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CH220803A - Verfahren zum Giessen von Schwermetallen. - Google Patents

Verfahren zum Giessen von Schwermetallen.

Info

Publication number
CH220803A
CH220803A CH220803DA CH220803A CH 220803 A CH220803 A CH 220803A CH 220803D A CH220803D A CH 220803DA CH 220803 A CH220803 A CH 220803A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
casting
cast
heavy metals
mold
pressure
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Silumin-Gesellschaft M B H
Original Assignee
Silumin Ges M B H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Silumin Ges M B H filed Critical Silumin Ges M B H
Publication of CH220803A publication Critical patent/CH220803A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D18/00Pressure casting; Vacuum casting
    • B22D18/04Low pressure casting, i.e. making use of pressures up to a few bars to fill the mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description


  Verfahren     zum    Giessen von Schwermetallen.    Im     schweizerischen!    Patent Nr. 214438  ist ein Verfahren zum Giessen von Leicht  metallen unter Schutz gestellt, bei dem das  Vergiessen des     Metalles    unter Druck erfolgt.  



  Es wurde nun     gefunden,,    dass dieses Ver  fahren auch beim Vergiessen von Schwer  metallen mit besonderen Vorteilen verwen  det werden kann.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist daher ein Verfahren zum Giessen von  Schwermetallen, das dadurch gekennzeich  net ist, dass man den mit flüssigem Schwer  metall gefüllten     Behälter    und die Giessform  im Innern einer Druckkammer anordnet und  gemeinsam einem Gasdruck von 5-20 Atü  aussetzt, worauf das flüssige Metall in die  Form überführt wird.  



  Insbesondere eignet sich das beschrie  bene Verfahren zum Beispiel für das Giessen  von solchen Schwermetallen und Schwer  metallegierungen, die bei der giesstech  nischen     Verarbeitung    dazu neigen, aus der       umgehenden    Atmosphäre Gas aufzunehmen.    Es sind dies in besonderem Mass Bronzen       und    nickelhaltige Legierungen, insbesondere  Neusilberlegierungen. Auch Gusseisen nimmt  gern Gase auf, die als     Verbrennung.spro-          dukte    der Form- und     Kernsandbeimengun-          gen    auftreten. Diese Gasaufnahme führt zu       Feinlunkern.     



  Es ist zwar bekannt,     da.ss    man zur Er  zielung besserer Materialqualitäten     Guss-          stüeke    unter Druck erstarren     .la.ssen    kann.  In dem bekannten Verfahren werden die       Gussstücke    jedoch erst nach dem     Füllen,    der  Form einem Druck ausgesetzt. Diese Ar  beitsweise hat den Nachteil, dass die durch  den     Schmelzprozess    in .die Schmelze gelang  ten Gase nicht in Lösung gehalten werden,  da sie während des Giessvorganges unter  normalem Atmosphärendruck stehen und  weitgehend aus der Schmelze austreten kön  nen.

   Ein weiterer     Nachteil    des bekannten  Verfahrens ist darin zu sehen, dass bereits  unmittelbar nach dem Einfüllen des     Me-          talles    in die Form grosse Partien des Guss-           etückes    erstarren. Auf diese Teile     bleibt    der  später einwirkende     Druck    ohne Einfluss.  



  Wenn dagegen Schmelze und Form in       einer    Druckkammer einem ausreichend  grossen Druck ausgesetzt werden,,     #so    stellt  sich bereits vor dem Guss ein Gleichgewicht  ein, das die dem Druck entsprechende Gas  menge in Lösung hält. Während des Giess  prozesses wird dieses Gleichgewicht nicht,  gestört, das heisst das gelöste Gas wird am  Austreten aus der Schmelze und damit aus  .dem     Gusatüek    gehindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Giessen von Schwer metallen, dadurch gekennzeichnet, dass man den mi't flüssigem Schwermetall gefüllten Behälter und die Giessform im Innern einer Druckkammer anordnet und gemeinsam einem Gasdruck von 5-20 Atü aussetzt. worauf das flüssige Metall in die Form überführt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Schwer metallegierungen vergiesst. ?. .'erfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Bronze ver giesst. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass rnan nickelhaltige Legierungen vergiesst. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss man Neusilberlegierungen vergiesst.
CH220803D 1939-05-16 1941-01-07 Verfahren zum Giessen von Schwermetallen. CH220803A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO220803X 1939-05-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH220803A true CH220803A (de) 1942-04-30

Family

ID=19904853

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH220803D CH220803A (de) 1939-05-16 1941-01-07 Verfahren zum Giessen von Schwermetallen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH220803A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135619B (de) * 1958-10-25 1962-08-30 Metallgesellschaft Ag Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Gussstuecken in Sandformen unter Verwendung von Druckgas
DE1176680B (de) * 1953-09-29 1964-08-27 Gutehoffnungshuette Sterkrade Verfahren zum Behandeln von Gusseisen- oder Stahlschmelzen mit Magnesium

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176680B (de) * 1953-09-29 1964-08-27 Gutehoffnungshuette Sterkrade Verfahren zum Behandeln von Gusseisen- oder Stahlschmelzen mit Magnesium
DE1135619B (de) * 1958-10-25 1962-08-30 Metallgesellschaft Ag Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Gussstuecken in Sandformen unter Verwendung von Druckgas

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