezw. Kittes fest zusammengepresst werden. Da die zum Zusammenpressen benutzten Druckvorrichtungen den Gegenstand auf der gesamten Ausdehnung der Leimfläche pres sen müssen, so ist es bei Brettern und ähn lichen langen Gegenständen sehr nachteilig, dass dann auch die Druckvorrichtungen ent sprechend der Länge der Bretter unbequem grosse Abmessungen haben müssen.
Will man ferner eine recht zuverlässige Heissverleimung erzielen, so erreicht man dies dadurch, dass zur Abbindung des Leimes, wie es bereits vorgeschlagen worden ist, die zu verleimenden Gegenstände, und insbesondere die Leimfuge, der Einwirkung elektrischer Hochfrequenzfelder von einer Wellenlänge unter 100 m, insbesondere Ultrakurzwellen felder, ausgesetzt werden.
Auch diese Art der Heissverleimung stösst jedoch bei Brettern und ähnlichen langen Gegenständen auf er hebliche Schwierigkeiten. Da die elektrischen Hochfrequenzfelder gewöhnlich zwischen zwei Kondensatorelektroden erzeugt werden, diese aber eine der Ausdehnung der Leimfuge entsprechende Grösse haben müssen, so müs sen bei der Verleimung von Brettern auch die Elektroden die gleiche Länge wie die Bretter haben.
Dies ist nicht nur wegen der grossen Abmessungen unerwünscht, sondern hat auch in elektrischer Hinsicht einen Nachteil: Durch die grosse Länge der Elektroden wird die Kapazität der Kondensatoranordnung zu gross, um die gewünschte Feldfrequenz zu er reichen. Man könnte zwar daran denken, die unerwünschte Grösse der Kapazität dadurch herabzusetzen, dass man die Kondensatorplat- ten weiter voneinanderrückt, doch würde dies wiederum 'zu einem ungünstigen Streufeld führen, welches eine gute Ausnützung der Hochfrequenzenergie unmöglich machen würde.
Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass die mit Leim bestri chenen und aufeinandergelegten Gegenstände zwischen derart ausgebildeten, zur Ausbrei tung des Hochfrequenzfeldes bestimmten Feldelektroden hindurchgeführt werden, dass die räumliche Ausdehnung der Elektroden in der Durchführungsrichtung gering ist gegen über derjenigen der Gegenstände, und da.ss ferner die Gegenstände mindestens in der Nähe des Hochfrequenzfeldes mittels einer Druckvorrichtung zusammengepresst werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens wird an Hand eines in der Zeichnung in den Fig. 1 und 2 in Seitenansicht und Schnitt dargestellten Ausführungsbeispiels einer Ein richtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung besehrieben.
Zwei miteinander zu verleimende Bretter 1 und 2 sind unter Zwischenschaltung einer Leimfuge 3 aufeinandergelegt und werden mittels in der Zeichnung nicht dargestellter Vorrichtungen, gegebenenfalls auch von Hand, durch ein Hochfrequenzfeld hindurch bewegt, welches zwischen den beiden Konden- satorelektroden 4 und 5 erzeugt wird.
Fer ner ist oberhalb des Hochfrequenzfeldes je eine mit Anpressrollen versehene Druckvor richtung 6 und 7 vorgesehen, -elche in der durch Pfeile gekennzeichneten Richtung die Bretter zusammenpressen. Die Druckvorrich tungen bestehen zweckmässig aus elektrisch isolierendem Material, um eine Streuung des Hochfrequenzfeldes zu vermeiden. Um der Schrumpfung des Bretterstapels während der Verleimung Rechnung zu tragen, können in die Druckvorrichtungen Federn eingeschal tet werden, welche in der Zeichnung durch die Federn 8 und 9 kurz angedeutet sind.
Das zwischen den Elektroden 4 und 5 er zeugte Hochfrequenzfeld und die Druckvor richtungen 6 und 7 umfassen zwar nur einen kleinen Teil der gesamten Brettlänge, doch wird beim Hindurchführen der Bretter jede einzelne Stelle derselben sowie der zwischen ihnen befindlichen Leimfuge nacheinander der Einwirkung des Hochfrequenzfeldes so wie auch gleichzeitig der Pressung ausgesetzt.
Wie aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtlich, sind die Elektroden 4 und 5 in der Nähe der Leimfuge mit Vorsprüngen versehen, wel che sich rippenförmig längs der Leimfuge er strecken. Hierdurch wird erreicht, dass die Feldlinien in erhöhtem Masse durch die Leim fuge verlaufen und nur zu einem geringeren Teil die Holzbretter durchdringen, so dass sich eine gute Ausnutzung der Hochfrequenz energie und somit ein guter Wirkungsgrad ergibt.
Die vorstehend für die Verleimung von Brettern beschriebene Erfindung ist auch zur Verleimung von beliebigen andern Gegen ständen grosser Längenausdehnung und belie bigen Werkstoffes geeignet, beispielsweise zur Vcrleimung von dicken Holzbohlen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verleimen von Brettern und ähnlichen langen Gegenständen mittels elektrischer Hochfrequenzfelder von einer Wellenlänge unter 100 m, dadurch gekenn zeichnet, dass die mit Leim bestrichenen und aufeinandergelegten Gegenstände zwischen derart.ausgebildeten, zur Ausbreitung des Hochfrequenzfeldes bestimmten Feldelektro den hindurchgeführt werden, dass die räum liche Ausdehnung der Elektroden in der Durchführungsrichtung gering ist gegenüber derjenigen der Gegenstände, und dass ferner die Gegenstände mindestens in der Nähe des Hoclifrequenzfeldes mittels einer Druckvor richtung zusammengepresst werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE871825X | 1939-10-14 | ||
| DE221067X | 1939-10-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH221067A true CH221067A (de) | 1942-05-15 |
Family
ID=25762845
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH221067D CH221067A (de) | 1939-10-14 | 1940-11-12 | Verfahren zum Verleimen von Brettern und ähnlichen langen Gegenständen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH221067A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948186C (de) * | 1941-06-16 | 1956-08-30 | Sales Affiliates Inc | Mittel zur dauernden Formveraenderung von Haaren am lebenden Koerper (Dauerwellen) |
| DE1088695B (de) * | 1955-01-26 | 1960-09-08 | Deutsche Elektronik Gmbh | Vorrichtung zur dielektrischen Erwaermung von Hoelzern |
-
1940
- 1940-11-12 CH CH221067D patent/CH221067A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948186C (de) * | 1941-06-16 | 1956-08-30 | Sales Affiliates Inc | Mittel zur dauernden Formveraenderung von Haaren am lebenden Koerper (Dauerwellen) |
| DE1088695B (de) * | 1955-01-26 | 1960-09-08 | Deutsche Elektronik Gmbh | Vorrichtung zur dielektrischen Erwaermung von Hoelzern |
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